Deutsch

Jazzclub UNTERFAHRT
Einsteinstraße 42
81675 München
Club: +49 (0)89 448 27 94

Öffnungszeiten Mo. bis So.: 19.30 bis 1.00 Uhr
Konzertbeginn: 21.00 Uhr
U-Bahn Max-Weber-Platz (U4/U5)

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Monatsprogramm | Heutiges Konzert

Di. 00.00. 21 Uhr

Di. 00.00. 21 Uhr

Di. 00.00. 21:00 Uhr

Jam Session

Leitung: Florian Brandl (tp)

Der Münchner Trompeter Florian Brandl ist ein vielseitiger Bläser, der sich mit seinem Sound in zahlreichen Stilen heimisch fühlt. Unter anderem teilte er die Bühne mit Sam Rivers, Don Byron, Franco d'Andrea, Johannes Enders, Gary Smulyan, Gábor Bolla und Dusko Goykovich. Sein musikalisches Anliegen ist es, eine Geschichte mit Tiefe, Bedeutung, Sinn, Herzblut und Feeling zu erzählen. Er freut sich auf spontanes Musizieren mit vielen Einsteigern und einem jazzbegeisterten Publikum. Weitere Informationen

Fr. 08.02. 21 Uhr

Justyn Tyme

Thomas Maier (ts, ss, berimbau, kalimba), Bernhard Detzel (ts), Saman Vossoughi (g), Thomas Gätjens (b), Andreas Hauer (dr, udu, tri-harp, jews-harp, dreampipe), Andreas Karius (conga, bongo, timbales, perc)

Justyn Tyme = Vielfalt an Instrumenten, Klängen und Rhythmen, Raum für Improvisation - in dieser Welt bewegt sich das musikalische Programm. Abwechslungsreich, virtous und voller Energie – Jazz can dance. Die musikalischen Impulse kommen aus Europa und den USA, auch brasilianische, afrikanische und karibische Einflüsse sind unüberhörbar. Der musikalische Austausch ist nicht nur Inspirationsquelle, sondern vielmehr wesentliches Prinzip ihrer Arbeit. Phantasievoller und spielerischer Umgang mit verschiedenen Musikstilen wird zum Programm - Elemente aus Jazz, Latin, Ethno, Afro und Soul verschmelzen zu einer neuen Einheit und ergeben das spannende, vielseitige und zugleich individuelle Klangbild von Justyn Tyme. Abwechslungsreich, virtous und voller Energie - diese Musik macht Spaß, sie packt den Zuhörer, animiert Kopf und Bauch, fordert Bewegung. So what? It’s just the time for Justyn Tyme ... Weitere Informationen

Sa. 03.05. 21 Uhr Vocal Highlight

Judy Niemack Group

Judy Niemack (voc), Jeanfrançois Prins (g), Sven Faller (b), Andy Haberl (dr).

"This lady can really sing!" (Norman Simmons, pianist von Joe Williams). Recht hat er. Eigenkompositionen und Standards, zum Teil mit Texten aus eigener Feder, verleihen ihrer Musik, die Judy Niemacks Herkunft aus der Mainstream-Tradition nicht verleugnet, einen modernen Anstrich. Ganz frisch im Gepäck dabei, die eben bei Sony Jazz erschienene CD "About Time". Weitere Informationen

Mi. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

mit Martin Zenker (b), Claus Raible (p), Rick Hollander (dr) und vielen internationalen Gästen.

....wenn das Christkind mit dem Weihnachtsmann swingt was das Zeug hält, dann ist auch in der Unterfahrt Weihnacht eingekehrt! Weitere Informationen

Fr. 15.10. 21 Uhr

John Marshall Quintett feat. Sjoerd Dijkhuizen

John Marshall (tp), Sjoerd Dijkhuizen (ts), Claus Raible (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)

John Marshall (geb. 1952 in New York) spielte mit vielen Größen des Jazz. Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre machte er Plattenaufnahmen und ging auf Tourneen mit den Big Bands von Buddy Rich, Lionel Hampton und Mel Lewis. Er spielte viele Jahre bei den legendären Monday Nights at the Village Vanguard Konzerten in NY mit Mel Lewis. Ende der 80er formierte Marshall das Jazzquintett "The Bopera House2" mit Tenorist Ralph Lalama. 1988 ging Marshall mit Dizzy Gillespie und seiner Big Band auf Europa Tournee. Seit 1992 lebt er in Köln und gehört zu den wichtigsten Solisten der WDR Big Band/Köln. Seit 1996 brachte John vier eigene CDs aus, bei Mons Records, Organic Music und Blue Jack Jazz Records. Im Herbst erscheint seine neue Organic Music CD mit NY Tenorist Grant Stuart. Heute präsentiert John den derzeitigen Shooting Star der holländischen Jazzszene: Sjoerd Dijkhuizen am Tenorsaxophon. Die "hotest rhythm section in town", Raible-Zenker-Hollander, sorgt für nötigen drive und groove. Weitere Informationen

Do. 28.10. 21 Uhr 'hornestly'

Talking Horns

Achim Fink (tb, b-tp, tuba), Bernd Winterschladen (ts, ss, bcl), Andreas Gilgenberg (as, ss, bcl), Richard Hellenthal (tb, tuba).

Was das Temperament und die Spielfreude betrifft, gibt es im Jazz nur wenige Gruppen, die den Talking Horns aus Köln das Wasser reichen können. Ohne konventionelle Rhythmusgruppe schmettern die "Sprechenden Hörner" selbst knallharten Funk in den Saal. Melodien mit Ohrwurm-Charakter entfalten sich über präzis-gezimmerten, rhythmisch-harmonischen Grundgerüsten. Dabei stimmt nicht nur das musikalische Niveau, sondern auch die Show. Die Gruppe spielt, wie ihr die Lungen gewachsen sind und beweist ein Maß an Selbstironie, das im Jazz leider selten geworden ist. "Selig die Gehörnten". "Trunken macht die Musik der Talking Horns: Das Kölner Quartett schafft vom ersten Ton an eine faszinierende Klangwelt. In komplexen Mustern begegnen und trennen sich die Linien der einzelnen Instrumente, unterlegen sie mit einem feinen Rhythmusgeflecht...Ein großartiges Konzert." taz Bremen März 2004 Weitere Informationen

Fr. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

Mit Martin Zenker (b), Bernhard Pichl (p), Rick Hollander (dr) und vielen Christkindern und Weihnachtsmännern als Einsteiger!

....wenn das Christkind mit dem Weihnachtsmann swingt was das Zeug hält, dann ist auch in der Unterfahrt Weihnacht eingekehrt! Weitere Informationen

Sa. 25.12. 21 Uhr PROGRAMMÄNDERUNG

Claus Raible Trio

Claus Raible (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)

So. 26.12. 21 Uhr

Jason Seizer meets Peter O'Mara

Jason Seizer (sax), Peter O'Mara (git), Henning Sieverts (b), Falk Willis (dr)

Seizer präsentiert an diesem Abend sein aktuelles Projekt mit dem australischen Gitarristen Peter O'Mara. Ein Großteil des Programms wurde speziell für diese Besetzung und diesen Abend geschrieben. Die Wege der beiden Ausnahmemusiker haben sich in den letzten Jahren immer wieder gekreuzt. Die gemeinsame musikaliche Auffassung hat Seizer dazu bewogen, diese Band neben seinem regulären Quartett ins Leben zu rufen. Besonders freuen kann man sich auf Falk Willis am Schlagzeug, der aufgrund seines Umzugs nach New York vor einigen Jahren nur noch ganz selten in München zu hören ist. Weitere Informationen

Di. 28.12. 21 Uhr

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (sax), Hermann Breuer (p, tb), Marc Abrams (b), Joost Patocka (dr)

Kompromisslos und mit musikalischer Weitsicht ging die Münchner Altsaxofonistin und Komponistin ihren Weg. Heute zählt sie mit zu den interessantesten Musikerinnen Europas, erhielt kürzlich den bislang Klassikern vorbehaltenen Heidelberger Künstlerpreis. Ihre Musik klingt echt, wahr, expressiv – wie beglückende Kommunikation eben. Solche Musik kommt ohne Studio-Flanell aus und entsteht meist mit dem Rücken zur Musikindustrie, bei der eindeutig kommerzielle Gesichtspunkte vor künstlerischen rangieren. Ihr Quartet mit Hermann Breuer am Klavier und an der Posaune, Marc Abrams am Bass und Joost Patocka am Schlagzeug hat Tiefe, mal strotzt es förmlich von Energie, mal überlässt es sich wie selbstvergessen seiner Lyrik oder wagt einen Schritt ins Freie. Eine wunderbare Band zum Jahresabschluß! Weitere Informationen

Fr. 07.01. 00:30 Uhr

'Late Night Private Movie Lounge'

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum’n’Bass’n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Von nun an jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 14.01. 21 Uhr Latin Night

Buena Vida with guest: Borel de Sousa (perc)

Mundo Burgos (voc, git), Fabio Block (git, voc), Manolo Diaz (voc, b), Borel de Sousa (perc)

Buena Vida ist eine international besetzte Formation mit Musikern der Spitzenklasse aus drei Ländern. Gespielt wird authentische Musik zum Thema „Latin Night“. Einfühlsame Melodien und kraftvolle Rhythmen von Argentinien über Kuba bis nach Mexiko entführen in die Welt des lateinamerikanischen Lebensgefühls. Cumbia und Walzer, Tango und kubanischer Son, scheinbar Gegensätzliches, gespielt wie es die Tradition gebietet: heiß und kalt – aber immer mit Leidenschaft. Weitere Informationen

Sa. 15.01. 21 Uhr Act Night 'Young German Jazz'

Wollny-Kruse-Schaefer 'Call it [em]'

Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr)

Den Auftakt des "Young German Jazz" bei ACT macht ein Pianist. 26 Jahre, mit etlichen Belobigungen im Rücken und als Geheimtipp allenthalben hoch gehandelt. Michael Wollny heißt der Knabe, [em] das Trio mit Eva Kruse und Eric Schaefer. Da wächst etwas zusammen, was aufhorchen lässt, Bayern, Brunsbek und Berlin. Michael Wollny stammt aus Unterfranken. Studium in Würzburg, BuJazzO, diverse Preise, CDs mit Hans-Peter Salentin und Hubert Winter, Trio mit Stephan Schmolck und Heinz Sauer - auch so einer, der eigentlich ein internationaler Star sein müsste! Nordlicht Eva Kruse hat Kontrabass studiert, erst in Berlin, dann in Schweden. Spielt mit Firomanum, Soap oder dem Arne Jansen Trio, ist unterwegs zwischen Elektronik und Akustik, zwischen Göteborg und Weilheim. Eric Schaefer, Schlagwerker zwischen Jazz, Neuer Musik und Avantgarde, wirkt spielend oder komponierend mit bei Demontage, Nickendes Perlgras, Johnny LaMarama oder dem Rosa Rauschen. Perkussive Poesie abseits ausgetretener Pfade mit Präzision und Phantasie. U 30. Ein Pianotrio auf Nebenwegen, immer ein bisschen in Schräglage, auf einem groove-orientierten Trip weg vom Mainstream. Urbanität Marke Hauptstadt-Jazz. Referenzen freundlichst einzuholen im Roten Bereich oder beim Rosa Rauschen. Anleihen beim Hip-Hop, auch mal ungerade, freak und frei. Interaktion ist wichtig, aufeinander Hören, akute Reaktion in Mikrosekunden, so dass bei aller Freiheit die Richtung stimmt. Tempo dazu, Stillstand ist Rückschritt. Nervöse Bewegung, hyperaktive Hektik, drei atemlos getanzte Derwische auf der Überholspur, polytonale Klangwolken und perkussive Geräuschattacken. Licht und Schatten! Geht auch mal langsamer, aber nur, wenn's dunkel wird. Düstere Morbidität wie ein flackernder alter Schwarz-Weiß-Film. Lola rennt. Quer durch Metropolis. Call it [em]! Weitere Informationen

So. 16.01. 21 Uhr

Die 'Klang-Konglomerat' Session

Ltg.: Wolfgang Schmid (bass)

Die "Klang-Konglomerat" - Session mit "SCHMOLLMUND" aus Stuttgart. Electronic & Acoustic Music mit Hanfreich (Virus, Loops, Juno 60), ZBikbeat (dr, fenderpiano), JINNY (turntables, perc)...& friends Weitere Informationen

Mo. 17.01. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Auf dem Programm stehen heute abend Kompositionen und Bearbeitungen aus den eigenen Reihen, sowie einige herrausragende Klassiker der grossen Meister! Wir versprechen einen außergewöhnlichen Big Band-Abend! Weitere Informationen

Sa. 22.01. 21 Uhr vocal jazz

Cécile Verny - European Songbook

Cécile Verny (voc), Sebastien Jarrousse (ts), Simon Finch (tp), Finn Peters (as), Andreas Erchinger (p), Bernd Heitzler (b), Torsten Krill (dr)

Noch ein 'Songbook'? Falsche Frage! Denn dieses grandiose "European Songbook" ist vor allem voller guter Antworten. Auf Fragen, die man sich auch im noch so vereinigten Europa bisher kaum zu stellen wagte. Und es ist typisch, dass es des Charmes und des Talents einer afrikanischen Französin mit Wohnsitz im Schwarzwald bedurfte, sie zu formulieren und in eine so angenehm aufregende Form zu bringen. Cécile Verny, bietet in diesem Projekt allerdings viel mehr, als nur einen ausgesprochen europäischen Songzyklus. Grandios und neu arrangierte Jazzstandards - denn was sind diese gründlich amerikanisierten Klassiker aus ausnahmslos europäischen Federn sonst? Einfühlsame, moderne wie traditionsverliebte Arrangements von Carine Bonnefoy, Ralf Schmid, Michael Gibbs und Mike Abene. "Ich liebe Jazzstandards", erklärt Cécile Verny das Konzept. "Aber ich wollte einen anderen Ansatz, einen roten Faden, für ein entsprechendes Album finden. Da fiel mir ein, dass viele der Klassiker des "Great American Songbook" von Europäern geschrieben wurden." Die Idee des "European Songbook" überzeugt schließlich nicht nur durch den leicht ironischen Ansatz, sondern vor allem durch dessen ernsthafte Ausführung. Ja, noch ein Songbook. Und was für eins. Weitere Informationen

So. 23.01. 21 Uhr The Rock&Pop Session

Jam Session

Ltg.: Wolfgang Schmid (bass)

"The Beat Goes On" - Interpretationen von Rock und Popklassikern der Beatles bis zu Deep Purple mit Thomas Langer (g) aus Frankfurt, Daniel Messina (dr) aus Buenos Aires/Stuttgart... & friends. Weitere Informationen

Di. 25.01. 21 Uhr highlight 'Zooming'

Wolfgang Haffner & Band

Johannes Enders (sax), Sebastian Studnitzky (keys, tp), Frank Kuruc (git), Christian Diener (b), Wolfgang Haffner (dr).

Neben der Virtuosität des Schlagzeugers Wolfgang Haffner ist er auch ein ausgezeichneter Songwriter, Arrangeur und Produzent. Es gelingt ihm, eine überzeugende Mischung aus innovativen Sounds, tragfähigen Melodien und brillantem Gruppensound zu erzeugen, der erstmals rein europäische Züge hat. Flirrende Gitarrensounds von Frank Kuruc, elektronische Effekte durch die verfremdeten Sounds des Saxofonisten/Bassklarinettisten Johannes Enders, die an die besten Momente aktueller skandinavischer Produktionen erinnern, hier und da kompromisslose Rocksounds und natürlich auch immer wieder Jazz - Soli auf höchstem Niveau. Weitere Informationen

Do. 27.01. 20 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt vom FMZ

New Talents On Stage – Das JazzProjekt Semesterkonzert

Funky Grooves, Latin Jazz, Swingin‘ Standards, Songs and Ballads präsentieren die Ensembles der Dozenten Geoff Goodman, Marty Cook, Eugen Apostolidis, Klaus Roggors und Michael Reithmeier. Ein Semester lang haben wir wieder geprobt, gefeilt und in Sessions ausprobiert, was wir heute hier darbieten. Das JazzProjekt, die JazzSchule des Freien Musikzentrums, präsentiert zum Ende des Wintersemesters wieder einmal die hörenswerten Ergebnisse der Arbeit der letzten Monate. Weitere Informationen

So. 30.01. 21 Uhr The 'Full of Schmitt' Session

Jam Session

Ltg.: Wolfgang Schmid (bass)

Oops! "Full of Schmittt" mit Jan Eschke (p) & Bastian Jütte (dr)... & friends Weitere Informationen

Di. 01.02. 21 Uhr 'The Norway of Jazz'

Eivind Aarset 'electronique noir - connected'

Eivind Aarset (git, electronic), Marius Reksjø (b), Welte Holte (dr)

Das Konzert von Eivind Aarset 'Electronique noir - connected' bildet den Auftakt zur Konzertreihe 'The Norway of Jazz'. Der Gitarrist Eivind Aarset gilt als einer der aufregendsten, individuellsten und kreativsten Repräsentanten der norwegischen Jazz-Szene. Sein Debütalbum "Électronique Noir" wurde in der New York Times, dem amerikanischen Jazzmagazin Jazz Times und der britischen Publikation Jazzwise unisono als "eines der besten elektrischen Jazzalben der Post-Miles-Davis-Ära" gefeiert. Nun legt Aarset mit "connected" neues Material vor, bleibt seiner Klangauffassung ab treu: experimenteller TripHop, Ambient, Drum'n'Bass, aber auch Pop, Rock und Modern Jazz. Filmmusik, Meditationsmusik, düsteren Moods und Elektro-Sounds. Alles zwischen Noise und Stille. Begleitet wird Eivind Aarset von Wibutee-Schlagzeuger Wetle Holte und Beady Belles Co-Mastermind Marius Reksjø am Bass. 'The Norway of Jazz': 1.Februar Eivind Aarset 'electronique noir - connected', 15.Februar Jacob Young Group, 15.März Tord Gustavsen Trio, 21.April Christian Wallumrod Ensemble, 26.April Torun Eriksen 'Glittercard'. Mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin und dem Königlich Norwegischen Konsulat München. Weitere Informationen

Mi. 02.02. 21 Uhr stargastspiel

Ernie Watts Quartet

Ernie Watts (ts), Christoph Sänger (p), Rudi Engel (b), Heinrich Köbberling (dr).

Saxophonist Ernie Watts zählt ohne Zweifel zu den größten Jazzmusikern seiner Generation. Während seiner abwechslungsreichen Karriere hat er sich immer seinen eigenen Stil und Sound bewahrt. Seit 1994 beim renommierten Label JVC, hat Watts immer wieder durch sein kräftiges, singendes Spiel bewiesen, daß er ein Jazzmusiker erster Klasse ist. Ursprünglich von John Coltrane inspiriert, gewann er in jungen Jahren ein Stipendium in Berklee und war innerhalb kurzer Zeit Tenorist in der Band von Buddy Rich. Später war er dann für 20 Jahre in der Hausband der "Tonite Show". 1987 dann der Umzug nach Colorado. Dies bedeutete für ihn den internationalen Durchbruch als bis heute unersetzliches Mitglied des preisgekrönten "Quartet West" von Bassist Charlie Haden. "Phrasing as natural as falling water and a sound that is at once steeped in tradition and wholly unique" (Eric Levin, People Magazine). Weitere Informationen

Do. 03.02. 21 Uhr

Alex Czinke & Band

Alex Czinke (git), Sven Faller (b), Andy Haberl (dr)

Die Formation um den Gitarristen und Komponisten Alex Czinke präsentiert hochkarätigen Gitarrenjazz jenseits bewährter Mainstream Pfade. Anleihen aus Pop, Folk und dem Blues verbinden traditionelle und experimentelle Elemente zu melodischem Jazz mit viel Raum für ausdrucksstarke Improvisationen. Alex Czinke spielt auf akustischen und elektrischen Gitarren, für instrumentale Neubearbeitungen von Beatles Songs setzt er eine 12-saitige E-Gitarre ein. Bassist Sven Faller, langjähriger Begleiter und Produzent von Konstantin Wecker und der junge Andy Haberl (Till Brönner Band, Marsmobil, Charlie Mariano, Lali Puna, Enders Room und Passport) spielen seit 2002 in Alex Czinkes Band. Mit originellen, mitreißenden Arrangements und geschmackvollen Eigenkompositionen beweist das Trio immer wieder Einfallsreichtum, Humor und unerschöpfliche Spielfreude. Weitere Informationen

Fr. 04.02. 00:30 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 04.02. 21 Uhr Jenny Evans sings the Cole Porter Songbook

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr)

Jenny Evans, englische Jazzvokalistin deren neue CD Nuages - eine Hommage an das europäische Musikerbe - im 4. Quartal 2004 mit dem Bestenlistenpreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, widmet sich heute einem Komponisten des Great American Songbooks: Cole Porter. I Get a Kick Out of You, I’ve Got You Under My Skin, Night and Day, Love for Sale, What is This Thing Called Love … die Liste von Cole Porters Hits ist endlos. Jenny Evans und das Rudi Martini Trio entdecken aber jedes Lied neu: "Abseits der abgetretenen Pfade formaler Interpretationsmanierismen setzen sich alle vier Musiker für eine großzügige wie eigenständige Umsetzung des kompositorischen Materials ein und hauchen der Ahnengalerie des Jazz nuancierte Zeitlosigkeit ein." Jörg Konrad, SZ. Weitere Informationen

Sa. 05.02. 21 Uhr soulparty

pea jay

Curious Christian, Cool Conny und Charming Claudia (Vocals), Double Daniel, Dynamic Dirk und Alltime Oliver (Bläser), Fabulous Frank, Magic Mick, Power Peter und Wonder Werner (Rhythmusgruppe).

Saved by Soul – Pea Jay aus München. Treibende Rhythmen, knackige Vocals und messerscharfe Bläsersätze – das ist es, was unzählige Musikliebhaber noch heute an den großen Stars und Songs aus der Soulära verehren. Namen wie James Brown, Otis Redding und die Temptations ziehen noch immer Millionen in ihren Bann und auf die Tanzflächen. Aus München, der heimlichen Hauptstadt des Soul, kommt eine Band, die dieses Erbe pflegt,kultiviert und in die Gegenwart transportiert: Pea Jay and The Peanuts featuring the Pea Honks, oder kurz und einfach Pea Jay. Hinter der Band stehen zehn Münchner Musiker, allesamt keine Unbekannten in der bayerischen Rock-, Jazz- und Soulszene. Mit drei Sängern, einem dreistimmigen Bläsersatz und der klassischen vierköpfigen Rhythmusgruppe bringen Pea Jay jeden Club zum Kochen und jede Halle zum Grooven! Weitere Informationen

So. 06.02. 21 Uhr

BoomClack-DiggyBoomClack

Lisa Wahlandt (voc), Talkya MC (toasting, raps), Rüdiger Eisenhauer (git, synth, samples), Mario Sütel (editing, mixing), Bernhard Geigl (fender rhodes), Uli Zrenner (b), Gerwin Eisenhauer (drums).

Gerwin Eisenhauer's BOOMCLACK-DIGGYBOOMCLACK live played jazzy drum'n'bassnujazzjunglefusionfunnyoutstuff! Die Mädels und Jungs von BOOMCLACK machen live eine Musik, deren Ästhetik der elektronischen Musik des 21. Jahrhunderts entliehen wurde. Dabei benutzen Sie das Instrumentarium des letzten Jahrtausends (also echte Trommeln und Gitarren und so altmodisches Zeugs halt). Sie alle spielen fröhlich mit den Grooves der 170 bpm Schallmauer (formerly known as Jungle), mit alten Jazzstandards (die plötzlich ganz anders klingen), mit Melodien aus dem Great Brazilian Songbook und Texten von Goethe (echt wahr).... Dabei trifft man auf viele Bekannte von früher wie Tante Bossa Nova aus Brasilien, Onkel Raggae aus Kingston/Jamaica und Papa Hiphop aus der Bronx. Und die verstehen sich komischerweise ganz toll mit den jüngeren Familienmitgliedern wie Schwager Aphex Twin und seinem Bruder Photek. Nicht vergessen darf man dabei Großväterchen Jazz, der mit einer Flasche Bourbon segnend auf dem Altar sitzt und dem bunten Treiben der Buben und Mädels auf der Bühne mit einem Lächeln auf den Lippen zusieht. Manchmal tanzt der dann auch ein bisschen .... Weitere Informationen

Mo. 07.02. 21 Uhr James Bond Night

Secret Service Band

Bettina Koziol (voc), Mariette Radtke (voc), Kevin Barnes (voc), Tilman Müller (tp), Konstantin Kern (tp), Gerhard Gschlössl (tb), Stefan Zenker (ts), Martin Schäfer (bs), Notker Zikeli (as), Jan Eschke (p), Borwin Kohnert (git), Martin Zenker (b), Max Mahlert (dr) und Max Bauer (perc, effects).

Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond in der Unterfahrt mit der Secret-Service Band. Die besten Bond-Songs live. Erleben Sie aufregende Schauplätze, die schönsten Frauen, die mutigsten Männer und retten Sie die Welt. Prämiert werden: der beste Bond, das beste Bond Girl, der beste Bösewicht und natürlich gibt es wieder das ultimative Bond-Quiz. Abendgaderobe, Bondmäßiges Outfit versteht sich von selbst. Weitere Informationen

Di. 08.02. 21 Uhr James Bond Night

Secret Service Band

Bettina Koziol (voc), Mariette Radtke (voc), Kevin Barnes (voc), Tilman Müller (tp), Konstantin Kern (tp), Gerhard Gschlössl (tb), Stefan Zenker (ts), Martin Schäfer (bs), Notker Zikeli (as), Jan Eschke (p), Borwin Kohnert (git), Martin Zenker (b), Max Mahlert (dr) und Max Bauer (perc, effects).

Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond in der Unterfahrt mit der Secret-Service Band. Die besten Bond-songs live. Erleben Sie aufregende Schauplätze, die schönsten Frauen, die mutigsten Männer und retten Sie die Welt. Prämiert werden: der beste Bond, das beste Bond Girl, der beste Bösewicht und natürlich gibt es wieder das ultimative Bond-Quiz. Abendgaderobe, Bondmäßiges Outfit versteht sich von selbst. Weitere Informationen

Mi. 09.02. 21 Uhr

geschlossen

Do. 10.02. 21 Uhr the art of duo

Michael Hornstein - Tizian Jost Duo

Michael Hornstein (sax), Tizian Jost (p)

Der Saxofonist Michael Hornstein gehört zu den besten Stimmen im deutschen Jazz. Offen für sämtliche Strömungen der Musik lotet er zwischen Jazz, moderner Musik und Clubkultur regelmässig eine größtmögliche Bandbreite der Stilfacetten aus. Mit seinen Klavier-Duoprojekten war er auf Tournee in Jugoslawien, Lateinamerika und Spanien. Seine Nächte im Münchner Club Kilombo sind schon Legende. Wer die Gelegenheit hat, ihn live zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen. Hier im Duo mit dem Ausnahmepianisten Tizian Jost, einem der wichtigsten und flexibelsten Klavierbegleiter für Jazz und jazzverwandte Stile. Beide Musiker sind intime Kenner lateinamerikanischer Musik, auf dem Programm stehen nicht nur Blues und die großen Balladen der Jazzgeschichte, sondern auch Boleros. Weitere Informationen

Fr. 11.02. 21 Uhr berlin zu besuch

Erdmann 3000

Daniel Erdmann (ts), Frank Möbus (git), Johannes Fink (b), John Schröder (dr)

Daniel Erdmann gründete Erdmann 2000 im Jahr 1999 mit der Absicht das ausklingende zwanzigste Jahrhundert und das bevorstehende Jahrtausend musikalisch in Verbindung zu setzen. Die Musiker mit denen er dieses Experiment durchführte erwiesen sich nicht als einfache Side-Men sondern mit fieberhafter Begeisterung beteiligte impulsgebende Quellen der Inspiration. Dadurch enstand ein einzigartiger Sound, der auf der CD "Recovering from y2k" (Jazz4ever Records) dokumentiert ist. Über die CD schrieb Wolf Kampmann: "Mit seinen Gespielen vom Roten Bereich hat der junge Berliner Reed-Löwe eine Sprache gefunden, die ohne Anbiederungen wie ein Spaziergang über baustellengesäumte Straßen seiner Heimatstadt klingt. Ein Album voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen, das den Umbruch der Stadt unsentimental dokumentiert und Berlin gut zu Gesicht steht." Auf diese Arbeit aufbauend sind neue Kompositionen entstanden, welche die zweite Phase darstellen: Erdmann 3000! Die neue CD wird im Februar 2004 bei Enja Records erscheinen. Daniel Erdmann fühlt sich in seinen Kompositionen von Strawinsky genauso beeinflußt wie von Coltrane und den Dead Kennedys. Die Musik ist dann ein direkter Impuls, der bei Konzerten das Publikum genauso direkt anspricht: "Erdmanns Ton bringt tonnenschwere Lasten in den Schwebezustand. Er hat die Jazz-Tradition von der Pike auf gelernt, Coleman und Coltrane verinnerlicht wie kaum ein anderer. Da steht keiner, der uns erzählen wollte, was er alles über den Jazz weiß. Nein, er sucht mit dem Publikum nach einer gemeinsamen Sprache." Tagesspiegel Weitere Informationen

Sa. 12.02. 21 Uhr berlin zu besuch

flexkögel

Britta-Ann Flechsenhar (voc), Christian Kögel (git, oud), Bene Aperdannier (p, fender rhodes, wurlitzer), Stefan Weeke (b), Martell Beigang (dr, perc).

Wenn Berlin nicht ohnehin für allerlei Klischees in Sachen moderner Musik herhalten müsste, könnte man der Hauptstadt hierfür glatt einen Länderpunkt geben. Zweifelsohne kommen flexkögel aus Berlin, bestimmt sind sie einzigartig. Flex und Kögel sind Britta-Ann Flechsenhar, bekannt als Sängerin von "mosaïq – voices & strings", "So What?" oder "Welcome To The Maze", und Christian Kögel, Gitarrist und Oud-Spieler für etliche Jerry Granelli-Bands, dazu Zabriskie Point, Michael Schiefels "gay" und das Paul Brody Oktett. Der Sound der Band wird durch die warme und facettenreiche Stimme von Britta-Ann Flechsenhar bestimmt. Sie interpretiert die Songs schlicht und unprätentiös, macht aber auch durch verspielte Vocal-Loops aus dem Wohnzimmer klar, daß nicht alles bierernst gemeint ist. Neben dem ebenfalls soundbestimmenden Fender Rhodes von Bene Aperdannier, das mal leise perlt, mal düster verzerrt grault, fallen auch immer wieder Christian Kögels Gitarren- und Klangideen auf. Atmosphärische Rückwärtsloops, Rhumba-Percussion auf der Wawa-Gitarre, oder seine Solobeiträge zum Thema unverstärkte Stromgitarre. Bei flexkögel fusionieren stimmungsvolle Chill-Out-Flächen mit folkloristischen Spoken-Word-Passagen, knackige Beats mit grazilen, brüchigen Klangflächen, rhythmische energetische Ausbrüche mit verträumten Melodien. Weitere Informationen

So. 13.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Walter Lang (p)

Der Münchner Jazzpianist Walter Lang wird an den kommenden Sonntagen mit viel Bravour, Einfühlungsvermögen, Ideenreichtum und Spielfreude die Jam Sessions leiten. Und freut sich natürlich über jeden musikalischen Gast im Publikum und auf der Bühne. Weitere Informationen

Mo. 14.02. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München, Ltg. Joe Viera

Die Uni Big Band München entstand innerhalb des Jazz-Seminars, das Prof. Joe Viera seit dem Wintersemester 1988/89 an der Universität München im Fachbereich Musikpädagogik durchführt. Anfangs erfolgte der praktischere Teil in einer Combo, die sich aber ständig vergrößerte, so daß es 1994 nahelag, daraus eine regelrechte Big Band zu machen. Eine Combo, in der vor allem improvisiert wird, gibt es außerdem noch. Das Repertoire der Big Band umfaßt derzeit über 40 Titel (Swing, Bebop, Latin, Balladen), darunter auch einige Originalarrangements der Orchester von Count Basie und Bob Mintzer. Weitere Informationen

Di. 15.02. 21 Uhr 'The Norway of Jazz'

Jacob Young Group

Jacob Young (git), Mathias Eick (tp), Vidar Johansen (bcl, ts), Mats Eilertsen (b), Jon Christensen (dr).

Jazz aus Norwegen. "Wunderbar dichte, lyrische Kompositionen, absolut egalitär arrangiert, immer im Fluss, mit solistischen Glanzleistungen (insbesondere von Trompeter Mathias Eick), die nicht artistisch herausragen, sondern als durchgängige Tiefenschicht angelegt sind und das Album sinnlich wie intellektuell zum Genuss machen. Als besonderer Glücksgriff erwies sich auch die Verpflichtung von Jon Christensen für Youngs Working Group. Der Altmeister begleitet eine Band längst nicht mehr auf seinem Drum Set, sondern dirigiert sie regelrecht mit seinem reduzierten Spiel durch immer pointierte Impulse, als sei bei ihm der Stick im doppelten Wortsinn ein Taktstock." So der Kritiker Volker Doberstein (Jazzpodium) über die ECM Debüt-CD des jungen Jazzgitarristen Jacob Young. Geboren in Lillehammer, Studium zunächst in Oslo und dann in Manhattan, u.a. bei Gitarrengrößen wie Jim Hall und John Abercrombie, dann Rückkehr in die Heimat und Aufnahmen mit Nils Petter Molvær, Trygve Seim, Arve Henriksen, Christian Wallumrød, Knut Reiersrud oder Karin Krog. Weitere Informationen

Mi. 16.02. 21 Uhr

La Puerta Flamenca

La Cristina (tanz), La Maruja (tanz), Estela Sanz Posteguillo (gesang), El Quintero (flamenco-gitarre), Ricardo Volkert (flamenco-gitarre).

Einen Einblick in die Welt des Flamenco, seiner Gesänge und Tänze, seiner mannigfaltigen Richtungen und Stile (span. Palos) zu bieten und dabei die Leidenschaft dem Publikum "rüberzubringen", ist das Ziel der Gruppe La Puerta Flamenca. Das breite Spektrum des Flamenco gibt ihnen die Möglichkeit zur Vielfalt. Im Wechsel von Instrumental- bzw. Gesangsstücken und den Tanz begleitender Musik orientiert sich die Formation an der traditionellen Flamencogitarre. Aber auch avantgardistische Elemente großer zeitgenössischer Gitarristen (Gerado Nunez, Tomatito, Paco de Lucia) werden aufgenommen, ebenso wie die Rumbas der auf diesem Gebiet unschlagbaren Gipsy Kings." ...die Gruppe La Puerta Flamenca braucht kein Szenario, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein Bretterboden und fünf Stühle genügen!" Süddeutsche Zeitung. Weitere Informationen

Do. 17.02. 21 Uhr highlight

Chris Speed 'Iffy'

Chris Speed (sax), Ben Perowsky (dr), Jamie Saft (keys, hammond B3).

Chris Speed, eines der Gründungsmitglieder von Human Feel, hat mit Jamie Saft an Orgel und Keyboard und Ben Perowsky am Schlagzeug ein starkes Trio zusammengestellt. Die drei erweisen sich als gewandte Architekten der Orgel-Sax-Schlagzeug-Combo, arbeiten sich durch inbrünstige Mitreißer und entfesseln musikalische Feuerwerke. Saft legt an den Basspedalen eine ungeheure Fußarbeit an den Tag und bedient das Manual mit blitzschnellen Händen. Und wenn Speed das Tenorsaxofon auspackt, dann klingt er kraftvoller als je zuvor. Mit dem Tenorsax stürmt Speed drauflos, um dann auf der Klarinette ins balladenhafte überzugehen. Während Saft die Dramaturgie mit ausgedehnten Noten steigert, die nur so schmoren. Die drei haben einen hartnäckigen Sinn für geladene Improvisationen, die gleichzeitig die Melodien formen und über sie hinausgehen. Weitere Informationen

Fr. 18.02. 21 Uhr highlight

Gutbucket

Ty Citerman (git), Ken Thomson (sax), Eric Rockwin (b), Paul Chuffo (dr).

Wenn Gutbucket spielen, dann gibt es eine echte "Show": die vier New Yorker nennen sich selbst 'a juke-joint punk-jazz kerzoom', (frei aus der Comic-Sprache übersetzt also so etwas wie 'eine musik-süchtig machende Punk-Jazz-Rakete!), und tatsächlich geht hier lebhaft und knallbunt die Post ab! Die Musiker stehen nicht nur da, gucken gelangweilt und spielen dazu ihr Set herunter: Saxophonist Ken Thomson macht alles, nur nicht still halten. Er hält sich nicht nur auf der Bühne auf, sondern springt auch mal eben quer durch den Veranstaltungsraum; Gitarrist Ty Citerman und Drummer Paul Chuffo merkt man den Spaß, den sie am Spielen haben, unablässig an, und Bassist Eric Rockwin trägt ebenfalls mit seinem Stickbass zu den 'good vibrations' bei. In ihrer Heimatstadt New York erspielten sich Gutbucket nach ihrer Gründung 1999 in Rekordzeit einen äußerst beachtlichen Ruf. Bell Atlantic Jazz Festival Manhattan, Knitting Factory, Earwings No Jazz Festival Zagreb, Warsaw Jazz Festival, überall avancierten sie zum Publikumsliebing. So auch in der Unterfahrt, bei ihrem Auftritt im letzten Jahr. Weitere Informationen

Sa. 19.02. 21 Uhr new talent

Marcus Kesselbauer's drEamTeaM* 5!

Marcus Kesselbauer (sax), Johannes Herrlich (tb), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr)

Marcus Kesselbauer, eines der vielversprechendsten jungen Saxophontalente in Deutschland, erhielt im Jahr 2004 den Kulturförderpreis der Stadt Leipzig. Durch sein "energetisches Spiel, schöpferisches Potential und eine beachtliche Instrumentaltechnik" konnte er schon in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Harald Rüschenbaum, Joachim Kühn, Richie Beirach, Kenny Davis, Carla Cook, Lee Konitz und anderen überzeugen. Anlässlich der Einladung zu den 28. Leipziger Jazztagen formierte er sein drEamTeaM*, ein Quintett mit seinen Wunschkandidaten, allesamt erfahrene Musiker: Johannes Herrlich (tb), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Dejan Terzic (dr), mit denen er in der Vergangenheit schon in unterschiedlichsten Formationen zusammengearbeitet hat. Mit ihnen entsteht ein mitreissender Bandsound, geprägt durch Interaktion, Energie und facettenreiches Repertoire. Ein Muss für jeden Musikfan! Weitere Informationen

So. 20.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Walter Lang (p)

siehe 13.2.. Weitere Informationen

Mo. 21.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel grosser Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Ein abwechslungsreicher Abend mit spannendem Big Band Jazz ist angesagt! Weitere Informationen

Di. 22.02. 21 Uhr highlight

Tim Berne 'Acoustic Hard Cell'

Tim Berne (sax), Craig Taborn (keys), Tom Rainey (dr)

Tim Berne hat im Verlauf seiner Karriere viele eigene Gruppen geleitet - u.a. Miniature (mit Hank Roberts und Joey Baron) und Fractured Fairy Tales oder auch das Quartett Bloodcount mit Chris Speed, Michael Formanek und Jim Black mit dem er im Laufe der Jahre über 250 Konzerte weltweit (einige davon in der Unterfahrt!) gespielt hat. Seit Mitte der 90er Jahre tritt er auch immer öfter als Komponist in Erscheinung. Stücke für das Kronos oder das Arte Quartett sind seither entstanden. Ein Grossteil seiner Arbeit ist auf von ihm selbst betriebenen Labels wie Empire oder Screwgun erschienen, vieles aber auch auf Labels wie JMT, CBS, Soul Note oder Thirsty Ears. Im neuen Trio "Acoustic Hard Cell" wird Tim Berne von Craig Taborn und Tom Rainey unterstützt. Taborn kommt aus Minneapolis, arbeitete bisher u.a. regelmässig mit James Carter, Roscoe Mitchell, Mat Maneri und Carl Craig. Gemeinsam mit Jaribu Shahid und Tani Tabbal betreibt er ein Trio. Tom Rainey kommt aus Santa Barbara/Kalifornien und hat im Laufe der Jahre das Schlagzeug schon für Musiker wie John Abercrombie, Joe Lovano, Ray Anderson oder Denny Zeitlin bedient (nebenbei ist er natürlich auch ein Langzeitspielpartner von Tim Berne). Acoustic Hard Cell ist der akustische harte Kern aus Tim Bernes elektroakustischem Quintett "Science Friction". Das Trio repräsentiert gewissermassen die konzentrierte Essenz aus Bernes aktuellem Schaffen und bietet ob der Intimität der Runde den nötigen Freiraum für intensive solistische Aktivitäten aller Beteiligten. Weitere Informationen

Mi. 23.02. 21 Uhr CD- Präsentation 'Steppin'

Torsten Goods & Band

Torsten Goods (git), Olaf Polziehn (p), Martin Gjakonovski (b), Dejan Terzic (dr).

Wie auf der CD erwartet das Publikum auch live eine spannende Mischung aus bekannten Jazz-Klassikern und Eigenkompositionen des gerade mal 24jährigen – dem das renommierte "Just Jazz Guitar Magazine" schon den Ehrentitel "Emerging new force in the jazz scene" verlieh. Während seiner "Lehrjahre" in New York spielte Torsten mit Größen wie Les Paul oder Seleno Clark. Auch die Besetzung der Band für das heutige Konzert liest sich als hätte da ein Jazz-Kritiker sein Dream Team zusammen gestellt: Olaf Polziehn am Klavier, Martin Gjakonovski am Bass und Dejan Terzic an den Drums – für Kenner äußerst wohlklingende Namen. In der Hauptrolle natürlich Torsten Goods, der als Gitarrist nicht nur mit erstaunlicher Virtuosität, sondern auch mit einem eigenständigen Stil überrascht, der scheinbar gegensätzliche Bezüge spielerisch in sich vereint: Während die flinken Läufe an die Leichtigkeit und Eleganz eines George Benson erinnern, lassen Anschlag und Temperament seines Spiels den Einfluss des großen Zigeunergitarristen Bireli Lagrene erkennen. Seine klare, helle Stimme dagegen scheint – insbesondere in den Balladen – vom Cool- oder Latin Jazz der 60er inspiriert zu sein. Torsten Goods ist ein Genuss für alle, die schwungvolle, frische und spannende Alternativen zum Fast Food der Charts schätzen. Weitere Informationen

Do. 24.02. 21 Uhr highlight

Trio P.A.F.

Paolo Fresu (tp, flh, multi-effects), Antonello Salis (p, accordion), Furio di Castri (bass, multi-effects)

Der mit nationalen wie internationalen Preisen geradezu überhäufte Trompeter und Flügelhornist Paolo Fresu ist in kometenhaftem Tempo zum Star am europäischen Jazzhimmel avanciert. Mit seinen sehr verschiedenen Projekten ist er derzeit so aktiv und so präsent wie kaum ein Musiker Italiens. Vor mehr als 15 Jahren entwickelte Fresu gemeinsam mit dem Bassisten Furio di Castri ein hervorragendes Duo, vor 10 Jahren stieß der Multiinstrumentalist und Akkordeonvirtuose Antonello Salis und blieb. P.A.F. hat mediterranes Flair. Zwischen freien Improvisationspassagen und dem Verweilen und Umspielen von Standards und Evergreens Italiens balancieren die drei Musiker mit seiltänzerischer Leichtigkeit und in unblaublich harmonischem Zusammenspiel. Vulkanartige Ausbrüche, versunkende Hingabe, hardboppige schnelle Passagen, balladenhafte Momente und lyrischer Feingeist, das alles ist P.A.F. und erntet da für Beifallstürme! Weitere Informationen

Fr. 25.02. 21 Uhr Pirouet presents

Peter Peuker Skylark

Peter Peuker (altsax), Berend van der Berg (p), Marius Beets (b), Marcel Serierse (dr), Marin Mars (1.Violine), Marie-José Schrijner (2.Violine), Marijke van Kooten (Bratsche), Monique Bartel (Violoncello)

SKYLARK: melancholische Liebeslieder, unvergängliche Balladen aus der Tin Pan Alley, Standards aus dem Great American Songbook. Zwei Quartette, ein akustisches Jazzquartett und ein klassisches Streichquartett ergänzen und steigern sich voller Musizierlust zu einem verführerisch schönen Klangbild. Perfekte Arrangements, hervorragende Soli und eine Fülle stilistischer Facetten lassen musikalische Kleinode entstehen. Mit dieser ebenso formvollendeten wie uneitlen Verbeugung vor der großen Ära des amerikanischen Jazz bis nach dem zweiten Weltkrieg tritt der Altsaxophonist Peter Peuker glanzvoll ins Rampenlicht. Weitere Informationen

Sa. 26.02. 21 Uhr blues special

Bluesgangsters

Paul M. Vilser (git, lead voc), Frank Härtel (hammond, p), Karl Hiemann (b, voc), Bernie Vilsmeier (dr, perc).

Endlich wieder Blues - die Fans atmen auf! Und diesmal mit gehörig Lokalcholorid: Die nordbayrischen Bluesgangsters gibt es schon seit 12 Jahren, sie spielen aber alles andere als bayerischen Blues. Vielmehr haben sie sich dem urbanen Chicago-Blues verschrieben, und das so perfekt, dass sie nach der Produktion von mittlerweile sechs CDs (die siebte wird heute abend vorgestellt!) sich ständig in den USA herumtreiben und 1992 die höchste Landesauszeichnung für ihr Können erhielten: den "Bavarian Blues Award". Seien Sie wieder mit dabei, bei der Blues-Night in der Unterfahrt, wenn schwarze Rhythmusenergie, treibende Grooves und solistische Höhenflüge über die Bühne peitschen! Weitere Informationen

So. 27.02. 21 Uhr

Jam Session

Walter Lang (p)

siehe 13.2.. Weitere Informationen

Mo. 28.02. 21 Uhr Big Band Night

Lumberjack Big Band feat. Annette Frank voc.

Die 1989 gegründete Lumberjack Bigband aus dem Kreis Göppingen besteht aus Laien- und professionellen Musikern. Sie gewann 3 x den Landeswettbewerb "Jugend Jazzt" und den Sonderpreis des "Jeunesse Musicale" Wettbewerbs. Letztgenannter Preis führte 2003 zu einem Auftritt beim Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue. Im Jahr 2004 folgte der 1. Preis beim "6. Deutschen Orchesterwettbewerb" in Osnabrück. Es gibt drei LJBB-CDs, aus denen die Schwaben-Bigband ein "Best of"-Programm präsentieren wird. Neben wichtigen Gast-Solisten wie u.a. Bobby Shew, tp flh,(2002) und Andy Haderer tp,flh (2004) oder Bill Ramsey (2004) ist es vor allem die bekannte Sängerin Annette Frank, die seit 2001 mit ihrem Vokal-Repertoire auf zahlreichen Konzerten der Band ihren musikalischen Stempel aufdrückt: ".... mit klarer, ungewöhnlich modulationsfähiger Stimme schöpft sie alle Nuancen des Jazz-Gesangs aus, von der schlichten Balladen-Stimmung bis zum Scat-Gesang. Dazu beweist sie viel Gespür für angemessene Dynamik im Vortrag". (Artikel von Günther Currle NWZ Göppingen) Weitere Informationen

Di. 01.03. 21 Uhr stargastspiel

Robin Eubanks & EB3

Robin Eubanks (tb), Michele Rosewoman (p, keys), Kenwood Dennard (dr).

Robin Eubanks wird neben Steve Turre und Ray Anderson seit vielen Jahren zu den führenden amerikanischen Jazzposaunisten gezählt. Der aus Philadelphia stammende Musiker (übrigens Bruder des Gitarristen Kevin Eubanks und des Tompeters Duane Eubanks) zeichnet sich durch eine große harmonische Freizügigkeit aus: „Er besitzt den vielleicht größten Facettenreichtum. Sein dunkler, kräftiger Ton hat in einer Vielzahl von Richtungen prägend gewirkt: im Free Funk des Altisten Steve Coleman ebenso wie im Bop von Art Blakeys Jazz Messengers, im Neoklassizismus des Dave Holland Quintetts ebenso wie in der Modalität McCoy Tyners.“ (J.E. Berendt). Die Pianistin Michele Rosewoman ist seit langem eine treue Wegbegleiterin Robin Eubanks, auch sie war maßgeblich am Erfolg der New Yorker M-Base beteiligt. Schön, sie endlich wieder bei uns zu Gast zu haben. Berklee-Professor Kenwood Dennard stellte erst vor kurzem, beim Konzert von TubaTuba!, sein Können als Schlagzeuger unter Beweis. Weitere Informationen

Mi. 02.03. 21 Uhr

Claus Raible Quartet feat. Brad Leali

Brad Leali (sax), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvester Garnett (dr).

Brad Leali gehört in New York zu den hervorragenden Vertretern seines Instruments. Vor allem besticht er durch sein Können im Reich der warmen, sensiblen Töne. Brad Leali war bis im Jahre 2000 Solo Saxophonist der Count Basie Band unter der Leitung von Grover Mitchell. 1999 gewann die Count Basie Band einen Grammy für ihre CD "Count play's Duke" Auf dieser CD wurde Brad auch für den Grammy nominiert, für sein Solo in der Billy Strayhorn Komposition. Eine der besten Adressen in Sachen Pianojazz in Deutschland ist Claus Raible. Er begeistert das Publikum mit seinen atemberaubenden Soli, erweist sich aber auch in den Balladen als effektvoller Klangzauberer. Brad Leali lernte Claus Raible Mitte der 90er Jahre in New York kennen. Seither verbindet sie eine enge musikalische Freundschaft. Faszinierend ist die nonverbale musikalische Kommunikation zwischen den Beiden. Der tiefgründige, wunderschön swingende Sound des Quartets lässt den Abend zu einem unvergesslichen "don't miss it" Ereignis werden. Weitere Informationen

Do. 03.03. 21 Uhr

Stefan Holstein Trio 'Kaleidoscope'

Stefan Holstein (cl), Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b)

„Kaleidoscope“ spiegelt die musikalische Entwicklung eines der ungewöhnlichsten und klanglich ausgewogensten Jazztrios der letzten Jahre wieder. Stephan Holstein, der wohl zu den interessantesten und eigenwilligsten Jazzklarinettisten Europas gehört, gelingt es als „primus inter pares“ zusammen mit dem Kontrabassisten Thomas Stabenow und dem Pianisten Tizian Jost, der Beziehung der europäischen Kunstmusik einerseits und des afroamerikanischen Jazz andererseits in dieser einzigartigen Veröffentlichung nachzuspüren. In den vorzüglichen Arrangements von Thomas Stabenow und Tizian Jost erfahren Kompositionen wie „Der Tabakraucher“ von J. S. Bach, das Andantino aus Debussys Streichquartett oder „die Arietta“ von Edvard Grieg eine aufregende und alle Kategorien hinter sich lassende Neuinterpretation. Die drei Musiker schaffen eine Synthese von Klassik und Jazz, die ihre Entsprechung in der Romantik des 19. Jahrhunderts oder der Musik des Jazzpianisten Bill Evans wiederfinden mag. Weitere Informationen

Fr. 04.03. 01:00 - 03:00 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 04.03. 21 Uhr special concert

Biréli Lagrène Trio

Biréli Lagrène (git), Jermaine Landsberger (hammond orgel), Dejan Terzic (dr).

Biréli Lagrène hat sich nie festlegen lassen: nicht auf die Rolle des Wunderkindes aus dem Elsaß in legitimer Django-Reinhardt-Nachfolge, nicht auf das brillante Fusion-Spiel, nicht auf den abgeklärten Umgang mit sämtlichen Mainstream-Stilistiken. Er war und ist einfach einer der gegenwärtig besten Jazz-Gitarristen, und einer der vielseitigsten weltweit. Mit seinem gegenwärtigen „Gipsy Project“ feiert er Triumphe bei Presse und Publikum. Jermaine Landsberger heißt der Nürnberger Tastenvirtuose, mit dem Lagrène nicht nur die ethnische Herkunft aus der Familie der Sinti gemeinsam hat, sondern auch die schier überbordende Vitalität und den unerschöpflichen Einfallsreichtum im Improvisieren. Die Hammond Orgel gibt Jermaine Landsberger völlig neue Ausdrucksmöglichkeiten. Sein moderner, virtuoser Pianostil übertragen auf die erdig, bluesige Orgel ergibt eine hochexplosive Mischung. Man darf also mehr als gespannt sein, was Lagrène und Landsberger zusammen mit Dejan Terzic (ein Drummer der internationalen Jazzszene, welcher mit Musikern wie George Garzone, Lee Konitz, Bob Berg u.v.a. erfolgreich gearbeitet hat) im Kontext des „klassischen“ Orgeltrios einander und dem Publikum zu sagen haben werden. Weitere Informationen

Sa. 05.03. 21 Uhr urban electronic jazz

Brink Man Ship

Jan Galega (saxes, flautophon, electronics), René Reimann (git), Emanuel Schnyder (acc-bass, elec-bass), Christoph Staudermann (dr, samples)

Jan Galega erkundet mit seiner Band BRINK MAN SHIP musikalische Sphären im Spannungsfeld von zeitgenössischem Jazz und elektronischer Dance-Music. Es entsteht ein urbaner Mix voller Gegensätze, reicher Klangwelten und ergreifender Melodik. Die Musik pendelt zwischen Wohlklang und Zerrissenheit, den Widersprüchen unseres Alltags, sie kommt frisch und unverbraucht daher. Die vier Instrumentalisten überzeugen durch ihr handwerkliches Können, stilistische Offenheit und spielerischen Umgang mit Zitaten und rhythmischen Elementen. Fernab vom Mainstream verleiht der effektvolle Einsatz von elektronischen Sounds und Samples der Musik ihren eigenen Charakter. BRINK MAN SHIP sorgt dafür, dass der Jazz auch im 21. Jahrhundert neue Impulse erfährt und sich kreativ erweitert. Aktuelle CD: Elephant & Castle (Universal). Weitere Informationen

So. 06.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Alex Sanguinetti (dr)

Mo. 07.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Claus Reichstaller (tp)

Harald Rüschenbaum stellt als Gastsolist den herausragenden Trompeter Claus Reichstaller vor, der schon in den ersten Jahren des HRJO zur Trumpet-Section der Big Band gehörte. Die Feuertaufe bestand er an der Seite von Nat Adderly, Woody Shaw, Nathan Davies, Kenny Drew und Jimmy Woode in der "Paris Reunion Band". Heute gehört Claus Reichstaller zu den Spitzenmusikern Europas. Weitere Informationen

Di. 08.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - stargastspiel

Andy Bey Quartet 'American Songbook'

Andy Bey (p), Paul Meyers (git), Ameem Saleem (b), Jeremy Clemons (dr).

Man kann Andy Bey gar nicht genug loben. Der 65-jährige Amerikaner ist zweifellos einer der bedeutendsten Musiker des Jazz, ein Interpret und "Songstylist" von beseelter Natur. Ein so besonderer Pianist und so einzigartiger Sänger, dass ihn Kollegen bewundern, Experten auszeichnen und Journalisten immer wieder mit den schwärmerischsten Metaphern bedenken. Anfang 2004 wurde Andy Bey von der amerikanischen “Jazz Journalists Association” zum “Male Jazz Singer Of The Year” gewählt. Die aktuelle CD “American Song” wurde im Dezember 2004 für einen Grammy 2005 in der Kategorie “Best Jazz Vocal Album” nominiert, neben Jamie Cullum, Al Jarreau, Nancy Wilson und Queen Latifah. "Dieses Organ ist stark genug, eine einzige Note zu ergründen, ihr eine Zärtlichkeit mitzugeben, als würde sie von der Kehle nur beschmust entlassen, und Standards erhalten so eine Bedeutung, die sie nie hatten, befreien Gefühle, die sie nicht kannten und sprechen, wo sie früher stumm waren. Wirklich, ein Einzigartiger ist Andy Bey und bedauernswert, wer ihn nie hörte!" Roger Willemsen Weitere Informationen

Mi. 09.03. 21 Uhr Latin Night

Buena Vida with guest: Borel de Sousa (perc)

Mundo Burgos (voc, git), Fabio Block (git, voc), Manolo Diaz (voc, b), Borel de Sousa (perc)

Wegen des großen Erfolges im Januar, gleich nochmal: Buena Vida ist eine international besetzte Formation mit Musikern der Spitzenklasse aus drei Ländern. Gespielt wird authentische Musik zum Thema „Latin Night“. Einfühlsame Melodien und kraftvolle Rhythmen von Argentinien über Kuba bis nach Mexiko entführen in die Welt des lateinamerikanischen Lebensgefühls. Cumbia und Walzer, Tango und kubanischer Son, scheinbar Gegensätzliches, gespielt wie es die Tradition gebietet: heiß und kalt – aber immer mit Leidenschaft. Weitere Informationen

Do. 10.03. 21 Uhr highlight

Henning Sieverts: Hidden C

Henning Sieverts (composition, bass, cello), Matthias Nadolny (ts), Glauco Venier (p), Peter O`Mara (elec. & acc. git), Bastian Jütte (dr).

Henning Sieverts, der vielbeschäftigte Sideman in unzähligen hochkarätigen Formationen, zu hören auf inzwischen über 60 CDs, präsentiert heute das erste Mal seit langem seine eigene Band. Er drückt dieser Band nicht nur am Bass und am Cello seinen Stempel auf, sondern vor allem durch seine vielfarbigen Kompositionen, die er in ganz verschiedenen Besetzungen präsentiert: vom Quintett bis zum Solo. Was sich hinter dem übergreifenden Titel "Hidden C" versteckt, soll hier nicht verraten werden – nur soviel: es ist auch ein Wortspiel! "Hidden C" ist eine Abfolge von Miniaturen, die sich wie ein roter Faden durchs Programm ziehen. Hier beleuchtet Henning Sieverts ein und dieselbe Zwölftonreihe in insgesamt sechs völlig unterschiedlichen Stimmungen. Neben den in München wohlbekannten und geschätzten Peter O'Mara (akustische und elektrische Gitarren) und Bastian Jütte (Schlagzeug) kommen zwei brillante Musiker das erste Mal in die Unterfahrt: der italienische Pianist Glauco Venier und der Dortmunder Tenorsaxophonist Matthias Nadolny. Heute wird die CD "Henning Sieverts: Hidden C" das erste Mal öffentlich präsentiert, die bei der Kritik Begeisterung ausgelöst hat. Eine Kostprobe: "Diese CD ist eine milde Sensation, betörend und mit hohem Suchtfaktor" (Jazzthing). Weitere Informationen

Fr. 11.03. 01:00 - 03:00 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 11.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - avant-jazz-pop band

Lovely Rita

Annemarie Fuerthauer (voc, sounds), Martin Stepanik (p), Karsten Gnettner (b), Alexander Pohn (dr), Peter Tuscher (tp).

Lovely Rita wurde 1991 in Wien von Martin Stepanik gegründet. Das Projekt durchlief in wechselnder Besetzung (8-5 Musiker) eine konsequente Entwicklung von einer jazzinspirierten zu einer experimentell - elektronischen Popband. Das Hauptanliegen von Lovely Rita war und ist es, polyrhythmische Grooves mit dem formalen Reiz von Popsongs zu vereinen. Elektronik-Akustik, Groove-Songs, Instrumental-Vocal, wie keiner anderen Band gelingt es Lovely Rita seit Jahren, diese Polaritäten der aktuellen Musikszene zu einer homogenen Form von "Contemporary Music" zu verbinden. Mittlerweile genießen sie Kultstatus! Weitere Informationen

Sa. 12.03. 21 Uhr Ausstellung vom 12.3. - 07.5.

DUNCAN

Gemälde von DUNCAN "Eins + Eins = Alles"

Diese philosophische Formel steht für den Grundgedanken und das Leitmotiv in DUNCAN´S Malerei. Seine bunten Öl-Bilder mit der einzigartigen Rundum-Perspektive zeigen, daß alles im Leben zusammenhängt und irgendwie voneinander abhängig ist. Seine neuen Arbeiten, die alle den Titel "Transition" tragen und statt Vorder- und Rückseite eine Vergangenheits- und Zukunftsseite haben, stellen symbolisch und auf das Wesentlichste zusammengefaßt das Leben dar. Dreh- und Angelpunkt ist die Entwicklung des Individuums sowie der Menschheit als Gesamtheit im Raum der Zeit, die somit zu einer abgebildeten Dimension wird. Weitere Informationen

Sa. 12.03. 21 Uhr Jazz from the Netherlands

All Ears

Herb Robertson (tp), Frank Gratkowski (altosax, cl), Frans Vermeerssen (ts), Michiel Braam (p), Wilbert de Joode (bass), Michael Vatcher (dr).

Das Konzert der in den Niederlanden beheimateten Band „All Ears“ mit Gästen aus Köln (Frank Gratkowski) und New York (Herb Robertson) verspricht ein besonderes Highlight der komponierten, improvisierten Musik zu werden. Jedes der "band members" ist ein international bekannter Solist mit eigenen Projekten. In dieser „All Star Band“ werden sie hauptsächlich Kompositionen von Michiel Braam und Frans Vermeerssen spielen. Die folgende Konzertkritik sahen wir uns außerstande zu übersetzen, denken aber, das sie die Musik des Sextetts bestens beschreibt: "As in a 45 minutes lasting rollercoaster the sextet rushes along Herb Robertson's snappish trumpet accents, a bowed bassolo which almost fluttering away from Wilbert de Joode and the derailed altosax of Frank Gratkowski, roaringly getting stuck in a fish-trap of pianochords and Michael Vatcher's carpentering on the snaredrum. Outlining guerillajazz, shamattacking and jumping upon the audience at the moment the effect is the most surprising." Edo Dijksterhuis, NRC HANDELSBLAD. Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats der Niederlande in München. Weitere Informationen

So. 13.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung.: Alex Sanguinetti (dr)

Mo. 14.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit 1999, dem Beginn der Montagskonzerte in der Unterfahrt, haben sich die Musiker des HRJO ein umfangreiches Repertoire aus der grossen Big Band Literatur angeeignet. Die "eigene Note" erhält die Band jedoch durch Kompositionen und Arrangements aus den Reihen des Big Band Musiker. So manche Uraufführung wird auch in Zukunft auf der Unterfahrt Bühne zu erleben sein, getreu dem Motto "Keep Swingin´". Weitere Informationen

Di. 15.03. 21 Uhr The Norway of Jazz

Tord Gustavsen Trio

Tord Gustavsen (p), Harald Johnsen (b), Jarle Vespestad (dr).

"Plötzlich ist das Alte neu, und das Neue ist verbraucht... Tord Gustavsen liebt die Melodien. Ihnen wendet er sich zu, als müsse er sie auf seinem Klavier nicht spielen, sondern singen, und er achtet dabei so sehr auf Phrasierung und Timbre, dass man ihm sofort glauben würde, wenn er behauptete, seine rechte Hand sei heute etwas heiser. Die Spannung beziehen die Kompositionen von Tord Gustavsen aus der Kunst der minimalen Abweichung, mit der sie zu sanften, seltsam irrealen Kreaturen werden, beglückend und unheimlich zugleich." (Süddeutsche Zeitung) Die Musik dieses Trios ist ergreifend, sanft, elegant, wunderbar. Heute stellt das Tord Gustavsen Trio seine neue CD "The Ground" (ECM) vor. Mit freundlicher Unterstützung der Königlich Norwegischen Botschaft Berlin und dem Königlich Norwegischen Konsulat München. Weitere Informationen

Mi. 16.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT Night

Lars Danielsson Quartet

Lars Danielsson (bass, cello), Bobo Stenson (p), Anders Kjellberg (dr), Jan Bang (samples).

Lars Danielsson, geboren 1958, ist ein Musiker von beeindruckender Bandbreite. Am Konservatorium in Göteborg lernte er zunächst klassisches Cello, bevor er sich dem Bass und dem Jazz zuwandte. Als Bassist – als der er auch etwa auf der Erfolgs-CD "Sentimental Journey" des Posaunisten und Sängers Nils Landgren zu hören ist - fällt er mit einem ungemein runden, so lyrischen wie kraftvollen Ton und der beiläufig-gelassenen Virtuosität eines überragenden Spielers auf. Auf seiner aktuellen CD „Libera Me“ (ACT) spielt er unter anderem auch Cello, Klavier und Gitarre. Wie vielseitig er ist, zeigte Danielsson, der mit Welt-Größen von Michael Brecker bis Charles Lloyd zusammengespielt hat, nicht zuletzt beim Festival "Strings of Fire" des Leipziger Gewandhauses im März 2004 als "Artist in Residence", der in allen Konzerten mitwirkte. An diesem Abend steht ihm mit Bobo Stenson am Klavier einer der berühmtesten Musikerpersönlichkeiten Schwedens zur Seite. Weitere Informationen

Do. 17.03. 21 Uhr

Geoff Goodman Quintet

Rudi Mahall (bcl), Felix Wahnschaffe (as,) Geoff Goodman (git, banjo), Henning Sieverts (b), Peter Perfido (dr).

"Das Quintet um den New Yorker Gitarristen schafft in eigenen Kompositionen eine reizvolle Verbindung von tief inhalierter Jazztradition und NuJazz Elementen. Starke Melodien erfahren skurrile Berechnung, atmosphärisches Schwelgen mündet in expressive Soli und verfeinerte Rhythmen entfalten hypnotische Wirkung." Bayerischer Rundfunk. Kompositionen über "sexuality, political parties, dental-hygiene, legal drugs and supermarket girls (tengelman)" werden durch die Intensität des Altsaxophons von Felix Wahnschaffe und der radikalen Schönheit der Bassklarinette von Rudi Mahall vortrefflich umgesetzt. Der Schlagzeuer Peter Perfido und der Bassist Henning Sieverts bilden seit 13 Jahren Goodman's Rhythmusgruppe, und sind somit perfekt in das musikalische Konzept des Bandleaders integriert. Weitere Informationen

Fr. 18.03. 01:00 - 03:00 Uhr

Late Night Private Movie Lounge

Der Hangout für alle Nachtschwärmer, die Freitagnacht um Eins noch nicht ins Clubfieber abgetaucht sind oder beim Partyhopping Zwischenstation einlegen wollen. Für Aural Ambience sorgt TR!O 11 mit Live Drum‘n’Bass‘n’Piano Jungle Jazz. Dazu werden Einblicke in die privaten Videoarchive unbescholtener Mitbürger und andere Obskuritäten der 60’er und 70’er gewährt. Jeden Freitag nach dem regulären Konzert. Weitere Informationen

Fr. 18.03. 21 Uhr Michael Lutzeier liest Walter Serner

LETZTE LOCKERUNG: Jazz trifft Dada

Michael Lutzeier (bs, Lesung), Martin Zenker (b), Hajo von Hadeln (dr).

„Lust ist der einzige Schwindel, dem ich Dauer wünsche. Lust ist alles.“ Walter Serner (1889-1942), Mitbegründer und einer der brillantesten Köpfe der Dada-Bewegung, war ein hinreißender Erzähler, literarisches enfant-terrible, galt mit seinen Dada-Soireen als Bürgerschreck und erschrieb sich mit Gaunergeschichten und erotischen Kriminalerzählungen den Beinamen „Maupassant der Kriminalistik“. Michael Lutzeier liest einfühlsam, darstellerisch und, wenn nötig, mit schneidender Prägnanz aus Serners Kurzgeschichten und dem Dada-Manifest „Letzte Lockerung“. Am Baritonsaxophon ist Michael Lutzeiers Stimme schon lange ein Begriff, viele schätzen die eigenwillige Eleganz seines Spiels, daß er aber auch liest und spricht hatte erst letztes Jahr Premiere, die Presse schrieb: „Lutzeier leiht Serner eine vielseitig humorvolle, dabei völlig ungeschönte Lesestimme, schlüpft ins Halbdunkel der Kokotten, Straßengauner, pickpockets, Pomadegangster, Scheckfälscher, Schlepper, Kuppler und Spitzel. Zusammen mit Martin Zenker, Kontrabass und Hajo von Hadeln am Schlagzeug, umgarnt er Serners Texte mit Jazz, Poesie und Verve, fantasievoll und intelligent, sodaß alles zum „satt groovenden Ohrenschmaus“ (SZ) gerät. Weitere Informationen

Sa. 19.03. 21 Uhr 19_enja

NU BOX feat. DJ ILLVIBE

Reiner Winterschladen (tp), Alois Kott (bass, electronics), Peter E.Eisold (dr, electronics), DJ ILL VIBE

Blue Box goes Nu Box. Die Kultband BLUE BOX lässt wieder von sich hören. Das Trio mit Reiner Winterschladen an der Trompete, dem Bassmann Alois Kott und dem Schlagwerker Peter E. Eisold steuert mit entspannter Coolness das dritte Blue-Box-Jahrzehnt an. Mit jeder Produktion gelingt es den drei Musikerpersönlichkeiten, aktuell zu klingen. Charismatische Trompetensounds kommunizieren mit vertrackten Rhythmen und animierenden Grooves. Reich an musikalischen Ideen, instrumentalem Können und punktgenau eingesetzter Elektronik bewegt sich NU BOX souverän zwischen Dancefloor, Jazz, Avantgarde und Underground. Unprätentiös und ohne Effekthascherei sind hier wahre Musiker mit einer Passion zur Utopie am Werk. Und das Schönste daran: man kann die Musik von morgen heute schon hören. Mit Vincent von Schlippenbach alias DJ Illvibe (turntable man von SEEED), Sohn des großen Free-Musikers Alexander von Schlippenbach, spielen sie heute Abend ihre Visionen von morgen. Weitere Informationen

So. 20.03. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Alex Sanguinetti (dr)

Mo. 21.03. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 2-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 22.03. 21 Uhr News from New York 'Magical Spaces'

Jeff Siegel Quartet

Jeff 'Siege' Siegel (dr), Francesca Tanksley (p), Danton Boller (b), Erica Lindsay (ts, fl).

Neuigkeiten aus New York. Der amerikaische Schlagzeuger Jeff 'Siege' Siegel präsentiert seine neue CD und sein herausragendes Quartet, und bringt zwei einstmals in Münchnen ansässige Musikerinnen heim! Francesca Tanksley, als amerikanische Staatsbürgerin in Italien geboren, wuchs in München auf, ging zum Klavier- und Kompositionsstudium ans Berklee College of Music in Boston, kam wieder nach München zurück, machte die europäische Szene unsicher, zog dann nach New York, wo sie auch heute noch lebt. So auch die Tenorsaxophonistin Erica Lindsay: geboren in San Francisco, aufgewachsen in München, lernte sie bei Mal Waldron Klavier spielen, ging zum Saxophonstudium ans Berklee College of Music in Boston und dann nach New York. Der junge Bassist Danton Boller rundet das Quartet ab. Höchst erfrischende Musik, powerful, swingend, expressiv, sensitiv - Jazz at it's best! Weitere Informationen

Mi. 23.03. 21 Uhr

The Endgrad

Johannes Enders (ts, ss), Herwig Gradischnig (ts, bs), Thomas Stabenow (b), Howard Curtis (dr).

Die Saxophonisten Herwig Gradischnig (A) und Johannes Enders (D) kennen sich schon seit Ihrer Studienzeit an der Musikhochschule Graz Ende der 80er Jahre. Schon damals verband die beiden die Liebe zu den akkordinstrumentlosen Trios von Joe Henderson und Sonny Rollins oder zu den legendären Aufnahmen von Elvin Jones – Live at the Lighthouse mit Steve Grossman/David Liebman. Man konnte sich ohne Rücksicht auf Begleiter mit Bass und Drums austoben. Heute sind beide zu herausragenden Persönlichkeiten des europäischen Jazz herangereift. Gradischnig, festes Mitglied im Vienna Art Orchestra und Träger des Hans Koller Preises auf der einen und Enders, Mitglied in Bands wie Tied & Tickled Trio, Nana Mouskouri Swings, Enders Room sowie Träger des SWR Jazzpreises 2003 auf der anderen Seite. Schon lange gährte der Wunsch wieder zusammenzuspielen. So entstand THE ENDGRAD, ein klavierloses Quartett in dem die Tiefen der Zwei- und Dreistimmigkeit ausgelotet werden. Das RückGRAD bildet mit Thomas Stabenow einer der meistbeschäftigsten Bassisten Deutschlands. Für den Schlagzeugstuhl konnte der Washingtoner Geheimtip Howard Curtis, Mitglied in den Bands von Gary Thomas, Ingrid Jensen und Lehrer von Jazzgrößen wie Clarence Penn oder Billy Drummond, gewonnen werden (zu hören auch auf J. Enders – Bright Nights / ENJA). Weitere Informationen

Do. 24.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Lars Duppler Palindrome Sextet

Lars Duppler (p,comp), Stephan Meinberg (tp, flg), Frank Sackenheim (as, cl), Niels Klein (ts, bcl), Dietmar Fuhr (b), Marcus Rieck (dr).

Auf der Suche nach Inspiration und der Zeit, sich ganz dem Komponieren zu widmen, verschlägt es den Pianisten und Komponisten Lars Duppler im Herbst 2000 nach Paris. Inspiriert durch das neue Umfeld entstehen erste Kompositionen für Sextett, in der Jazztradition stehend und beeinflusst durch das Leben in der französischen Metropole. Im Laufe der Zeit kommen weitere Kompositionen hinzu, ein Programm entsteht; bald nach seiner Rückkehr gründet er das "palindrome 6tet". Lars Duppler setzt auf Musiker aus dem vielfältigen Angebot der Kölner Jazzszene, um so eine regelmäßig arbeitende Working-Band zu etablieren. Durch die intensive Zusammenarbeit der Musiker entwickeln die Kompositionen eine einzigartige Dynamik. Lars Duppler studierte in Köln und Paris, spielte mit Keith Copeland, Gene Calderazzo, Wolfgang Muthspiel, Jochen Rückert und Joachim Kühn und veröffentlichte mit der Nils Wülker Group zwei CDs bei Sony Music. Weitere Informationen

Fr. 25.03. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen!

Sa. 26.03. 21 Uhr

Annette Neuffer Quintet

Annette Neuffer (voc, flh), Claus Koch (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Jens Düppe (dr).

In ihrem Quintet vereint Annette Neuffer sowohl ihre gesanglichen als auch instrumentalistischen Fähigkeiten auf eine Weise, die überall nach den Liveauftritten der Band begeisterte Zuhörer hinterläßt. Dabei wird sie von einer hochkarätigen Band unterstützt, deren Mitglieder ebenfalls profilierte Solisten sind. Das Repertoire der Band umfasst zum Teil selten gespielte Standards der großen amerikanischen Songwriter wie Cole Porter, George Gershwin, Jerome Kern, Irving Berlin und Rodgers & Hart und Eigenkompositionen/Lyrics von Annette Neuffer. Swingender Jazz 1. Güteklasse! Weitere Informationen

So. 27.03. 21 Uhr

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Jenny Evans hat für diesen Ostersonntag ihr ganz individuelles Frühlings-Programm 'Spring is Here' zusammengestellt. Natürlich interpretiert sie mit ihrer unverwechselbaren, jazzigen, swingenden Art weltbekannte Standards wie "It Might As Well Be Spring" und "April in Paris", sie singt aber auch weniger bekannte Frühlingslieder von Peter Kreuder (dieses Jahr 100. Geburtstag) mit eigenen englischen Texten, und neu arrangierte Klassiker. Jenny Evans ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. "Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren einen der vordersten Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse." Jörg Konrad SZ. Besonders zu empfehlen Jenny Evans neueste CD 'Nuages'. Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik 4/04 Weitere Informationen

Mo. 28.03. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Nach längerer Pause gibt sich München's Funk-Bigband "Earforce" mal wieder in der Unterfahrt die Ehre. Am heutigen Abend mit dabei sein wird Schlagzeuger Andi Haberl, nach mitlerweile 2 Jahren in Berlin nunmehr zum Top-Cat avanciert. Ansonsten gibt es jede Menge neues Programm, gespielt wie immer mit viel Power und in 17-köpfiger Besetzung. Weitere Informationen

Di. 29.03. 21 Uhr Klezmer

Zwetschgndatschi

Mit ihrer eigenwilligen Klezmer-Musik hat sich die Band „Zwetschgndatschi” eine große Fangemeinde erspielt. Seit Jahren begeistern sie ihr Publikum. Die unterschiedliche musikalische Vorgeschichte der einzelnen Bandmitglieder wirkt sich positiv auf die Bandbreite der Formation aus: sie sind in Klassik, Jazz, Rock, Funk und Folklore beheimatet und haben diese Stilrichtungen auch geschickt in ihre Stücke eingearbeitet. Sie musizieren nicht nur mit Akkordeon, Gitarre, Schlagzeug, Klarinette, Kontrabass oder Percussions. Sie nutzen auch den eigenen Gesang sowie den Geräuschreichtum des eigenen Körpers und unterschiedlichster Materialien und Dinge. Mit verschiedensten Musikrichtungen, bunt gemischt, großer Kommunikations- und Improvisationslust tragen die fünf Männer ihre Seele virtuos und einfallsreich nach außen. Weitere Informationen

Mi. 30.03. 21 Uhr

Isolde Werner Quartet 'Songlines'

Isolde Werner (vocal, perc), Bernd Hess (git), Florian King (b), Stephan Willi (dr, perc).

Vocal Jazz im akustischen Format ist zu hören, wenn Isolde Werner ihr Songlines-Projekt vorstellt. Auf der Songliste stehen Steve Coleman Nummern neben Bearbeitungen von Melanie-, Dylan- oder Neil Young- Stücken. Adaptionen einiger Jazz Standards treffen auf Spurenelemente von Country und Blues, Anklänge europäischer Folkloretradition schimmern im ein oder anderen Arrangement durch. So wird die jazzige Basis, die das Programm zusammenhält, durch allerhand Stilkreuzungen aufgefrischt. Eine erstklassige, groovige Band steht Isolde Werner zur Seite. Die CD zum Programm ist im Mai 04 beim Stuttgarter Label „Satin Doll“ erschienen. Weitere Informationen

Do. 31.03. 21 Uhr

Christian Gall Trio

Christian Gall (p, keys), Sven Faller (b), Peter Gall (dr)

Den Münchner Jazzpianisten Christian Gall konnte man in der Unterfahrt schon oftmals als inspirierten Sideman und Solisten (u.a. mit Pedro Tagliani, der Giana Viscardi Group und Harald Rüschenbaum) hören. Es gelingt ihm die unterschiedlichsten Projekte durch seinen eigenständigen Ausdruck zu prägen. Christian Gall präsentiert heute dem Münchner Publikum sein neues Trioprogramm, das sich zwischen den Grenzen des Jazz, populärer und klassischer Musik bewegt. Er bedient sich dabei der Vielfalt der Ausdrucksformen, die das Klaviertrio bietet: komplexe harmonische Gerüste der Romantik, einfache folkloreartige Melodien und moderne Grooves bilden bei den vielen Eigenkompositionen den Grundstock für die Interaktion zwischen den drei Instrumenten sowie für spannende und energetische Improvisationen. Die hervorragend besetzte Band mit Bassist Sven Faller (langjähriger Begleiter und Produzent von Konstantin Wecker) und Schlagzeuger Peter Gall (Student an der Universität der Künste in Berlin sowie Schlagzeuger im Bundesjugendjazzorchester) interpretiert darüber hinaus ausgewählte Standards der Jazztradition mit Leichtigkeit und viel Gespür für modernen ideenreichen Jazz. Weitere Informationen

Fr. 01.04. 21 Uhr highlight

Joey Baron 'Killer Joey'

Joey Baron (dr), Brad Shepik (git), Steven Cardenas (git), Tony Scherr (b).

Was haben John Zorn und Cybill Shepherd gemeinsam? Wie steht es mit Tony Bennett und Jay Mc Shann? Wodurch sind die Los Angeles Philharmonic und Allen Ginsberg verbunden? Wodurch Lani Kazan und Laurie Anderson? Steve Allen und Bill Frisell? Was ist mit Big Joe Turner und Al Jarreau? Merv Griffin und David Sanborn? Chet Baker und Joe Williams? Dizzy Gillespie und Tim Berne? Verblüffend aber wahr: sie alle spielten mit Joey Baron, auch bekannt als der „verrückte Glatzkopf am Schlagzeug“. Und nun nach langer Lehrzeit und tausenden von Auftritten und nach weit über 100 CD-Aufnahmen - von Jim Hall über Herb Robertson und Carmen McRae - hat Baron wieder einmal eine eigene Band, das Quartet „Killer Joey“, zusammengestellt. Und wieder sind alte Freunde aus der New Yorker Szene dabei. Diesmal zwei Gitarristen, Brad Shepik und Steve Cardenas und der E-Bassist Tony Scherr. Dass Joey Baron ein grossartiger Drummer ist, braucht nicht näher ausgeführt zu werden, doch seine Qualitäten als Bandleader und als Komponist halten denen des Schlagzeugers zumindest die Waage. Seine Band „Killer Joey“ führt Barons ausserordentlich rhythmisch betonte Kompositionen auf, wobei der typische Jazzswing aber auch Rhythm and Blues und Funk Grooves, „Ton-Gedichte“ und innovative Improvisation mit ausserordentlicher Sensibilität und Erfindungsreichtum gespielt werden. Weitere Informationen

Sa. 02.04. 21 Uhr

Dejan Terzic UNDERGROUND

Chris Speed (reeds), Frank Möbus (git), Mark Helias (b), Dejan Terzic (dr).

Der Nürnberger Schlagzeuger und bayerische Kulturförderpreisträger 2004, Dejan Terzic, präsentiert sich mit seinem neuen Projekt "Underground" und stellt seine aktuelle CD vor. Zentraler Ausgangspunkt der Interpretationen sind die folkloristischen musikalischen Erscheinungsformen des Balkan. Die verschiedenen kulturellen Einflüsse haben die traditionelle Folklore nachhaltig geprägt. Musikalisch wurden sie mittels einer Brass Band dargeboten. Der Sound einer traditionellen Brass Band wurde ertsmals durch Emir Kusturica's Film "Underground" einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Name des Films stand Pate für die Realisierung dieses Projekts. Dejan Terzic, im ehemaligen Jugoslawien geboren, griff traditionelle Volkslieder auf und sucht die bewußte Auseinandersetzung zwischen traditioneller Folklore und improvisierter Musik. Als Schlagzeuger arbeitete er mittlerweile mit vielen internationalen Größen des Jazz, z.B. Lee Konitz, Attila Zoller, Bob Berg, George Garzone. In Europa ist er als festes Mitglied bei Franco Ambrosetti und Antonio Farao etabliert. Mit Chris Speed steht ihm vielleicht einer der wichtigsten amerikanischen Saxofonisten zur Seite.Durch seine Arbeit mit Dave Douglas, Tim Berne’s Bloodcount, Uri Caine und Jim Black, hat er sich den Ruf eines ausserordentlichen Saxofonisten erspielt. Mark Helias kann man ohne Zweifel als einen der besten Jazzbassisten der Musikwelt betrachten. Er arbeitete fast zwei Jahrzehnte mit Schlagzeugerlegende Ed Blackwell zusammen. Darüberhinaus arbeitete er mit Dewey Redman, Don Cherry, auch bekannt durch seine Mitwirkung bei BassDrumBone mit Ray Anderson und Gerry Hemmingway. Frank Möbus, ebenfalls Nürnberger Kulturförderpreisträger, hat in letzter Zeit durch sein Trio “Der Rote Bereich” für sehr viel Aufsehen gesorgt. Er spielte mit Kenny Wheeler, Ray Anderson, Jim Black, u.v.a. und gilt als einer der interessantesten Gitarristen in der europäischen Jazzwelt. Weitere Informationen

So. 03.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 04.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Happy Birthday, Leszek!

LESZEK ZADLO ALL-STAR ENSEMBLE - Birthday Concert

Leszek Zadlo (sax), Johannes Faber (tp), Jan Jarczyk (p), Rainer Glas (b), Michael Küttner (dr) und Gäste.

Nur sehr wenige der in München beheimateten Jazzmusiker sind soweit herum gekommen und haben so viele Beiträge zum europäischen Jazz der vergangenen 40 Jahre geleistet wie der Exil-Pole und Wahlmünchner Leszek Zadlo, der seit vielen Jahren als Professor für Jazzsaxophon an der Musikhochschule in Würzburg und am Münchner Konservatorium unterrichtet. Auf über 80 LP und CD Produktionen aus den vergangenen Jahrzehnten ist sein Beitrag zur europäischen Jazzgeschichte als intensiver und kreativer Improvisator, Bandleader und Komponist dokumentiert. Mit unzähligen Musikern der internationalen Szene stand er seit den 60er Jahren auf der Bühne, unter ihnen so klangvolle Namen wie Joachim Kühn, Friedrich Gulda, Rashied Ali, Udo Lindenberg, Joe Haider, Joe Nay, Dexter Gordon und Elvin Jones - um nur einige wenige zu nennen. Unverkennbar ist sein intensiver Ton am Tenor- und Sopransaxophon und seine ganz eigene Mischung aus amerikanischem Jazz und slawischer Seele. Heute feiert er seinen 60. Geburtstag und tut dies mit einem Konzert in All-Star-Besetzung im Münchner Jazzclub Unterfahrt, das vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten wird. Mit ihm kommen der Trompeter Johannes Faber aus München, der in Kanada lebende Pianist Jan Jarczyk, der Erlanger Bassist Rainer Glas und der Kölner Schlagzeuger Michael Küttner. Sicher werden auch noch einige Überraschungsgäste zu hören sein. Happy Birthday Leszek! Weitere Informationen

Di. 05.04. 21 Uhr highlight

Jason Moran & The Bandwagon

Jason Moran (p), Tarus Mateen (b), Nasheet Waits (dr), Marvin Sewell (git).

Manche sehen in Jason Moran die Zukunft des Jazz. Jason Moran hat einen individuellen Kurs zwischen Neo-Traditionalismus und Zeitgeist entwickelt. Seine Vorgänger am Piano hat er gewissenhaft studiert - von Art Tatum bis Thelonious Monk und McCoy Tyner - doch ist die Jazztradition für ihn nicht denkbar ohne revolutionäre Musiker wie Muhal Richard Abrams, Jaki Byard oder Andrew Hill, die er zu seinen Lehrern wählte. Heute beherrscht er alle Stile vom Stride Piano bis zum Free Jazz. Mit seinem Trio "The Bandwagon" (heute im Quartet!) stellt er seit einigen Jahren eigene Kompositionen überzeugend und selbstverständlich neben Ellington, Brahms oder die Musik seiner Generation, den Hiphop. Weitere Informationen

Mi. 06.04. 21 Uhr

'AGUAVIVA' feat. Carolyn Breuer

Martin Scales (git), Patrick Scales (b), Alex Sanguinetti (dr), Carolyn Breuer (sax).

Eine neue Band hat sich formiert. Der aus Südamerika stammende und seit 1999 in München lebende Schlagzeuger Alex Sanguinetti präsentiert eine frische Mischung aus 'Straight Ahead', Fusion und eigenem Material. Die drei Jazzmusiker können auf einen reichen Erfahrungsschatz aus gemeinsamen Auftritten mit vielen internationalen Jazzgrößen (Pee Wee Elllis, Klaus Doldinger´s Passport, Clark Terry, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Danilo Pérez, Rick Margitza) zurückblicken und überzeugen immer wieder durch ihr Niveau und ihreansteckende Spielfreude. Heute mit dabei: Carolyn Breuer am Saxophon. Weitere Informationen

Do. 07.04. 21 Uhr

Jo Junghanß Trio plus Wanja Slavin

Jo Junghanß (p), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr), Wanja Slavin (as)

Das Trio um den Pianisten Jo Junghanß mit Sava Medan (Bass) und Bastian Jütte (Drums) ist eine lebendige und virtuose Besetzung voller Expressivität und Leidenschaft. Die Arrangements - zumeist Eigenkompositionen - leben von kraftvollen Klängen und explosiver Spannung und schaffen viel Raum für Interaktion. Jo Junghanß – kürzlich Preisträger des Internationalen Jazztreffen „Generations 04“ in der Schweiz - schöpfte bei seinem letzten New York Aufenthalt musikalische Inspiration. Ergänzt wird das Trio an diesem Abend vom Ausnahmesaxophonisten Wanja Slavin. Wanja Slavin gilt mit seinem unverwechselbaren Ton und seinen ekstatischen Improvisationen als eines der hoffnungsvollsten jungen Talente im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen

Fr. 08.04. 21 Uhr

Thorsten Klentze Quartet

Thorsten Klentze (git), Jost Hecker (cello), Roger Jannotta (ts, ss, bcl, fl), Sascha Gotowtschikow (perc)..

Der seit 1982 in München lebende Gitarrist und Komponist Thorsten Klentze, bekannt durch seine Gruppe „Fisherman`s Break“ und seine Zusammenarbeit mit Charlie Mariano und David Friedman, stellt nun vier herausragende Jazzmusiker aus drei Generationen in einem ganz persönlichen kammermusikalischen Projekt vor. Der Multiinstrumentalist und Komponist Roger Jannotta aus Albuquerque, USA ist im Jazz und in der klassischen Musik gleichermaßen zuhause. Durch seine Zusammenarbeit mit Tom van der Geld und Carla Bley, sowie seine Kompositionen für die Münchner Kammerspiele („Faust“, „König Lear“ und „Der Sturm“) wurde er bekannt. Jost H.Hecker aus München ist Cellist und Mitbegründer des „Modern String Quartet“, das seine über zwanzigjährige Zusammenarbeit in Funk und Fernsehen, sowie in 7 CD-Produktionen dokumentierte. Auf Tourneen mit Mercedes Sosa und Konstantin Wecker präsentierte er sich einem internationalen Publikum. Sascha Gotowtschikow aus München lebte und arbeitete zeitweilig in New York, USA. Dort spielte er mit Jaco Pastorius, Max Roach und Warren Smith. Hier in Europa ist er u.a. mit Klaus Doldinger oder Barbara Dennerlein zu hören, sowie als Percussionist am Münchner Residenztheater aktiv. Weitere Informationen

Sa. 09.04. 21 Uhr CD-Präsentation

Paulo Cardoso Quartet

Tizian Jost (p), Karsten Holzapfel (cello), Paulo Cardoso (b), Bill Elgart (dr).

"Durch sein grossartiges Gehör und Einfühlungsvermögen, sein ideenreiches virtuoses Bassspiel zählt Paulo Cardoso zu den bedeutendesten Bassisten der Gegenwart." We´ve gotta take care of the tradition! Dieser Satz hat sich Paulo in seiner Zusammenarbeit mit vielen großartigen Musikern tief eingeprägt(z.B. mit Art Farmer, Mal Waldron, Jim Pepper, Etta Cameron, Al Porcino, Marty Cook, Archie Shepp, Joe Chambers, Leszek Zadlo, Jay Clayton, Ursula Duzdiak, Fritz Pauer, Vincent Herring u.v.a.). Mit seinem Quartett spielt er Musik aus der Tradition kommend, die sich nicht durch gängige "Projekt-Zwänge" einschränken lässt. Mit Bill Elgart, Tizian Jost und Karsten Hochapfel am seiner Seite hat er ein Team, das technisches, interpretatorisches und künstlerisches Wissen zu einer Einheit verschmelzen lässt. Weitere Informationen

So. 10.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b)

siehe 3.4. Weitere Informationen

Mo. 11.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem reichhaltigen Repertoire werden Kompositionen und Arrangements der Bandmitglieder zu Gehör gebracht sowie Charts aus der großen Big Band Literatur. Engagierte Musiker um Harald Rüschenbaum, dem begeisternden Bandleader am Schlagzeug, versprechen einen abwechslungsreichen und spannenden Abend. Weitere Informationen

Di. 12.04. 21 Uhr highlight - CD Präsentation

Schwaller-Eckinger-Cobb...play the Billie Holiday Songbook

Roman Schwaller (ts), Isla Eckinger (b), Jimmy Cobb (dr)

Roman Schwaller präsentiert sein neues Triokonzept ohne Klavier: ein Trio der Weltklasse! Und er präsentiert die im Oktober 2004 in diesem Trio in der Unterfahrt live aufgenommene Produktion! Ein Jazztrio ohne Harmonieinstrument ist für jeden Bläser eine besondere Herausforderung, kann aber auch eine grosse Befreiung bedeuten. Damit sich dies hier in besonderem Maße verwirklichen lässt, hat sich Schwaller das Songbook von Billie Holiday vorgenommen. Alle Stücke wurden speziell arrangiert, bearbeitet und präsentieren sich nun in einem kompletten Programm. Seine kongenialen Partner in dieser wirklich spartanischen und einzigartigen Besetzung sind der bedeutendste Schweizer Bassist Isla Eckinger und die Jazzlegende Jimmy Cobb am Schlagzeug (Miles Davis Quintet und Sextet 1958-63). Mit wem diese beiden Giganten des modernen Jazz nicht gespielt haben, wäre hier zu erwähnen – trotzdem zwei Querverweise? So schrieb Isla Eckinger vor über 30 Jahren die Arrangements für ein Billie Holiday Programm mit Miriam Klein, Dexter Gordon und Roy Eldridge, und Jimmy Cobb spielte bereits in den frühen fünfziger Jahren vor seiner Zeit mit Miles Davis mit der grossen Sängerin! Alle drei Protagonisten kennen sich seit Jahren und man darf sich wohl nicht zuletzt auch deshalb zurecht auf einen bedeutenden Jazzabend freuen! Weitere Informationen

Mi. 13.04. 21 Uhr ACT Night 'Melancholia'

Heinz Sauer - Michael Wollny Duo

Heinz Sauer (sax), Michael Wollny (p).

Es ist eine Begegnung ganz besonderer Art, ein Sprung über die Generationen hinweg: Melancholia dokumentiert das kreative Zusammentreffen eines der wichtigsten Vertreter des Nachkriegs-Jazz mit einem der großen Talente des jungen Jazz in Deutschland: Heinz Sauer und Michael Wollny. Heinz Sauer – Saxofonlegende und Urgestein des deutschen Jazz - wurde 1932 in Merseburg geboren. Die absolute Individualität und künstlerische Intensität seines Saxofonspiels und seiner Kompositionen haben Sauer einen konsequent eigenständigen Weg gehen lassen. 1991 wurde er dafür mit dem Jazzpreis der Hessischen Landesregierung, 1999 mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis ausgezeichnet. Michael Wollny wurde 1978 in Schweinfurt geboren und begann mit 16 Jahren ein Jazz-Piano-Studium an der Hochschule für Musik Würzburg, das er 2004 mit einem Meisterklassen-Diplom abschloss. Wollny wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter zuletzt dem Kulturpreis der Stadt Schweinfurt 2003. Seit 2001 arbeitet Wollny eng mit Heinz Sauer in dessen verschiedenen Formationen zusammen. Weitere Informationen

Do. 14.04. 21 Uhr pirouet presents

Christian Weidner Trio

Christian Weidner (as), Antonio Palesano (p), Daniel Schröteler (dr).

Die Musiker, jahrelang aktiv in Deutschlands Jazzszene (im Deutsch-Französischen-Jazzensemble mit Albert Mangelsdorff, im Berlin Workshop Orchestra, im Quartett mit Simon Stockhausen, in der Band RAS/Jazzanova) vereinen in ihrem Spiel Musik ihrer Herkunft (Folklore, Gesänge) und die Einflüsse „jazziger“ Tonsprache mit dem forschenden Geist der Avantgarde: Lieder, Jazz und zeitgenössische Neue Musik – ein Lied wird verwandelt, seine Form, sein Puls, sein Gestus. Die Musiker spielen mit Freude an spontaner Improvisation und der Lust immer neue Ebenen zu öffnen und zu verändern. So komponieren sie vielfarbige und homogene Klangräume und bilden ein Triokollektiv mit eigenem Puls und subtilen Wegen der musikalischen Variation. Im Juni 2004 ist die erste CD "CHORAL" des Trios erschienen, produziert vom Label Pirouet. Das Trio widmet sich in diesem aktuellen Projekt Musikformen, die aus einem rituellen Kontext stammen -Choral, Rezitativ, Gebet - und interpretiert in eigener Komponier- und Spielweise die verschiedenen musikalischen Gesten dieser "Ritualstücke". Weitere Informationen

Fr. 15.04. 21 Uhr

Carola Grey 'Noisy Mama'

Carola Grey (dr), Torsten de Winkel (git), Paul Tietze (b), Christian Lohr (keys).

Die Band gehörte Ende der 90ger zu den erfolgreichsten Jazzrockformationen Europas. Sie spielten auf den grossen Festivals und räumten für die gelungene Mischung von melodischem Jazzrock in der Tradition eines Billy Cobham mit damals absolut neuen und ungewöhnlichen elektronischen Clubelemeten diverse Preise ab, u.a. den Jazzpreis Burghausen und den bayrischen Kulturförderpreis. Jetzt sind sie endlich zurück. Tighter, hipper und energiegeladener als je zuvor. Wer auf knackige Grooves, gute Tunes, virtuose Soli und abgefahrene Sounds steht sollte sich es auf keinen Fall entgehen lassen diese Band live zu sehen ! Die Bandleaderin und Songlieferantin Carola Grey lebte 6 Jahre in New York wo sie mit vielen Jazzgrössen wie Mike Stern, Craig Handy, Ravi Coltrane zusammenarbeitete. Sie produzierte mehrere CDs unter eigenem Namen die es sogar bis in die Top Ten der U.S. Gavin Jazzcharts schafften. Sie tourte bereits mehrmals um den Globus. z.B auf dem Jakarta Jazzfestival, Thailand Jazzfestival, Madras Musicfestival, London Jazzfestival, Burghausen Jazzfestival, Music China, New York’s Blue Note and Birdland. Und heute Abend spielt sich endlich mal wieder ein Heimspiel! Weitere Informationen

Sa. 16.04. 21 Uhr stargastspiel

Tom Harrell Quintet

Tom Harrell (tp), Jimmy Greene (sax), Danny Grissett (p), Ugonna Okegwo (b), Neal Smith (dr).

Der Trompeter und Flügelhornist Tom Harrell ist mit neunundfünfzig Jahren eine lebende Legende. Mit den Großen des Westküsten-Jazz hat er in seiner Jugend noch gespielt, ebenfalls mit schwarzen Boppern wie Horace Silver. Sein Trompetenspiel ist stark Clifford Brown verpflichtet, auf dem Flügelhorn dagegen erinnert er sehr an Miles. Tom Harrell zählt zu den kreativsten und kompromisslosesten Jazz -Instrumentalisten und Komponisten der Gegenwart. Vom 'Downbeat' Jazzmagazin wurde er in Folge über Jahre hinweg zum 'Trompeter des Jahres' gewählt. Die Auftritte von Tom Harrell sind ein ganz besonders Erlebnis: tiefgründig, melancholisch, faszinierend. Mit seinem aktuellen Quintet ist Tom Harrell derzeit auf Europa Tournee und wir schätzen uns sehr glücklich, dass er auch bei uns Halt macht! Weitere Informationen

So. 17.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 3.4. Weitere Informationen

Mo. 18.04. 21 Uhr

Kein Konzert!

19 Uhr im Club: Mitgliederversammlung Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.. Weitere Informationen

Di. 19.04. 21 Uhr scandinavian vocal -Denmark-

Susi Hyldgaard 'BLUSH'

Susi Hyldgaard (voc , p, keys, vibrafon, accordeon), Bjarke Falgren (violine, viola), Jannik Jensen (e-bass), Anders Pedersen (dr)

Susi Hyldgaard schlüpft in verschiedene Rollen, denen sie nicht nur mit ihrem vokalen Timbre, sondern auch am Flügel, auf dem Akkordeon und am Sampler Leben verleiht. Eine selbstbewusste Geschichtenerzählerin, die zur Hauptdarstellerin ihrer eigenen gesungenen Miniatur-Theaterstücke wird. Hyldgaards Kompositionen tanzen geschickt zwischen Jazz, Pop, Housebeats und Singer-Songwriter-Idiomen - wild und zart, atemlos und ruhig. Weitere Informationen

Mi. 20.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Jonas Schoen Quartet

Jonas Schoen (sax, bcl), Bugge Braune (p), Pepe Berns (b), Heinz Lichius (dr).

Jonas Schoen gründete sein klassisch besetztes Quartett zu Beginn des Jahres 1999. Sowohl mit seinen früheren Bands (dem "Jonas Schoen Sextett" und der Band "mixed up") als auch mit Kompositionen für die NDR-Bigband, ein klassisches Saxophonquartett und in seinen Filmmusiken hat Schoen sich als hervorragender Komponist erwiesen, der seine ganz persönliche Stimme hat ohne sich dabei eingrenzen zu lassen. In seinem Quartett tritt Jonas Schoen verstärkt auch als hervorragender Saxophonist und Solist in den Vordergrund. Die Band bekennt sich zu den Wurzeln des Modern Mainstream und spielt dennoch Schoens eigene, sehr aufgeschlossene Musik. Das klangliche Spektrum der Band wird dabei durch den reizvollen Sound von Schoens Bassklarinette ergänzt. Weitere Informationen

Do. 21.04. 21 Uhr The Norway of Jazz

Christian Wallumrod Ensemble

Christian Wallumrod (p), Nils Okland (violine, Hardanger fiddle), Arve Henriksen (tp), Per Oddvar Johansen (dr).

"Nach ein paar Takten schon hat der norwegische Pianist Christian Wallumrød seine musikalische Welt offenbart. Sie lässt sich keinem klassischen Genrebegriff zuordnen, ist von leuchtender Transparenz und deutet den flow des Jazz weniger als rhythmischen Moment denn als In-Bewegung-Sein, als ein kaleidoskopartiges Spiel mit Licht und Farbe. Der Klang wird zum zentralen Ereignis, und zwar weniger dessen glänzende Außen- als vielmehr die brüchige, schillernde, unerhörte Innenseite. Wie mit einer Sonde erkundet Wallumrød das, was Rilke den Welt-Innenraum nannte. Das Ohr muss mit auf diese Reise, es muss ganz dicht heranfahren, um die minimalen Verschiebungen, das feine Oszillieren des Klangs nicht zu verpassen. Es muss hören, wie Arve Henriksen seine Trompete in eine von fern herbei wehende Flöte verwandelt, wie Per Oddvar Johansen seinem Schlagzeug schier unendliche Klangfarbe ab ringt, wie Nils Økland seinen von der Folkmusik inspirierten Geigenton mit dem der anderen mischt, wie er mit der Trompete schleppende, fahl leuchtende Unisono-Linien formt, unter denen das Schlagzeug nervös raschelt." Tim Gorbauch, Frankfurter Rundschau. ECM CD-Präsentation 'A Year From Easter'. Weitere Informationen

Fr. 22.04. 21 Uhr highlight

Elliott Sharp 'Terraplane'

Eric Mingus (voc), Elliott Sharp (git, steel git, ts), Alex Harding (bs), Curtis Fowlkes (tb), David Hofstra (b, tuba), Lance Carter (dr).

In seiner kontinuierlichen Erforschung der Grenzen von Komposition und Improvisation hat der New Yorker Musiker Elliott Sharp verschiedene Arbeitsmodelle entwickelt, die z.T. auf mathematischen Prinzipien beruhen und zyklisch in seinem Werk wieder kehren. Mit der sechsköpfigen Formation Terraplane hat sich Sharp eine Art expanded futuristic blues erspielt, ausgehend vom raw eclectic blues der 50er und 60er-Jahre. Einerseits sind die Stücke unzweifelhaft deep blues tunes, andererseits integrieren sie Ansätze, die bislang noch nicht mit dem Blues zusammen gedacht worden sind. Der Gitarrist Elliott Sharp gehört zu den markantesten Persönlichkeiten der New Yorker Downtown-Szene. Seit den achtziger Jahren prägt er neben MusikerInnen wie John Zorn, Arto Lindsay, Bill Frisell, Zeena Parkins, Marc Ribot oder Christian Marclay die Innovation im Grenzbereich zwischen Improvisation, Komposition, elektronischer Musik, zwischen Jazz, Blues und Rock. Weitere Informationen

Sa. 23.04. 21 Uhr scandinavian vocal -Sweden-

Viktoria Tolstoy 'My Swedish Heart'

Viktoria Tolstoy (vocals), Jacob Karlzon (piano), Ulf Wakenius (guitar), Hans Andersson (bass), Peter Danemo (drums).

Neben den vielen Komponisten und Instrumentalisten gab es in Schweden auch immer eine erstaunliche Anzahl sehr guter Jazz-Sängerinnen. Allen voran Monika Zetterlund, die schon 1958 als „Swedish Sensation“ in den USA gefeiert worden ist. Ihr Album „Waltz For Debby“ mit dem Bill Evans Trio gehört zu den besten Vocal Jazz Alben aller Zeiten. Andere schwedische Jazzsängerinnen wie Alice Babs, Bibi Jones oder Anita Lindblom machten in den 60er Jahren in Deutschland Karriere als Schlagersängerinnen. Und nun gibt es einen neuen Star aus Schweden: Viktoria Tolstoy! Heute Abend präsentiert sie ihr neues Album "My Swedisch Heart" erschienen bei ACT. Weitere Informationen

So. 24.04. 21 Uhr -scandinavian vocal - Sweden -

Viktoria Tolstoy 'My Swedish Heart'

Viktoria Tolstoy (vocals), Jacob Karlzon (piano), Ulf Wake nius (guitar), Hans Andersson (bass), Peter Danemo (drums).

siehe 23.4. Weitere Informationen

Mo. 25.04. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and the Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp),Roberto Mandruzzato (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), Klaus Koch (ts), Uli Wangenheim (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 26.04. 21 Uhr 'The Norway of Jazz' scandinavian vocal - Norway-

Torun Eriksen 'Glittercard'

Torun Eriksen (voc), Froydis Grorud (sax), David Wallumrod (keys), Kjetil Dalland (b), Torstein Lofthus (dr).

Bugge Wesseltoft preist die junge Norwegerin als »eines der größten Gesangstalente, die er in den letzten Jahren in Norwegen« gehört habe. Das will was heißen. Wesseltoft produzierte denn auch gleich Torun Eriksens Debüt 'Glittercard'. Ihre musikalischen Wurzeln liegen eindeutig in der afro-amerikanischen Musik: jahrelange (seit ihrem 6. Lebensjahr) Erfahrungen in Gospelchören und in diversen Soul- und Funkbands prägten die heutige seelenvolle Performance der Singer-Songwriterin. Neben all den afro-amerikanischen Anklängen lässt sich jedoch die eigentliche Herkunft ihrer Lieder nicht leugnen: Norwegen. Weitere Informationen

Mi. 27.04. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Die Dozenten Paulo Cardoso und Peter O'Mara stellen ihre Studentenensemble des Richard-Strauss-Konservatoriums vor. Weitere Informationen

Do. 28.04. 21 Uhr intuition CD-Präsentation

Alony 'unravelling'

Efrat Alony (voc, comp), Mark Reinke (p, rhodes, keys, comp), Andreas Henze (b), Kay Lübke (dr).

"Alony ist das gemeinsame Projekt der in Haifa geborenen und in Berlin lebenden Sängerin Efrat Alony und des Pianisten und Arrangeurs Mark Reinke. Die beiden Individualisten lernten sich während ihres Studiums am Berklee College in Boston kennen und beschlossen schon damals, der Jazz-Polizei ein Schnippchen zu schlagen .... Ihre Melodien sind bewusst nicht immer eingängig, aber die schlichte Eindringlichkeit, mit der sie vorgetragen werden, machen es doch schwer, sich ihnen zu entziehen. Eine derart zurückhaltende Expressivität oder umgekehrt ein so ausdrucksstarkes Understatement findet man nur ganz sporadisch in der Musikgeschichte. Reinke und Alony lassen ihrem Hörer jeden erdenklichen Raum, um sich in ihren Songs mit seinen eigenen Assoziationen auszubreiten. Sie machen ein Angebot, die Kunst entsteht am Ende immer im Ohr des Hörers." Wolf Kampmann. Weitere Informationen

Fr. 29.04. 21 Uhr

Lukas Niggli BIG ZOOM

Claudio Puntin (cl, bcl), Nils Wogram (tb), Philipp Schaufelberger (git), Peter Herbert (b), Lucas Niggli (dr, perc, comp).

Mit seinem Trio ZOOM mit Nils Wogram (tb) und Philipp Schaufelberger (guit)) hat Niggli mittlerweile zahlreiche Konzerte und bei den wichtigsten Jazzfestivals Europas gespielt. Die erste CD dieses Trios mit dem Titel „Spawn Of Speed“ wurde von der internationalen Jazzpresse als Meisterwerk gefeiert. Im Jahr 2002 hat Niggli sein Trio um zwei ebenso eigenständige Solisten erweitert und ein Quintett formiert, das als eine der aufregendsten Bands im aktuellen europäischen Jazz gilt. ZOOM bleibt auch im Quintett Jazzcombo, Kammermusikensemble und Rockband in einem. Dementsprechend rast die Musik durch die Höhen und Abgründe der heutigen Musik, macht hier eine Verbeugung vor der Tradition, dort einen Sprung ins Ungewisse. Nigglis Kompositionen haben eine ganz eigene Machart, die den „Interpreten“ auf den Leib geschrieben sind, oder aber ihnen als Improvisatoren viele Freiheiten erlauben. Festgelegtes wird von unerwarteten Interventionen überrumpelt, dynamisiert, Formen aufgebrochen und auf Risiko gespielt. Es findet sich Heftigkeit neben Elegie, Dichte gepaart mit Ruhe, Wesentlichkeit entleert sich im Überschwang, Komplexität kombiniert sich mit intensivem Interplay .... Alle Musiker zeichnen sich durch eine äußerst breite Stilistik und eine große musikalische Neugierde aus. Weitere Informationen

Sa. 30.04. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (sax), Johannes Faber (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist seit vielen Jahren auf der europäischen Jazzszene präsent. In seinem Quintett spielt er ausschließlich Eigenkompositionen, die er speziell für diese Besetzung arrangiert hat. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals - z.B. Paris, Zürich, Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als Sideman und Big-Band-Musiker mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Marty Cook schreibt in seinen linernotes zu Faist´s zweiter CD "Gentle": "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz. This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in" Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rick Hollander (dr), drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene, stellen die Rhythmusgruppe. Der Trompeter Joe Faber, auch als musikalischer Mitgestalter, Organisator und Moderator der Reihe "Jazz am Gärtnerplatz" bekannt, bildet mit Faist zusammen die Frontline. Weitere Informationen

So. 01.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im Mai alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 02.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit im Dezember 1999 die Big Band Montage in der Unterfahrt aus der Taufe gehoben wurden, haben sich die 16 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Mit eigenen Kompositionen und ausgeklügelten Arrangements transportiert die Band lebendig und virtuos zeitgenössische Klänge und huldigt der Big Band Tradition mit ausgewählten Standards grosser Meister. Ein abwechslungsreicher und spannender Abend ist garantiert! Weitere Informationen

Di. 03.05. 21 Uhr ENJA presents

Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble 'musiK'

Gilad Atzmon (ss, cl), Frank Harrison (p, melodica), Marcel Mamaliga (viol), Romano Viazzani (acc), Yaron Stavi (b), Asaf Sirkis (dr, bandir).

Gilad Atzmon, der Exil-Israeli aus London, begeistert seine Zuhörer immer wieder mit seiner machtvollen, zuweilen ironischen Mixtur aus großem Bebop und nahöstlichem Tonfall. Der britische Kritiker John Fordham nennt Atzmon im "Guardian" einen "Meister der Dynamik und des langsamen Aufbaus, der Lyrismen mit heiseren, coltranesken Brüllern mixt, eine Kombination, für die allein er eine gewaltige internationale Reputation als Solist hätte. Aber seine selbst gewählte Mission, dem Jazz wieder die kulturelle/politische Schlagkraft zu geben, die er in der ersten Bop-Ära und im Freejazz der 60er-Jahre besaß, macht Atzmon noch um ein Beträchtliches größer." Nach dem internationalen Erfolg von "Exile" (enja) widmet der streitbare Multi-Instrumentalist sein neues Album der Macht der Musik selbst. Das Wort "musiK", deutsch ausgesprochen, signalisiert für ihn die Schönheit der Musik vor ihrer Zurichtung zur Ware. Atzmon führt hier eine charmante Attacke gegen den Musik-Kommerzialismus und gegen eine globalisierte "Kultur" unter amerikanischer Ägide. Auf eine gleichermaßen ernsthafte wie unterhaltsame Weise liefert das Orient House Ensemble dabei ein "Neu-Arrangement" der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts: Es mischt Tango mit Cabaret und Balkanmusik, Saxophon mit Akkordeon, Klavier mit Rahmentrommeln. Weitere Informationen

Mi. 04.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ENJA presents

Josh Roseman Special Unit

Josh Roseman (tb, laptop), Peter Apfelbaum (ts, korg), Barney McAll (keys, fender), Mike Moreno (git), Nate Smith (dr).

Von Klezmer- und Balkan-Jazz über New Orleans und Mainstream bis Avantgarde, Funk und Rock – es gibt kaum eine relevante Spielart im Jazz, die der New Yorker Posaunist Josh Roseman nicht bedient hätte. Deshalb spielt er auch als Sideman in den verschiedensten Formation: bei Roswell Rudd und Steve Turre, mit DJ's und Rappern, und in der Dave Holland Big Band. "Ich bin nicht wie J.J. Johnson oder andere Spezialisten. Ich brauche mehrere Stile, um mich auszudrücken." Eben multistilistisch, voll erdiger Kraft, ausgeklügelter Raffinesse, hochemotionell und mit einem großen Schuss Humor spielt sich die ‘Special Unit’ über den europäischen Kontinent, von Club zu Club, von Festival zu Festival. Eingefangen vom Münchner Jazzlabel ENJA, mit der hochgelobten CD "Treat For The Nightwalker" im Gepäck. Weitere Informationen

Do. 05.05. 21 Uhr ENJA presents

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio 'The European Songbook'

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Nicht von ungefähr landete Jenny Evans neues Album Nuages auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik im letzten Quartal 2004 ganz oben. Diese CD ist eine Hommage an das europäische Musikerbe mit Kompositionen aus vier Jahrhunderten. Jenny ist wohl die bisher einzige Jazzsängerin, die es schafft, Lieder aus Carl Orffs Carmina Burana, von John Dowland (1563-1626) und Henry Purcell (1659-1695), Django Reinhardts "Nuages", ein von ihr in Englisch getextetes Evergreeen von Peter Kreuder, die Vertonung eines Monologs von Shakespeare, ein schwedischer Folksong und George Harrisons "Within You, Without You" in einem Programm so organisch zu vereinen, als wäre es das Natürlichste der Welt. Die englische Sängerin ist mit ihrem Repertoire und ihrer perfekten Interpretation eine Ausnahmeerscheinung in der Jazzszene. Weitere Informationen

Fr. 06.05. 21 Uhr

Tales in Tones Trio TTT

Ralf Schmid (p), Veit Hübner (b), Torsten Krill (dr)

Noch gilt TTT als Geheimtipp unter Kennern der Jazz-Szene. Doch unüberhörbar sind Originalität, Virtuosität, Humor und Tiefe des in Klassik und Jazz verwurzelten erstklassigen Ensembles. Außergewöhnlich sind die Kompositionen, mitreißend der Groove, begeisternd die spontane Interaktion und bewundernswert die Freude an musikalischen Details. Kammermusik ist­ der Schlüsselbegriff für TTT. Nicht nur gleichen die bevorzugten Auftrittsorte dieses Jazzensembles denen eines Streichquartetts: Konzertsäle, Kirchen, Kammermusikreihen, sondern gerade das musikalische Konzept sieht ein gleichberechtigtes, spannungsvolles Kommunizieren dreier Individuen vor, wie man es so fein aufeinander abgestimmt selten hört. TTT spielt konzertanten Jazz auf höchstem Niveau. Im Zentrum stehen die auf das Trio zugeschnittenen Eigenkompositionen von Ralf Schmid, Veit Hübner und Torsten Krill. Aktuell präsentiert TTT seine neue CD "Sub Surface" (ObliqSound), die in einer mehrwöchigen Klausur in der Toskana konzipiert und dann in Torsten Krills Stuttgarter Tonstudio "Klangküche" mit viel Detailliebe aufgenommen wurde. Weitere Informationen

Sa. 07.05. 20 bis 3 Uhr Lange Nacht der Musik – 'orient meets drum'n'bass meets jazz'

Cazyapjazz

Semih Yanyali (git), Reinhard Buchner (b), Mathis Riehm (dr), Ozan Aydogan (darbuka), Murat Kücükboyaci (keys).

RESERVIERUNG wegen der Langen Nacht der Musik nicht notwendig und nicht möglich! "Frei wie Jazz; einfach wie Funk, dennoch vielsagend; aufrichtig und aperiodisch wie türkische Klänge, die einen woanders hintragen". Cazyapjazz ist ein uneingeschränktes und beschauliches Spiel von fünf Musikern, das dunkle, geistreiche und unterhaltende Elemente vereint, manchmal derb und manchmal vielschichtig, ohne Rücksicht auf Genre und Zeit. Cazyapjazz wurde im September 2003 gegründet und macht orientalischen Sound, der auf Drum'n'Bass, Jazz und Fusion aufgebaut ist. Weitere Informationen

So. 08.05. 19.00 Uhr Ausstellung vom 8.5. - 18.6.05

'STAGE HIGH' Eröffnung mit Live-Performance

Fotos von Thomas Becher – www.momoart.de / Bilder von Fabienne Hübener - www.fabart.de

Fotos, die den Menschen auf der Bühne berührend nahe kommen; Bilder, in denen sich die Improvisation und Freiheit des Jazz widerspiegeln. Die beiden Künstler greifen mit Linse oder Pinsel das Gefühl der Live-Performance und flüchtigen Bewegung auf. Zur Eröffnung spielt das Post-Avantgarde Jazztrio 'Fractal Gumbo' (Marty Cook, tb; Geoff Goodman, git; Gunnar Geisse, git). Thomas Becher und Fabienne Hübener begleiten die Band mit der Kamera und an der Leinwand. Weitere Informationen

So. 08.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Marty Cook (tb)

Im Anschluss an die Vernissage wird der aus New York stammende und seit vielen Jahren in München lebende Posaunist Marty Cook die Jam Session leiten. Viele Überraschungsgäste werden erwartet! Weitere Informationen

Mo. 09.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Harald Rüschenbaum freut sich, eine der gefragtesten Sängerinnen im süddeutschen Raum als Gastsolistin vorstellen zu dürfen: Lipa Majstrovic. Mit ihrer wandlungsfähigen, exzellent ausgebildeten Stimme (Schülerin von Kim Nazarian - New York Voices) schafft sie es, tiefe Emotionen kraftvoll freizugeben. Am heutigen Abend wird sie einige Kostproben aus ihrem Jazz- und Big Band Repertoire zum Besten geben. Weitere Informationen

Di. 10.05. 21 Uhr highlight

Snow Owl Quartet

Greg Osby (as), Edward Simon (p), Juan Garcia-Herreros (six string electric bass), Terri Lyne Carrington (dr).

Vier Musiker: Südamerika, Amerika und Europa. Bogota/Kolumbien, Cardón/Venezuela, St.Louis/Missouri, Boston/Massachusetts. New York und schließlich Wien. Doch der Reihe nach: Greg Osby kommt aus St. Louis, der Stadt des Blues und des Funk, „der schwarzen Musik“ Amerikas. TS Eliot wurde hier geboren, und ein weltbekannter Blues ist dieser Stadt gewidmet, W.C. Handys „St. Louis Blues“. Terri Lyne Carrington hingegen stammt aus Boston – einer Stadt in dem Streifen an Amerikas Ostküste, der New England genannt wird, mit seiner schon fast europäischen Denkweise und Kultur. Die Erzählungen eines John Irving finden meist in New England ihren Beginn, unterbrochen nur von kleinen Abstechern nach Wien, und Charles Ives, der „klassische“ Komponist Amerikas, komponierte und lebte hier. Zu diesen beiden gesellen sich zwei Südamerikaner, Juan Garcia-Herreros aus Kolumbien und Edward Simon aus Venezuela. Und damit südamerikanische Rhythmik ebenso wie der Einfluss der indianischen Musik der Anden. Die Musik des Snow Owl Quartets ist geprägt vom Spiel mit unterschiedlichen Kulturen. Damit ist weit mehr als nur die Musik gemeint, hier bringen sich vier Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Kulturkreisen in eine Band ein, vier Musiker, die sich kennen und schätzen. Und offen sind für den Background des Anderen. Eine Band, die vom Zuhören und Reagieren lebt, Neues sucht und mit scheinbar Bekanntem verbindet. Weitere Informationen

Mi. 11.05. 21 Uhr vocal highlight

Rhiannon

Rhiannon (voc), Christian Doepke (p), Sven Faller (b), Roman Seehon (perc).

Die amerikanische Sängerin Rhiannon ist trotz ihrer triumphalen Tourneen mit Bobby McFerrin in Europa noch ein wohlgehüteter Geheimtipp. Dabei ist sie nicht nur eine der ganz großen Jazzstimmen, deren Ausdruckskraft und Facettenreichtum alle Grenzen zu sprengen scheint, sondern auch eine begnadete Geschichtenerzählerin, die es versteht, jedes Publikum in ihren Bann zu ziehen. Ihre musikalischen Einflüsse reichen von ihrer Kindheit in der offenen Weite des amerikanischen Heartlands, hin zu den dynamischen Schmelztiegeln New York und San Francisco. Für ihre Konzerte in Deutschland wird sie von einem virtuosen wie einfühlsamen Trio begleitet. Christian Doepke (piano), Sven Faller (bass) und Roman Seehon (percussion), erfahrene Musiker der europäischen Szene haben die Dynamik und Spielfreude, um Rhiannon auf ihren Höhenflügen anzuspornen. Weitere Informationen

Do. 12.05. 21 Uhr highlight

Sam Rivers Big Band

Sam Rivers (tenor and soprano sax, fl, p, voice), Doug Mathews (bass, bass clarinet), Anthony Cole (drums, tenor sax). Trumpets: Claus Reichstaller, Bumi Fian, Peter Tuscher, Bunny Gierlinger. Saxes: Adam Pieronczyk, Klemens Pliem, Peter Massink, Thomas Zoller. Trombones: Christopher Varner, Gerhard Gschlößl, Leo Gmelch. Tuba: Ali Angerer.

Der weltweit bekannte Saxofonist, Arrangeur und Komponist Sam Rivers hat speziell für das österreichische "INNtöne" Festival 2005 (www.inntoene.com) eine "INNtöne-Festival-Suite" in Big Band Besetzung komponiert. Diese wird nicht nur am Inn, sondern auch bei uns an der Isar aufgeführt. Sam Rivers spielte in seiner langen und immer noch erfolgreichen Karriere u.a. mit Miles Davis, Dave Holland, Herbie Hancock, Ray Charles, Quincy Jones, Ornette Coleman, Archie Shepp und wurde u.a. durch das legendäre Rivbea Orchestra bekannt. Das amerikanische "Basis" -Trio von Sam Rivers wurde mit namenhaften österreichischen, deutschen und polnischen Musikern zur Big Band erweitert, viele der aufgeführten Namen dürften dem hiesigen Publikum in guter Erinnerung sein. Das Big Band Ereignis der besonderen Art! Weitere Informationen

Fr. 13.05. 21 Uhr Al Porcino feiert 80. Geburtstag! … time flies when you’re having fun …

Al Porcino Big Band feat. special guest Herb Geller (as)

Der Trompeter Al Porcino ist lebendige Jazz-Geschichte. Seit über 60 Jahren steht er mit den ganz Großen des Jazz auf einer Bühne: Seine Zusammenarbeit mit Tommy Dorsey, Woody Herman, Charlie Parker, Count Basie, Dizzy Gillespie, Jerry Lewis, Judy Garland, Peggy Lee, Thad Jones, Mel Lewis, Al Cohn, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton und hunderten von Musikern mehr beweist eindrücklich seinen erheblichen Einfluß auf die Geschichte aller legendären Bigbands. Aber auch für die deutsche Jazz-Szene war und ist seine Wirkung nicht wegzudenken. Seit er 1977 München zu seiner Wahlheimat nahm, durchlief die gesamte süddeutsche Jazz-Szene seine Schule. Zahlreiche namhafte Musiker, Bandleader, Komponisten und Arrangeure verdanken Al Porcino’s „brainwashing“ in Sachen Swing, Time und Taste die Grundlagen ihrer Karriere. Seine eigene Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Stücke der Bigband-Ära. Diese Sammlung von Kompositionen und Arrangements von Größen wie Al Cohn, Johnny Mandel, Gerry Mulligan, Bob Brookmeyer, Neal Hefti and Bill Holman macht jedes Konzert einzigartig: Keine andere Band auf der ganzen Welt hat so eine Auswahl zur Verfügung. Kein Wunder, denn Al Porcino hat die Charts persönlich von den Arrangeuren anvertraut bekommen. Each Tune is a Classic! An beiden Abenden wird Herb Geller, dessen Karriere ebensoweit zurückreicht wie die Al Porcinos, als Gastsolist am Altsaxophon mitwirken. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber ! Weitere Informationen

Sa. 14.05. 21 Uhr Al Porcino feiert 80. Geburtstag! … time flies when you’re having fun …

Al Porcino Big Band feat. special guest Herb Geller (as)

siehe 13.05. Weitere Informationen

So. 15.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

siehe 01.05. Weitere Informationen

Mo. 16.05. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 2-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 17.05. 21 Uhr

Be flat five

Dominik Glöbl (tp), Peter Rössler (ts), Alexander Hellmann (git), Peter Hops (b), Günther Hauser (dr).

Das Repertoire von „be flat five“ bewegt sich zwischen eigenwillig arrangierten Jazz-Standards und lyrisch-melodiösen oder groove-orientierten Eigenkompositionen mit viel Raum für kommunikative Improvisation. Die vielfältigen stilistischen und musikalischen Wurzeln der Mitglieder provozieren den Sound der Band: Pop-Rock-Funk-Jazz. Gerne hingehen und gerne zuhören. Weitere Informationen

Mi. 18.05. 21 Uhr

In.fusion

Mischa Frischhut (sax), Cyrus Achouri (git), Reiner Winters (keys), Martin Wieczorek (dr), Andi Urich (b), special guest: Martina Prutscher (perc).

In.fusion besteht bereits seit 1999 in nahezu unveränderter Besetzung und bietet eine vielseitige Mischung aus Eigenkompositionen, mit Stilelementen aus Jazz, Klassik, Funk und Rock. Die musikalische Vielseitigkeit von In.fusion lebt durch den unterschiedlichen Background der Musiker. "Wer In.fusion nie gehört hat, der hat einiges versäumt. Die Band um den Münchner Saxophonisten Mischa Frischhut spielt sich mit einer herzerfrischenden Leichtigkeit durch die Genres. Alles wird fusioniert. Eine der wenigen Fusionen, die wirklich Freude macht." Trostberger Jazzfestival T(w)oday 2004 Weitere Informationen

Do. 19.05. 21 Uhr Muito Prazer - contemporary brazilian music -

Ju Cassou & Band

Ju Cassou (voc, p), Marcio Tubino (sax, fl), Gilson de Assis (perc), tba (b).

Ju Cassou ist nicht einfach nur eine Sängerin - sie benutzt ihre Stimme als Instrument. Ihre Stimme ist im Jazz und in der "MPB" - Brazilian Popular Music - zu Hause, sie singt sowohl Stücke sehr bekannter als auch unbekannter Komponisten. Sie versteht es, gekonnt Technik und Emotion miteinander in Einklang zu bringen, mit Kreativität bringt sie ihr großer Talent als Interpretin zum Vorschein. Weitere Informationen

Fr. 20.05. 21 Uhr Rough 'n' Funky

Al Jones Blues Band

Al Jones (git), Thilo Kreitmeier (ts), Christoph Böhm (git), Uwe Knüppel (dr), Peter Kraus (dr)

Die Al Jones Blues Band spielt Blues. Seit 25 Jahren. Mit den Grossen: B.B. King, Champion, Jack Dupree, Willie Mabon, Lousiana Red. Auf Tourneen und Festivals durch und in ganz Europa. Authentischer Blues, der unter die Haut geht und sich für neue, überraschende Wendungen öffnet. Nervös und druckvoll. Rough 'n' funky! Weitere Informationen

Sa. 21.05. 21 Uhr ENJA presents

Carlos Bica's AZUL feat. Frank Möbus & Jim Black

Carlos Bica (b), Frank Möbus (git), Jim Black (dr)

Der Kontrabassist und Komponist Carlos Bica zählt zu den profiliertesten und innovativsten Klangkünstlern aus Portugal, wo er schon 1998 zum Jazzmusiker des Jahres gewählt wurde. Auch hierzulande weiß man seine Fähigkeiten wohl zu schätzen: "Der erste wirkliche Jazzstar des neuen Jahrzehnts" (FAZ). "Ein Virtuose allererster Güte" (Tip). International bekannt wurde Bica durch seine Arbeit mit Maria João, Kenny Wheeler, Ray Anderson, Aki Takase, Paolo Fresu und anderen. Zu seinem höchst aktiven Trio Azul zählt Frank Möbus, einer der führenden Gitarristen Europas und Leader der Formation Der Rote Bereich, sowie Jim Black, seit Jahren einer der kreativsten und meistbeschäftigten Schlagzeuger der New Yorker Downtown-Szene. Zusammen liefern die drei eine fröhlich-freche, undomestizierte Musik, eine eigenwillige Mischung aus ironischem Gitarrenrock, raffiniertem Jazz und verwandelten Folk-Elementen portugiesischen, sephardischen, nordafrikanischen Ursprungs. Südländische Leichtigkeit mit einem Touch Downtown-Hipness und einem lustvollen Rock-Twist: So könnte man die Musik von Azul auch beschreiben. Eine der frischesten Brisen, die derzeit über die Szene blasen. Weitere Informationen

So. 22.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

siehe 01.05. Weitere Informationen

Mo. 23.05. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

„Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert dieser Big Band enthält ca. doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der „Band mit der Eidechse“ zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte. Die Groovehärte ihrer Funknummern ist bedenklich hoch und ihre Balladen sind so schön gespielt, daß es fast illegal ist.“ MLL – Come to where the Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 24.05. 21 Uhr

Neue Jazzschool München in concert

Studenten der Neuen Jazzschool München spielen in verschiedenen Jazzworkshopbands unter der Leitung Ihrer Dozenten Max Neissendorfer, Lietschie Hrdlicka, Franz-David Baumann und Bernd Hess. Weitere Informationen

Mi. 25.05. 21 Uhr ACT JAZZ NIGHT - Young German Jazz

jazzIndeed with Michael Schiefel

Michael Schiefel (voice), Jan von Klewitz (sax), Bene Aperdannier (piano), Paul Kleber (bass), Rainer Winch (drums)

Sentimental? Auf gar keinen Fall! Naiv auch nicht, wie es die Neue Deutsche Welle damals war, Anfang der 80er. Eher ziemlich real! Und selbstbewusst! Die blauen Augen sind weit offen, blicken aufmerksam, offensiv und kritisch in die Welt. Ziemlich abgeklärt, dabei noch gar nicht so alt: jazzIndeed! Young German Jazz: Zweiter Streich. "Deja Vu" – da war doch mal was, Pop made in Germany, NDW. "Der deutsche Soundtrack unserer Jugend", sagt Michael Schiefel dazu, der phantasmagorische Sänger mit dem doppelbödig-androgynen Touch in der Stimme. Der tummelt sich schon seit etlichen Jahren in der Berliner Musik-Szene, solo, als Gast in der "Symphonie aus der wilden Welt" und mit Thärichens Tentett, gilt als Stimmwunder und als eine der großen Gesangshoffnungen deutscher Zunge. Hat neben einer Gesangsprofessur in Weimar auch satte Bühnenpräsenz zu bieten. Dazu dann die lang erprobten Hauptstadt-Täter Jan v. Klewitz am Saxophon, Bene Aperdannier an den Tasten, Paul Kleber am Bass und Rainer Winch am Schlagzeug – ein morbid-melancholisches Kreativkollektiv mit Groove und Sinnlichkeit. "Wir spielen Deutsch. Die 80er. Unsere Hits. In der Tat ... Es gibt Geschichten zu erzählen ..." Young German Jazz! Mehr davon! Solche blaue Augen hören wir gern. Jazz, indeed! Weitere Informationen

Do. 26.05. 21 Uhr

Legacy

Stefan Zenker (ts, keys), Evan Tate (as), Roland Reinke (git), Peter Hops (b) und Tommy Eberhardt (dr).

Wen es interessiert, wie es klingt, wenn Funk auf ungerade Metrik, Improvisation auf Hip-hop und progressive Black Music auf europäische Moderne trifft, ist bei Legacy genau richtig! Seit das sogenannte M-Base-Kollektiv diesen Stil in New York entwickelte, wird er von verschiedenen Formationen in anderen Teilen der Welt stetig weiterentwickelt und bietet Musikern eine besondere Plattform für moderne, musikalische Interaktion und neue Formen der Improvisation. Nach einer längeren Kreativpause, in der u.a. Einflüsse aus der Welt des Drum'n'Bass ihren Weg in das Repertoire der Band fanden, meldet sich das Groovekombinat Legacy mit neuem Programm und bewährter Besetzung zurück, um an Hörgewohnheiten zu rütteln, seine spannenden polymetrischen Kompositionen live zu präsentieren und, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, "umwerfend, aufregend und kraftvoll" zu sein. Weitere Informationen

Fr. 27.05. 21 Uhr highlight

Straight Horn

Jürgen Seefelder (straight horn), Thomas Stabenow (b), Dejan Terciz (dr)

Straight Horn heißt das 1998 formierte Trio. Der Name leitet sich aus der Tatsache ab, daß Jürgen Seefelder in dieser Gruppe ein sog. Straight Tenor-Keilwerth-Saxophon spielt, ein Horn, das man sich am besten als zu groß geratenes Sopransaxophon vorstellt. Seefelder sagt: “Das Horn hat einen dunkleren und reicheren Sound als das gebogene. Es trifft dich nicht wie ein Schwinger in den Magen, wie es das normale manchmal tut. Es spricht in den tiefen Lagen auch besser an, aber produziert dabei einen so fetten Klang, daß es dazu neigt, Harmonieinstrumente zuzudecken. Das geborene Saxophon für die Triobesetzung“. Jürgen Seefelder hat sich zu einem der kreativsten Stilisten der europäischen Jazzszene entwickelt. Er spielt mit kontrolliertem Feuer und eröffnet den Zuhörern musikalisch, gewürzt mit seiner prägnanten u. eigenwilligen Linienführung, die Tiefen seiner Leidenschaft. Bassist Thomas Stabenow, schon lange einer der Ersten in Europas Jazzwelt und auch ein langjähriger künstlerischer Weggefährte Seefelders, bringt all seine Filigranarbeit, sein solistisches Gespür und vor allem sein felsenfestes Jazztiming ein. Das kraftvolle, potente aber beim Gebrauch der Dynamiken subtile Schlagzeugspiel des Dejan Terzic swingt „hard driving“ und unterstützt zu jeder Zeit das Ensemblespiel. Weitere Informationen

Sa. 28.05. 21 Uhr

Claus Koch & Boperators 'Afro-Cuban Jazz Colors'

Ralf Hesse (tp), Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Wolfgang Kriener (b), Michael Keul (dr), Cesar Granados (perc).

In seinem aktuellen Programm „Afro-Cuban Jazz Colors“ verbindet Claus Koch Einflüsse des Bebop und afro-cubanischer Musik zu einer pulsierenden Melange. An diesem Abend wird die im letzten Jahr während der Unterfahrt Sommerwoche aufgenommene Live-CD präsentiert. Die Musik besticht einerseits durch die durchdachten, kraftvollen Kompositionen Kochs und der beträchtlichen solistischen Stärke der Musiker, andererseits durch die immens swingende und groovende Rhythmsection, die hier wieder um den aus Panama stammenden Percussionisten Cesar Granados erweitert ist. Claus Koch hat mit seinen Musikern über die Jahre einen spezifischen Bandsound entwickelt und ein einzigartiges Repertoire von Original-Kompositionen geschrieben, die die Boperators zu einer der besten und interessantesten Bands ihrer Art machen. Weitere Informationen

So. 29.05. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Philipp Stauber (git)

siehe 01.05. Weitere Informationen

Mo. 30.05. 21 Uhr Big Band Night

Landesjugend Jazzorchester Bayern

Das Landesjugend-Jazzorchester Bayern, das aus jungen enthusiastischen Jazz-Musikern im Alter bis zu 25 Jahren besteht, tritt im Rahmen einer Arbeitsphase erneut in der Unterfahrt auf. Die künstlerische Leitung hat Harald Rüschenbaum 1993 von Dusko Goykovich übernommen. Das Potential der "Bavarian First Herd", nämlich jugendlicher Elan, Talent und Spielfreude lässt jeden Jazzfreund, spätestens nach dem heutigen Big Band Abend, optimistisch in die Zukunft blicken. Weitere Informationen

Di. 31.05. 21 Uhr Me, Myself & Mingus

Jerker Kluge Sextett

Karl Lehermann (tp,flh), Florian Riedl (as,fl), Stefan Schreiber (ts,bcl), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Bastian Jütte (dr).

Mit diesem Sextett erfüllt sich der Münchner Bassist Jerker Kluge (bekannt durch die Gruppe „Hipnosis“) einen schon lange gehegten Wunsch: Eigene Kompositionen in einer Sextettbesetzung mit drei Bläsern aufzuführen, die große Orchestrierungs- und Arrangementmöglichkeiten eröffnet. Die Kompositionen decken ein weites Feld an Einflüssen ab, lassen sich aber vor allem auf die große Kraft der „New Thing“ Bewegung der 60er Jahre zurückführen sowie auf die äußerst vielschichtigen Kompositionsweisen von Charles Mingus. Neben den Eigenkompositionen wird die Band auch einige Stücke der Charles Mingus Platte „Mingus Ah Um“ in neuen Arrangements aufführen. Jerker Kluge analysierte in seiner Diplomarbeit alle Kompositionen dieser Platte und befasste sich daher intensiv damit. Die Musiker der Gruppe sind hervorragende Teamplayer und Solisten, die vor allem eines eint: Der Wunsch, Vorhersehbares zu vermeiden und die Inspiration des Augenblicks zu verwirklichen. Weitere Informationen

Mi. 01.06. 21 Uhr

Fingerprints

Wolfgang Wahl (sax), Jörg Walser (p), Stefan Telser (b), Dittmar Hess (dr)

„Selbst nach drei Sets gab sich die Fangemeinde nicht zufrieden“, hielt die Süddeutsche Zeitung nach einem Konzert der „Fingerprints“ fest. Das Trostberger Tagblatt bescheinigte dem Quartett: „Diese Besetzung besticht durch Homogenität.“ Für ihr aktuelles Programm haben die vier Musiker wenig bekannte Kompositionen aus den Federn exzellenter Jazzkomponisten zusammengestellt. Von Soul-Seligkeit bis Hardbop: Modern Jazz im besten Sinne. Weitere Informationen

Do. 02.06. 21 Uhr

Flute Flash - Monika Olszak Quartet

Monika Olszak (fl), Davide Roberts (p), Sava Medan (bass), Alex Sanguinetti (dr).

Flute Flash ist eine Band um die Querflötistin und Altsaxophonistin Monika Olszak. Sie ist eine der wenigen im Jazz, die sich intensiv der Flöte und ihren vielseitigen Sounds widmet. Zu ihren Einflüssen zählt sie den kürzlich verstorbenen Flötisten Herbie Mann und Eric Dolphy. Mit Davide Roberts (p), Sava Medan (bass) und Alex Sanguinetti (dr) hat sie eine professionelle Rhythmus-Gruppe um sich geschart; aus dieser Verbindung hat sich eine rhythmische und feine Musik entwickelt. Die drei Musiker sorgen für ein elastisches Fundament, auf dem sich Monika Olszak entfalten kann: melodisch-lyrisch, perkussiv-aggressiv mit der Flöte oder mit dem Saxophon kräftig und kernig. Gerade der Dialog zwischen den vier Musikern macht die Musik so lebendig. Das Repertoire setzt sich zusammen aus rhythmischen Latin-Jazz-Kompositionen von Chucho Valdèz oder Egberto Gismonti, aus feinen Balladen von Wayne Shorter bis zu modernen Eigenkompositionen von Flute Flash. „Ein stimmiges Quartett...schwebend, mitreißend, wunderbar.“ SZ Weitere Informationen

Fr. 03.06. 21 Uhr CD-Presentation

Philipp Stauber Quartet

Philipp Stauber (git), Till Martin (sax), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

"Ein Hörgenuß ... intelligent und anregend!" schreibt die Kulturzeitschrift sur la terre über die zweite CD des Gitarristen Philipp Stauber. Die Süddeutsche Zeitung fügt hinzu "geschmackvoll-feinsinnig-stimmungsvoll... gehen Sie hin, es lohnt sich!" Das hervoragend eingespielte Quartett interpretiert Standards und Eigenkompositionen der aktuellen CD "four colours-one picture" und ihrem ersten Album "Slowfood". Weitere Informationen

Sa. 04.06. 21 Uhr

Stefanie Schlesinger Group

Stefanie Schlesinger (voc), Wolfgang Lackerschmid (vibes), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Die Sängerin Stefanie Schlesinger bietet ein eigenständiges Programm mit gefühlvollen Balladen, brasilianischem Zauber und faszinierender Dynamik. Musikalität, Spontaneität, Improvisationslust und stimmliches Handwerk geben der 1977 geborenen Sängerin in einzigartiger Weise die Möglichkeit, ihren eigenen Weg im Jazz zu gehen. Ihr Repertoire umfasst zahlreiche und - wegen ihrer stimmlichen Anforderungen - selten gehörte Standards und Originals, sowie Eigenkompositionen. "Kein Schnickschnack, keine Effekthascherei. Jedes Wort kommt klar, rein und sanft. Es ist die Verbindung von Vokaltechnik, musikalischer Feinfühligkeit und beseeltem Balladen-Repertoire. Mit ihrer Liebe zum Detail vermag sie das Publikum zu erreichen und zu berühren." Augsburger Allgemeine Weitere Informationen

So. 05.06. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Martin Zenker

Einer der gefragtesten Bassisten der Jazzszene überhaupt: Martin Zenker. In München daheim, doch in der Welt zu Hause, spielte er mit vielen großen Namen an vielen tollen Plätzen: in Shanghai, Honolulu, Montreal, New York, Sydney... und heute in Haidhausen! Er freut sich zusammen mit vielen Einsteigern auf eine heiße Session im Juni! Weitere Informationen

Mo. 06.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert ausgewählte Stücke grosser Meister-Arrangeure aber auch Kompositionen aus den eigenen Reihen. In diesem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne beweisen die 16 Musiker der Rüschenbaum Big Band immer wieder, wie abwechslungsreich und interessant Big Band Jazz sein kann, Weitere Informationen

Di. 07.06. 21 Uhr

Panzerballett

Jan Zehrfeld (git), Gregor Bürger (ts), Florian Schmidt (b), Max Bucher (dr).

In den Eigenkompositionen des Gitarristen Jan Zehrfeld werden Jazz, Funk und Heavy Metal auf kunstvolle, innovative Weise miteinander fusioniert. Nach dem Motto "Warum einfach, wenn es auch schwer geht?" werden filigran ineinander verzahnte Funk-Grooves mit brachial harten, rhythmisch komplexen Riffs und Jazzimprovisationen kombiniert. Headbangen mit Köpfchen! Jan Zehrfeld studierte Jazzgitarre in Graz, Helsinki und München; er spielte u.a. mit Doldinger's Passport und beim Bundesjazzorchester. Florian Schmidt erhielt diverse Preise, u.a. den "Jazz-Förderpreis der Stadt Ingolstadt 2003". Er spielte mit verschiedenen Jazz-Größen (z.B. Pee Wee Ellis, Peter O'Mara), aber auch bei bekannten Rock-Acts (z.B. Joachim Deutschland). Gregor Bürger, der schon in jungen Jahren zum Bundesjazzorchester kam, studierte Jazzsaxophon in Linz und München. Neben zahlreichen Live- und Studioengagements ist Gregor auch als Komponist und Arrangeur tätig, hauptsächlich für seine Funk-&-Fusion-Big-Band "Earforce". Max Bucher - ein Geheimtipp am Schlagzeug. Weitere Informationen

Mi. 08.06. 21 Uhr tango highlight

Forastero

Eva Stahler (sax, p), Simon Ackermann (bass), Christoph Schaaf (git), Katja Duffek (violine), Silvia Borges (gesang), Johann Zeller (akkordeon)

Tango! Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts im bunten Völkergemisch von Buenos Aires. Seine Heimat sind die Bordelle und Spelunken des Hafens, die Protagonisten Spieler, Bardamen und Vorstadthelden. Forastero ist an die klassische Besetzung des Tango Nuevo angelehnt (band, vl, git, p, bass), bereichert um die Farbe des Saxophons, eine Hommage an die Exilheimat des Tango - Paris. Forastero (span. der Fremde, fremd) - sucht wie in den frühen Tagen des Tango das Fremde und Unbekannte, das jedem überall begegnet. Wird es ein großer Coup? Eine Herausforderung zum Kampf? Oder erwartet uns die Liebe des Lebens? "Brennende Leidenschaft und ferne Erinnerung: Selbst nach mehr als zwei Stunden konnte das Publikum nicht genug davon bekommen und hatte nur den einen Wunsch: Diese Musik möchte nie aufhören." Augsburger Allgemeine Weitere Informationen

Do. 09.06. 21 Uhr CD-Präsentation

Justyn Tyme

Thomas Maier (ts, ss, berimbau, kalimba), Bernhard Detzel (ts, as), Max Niklas (tb), Christian Galle (p, keyb), Thomas Gätjens (b), Andreas Hauer (dr, udu, perc), Uwe Braun (conga, bongo, perc).

Justyn Tyme präsentieren ihre neue CD „the day before tomorrow“. Für die seit 12 Jahren bestehende Band war es immer wesentlich, eigene Stücke auf die Bühne zu bringen. Die Kompositionen sind inspiriert von treibenden Dancefloor-Grooves und pulsierenden Latin-Rhythmen. Eingängige wie auch unkonventionelle Melodien mit virtuosen Breaks werden ergänzt von mehrstimmigen Riffs und polyrhythmischen Klangteppichen. Die umfangreiche Instrumentierung der Arrangements erweitert das Spektrum des Ensembles durch Sounds der Weltmusik: Udu-Drum, Berimbau, Maultrommel, indische Madal und die selbst entwickelte Dream-Pipe. Abwechslungsreich, virtuos und voller Energie. So what? It's just the time for Justyn Tyme... Weitere Informationen

Fr. 10.06. 21 Uhr

Tino Derado Quartet feat. Johannes Enders

Tino Derado (p), Paul Imm (b), Heinrich Köbberling (dr), Johannes Enders (sax).

München - New York - Berlin, das ist wohl die persönliche "Jazzachse" des Pianisten Tino Derado. Und genau diese spiegelt sich in der wunderbaren Besetzung dieses Quartets. Der Saxophonist Johannes Enders begleitet Tino Dearado von "Jazzkindesbeinen" an, den Bassisten Paul Imm traf Tino in New York und der Schlagzeuger Heinrich Köbberling lebt wie Tino in Berlin. Solides Handwerk, Spontanität, Improvisationsfreude und charmante Risikobereitschaft gehen hier eine gekonnte Symbiose ein. Tino spielt endlich wieder einmal in der Unterfahrt, aber sicher kein Heimspiel! Weitere Informationen

Sa. 11.06. 21 Uhr Galileo CD Presentation

Rose Island Jazz Ensemble

Andy Lutter (p, voc), Ulrich Wangenheim (ts, bcl), Johannes Herrlich (tb), Alex Haas (b, voc), Stefan Noelle (dr, voc).

Ein Streifzug durch hundertfünfzig Jahre Musik(-geschichte) und ein jazziger Blick auf ein besonderes Fleckchen Erde in der Mitte Europas. Im Jahre 2003 feierte die Roseninsel im Starnberger See ihr 150jähriges Jubiläum, seit König Max II dort sein toskanisches Schlösschen nebst Rosengarten errichtete... Für Andy Lutter der Grund, dieses Ensemble zusammenzustellen, denn auch auf der Insel des Jazz ziehen die Jahre ins Land. Zu hören sind Bearbeitungen klassischer Werke, Eigenkompositionen, freie Improvisation und ein paar ausgesuchte Songs „für die Insel“. Weitere Informationen

So. 12.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker (bass)

siehe 5.6.. Weitere Informationen

Mo. 13.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Als Frontfrau am Solisten-Mikrofon wird die Sängerin Lipa Majstrovic, begleitet von den erfahrenen Musikern des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras, dem Publikum so richtig 'einheizen'. Stücke aus dem bewährten Band-Repertoire und eigene Arrangements der Sängerin versprechen einen sehr lebendigen und aussergewöhnlichen Big Band Abend. Weitere Informationen

Di. 14.06. 21 Uhr vocal highlight

Sheila Jordan & Band

Sheila Jordan (voc), Fritz Pauer (p), Johannes Strasser (b), Joris Dudli (dr).

Sheila Jordan, 1928 geboren, gehört zu den innovativsten und kreativsten Jazzsängerinnen ihrer Generation. Charlie Parker - er nannte sie „the girl with the golden ears“ - und Charles Mingus erkannten ihre aussergewöhnliche Begabung und förderten sie. 2003 wurde ihr der „Lill Armstrong Award“ verliehen – die höchste internationale Auszeichnung für Jazzmusikerinnen. Zusammen mit ihrem bevorzugten Trio in Europa, Fritz Pauer am Klavier, Johannes Strasser am Bass und Joris Dudli am Schlagzeug verspricht dies einen Konzertabend der absoluten Weltklasse. Weitere Informationen

Mi. 15.06. 21 Uhr

Swip Swap

Tobi Hofmann (tp, flh, melodica), Ulrich Wangenheim (t-sax, b-cl, fl), Christian Elsässer (p), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr).

Der Münchner Musiker und Schauspieler Tobi Hofmann ist mit seinem Quintett und dem Programm seiner vielbeachteten CD „Swip Swap“ (Rodenstein Records) wieder zu Gast in der Unterfahrt. Das sind eigene Stücke, das ist melodischer Jazz mit loungigen Grooves, das ist eine Band, die sich „gewaschen“ hat, das ist ein erfrischend heutiger Sound und Spielfreude pur. Der München-Tipp: hingehen, anhören! Weitere Informationen

Do. 16.06. 21 Uhr

Konrad Niski Quintett

Konrad Niski (p), Karl Lehermann (tp, flh), Paul Tietze (bass), Borel de Sousa (perc), Arno Haselsteiner (dr).

Das "Konrad Niski Jazz-Quintett" ist mit Spitzenmusikern aus der deutschen Jazzszene besetzt: Arno Haselsteiner, ein Drummer der Extraklasse mit Weltniveau. Borel de Sousa, der Percussionist aus Brasilien, der mit seiner Rhythmik und Dynamik für Furore sorgt. Paul Tietze, der E- und Kontrabassist, beherrscht sein Instrument auf höchstem Niveau. Konrad Niski, der Pianist, der mit seinem eigenen Stil ein Feuerwerk an Rhythmik und Harmonik präsentiert. Karl Lehermann, der mit seinen ausdrucksstarken Soli auf Trompete und Flügelhorn das Publikum fasziniert. Konrad Niski stellt mit seinem Quintett viele eigenen Stücke aus den Bereichen Latino Jazz, Modal Jazz, Modern Jazz und Funky Musik vor. Ein Vergnügen für jeden Jazz-Fan! Weitere Informationen

Fr. 17.06. 21 Uhr Bean & Prez - the music of Coleman Hawkins and Lester Young

Pete York Quartett feat. Claus Koch

Pete York (dr, voc), Claus Koch (ts), Kuno Kürner (p), Ernst Techl (b).

Zum ersten Mal zu Gast in der Unterfahrt: Mr Superdrumming Pete York. Das Multitalent aus England präsentiert sich dieses Wochenende als rechtmäßiger Nachfolger der grossen Swingschlagzeuger. Zwischen Tourneen mit Weltstars des Rock oder dem Helge Schneider Trio kehrt Pete immer wieder zu seinen Jazz-Wurzeln zurück. Zusammen mit Saxophonist Claus Koch wird an diesem Abend den beiden Erfindern des Jazz-Tenorsaxophons gehuldigt. Wie wenige andere versteht es Koch Elemente beider so völlig gegensätzlicher Musikerpersönlichkeiten zu vereinen und in seinen persönlichen Stil zu integrieren. „Koch gehört zu den wenigen jungen Saxofonisten, die das Stilpotenzial bedeutender Tenoristen der Swing-Ära und des Modern Jazz tief aufgesogen, verinnerlicht und weiterverarbeitet haben. Hörbar haben da Lester Young, Hank Mobley oder Sonny Rollins Pate gestanden. Kochs klare Artikulation beeindruckt ebenso wie sein warmer, voller Ton. In seinen Improvisationen erzählt er Geschichten und zitiert Vorbilder.” Münchner Merkur Weitere Informationen

Sa. 18.06. 21 Uhr

Pete York Trio plays Gene Krupa

Pete York (drums, vocals), Claus Koch (ts), Kuno Kürner (p).

Dieser Abend ist dem ersten Superstar unter den Schlagzeugern Gene Krupa gewidmet, der viele Aufnahmen in der ungewöhnlichen Trio-Besetzung ohne Bass gemacht hat. Pete fing an in den frühen 50er Jahren Schlagzeug zu spielen, als er als Kind die grossen Schlagzeuger in den amerikanischen Radiosendern hörte und auf den Kochtöpfen seiner Mutter dazu trommelte. Seitdem spielte er mit so unterschiedlichen Musikern wie der Spencer Davis Group mit denen er einige Welthits wie „Keep on Running“ hatte, Johnny Griffin, Les McCann, Russell Procope, Trummy Young, Ian Paice, Klaus Doldinger, Louie Bellson, John Lewis, Jon Lord, Eberhard Schoener, Chris Barber und zahlosen anderen. In den 80er Jahren moderierte er die TV Sendung „Superdrumming“, wo er die besten Schlagzeuger der Welt aus Jazz und Rock zu Gast hatte. „The complete highlight of the whole evening was Pete York's drum solo. I was open mouthed at the sheer power and skill in his drumming, especially when he switched from drumsticks to brushes halfway through and then swapped back again with no interruption whatsoever. A drumming genius, no doubt about it.“ Heather Wainwright, 2002 Weitere Informationen

So. 19.06. 19.30 Uhr Ausstellungseröffnung

'Jazz im Bild' Aquarelle und Drucke von Volker Kurz

Ausstellung vom 19.6. - 30.7.05

Volker Kurz zeigt seine neuesten Bilder zum Thema Jazz und Musik. Es handelt sich zum einen um grossformatige Aquarelle mit auf das Notwendige reduzierten Musikern und Konzertbesuchern, die Clubatmosphäre vermitteln. Den anderen Teil der Ausstellung bilden mit Folien gedruckte Monotypien, die neben den zu erkennenden Musikinstrumenten mit ihren dynamischen Formen und Farben auf Japanpapier gebannte Improvisationen sind. Weitere Informationen

So. 19.06. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Martin Zenker. Siehe 05.06. Weitere Informationen

Mo. 20.06. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 2-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 21.06. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Die Dozenten Thomas Zoller und Patrick Scales stellen ihre Studentenensemble des Richard-Strauss-Konservatoriums vor. Auf dem Programm stehen Brazil-Jazz, Fusion-Standards, UFA-Schlager und Thelonious Monk im neuen Gewand. Weitere Informationen

Mi. 22.06. 21 Uhr

Bass'n'Bass

Andreas Kurz (bass), Martin Zenker (bass), Bernhard Pichl (p), Rick Hollander (dr).

Bass'n'Bass ist ein Projekt der beiden Münchner Bassisten Martin Zenker und Andreas Kurz. Beide sind durch Ihre ausgiebige Tätigkeit als Sidemen in der deutschen und internationalen Jazzszene in erster Linie als solide und verlässliche Begleiter bekannt. Beide sind sie Mitglieder mehrerer hochkarätiger Rhythmusgruppen, die von vielen Solisten geschätzt werden. Nicht selten sind der Pianist Bernhard Pichl und der Schlagzeuger Rick Hollander mit von der Partie. Nach einem spontanen Auftritt im Duo, bei dem Martin Zenker bzw. Andreas Kurz in den Genuss der gegenseitigen Begleitung kamen, waren sie so angetan, dass sie beschlossen, aus dieser Idee eine Band zu machen. Was lag da näher, als die beiden Kollegen, mit denen Zenker seit nunmehr 15 Jahren zusammenspielt, zu engagieren. Herausgekommen ist eine Band, die auf hohem Niveau und mit sehr viel Energie abwechslungsreiche Kompositionen von Meistern wie Paul Chambers, Oscar Pettiford oder Charles Mingus spielt. Aber auch selten gehörte Standards und Balladen werden auf dem Kontrabass interpretiert. Dabei wird nicht in erster Linie mit Virtuosität kokettiert, sondern der melodische und klangliche Aspekt des Instrumentes in den Vordergrund gerückt. Die beiden Bassisten harmonieren dabei außergewöhnlich gut und fügen sich nahtlos in die Aufgabe des Solisten oder des Begleiters. Weitere Informationen

Do. 23.06. 21 Uhr

Salsa Fuerte feat. Claus Reichstaller & Gregor Hübner

Klaus Graf (sax), Claus Reichstaller (tp), Gregor Hübner (p, violine), Veit Hübner (bass), Joachim Leyh (dr), Eric Dürrer (perc), Jerome Goldschmidt (perc).

Pulsierende Rhythmen, feurige Latinoklänge und raffinierte Jazzimprovisationen: SALSAFUERTE steht für kraftvolle High-Energy-Musik, die jedem Zuhörer in Bauch und Beine geht und gleichzeitig nicht auf intelligente Jazzarrangements verzichtet. Die Idee zu dieser explosiven Mixtur entstand im Schmelztiegel New York, wo afrokubanische Sounds und Jazz ganz organisch zu einem einmaligen Stil fusionieren, der heiße Mambos und groovende Sons hervorbringt. Bei atmosphärischen Jam Sessions im New Yorker Latinclub Nuorican fanden sich Musiker von internationalem Rang zu diesem Bandprojekt zusammen. Zweimal jährlich begeistert SALSAFUERTE seitdem das europäische Publikum bei ausgedehnten Tourneen. Die Mitglieder dieser Formation sind allesamt im internationalen Jazzgeschehen zu Hause und spielten mit vielen Größen der Latinjazz-Szene. SALSAFUERTE spielt vornehmlich Eigenkompositionen, doch zwei ihrer Stücke wurden von dem legendären Musiker und Komponisten Oscar Hernandez exklusiv für diese Band geschrieben. Weitere Informationen

Fr. 24.06. 21 Uhr

Florian Helming Quintet

Florian Helming (ts), Andy Herrmann (p), Peter Tuscher (tp), Martin Zenker (b), Hajo von Hadeln (dr).

Der aus Ingolstadt stammende Münchner Tenorsaxophonist und Flötist Florian Helming stellt zum ersten Mal sein neues Quintett in der Unterfahrt vor. Florian studierte an der Swiss Jazz School in Bern, an der Musikhochschule Würzburg bei Leszek Zadlo und bei weiteren Koryphäen wie Allan Praskin, Don Menza, Ferdinand Povel und Pete Yellin. 2002 absolvierte er einen Masterclass Workshop beim Generations Festival in Frauenfeld/Schweiz. Die Mitglieder dieses Quintetts gehören zu den ersten Musikern, mit denen Florian überhaupt gespielt hat: der Freiburger Pianist Andy Herrmann, der heute an der Jazzabteilung der Musikhochschule Luzern und der Jazz- und Rockschule Freiburg Klavier und Harmonielehre unterrichtet, ihn lernte Florian 1988 an der Berner Jazzschule kennen; die zwei bekannten und beliebten Münchner Martin Zenker am Bass und Hajo von Hadeln an den Drums und last but not least der unvergleichliche Peter Tuscher an der Trompete, der an diesem Abend das Quartett zu einem echten Hardbop-Quintett erweitern wird und dem geneigten Münchner Publikum nun wirklich nicht weiter vorgestellt werden muss! Das Programm besteht aus Eigenkompositionen von Florian Helming, aber auch ausgesuchten Kompositionen von Grössen wie Sam Jones, Duke Pearson und Stücken aus dem „Great American Songbook“. Man darf sich auf einen inspirierten Abend mit exzellentem Hardbop freuen! Weitere Informationen

Sa. 25.06. 21 Uhr

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Christian Döpke (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen, Titel mit orientalischen Einflüssen oder Originals mit eigenen Texten Jenny Evans’ persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein beachtliches Spektrum vokaler Dynamik, das von zerbrechlich bis aggressiv reicht. Sie ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. Begleitet wird die englische Jazzsängerin von dem Pianisten Walter Lang, sowie Thomas Stabenow (b) und Rudi Martini (dr). "Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren die vorderste Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse." Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung Weitere Informationen

So. 26.06. 20:00 Uhr FAREWELL TO A FRIEND

BIG BAND EVENT in Gedenken an Roberto Mandruzzato BEGINN 20 Uhr

Thomas Bendzko BigBand - Earforce - Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra - Dusko Goykovic BigBand

An diesem Abend nehmen 4 Münchner BigBands Abschied von Ihrem Freund und Kollegen ROBERTO MANDRUZZATO, Posaunist und langjähriger Bestandteil der Münchner Szene, ganz überraschend verstorben Anfang April diesen Jahres! Roberto, gebürtiger Italiener, studierte Musik in Turin, spielte in der italienischen Armee und kam später nach München, wo er die letzten 20 Jahre lebte und arbeitete! Offen für jede Musik, liebte er auch die BigBand und war ein mitreissender Posaunist in der Münchner BigBand-Szene! „Dieser Abend ist ROBERTO gewidmet“! Der Erlös der Veranstaltung geht zu Gunsten von Robertos Tochter, Iris Mandruzzato! Weitere Informationen

Mo. 27.06. 21 Uhr stargastspiel

Will Calhoun's 'AZA' feat.Jean-Paul Bourelly

Will Calhoun (dr), Jean-Paul Bourelly (git), Graham Haynes (tp), Orrin Evans (p), John Benitez (b).

Will Calhoun, einer der weltweit erfogreichsten Schlagerzeuger der "heavy Rock-Jazz-Fusion area", konnte den Ausnahmegitrarristen Jean-Paul Bourelly für seine Tournee gewinnen. Zusammen präsentieren sie ein "line-up" der absoluten Mega-Klasse!Sensationell! Graham Haynes an der Trompete, Orrin Evans an den Tasten und John Benitez spielt den Bass! Weitere Informationen

Di. 28.06. 21 Uhr Mostly Monk

Marty Cook Quintet

Marty Cook (tb), Wanja Slavin (as), Geoff Goodman (git), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Wollen Sie wissen, wie grüne Kamine klingen? Sehr mysterioso, aber machen Sie sich darüber später Gedanken. Wenn Sie jetzt schon wissen, um was es geht, sind Sie genau richtig. Marty Cook und weitere vier Monkianer widmen diesen ganzen Abend der Herausforderung Thelonious. Und niemand könnte es besser aufnehmen mit den verschrägten Harmonien und tiefsinnigen Melodien von Monk als der New Yorker Loft-Posaunist Marty Cook, den der Penguin Guide of Jazz zu einem der führenden zeitgenössischen Posaunisten kürte, als Wanja Slavin, dem kreativen Blasebalg am Alto, als Geoff Goodman, Spacecowboy und Saitenpoet an der Gibson, als Henning Sieverts, Bassist der ausgesuchten Akkorde und erleuchteten Harmonien und als Schlagzeuger Bastian Jütte mit Locomotive Energy und dem gewissen Bemsha Swing. Wenn Ihnen das alles gar nichts sagt, dann müssen Sie erst recht hinhören. Denn Monk ist „essentieller Teil der Jazztradition und seine Musik ist immer das Jetzt, das gleichzeitig in die Zukunft blickt“, so Bandleader und Laienprediger Marty Cook. Bye-ya! Weitere Informationen

Mi. 29.06. 21 Uhr JazzLesung

trio textandjazz

Danielle Gaubatz (Sprecherin), Rafael Alcántara (ss,as), Victor Alcántara (p), Sava Medan (b).

Das Trio textandjazz verbindet Sprache und Musik auf besondere Art und Weise miteinander. Seit zwei Jahren treten sie mit verschiedenen Texten zu Eigenkompositionen des Saxophonisten auf. Die Musiker Rafael Alcántara (saxes, comp), Victor Alcántara (piano) und Sava Medan (bass) werden heute Abend zusammen mit der Sprecherin Danielle Gaubatz in eindringlicher Weise einen Roman vorstellen, dessen Thema zwar allgemein bekannt ist, aber hierzulande wenig Beachtung findet: Die Todesstrafe. Das Buch „Sex und Geheimnis“ von Paule Constant wurde aufgrund seines hochbrisanten Inhaltes und stilistischen Brillanz mit dem Menschenrechtspreis amnesty international 2003 ausgezeichnet. Auf spannende Weise rollt der Roman den Fall von einem Studenten aus der unteren Gesellschaftsschicht auf, der den Machtspielen einer Elite in Virginia zum Opfer fällt. Als ihn eine Schriftstellerin zunächst nur zu Recherchezwecken im Todestrakt besucht, wird sie mit seinem Fall und dem Ausmaß einer Gerichtsbarkeit konfrontiert, die den Gesetzen des größten Einflusses gehorcht. Eine Jazzlesung, die Sie in den Bann ziehen wird! Weitere Informationen

Do. 30.06. 21 Uhr highlight

Art & Life Sahara Baby Jazz Band

Emese Muehl (15) voc, Liza Pflaum (15) tb, Olympia Jensen (18) und Wenzl McGowen (16) tenor-saxes, Attila Muehl (20) git, Giotto Roussies (18) p, Charly Roussel (22) bass, Eddie Jensen (15) drums.

Gemeinsam aufgewachsen, in der Kunst gefördert und begeistert von Charlie Parker: Vor drei Jahren gründeten Jugendliche der Art & Life-Kommune in Portugal die Band mit dem langen Namen und einem breiten Repertoire. Die täglichen stundenlangen Proben und die allabendlichen Darbietungen in der Kommune haben die 15 bis 22-Jährigen zu Profis des Blues, Swing, Bebop, Hardbop, Modaljazz und Funk gemacht. Weitere Informationen

Fr. 01.07. 21 Uhr gitarríssimo goes jazz

José Luis Gámez - Dani Pérez 'String Captives'

José Luis Gámez (git), Dani Pérez (git), David Mengual (b), Jo Krause (dr).

Die beiden Ausnahme-Gitarristen verbinden auf dem Album 'String captives' musikalisches Können mit ausgefeilter Technik. Beeinflusst von den Gitarristen Wes Montgomery und Grant Green, entwickeln die beiden eine nuancenreiche Sprache, die vom ständigen Wechsel der Tonart lebt. Ihr Gitarrenspiel ist komplementär: der elektrische Sound von Dani Pérez und der komplexe Post-Bop von José Luis Gámez vermischen sich zu einem abwechslungsreichen Hörerlebnis. Der in Barcelona lebende Argentinier Pérez lernte u.a. bei Pat Metheny und John Abercrombie und hat seit 2001 ein eigenes Trio. Gámez war Schüler von Musikgrößen wie Joe Pass und stand u.a. mit Tete Montoliu und Michel Camilo auf der Bühne. Ein absolutes Highlight für alle Gitarrenfans! In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes München. Weitere Informationen

Sa. 02.07. 21 Uhr

Leszek Zadlo Ensemble feat. Johannes Faber (tp)

Leszek Zadlo (sax, fl), Johannes Faber (tp), Konstantin Kostov (p), Martin Zenker (b), Bill Elgart (dr).

Dieses Jazz Ensemble vereint namenhafte Jazzimprovisatoren der europäischen Szene, seit sehr vielen Jahren sind sie in München bzw. in Bayern beheimatet. Alle haben eine sehr reiche und aufregende musikalische Laufbahn, ihr Können ist auf vielen Tonträgern, Radio- und TV Aufnahmen dokumentiert. Sie komponieren und unterrichten, sie verstehen sich sowohl als Bandleader mit Bravour, als auch als einfühlsame 'sidemen'. Die Liebe zur Improvisation ist ihre Domäne. Stilistisch bewegen sie sich in allen Bereichen der modernen Tonkunst. Die spontane Kreation des "Ohrenblicks" unter Verwendung von allen musikalischen Mitteln der Tonkunst und ihre positive Austrahlung zeichnet ihre Auftritte aus. Die ideenreichen Kompositionen aus eigener Feder geben ihren Konzerten eine besondere originelle Atraktivität. Jeder Auftritt ist ein Erlebnis auf hohen muskalischen Niveau. Weitere Informationen

So. 03.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (ts)

Ein prächtiger, voller, warmer Tenorsound ist das Markenzeichen von Claus Koch. Swing, Bebop, Hardbop und Souljazz sind seine "favourites". Alle, die seine Vorlieben teilen, sind herzlich eingeladen einzusteigen! Weitere Informationen

Mo. 04.07. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Passend zum Einstein-Jahr verwandeln die Lizards die Unterfahrt in ein schwarzes Loch, das Jazzfans unwiderstehlich anzieht. E = mc². Dabei steht m für "massenhaft gepflegter Swing, heiße Latin-Grooves und hinreißende Balladen", c für die Lichtgeschwindigkeit, mit der der Abend scheinbar vorübergeht, und E für die unglaubliche Energie, mit der die "Salonlöwen" unter Michael Lutzeier und seinem Musikteilchenbeschleuniger(auch bekannt als "Baritonsaxophon") spielen. Gaststar Anna Hermann beweist, dass die Relativitätstheorie auf sie nicht anwendbar ist - sie singt nicht relativ gut, sondern absolut fantastisch. Big Band - Musik aus einem Paralleluniversum! Weitere Informationen

Di. 05.07. 21 Uhr

Kim Chong Quintet

Kim Chong (voc), Wolfgang Lackerschmid (vib), Christian Doepke (p), Nikolaus Reichel (b), Stephan Staudt (dr)

Würde man für diese Kombination aus lieblichen, koreanischen Klängen, Jazz Standards und beliebten Evergreens den Namen einer Blume gegenüber stellen wollen, so würde man unweigerlich an eine Seidenblume denken, was im koreanischen soviel wie „keum hwa“ bedeutet. Keum Hwa Kim Chong versteht sich als Brücke zwischen den beiden Kontinenten Asien und Europa und besingt dies mit sehr viel Gefühl, auch in ihren eigenen Kompositionen. Dass sie mit ihren Arrangements nicht nur hier in Deutschland sehr erfolgreich ist, beweisen ihre zahlreichen Auftritte auf der ganzen Welt. Tourneen in Korea, Japan, Singapur und Kalifornien sowie Auftritte bei den Olympischen Spielen in Athen waren nur einige Stationen in ihrer bisherigen Karriere. Als Gründerin und Mitglied der Gruppe „LadiesTalk“ erfreut sich Kim Chong seit einiger Zeit einer großen Fangemeinde. Lassen Sie sich von ihr verzaubern und genießen Sie einen Abend mit viel Herz und Gefühl. Weitere Informationen

Mi. 06.07. 21 Uhr highlight

The Bad Plus

Reid Anderson (b), Ethan Iverson (p) und David King (dr).

Um als Jazz-Klavier-Trio eine Scheibe Wurst vom Teller zu ziehen, benötigt es viel Muskel- oder einiges an kreativer Schaffenskraft. Das Erfolgsrezept von The Bad Plus orientiert sich an ideenreichen Innovationen in Form reifer Eigenkompositionen und eigenwilliger Coverversionen. Ob Nirvanas "Smells Like Teen Spirit", Blondies "Heart Of Glass" oder Aphex Twins "Flim", immer überzeugen Reid Anderson (bass), Ethan Iverson (piano) und David King (drums) durch ein schier unglaubliches Transformationsvermögen. Unter ihren begnadeten Fingern gedeihen die Rock-Goldies zu einer neuen Blüte ungekannter Schönheit. "Wenn wir Cover-Versionen auswählen und arrangieren, konsultieren wir ein Orakel und werten es gemeinsam aus" veralbern sie ihre Arbeitsweise. Etwas ernster fügen sie "wir meinen, dass nur die Phantasie unsere Grenzen festlegen sollte und nicht der Stil" hinzu. Sie sprechen von einer "Dekonstruktion der verschiedenen Einflüsse" und vermeiden elegant das Stigma der Verschmelzung. Statt dessen übertragen sie die von Dance, Pop und Rock inspirierten Tonfolgen in ihre eigene unerschütterliche Sprache aus reinem Jazz. Weitere Informationen

Do. 07.07. 21 Uhr Sommerabschlusskonzert der LPS

Latin - Percussion - School 'Trommeln wie in Kuba'

Leitung: César Granados

Die Schüler der Latin-Percussion-School werden auf Bongos, Congas, Timbales und Cajones mit Hilfe von César Granados ihr Können unter Beweis stellen und für karibische Stimmung sorgen! Tanzbeine nicht vergessen! Weitere Informationen

Fr. 08.07. 21 Uhr

Misery Loves Company

Sakis Stratopoulos (bouzuki, voc) GR, Geoff Goodman (git, mandocello) USA, Till Martin (sax) D, Manolo Diaz (b) E, Shanjar Lal (tabla, voc) IND

"Die Musik von "Misery Loves Company" würde gut nach Brooklyn passen, in eine Kneipe griechischer Einwanderer. Lieder voller Wehmut, Sehnsucht, Schmerz und Erinnerungen verschmelzen mit Jazzkompositionen zu einer unkonventionellen Musik ... Die Harmonie der Gruppe ist Vorraussetzung für die gelungene Verschmelzung zu griechischem Jazz. Es ist Melancholie und Beschwingtheit zugleich." (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Sa. 09.07. 21 Uhr vocal highlight 'You must believe in spring'

Philipp Weiss & Band

Philipp Weiss (voc), Peter Wegele (p), Kim Efert (git), Uli Fiedler (b), Andi Haberl (dr),

Es ist soweit: Philipp Weiss präsentiert dem Münchner Publikum sein bei Universal erschienenes Album "You must believe in spring"! Das Album ist mehr als die Präsentation eines neuen Jazzsängers. Es ist eher ein Präsent. "Here is a great present to you, the listener," schreibt dann auch der legendäre Jazzvokalist Mark Murphy in einem Gratulationstext zu "You Must Believe In Spring", dem Majordebüt des 33jährigen Münchners Philipp Weiss. "In einer Zeit, in der man schon denken könnte, daß es kaum noch etwas gibt, was der Ohren würdig wäre", heißt es weiter im Text, "präsentiere ich Ihnen hier Musik, die mit einer jazzigen Klarheit gemacht ist, gesungen von einem Ort, den Sänger vergessen zu haben scheinen…DEM HERZEN!" Weitere Informationen

So. 10.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (ts)

siehe 03.07.. Weitere Informationen

Mo. 11.07. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Harald Rüschenbaum stellt als Gastsolisten den herausragenden Trompeter Claus Reichstaller vor, der schon in den ersten Jahren des HRJO zur 'Trumpet-Section' der Big Band gehörte. Die Feuertaufe bestand er an der Seite von Nat Adderly, Woody Shaw, Nathan Davies, Kenny Drew und Jimmy Woode in der 'Paris Reunion Band'. Heute gehört Claus Reichstaller zu den Spitzenmusikern Europas. Weitere Informationen

Di. 12.07. 21 Uhr farewell concert

Afro Blue

Gerald Urich (as), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Nevyan Lenkov (dr) und viele musikalische Gäste!

Der Saxophonist Gerald Urich verabschiedet sich nach 5 jähriger Studienzeit von München, um im August diesen Jahres nach London zu ziehen. Sein Quartett „AFRO BLUE“, das nun schon seit 3 Jahren existiert, spielt heute voraussichtlich zum letzten Mal in München. Das musikalische Konzept orientiert sich an der Musik John Coltrane's und dessen „Energy Playing“. Mit dabei sind heute Abend Freunde und musikalische Wegbegleiter, sowie die beiden Dozenten Leszek Zadlo und Thomas Zoller, bei denen der Saxophonist Gerald Urich gelernt und seinen unverwechselbaren Sound gefunden hat. Play Energy! Weitere Informationen

Mi. 13.07. 21 Uhr History, theirstory, hear story.

Rick Hollander Station to Station

Walter Lang (keys), Markus Becker (keys), Sava Medan (b), Rick Hollander (dr).

Four individuals. Each one manning his station. A collection of new and newly conceived songs from Rick Hollander’s imagination. These songs tell his story and their story with a fresh, lean, electric sound. Weitere Informationen

Do. 14.07. 20:00 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt am FMZ

New Talents On Stage – Das JazzProjekt Semesterkonzert

Funky Grooves, Latin Jazz, Swingin‘ Standards, Songs and Ballads präsentieren die Ensembles der Dozenten Geoff Goodman, Marty Cook und Klaus Roggors. Ein Semester lang haben wir wieder geprobt, gefeilt und in Sessions ausprobiert, was wir heute hier darbieten. Das JazzProjekt, die JazzSchule des Freien Musikzentrums, präsentiert zum Ende des Sommersemesters wieder einmal die hörenswerten Ergebnisse der Arbeit der letzten Monate. Weitere Informationen

Fr. 15.07. 21 Uhr

Márcio Tubino quARTett

Márcio Tubino (saxes), Martin Scales (git), Ciro Trindade (b), Guido May (dr)

Einfach Musik. oder: Vier Musiker, die sich auf der Woge von Gelassenheit und Freiheit inspirieren lassen. Bei meinem letzten Projekt "Fresta do olho" habe ich für Saiteninstrumente, Saxophon und brasilianische Perkussion alles bis ins kleinste Detail komponiert und die Arrangements gemacht. Bei der jetzigen Arbeit wollte ich es einfach anders machen. Beim Durchwühlen meiner Schubladen traf ich unveröffentlichte Musikstücke, oder welche, die kaum gespielt wurden, und noch solche, die uas konzeptionellen Gründen in anderen Projekten nicht aufgenommen wurden. Daraus ergab sich ein umfassendes, leichtes und originelles Repertoire, das den Musikern genügend Interpretatiosfreiheit gibt. Es sind Kompositionen, die ich eine Zeit lang vor mir selbst "versteckt" hielt. Diese Stücke wecken Gefühle in mir, die mich heute nachdenklich machen: - so war (klang) ich! Ich wollte keinen Einfluss auf ihre Botschaft und Originalität nehmen. Es ist jenes Foto auf dem alten Personalausweis; es identifiziert uns tatsächlich. Andere Augen, anderes Aussehen...zwar ein komisches Foto, aber einzigartig. Márcio Tubino. Weitere Informationen

Sa. 16.07. 21 Uhr vocal jazz

Melanie Bong & Fantasia

Melanie Bong (voc), Pedro Tagliani (git), Jan Eschke (p, key), Florian Schmidt (b), Bastian Jütte (dr).

Die ersten Ideen zu 'Fantásia' entstanden durch den österreichischen Lyriker Josef Singer. Inspiriert von dessen Gedichten, sowie von KomponistInnen wie Ivan Lins, Joyce, Djavan und natürlich A.C.Jobim, aber auch Interpreten wie Elis Regina entstanden zahlreiche Kompositionen. Die Musik ist durchzogen von brasilianischer Rhythmik, von Jazz- und Popelementen sowie den lyrischen Bildern von Singer`s Gedichten. Die Musiker genießen großen solistischen Freiraum und nutzen diesen, um ihre persönlichen Farben in die Musik einzubringen; das sorgt für Lebendigkeit - oder regt zum Träumen an. Melanie Bong - Schülerin von Sheila Jordan - ist eines der grossen Vokaltalente der deutschen Szene. Sie verfügt über eine technisch hervorragend ausgebildete Stimme, hat sich intensiv mit brasilianischer Musik auseinander gesetzt und weiß dies auf einer Live-Bühne umzusetzen. "Melanie sings with passion and heart... listen and enjoy!" (Steve Kuhn). Weitere Informationen

So. 17.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch

siehe 03.07.. Weitere Informationen

Mo. 18.07. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Die Sommerpause steht bevor. Das ist Anlass, noch einmal die 'Highlights' der vergangenen 6 Monate zu präsentieren, mit denen das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra in 24 Konzerten seine Fans begeisterte. Dieser Abend soll aber auch die Vorfreude schüren auf den 19. September, wenn die beliebte Montags Bigband Reihe in eine neue Saison startet. Bis dahin 'Keep Swingin´' wünscht Ihr Harald Rüschenbaum. Weitere Informationen

Mi. 20.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Christian Elsässer (keys), Martin Scales (git), Igor Kljujic (b), Guido May (dr), Biboul Darouiche (perc, voc), Francois Essindi (harp, voc), MC Olangué (perc, rap), Jason Jackson (voc).

Eines Nachts zieht ein mongolischer Adliger und Krieger, ausgerüstet mit dem schwersten und treffsichersten Schwert, gen Westen. Er überquert die Berge in der Zeit, als Russland und China sein Land teilen. In Kurdistan findet er eine neue Heimat. Sein Sohn mit Nachnamen Darouiche verlässt im Dunkel der Nacht Kurdistan mit französischen Soldaten und kommt über Paris nach Afrika. In Kamerun bleibt er 35 Jahre. Biboul Darouiche wird in Yaoundé, Kamerun, geboren. Seine Mutter ist eine Etenga vom Stamm der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle kamerunische Musik sind Bibouls erste musikalische Quellen. Auf den Geschäftsreisen des Vaters begegnet er der Musik, wie sie in den Dörfern gespielt wird. Dorthin begleitet er ihn. Das Radio seines Vaters - damals das einzige weitreichende Medium - bringt Biboul in Kontakt mit Soul, Jazz, R & B und orientalischer Musik. In Soleil Bantu geht Biboul seiner eigenen Geschichte nach - von der Kindheit in Kamerun bis zu seiner Arbeit als internationaler Musiker. Soleil Bantu spiegelt diesen reichen musikalischen Fundus wieder: Afro-Rhythmen verbinden sich mit Jazz und R & B zu einem avantgardistischen Genre. Die Texte und Raps in Soleil Bantu sprechen von der Realität des Lebens in Afrika, der Einsamkeit, der Liebe und der Freundschaft. Für die Eröffnungswoche hat Biboul Darouiche Musiker aus Deutschland, Kamerun, Kolumbien und Spanien engagiert. Weitere Informationen

Do. 21.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Christian Elsässer (keys), Martin Scales (git), Igor Kljujic (b), Guido May (dr), Biboul Darouiche (perc, voc), Francois Essindi (harp, voc), MC Olangué (perc, rap), Jason Jackson (voc).

Eines Nachts zieht ein mongolischer Adliger und Krieger, ausgerüstet mit dem schwersten und treffsichersten Schwert, gen Westen. Er überquert die Berge in der Zeit, als Russland und China sein Land teilen. In Kurdistan findet er eine neue Heimat. Sein Sohn mit Nachnamen Darouiche verlässt im Dunkel der Nacht Kurdistan mit französischen Soldaten und kommt über Paris nach Afrika. In Kamerun bleibt er 35 Jahre. Biboul Darouiche wird in Yaoundé, Kamerun, geboren. Seine Mutter ist eine Etenga vom Stamm der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle kamerunische Musik sind Bibouls erste musikalische Quellen. Auf den Geschäftsreisen des Vaters begegnet er der Musik, wie sie in den Dörfern gespielt wird. Dorthin begleitet er ihn. Das Radio seines Vaters - damals das einzige weitreichende Medium - bringt Biboul in Kontakt mit Soul, Jazz, R & B und orientalischer Musik. In Soleil Bantu geht Biboul seiner eigenen Geschichte nach - von der Kindheit in Kamerun bis zu seiner Arbeit als internationaler Musiker. Soleil Bantu spiegelt diesen reichen musikalischen Fundus wieder: Afro-Rhythmen verbinden sich mit Jazz und R & B zu einem avantgardistischen Genre. Die Texte und Raps in Soleil Bantu sprechen von der Realität des Lebens in Afrika, der Einsamkeit, der Liebe und der Freundschaft. Für die Eröffnungswoche hat Biboul Darouiche Musiker aus Deutschland, Kamerun, Kolumbien und Spanien engagiert. Weitere Informationen

Fr. 22.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Christian Elsässer (keys), Martin Scales (git), Igor Kljujic (b), Guido May (dr), Biboul Darouiche (perc, voc), Francois Essindi (harp, voc), MC Olangué (perc, rap), Jason Jackson (voc).

Eines Nachts zieht ein mongolischer Adliger und Krieger, ausgerüstet mit dem schwersten und treffsichersten Schwert, gen Westen. Er überquert die Berge in der Zeit, als Russland und China sein Land teilen. In Kurdistan findet er eine neue Heimat. Sein Sohn mit Nachnamen Darouiche verlässt im Dunkel der Nacht Kurdistan mit französischen Soldaten und kommt über Paris nach Afrika. In Kamerun bleibt er 35 Jahre. Biboul Darouiche wird in Yaoundé, Kamerun, geboren. Seine Mutter ist eine Etenga vom Stamm der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle kamerunische Musik sind Bibouls erste musikalische Quellen. Auf den Geschäftsreisen des Vaters begegnet er der Musik, wie sie in den Dörfern gespielt wird. Dorthin begleitet er ihn. Das Radio seines Vaters - damals das einzige weitreichende Medium - bringt Biboul in Kontakt mit Soul, Jazz, R & B und orientalischer Musik. In Soleil Bantu geht Biboul seiner eigenen Geschichte nach - von der Kindheit in Kamerun bis zu seiner Arbeit als internationaler Musiker. Soleil Bantu spiegelt diesen reichen musikalischen Fundus wieder: Afro-Rhythmen verbinden sich mit Jazz und R & B zu einem avantgardistischen Genre. Die Texte und Raps in Soleil Bantu sprechen von der Realität des Lebens in Afrika, der Einsamkeit, der Liebe und der Freundschaft. Für die Eröffnungswoche hat Biboul Darouiche Musiker aus Deutschland, Kamerun, Kolumbien und Spanien engagiert. Weitere Informationen

Sa. 23.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Christian Elsässer (keys), Martin Scales (git), Igor Kljujic (b), Guido May (dr), Biboul Darouiche (perc, voc), Francois Essindi (harp, voc), MC Olangué (perc, rap), Jason Jackson (voc).

Eines Nachts zieht ein mongolischer Adliger und Krieger, ausgerüstet mit dem schwersten und treffsichersten Schwert, gen Westen. Er überquert die Berge in der Zeit, als Russland und China sein Land teilen. In Kurdistan findet er eine neue Heimat. Sein Sohn mit Nachnamen Darouiche verlässt im Dunkel der Nacht Kurdistan mit französischen Soldaten und kommt über Paris nach Afrika. In Kamerun bleibt er 35 Jahre. Biboul Darouiche wird in Yaoundé, Kamerun, geboren. Seine Mutter ist eine Etenga vom Stamm der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle kamerunische Musik sind Bibouls erste musikalische Quellen. Auf den Geschäftsreisen des Vaters begegnet er der Musik, wie sie in den Dörfern gespielt wird. Dorthin begleitet er ihn. Das Radio seines Vaters - damals das einzige weitreichende Medium - bringt Biboul in Kontakt mit Soul, Jazz, R & B und orientalischer Musik. In Soleil Bantu geht Biboul seiner eigenen Geschichte nach - von der Kindheit in Kamerun bis zu seiner Arbeit als internationaler Musiker. Soleil Bantu spiegelt diesen reichen musikalischen Fundus wieder: Afro-Rhythmen verbinden sich mit Jazz und R & B zu einem avantgardistischen Genre. Die Texte und Raps in Soleil Bantu sprechen von der Realität des Lebens in Afrika, der Einsamkeit, der Liebe und der Freundschaft. Für die Eröffnungswoche hat Biboul Darouiche Musiker aus Deutschland, Kamerun, Kolumbien und Spanien engagiert. Weitere Informationen

So. 24.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch

siehe 03.07.. Weitere Informationen

Mo. 25.07. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

siehe 4.Juli 2005 Weitere Informationen

Mi. 27.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as), Hermann Breuer (p, tb, voc), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr)

Kompromisslos und mit musikalischer Weitsicht ging die Münchner Altsaxofonistin und Komponistin ihren Weg. Heute zählt sie mit zu den interessantesten Musikerinnen Europas, erhielt kürzlich den bislang Klassikern vorbehaltenen Heidelberger Künstlerpreis. Ihre Musik klingt echt, wahr, expressiv – wie beglückende Kommunikation eben. Solche Musik kommt ohne Studio-Flanell aus und entsteht meist mit dem Rücken zur Musikindustrie, bei der eindeutig kommerzielle Gesichtspunkte vor künstlerischen rangieren. Ihr Quartet mit Hermann Breuer am Klavier und an der Posaune, Sava Medan am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug hat Tiefe, mal strotzt es förmlich von Energie, mal überlässt es sich wie selbstvergessen seiner Lyrik oder wagt einen Schritt ins Freie. In dieser Woche präsentiert Carolyn Breuer erstmals ihre neuerschienene CD "Amour fou". Weitere Informationen

Do. 28.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as), Hermann Breuer (p, tb, voc), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr)

Kompromisslos und mit musikalischer Weitsicht ging die Münchner Altsaxofonistin und Komponistin ihren Weg. Heute zählt sie mit zu den interessantesten Musikerinnen Europas, erhielt kürzlich den bislang Klassikern vorbehaltenen Heidelberger Künstlerpreis. Ihre Musik klingt echt, wahr, expressiv – wie beglückende Kommunikation eben. Solche Musik kommt ohne Studio-Flanell aus und entsteht meist mit dem Rücken zur Musikindustrie, bei der eindeutig kommerzielle Gesichtspunkte vor künstlerischen rangieren. Ihr Quartet mit Hermann Breuer am Klavier und an der Posaune, Sava Medan am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug hat Tiefe, mal strotzt es förmlich von Energie, mal überlässt es sich wie selbstvergessen seiner Lyrik oder wagt einen Schritt ins Freie. In dieser Woche präsentiert Carolyn Breuer erstmals ihre neuerschienene CD "Amour fou". Weitere Informationen

Fr. 29.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as), Hermann Breuer (p, tb, voc), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr)

Kompromisslos und mit musikalischer Weitsicht ging die Münchner Altsaxofonistin und Komponistin ihren Weg. Heute zählt sie mit zu den interessantesten Musikerinnen Europas, erhielt kürzlich den bislang Klassikern vorbehaltenen Heidelberger Künstlerpreis. Ihre Musik klingt echt, wahr, expressiv – wie beglückende Kommunikation eben. Solche Musik kommt ohne Studio-Flanell aus und entsteht meist mit dem Rücken zur Musikindustrie, bei der eindeutig kommerzielle Gesichtspunkte vor künstlerischen rangieren. Ihr Quartet mit Hermann Breuer am Klavier und an der Posaune, Sava Medan am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug hat Tiefe, mal strotzt es förmlich von Energie, mal überlässt es sich wie selbstvergessen seiner Lyrik oder wagt einen Schritt ins Freie. In dieser Woche präsentiert Carolyn Breuer erstmals ihre neuerschienene CD "Amour fou". Weitere Informationen

Sa. 30.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Carolyn Breuer Quartet

Carolyn Breuer (as), Hermann Breuer (p, tb, voc), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr)

Kompromisslos und mit musikalischer Weitsicht ging die Münchner Altsaxofonistin und Komponistin ihren Weg. Heute zählt sie mit zu den interessantesten Musikerinnen Europas, erhielt kürzlich den bislang Klassikern vorbehaltenen Heidelberger Künstlerpreis. Ihre Musik klingt echt, wahr, expressiv – wie beglückende Kommunikation eben. Solche Musik kommt ohne Studio-Flanell aus und entsteht meist mit dem Rücken zur Musikindustrie, bei der eindeutig kommerzielle Gesichtspunkte vor künstlerischen rangieren. Ihr Quartet mit Hermann Breuer am Klavier und an der Posaune, Sava Medan am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug hat Tiefe, mal strotzt es förmlich von Energie, mal überlässt es sich wie selbstvergessen seiner Lyrik oder wagt einen Schritt ins Freie. In dieser Woche präsentiert Carolyn Breuer erstmals ihre neuerschienene CD "Amour fou". Weitere Informationen

So. 31.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch

siehe 03.07.. Weitere Informationen

Mo. 01.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 03.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Wolfgang Schmid Special Kick

Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Wolfgang Schmid (bass), Marco Minnemann (dr).

Special Kick ist im Grunde genommen "Big Fun" der Extraklasse, mitreißende Dancerhythmen, entspannende Sequenzen, je nachdem wo man hinhört: die Musik ist komplex, aber sie vermittelt eine ungeheure Leichtigkeit. Mit dem Bassisten Wolfgang Schmid, dessen Soli ohnehin berühmt-berüchtigt sind, haben sich Libor Shima an den Saxes, Peter Wölpl an den Gitarren und Drummer Marco Minnemann zusammengetan und stellen die neue CD "A SWIFT KICK" vor: Gemeinsam schaffen die vier ein derart dichtes, druckvolles Groove-Jazz-Geflecht, wie es nur selten der Fall ist. Dabei dient der Funk als Ausgangsbasis und unterschiedlichste Klangfarben lassen Hochkomplexes zum entspannten Genuß werden. Ohne Hemmungen werden hier Bläsersounds mit intensiven Baßgrooves und Gitarrenriffs in einen Topf geschmissen, pikant aufgewürzt und heiß serviert. A SWIFT KICK...... Weitere Informationen

Do. 04.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Wolfgang Schmid Special Kick

Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Wolfgang Schmid (bass), Marco Minnemann (dr).

Special Kick ist im Grunde genommen "Big Fun" der Extraklasse, mitreißende Dancerhythmen, entspannende Sequenzen, je nachdem wo man hinhört: die Musik ist komplex, aber sie vermittelt eine ungeheure Leichtigkeit. Mit dem Bassisten Wolfgang Schmid, dessen Soli ohnehin berühmt-berüchtigt sind, haben sich Libor Shima an den Saxes, Peter Wölpl an den Gitarren und Drummer Marco Minnemann zusammengetan und stellen die neue CD "A SWIFT KICK" vor: Gemeinsam schaffen die vier ein derart dichtes, druckvolles Groove-Jazz-Geflecht, wie es nur selten der Fall ist. Dabei dient der Funk als Ausgangsbasis und unterschiedlichste Klangfarben lassen Hochkomplexes zum entspannten Genuß werden. Ohne Hemmungen werden hier Bläsersounds mit intensiven Baßgrooves und Gitarrenriffs in einen Topf geschmissen, pikant aufgewürzt und heiß serviert. A SWIFT KICK...... Weitere Informationen

Fr. 05.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Wolfgang Schmid Special Kick

Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Wolfgang Schmid (bass), Marco Minnemann (dr).

Special Kick ist im Grunde genommen "Big Fun" der Extraklasse, mitreißende Dancerhythmen, entspannende Sequenzen, je nachdem wo man hinhört: die Musik ist komplex, aber sie vermittelt eine ungeheure Leichtigkeit. Mit dem Bassisten Wolfgang Schmid, dessen Soli ohnehin berühmt-berüchtigt sind, haben sich Libor Shima an den Saxes, Peter Wölpl an den Gitarren und Drummer Marco Minnemann zusammengetan und stellen die neue CD "A SWIFT KICK" vor: Gemeinsam schaffen die vier ein derart dichtes, druckvolles Groove-Jazz-Geflecht, wie es nur selten der Fall ist. Dabei dient der Funk als Ausgangsbasis und unterschiedlichste Klangfarben lassen Hochkomplexes zum entspannten Genuß werden. Ohne Hemmungen werden hier Bläsersounds mit intensiven Baßgrooves und Gitarrenriffs in einen Topf geschmissen, pikant aufgewürzt und heiß serviert. A SWIFT KICK...... Weitere Informationen

Sa. 06.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Wolfgang Schmid Special Kick

Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Wolfgang Schmid (bass), Marco Minnemann (dr).

Special Kick ist im Grunde genommen "Big Fun" der Extraklasse, mitreißende Dancerhythmen, entspannende Sequenzen, je nachdem wo man hinhört: die Musik ist komplex, aber sie vermittelt eine ungeheure Leichtigkeit. Mit dem Bassisten Wolfgang Schmid, dessen Soli ohnehin berühmt-berüchtigt sind, haben sich Libor Shima an den Saxes, Peter Wölpl an den Gitarren und Drummer Marco Minnemann zusammengetan und stellen die neue CD "A SWIFT KICK" vor: Gemeinsam schaffen die vier ein derart dichtes, druckvolles Groove-Jazz-Geflecht, wie es nur selten der Fall ist. Dabei dient der Funk als Ausgangsbasis und unterschiedlichste Klangfarben lassen Hochkomplexes zum entspannten Genuß werden. Ohne Hemmungen werden hier Bläsersounds mit intensiven Baßgrooves und Gitarrenriffs in einen Topf geschmissen, pikant aufgewürzt und heiß serviert. A SWIFT KICK...... Weitere Informationen

So. 07.08. 21 Uhr

Jam Session mit Wolfgang Schmid

Mo. 08.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 10.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Peter O'Mara Quartet 'Reflections' feat. Jason Seizer (ts)

Peter O'Mara (git), Jason Seizer (saxophone), Matthias Pichler (b), Jochen Rückert (dr).

"Geschwätzigkeit liegt Peter O’Mara fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck." (FAZ) "Der Mann mit den ganz feinen Fingerspitzen"....... so wiederum Jazzjournalist Roland Spiegel in der Münchner Abendzeitung über den australischen Gitarristen und Wahlmünchner. Seit mittlerweile 25 Jahren gehört der Ausnahmegitarrist zur Spitze der europäischen Jazzszene. Zahlreiche Auftritte und Aufnahmen mit Musikern wie Dave Holland, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Bob Mintzer, Adam Nussbaum, Klaus Doldinger´s Passport oder dem United Jazz & Rock Ensemble sind ein eindrucksvoller Beweis seiner Vielseitigkeit. Der preisgekrönte Komponist war immer schon sehr aktiv und hat unter eigenem Namen bereits 15 Produktionen veröffentlicht, die letzte CD "MIRAGE" erschien beim Münchner Label PIROUET. Sein neuestes Projekt heißt "REFLECTIONS", dafür hat er hervorragende Musiker eingeladen. Die Musik, speziell für die aktuelle Besetzung geschrieben, stammt ausschließlich aus der Feder des Bandleaders. Sie ist intensiv, subtil, lyrisch, vielseitig und bis ins Detail ausgeformt. Durch das Zusammenspiel und die Interaktion der Musiker entstehen immer wieder neue musikalische Wendungen. Über Saxofonist Jason Seizer schreibt der Jazzkritiker Tobias Böcker: "Sein Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife". Der aus Tirol, Österreich stammende, hier noch weitgehend unbekannte Bassist Matthias Pichler war letztes Jahr Gewinner des renommierten "Hans Koller-Preises" in Wien und gilt mittlerweile als eines der ganz hoffnungsvollen Talente der aktuellen jungen Jazzszene. Jochen Rückert am Schlagzeug, seit 1997 in New York lebend, ist festes Mitglied im Trio des Pianisten Marc Copland. Ausgedehnte Tourneen durch Europa, Amerika, Asien und Australien sowie eine große Anzahl von CD- Einspielungen mit Künstlern aus unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen belegen die Klasse dieses Schlagzeugers. Sein einfühlsames, extrem dynamisches Spiel hat mittlerweile Musiker wie Pat Metheny, John Abercrombie, Chris Cheek, Kenny Werner oder Mark Turner dazu veranlasst, ihn zu engagieren. Weitere Informationen

Do. 11.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Peter O'Mara Quartet 'Reflections' feat. Jason Seizer (ts)

Peter O'Mara (git), Jason Seizer (saxophone), Matthias Pichler (b), Jochen Rückert (dr).

"Geschwätzigkeit liegt Peter O’Mara fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck." (FAZ) "Der Mann mit den ganz feinen Fingerspitzen"....... so wiederum Jazzjournalist Roland Spiegel in der Münchner Abendzeitung über den australischen Gitarristen und Wahlmünchner. Seit mittlerweile 25 Jahren gehört der Ausnahmegitarrist zur Spitze der europäischen Jazzszene. Zahlreiche Auftritte und Aufnahmen mit Musikern wie Dave Holland, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Bob Mintzer, Adam Nussbaum, Klaus Doldinger´s Passport oder dem United Jazz & Rock Ensemble sind ein eindrucksvoller Beweis seiner Vielseitigkeit. Der preisgekrönte Komponist war immer schon sehr aktiv und hat unter eigenem Namen bereits 15 Produktionen veröffentlicht, die letzte CD "MIRAGE" erschien beim Münchner Label PIROUET. Sein neuestes Projekt heißt "REFLECTIONS", dafür hat er hervorragende Musiker eingeladen. Die Musik, speziell für die aktuelle Besetzung geschrieben, stammt ausschließlich aus der Feder des Bandleaders. Sie ist intensiv, subtil, lyrisch, vielseitig und bis ins Detail ausgeformt. Durch das Zusammenspiel und die Interaktion der Musiker entstehen immer wieder neue musikalische Wendungen. Über Saxofonist Jason Seizer schreibt der Jazzkritiker Tobias Böcker: "Sein Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife". Der aus Tirol, Österreich stammende, hier noch weitgehend unbekannte Bassist Matthias Pichler war letztes Jahr Gewinner des renommierten "Hans Koller-Preises" in Wien und gilt mittlerweile als eines der ganz hoffnungsvollen Talente der aktuellen jungen Jazzszene. Jochen Rückert am Schlagzeug, seit 1997 in New York lebend, ist festes Mitglied im Trio des Pianisten Marc Copland. Ausgedehnte Tourneen durch Europa, Amerika, Asien und Australien sowie eine große Anzahl von CD- Einspielungen mit Künstlern aus unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen belegen die Klasse dieses Schlagzeugers. Sein einfühlsames, extrem dynamisches Spiel hat mittlerweile Musiker wie Pat Metheny, John Abercrombie, Chris Cheek, Kenny Werner oder Mark Turner dazu veranlasst, ihn zu engagieren. Weitere Informationen

Fr. 12.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Peter O'Mara Quartet 'Reflections' feat. Jason Seizer (ts)

Peter O'Mara (git), Jason Seizer (saxophone), Matthias Pichler (b), Jochen Rückert (dr).

"Geschwätzigkeit liegt Peter O’Mara fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck." (FAZ) "Der Mann mit den ganz feinen Fingerspitzen"....... so wiederum Jazzjournalist Roland Spiegel in der Münchner Abendzeitung über den australischen Gitarristen und Wahlmünchner. Seit mittlerweile 25 Jahren gehört der Ausnahmegitarrist zur Spitze der europäischen Jazzszene. Zahlreiche Auftritte und Aufnahmen mit Musikern wie Dave Holland, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Bob Mintzer, Adam Nussbaum, Klaus Doldinger´s Passport oder dem United Jazz & Rock Ensemble sind ein eindrucksvoller Beweis seiner Vielseitigkeit. Der preisgekrönte Komponist war immer schon sehr aktiv und hat unter eigenem Namen bereits 15 Produktionen veröffentlicht, die letzte CD "MIRAGE" erschien beim Münchner Label PIROUET. Sein neuestes Projekt heißt "REFLECTIONS", dafür hat er hervorragende Musiker eingeladen. Die Musik, speziell für die aktuelle Besetzung geschrieben, stammt ausschließlich aus der Feder des Bandleaders. Sie ist intensiv, subtil, lyrisch, vielseitig und bis ins Detail ausgeformt. Durch das Zusammenspiel und die Interaktion der Musiker entstehen immer wieder neue musikalische Wendungen. Über Saxofonist Jason Seizer schreibt der Jazzkritiker Tobias Böcker: "Sein Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife". Der aus Tirol, Österreich stammende, hier noch weitgehend unbekannte Bassist Matthias Pichler war letztes Jahr Gewinner des renommierten "Hans Koller-Preises" in Wien und gilt mittlerweile als eines der ganz hoffnungsvollen Talente der aktuellen jungen Jazzszene. Jochen Rückert am Schlagzeug, seit 1997 in New York lebend, ist festes Mitglied im Trio des Pianisten Marc Copland. Ausgedehnte Tourneen durch Europa, Amerika, Asien und Australien sowie eine große Anzahl von CD- Einspielungen mit Künstlern aus unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen belegen die Klasse dieses Schlagzeugers. Sein einfühlsames, extrem dynamisches Spiel hat mittlerweile Musiker wie Pat Metheny, John Abercrombie, Chris Cheek, Kenny Werner oder Mark Turner dazu veranlasst, ihn zu engagieren. Weitere Informationen

Sa. 13.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Peter O'Mara Quartet 'Reflections' feat. Jason Seizer (ts)

Peter O'Mara (git), Jason Seizer (saxophone), Matthias Pichler (b), Jochen Rückert (dr).

"Geschwätzigkeit liegt Peter O’Mara fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck." (FAZ) "Der Mann mit den ganz feinen Fingerspitzen"....... so wiederum Jazzjournalist Roland Spiegel in der Münchner Abendzeitung über den australischen Gitarristen und Wahlmünchner. Seit mittlerweile 25 Jahren gehört der Ausnahmegitarrist zur Spitze der europäischen Jazzszene. Zahlreiche Auftritte und Aufnahmen mit Musikern wie Dave Holland, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Bob Mintzer, Adam Nussbaum, Klaus Doldinger´s Passport oder dem United Jazz & Rock Ensemble sind ein eindrucksvoller Beweis seiner Vielseitigkeit. Der preisgekrönte Komponist war immer schon sehr aktiv und hat unter eigenem Namen bereits 15 Produktionen veröffentlicht, die letzte CD "MIRAGE" erschien beim Münchner Label PIROUET. Sein neuestes Projekt heißt "REFLECTIONS", dafür hat er hervorragende Musiker eingeladen. Die Musik, speziell für die aktuelle Besetzung geschrieben, stammt ausschließlich aus der Feder des Bandleaders. Sie ist intensiv, subtil, lyrisch, vielseitig und bis ins Detail ausgeformt. Durch das Zusammenspiel und die Interaktion der Musiker entstehen immer wieder neue musikalische Wendungen. Über Saxofonist Jason Seizer schreibt der Jazzkritiker Tobias Böcker: "Sein Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife". Der aus Tirol, Österreich stammende, hier noch weitgehend unbekannte Bassist Matthias Pichler war letztes Jahr Gewinner des renommierten "Hans Koller-Preises" in Wien und gilt mittlerweile als eines der ganz hoffnungsvollen Talente der aktuellen jungen Jazzszene. Jochen Rückert am Schlagzeug, seit 1997 in New York lebend, ist festes Mitglied im Trio des Pianisten Marc Copland. Ausgedehnte Tourneen durch Europa, Amerika, Asien und Australien sowie eine große Anzahl von CD- Einspielungen mit Künstlern aus unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen belegen die Klasse dieses Schlagzeugers. Sein einfühlsames, extrem dynamisches Spiel hat mittlerweile Musiker wie Pat Metheny, John Abercrombie, Chris Cheek, Kenny Werner oder Mark Turner dazu veranlasst, ihn zu engagieren. Weitere Informationen

So. 14.08. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (bass)

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 15.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 17.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

A Tribute to Stevie Wonder - Sebastian Höss Sextett feat. Mariette Radtke

Mariette Radtke (gesang), Sebastian Höss (p, arr.), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr), Till Martin (sax), Magnus Schriefel (tp, flh).

Das Sextett um den Pianisten Sebastian Höss widmet sich in diesem Projekt ausschließlich der Musik von Stevie Wonder, wobei vor allem die Kompositionen aus den 70iger Jahren, wie z.B. Golden Lady, Blame it on the sun oder Bird of Beauty, interpretiert werden. Sebastian Höss hat mit viel Liebe den Sound von Stevie Wonder auf dieses Jazz-Sextett übertragen. Die hochkarätige Besetzung garantiert dabei für Kreativität, Professionalität und vor allem für Spielfreude, denn die gesamte Band besteht aus Fans dieser Musik, die den Zeitgeist und das Lebensgefühl einer Ära repräsentiert. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt der Sängerin Mariette Radkte dabei eine Mischung aus Authentizität und freier Interpretation. "Das Sebastian Höss Sextett hat sich der Kompositionen Wonders angenommen, nicht etwa um sie radikal zu zerlegen, sondern zu huldigen..." Münchner Merkur CD-Präsentation "Wonder" Fluxx-Records. Weitere Informationen

Do. 18.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

A Tribute to Stevie Wonder - Sebastian Höss Sextett feat. Mariette Radtke

Mariette Radtke (gesang), Sebastian Höss (p, arr.), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr), Till Martin (sax), Magnus Schriefel (tp, flh).

Das Sextett um den Pianisten Sebastian Höss widmet sich in diesem Projekt ausschließlich der Musik von Stevie Wonder, wobei vor allem die Kompositionen aus den 70iger Jahren, wie z.B. Golden Lady, Blame it on the sun oder Bird of Beauty, interpretiert werden. Sebastian Höss hat mit viel Liebe den Sound von Stevie Wonder auf dieses Jazz-Sextett übertragen. Die hochkarätige Besetzung garantiert dabei für Kreativität, Professionalität und vor allem für Spielfreude, denn die gesamte Band besteht aus Fans dieser Musik, die den Zeitgeist und das Lebensgefühl einer Ära repräsentiert. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt der Sängerin Mariette Radkte dabei eine Mischung aus Authentizität und freier Interpretation. "Das Sebastian Höss Sextett hat sich der Kompositionen Wonders angenommen, nicht etwa um sie radikal zu zerlegen, sondern zu huldigen..." Münchner Merkur CD-Präsentation "Wonder" Fluxx-Records. Weitere Informationen

Fr. 19.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

A Tribute to Stevie Wonder - Sebastian Höss Sextett feat. Mariette Radtke

Mariette Radtke (gesang), Sebastian Höss (p, arr.), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr), Till Martin (sax), Magnus Schriefel (tp, flh).

Das Sextett um den Pianisten Sebastian Höss widmet sich in diesem Projekt ausschließlich der Musik von Stevie Wonder, wobei vor allem die Kompositionen aus den 70iger Jahren, wie z.B. Golden Lady, Blame it on the sun oder Bird of Beauty, interpretiert werden. Sebastian Höss hat mit viel Liebe den Sound von Stevie Wonder auf dieses Jazz-Sextett übertragen. Die hochkarätige Besetzung garantiert dabei für Kreativität, Professionalität und vor allem für Spielfreude, denn die gesamte Band besteht aus Fans dieser Musik, die den Zeitgeist und das Lebensgefühl einer Ära repräsentiert. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt der Sängerin Mariette Radkte dabei eine Mischung aus Authentizität und freier Interpretation. "Das Sebastian Höss Sextett hat sich der Kompositionen Wonders angenommen, nicht etwa um sie radikal zu zerlegen, sondern zu huldigen..." Münchner Merkur CD-Präsentation "Wonder" Fluxx-Records. Weitere Informationen

Sa. 20.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

A Tribute to Stevie Wonder - Sebastian Höss Sextett feat. Mariette Radtke

Mariette Radtke (gesang), Sebastian Höss (p, arr.), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr), Till Martin (sax), Magnus Schriefel (tp, flh).

Das Sextett um den Pianisten Sebastian Höss widmet sich in diesem Projekt ausschließlich der Musik von Stevie Wonder, wobei vor allem die Kompositionen aus den 70iger Jahren, wie z.B. Golden Lady, Blame it on the sun oder Bird of Beauty, interpretiert werden. Sebastian Höss hat mit viel Liebe den Sound von Stevie Wonder auf dieses Jazz-Sextett übertragen. Die hochkarätige Besetzung garantiert dabei für Kreativität, Professionalität und vor allem für Spielfreude, denn die gesamte Band besteht aus Fans dieser Musik, die den Zeitgeist und das Lebensgefühl einer Ära repräsentiert. Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt der Sängerin Mariette Radkte dabei eine Mischung aus Authentizität und freier Interpretation. "Das Sebastian Höss Sextett hat sich der Kompositionen Wonders angenommen, nicht etwa um sie radikal zu zerlegen, sondern zu huldigen..." Münchner Merkur CD-Präsentation "Wonder" Fluxx-Records. Weitere Informationen

So. 21.08. 21 Uhr Hannes Beckmann Birthday Special

The Gipsy Jazz Violin Summit

Zipflo Reinhardt (violine), Zipflo Weinrich (violine), Hannes Beckmann (violine) plus Rhythmusgruppe

Alle Jahre wieder macht sich Hannes Beckmann, anläßlich seines eigenen Geburtstages, ein wunderbares, musikalisches Geschenk! Da hat nicht nur er, sondern vor allem sein geschätztes Publikum etwas davon. Diesmal belohnt er Sie und sich mit einem Zigeuner-Jazz-Geigen-Gipfeltreffen, wie man es sich virtuoser und spannender nicht vorstellen kann. Schon im Jahre 1978 wurde beim Label MPS vom "Gipsy Jazz Violin Summit" eine grandiose Aufnahme gemacht. Seit dem sind einige Jährchen vergangen, doch dieser Band fällt es keinswegs an dem Feuer, dem Enthusiasmus von früher. Feiern Sie mit - es lohnt sich! Weitere Informationen

Mo. 22.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 24.08. 21 Uhr

Förderpreisband generations 2004

Nicole Herzog (CH) voc, Max Grosch (D) violin, Johann Lassnig (A) tp, Patrick Bianco (CH) alto sax, Silvio Cadotsch (CH) tb, Thinh Nguyen (CH) p, Tobias von Glenck (CH) b, Bernd Reiter (A) dr.

Alle zwei geraden Jahre findet in Frauenfeld, der Hauptstadt des Kantons Thurgau in der Schweiz ein internationales Jazztreffen mit einem renommierten Masterclass Workshop statt. Im Rahmen dieses, von weltbekannten Jazzmusikern geführten Workshops werden Förderpreise vergeben: mit dem Einzelförderpreis, eine komplette Studioproduktion, wurde im Herbst 2004 der Münchner Pianist Jo Junghanss ausgezeichnet. Als zweiter Preis wird eine Förderpreisband gewählt, die bereits am generations 2004 auftreten durfte und vom Schweizer Rundfunk aufgezeichnet wurde. Nun wird sie für eine ganze Woche auf Tournee geschickt! Die Band wird musikalisch vom australischen Ausnahmekönner Adrian Mears und organisatorisch vom künstlerischen Leiter Roman Schwaller betreut. In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Jazz und Malerei e.V. und der Kulturstiftung des Kantons Thurgau (Schweiz) kann nun zum zweiten Mal für eine Woche eine Förderpreisband in der Unterfahrt präsentiert werden. Mit dabei die hochtalentierte afro-schweizer Sängerin Nicole Herzog aus Sirnach im Kanton Thurgau, sowie der Altsaxophonist Patrick Bianco, der erst 20-jährige Posaunist Silvio Cadotsch und der Bassist Tobias von Glenck, alle aus Zürich; der Pianist Thinh Nguyen stammt aus Bern. Der Augsburger Geiger Max Grosch und die beiden Österreicher Johann Lassnig, Trompete und Bernd Reiter, Schlagzeug komplettieren diese interessant instrumentierte Formation. Gespielt werden hauptsächlich Kompositionen und Arrangements von Adrian Mears, die er zum Teil speziell für diesen Auftritt komponiert, bzw. arrangiert hat. Man darf sich getrost auf spannende Abende freuen, denn diese acht Musiker bringen ein enormes Potential mit. Nicht zuletzt auch die phantastische Sängerin Nicole Herzog, die bereits in jungen Jahren in ihrem Heimatland als Geheimtipp gilt. Adrian Mears und Roman Schwaller werden sich am Freitag und Samstag die Ehre geben, mit der Förderpreisband generations 2004 zu musizieren. Weitere Informationen

Do. 25.08. 21 Uhr

Förderpreisband generations 2004

Nicole Herzog (CH) voc, Max Grosch (D) violin, Johann Lassnig (A) tp, Patrick Bianco (CH) alto sax, Silvio Cadotsch (CH) tb, Thinh Nguyen (CH) p, Tobias von Glenck (CH) b, Bernd Reiter (A) dr.

Alle zwei geraden Jahre findet in Frauenfeld, der Hauptstadt des Kantons Thurgau in der Schweiz ein internationales Jazztreffen mit einem renommierten Masterclass Workshop statt. Im Rahmen dieses, von weltbekannten Jazzmusikern geführten Workshops werden Förderpreise vergeben: mit dem Einzelförderpreis, eine komplette Studioproduktion, wurde im Herbst 2004 der Münchner Pianist Jo Junghanss ausgezeichnet. Als zweiter Preis wird eine Förderpreisband gewählt, die bereits am generations 2004 auftreten durfte und vom Schweizer Rundfunk aufgezeichnet wurde. Nun wird sie für eine ganze Woche auf Tournee geschickt! Die Band wird musikalisch vom australischen Ausnahmekönner Adrian Mears und organisatorisch vom künstlerischen Leiter Roman Schwaller betreut. In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Jazz und Malerei e.V. und der Kulturstiftung des Kantons Thurgau (Schweiz) kann nun zum zweiten Mal für eine Woche eine Förderpreisband in der Unterfahrt präsentiert werden. Mit dabei die hochtalentierte afro-schweizer Sängerin Nicole Herzog aus Sirnach im Kanton Thurgau, sowie der Altsaxophonist Patrick Bianco, der erst 20-jährige Posaunist Silvio Cadotsch und der Bassist Tobias von Glenck, alle aus Zürich; der Pianist Thinh Nguyen stammt aus Bern. Der Augsburger Geiger Max Grosch und die beiden Österreicher Johann Lassnig, Trompete und Bernd Reiter, Schlagzeug komplettieren diese interessant instrumentierte Formation. Gespielt werden hauptsächlich Kompositionen und Arrangements von Adrian Mears, die er zum Teil speziell für diesen Auftritt komponiert, bzw. arrangiert hat. Man darf sich getrost auf spannende Abende freuen, denn diese acht Musiker bringen ein enormes Potential mit. Nicht zuletzt auch die phantastische Sängerin Nicole Herzog, die bereits in jungen Jahren in ihrem Heimatland als Geheimtipp gilt. Adrian Mears und Roman Schwaller werden sich am Freitag und Samstag die Ehre geben, mit der Förderpreisband generations 2004 zu musizieren. Weitere Informationen

Fr. 26.08. 21 Uhr

Förderpreisband generations 2004 feat. Adrian Mears (tb) und Roman Schwaller (ts)

Nicole Herzog (CH) voc, Max Grosch (D) violin, Johann Lassnig (A) tp, Patrick Bianco (CH) alto sax, Silvio Cadotsch (CH) tb, Thinh Nguyen (CH) p, Tobias von Glenck (CH) b, Bernd Reiter (A) dr plus Adrian Mears (AUS) tb und Roman Schwaller (CH) tenor sax.

Alle zwei geraden Jahre findet in Frauenfeld, der Hauptstadt des Kantons Thurgau in der Schweiz ein internationales Jazztreffen mit einem renommierten Masterclass Workshop statt. Im Rahmen dieses, von weltbekannten Jazzmusikern geführten Workshops werden Förderpreise vergeben: mit dem Einzelförderpreis, eine komplette Studioproduktion, wurde im Herbst 2004 der Münchner Pianist Jo Junghanss ausgezeichnet. Als zweiter Preis wird eine Förderpreisband gewählt, die bereits am generations 2004 auftreten durfte und vom Schweizer Rundfunk aufgezeichnet wurde. Nun wird sie für eine ganze Woche auf Tournee geschickt! Die Band wird musikalisch vom australischen Ausnahmekönner Adrian Mears und organisatorisch vom künstlerischen Leiter Roman Schwaller betreut. In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Jazz und Malerei e.V. und der Kulturstiftung des Kantons Thurgau (Schweiz) kann nun zum zweiten Mal für eine Woche eine Förderpreisband in der Unterfahrt präsentiert werden. Mit dabei die hochtalentierte afro-schweizer Sängerin Nicole Herzog aus Sirnach im Kanton Thurgau, sowie der Altsaxophonist Patrick Bianco, der erst 20-jährige Posaunist Silvio Cadotsch und der Bassist Tobias von Glenck, alle aus Zürich; der Pianist Thinh Nguyen stammt aus Bern. Der Augsburger Geiger Max Grosch und die beiden Österreicher Johann Lassnig, Trompete und Bernd Reiter, Schlagzeug komplettieren diese interessant instrumentierte Formation. Gespielt werden hauptsächlich Kompositionen und Arrangements von Adrian Mears, die er zum Teil speziell für diesen Auftritt komponiert, bzw. arrangiert hat. Man darf sich getrost auf spannende Abende freuen, denn diese acht Musiker bringen ein enormes Potential mit. Nicht zuletzt auch die phantastische Sängerin Nicole Herzog, die bereits in jungen Jahren in ihrem Heimatland als Geheimtipp gilt. Adrian Mears und Roman Schwaller werden sich am Freitag und Samstag die Ehre geben, mit der Förderpreisband generations 2004 zu musizieren. Weitere Informationen

Sa. 27.08. 21 Uhr

Förderpreisband generations 2004 feat. Adrian Mears (tb) und Roman Schwaller (ts)

Nicole Herzog (CH) voc, Max Grosch (D) violin, Johann Lassnig (A) tp, Patrick Bianco (CH) alto sax, Silvio Cadotsch (CH) tb, Thinh Nguyen (CH) p, Tobias von Glenck (CH) b, Bernd Reiter (A) dr plus Adrian Mears (AUS) tb und Roman Schwaller (CH) tenor sax.

Alle zwei geraden Jahre findet in Frauenfeld, der Hauptstadt des Kantons Thurgau in der Schweiz ein internationales Jazztreffen mit einem renommierten Masterclass Workshop statt. Im Rahmen dieses, von weltbekannten Jazzmusikern geführten Workshops werden Förderpreise vergeben: mit dem Einzelförderpreis, eine komplette Studioproduktion, wurde im Herbst 2004 der Münchner Pianist Jo Junghanss ausgezeichnet. Als zweiter Preis wird eine Förderpreisband gewählt, die bereits am generations 2004 auftreten durfte und vom Schweizer Rundfunk aufgezeichnet wurde. Nun wird sie für eine ganze Woche auf Tournee geschickt! Die Band wird musikalisch vom australischen Ausnahmekönner Adrian Mears und organisatorisch vom künstlerischen Leiter Roman Schwaller betreut. In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Jazz und Malerei e.V. und der Kulturstiftung des Kantons Thurgau (Schweiz) kann nun zum zweiten Mal für eine Woche eine Förderpreisband in der Unterfahrt präsentiert werden. Mit dabei die hochtalentierte afro-schweizer Sängerin Nicole Herzog aus Sirnach im Kanton Thurgau, sowie der Altsaxophonist Patrick Bianco, der erst 20-jährige Posaunist Silvio Cadotsch und der Bassist Tobias von Glenck, alle aus Zürich; der Pianist Thinh Nguyen stammt aus Bern. Der Augsburger Geiger Max Grosch und die beiden Österreicher Johann Lassnig, Trompete und Bernd Reiter, Schlagzeug komplettieren diese interessant instrumentierte Formation. Gespielt werden hauptsächlich Kompositionen und Arrangements von Adrian Mears, die er zum Teil speziell für diesen Auftritt komponiert, bzw. arrangiert hat. Man darf sich getrost auf spannende Abende freuen, denn diese acht Musiker bringen ein enormes Potential mit. Nicht zuletzt auch die phantastische Sängerin Nicole Herzog, die bereits in jungen Jahren in ihrem Heimatland als Geheimtipp gilt. Adrian Mears und Roman Schwaller werden sich am Freitag und Samstag die Ehre geben, mit der Förderpreisband generations 2004 zu musizieren. Weitere Informationen

So. 28.08. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (bass)

siehe 14.8.. Weitere Informationen

Mo. 29.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 31.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Till Martin Quartet – Das Grundrauschen

Till Martin (ts, bcl), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr).

Wenn in Zusammenhang mit Till Martin der Begriff "sparsam" fällt, so heißt das nicht spartanisch. Die Rückführung musikalischer Elemente auf ihre Grundform, ihre gewitzte Kombination, das Weglassen und die Kultivierung der Pause als spannungssteigerndes Moment, machen hier gerade den musikalischen Reichtum aus. Zugleich bedarf es bei ihm keinerlei Verrenkungen, um innovativ zu wirken oder Konventionen hinter sich zu lassen. Vorstellen wird das erstklassige, preisgekrönte Quartett die neue CD "Das Grundrauschen". "Till Martins individuelle Souveränität ist begeisternd, seine dramaturgische Klasse, die Intimität seines Sounds, die Transparenz und Hingabe seines Spiels. Er lockt den Hörer mit fast kammermusikalischen Einleitungen in den Bereich der ultimativen Schwelgerei, um in der Folge eines Stückes musikalische Horizonte betörend aufzureißen. Dann spielt das Quartett mit vollem Risiko, berstend vor Energie und Inspiration."(SZ) Weitere Informationen

Do. 01.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Till Martin Quartet – Das Grundrauschen

Till Martin (ts, bcl), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr).

Wenn in Zusammenhang mit Till Martin der Begriff "sparsam" fällt, so heißt das nicht spartanisch. Die Rückführung musikalischer Elemente auf ihre Grundform, ihre gewitzte Kombination, das Weglassen und die Kultivierung der Pause als spannungssteigerndes Moment, machen hier gerade den musikalischen Reichtum aus. Zugleich bedarf es bei ihm keinerlei Verrenkungen, um innovativ zu wirken oder Konventionen hinter sich zu lassen. Vorstellen wird das erstklassige, preisgekrönte Quartett die neue CD "Das Grundrauschen". "Till Martins individuelle Souveränität ist begeisternd, seine dramaturgische Klasse, die Intimität seines Sounds, die Transparenz und Hingabe seines Spiels. Er lockt den Hörer mit fast kammermusikalischen Einleitungen in den Bereich der ultimativen Schwelgerei, um in der Folge eines Stückes musikalische Horizonte betörend aufzureißen. Dann spielt das Quartett mit vollem Risiko, berstend vor Energie und Inspiration."(SZ) Weitere Informationen

Fr. 02.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Till Martin Quartet – Das Grundrauschen

Till Martin (ts, bcl), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr).

Wenn in Zusammenhang mit Till Martin der Begriff "sparsam" fällt, so heißt das nicht spartanisch. Die Rückführung musikalischer Elemente auf ihre Grundform, ihre gewitzte Kombination, das Weglassen und die Kultivierung der Pause als spannungssteigerndes Moment, machen hier gerade den musikalischen Reichtum aus. Zugleich bedarf es bei ihm keinerlei Verrenkungen, um innovativ zu wirken oder Konventionen hinter sich zu lassen. Vorstellen wird das erstklassige, preisgekrönte Quartett die neue CD "Das Grundrauschen". "Till Martins individuelle Souveränität ist begeisternd, seine dramaturgische Klasse, die Intimität seines Sounds, die Transparenz und Hingabe seines Spiels. Er lockt den Hörer mit fast kammermusikalischen Einleitungen in den Bereich der ultimativen Schwelgerei, um in der Folge eines Stückes musikalische Horizonte betörend aufzureißen. Dann spielt das Quartett mit vollem Risiko, berstend vor Energie und Inspiration."(SZ) Weitere Informationen

Sa. 03.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Till Martin Quartet – Das Grundrauschen

Till Martin (ts, bcl), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr).

Wenn in Zusammenhang mit Till Martin der Begriff "sparsam" fällt, so heißt das nicht spartanisch. Die Rückführung musikalischer Elemente auf ihre Grundform, ihre gewitzte Kombination, das Weglassen und die Kultivierung der Pause als spannungssteigerndes Moment, machen hier gerade den musikalischen Reichtum aus. Zugleich bedarf es bei ihm keinerlei Verrenkungen, um innovativ zu wirken oder Konventionen hinter sich zu lassen. Vorstellen wird das erstklassige, preisgekrönte Quartett die neue CD "Das Grundrauschen". "Till Martins individuelle Souveränität ist begeisternd, seine dramaturgische Klasse, die Intimität seines Sounds, die Transparenz und Hingabe seines Spiels. Er lockt den Hörer mit fast kammermusikalischen Einleitungen in den Bereich der ultimativen Schwelgerei, um in der Folge eines Stückes musikalische Horizonte betörend aufzureißen. Dann spielt das Quartett mit vollem Risiko, berstend vor Energie und Inspiration."(SZ) Weitere Informationen

So. 04.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im Mai alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 05.09. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 07.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

sophie & zona sul 'beira - beach - bossa'

Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Pedro Tagliani (g), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr).

Für ihre erste CD "pure love" hat ZONA SUL, die Band der deutsch-französischen Sängerin Sophie Wegener, in der Presse ausschließlich Lob erhalten. Mit dem Stück "Dans mon île" hat sie geschafft, auf einen Sampler mit Diana Krall und Cassandra Wilson zu kommen. Außerdem ist ZONA SUL deutschlandweit regelmäßig bei Klassik-Radio zu hören. Mit dem neuen Programm 'beira - beach - bossa' bricht ZONA SUL auf zu neuen Ufern. Denn erstmals werden neben ausgewählten Klassikern des Bossa nova und aktuellen Stücken der MPB auch Eigenkompositionen zu hören sein. "Musik, die alle Sinne umschmeichelt." (SZ) Weitere Informationen

Do. 08.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

sophie & zona sul 'beira - beach - bossa'

Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Pedro Tagliani (g), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr).

Für ihre erste CD "pure love" hat ZONA SUL, die Band der deutsch-französischen Sängerin Sophie Wegener, in der Presse ausschließlich Lob erhalten. Mit dem Stück "Dans mon île" hat sie geschafft, auf einen Sampler mit Diana Krall und Cassandra Wilson zu kommen. Außerdem ist ZONA SUL deutschlandweit regelmäßig bei Klassik-Radio zu hören. Mit dem neuen Programm 'beira - beach - bossa' bricht ZONA SUL auf zu neuen Ufern. Denn erstmals werden neben ausgewählten Klassikern des Bossa nova und aktuellen Stücken der MPB auch Eigenkompositionen zu hören sein. "Musik, die alle Sinne umschmeichelt." (SZ) Weitere Informationen

Fr. 09.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

sophie & zona sul 'beira - beach - bossa'

Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Pedro Tagliani (g), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr).

Für ihre erste CD "pure love" hat ZONA SUL, die Band der deutsch-französischen Sängerin Sophie Wegener, in der Presse ausschließlich Lob erhalten. Mit dem Stück "Dans mon île" hat sie geschafft, auf einen Sampler mit Diana Krall und Cassandra Wilson zu kommen. Außerdem ist ZONA SUL deutschlandweit regelmäßig bei Klassik-Radio zu hören. Mit dem neuen Programm 'beira - beach - bossa' bricht ZONA SUL auf zu neuen Ufern. Denn erstmals werden neben ausgewählten Klassikern des Bossa nova und aktuellen Stücken der MPB auch Eigenkompositionen zu hören sein. "Musik, die alle Sinne umschmeichelt." (SZ) Weitere Informationen

Sa. 10.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

sophie & zona sul 'beira - beach - bossa'

Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Pedro Tagliani (g), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr).

Für ihre erste CD "pure love" hat ZONA SUL, die Band der deutsch-französischen Sängerin Sophie Wegener, in der Presse ausschließlich Lob erhalten. Mit dem Stück "Dans mon île" hat sie geschafft, auf einen Sampler mit Diana Krall und Cassandra Wilson zu kommen. Außerdem ist ZONA SUL deutschlandweit regelmäßig bei Klassik-Radio zu hören. Mit dem neuen Programm 'beira - beach - bossa' bricht ZONA SUL auf zu neuen Ufern. Denn erstmals werden neben ausgewählten Klassikern des Bossa nova und aktuellen Stücken der MPB auch Eigenkompositionen zu hören sein. "Musik, die alle Sinne umschmeichelt." (SZ) Weitere Informationen

So. 11.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 4.9.. Weitere Informationen

Mo. 12.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 13.09. 21 Uhr

Max Grosch Quartet

Max Grosch (violine), Jan Eschke (p, key), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr)

Das Quartett um den deutsch-amerikanischen Jazzgeiger Max Grosch ist im Begriff sich durch seine vielfältigen und offenen Improvisationen einen eigenen Standpunkt in der internationalen Jazzszene aufzubauen und erspielt vielerorts helle Begeisterung unter den Zuhörern. Die virtuose und vielseitige Münchner Rhythm Section trifft auf einen Exoten des Genres. Der kürzlich nach 6-jährigem Aufenthalt aus USA zurückgekehrte Jazzgeiger ist als einer der wenigen Professoren seines Faches in Europa am Konservatorium in Klagenfurt/Österreich tätig. Das Ensemble zehrt von den verschiedensten stilistischen Einflüssen und lädt zu einem interessanten Abend. Weitere Informationen

Mi. 14.09. 21 Uhr Wir Jazz-Wunderkinder 3

Sonja Kandels & Band 'fortunes arrive' - Barbara Jungfer Quartet 'Berlin Spirit'

Sonja Kandels & Band: Sonja Kandels (voc), Mark Reinke (p), Aly Keita (ballaphon), Samba Sock (perc), Gary Hoopengardner (b), Daniel Schröteler (dr). Barbara Jungfer Quartet: Barbara Jungfer (git), Eddie Hayes (flh), Scott White (b), Rainer Winch (dr).

Sonja Kandels & Band: Die ausgebildete Sängerin Sonja Kandels fusioniert Jazz und afrikanische Traditionen stilsicher, elegant und frei von Stereotypen. In Kandels flexiblen bis insistierenden Vokal-Phrasierungen und der Musik fließen Erfahrungen ihrer Jugend in westafrikanischen Ländern ( im wesentlichen Kamerun), des Studiums an der Hanns Eisler-Hochschule in Berlin und der Erforschung der Gesänge der Baka-Pygmäen ein. Zusammen mit ihrer multinationalen, in Berlin beheimateten Band entwickelt Kandels einen persönlichen, Kontinente übergreifenden und Völker verbindenden Afro-Jazz. Barbara Jungfer Quartet: "Testosteron ist kein Instrument", wie Nat Hentoff in seinem Artikel über die andauernde Unterschätzung des Weiblichen im Jazz feststellte. Die Gitarre ist zweifellos ein Instrument, sogar ein besonders schönes und vielseitiges, wie man mal wieder feststellt, wenn sie von einer so überragenden Musikerin wie Barbara Jungfer gespielt wird. Die Mittdreißigerin aus Berlin, die seit ihrem elften Lebensjahr erst Blues, dann Funk und jetzt hauptsächlich Jazz auf ihrer Ibanez spielt, überzeugt gleich in mehrfacher Hinsicht. Das Programm "Berlin Spirits" (Minormusic), ist ein wunderbarer Beweis für die Lebendigkeit und Kreativität der hauptstädtischen Jazzszene. Auch steht dieses Programm mit seinen angenehm aufregenden Hard-Bop-, Funk- und Blues-Originals oder den wunderschönen Balladen für eine beinahe schon Berlin-typische stilistische Offenheit. Das Album "Berlin Spirits" ist bestimmt eines der interessantesten und inspiriertesten Jazzalben der neueren Zeit. Weitere Informationen

Do. 15.09. 21 Uhr 'Recital de Cante Flamenco'

José Parrondo - Andreas Maria Germek Duo

José Parrondo (cante), Andreas Maria Germek (gitarre)

Die Einsamkeit einer an den Rand der Gesellschaft gedrängten Volksgruppe, die starken Gefühlsschwankungen der Flamenco-Lyrik: Das sind die Themen, mit denen Andreas Maria Germek und José Parrondo umzugehen wissen. Der Flamenco-Gitarrist Andreas Maria Germek erweist sich als virtuoser Solist und einfühlsamer Begleiter. Fast ehrfürchtig »umspielt« er die melancholischen Weisen des José Parrondo. Keine Frage, der Sänger Parrondo steht für das Herz des Flamencos: »Duende« heißt das Zauberwort, das seine Qualitäten zum Ausdruck bringt: den Flamenco nicht nur singen, den Flamenco leben. Weitere Informationen

Fr. 16.09. 21 Uhr Wir haben Grund zu feiern! 25 Jahre Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

Dusko Goykovich Quintet & Jubiläums Jam Session ab 24 Uhr!

Dusko Goykovich (tp), Jürgen Seefelder (sax), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr).

Wir freuen uns sehr, unser Vereinsjubiläum mit diesem bedeutenden Musiker feiern zu dürfen: Dusko Goykovich! Sein bewegtes Leben ist wie ein Spiegel der Jazz-Geschichte der letzten 50 Jahre. Dusko Goykovich gab stilistischen Entwicklungen ihre Richtung, er setzte spieltechnische Maßstäbe, trat mit den Größten der Jazz-Szene auf und wurde selbst einer von ihnen. Seit 1955 ist Goykovich eine prägende Gestalt in der europäischen Jazz-Welt. Er spielte mit Chet Baker, Stan Getz, Woody Herman, Tommy Flanagan und vielen anderen und ist ein Jazz-Star in Japan. Am bekanntesten wurde Goykovich durch seine hochmelodische Auffassung des Bebop und seine beispiellos lyrische Art Balladen zu spielen. Unzählige Plattenaufnahmen dokumentieren sein Schaffen, wie die neueste Einspielung "A Handful O'Soul" (enja records). Heute und morgen Abend präsentiert er ein erstklassiges Quintet, mit Jürgen Seefelder kommt ein Musiker der "ersten Stunde der Unterfahrt" und auch Thomas Stabenow, Dejan Terzic und Claus Raible zählen zu unseren Lieblingen. Wenn das kein Grund zum feiern ist! Feiern Sie mit! Überraschungen warten auf Sie! Um 24 Uhr startet die "Jubiläums Jam Session" unter der Leitung von Martin Zenker (b) mit vielen Musikern der Unterfahrt-Szene! Weitere Informationen

Sa. 17.09. 21 Uhr

Dusko Goykovich Quintet

Dusko Goykovich (tp), Jürgen Seefelder (sax), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr).

alles wie am 16.9. - nur ohne Jubiläumsfeier! Weitere Informationen

So. 18.09. 19:30 Uhr Vernissage

'Jazz in Time' Bilder der Gruppe 'Forum Fotografie'

Ausstellung vom 18.09. - 05. 11.

Die Fotografien sind eine Auswahl des im Herbst 2003 erschienenen Buches 'Jazz in Time', das als 'Auswahltitel' des Deutschen Fotobuchpreises 2004 ausgezeichnet wurde. Es beinhaltet SW-Fotografien von internationalen Jazzmusikern, die in den letzten 14 Jahren auf den Ingolstädter Jazztagen gastierten, fotografiert von der Gruppe 'Forum Fotografie' aus Ingolstadt: Sebastian Berger, Christian Grayer, Gerhard Löser, Christian Pacher, Roland Schiebel und Christian Wurm. Fotografisch dokumentiert werden die Momente, in denen die Jazzmusiker den Zustand vollkommener Synchronisation untereinander erreichen, eins sind aus Musik, Schwingung und Seele. Die Bilder wecken Erinnerungen an grosse Konzerte, zeigen den Schmerz, den der Jazz abverlangt und richten den Blick auf sonst verborgene Details. Weitere Informationen

So. 18.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 4.9.. Weitere Informationen

Mo. 19.09. 21 Uhr Saisoneröffnung 'Big Band Night'

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Als 'Warming Up' in die neue Herbst- und Winter-Saison bringt das Harald Rüschenbaum Jazzorchestra ausgewählte Stücke aus dem breitgefächerten Repertoire der Band zu Gehör. Alle Bigband-Fans dürfen sich nach langem 'Entzug' wieder auf eine abwechslungsreiche Montagsreihe mit den beliebtesten Münchner Bigbands freuen. Weitere Informationen

Di. 20.09. 21 Uhr

Benny Okos and his Reggae Rapture Band

Benny Okos (lead vocal), Leo (drum), Bob (bass), Teddy D. (guitar), Peter Schuller und Sam (keyboards), Mike (perc), Emilia (voc)

Benny Okos begann seine Musikkarriere 1986 in Lagos/Nigeria. Die Gabe, durch seine mitreißende Stimme und sein energiegeladenes Auftreten die Menschen in seinen Bann zu ziehen und ihnen eine Botschaft des Lebens zu vermitteln, verschaffte ihm die Chance im Jahre 1996 mit einer Gruppe, bekannt unter dem Namen „Heartbeat“ eine Single bei der GIB Music Company, München aufzunehmen. Seit dieser Zeit lebt er in München und hat viele Konzerte in München, Deutschland und anderen Ländern Europas gegeben, u.a. als Leadsänger von "All star Afro Music group", "Dubious Neighbourhood" und "Africa Vibrations". Mit seiner Gruppe "Reggae Rapture Band" und einer neuen eigenen CD legt er eine wirklich professionelle Arbeit vor. „Watch out“, Benny Okos wird Euch mit seiner Musik „Reggaelised and Africatised“ in absolute Hochform bringen! Weitere Informationen

Mi. 21.09. 21 Uhr

Antje Uhle Trio

Antje Uhle (p), Benjamin Schäfer (b), Roman Seehon (perc, dr).

Zusammen mit dem Bassisten Benjamin Schäfer und dem percussiven Multiinstrumentalisten Roman Seehon entführt die Jazzpianistin Antje Uhle mit ihren Kompositionen und spontanen Improvisationen in eine sehr eigene, vielleicht auch besonders weibliche Klangwelt. "Uhles Erfindungen wirken deutlich narrativ wie auch betont fantasievoll. Ungewöhnlich ist dieser Jazz schon alleine deshalb, weil hier die übliche Männerdominanz aufgehoben ist. Weiblicher Jazz ist einfach anders, sucht reiche Farbigkeit, sensiblen Ausdruck und intuitive Dynamik. Gerne greift Uhle schon mal zu Mitteln der klassischen Musik oder ergeht sich in Klangexperimenten in der direkten Bearbeitung der Flügel-Saiten. Und dies fügt sich dennoch harmonisch ins Gesamtbild ein, passiert ohne Hast, ohne Aggressivität oder drängende Unruhe".(Reinhard Palmer, Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Do. 22.09. 21 Uhr

Jazz don't panic

Wolfgang Mesch (sax, comp), Albert Frische (git), Nick Hogl (acc-b, e-b), Karsten Helmbold (acc-perc, e-perc, sampler).

Der Name ´Jazz don´t panic´ setzt sich zusammen aus dem Zitat von Douglas Adams ´don´t panic´ aus ´per Anhalter durch die Galaxis´ und eben Jazz als musikalischem und weit gefasstem Oberbegriff. Von Beginn an schwebte Wolfgang Mesch ein Gruppenkonzept vor, in dem er seine Kompositionen als persönliche Synthese aus unterschiedlichsten Stilen wie Freejazz, expermimentellem Rock, Freefunk, serieller Musik, Ethno (um nur einige Einflußbereiche zu nennen) mit dem improvisatorischen Talent versierter Mitspieler verbinden konnte. Weitere Informationen

Fr. 23.09. 21 Uhr Latin Night

Buena Vida with guest: Borel de Sousa (perc)

Mundo Burgos (voc, git), Fabio Block (git, voc), Manolo Diaz (voc, b), Borel de Sousa (perc)

Buena Vida ist eine international besetzte Formation mit Musikern der Spitzenklasse aus drei Ländern. Gespielt wird authentische Musik zum Thema „Latin Night“. Einfühlsame Melodien und kraftvolle Rhythmen von Argentinien über Kuba bis nach Mexiko entführen in die Welt des lateinamerikanischen Lebensgefühls. Cumbia und Walzer, Tango und kubanischer Son, scheinbar Gegensätzliches, gespielt wie es die Tradition gebietet: heiß und kalt – aber immer mit Leidenschaft. Weitere Informationen

Sa. 24.09. 21 Uhr MAD ABOUT TADD!

the CLAUS RAIBLE NONET presents: the music of TADD DAMERON

Titilayo Adedokun (voc), Peter Tuscher (tp), Carolyn Breuer (as), Roman Schwaller (ts), Claus Koch (ts), Michael Lutzeier (bs), Claus Raible (p, arrangements), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr).

Tadley Ewing Dameron (1917-1965), Komponist, Arrangeur und Pianist, gilt als der wegweisende Arrangeur des Bebop und war mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und Kenny Clarke wesentlicher Bestandteil der Jazz-Avantgarde der 40er Jahre. Viele seiner Kompositionen wie z.B. Hot House, If You Could See Me Now, Our Delight oder The Scene Is Clean sind zu definitiven Jazzklassikern geworden. Gelernt hatte er sein Handwerk beim Schreiben für Swing Bands wie Lucky Millinder, Jimmie Lunceford und Count Basie, seinen eigenen Stil fand er jedoch später in der Zusammenarbeit mit Sarah Vaughan, Billy Eckstine, Gillespie u.a. Dieser Stil zeichnet sich durch eine ungemein starke Melodik sowie einer satten, warmen Harmonik aus, die in spannendem Kontrast zur rhythmischen Vehemenz stehen. Tadd Dameron: „ I think of my writing as being in the vein of Debussy and Ravel. I try to make it flow, make everything go. You know, it’s just like reading a book – it has to have a regular story. You can’t have one idea and then jump to another one. I try to make it flaw along coherently“ Die Band: Alle Mitglieder des Oktetts sind Solisten von Rang und gehören zu den gefragtesten Musikern der Szene! Sämtliche Stücke wurden speziell für diese Besetzung bearbeitet. Weitere Informationen

So. 25.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 4.9.. Weitere Informationen

Mo. 26.09. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Harald Rüschenbaum ist mit den Know-How von 23 Jahren Bigband-Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Stücke aus der Feder der Bandmitglieder erfahren ihre Ur-aufführung meist in der Unterfahrt und erobern sich schnell ihren 'Standard-Platz' bei den treuen Fans. Spannung und Abwechslung sind garantiert! Weitere Informationen

Di. 27.09. 21 Uhr

Wanja Slavin Quartet

Wanja Slavin (sax, cl), Karsten Hochapfel (git, cello), Sava Medan (b), Christian Lillinger (dr)

Wanja Slavin und Karsten Hochapfel –seit sechs Jahren musikalische Gefährten- hatten gemeinsam mit dem hochkarätigen Bassisten Sava Medan kürzlich die Ehre, mit Kenny Wheeler zu spielen. Vor dem Hintergrund der damit verbundenen intensiven Zusammenarbeit entstand die neue Formation, zu der die Münchner den jungen Berliner Schlagzeuger Christian Lillinger einluden. Der erweckte durch sein inspiriertes und eigenwilliges Spiel auf technisch höchstem Niveau die Aufmerksamkeit der Münchner und wird das Bewährte mit neuen Impulsen sicherlich bereichern. Christian Lillinger, in Berlin im Moment einer der angesagtesten Schlagzeuger der Szene wird zum ersten Mal in München zu hören sein. Es werden Eigenkompositionen der Musiker zu hören sein, die so verschieden und interessant sind, wie sie selbst..... Weitere Informationen

Mi. 28.09. 21 Uhr highlight

Jeff Berlin Group feat. Paul Wertico

Jeff Berlin (e-bass), Richard Drexler p, contra-bass), Paul Wertico (dr).

Jeff Berlin, Jahrgang 1953, gilt als einer der besten Elektrobassisten der Jazzszene. Das Bostoner Berklee College of Music ist u.v.a. eine Station seiner Ausbildung. Berlins virtuose Spielweise hat ihm den Weg zum weltweiten Erfolg geebnet. Er überzeugt jenseits von Mainstream und modischen Trends mit seinem persönlichen Stil, der von jeher fusiongeprägt war. Zusammen mit Jaco Pastorius, Stanley Clarke und Alphonso Johnson gehört er durch sein herausragendes, innovatives Solospiel zu den prominentesten Musikern auf seinem Gebiet. Der Schlagzeuger Paul Wertico aus Chicago erntete internationalen Erfolg als ständiges Mitglied der Pat Metheny Group, mit der er von 1983 bis 2001 zehn CDs veröffentlichte, mit sieben Grammy Awards ausgezeichnet wurde und auf weltweiten Tourneen bei allen bedeutenden Festivals gastierte. Mit seiner feinen impressionistischen Ziseliertheit, Skizzenhaftigkeit und zugleich Farbigkeit prägte er das Gruppenkonzept der Metheny-Band entscheidend mit. Der aus Tampa, Florida, stammende Komponist, Arrangeur, Produzent, Bassist und Pianist Richard Drexler - ein echtes Multitalent - war langjähriges ständiges Mitglied der Band von Woody Herman. Mit seinem warmen, nuancenreichen Piano- und Kontrabassklang ist er der ideale Partner für Berlin und Wertico. Weitere Informationen

Do. 29.09. 21 Uhr Dedicated to Stephanie Stone

Naomi Isaacs: Old Fashioned

Naomi Isaacs (voc), Stefan Kramer (git), Peter Cudek (b)

"Old Fashioned" ist Naomi Isaacs bestimmt nicht. Die neue Musik ihrer jungen Kollegen interessiert und begeistert sie genau so, wie die Musik früherer Zeiten. Die Englische Sängerin, die Europa und USA aufgetreten ist, ist seit langem eine feste Größe in der Münchner Kulturszene. Heute Abend besinnt sie sich auf die leisen Töne früherer, "old fashioned" Zeiten. Songs, die aus diesen Zeiten stammen oder stammen könnten, ohne den Anspruch innovativ zu sein, ohne die Absicht neue Wege zu gehen, einfach Das Gute aus den alten Zeiten zu zelebrieren. Hierfür hat sie zwei kongeniale Partner gefunden, mit denen ihr das gemeinsame Musizieren sichtlich Freude macht: Stefan Kramer (git), nach 7 Jahren in New York wieder in München zu Hause hat durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Sheila Jordan und vielen anderen SängerInnen der New Yorker Szene seine Liebe zu den Geschichten, die die Songs erzählen entdeckt. Er ist nicht nur Begleiter sondern feinfühliger Mitgestalter. George Russel fand sich gar an Barry Galbraith erinnert: "so eine sensible Begleitung hört man ganz, ganz selten". Peter Cudek (b) war u.a. mit Harry Sokal, Oliver Kent, Jeff Gardner auf Tournee. Seit einiger Zeit ist er in München zu Hause. Er wird nicht mehr lange als Geheimtipp gelten. Und wer ist Stephanie Stone? Das erklärt Naomi im Laufe des Abends selbst. Weitere Informationen

Sa. 01.10. 21 Uhr

Roman Schwaller Sextet 'The Thurgovian Suite'

Roman Schwaller (ts), Derrick Gardner (tp), Adrian Mears (tb), Oliver Kent (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

Der Schweizer Tenorsaxophonist Roman Schwaller stellt mit seinem international besetzten Sextett sein neuestes grösseres Projekt vor. Im Sommer 2003 erhielt er vom Kulturamt seines Heimatkantons Thurgau einen Förderpreis im Sinne eines Kompositionsauftrages: daraus entstand nun die „Thurgovian Suite“ in acht Sätzen, die das jazzmässige Leben Schwallers musikalisch reflektiert. Die Suite ist durchaus im Idiom des modern straight ahead Jazz gehalten, allerdings ausführlicher komponiert und arrangiert. Für die Verwirklichung dieses Projektes hat sich Schwaller eine hochkarätige Besetzung zusammen gestellt. Mit dabei der amerikanische Startrompeter Derrick Gardner, langjähriges Mitglied des Count Basie Orchestras, der aber auch mit Musikern wie George Benson, Dizzy Gillespie, Nancy Wilson oder Joe Williams zusammen arbeitete. Der australische Posaunist, Komponist und Jazzlehrer Adrian Mears wird gerne als Ausnahmemusiker bezeichnet und man könnte es wohl nicht treffender formulieren! Mears gehört zu den bedeutendsten in Europa lebenden Jazzmusikern und besticht ebenso auf seinem Instrument, wie durch die extreme Kreativität seines sonstigen musikalischen Schaffens. Der Hans-Koller-Preisträger Oliver Kent aus Wien, lange als Geheimtipp gehandelt, ist schon längst seinen Kinderschuhen entwachsen und gehört zur Garde der europäischen straight ahead Pianisten. Der Münchner Bassist Thomas Stabenow, Professor an der Musikhochschule in Mannheim und Besitzer eines eigenen Labels, ist einer der gefragtesten deutschen Jazzbassisten. Komplettiert wird dieses aussergewöhnliche Sextett durch den Wiener Schlagzeuger Mario Gonzi. Gonzi gehört ebenfalls zu den bedeutendsten europäischen Jazzmusikern und hat sich in den letzten Jahren vor allem als treibende Kraft des Vienna Art Orchestras international einen Namen gemacht. Selten hat man von einem europäischen Schlagzeuger solch einen Drive und eine rhythmische Vielfalt und Sicherheit gehört wie von ihm. Die Band wird eine zweiwöchige Tournee absolvieren und danach im Studio die neue CD „The Thurgovian Suite“ aufnehmen. Das Projekt wird unterstützt von der Kulturstiftung des Kantons Thurgau und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Weitere Informationen

So. 02.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg. Hugo Siegmeth

Der aus Rumänien stammende und in München lebende Saxophonist Hugo Siegmeth überzeugt mit Virtuosität, Ideenreichtum und weichem, melodischen doch kraftvollen Spiel. Er leitet die Jam-Sessions im Oktober und freut sich auf viele Einsteiger. Weitere Informationen

Mo. 03.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem Double-Feature präsentiert das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra Kompositionen und Arrangements von Stan Kenton, dem Grossmeister des orchestralen Big Band Sounds. Ebenso kommen Stücke des Trompeten-Virtuosen Thad Jones zu Gehör, dessen Musik die gleichnamige Big Band seit mehr als 20 Jahren montags im New Yorker "Village Vanguard" huldigt. Weitere Informationen

Di. 04.10. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

In der Fortsetzung der erfolgreichen Reihe "Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert" (Moderation und Konzept:Thomas Zoller) kommen diesmal zwei Ensembles mit sehr unterschiedlichen Konzepten zu Gehör: 1. ein Jazzensemble unter Leitung von Leszek Zadlo spielt ausgewählte Standards in eigenen Arrangements und Kompositionen der Mitglieder. 2. Das Florian Brandl Quartett mit Florian Brandl tp, Karsten Hochapfel g, Gabriel Hahn dr, Benni Schäfer b. Das Quartett um den Trompeter spielt eine Mischung aus groove-orientierten Eigenkompositionen und Originalen von Woody Shaw. Weitere Informationen

Mi. 05.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Solveig Slettahjell & Slow Motion Quintet

Solveig Slettahjell (voc), Mats Eilertsen (b), Sjur Miljeteig (tp), Morten Qvenild (p), Per Oddvar Johansen (dr).

Der Fundus an virtuosen Jazzmusikern und -Vokalisten aus Skandinavien ist schier unerschöpflich - und doch international bis auf wenige Ausnahmen nur wenig beachtet. Mit Solveig Slettahjell stellt sich eine fantastische, gefühlvolle und variationsreiche Sängerin vor, die zusammen mit ihrer vierköpfigen Band ein feinfühliges, melancholisches Programm präsentiert. Ideal als Eröffnungskonzert für "European Jazz made in: Norway" und zugleich das München-Debüt der Band. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

Do. 06.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Sidsel Endresen 'Merriwinkle'

Sidsel Endresen (voc), Christian Wallumrød (p, keys), Helge Sten (samples)

In ihrem Programm 'Merriwinkle' widmet sich die Ausnahmekünstlerin Sidsel Endresen ganz dem Experiment und dem Stroboskop-ähnlichen Zerlegen von Wörtern und Silben. Keyboarder Christian Wallumrød und Supersilent-Chefelektroniker Helge Sten begleiten dazu mit wachsam hingeworfenen elektronischen Partikeln und formen so eine aufregend neue Avantgarde-Erzählweise. Das Trio nimmt sich die Freiheit, seine Inspiration aus allen nur erdenklichen musikalischen Quellen zu schöpfen. Improvisierte, zeitgenössische Musik ohne stilistische Begrenzung. Dieses Konzert findet ohne Pause statt, dem intensiven, dichten Performance-Charakter und dem Wunsch der MusikerIn wird damit entsprochen. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

Fr. 07.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Karl Seglem 'New North'

Karl Seglem (tenor sax, goathorns, loops), Håkon Høgemo (hardanger fiddle), Gjermund Silset (e-bass, contra-bass, ebow), Helge Norbakken (dr, perc).

Die Musikkritiker und das Publikum sind sich einig: der Saxophonist Karl Seglem ist einer der innovativsten und wichtigsten Jazzmusiker und Traditionsträger Norwegens. Er kombiniert Tradition mit heutigem Zeitgeist und den Visionen eines Jazz von morgen. Jazzige Weltmusik auf der Basis norwegischer Folktraditionen: Archaisches Tierhorn, elektrische Hardangerfiddle, heftige Perkussion, saftiges Sax und ein treibender Bass. Die Oktober-Tournee von Karl Seglem wird unterstützt von: The Norwegian Ministry of Foreign Affairs und The Arts Council Norway. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

Sa. 08.10. 21 Uhr European Jazz made in: Norway

Eldbjørg Raknes & The Electrics

Eldbjørg Raknes Solo (vocal), The Electrics: Axel Dörner (tp) D, Sture Ericson (sax, bcl) S,Ingebrigt Håker Flaten (b) N, Raymond Strid (dr) S.

An diesem Abend präsentieren sich zwei bedeutende Formationen der aktuellen, neuen Musikszene Skandinaviens: Die norwegische Sängerin Eldbjørg Raknes im Solo und das norwegisch-schwedisch-deutsche Sound-Kollektiv The Electrics. Eldbjørg Raknes gehört zu den innovativen, kreativen Stimmen Norwegens. Ihr großes stimmliches Potential setzt sie seit einigen Jahren vornehmlich "a cappella" ein, das Trio ESE (ein frei improvisierendes a capella trio mit Sidsel Endresen und Elin Rosseland)ist nicht nur in Norwegen bekannt und gefragt. Ein Solo Programm zu präsentieren war für Eldbjørg schon immer nicht eine Frage des "ob", sondern schon immer ein Frage des "wann". Solo präsentiert sie ihre Stimme mit und ohne "live sampling" und "effects", Ruhe, Flüstern, "Scats and Squeaks", aber auch Harmonie und Melodie flechtet sie ein, Wörter und Gedichte lehnt sie an Pablo Neruda und F.G. Lorca an. Die Gruppe The Electrics schlägt eine Brücke über die Grenzen Norwegens hinweg, zwei Musiker kommen aus Schweden und einer aus Deutschland. The Electrics räumen seit 2 Jahren bei den großen internationalen Jazzfestivals ab: Vancouver, Seattle, Nickelsdorfer Konfrontationen, Tampere, Jazz á Mulhouse heißen die Stationen. Die Mitglieder dieser Band schöpfen aus ihrem reichen Erfahrungs-Schatz des improvisierten Jazz, u.a. sind sie durch ihre Zusammenarbeit mit Barry Guy, Alex von Schlippenbach, Phil Minton und Ken Vandermark bekannt. Die Gruppe experimentiert mit den sogenannten "extended techniques" ihrer Instrumente, verschiedene Ausdrucksformen und ihre rhythmische Energie stehen im Vordergrund. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Weitere Informationen

So. 09.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hugo Siegmeth (ts)

siehe 02.10. Weitere Informationen

Mo. 10.10. 21 Uhr Bigband Night

Earforce

Funk und Fusion im XXL-Format, sämtlich aus eigener Feder, das wurde in den bisherigen 6 Jahren ihres Bestehens zum Markenzeichen der Münchner Earforce-Bigband. In den von Bandleader Gregor Bürger komponierten Stücken finden sich neuerdings auch Einflüsse aus Latin-und Brasil-Music, was einige neue Arrangements an diesem Abend zeigen werden. Natürlich bleibt dabei noch ausreichend Platz für die Solisten, unter ihnen Jan Eschke (keys), Thorsten Skringer (sax), und Jan Zehrfeld (git). Bleibt, viel Spass zu wünschen! Weitere Informationen

Di. 11.10. 21 Uhr minor music presentation

triband

Sandie Wollasch (voc), Sebastian Studnitzky (tp, keys), Christian von Kaphengst (b), Tommy Baldu (dr)

Wenn drei sich freuen, streiten sich die Gelehrten. Ist es Soul oder Jazz oder Pop? Raue Sinnlichkeit oder reiner Wahnsinn? Elektronisch oder handgemacht? Alles neu, aber trotzdem gut? Inter- und national? Und ist Triband überhaupt eine Band? Ja. Ja. Immer wieder ja. "Eigentlich ist es eine total natürliche Sache", findet Trompeter und Keyboarder Sebastian Studnitzky, der mit Drummer Tommy Baldu und Sängerin Sandie Wollasch "Triband" ist. "Wir lassen einfach mal die Handbremse los. Aber was, fragen andere, ist die Geschichte? Könnte man zum Beispiel nicht auch nur Elvis-Songs machen? Oder vielleicht Elvis-Songs mit deutschen Texten? Und dann geremixt? Nein. Bei uns ist es das besondere, dass es eigentlich nichts besonderes gibt. Wir lassen die Kuh fliegen, es groovt - und sonst nix. Das hat Eier und ist Musik. Und das ist dann wohl doch wieder besonders." Weitere Informationen

Mi. 12.10. 21 Uhr highlight

Ernst Reijseger SYSTÈME D

Ernst Reijseger (cello), Mola Sylla (voc, m'bira, kongoma, xalam, bejjen, nose flute), Serigne Guey (djembe, soruba, bougarabou, leget)

"Die Drei schaffen jene seltenen Momente knisternder Spannung und irritierender Schönheit, die tief emotionsgeladen sind. Was Ernst Reijseger, Mola Sylla und Serigne C. M. Gueye bieten, ist viel mehr als gängige Folklore. Sie sind die siebte Generation, die endlich darüber gemeinsam sprechen kann, was die Weißen den Schwarzen angetan haben. Mola Sylla, der 1987 aus Dakar nach Amsterdam kam und seither in Holland lebt, spielt Daumenklavier oder Flöten. Er singt zumeist in Wolof, dem neben dem Französischen fortbestehenden Idiom, das 90% der Senegalesen sprechen. So blickt er auf die Geschichte seines Landes, auf muslimische Brüderschaften und historische Figuren wie den ins Exil getriebenen Cheikh Achmadou Bamba, dessen spirituelle Kraft dort nur gestärkt wurde. Es geht um die Einnahme der alten Hauptstadt Ndar und die Einsamkeit in Europa, um Sicherheit und Trauer, um den Enkel des Propheten Mohammed und aussichtsloses Warten auf die Falsches versprechenden Fremden. Es geht um das, was ist, seine Neumontage und seinen Transport. Ernst Reijseger ist der ideale Partner für solche Begegnungen und Verständigungen, das hat er im Zusammenspiel mit den Voches de Sardinna bereits wunderbar gezeigt. Seine immense Spielfreude, sein listiger Humor und seine stupende Fingerfertigkeit haben sich nie auftrumpfend verselbständigt. Auch das beglaubigt diese Begegnung zweier Welten, deren unkalkulierter Zusammenklang jetzt möglich ist. Ein perkussiver, anrührender Dialog voller Kraft ist das, der sinnlich nachvollziehbar macht, dass Verständigung möglich ist." - Ulrich Steinmetzger Weitere Informationen

Do. 13.10. 21 Uhr Ad Hoc Music

PA PA JO

Paul Hubweber (posaune), John Edwards (kontrabass), Paul Lovens (percussion, säge)

Von minimalistischer Stringenz bis zu hypnotischen Klangeruptionen - diesem Trio geht es nicht um den Vortrag eines abgeschlossenen Werkes, sondern einzig um den Prozess des Musizierens. Free Jazz oder freie Improvisationsmusik - Kommunikation und Kooperation steht im Mittelpunkt. Alle musikalischen Möglichkeiten werden ausgeschöpft, aber die Musiker bleiben in keiner dieser Optionen stecken. Melodie, Takt, Rhythmus sind implizit, nur um genauso schnell wieder zu verschwinden. Dies ist in der Tat "der Klang der Überraschung" in einer Welt der improvisierten Musik. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Fr. 14.10. 21 Uhr Orientactión - Orient Meets Tango!

Trio Borda-Bunka-Hecker 'Orientación'

Luis Borda (git), Roman Bunka (oud), Jost Hecker (cello)

Die Musik von Orientación stellt eine Verbindung zwischen östlicher Musik, Improvisation und argentinischem Tango her, wie es sie bisher noch nicht gab. Das ist das Geniale an Orientación. Der kulturelle Mix erweitert den musikalischen Horizont des Hörers, er spürt den wärmenden Tango unter der Sonne des Mittelmeers, in der einsamen Nacht im San Telmo-Viertel von Buenos Aires und träumt mit den Sternen über der Sahara. Das Trio besteht aus Roman Bunka, einem der wichtigsten "Oud"-Virtuosen Europas, dem Cellisten des "Modern String Quartet" Jost-H. Hecker, und dem Komponisten und Gitarren-Virtuosen Luis Borda, einem der bedeutendsten Vertreter und Erneuerer des "Tango Nuevo". Und das ganz besondere daran: alle drei leben in München! Weitere Informationen

Sa. 15.10. 21 Uhr Lunar tunes

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr)

Jenny Evans, für ihre Themenkonzerte bekannt – sei es Spring and Autumn Specials, ihre Huldigung von Komponisten wie George Gershwin, Duke Ellington und Cole Porter oder "The European Song Book" (zu hören auf ihrer CD Nuages, die für den Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2005 nominiert worden ist) – hat wieder ein neues Programm vorbereitet: „Lunar Tunes“, Lieder über den Mond. Über kein anderes Thema wurde in der Literatur und in der Musik mehr geschrieben. Die englische Jazzsängerin hat sich nicht nur mit bekannten Standards wie How High The Moon und Fly Me To The Moon beschäftigt; sie hat herausgefunden, dass Rachmanivovs 2. Klavierkonzert unter dem Titel „Full Moon And Empty Arms“ betextet wurde, Constantin Wecker Goethes „An den Mond“ vertont hat und Debussys „Claire de Lune“ in den 50er Jahren zum Hit in Amerika wurde. Begleitet wird sie von den exzellenten Musikern Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rudi Martini (dr). Weitere Informationen

So. 16.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg: Hugo Siegmeth (ts)

siehe 02.10.. Weitere Informationen

Mo. 17.10. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 18.10. 21 Uhr

Sandro Luzzu & Band

Sandro Luzzu (voc), Notker Zikeli (sax), Christian Gall (p), Chris Lachotta (b), Wolfgang Peyerl (dr).

Das Quintet steht für packende Interpretationen amerikanischer Jazz-Standards, Swing und Bossa Novas von Frank Sinatra, Dean Martin, Ray Charles, Louis Prima und vielen anderen großen Künstlern der Swingära. Durch große Flexibilität und musikalische Erfahrung gelingt es dem Quintett den Swing der "50er" mit Soul und Pop von heute zu verbinden. Durch seine ausdrucksvolle, kräftige und warme Stimme begeistert der Sänger und Entertainer Sandro Luzzo das Publikum stets aufs Neue. Weitere Informationen

Mi. 19.10. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight

Antonio Faraó Trio 'Encore'

Antonio Faraó (p), Martin Gjakonovski (b), Dejan Terzic (dr)

Von der europäischen Musik-Kritik als einer der interessantesten Jazz-Pianisten der letzten Generation gelobt, ist Antonio Faraó einer der schillerndsten Vertreter der Mailänder Jazz-Szene. Schon im zarten Alter von sechs Jahren beginnt er Klavier zu spielen und besticht mit seinem Interesse an der zeitgenössischen schwarz-amerikanischen Musik. Bald spielt er an der Seite von berühmten Jazz-Größen wie Jack De Johnette, Chico Freeman, Johnny Griffin, Benny Golson, Billy Cobham …und zusammen mit der großen italienischen Sängerin Mina. Zahlreich sind die internationalen Preise und Anerkennungen, darunter den Four Roses (1991) und der erste Preis beim renommierten internationalen Jazz-Piano-Wettbewerb Martial Solal (1998). Sein jüngstes Projekt ist 2005 erschienen und heißt “Encore”. Von seiner bewährten europäischen Rhythmus-Gruppe unterstützt, betätigt er sich wieder einmal als kreativer und beseelter Frontman. Weitere Informationen

Do. 20.10. 21 Uhr

Forastero

Eva Stahler (sax, p), Simon Ackermann (bass), Christoph Schaaf (git), Katja Duffek (violine), Silvia Borges (gesang), Johanna Zeller (akkordeon)

Tango! Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts im bunten Völkergemisch von Buenos Aires. Seine Heimat sind die Bordelle und Spelunken des Hafens, die Protagonisten Spieler, Bardamen und Vorstadthelden. Forastero ist an die klassische Besetzung des Tango Nuevo angelehnt (band, vl, git, p, bass), bereichert um die Farbe des Saxophons, eine Hommage an die Exilheimat des Tango - Paris. Forastero (span. der Fremde, fremd) - sucht wie in den frühen Tagen des Tango das Fremde und Unbekannte, das jedem überall begegnet. Wird es ein großer Coup? Eine Herausforderung zum Kampf? Oder erwartet uns die Liebe des Lebens? "Brennende Leidenschaft und ferne Erinnerung: Selbst nach mehr als zwei Stunden konnte das Publikum nicht genug davon bekommen und hatte nur den einen Wunsch: Diese Musik möchte nie aufhören." Augsburger Allgemeine Weitere Informationen

Fr. 21.10. 21 Uhr

FESSLER + KING -duophonic-

Peter Fessler (vocal), Dave King (bass)

Spätestens seit seinen grandiosen Duetten mit Al Jarreau, in Montreux, ist Peter Fessler längst zum legitimen Aushängeschild für Jazzgesang aus Deutschland geworden. Auch andere, große Kollegen wie Bobby Mc Ferrin, Randy Crawford, Toots Thielemanns etc. haben ihn in direkter oder unmittelbarer Art und Weise in die internationale Liga hineingeadelt. Er gehört zweifellos zu den wenigen Jazzstars der Next Generation: Ein brillanter Vokalmagier mit Charme und Seele. Mit dem US-amerikanischen Bassisten Dave King hat Peter Fessler den kongenialen Duo-Partner gefunden. Dave King, der Münchner Szene u.a. bestens bekannt durch sein Zusammenspiel mit Mal Waldron, Klaus Doldinger und Embryo, international u.a. bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie, Bobby McFerrin, Lionel Hampton, besticht immer wieder durch sein virtuoses, atemberaubendes Bassspiel. Weitere Informationen

Sa. 22.10. 21 Uhr brazil night

Rio Som

Julio Barbosa (tp, fl, com, arr), Heinz Dauhrer (tp), Florian Riedl (as, ts, fl), Erwin Gregg (tb), Stefan Schmid (key), Klaus Sperber (b), Stephan Staudt (dr).

Rio de Janeiro ist ein wichtiges Zentrum des brasilianischen Musikgeschehens und ein beliebtes Forum für brasilianische und internationale Musiker um neue Ideen vorzustellen. Durch diesen regen Austausch haben die vielfältigen Rhythmen Brasiliens Eingang in die Weltmusik gefunden, und auch die brasilianische Musik hat durch Einflüsse wie afrikanische Rhythmen, karibische Musik, Salsa, Funk und nicht zuletzt den Jazz mit seinen anspruchsvollen Harmonien neue Impulse erfahren. Rio Som präsentiert diese neue brasilianische Musik. Das vielseitige Repertoire der Band, zusammengestellt, arrangiert und komponiert von Julio Barbosa, stellt jazzige Variationen brasilianischer Themen und Rhythmen vor, wobei sich große Erfolge der brasilianischen Musik in innovativen Arrangements mit modernen eigenen Kompositionen abwechseln. Julio Barbosa, der musikalische Leiter von Rio Som, stammt aus Rio de Janeiro. Die speziell für Rio Som geschriebenen Kompositionen und Arrangements wurden auch vom Ensemble Brasil der Musikhochschule Mannheim unter der Leitung von Prof. Jürgen Seefelder und in Orchesterversion vom UFR Jazz Ensemble der Musikhochschule der Universität Rio de Janeiro unter der Leitung von Maestro José Rua aufgeführt und als CD's herausgegeben. Weitere Informationen

So. 23.10. 21 Uhr Jazz thing Next Generation Vol. 9

Nadia Maria Fischer 'Talk'

Nadia Maria Fischer (voc), Nobert Scholly (git), Dietmar Fuhr (b).

Manchmal ist es gut, wenn Projekte Zeit zum Reifen haben. Die in Köln 1964 geborene Sängerin veröffentlicht jetzt erst ihr Debut, obwohl sie schon auf zahlreiche musikalische Erfahrungen zurückblicken kann: Studium an der Musikhochschule Köln und bereits über 10 Jahre unterschiedliche Lehrtätigkeiten (z.Zt. Lehrauftrag an der Musikhochschule Dresden für Jazz/Rock/Pop-Gesang und Performance). Daneben immer auch Komponistin und Arrangeurin, aber auch Sängerin in den unterschiedlichsten Bandformationen. Mit ihrem Programm "Talk" gewährt sie einen Einblick in die verschiedensten menschlichen Seelenzustände, fast eine in Noten gegossene Offenbarung ihrer Persönlichkeit mit all ihren Facetten. Mal zutiefst nachdenklich, mal augenzwinkernd, mal ungezwungen fröhlich, dann wieder entblößend emotional - dabei den Hörer geradezu persönlich einladend, teilzuhaben. Ihre Stimme ist umrahmt von zwei Instrumenten, die sie voll zur Geltung bringen: Die tieffrequenten, schmeichelnden Töne aus dem Bauch des Kontrabasses von Dietmar Fuhr - selbst einer der gefragtesten seiner Zunft in Deutschland - und die mal romantischen, mal spielerisch-hüpfenden Läufe des Gitarristen Norbert Scholly. Auch er gehört zu den Besten seines Fachs in Deutschland und ist zu Recht z.B. in der WDR Big Band zu hören. Weitere Informationen

Mo. 24.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel grosser Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Ein abwechslungsreicher Abend mit spannendem Big Band Jazz ist angesagt! Weitere Informationen

Di. 25.10. 21 Uhr

Giana Viscardi & Group

Giana Viscardi (voc), Christian Gall (p), Michael Ruzetschka (git), tba (b), Sergio Machado (dr).

Das 'Berklee College of Music' in Boston ist bekanntermaßen die weltweit renommierteste Ausbildungsstätte in Sachen Jazz. Dort gründete das brasilianische Gesangstalent Giana Viscardi nach Ihrem Studium eine hochkarätige internationale Formation. Zusammen mit Lokalmatador Christian Gall präsentiert Giana Viscardi bei ihrer derzeitigen Tournee mit Stimmakrobatik, Charme und Lebensfreude eine explosive Mischung aus Samba, Bossa und afrobrasilianischen Rhythmen wie Baiao und Maracatu. 'Giana is something to behold', so ein Bostoner Musikmagazin – da wird es dem Münchner Publikum nicht anders ergehen. Eine Sternstunde für alle Freunde brasilianischer Musik! Weitere Informationen

Mi. 26.10. 21 Uhr highlight

Thärichen Tentett

Michael Schiefel (voc), Sven Klammer (tp, flh), Jan von Klewitz (as, ss, cl), Andreas Spannagel (ts, fl), Nikolaus Leistle (bs, bcl), Sören Fischer (tb), Kai Brückner (git), Johannes Gunkel (b), Kai Schönburg (dr), Nicolai Thärichen (p).

Selten waren sich Jazzkritik und Publikum so einig! Das Berliner Tentett um den Komponisten, Arrangeur und Pianisten Nicolai Thärichen ist eines der ganz großen Highlights der deutschen Jazzszene. Thärichens Tentett liefert "das kompositorisch Gelungenste, arrangementtechnisch Ausgefeilteste und in der Präsentation Humorvollste, was derzeit in Deutschland von einer größeren Besetzung kommt. Nicht zuletzt, weil mit Michael Schiefel der talentierteste unter den raren hiesigen Jazzsängern der Band seine Stimme gibt." (Süddeutsche Zeitung). Er "verfügt als Sänger über die Artikulationsfähigkeit einer hellen Frauenstimme und den rauchigen Farbgebungen der großen "Crooner" Frank Sinatra und Dean Martin. Einen solchen Jazzsänger hat Deutschland vielleicht noch nie gehabt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Weitere Informationen

Do. 27.10. 21 Uhr highlight

Gilad Atzmon & Band & Lesung aus dem Roman 'My one and only love'

Gilad Atzmon (reeds, tb, fl), Frank Harrison (p), Yaron Stavi (b), Asaf Sirkis (dr, perc), Romano Viazzani (acc), Dumitru Ovidiu Fratila (violin), Guillermo Rozenthuler (voc)

Gilad Atzmon, der Exil-Israeli aus London, begeistert seine Zuhörer immer wieder mit seiner machtvollen, zuweilen ironischen Mixtur aus großem Bebop und nahöstlichem Tonfall. Die Vorgänger-CD "Exile" (BBC Jazz Award 2003) galt beim Magazin "Concerto" als "eines der besten Alben, die je orientalische Musik mit der Formsprache des Jazz zusammenbrachten". Der britische Kritiker John Fordham nennt Atzmon im "Guardian" einen "Meister der Dynamik und des langsamen Aufbaus, der Lyrismen mit heiseren, Coltranesken Brüllern mixt, eine Kombination, für die allein er eine gewaltige internationale Reputation als Solist hätte. Aber seine selbst gewählte Mission, dem Jazz wieder die kulturelle/politische Schlagkraft zu geben, die er in der ersten Bop-Ära und im Freejazz der 60er-Jahre besaß, macht Atzmon noch um ein Beträchtliches größer." Nach dem internationalen Erfolg von "Exile" widmet der streitbare Multi-Instrumentalist sein neues Album der Macht der Musik selbst. Das Wort "musiK", deutsch ausgesprochen, signalisiert für ihn die Schönheit der Musik vor ihrer Zurichtung zur Ware. Atzmon führt hier eine charmante Attacke gegen den Musik-Kommerzialismus und gegen eine globalisierte "Kultur" unter amerikanischer Ägide. "Unser musikalisches Ziel", sagt Gilad Atzmon, "ist es, die Musik des untergegangenen europäischen Ureinwohners wiederherzustellen". Auf eine gleichermaßen ernsthafte wie unterhaltsame Weise liefert das Orient House Ensemble dabei ein "Neu-Arrangement" der Musikgeschichte des 20.Jahrhunderts: Es mischt Tango mit Cabaret und Balkanmusik, Saxophon mit Akkordeon, Klavier mit Rahmentrommeln. Lesung um 21 Uhr: Die Übersetzerin Sophia Deeg liest aus dem neuen Roman "My one and only love" von Gilad Atzmon. Konzert ab 21.45 Uhr! Weitere Informationen

Fr. 28.10. 21 Uhr highlight

beefólk

Georg Gratzer (sax, bcl, fl), Klemens Brittmann (violin, mandolin), Helgi Hrafn Jónsson (tb, voice), Christian Bakanic (acc), Christian Wendt (b, elec-b), Jörg Haberl (dr, perc).

Beefólk kommt aus der Stadt, wo österreichische Jazzmusik schon seit langem die buntesten Blüten treibt - aus Graz. Das „Bienenfólk“ aus Studenten und mittlerweile auch Absolventen der Grazer KUG sammelte sich um den Saxophonisten Georg Gratzer und den Geiger Klemens Bittmann. Seit dem Jahr 2000 schwärmen diese 6 musikalischen Individualisten nun schon in derselben Formation über die Bühnen, um gemeinsame Sache zu machen – beefólk eben! Mit dem begeisterten Volksmusiker Christian Bakanic am Akkordeon hielten argentinische Tangos und balkanische Rhythmen Einzug ins Repertoire, mit Christian Wendt am Bass und Jörg Haberl am Schlagzeug komplettierte sich das Klangbild der Band in seiner ungewöhnlichen Besetzung mit Geige, Mandoline, Saxophon, Flöten, Posaune, Akkordeon, Bass und Schlagzeug zu einem „folk-jazzigen Kammermusikorkestra“. Der singende Posaunist Helgi Jonsson aus Island setzt im originellen, unverwechselbaren Bandsound mit seiner androgynen, ätherischen Stimme ganz besondere Akzente. Melodiöse Themen und Improvisationen, die sie zuerst in gut dosiertem Pathos feiern, bündeln beefólk dann in rasenden Unisonoläufen zu rhythmisch komplexen Ensemblekaskaden - bei denen schon manche Tanzlustige über die eigenen Beine gestolpert sind. Mit viel Schwung und raffinierten Arrangements surfen beefólk im Weltraum zwischen Klassik, modern Jazz, Tango Nuevo und diversen Folkloreströmungen von Dublin bis Varna - und das mit einer charmanten Mischung aus technischer Virtuosität und jugendlichem Ungestüm. Beträgt das Durchschnittsalter dieser Ausnahmetalente doch erst 25 Jahre! Weitere Informationen

Sa. 29.10. 21 Uhr highlight

Munich Saxophone Family 'the restart of...'

Evan Tate (as, ss), Jürgen Seefelder (ts, ss), Roman Schwaller (ts), Thomas Zoller (bs).

Seit 1990 besteht ein Saxophonensemble, dessen Mitglieder über den gesamten deutschsprachigen Raum verteilt (von Salzburg über Frauenfeld CH, Heidelberg bis Philadelphia) sich immer noch Munich Saxophone Family nennen, da der Name inzwischen ein Begriff für ausbalancierte, zeitgenössische Kammermusik im europäischen Jazzbereich wurde. Ob beim Jazzfest Berlin, Paris, anderen Festivals oder anlässlich ihrer CD Veröffentlichungen, immer wieder wurde ihnen eine besondere kompositorische und improvisatorische Qualität bescheinigt, eine evolutionäre Verbindung von Tradition und Moderne, eine Mischung jenseits der bekannten Schubladen des Jazz. Die Munich Saxophone Family präsentiert sich nach einer schöpferischen Pause 2003/04 im Jahr 2005 als "restart" in der ursprünglichen Besetzung mit Evan Tate (as,ss), Jürgen Seefelder (ts, ss), Roman Schwaller (ts) und Thomas Zoller (bs) mit einem neuen Programm und demonstriert damit, dass substantielle Aussagen mit Leichtigkeit, Schönheit und Humor verbunden werden können. Sie gehen gleichzeitig auf ihr Publikum zu und wollen es an ihrem Klangkosmos teilhaben lassen - Heiterkeit und Tiefe der Musik geben eine ungewöhnliche Verbindung ein. Weitere Informationen

So. 30.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hugo Siegmeth (ts)

siehe 02.10. Weitere Informationen

Mo. 31.10. 21 Uhr Ad Hoc Music

ICI Munich (International Composers and Improvisers Ensemble) - Benefizkonzert für Roberto Mandruzzato

David Jäger, Stefan Schreiber, Roger Jannotta, Markus Heinze ( saxophone), Rich Laughlin, Oliver Kollmannsberger, NN (tp), Christofer Varner, Leo Gmelch, tba (tb) , Johanna Varner (cello), Georg Janker (bass), Gunnar Geisse (git), Martin Wolfrum (p), Yogo Pausch, Bastian Jütte (drums).

CD-Präsentation des ICI Munich (International Composers and Improvisers Ensemble) - Benefizkonzert für Roberto Mandruzzato. Das ICI Ensemble wird mit dieser vom BR aufgenommenen CD seinem Namen gerecht und zeigt eine bemerkenswerte Variante davon, wie man die perfekte Balance zwischen Komposition und Improvisation auspendelt. Der Abend ist dem Posaunisten Roberto Mandruzzato gewidmet, der kurz nach der CD-Produktion plötzlich verstarb. Die Kompositionen von R. Jannotta, S. Rössert, F.D. Baumann, M. Wolfrum, G. Geisse und C.Varner, von denen ein Teil an diesem Abend gespielt werden, leben von Gegensätzen. Es dominiert das Wechselspiel von klar strukturierter Form und deren totaler Auflösung. Zarte, fragile Momente münden in Orchester-Opulenz, mächtige Satz-Konstrukte fallen in ganz freien Passagen urplötzlich in sich zusammen, betörend harmonische Klangflächen folgen schaurig-schönen Stimmen. Neben dem akustischen Instrumentarium des Ensembles werden auch elektronische Klangerzeuger der Jetztzeit eingesetzt: angedeutete Walgesänge, wie etwa in Roger Janottas „Kwal & The Wisdom of Pearl“, statisches Knistern, Wellensalat, verfremdete Samples von Pop-Fragmenten und Störgeräusche lassen den Big Band-Kosmos ins digitale Zeitalter expandieren. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Di. 01.11. 21 Uhr

Fat Tuesday

"Fat Tuesday" erinnert natürlich an den gleichnamigen legendären Club in New York. Der "Fat Tuesday" in München beschreibt die "Dicken Dienstage" im Jazzclub Unterfahrt. Die Reihe "Fat Tuesday" präsentiert auch in diesem November ein erstklassiges, internationales Dienstagsprogramm: 01.11. Howard Levy - Anthony Molinaro Duo 08.11. World Saxophone Quartet Experience plays Jimi Hendrix 15.11. Emilio Solla y Afines 22.11. ICP Instant Composers Pool NL 29.11. The Claudia Quintet Wir bedanken uns herzlich für die freundliche Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Di. 01.11. 21 Uhr Fat Tuesday

Howard Levy - Anthony Molinaro Duo

Howard Levy (mundharmonika), Anthony Molinaro (p).

Er gilt als Musiker ohne stilistische Grenzen: der Chicagoer Pianist, Komponist und Mundharmonikaspieler Howard Levy. Seine musikalischen Abenteuer schließen Reisen in alle musikalischen Genres ein, er verkörpert world music schlechthin: Latin, Klassik, Folk, Country. Er ist auf hunderten von CDs zu finden, hat einen Grammy und den Joseph Jefferson Preis für die beste Originalmusik gewonnen und zu zahlreichen Filmen, so zu „Striptease“ mit Demi Moore oder „A time to kill“ mit Robert Duval, den soundtrack geschrieben. Unerreicht vor allem sein Spiel auf der diatonischen Mundharmonika, deren Spielweise er mit seiner genialen Technik geradezu revolutioniert und ihr völlig neue musikalische Dimensionen eröffnet hat. Hierzulande wurde Levy vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Musikern wie Rabih Abou-Khalil, Michel Godard, Jean-Louis Matinier, Glenn Velez oder Michael Riessler bekannt. Für dieses Konzert bringt er einen der interessantesten jüngeren amerikanischen Pianisten mit: Anthony Molinaro. Molinaro, der wie Levy aus Chicago stammt, darüber hinaus auch auf italienische Wurzeln verweisen kann, eilt der Ruf als einer der „weltweit heißesten jungen Pianisten“ voraus. Molinaro hat Publikum wie Kritiker durch seine fesselnden Auftritte und seine stupende Technik überzeugt. Der klassisch ausgebildete Pianist gewann 1997 den „Internationalen Naumburg Wettbewerb für Klavier“ und spielte mit dem bekannten Kammerorchester der Londoner „Academy of St. Martin in-the-fields“ Bachs Goldberg-Variationen und dessen f-moll- und A-Dur-Klavierkonzerte ein. Doch Molinaro ist nicht nur in der Klassik zuhause, sondern auch ein hochbegabter Jazzpianist und –komponist, was seinem Spiel eine musikalische Weite gibt, wie sie nur wenigen Pianisten seiner Generation zu eigen ist. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 02.11. 21 Uhr Ad Hoc Music - Highlight

Rova Saxophone Quartet

Bruce Ackley, Larry Ochs, Jon Raskin, Steve Adams (saxophone).

Seit mehr als 28 Jahren sind die vier Saxophonisten, die sich an der amerikanischen Westküste unter dem Namen ROVA zusammengeschlossen haben, zu einem Begriff für eine gänzlich eigene Ensemblemusik geworden. Larry Ochs, John Raskin, Steve Adams und Bruce Ackley bewegen sich souverän im Schnittbereich von Komposition und Kollektivimprovisation, von Jazz und Neue Musik, Powerplay und Klangdifferenzierung. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Do. 03.11. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Ulita Knaus Band

Ulita Knaus (voc), Sandra Hempel (git), Mischa Schumann (p), Gerold Donker (b), Heinz Lichius (dr).

"Ausdrucksstark und beeindruckend, wandlungsfähig und intonationssicher, verführerisch und melancholisch, glockenklar in der Höhe und warm klingend in der Tiefe ist sie, die Stimme von Deutschlands talentiertester Jazzsängerin." So liest man es zumindest immer wieder. Auch steht da, dass dieses zwischen Alt und Sopran changierende Instrument in allen Lagen offen bleibt, den leisen Tönen einen großen Auftritt gibt und Gemütsschwankungen wie eine launige Erfindung der Natur zelebriert. Wie gut sich das liest. Aber es klingt noch besser, wie man auf mittlerweile drei CDs und sogar noch eindrucksvoller in den Konzerten von Ulita Knaus erleben kann. Weitere Informationen

Fr. 04.11. 21 Uhr ACT Jazz Night

Young Friends 'The Great German Songbook'

Florian Trübsbach (as, ss), Axel Schlosser (tp, flh), Johannes Lauer (tb), Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr, perc).

Ganz unbefangen, ja unbelastet haben sechs der herausragenden jungen Jazzmusiker unseres Landes sich des hiesigen Liedschatzes angenommen und schlagen dabei einen kühnen Bogen, der vom Mittelalter über die goldenen Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts und die Swinging Sixties bis hin in die unmittelbare Gegenwart reicht. Die sechs Musiker haben nicht nur gemeinsam, dass sie alle unter dreißig sind. Sie alle wurden gründlichst ausgebildet und zeigen sich auf ihrem bisherigen Werdegang musikalisch unerschrocken. Fünf von ihnen haben in Peter Herbolzheimers BundesJazzOrchester wichtiges Handwerkszeug gelernt, die zwei Herren und die Dame der Rhythmusgruppe spielen seit zwei Jahren erfolgreich als Trio [em] zusammen und alle sechs Freunde haben mannigfaltige Erfahrungen gesammelt, die ihnen beim Stöbern im „Great German Songbook“ zugute kommen. Weitere Informationen

Sa. 05.11. 21 Uhr ACT Piano Night

Joachim Kühn - Ramón Valle - Carsten Daerr 'Piano Solo'

An diesem Abend wird der von ACT-Labelchef Siegfried Loch zum 25. Geburtstag des Förderkreises Jazz und Malerei München e.V. (Veranstalter und Betreiber des Jazzclub Unterfahrt) gestiftete "Steinway" Konzertflügel offiziell eingeweiht und von Joachim Kühn, Ramón Valle und Carsten Daerr eingespielt. Wenn es einen Pianisten gibt, bei dem ein Zusammenführen von Bach, Mozart, John Coltrane, Ornette Coleman und schließlich auch noch Eigenkompositionen kein bisschen nach Imponiergehabe aussieht, dann ist das Joachim Kühn. Immerhin hat der 1944 in Leipzig geborene Musiker schon als Kind klassische Konzerte gegeben, bevor er mit 19 Jahren die internationale Jazzbühne betrat – wo er bis heute mindestens europaweit eine herausragende Figur blieb. Von Joachim Kühn stammt die erste CD einer Reihe von Klavier-Einspielungen, mit denen ACT Music von nun an besonders profilierte Pianisten in Solo-Aufnahmen vorstellt. Der 1964 geborene, seit 1998 in Holland lebende Ramón Valle ist nicht nur ein brillanter Techniker mit makellosem Anschlag und der Fähigkeit zu ganz feinen Klangnuancen – er ist auch Vollblutmusiker, der gewissermaßen sein Herz und seine Seele offen auf die Tasten zu breiten versteht. Das Außergewöhnliche gerade bei dieser Art zu musizieren: Süßlich oder emotional dick aufgetragen ist kein einziger Ton von ihm. Er hat einen ausgeprägten Personalstil, der mit gelassener Selbstverständlichkeit herüberkommt – und er beherrscht den schlanken, nie ins Beliebige abgleitenden Umgang mit musikalischer Schönheit. Carsten Daerr, der Youngstar an diesem Abend, wächst mit klassischer Musik auf, doch die Grenzen der Klassik werden ihm schon früh zu eng. Über Sting entdeckt er Kenny Kirkland, wenig später Herbie Hancock und Pat Metheny. Die Strukturoffenheit des Jazz fasziniert ihn und eröffnet ihm den Weg, unterschiedlichste musikalische Stränge zu verbinden. Weitere Informationen

So. 06.11. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Ramona A. Kloos - Malerei/Bernd Boeck - Fotografie

Ausstellung vom 6.11. - 10.12.

In einer übervollen Welt finden die Künstler Ramona A. Kloos und Bernd Boeck eine Möglichkeit, den Betrachter in die reine Wahrnehmung zu bringen. Die Bilder wirken in ihrer Einfachheit und Klarheit und spiegeln das Bedürfnis des Menschen nach Ruhe und Essenziellem. Dies wird durch die Reduktion auf die wesentlichen Elemente erreicht. Es werden Bilder von Wasser, Wasserkristallen, Feuer, Wolken, Himmel, Erde, Sand und Meer gezeigt ... malerisch - Öl auf Leinwand - von Ramona A. Kloos und fotografisch von Bernd Boeck. Weitere Informationen

So. 06.11. 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Walter Lux (as)

Der Münchner Altsaxophonist Walter Lux gehört seit vielen Jahren zum inneren Musiker- und Freundeskreis des Jazzclub Unterfahrt. Mit gutem Geschmack für die Evergreens im Jazz leitet er die Jam Sessions im November, freut sich über viele Einsteiger und feiert am 27.11. sein ganz persönliches Jubiläum. Weitere Informationen

Mo. 07.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit im Dezember 1999 die Big Band Montage in der Unterfahrt aus der Taufe gehoben wurden, haben sich die 16 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Mit eigenen Kompositionen und ausgeklügelten Arrangements transportiert die Band lebendig und virtuos zeitgenössische Klänge und huldigt der Big Band Tradition mit ausgewählten Standards grosser Meister. Ein Big Band Abend, der Spass macht! Weitere Informationen

Di. 08.11. 21 Uhr Fat Tuesday Stargastspiel

World Saxophone Quartet Experience plays Jimi Hendrix

David Murray (tenor saxophone, bass clarinet), Oliver Lake (alto saxophone), Hamiet Bluiett (baritone saxophone), Craig Harris (trombone, didgeridoo), Bruce Williams (curved soprano & alto saxophone), Jamaaladeen Tacuma (e-bass), Lee Pearson (drums).

Die New York Times nannte das World Saxophone Quartet "die originellste und wichtigste Band seit Miles Davis, Ornette Coleman und John Coltrane in den 50ern die Gruppenimprovisation neu definierten." Weltweit bekannt zählen sie seit Jahren zu den fünf besten Bands im Down Beat's Annual Critic's Poll.Das World Saxophone Quartet, das heute Abend als Septet auftritt, interpretiert die Musik von Jimi Hendrix, dessen Werk jedem Bandmitglied sehr viel bedeutet. Und obwohl Jimi Hendrix in der Jazz-Szene musikalisch nicht beheimatet war, interessierte sich der legendäre Gitarrist für eben diesen Jazz, wie David Murray sagt: "Ich hoffe, dass viele Hendrix-Fans unsere etwas andere Herangehensweise an seine Musik zu würdigen wissen, denn tief in seinem Innersten war auch Jimi ein Jazzer." Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 09.11. 21 Uhr highlight

Aladar Pege Quartet

Aladar Pege (b), Laszlo Mako (ts), Alex Horanyi (git), Imre Köszegi (dr).

Aladár Pege wurde 1939 in Budapest geboren und gehört seit langem zu den vielseitigsten Persönlichkeiten des ungarischen Musiklebens. Vater, Großvater und Urgroßvater - alle spielten sie Bass, er spielt ihn seit dem sechzehnten Lebensjahr. Er studierte klassische Musik am Béla Bartók Konservatorium und an der Franz Liszt Akademie in Budapest. Seit 1963 hat er sich dem Jazz verschrieben, hat auf nahezu allen großen internationalen Festivals gespielt, war mit Größen wie Dexter Gordon, Albert Mangelsdorff oder Herbie Hancock im Studio. Als einer der größten lebenden Jazzbassisten hatte er sowohl eine Professur für klassischen Bass als auch für Jazzbass inne und es ist schwerlich ein zweiter Bassist vorstellbar, der so selbstverständlich einen Bogen spannt von Bach zum Bop. Mit phänomenaler Technik, die allerdings nie zur seelenlosen Virtuosität verkommt und unerschöpflichem Ideenfluss führt er den Bass an die Grenzen seiner Möglichkeiten; er ist ein Meister des Arco-Spiels, kombiniert schnelle Läufe mit mehrstimmigen Passagen und durchklingenden Flageoletts. Mit seinen Bandkollegen (Saxofon, Piano und Schlagzeug) spielt der "Paganini des Kontrabasses" einen Mix aus Swing, Bebop, Jazzrock, Latin und Blues. Weitere Informationen

Do. 10.11. 21 Uhr 25 jahre Franz Dannerbauer MLU

Franz Dannerbauers Music Liberation Unit

Franz Dannerbauer (b, comp), Karl Lehermann (tp), Christoph Hörmann (ts), Michael Mairinger (bs), Joachim Junghans (b), Martin Kolb (dr).

„Käme Franz Dannerbauer aus New York, wäre der standhafte Geheimtipp wohl längst ein Star“ (Jazzpodium). F.D. Kompositionen sind wie Bilder, die sich verändern. Sie sind geprägt von authentischen Erfahrungen, erzählen Geschichten, wecken Emotionen. Frei von musikalischen Floskeln und starren Mustern folgen sie dem Grundgedanken des Erfinders. MLU – dieser Name ist Programm! Besetzt mit einer Riege von erstklassigen Musikern verspricht dieser Abend ein echtes Jazz-Erlebnis zu werden. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläum erhalten die ersten 20 Besucher einen Tonträger als Geschenk. Weitere Informationen

Fr. 11.11. 21 Uhr highlight

Wolfgang Muthspiel TRIO

Wolfgang Muthspiel (git, loops), Andreas Pichler (dr), Matthias Pichler (b).

Für sein neues TRIO hat Wolfgang Muthspiel zwei junge Musiker aus Tirol engagiert: die Zwillingsbrüder Matthias und Andreas Pichler, die an Bass und Schlagzeug den Kontrapunkt zu seinen Improvisationen an der Gitarre entwickeln. Das neue TRIO steht unter dem Leitstern eines gemeinsamen Bandsounds, der Möglichkeit einer langen Entwicklungsarbeit mit längeren Probephasen und spezifisch für diese Besetzung geschriebenen Stücken Muthspiels. Eine "working band" also, die nicht nur für eine Tour zusammengestellt wird. Eine, deren individuelle Komponenten unaustauschbar werden, unabhängig vom "name value" der Protagonisten. Die hochtalentierten Zwillinge sind noch ein Geheimtip in der Jazzwelt. Ihre stilistische Offenheit und die Hingabe an den Moment, das wesentliche Merkmal improvisierter Musik, und ihr bereits hoch entwickeltes rhythmisches Verständnis des Jazz haben Wolfgang Muthspiel überzeugt, mit ihnen langfristig arbeiten zu wollen. Dabei ist er, eindeutiger als bei vielen anderen seiner Projekte, die richtunggebende Kraft des Ensembles. Muthspiels stetig wachsende Qualität der musikalischen Weite und Ruhe (auch inmitten des Sturmes) verleiht dem JazzTRIO eine besondere Klangschönheit und schafft einen direkten, emotionalen Zugang zur Musik. Sein Ziel, voll und ganz sein eigener musikalischer Ausdruck zu sein, wird sozusagen dem langfristigen Pichler-Brothers Test unterzogen. Weitere Informationen

Sa. 12.11. 21 Uhr spain special

Formación Alcántara

Rafael Alcántara (as,ss,voc), Victor Correa (tb), Melanie Kemser (voc), Victor Alcántara (p), Hector Rojo (b), Gabriel Hahn (dr).

Formación Alcántara ist das gemeinsame Projekt der Zwillingsbrüder Rafael und Victor Alcántara aus München in Zusammenarbeit mit spanischen Jazzmusikern. Lange Aufenthalte in Spanien haben ihre Spuren in den Kompositionen der Brüder hinterlassen und außerdem zu Kontakten zur dortigen neuen Jazzmusikergeneration geführt. Die beiden Musiker verarbeiten in ihren Kompositionen die unterschiedlichsten Eindrücke: Den Wind in der Extremadura, die Bilder des Malers Joan Miró genauso wie den Anschlag auf den Bahnhof Atocha in Madrid am 11. März 2004 oder die Flüchtlingsproblematik an der Südküste Spaniens. Eigene spanische Songtexte betten sie im fließenden Wechsel mit instrumentalen Improvisationen in ihre lyrischen wie kraftvollen Stücke ein. Special guests an diesem Abend sind der Posaunist Victor Correa aus Barcelona sowie der Bassist Hector Rojo aus Madrid. Beide Musiker sind auf der aktuellen CD „Formación Alcántara - Vive La Vida“ (Galileo records) zu hören. Weitere Informationen

So. 13.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg: Walter Lux (as)

siehe 6.11. Weitere Informationen

Mo. 14.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Axel Kühn, ts

Gast am heutigen Big Band Abend ist der Saxofonist Axel Kühn, der schon in jungen Jahren begeistertes Mitglied der 'Sax und Brass Big Band' von Harald Rüschenbaum war und auf der am 27. April 1987 entstandenen Platte 'Rondo' zu hören ist. Lang, lang ist´s her ... und deshalb Zeit, den inzwischen in der nationalen wie internationalen Jazzszene und aus verschiedenen TV-Shows bekannten Musiker heute live im Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra - ganz vorne, als Solist - zu erleben. Weitere Informationen

Di. 15.11. 21 Uhr Fat Tuesday

Emilio Solla y Afines

Emilio Solla (p), Gorka Benítez (ts,fl), Carlos Morera (bandoneon), David González (b), David Gómez (dr, cajón peruano).

Viel zu selten sind Musiker aus Spanien bei uns zu Gast. Um so mehr freut es uns "Emilio Sollo y Afines" zum wiederholten Mal bei uns begrüßen zu dürfen. Emilio Solla, aufgewachsen in Buenos Aires, verbindet die authentischen musikalischen Sprachen Argentiniens, dem Tango und der Folklore, mit Jazz und der zeitgenössischen Musik Europas. Auf hohem Niveau präsentiert diese Gruppe Musik voller Leidenschaft, Wärme und Inspiration. Zu Hause in Spanien zählen sie zu den Stars der Jazz-Szene! Mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 16.11. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Jeff Siegel Quartet

Jeff 'Siege' Siegel (dr), Francesca Tanksley (p), Danton Boller (b), Erica Lindsay (ts, fl).

Neuigkeiten aus New York. Der amerikaische Schlagzeuger Jeff 'Siege' Siegel präsentiert seine neue CD und sein herausragendes Quartet, und bringt zwei einstmals in Münchnen ansässige Musikerinnen heim! Francesca Tanksley, als amerikanische Staatsbürgerin in Italien geboren, wuchs in München auf, ging zum Klavier- und Kompositionsstudium ans Berklee College of Music in Boston, kam wieder nach München zurück, machte die europäische Szene unsicher, zog dann nach New York, wo sie auch heute noch lebt. So auch die Tenorsaxophonistin Erica Lindsay: geboren in San Francisco, aufgewachsen in München, lernte sie bei Mal Waldron Klavier spielen, ging zum Saxophonstudium ans Berklee College of Music in Boston und dann nach New York. Der junge Bassist Danton Boller rundet das Quartet ab. Höchst erfrischende Musik, powerful, swingend, expressiv, sensitiv - Jazz at it's best! Weitere Informationen

Do. 17.11. 21 Uhr pirouet presents 'Some Love Songs'

Marc Copland Trio

Marc Copland (p), Drew Gress (b), Jochen Rückert (dr).

Die besten Liebeslieder wurden nicht von Trägern einer rosa Brille geschrieben. Es sind Lieder mit Ambivalenz. Das Schillern zwischen Hochgefühl und Verletzbarkeit, zwischen sich Finden und sich Verlieren, die Nähe der Schönheit zum Schmerz: Solche Nuancen lassen sie zu, statt sie mit süßlicher Gefühligkeit zu überdecken. Wenn es um den musikalischen Ausdruck solcher Nuancen geht, dann ist der Jazzpianist Marc Copland einer der besten Gewährsmänner dafür. Der 1948 geborene Amerikaner ist ein Meister der Ambivalenz. Er hat sich in den letzten Jahrzehnten einen ganz eigenen Stil erarbeitet, in dem rätselhaft schwebende Harmonien zu höchst differenzierten Farbabstufungen führen. Voller leiser Klangmagie ist Coplands Spiel, und wenn er Standards interpretiert, dann glaubt man deren Themen wie durch ein Prisma wahrzunehmen – mit vielen zarten und überraschenden Lichtbrechungen, durch die das scheinbar Vertraute auf stille, niemals spektakulär sein wollende Art völlig neu erscheint. Copland hat in seinem Trio Partner, die seine harmonischen und atmosphärischen Gratwanderungen ungemein sicher mitgehen: den Bassisten Drew Gress, der mit so voluminösen wie wendigen Tönen geradezu symbiotisch mit dem Pianisten verschmilzt – so wie Copland auch mit ihm –, und Schlagzeuger Jochen Rückert, der es hier immer wieder zu einer besonderen Meisterschaft des hoch elastischen Pianissimo bringt; organischer kann sich ein Schlagzeug gar nicht mit anderen Instrumenten verbinden. Weitere Informationen

Fr. 18.11. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Ob Jazz-Standards oder Latinrhythmen, Balladen, Titel mit orientalischen Einflüssen oder Originals mit eigenen Texten Jenny Evans’ persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein beachtliches Spektrum vokaler Dynamik, das von zerbrechlich bis aggressiv reicht. Sie ist eine große, individuelle Song-Interpretin und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung. Begleitet wird die englische Jazzsängerin von dem Pianisten Walter Lang, sowie Thomas Stabenow (b) und Rudi Martini (dr). "Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren die vordersten Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse." Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung. Weitere Informationen

Sa. 19.11. 21 Uhr

erb_gut

Christoph Erb (ts), Markus Stalder (git), Ralf Sonderegger (b), Julian Dillier (dr), Peter Schärli (tp).

erb_gut bilden eine überaus kompakte hervorragend harmonisierende Band mit beträchtlichem solistischem Potenzial! "Groove und Flow, Puls und Energie, Gestern und Heute: Das erb_gut verbindet sich im offenen Formationsflug mit den Sounds jüngerer Zeiten. Hardbop und Jazzrock fusionieren zu tranceartiger Archaik lustvoller Vorwärtsbewegung über den Tag hinaus. Was die jungen Eidgenossen gemeinsam mit dem etablierten Peter Schärli zum besten geben, bewegt Herz, Hirn und Beine gleichermaßen in einem vielgestaltigen Amalgam, das die Elemente verbindet ohne sie aufzulösen: Ein wohldosierter Powerriegel. JazzPodium, Tobias Böcker. Weitere Informationen

So. 20.11. 21 Uhr

Jam Session

Walter Lux (as)

siehe 6.11.. Weitere Informationen

Mo. 21.11. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Big Band Night

John Hollenbeck & Jazz Bigband Graz play 'Joy & Desires'

directed by Heinrich von Kalnein und Horst Michael Schaffer. John Hollenbeck (dr, comp), Theo Bleckmann (voc, elec. effects), Heinrich von Kalnein, Robert Friedl, Klaus Gesing, Herb Berger, Martin Harms (reeds), Axel Mayer, David Jahr, Horst Michael Schaffer, Andi Pesendorfer (trumpets), Reinhard Summerer, Christophe Schweizer, Hans Radinger (trombones), Oliver Kent (p), Uli Rennert (syn., rhodes), Henning Sieverts (b).

"Ein Quantensprung im großorchestralen Jazz" - so urteilte Jazzexperte Klaus Schulz im deutschen Jazzpodium. Im sechsten Jahr ihres Bestehens und nach fünf veröffentlichten CD Produktionen kann man die Jazz Bigband Graz guten Gewissens zu einer der stärksten und eigenständigsten Stimmen im orchestralen Jazz Europas zählen. Geleitet von Saxofonist Heinrich von Kalnein und Trompeter Horst Michael Schaffer vereint sie einige der Topsolisten Österreichs, Deutschlands, der Slowakei und den USA. Musikalisch bewegt sich die Band im Spannungsfeld einer zeitgenössischen orchestralen, klangorientierten Konzeption mit aktuellen Grooves und komplexen rhythmischen Strukturen. Mit Mike Abene, Bob Brookmeyer, John Hollenbeck, Bob Mintzer und Ed Neumeister haben einige der profiliertesten Komponisten dieses Genres für die Jazz Bigband Graz geschrieben. Am heutigen Abend steht das Programm "Joys & Desires" aus der Feder John Hollenbecks im Mittelpunkt. Mit herkömmlichem Big Band-Jazz hat "Joys & Desires" wenig gemein. Hollenbeck spielt feinfühlig mit Stimmen und Stimmungen, Sphären und Atmosphären, seine Stücke klingen wie liebevoll getupfte Klangmalerei. Weitere Informationen

Di. 22.11. 21 Uhr Fat Tuesday - Ad Hoc Music

ICP Instant Composers Pool NL

Misha Mengelberg (piano, composer), Han Bennink (drums), Ab Baars (clarinet, tenorsax), Tobias Delius (tenorsax), Ernst Glerum (b), Thomas Heberer (trumpet), Tristan Honsinger (cello), Michael Moore (drums), Mary Oliver (viloin), Wolter Wierbos (trombone)

Gegründet 1967 in den Niederlanden von dem 1935 in der Ukraine geborenen Pianisten Misha Mengelberg mit Drummer Han Bennink und Saxofonist Willem Breuker (der den lockeren Verbund bereits 1973 verließ), ist der Instant Composers Pool ein Sammelbecken gleichgesinnter Improvisierer. Grenzenlose individuelle Freiheit, hemmungslose Kreativität und bodenloses Draufgängertum sind bis heute die Charakteristika des Ensembles. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 23.11. 21 Uhr

Neil Byrom - Heartlands

Neil Byrom (voc), Philipp Stauber (git), Christian Doepke(p), Sven Faller (b) und Robert Kainar (dr).

Dass das Interesse an populären Love Songs aus dem so genannten Standardrepertoire wieder auflebt und neue Höhepunkte erreicht ist nicht zuletzt jungen Künstlern wie Jamie Cullum, Michael Bublé und Stacey Kent zu verdanken. Neil Byrom lädt Sie an diesem Abend zu einem Ausflug in die Heartlands der romantischen Musik ein. Das Landesinnere (deutsch für Heartlands) steht bei Byrom nicht nur für das Herz einer Kultur, sondern auch für das sinnbildlich Landesinnere der Gefühlswelt in jedem einzelnen. In der ihm eigenen charmanten und unnachahmlichen Art präsentiert er sowohl vertraute populäre Songs, als auch weniger bekannte Kleinode im klassischen Stil des vokalen Jazz. Byroms Band setzt sich zusammen aus langjährigen Freunden und Kollegen: allesamt Meister ihrer Instrumente. Aus ihrem eigenen Musikverständnis heraus untermalen sie die musikalischen Erzählungen des britischen Sängers einfühlsam. Weitere Informationen

Do. 24.11. 21 Uhr highlight

Arthur Blythe - Bob Stewart Duo 'Exalted Conversations'

Bob Stewart (tuba) und Arthur Blythe (alto sax).

2 musikalische Schwergewichte auf der Bühne: Der Altsaxophonist Arthur Blythe hat sich während der vergangenen 40 Jahren in die erste Liga der Saxophonisten gespielt. Und Bob Stewart gilt ohnehin schon seit langem als führender Jazz-Tubist. Als Duo führen sie Zwiegespräche auf höchstem Niveau (Exalted). Weitere Informationen

Fr. 25.11. 21 Uhr

Corinne Chatel Quartet

Corinne Chatel (voc), Stefan Sigg (tp), Davide Roberts (p), Jürgen Richter (b), Thomas Elwenspoeck (dr).

Freuen Sie sich mit uns auf einen französisch-temperamentvollen Abend mit Corinne Chatel. Das Quintett wechselt die Musikwelten im freien Flug und verbindet modernen Jazz und Chanson, keltische und orientalische Elemente, Vokalakrobatik und Lautmalerei zu einer heissen Mixtur. "Wenn man die Kritiken liest, hat man keinen Zweifel, daß dieses Leben auch weiterhin voller musikalischer roter Rosen sein wird... So ist die Vielfalt in diesem Quintett nun wirklich kein Fremdwort und schafft mit der außergewöhnlichen Stimme von C.C. im Vordergrund ein musikalisches Kaleidoskop, in dem an einem Abend Edith Piaf, Antonio Carlos Jobim und Bobby McFerrin auf eine Bühne gezaubert werden." Ado Schlier, Bayrischer Rundfunk. Weitere Informationen

Sa. 26.11. 21 Uhr

Axel K. & The Electric Jazz Lounge

Axel Kühn (sax, bcl, flh), Claus Reichstaller (tp, flh), Klaus Sperber (b), Thommy Eberhardt (dr, loops), Christian Gall (fender rhodes).

Die Musik von Showermusic ist eine knackige Mischung aus Jazzy beats, Soul and Funkystyle. Retro und Moderne gemischt ergeben live den ultimativen Groovefaktor. Im Herbst 2004 veröffentlichte das von Axel Kühn und Klaus Sperber gegründete Projekt Showermusic seinen zweiten Longplayer "MOVE". Was anfangs als reine Studioband geplant war, ist mittlerweile ein spannender Live-Act. Heute gibt es die neuesten Tunes aus der Soundfactory von Showermusic live zu hören, coole Grooves und satte Beats vom Feinsten. Axel Kühn ist in München gut bekannt aus der Zusammenarbeit mit Joo Kraus Basic Jazzlounge, SWR Big Band, Thilo Wolf Big Band, spielte u.a. mit Sammy Nestico, Rob McConnell, Bob Florence. Klaus Sperber tourte mit dem Londoner Jazzduo Acoustic Alchemy in den USA bei praktisch allen wichtigen Jazzevents (Catalina Islands, Los Angeles, Paul Massons, San Francisco, Seattle , Chicago, New York). Die Band, ein Who is Who der Scene-Cats: Die Brother Horns Axel Kühn (saxes, bassclarinet and flute) und Claus Reichstaller (trumpet, flugelhorn), Funky President Klaus Sperber on the bass, "The Man in the back – the Man in black" Thommy Eberhardt (drums and loops), Christian "No Fand B" Gall on Fender Rhodes! Weitere Informationen

So. 27.11. 21 Uhr

Jam Session. Happy Birthday, Walter!

Ltg: Walter Lux (as)

Der Jazzclub Unterfahrt gratuliert zum 70.Geburtstag von Walter Lux! Weitere Informationen

Mo. 28.11. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Ltg. Joe Viera

Die Uni Big Band München entstand innerhalb des Jazz-Seminars, das Prof. Joe Viera seit dem Wintersemester 1988/89 an der Universität München im Fachbereich Musikpädagogik durchführt. Anfangs erfolgte der praktischere Teil in einer Combo, die sich aber ständig vergrößerte, so daß es 1994 nahelag, daraus eine regelrechte Big Band zu machen. Eine Combo, in der vor allem improvisiert wird, gibt es außerdem noch. Das Repertoire der Big Band umfaßt derzeit über 40 Titel (Swing, Bebop, Latin, Balladen), darunter auch einige Originalarrangements der Orchester von Count Basie und Bob Mintzer. Weitere Informationen

Di. 29.11. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt - Fat Tuesday - Live-Mitschnitt Deutschlandfunk

The Claudia Quintet

John Hollenbeck (dr), Drew Gress (b), Matt Moran (vib, perc), Ted Reichman (accor), Chris Speed (cl, ts).

Das "Claudia Quintet" ist das vielleicht unverwechselbarste Ensemble, das New York derzeit zu bieten hat. Mit einer geradezu charismatischen Gratwanderung zwischen Jazz, Minimal Music und europäischer Moderne zeigt die Band um den begehrten Schlagzeuger John Hollenbeck (u.a. Bob Brookmeyer´s New Art Orchestra, The Village Vanguard Orchestra und Jazz Bigband Graz) wie Jazz abseits der Tradition klingen kann. Vergleiche mit Bands wie „Tortoise“ oder „Penguin Cafe Orchestra“ greifen zu kurz, denn das Claudia Quintet (benannt nach dem dienstältesten Fan) ist in seiner intellektuell stimulierenden Art unvergleichlich. Allein die ungewöhnliche Instrumentierung (neben Saxophon auch Vibraphon und Akkordeon) mit einer hochkarätigen Besetzung erlauben eine faszinierende Klangmischung. Was mit den harmonischen Räumen und Wolken des Klanghypnotikers Morton Feldman beginnt, kann einer nachdenklichen Folk-Melodie weichen. Die Vielfalt an subtilen rhythmischen Mustern reicht vom Minimalismus eines Steve Reich bis zum satt swingenden Groove. Mikrotonale Ausflüge des Saxophons treffen auf freitonale Ausbrüche des Akkordeons. Aber alle Streifzüge an die Grenzen sind schrankenlos in eine breite musikalische Palette integriert, die unwiderstehlich und verführerisch ist. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 30.11. 21 Uhr Tribute to Albert

Trombonefire

Johannes Herrlich, Adrian Mears, Christian Jaksö (trombone), Eberhard Budziat (bass trombone, tuba), Walter Lang (p), Sven Faller (b), Rick Hollander (dr).

4 individuelle Posaunisten und eine hochkarätige Rhythmusgruppe versprechen schon an sich ein wahres musikalisches Trombone-"Fire". Bei diesem Konzert wollen die Musiker von Trombonefire ganz besonders einem ihrer großen Posaunenkollegen gedenken. Im Juli verstarb der wohl bekannteste und beliebteste deutsche Jazzmusiker und Posaunist Albert Mangelsdorff. Ihm zu Ehren wollen die Musiker von Trombonefire in einem Konzertteil an diesen grossartigen Musiker erinnern und versuchen, dessen Musik für 4 Posaunen und Rhythmusgruppe aufzubereiten. Daneben gibt es "Klassiker" aus dem Bandbook von Trombonefire, welche auf nunmehr 2 CD`s "Sliding Affairs" und "Different Moods" bei Laika Records dokumentiert sind. Weitere Informationen

Do. 01.12. 21 Uhr highlight

Aki Takase & The Good Boys

Aki Takase (p), Rudi Mahall (bcl), Walter Gauchel (sax), Johannes Fink (b), Heinrich Köbberling (dr).

"... Doch nun schaffen Aki Takase und ihre niveauvoll wie nett aufspielenden „Good Boys" das Unmögliche: Jedes Stück ein Schnelldurchlauf durch die Jazzgeschichte mit Daumenkino-Charme. Dazu kommen noch barockes Formspiel, impressionistische Harmonie-Fantasie, die hohe Hexenkunst paradoxer Verschmelzungen, großes dadaistisches Performancetalent, wie Rudi Mahall ("Der Rote Bereich") es an der Seite von Gitarrist Frank Möbus seit Jahren zum Vergnügen des Publikums kultiviert. Und so kann es nun Hörerglück bringen, das gute (sprich: wertvolle) Kleeblatt, das die scharf kalkulierende Arrangeurin und ebenso scharf akzentuierende Pianistin Aki Takase mit hohem Entertainmentfaktor präsentiert. ... Und natürlich trommelt Heinrich Köbberling ziemlich gute, weiche Übergänge (etwa vom Swing in den Ragtime über Funkanklänge in den BeBop). Oder zupft auch Basser Johannes Fink so gut wie groovig. Oder bläst Walter Gauchel die Querflöte ebenso gut wie seine Saxofon-Familie." Anja Barckhausen, Nürnberg. Weitere Informationen

Fr. 02.12. 21 Uhr Galileo Music presents

Joel Xavier Duo 'In New York'

Joel Xavier (git) und Thomas Stabenow (b).

Joel Xavier ist ein wirklich aussergewöhnlicher Musiker und ein Unikat in Portugals Musikszene. Bereits im Alter von 25 Jahren veröffentlichte er zwei Alben unter seinem Namen, hat den NAMM-Show Gitarrenwettbewerb gewonnen und mit einigen der wichtigsten Latin-Jazz-Musikern gespielt. Joel Xavier wechselte nach vier Alben, die er mit der E-Gitarre aufnahm, sein Instrument und spielte seitdem auf einer Nylonsaiten-Gitarre und fand darauf seinen wirklich eigenen unnachahmlichen Stil. Er selbst nennt sein Spiel "eine andere Art die portugiesische Musik zu spielen. ... Wenn ich vom Fado spreche, meine ich diese Traurigkeit und Nostalgie, die der Musik inne wohnt. Eine gewisse Intimität". "Mein Interesse ist, in der Linie des Fado etwas neues und anderes zu schaffen, was die Leute aber immer noch als portugiesisch identifizieren". Heute präsentiert er sein siebtes Album, das er in New York mit Ron Carter aufgenommen hat. Weitere Informationen

Sa. 03.12. 21 Uhr highlight

Boi Akhi 'Uwa I'

Monica Akihary (vocal), Niels Brouwer (guitar), Sandip Bhattacharya (tabla,balafon,frame drum), Ernst Reijseger (cello).

Monica Akiharys Wurzeln liegen im indonesischen Archipel. Ihre Eltern stammen von der Inselgruppe der Molukken. Obwohl die Musik von Boi Akih raffinierte Anspielungen auf diese Wurzeln enthält, besonders auf traditionelle Rhythmen, sind es vor allem die Songtexte, in denen Monica ihre Herkunft thematisiert. Von Kindheitserinnerungen angeregt, singt Akihary in der Muttersprache ihres Vaters. Diese gilt bei Sprachforschern seit langem als "aussterbend", wird aber noch von ein paar tausend Menschen auf der kleinen Insel Haruku verstanden und sogar gesprochen. Für dieses Projekt haben sich Monica Akihary und Niels Brouwer (Monicas Musik-und Lebenspartner) mit zwei außergewöhnlichen Könnern zusammengetan: dem indischen Tabla-Meister Sandip Bhattacharya aus Benares (einem Schüler großer Musiker wie Ravi Shankar) und dem holländischen Cello-Zauberer Ernst Reijseger (bekannt für seine Aufnahmen mit dem Arcado String Trio, Louis Sclavis und einer Gruppe sardischer Tenöre). Heraus kommt ein stimmungsvoller Mix aus instrumentaler Virtuosität, bezaubernden Melodien, raffinierten Strukturen und exotischen, indisch gefärbten Rhythmen. Im Zentrum aber steht Monica Akiharys warme, bewegliche Stimme, die den Hörer in eine unbekannte Welt der Gefühle und Farben entführt. Sie ist eine außergewöhnliche Sängerin, die direkt ins Herz der Hörer trifft. Gwen Ansell (Business Day) schrieb: "Vokalistin, nicht Sängerin, ist die beste Bezeichnung für Akihary: Ihre Stimme swingt auf sanfte Weise – und schwebt und stürzt, scattet und flüstert." Weitere Informationen

So. 04.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg. Bernd Hess

Gitarrist Bernd Hess ist seit vielen Jahren in der Münchner Jazzszene aktiv, sei es als Leiter seiner eigenen Bands oder als gefühlvoll begleitender Sideman in unterschiedlichsten Formationen. Auch als Komponist und Arrangeur hat er sich mehrfach hervorgetan, seine skurrilen Songtitel sind berüchtigt. Die Süddeutsche Zeitung lobte ihn kürzlich als "versierten Begleiter", als "virtuosen Solist und erfinderischen Komponist". Im Dezember leitet er die Sontags-Sessions in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 05.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Am heutigen Abend stehen die eigenen Arrangements und Kompositionen der Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras im Mittelpunkt. Auch Stücke aus dem reichen Repertoire der grossen Big Band Literatur werden zu Gehör gebracht und versprechen einen spannenden und abwechslungsreichen Abend. Weitere Informationen

Di. 06.12. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Die von Thomas Zoller betreute Reihe "Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert" gilt nach 4 erfolgreichen Jahren inzwischen als Geheimtipp, quasi ein musikalisches "blind date" mit jungen unbekannten Musikern. Wie immer sind wieder zwei Gruppen zu Gast: 1. das Jazzensemble von Paulo Cardoso mit Miriam Holz (voc), Florian Brandl (tp), Dominik Fugiel (ts), Manuel Winbeck (tb), Stephan Weiser (p), Manuel da Coll (dr) und dem Leiter Paulo Cardoso (b). 2. das Jazzensemble von Peter O´Mara mit Sonja Schneider (voc), Aneta Stronska (as), Paul Brehm (git), Viktor Makhnovich (p), Johannes Ochsenbauer (b), Max Müller (dr) Weitere Informationen

Mi. 07.12. 21 Uhr Ad Hoc Music

Alexander von Schlippenbach Trio

Alexander von Schlippenbach (p), Evan Parker (ts,ss), Paul Lowens (dr)

Alexander von Schlippenbach gilt als der Großmeister der europäischen Free Jazz-Szene. Als Begründer des Globe Unity Orchesters arbeitet er seit den 60er Jahren mit großen Erfolg an der Weiterentwicklung der freien Improvisation. Aber auch in kleineren Formationen, in Duos, Trios und Quartetten sucht er seit nunmehr über dreißig Jahren nach den großen Momenten der interaktiven, freien Improvisation. Fast eben so lange gibt es schon die Zusammenarbeit mit den beiden Musikern dieses Trios, mit dem englischen Saxophonisten Evan Parker und dem Aachener Paul Lovens, der auch der perkussive Motor des Globe Unity seit 1964 war. Nach ihren eigenen Vorgaben praktizieren die drei Herren musikalische Interaktion in Reinkultur. Daraus ergeben sich aufregende Klangkaskaden und ruhige, verhaltene Momente, deren unvorhersehbare Entstehung an telepathische Verbindungen eher erinnert als an formale oder tonale Verbindungen. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Do. 08.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Peter O'Mara Quartet

Christian Kronreif (ts), Peter O'Mara (git), Matthias Pichler (b), Jochen Rückert (dr).

"Geschwätzigkeit liegt Peter O’Mara fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck." (FAZ) "Der Mann mit den ganz feinen Fingerspitzen" ... so wiederum Jazzjournalist Roland Spiegel in der Münchner Abendzeitung über den australischen Gitarristen und Wahlmünchner. Seit mittlerweile 25 Jahren gehört der Ausnahmegitarrist zur Spitze der europäischen Jazzszene. Zahlreiche Auftritte und Aufnahmen mit Musikern wie Dave Holland, Kenny Wheeler, Joe Lovano, Bob Mintzer, Adam Nussbaum, Klaus Doldinger´s Passport oder dem United Jazz & Rock Ensemble sind ein eindrucksvoller Beweis seiner Vielseitigkeit. Die Musik, speziell für die aktuelle Besetzung geschrieben, stammt ausschließlich aus der Feder des Bandleaders. Sie ist intensiv, subtil, lyrisch, vielseitig und bis ins Detail ausgeformt. Durch das Zusammenspiel und die Interaktion der Musiker entstehen immer wieder neue musikalische Wendungen. Weitere Informationen

Fr. 09.12. 21 Uhr ACT: JAZZ NIGHT

Colin Steele Quintet

Colin Steele (tp), Michael Buckley (ts, ss), Dave Milligan (p), Aidan O' Donnell (b), Stu Ritchie (dr)

Jazz aus Schottland. Colin Steele gehört zu einer neuen Generation von Musikern, die nicht nur Musik machen, die in ihrem keltischen Erbe wurzelt, sondern denen es auch gelingt, von dieser Musik in ihrem Heimatland zu leben. Diese Situation ist neu. Bis vor kurzem hätte ein Jazzmusiker, der eine internationale Karriere anstrebt, nach London (so wie Jim Mullen, Bobby Wellins und andere) oder nach New York (wie Joe Temperley) umziehen müssen. Colin Steele und die meisten seiner Bandmitglieder, wie etwa der Pianist David Milligan, leben in Schottland und so ist ihre Liebe zur schottischen Musik auf ganz natürliche Weise gewachsen. Sie sind keine außenstehenden Betrachter, die fremde Melodien einfach nur aufschnappen, sondern schottische Musiker mit einer profunden Kenntnis des eigenen musikalischen Erbes. Steele’s Debüt-Album für ACT zeigt seine Vertrautheit mit der schottischen Musik und bestätigt gleichzeitig, dass er ein Jazzmusiker ist, der das afro-amerikanische Idiom perfekt beherrscht. Weitere Informationen

Sa. 10.12. 21 Uhr -acoustic soul-

tok tok tok

Tokunbo Akinro (voc), Morten Klein (sax, git, mouth drum), Christian Flohr (b), Jens Gebel (fender rhodes).

tok tok tok sorgen stets für ein unverwechselbares Live-Erlebnis. Die nigerianisch-deutsche Sängerin Tokunbo Akinro betört und verzaubert mit einer Stimme wie Samt und mit großem Charisma allerorts ihre Zuhörer. Sie erzählt persönliche Geschichten von Liebe, Sehnsucht und Leben, während der Multi-Instrumentalist Morten Klein mit einfühlsamem Saxophon ihren Gesang umschmeichelt, mit faszinierender Mouth Percussion für Groove sorgt und mit seinem Gitarrenspiel die Songs abrundet. Die beiden werden von ihren kongenialen Mitmusikern an Kontrabass und Fender Rhodes begleitet. Intimer acoustic soul, der elektrisiert und die berühmte Gänsehaut erzeugt. Weitere Informationen

So. 11.12. 21 Uhr Ausstellung vom 10.12. - 11.02.06

Reinhard Hanke

"Zeichen-Zahlen" Mischtechnik auf Papier

Der 1951 in Bad Oeynhausen geborene Künstler ist nach dem Studium der Philosophie, Psychologie, Kunst und verschiedenen Lehrtätigkeiten seit 1997 freischaffender Künstler. Seitdem beweisen die zahlreichen Ausstellungen in Museen, Kunsthallen und Galerien die grosse Akzeptanz seiner Werke. Im Zentrum von Hankes Arbeit steht der Mensch, der versucht, mit Hilfe einer unvollkommenen Wahrnehmung sich trotzdem ein Bild von seiner Welt zu machen. Seine Motive sind die allgegenwärtigen Zeichen, insbesondere die allmächtigen Zahlen - für ihn Repräsentanten von Welt überhaupt. Hier spürt er den Möglichkeiten von Vielsinnigkeiten nach, den Wurzeln von Trugschlüssen. Fehldeutungen und Missverständnisse sind genauso vorprogrammiert wie Aha-Erlebnisse: wie im 'wirklichen' Leben. S.a. www.zeichen-haft.com Weitere Informationen

So. 11.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 4.12. Weitere Informationen

Mo. 12.12. 21 Uhr

Scat Max and The Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp), Hermann Breuer (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb) , Klaus Koch (ts), Uli Wangenheim (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Bastian Jütte (dr)

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 13.12. 21 Uhr CD Präsentation

Tango Lyrico

Evelyn Huber (harfe), Mulo Francel (sax).

Mulo Francel von Quadro Nuevo und die virtuose Weltmusik-Harfenistin Evelyn Huber begeben sich auf eine märchenhafte Abenteuerreise. Saxofon und Harfe - zwei Instrumente, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen ihnen liegt die Spannung ewiger Dualismen: Neu und alt, laut und leise, Hölle und Himmel, Teufel und Engel, Mann und Frau, hart und weich, nah und fern. Spielt die Jahrtausende alte Harfe seit jeher eine wichtige Rolle im Musikgeschehen fast aller Kulturen, so fand das Saxofon erst im Jazz als Inbegriff individueller Ausdruckskraft seine Bedeutung. Erklingt das von Engelshänden zur Schwingung gerührte Saiteninstrument in berückender Zartheit, so weckt das laute und bisweilen ungestüme Holzblasinstrument spätestens seit Hermann Hesses Steppenwolf diabolische Assoziationen. Zwei scheinbar gegensätzliche Charaktere, das Saxophon und die Harfe, verschmelzen in ungeahnten Klangwelten: Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse, Improvisationen und Melodien aus dem alten Europa. Weitere Informationen

Mi. 14.12. 21 Uhr Heartwarming Christmas

Lisa Wahlandt - Martin Kälberer Duo

Lisa Wahlandt (stimme), Martin Kälberer (instrumente).

Ein rothaariger Weihnachtsengel mit Jazz in der Stimme, ein viriler Tastenmensch plus Dschungel-Percussion - das ist die Mischung von „Heartwarming Christmas“ in der Unterfahrt. Die international erfolgreiche Sängerin Lisa Wahlandt war mit ihren Projekten - von Marlene Dietrich bis zu New Bossa - schon oft bei uns zu hören; Martin Kälberer gastiert mit seinen Keyboards, mit Steel Drum, Udu und Cajon hier zum erstenmal. Die Beiden haben sich herzwärmende Arrangements ausgedacht: von traditionellen Weihnachtssongs, aber auch von Eigenkompositionen und zeitlosen Liedern, die einfach nur schön sind. „Parlez moi d´ amour“, flüsterte Rudolph the Red Nosed Reindeer dem Little Drummer Boy zärtlich ins Ohr, während draußen das Winter Wonderland glitzerte. Oder so. Weitere Informationen

Do. 15.12. 21 Uhr Life is a circle of Hellos & Goodbyes

Kim Chong & Band

Kim Chong (voc), Christiane Doepke (p), Wolfgang Lackerschmid (vib), Sven Faller (b), Rick Hollander (dr).

Sucht man einen Vergleich für die klaren und feinen Eigenkompositionen mit ihren verspielten doch keineswegs aufdringlichen koreanischen Klängen und den bewusst gewählten Jazzstandards, so denkt man unweigerlich an eine Seidenblume, was im Koreanischen so viel wie „keum hwa“ bedeutet. Nicht zufällig ist der vollständige Name von Kim Chong tatsächlich „Keum Hwa Chong“. Das Fundament für die dezente und doch so reizvolle Sanftheit des Programms "Hellos & Goodbyes" bildet das bekannte Walter Lang-Trio, das durch beeindruckende Kreativität glänzt. Die feinfühlig abgestimmte musikalische Interpretation zusammen mit den stimmigen, eingängigen Melodien und abwechslungsreichen Improvisationen gehen einher mit einer in der deutschen Jazzlandschaft bisher noch nicht dagewesenen Kuriosität: Kim Chong singt nicht nur in Englisch, sondern auch in ihrer koreanischen Muttersprache, um ihre tiefsten Emotionen und Gedanken einfließen zu lassen. Denn so sehr das Leben vom Kommen und Gehen, von Begrüßung und Abschied, von Hellos & Goodbyes geprägt ist – ein Lied kann für alles sprechen. So versteht sich Kim Chong mit "Hellos & Goodbyes" als Brücke zwischen den Kulturen, den Ländern und den Völkern. Sie setzt ein Zeichen und rückt die Kontinente ein Stückchen näher zusammen – mit Musik, die aus dem Herzen kommt. Weitere Informationen

Fr. 16.12. 21 Uhr Programmänderung

Joe Kienemann Trio

Joe Kienemann (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Liebes Unterfahrt-Publikum! Das Konzert der Gruppe "Tobi Hofmann & Band" musste aus gesundheitlichen Gründen leider abgesagt werden. Glücklicherweise konnten wir folgende Band für diesen Abend gewinnen: Joe Kienemann Trio. Seit 1960 ist Joe Kienemann als eine der stärksten Musikerpersönlichkeiten aus der hochkarätigen Münchner Szene nicht mehr wegzudenken. Er arbeitet als Pianist hauptsächlich im Trio, weil es für ihn die optimale Situation künstlerischen Schaffens bietet. Hier verbinden sich für ihn ein Höchstmaß an gestalterischer Freiheit mit einem Maximum kreativen Gefordertseins, orchestrales Kollektiv mit solistischer Virtuosität. Das Trio ist für ihn der kleinste Klangkörper mit den größten Möglichkeiten. "... Auch seine Technik möchte man manchem jungen Talent nahelegen: Ohne Gimmicks kommt die aus, atemberaubende Läufe, blendendes Timing, voluminöses Spiel in den Mitten, sicheres Akkordspiel (das fast gänzlich ohne Pedal auskommt), ein exzellenter Anschlag (der ihn auch zum begnadeten Begleiter macht) - alles steht hier im Dienst der Sache..." Süddeutsche Zeitung Weitere Informationen

Sa. 17.12. 21 Uhr Christmas Songs

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Gerd Bickel (p), Karsten Gnettner (b), Rudi Martini (dr).

Nach dem großartigen Erfolg von Jenny Evans mit ihrer letzten Album "Nuages", nominiert für den Jahrespreis 2005 der deutschen Schallplattenkritik, hat sie für ihre neue Weihnachts-CD ein sehr individuelles Programm zusammengestellt. Sie interpretiert auf ihrer unverwechselbaren, jazzigen, swingenden Art weltbekannte Standards wie "The Christmas Song" von Mel Torme und "Have Yourself a Merry Little Christmas"; Renaissance-Weihnachtslieder aus England (God Rest You Merry Gentlemen), Deutschland (Maria durch den Dornwald ging) und Böhmen (Hajej, Nynej, Jezisku); auch andere wunderschöne Kompositionen hat sie für den Jazz neu entdeckt. Der Abend verspricht kein banales, andächtiges Weihnachtssingen zu werden, sondern a swinging evening full of Christmas Spirit! Weitere Informationen

So. 18.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd hess (git)

sh. Sonntag 4.12. Weitere Informationen

Mo. 19.12. 21 Uhr

Munich Lounge Lizards

Zum Ausklang des Schillerjahres räubert sich die Big Band mit der Eidechse wieder mal durch alle Jazzstile. So wird "Freude schöner Götterfunken" zu "Freude, Schwing und Götter-Funk". In den Nummern mit special guest Anna Hermann vereint sich das Erhabene mit dem Wahren, Schönen, Guten. Die Balladen treffen so sicher das Herz wie Tells Pfeil den Apfel, und bei den Latin-Nummern brennt die Luft - das garantieren die Lizards zur Not mit einer Bürgschaft. Und spätestens, wenn Bandleader Michael Lutzeier zum Bari greift, gilt: "Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten." Weitere Informationen

Di. 20.12. 21 Uhr

Alexa Rodrian - Sven Faller

Alexa Rodrian (voc), Sven Faller (b) Jan Eschke (p), Robert Kainar (dr, perc).

Alexa Rodrian galt bereits als eine der vielversprechendsten jungen Sängerinnen der deutschen Jazzszene, als sie Anfang der Neunziger Jahre nach New York übersiedelte und als Protégée von Sheila Jordan und Buster Williams tief in die Tradition des Jazzgesangs eintauchte. In New York begann auch die intensive Duoarbeit mit dem Bassisten Sven Faller, der seit mehr als fünfzehn Jahren auf europäischen wie amerikanischen Bühnen zu Hause ist. Er arbeitete mit Künstlern wie Judy Niemack, Chico Freeman, Konstantin Wecker, Charlie Mariano und Jane Monheit. Das Duo präsentiert seine eigenständigen Interpretationen des klassischen Jazzrepertoires verstärkt um den wohlbekannten Tastenzauberer Jan Eschke und den kongenialen Drummer Robert Kainar, der mit vielschichtigen percussiven Klängen aufwartet. "Alexa Rodrian und Sven Faller ... in höchstem Maße zerbrechlich, feinnervig, sphärengleich kam das daher, dabei mit einer Kraft, die einen umhauen konnte." (Mittelbayerische Zeitung) Weitere Informationen

Mi. 21.12. 21 Uhr From Heaven to Hell- Christmas and other tunes

Titus Waldenfels Gitarrenquartett

John Brunton (gitarre, banjo, mandoline), Chris Zelter (gitarre), Marco Piludo (gitarre), Titus Waldenfels (gitarre, banjo, mandoline, lap steel, bajo sexto).

Von "Rudolph the red-nosed reindeer" bis zu "Highway to hell" bringt dieses Quartett mit einer Vielzahl von Gitarren und verwandten Saiteninstrumenten Evergreens der Weihnachtszeit gemischt mit jazzig arrangierten Neuklassikern von Abba bis AC/DC. Das Zusammenspiel der Instrumente ist spontan, aber immer auf das Ensemble ausgerichtet, Zusammenklang der 20+ Saiten ist das wichtigste. "Does humor belong to music?" (Frank Zappa) Wir sagen: Ja. Weitere Informationen

Do. 22.12. 21 Uhr Jazz Thing Next Generation Vol 8

Christian Krischkowsky Quintet

Thomas Siffling ( tp, flh), Steffen Waltenberger ( ts,ss), Marc Schmolling (p), Chris Lachotta ( b), Christian Krischkowsky (dr).

Das Ulmer, Münchner, Mannheimer Quintet begibt sich auf eine gemeinsame musikalische Reise durch die Gefühlswelt des Schlagzeugers Christian Krischkowsky, der – für einen Drummer nicht gerade die Regel – auch alle Stücke komponiert hat. Die sehr emotionalen, modernen Jazzkompositionen verheimlichen nicht die Wurzeln Krischkowsky`s im Pop/Rock Genre und grooven oft mächtig. Das hochkarätig besetzte Quintet driftet aber auch durchaus mal kurz in avantgardistische Gefilde und gibt den einzelnen Musikern Zeit ihren persönlichen Ausdruck zu entfalten. Mit dem Album "TS BREMEN" stellte die Band im Sommer diesen Jahres ihr Debut vor. Die CD wurde vom Kölner Label Double Moon und der renommierten Zeitschrift Jazzthing ausgewählt und als Volume 8 der vielversprechenden Reihe "Jazz Thing Next Generation" veröffentlicht. "... ein kleiner evolutionärer Schub für den Jazz in Deutschland." Jazzpodium 10.05 Weitere Informationen

Fr. 23.12. 21 Uhr Swinging Christmas

Barbara Roberts & Band

Die Geschenke schon alle besorgt und verpackt? Und haben Sie inzwischen auch genug vom Vorweihnachtsstress? Dann stellen Sie doch ihre Einkaufstaschen zuhause ab, kommen in die Unterfahrt, lehnen sich einfach zurück und lassen sich mit wunderschönen Balladen und swingigen Christmas Songs auf Weihnachten einstimmen. Vielleicht entdecken Sie dabei auch noch das letzte Geschenk, das Ihnen gerade noch fehlte? Neben Barbara Roberts (voc) spielen Max Braun (sax), Davide Roberts (p), Rudi Schießl (b) und Thomas Elwenspoek (dr), alles hervorragende Musiker, die nicht nur den intimen Gesang von Barbara Roberts einfühlsam begleiten, sondern auch die Stücke mit ihren kreativen Improvisationen insgesamt abrunden. Freuen Sie sich auf einen jazzigen Abend, der Sie beschwingt in die Weihnachtsfeiertage entlässt! Weitere Informationen

Sa. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

offene Bühne für Christkinder & Weihnachtsmänner unter der Leitung von Martin Zenker (b).

... wenn das Christkind mit dem Weihnachtsmann swingt, was das Zeug hält, dann ist auch in der Unterfahrt Weihnacht eingekehrt! Weitere Informationen

So. 25.12. 21 Uhr

Hess Brothers

Bernd Hess (git), Jörg Hess (bass), Reiner Hess (sax), Bastian Jütte (dr).

An Weihnachten kommt die Familie zusammen! So halten das auch die "Hess Brothers"! Freunde werden auch eingeladen, deshalb ist der Schlagzeuger Bastian Jütte mit dabei. Und wie bei denen an Weihnachten musiziert wird, erfahren Sie heute! Weitere Informationen

Mo. 26.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Swingender Weihnachts-Ausklang in der Unterfahrt mit dem Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra: Stücke, die weihnachtliche Stimmung unterstreichen, aber auch beliebte Kompositionen und Arrangements aus der Feder der Big Band Musiker sind heute Garanten für das ganz besondere Hörerleben. Weitere Informationen

Di. 27.12. 21 Uhr

Drum For Your Life - World Percussion Music

Rudolph Roth (dr, perc, stocktanz, voc), Andrea Hermenau (voc, perc, stocktanz), Andy Lutter (keys. voc), Gunnar Geisse (saiteninstrumente), Marcio Tubino (sax, fl, perc, voc), Claudio Wilner (dr, perc).

Globalisierung einmal anders, nicht alles über den selben Kamm geschert, sondern der offene Blick in die Ferne. Eine musikalische Weltreise in Musik nach Brasilien, Indien, Afrika und den Orient. Kulturen, denen wir uns mit eigenen Kompositionen nähern, verlieren ihren Schrecken und verführen uns mit ihrem Zauber und ihrer Originalität. Finger fest auf dem Atlas, Ohren in die Luft und ab gehts ... Beim Gastspiel von Drum for your life findet als “X-mas Special” ein Kurzauftritt von KITAMBO, der Percussiongruppe von Claudio Wilner statt. Weitere Informationen

Mi. 28.12. 21 Uhr

Drum For Your Life - World Percussion Music

siehe 27.12. Weitere Informationen

Do. 29.12. 21 Uhr

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (sax), Michael Wollny (p), Henning Sieverts (bass), Bastian Jütte (dr)

Weit ist er, der musikalische Kosmos des Hugo Siegmeth. Und viel steckt drin: Poetisches, Kraftvolles, Intellektuelles, Sensibles. Der in Arad/Rumänien geborene Saxophonist verbindet Elemente aus dem Modern Jazz, der Freien Improvisation und der osteuropäischen Folklore geschickt miteinander zu einem höchst gelungenen eigenständig-homogenen Ganzen. Neben den verwobenen und feingeschwungenen Kompositionen des Bandleaders liegt das besondere der Besetzung im mühelosen, verfeinerten und fein abgestimmten Zusammenspiel der vier gleichberechtigt agierenden Instrumentalisten. So spricht das Echo, welches das Hugo Siegmeth Quartet in der Presse auslöst für sich: "Mit Michael Wollny am Piano, Henning Sieverts am Kontrabass und Bastian Jütte am Schlagzeug hat Siegmeth ein großartiges Ensemble zusammengestellt, in dem die schier herausragenden Musiker ihr spielerisches und gestalterisches Vermögen in frappanter Pointiertheit aufeinander eingestimmt haben. Sie spielen Musik, in der kammermusikalisch transparente Momente sich ganz homogen zu Powerplay entfalten können. Musik, die in ihrer facettenreichen Ausarbeitung immer neue, unverhoffte Wendungen für den Hörer parat hält ... ein echtes musikalisches Highlight."(Beate Sampson, BR4) Weitere Informationen

Fr. 30.12. 21 Uhr

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (sax), Michael Wollny (p), Henning Sieverts (bass), Bastian Jütte (dr)

siehe 29.12. Weitere Informationen

Mo. 02.01. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Besser kann der Start ins Neue Jahr nicht sein! Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 03.01. 21 Uhr

Etna

Vlado Grizelj (git), Andrea Hermenau (p, voc), Yvo Fischer (e-b, b), Manuel da Coll (dr).

Voller Spielfreude präsentiert das Quartett zum Jahresbeginn Kompositionen aus eigener Feder. Von leisen, sanften Tönen eingeladen, betritt der Zuhörer bei Etna einen energiegeladenen Klangraum: Die Spielarten reichen von Modern Jazz über groovige Beats bis hin zu klassischen Harmoniefolgen und melodiösen Liedern, in denen, aufgrund der bosnischen Wurzeln des Gitarristen Vlado Grizelj, zum Teil starke musikalische Einflüsse vom Balkan zu hören sind. Durch die nuancenreiche Interpretation von Andrea Hermenaus Kompositionen begibt sich die Band in den Bereich des vokalen Jazz und zeigt in der Erweiterung des instrumentalen Spiels ihre Vielfältigkeit. Etnas homogener und intensiver musikalischer Ausdruck, der bereits mehrmals belohnt wurde, u.a. beim Wettbewerb "Jugend jazzt 2002" und beim Nachwuchswettbewerb " New Generation" in Straubing, hat in der Zwischenzeit eine Weiterentwicklung erfahren, deren Ergebnis ab März 2006 auch auf CD zu hören sein wird. Tauchen Sie an diesem Abend in bilderreich-zauberhafte Klangwelten ein und lassen sie sich zu Beginn des neuen Jahres von diesen inspirieren. Weitere Informationen

Mi. 04.01. 21 Uhr

Katja Endemann & Band

Katja Endemann (sax), Matthias Bublath (p), Sven Faller (b), Jan Roth (dr).

Die aus München stammende Saxophonistin und Wahl New Yorkerin Katja Endemann stellt ihre Eigenkompositionen vor. Katjas Musik ist geprägt von Gegensätzen wie komplexe Harmonien, lyrische Melodien und starker Rhythmik. Katja und Matthias Bublath treten regelmäßig zusammen in verschiedenen Formationen in New York auf. Katja Endemann graduierte vom Berklee College of Music in Boston mit summa cum laude und erhielt ihren Masters of Music von der New York University. Zu ihren Lehrer zählten George Garzone, Ralph Lalama, Jim McNeely, Tony Moreno, Bill Pierce, Ferdinand Povel und Leszek Zadlo. Auf Grund ihrer hervorragenden komopsitorischen Leistung wurde sie von der "American Society for Composers, Authors and Publishers" für das Buddy Baker Seminar auserwählt, bei dem sie ihre Komposition mit Musikern der New Yorker Philharmoniker und der Metropolitan Oper aufnahm und selbst dirigierte. Sie schrieb die Filmmusik zu dem dokumentarischen Kurzfilm "Where the Girls Are", der auf dem Outfest Film Festival in Los Angeles den Zuschauerpreis erhielt und wurde Finalistin der "Sundance Filmscoring Fellowship" in Kalifornien. Katja trat bei der "International Convention for Jazz Educators" (IAJE) in New York mit Lenny Pickett auf und ist Mitglied der New Yorker Frauenbigband "DIVA". Und heute ist sie endlich mal wieder in der Unterfahrt zu hören! Nicht verpassen - das Rückflugticket nach NYC ist schon gebucht! Weitere Informationen

Do. 05.01. 21 Uhr highlight

Doumka Clarinet Ensemble & Youval Micenmacher

Hervé Bouchardy (piccolo clarinet, clarinet, basset horn), Franck René (clarinet, bass clarinet), Alexis Ciesla (clarinet, bass clarinet), Youval Micemacher (tof, bendir, zarb, perc. set).

Der Schauspieler und Perkussionist Youval Micenmacher ist ein legendärer Trommelkünstler, dessen Arbeitsfeld von afrokubanischen Rhythmen bis zu orientalischen und türkischen Instrumenten reicht. Das Fachmagazin Batteur schreibt: "Youval geht einen ganz eigenen künstlerischen Weg, auf dem er Verbindungen zwischen verschiedenen Typen zeitgenössischer improvisierter Musik und diverser (teils imaginärer) Folkloren schmiedet und verfeinert. Seine leicht rebellische Art, das Zarb zu spielen (das iranische Perkussions-Instrument, auch 'tombak' oder 'dumbek' genannt), passt perfekt zum Timbre dieses großartigen Instruments und schickt den Hörer geradewegs in Trance. Diese traumartige Qualität hört man auch in seinem Spiel auf vielen anderen Trommeln (einschließlich 'tof' und 'bendir')." Auf seiner Reise durch die rhythmische Welt von Balkan, Klezmer und Mittelmeer trifft Micenmacher auf ein brillantes und originelles Klarinetten-Trio aus Lyon, das Doumka Clarinet Ensemble. Die drei klassisch ausgebildeten Klarinettisten Hervé Bouchardy, Franck René und Alexis Ciesla verstehen es (sowohl als Gruppe wie als Solisten), traumartige Stimmungen mit sensiblen Rhythmen und einer gewaltigen improvisatorischen Fantasie zu verbinden. Mit den verschiedenen Klarinetten-Timbres (vom Piccolo- bis zum Bass-Register) suggeriert das Trio Reminiszenzen an den Ugav, ein legendäres Blasinstrument, das - biblischen Quellen zufolge - aus dem Zelt des Nomaden Jubal erklang. Zusammen mit Micenmacher führen sie uns ins Herz der nahöstlichen Musik, aber auch zu mazedonischen und rumänischen Traditionen, die in ihren eigenen Werken mitklingen. Der Name der CD, "Café Rembrandt" (enja), erinnert an ein bekanntes jüdisches Kaffeehaus im Wien der 30er Jahre. Weitere Informationen

Fr. 06.01. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet

Thomas Faist (ts), Franz Weyerer (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist seit vielen Jahren auf der europäischen Jazzszene präsent. In seinem Quintett spielt er ausschließlich Eigenkompositionen, die er speziell für diese Besetzung arrangiert hat. Er spielte auf mehreren internationalen Festivals - z.B. Paris, Zürich, Lugano, Aspen, Jakarta, war in Süd-Amerika auf Tour und arbeitete als Sideman und Big-Band-Musiker mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Marty Cook schreibt in seinen linernotes zu Faist´s zweiter CD "Gentle": "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz. This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in" Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b) und Rick Hollander (dr), drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene, stellen die Rhythmusgruppe; Franz Weyerer an der Trompete. Weitere Informationen

Sa. 07.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT: JAZZ NIGHT

Carsten Daerr / Henning Sieverts / Bastian Jütte “Germany 12 Points” & Olaf Kübler “So war’s – voll daneben”

Carsten Daerr (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr). Olaf Kübler (sax, Geschichten) und Christoph Spendel (p)

Olaf who? So könnte man in Anlehnung an eine berühmte Platte der Saxofonlegende Eddie Harris fragen. Denn Olaf Kübler ist der jüngeren Generation von Jazz-Fans, ja sogar den jungen Musikern, weitgehend unbekannt. Gleichwohl gehört er zum Urgestein der deutschen Jazz-Szene und war in den 60er Jahren einer der meist-gesuchten jungen Tenorsaxofonisten im Lande, der außerdem durch seinen Humor und ungeheuren Sprachwitz auffiel. Er entwickelte sich zu einem der buntesten Vögel der deutschen Musikszene. Davon erzählt die neue ACT CD „So war´s – voll daneben“, die am 2. Januar erschienen ist. Und das wird Ihnen Olaf Kübler heute Abend persönlich erzählen. Hinter dem Programm "Germany 12 Points" verbirgt sich eine ganz besondere Geschichte: Die Idee zu diesen Aufnahmen stammte von dem Producer und ACT-Labelchef Siegfried Loch, der zum 60. Geburtstag des mit ihm befreundeten Ralph Siegel eine besondere musikalische Huldigung suchte. Er engagierte Sieverts, Daerr und Jütte, die Drei wählten aus mehreren Dutzend großer Siegel-Erfolge die am besten geeigneten Stücke aus, gingen ins Studio und höchst kreativ ans Werk. Das Resulat wird auch heute Abend präsentiert. "Eine Melodie wie 'Dschingis Khan' und 'Ein bisschen Frieden', so einfach sie auch sein mag, ist ebenso gut geeignet für Jazz-Versionen wie manche Broadway-Melodie." Sieverts' Worte dürften den Gershwin-Verehrer Ralph Siegel begeistern Fazit? Germany 12 Points! Weitere Informationen

So. 08.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 09.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Heute wird das Neue Jahr sozusagen 'eingesungen' und zwar von Lipa Majstrovic. Mit ihrer wandlungsfähigen, exzellent ausgebildeten Stimme (Schülerin von Kim Nazarian - New York Voices), begleitet von den 16 Musikern des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras schafft sie es, tiefe Emotionen kraftvoll freizugeben. Damit ist jazzig frohe Stimmung garantiert: Ein hoffnungsvoller Start also in ein gutes 2006! Weitere Informationen

Di. 10.01. 21 Uhr CD-Release-Tour

max.bab

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andreas Haberl (dr).

Dieses Quartet gehört zum innovativsten und frischesten, was die junge deutsche Jazzszene zu bieten hat. Mit einer Leichtigkeit und doch spielerischer Professionalität schafft diese Formation den Quantensprung zwischen Spielfreude und Sensation! Man muss dieser Musik einfach erliegen. Der Zuhörer ist von der ersten Sekunde an gefesselt, wird nicht mehr losgelassen, und erst am Ende wieder freigegeben. "Eine der ganz großen Hoffnungen" nennt sie die Jazz-Zeitung. Und der große Saxophonist Charlie Mariano sagte: "I have just finished listening to max.bab`s new CD. When I hear music being performed by young musicians of such high quality, then I can rest assured that jazz is in a very healthy state. Bless these Young guys, they play as if they have been together for 20 years!!! We will be hearing a lot from all of them in the future." Weitere Informationen

Mi. 11.01. 21 Uhr

House of Jade

Werner Riedl (tp), Elmar Krick (ts), David Roberts (p), Lui Leininger (b), Thomas Elwenspoeck (dr).

House of Jade spielt "Contemporary Straight Ahead Jazz" – moderner Jazz unserer Zeit, der sich aller Stile bedient, dabei aber immer im Hardbop verwurzelt bleibt. Pate stand die klassische Quintett-Besetzung der Blue-Note-Ära mit vielen Möglichkeiten für ausgefeilte Arrangements und gleichzeitig ausreichend Freiraum für solistische Entfaltung. Herausgekommen ist ein Programm mit Kompositionen von Kenny Dorham, Lee Morgan, Joe Henderson oder Jimmy Heath; andererseits finden sich aber auch Stücke unserer Epoche, etwa von Joey Calderazzo, Bob Mintzer oder Michael Brecker – ein modernes und gleichzeitig klassisches Jazz-Programm. Oder anders: Lieblings-Jazz aus den Plattensammlungen der Bandmitglieder. "Perfekte Feinabstimmung ... Mitreißend leidenschaftlich gespieltes Konzert." SZ Weitere Informationen

Do. 12.01. 21 Uhr

Bernd Hess Cumulus

Bernd Hess (git), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr), Johannes Herrlich, Gerhard Fink, Matthias Götz (trombones)

Psychedelische Klangwelten, treibende drum&bass-Rhythmen und lässige Grooves. Akustische Klänge und elektronische Sounds in einer ungewöhnlichen Besetzung. Der sanfte Jericho-Effekt: drei Posaunen bringen sämtliche Mauern zum Einsturz. Ein hochwertiges Orchester mit überraschender Musik zum entspannten Lauschen. Weitere Informationen

Fr. 13.01. 21 Uhr

Michael Flügel Quartet plays 'The Music of Wayne Shorter'

Hubert Winter (sax, fl), Michael Flügel (p), Markus Schieferdecker (b), Andreas Gandela (dr).

Die Idee zu diesem Projekt entwickelte sich über einen langen Zeitraum. Bereits in sehr jungen Jahren hat die Musik Wayne Shorters den Pianisten Michael Flügel beeinflusst. Und so befasste er sich früh mit den Stücken dieses außergewöhnlichen Komponisten. Um den Kompositionen neue Klangfarben zu entlocken, hat der Pianist Michael Flügel 10 Stücke von Wayne Shorter neu arrangiert und bearbeitet. Alle Kompositionen wurden aber mit größtem Respekt für die Musik Wayne Shorters behandelt; oberstes Ziel war es, der Musik dienlich zu rearrangieren. Die entstandene Musik ist dabei neu, modern, kraftvoll, vital und macht Lust auf mehr! Weitere Informationen

Sa. 14.01. 21 Uhr stargastspiel

Karl Berger & Philip Catherine

Karl Berger (p, vibraphon), Philip Caterine (git)

Der promovierte Musikwissenschaftler, Pianist und Vibrafonist Karl Berger gehört wie Albert Mangelsdorff oder Gunter Hampel zu den Vaterfiguren des deutschen Nachkriegsjazz. Bergers Karriere startete in den 50er Jahren im legendären Heidelberger Jazzclub Cave 54. Ab 1964 spielte Berger mit Don Cherry; zunächst in Paris, ab 1966 dann in New York. 1968 gründete er mit Cherry die New York Total Music Company, 1973 mit Ornette Coleman die Creative Music Foundation. Populär wurde Berger vor allem durch sein klar strukturiertes, rhythmisch ungeheuer differenziertes und doch swingendes Vibrafonspiel, das ihm sechs Mal den Gewinn eines Downbeat Critics Poll als Jazzsolist einbrachte. Daneben hat sich Berger auch einen Namen als Komponist und Lehrer (u. a. als langjähriger Direktor des Creative Music Studios in Woodstock, N. Y., und als Professor für Komposition an der Musikhochschule in Frankfurt) gemacht. Berger spielte und spielt mit zahlreichen Jazzgrößen; u. a. Lee Konitz, Dave Holland, John McLaughlin, Pharoah Sanders, Ray Anderson, Enrico Rava, Charlie Mariano, Paul Shigihara. Und heute Abend im Duo mit: Philip Catherine. Philip Catherine wurde als Sohn eines belgischen Vaters und einer englischen Mutter in Großbritannien geboren. 1945 zogen die Eltern nach Brüssel. „Brüssel ist auf jeden Fall meine Stadt“, so der Künstler. Zur Gitarre griff Catherine, nachdem er zum ersten Mal George Brassens gehört hatte; dann entdeckte er nach und nach alle großen Jazzmusiker. Seit Anfang 1960 spielt Catherine regelmäßig in unterschiedlichen Gruppierungen. Er kann auf eine stolze Anzahl von CDs zurückblicken und hat eine Reihe wichtiger Preise und Titel erhalten. 1998 beispielsweise wurde er zum "besten europäischen Jazzmusiker" ausgerufen. Eine Ehrung der besonderen Art wurde ihm im November 2003 zuteil: sein Trio durfte beim Jahreskonzert im Königlichen Palast aufspielen. Catherine hat mit allen Großen der Jazzgeschichte gespielt, darunter auch mit Chet Baker, immer wieder mit der anderen belgischen Jazzlegende Toots Thielemanns und dem Deutschen Klaus Doldinger. Seine Konzertreisen führten und führen ihn in die USA und quer durch Europa. Weitere Informationen

So. 15.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 08.01. Weitere Informationen

Mo. 16.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem weiten stilistischen Bogen bringt das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra Jazzstandards aus der großen Big Band Literatur sowie zeitgenössische Kompositionen und Arrangements zu Gehör. Mit Begeisterung werden die Musiker von Bandleader Harald Rüschenbaum motiviert, der vom Schlagzeug aus seine 'Herde' fest im Griff hat, jedoch den vortrefflichen Solisten viel Spielraum für eigene Improvisationen lässt. Weitere Informationen

Di. 17.01. 21 Uhr blues special

Abi Wallenstein - Hubert Hofherr Duo

Abi Wallenstein (git, voc), Hubert Hofherr (harmonica, voc)

Abi Wallenstein (git, voc), der 'Vater der Hamburger Blues-Szene', gilt seit den 60er Jahren als eine der führenden Stimmen im Blues. Sein unnachahmliches Gitarrenspiel, von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Melodielinien gekennzeichnet, erweist sich als komplex und vielschichtig. Mit souveräner Bühnenpräsenz und authentischem Bluesgesang erobert er in kürzester Zeit jedes Publikum. Das temperamentvolle, äußerst virtuose Bluesharpspiel und die ausdrucksstarke Stimme von Hubert Hofherr (harmonica, voc) ergänzen sich hierzu prächtig. Ein Muss für alle Bluesfreunde! Weitere Informationen

Mi. 18.01. 21 Uhr ECM presents

Simply Acoustic Trio

Marcin Wasilewski (p), Slawomir Kurkiewicz (b), Michal Miskiewicz (dr)

Die Namen Marcin Wasilewski, Slawomir Kurkiewicz und Michal Miskiewicz muß man sich merken. Wenn einem die drei jungen polnischen Musiker nicht ohnehin schon ein Begriff sind. Immerhin haben sie als Simple Acoustic Trio schon als Teenager einige preisgekrönte Alben aufgenommen. Seit über zehn Jahren sind sie außerdem nicht mehr von der Seite des Trompeters Tomasz Stanko wegzudenken, haben ihn auf internationalen Tourneen und natürlich auf den preisgekrönten ECM-Alben "Soul Of Things" und "Suspended Night" mehr als begleitet. "In der gesamten polnischen Jazzgeschichte gab es noch nie so eine Band", schwärmt Stanko. "Ich werde jeden Tag aufs Neue von diesen Musikern überrascht. Sie werden einfach immer besser." Mit ihrem ECM-Debütalbum "Trio" legen Pianist Marcin Wasilewski, Bassist Slawomir Kurkiewicz und Schlagzeuger Michal Miskiewicz nicht nur ihr visionärstes und konsequentestes Werk vor, sondern auch eine der überzeugendsten aktuellen Produktionen des modernen Jazz. "Trio" gelingt auf eindringliche und hörbar leichtfüßige Art und Weise die Quadratur des Kreises. In ihrer Musik steckt so viel Entspannung und Energie, so viel Souveränität und Seele, so viel Abwechslung, Aufregung und Ausgeglichenheit, daß es eine wahre und seltene musikalische Freude ist. Weitere Informationen

Do. 19.01. 21 Uhr highlight

Acoustic Strings

Dominique Pifarely (violine), Heiri Känzig (bass), Christy Doran (ac. guitar), Fabian Kuratli (dr)

Das Quartett Acoustic Strings mit dem virtuosen Schweizer Bassisten Heiri Känzig, Preisträger des Kompositionsauftrages 2005 des Kantons Zürich, dem französischen Geiger Dominique Pifarely, dem Gitarristen Christy Doran und dem Schlagzeuger Fabian Kuratli spielt Jazz, der in der europäischen Musiktradition verwurzelt ist, aber gleichzeitig die Kraft und den Groove des amerikanischen Jazz mit einbezieht. Heiri Känzig, langjähriges Mitglied beim Vienna Art Orchestra und bei dem Pianisten Thierry Lang (Blue Note Records), gehört zur Elite der europäischen Bassisten. Känzig leitete unter anderem das musikalische Crossover Projekt Thien Shan Schweiz Express und ist Mitglied der Kultband Depart mit Harry Sokal und Jojo Mayer. Dominique Pifarely (Recording Artist bei ECM ) vor allem bekannt durch seine Arbeit mit Louis Sclavis, Mike Westbrook, Steve Swallow, Stephan Grappelli und dem Vienna Art Orchestra hat in seinem Spiel eine unverwechselbare Identität entwickelt, die von der französischen Jazztradition des Geigenspiels und der zeitgenössischen Musik geprägt ist. Christy Doran hat als Gitarrist und Bandleader weltweit Anerkennung gefunden so beispielsweise mit der Gruppe OM. Außerdem hat er mehrere CDs für ECM eingespielt. Fabian Kuratli gehört zur jüngeren Generation von Schlagzeugern. Er spielte unter anderem mit George Gruntz. Mit seinem kraftvoll-dynamischen Spiel bereitet er den Boden für die Kompositionen der Bandmitglieder. Weitere Informationen

Fr. 20.01. 21 Uhr Birds have to fly

Peter Massink Quintet featuring Ack van Rooyen

Peter Massink (NL) ss, ts, bcl, Ack van Rooyen (NL) tp, flh, Viktor Bori (UNG) p, Haris Mermingas (GR) b, Sascha Gotowtschikow (RUS) dr, perc.

Geboren und aufgewachsen in Amsterdam, trug es Peter Massink seit 1980 quer durch Europa, um die ganze Bandbreite der Reeds am Tenor-, Alt- und Sopransaxophon, an Bassklarinette und Querflöte auszuloten. Amsterdam, München, Paris, Budapest, Athen, Linz und Passau waren die geographischen Haltepunkte. Klassik, Latinjazz, Bigbands, Theatermusik, zeitgenössische und improvisierte Musik, Westcoast- und Freejazz die wichtigsten seiner musikalischen Stationen, die sich in veränderlichen Anteilen in seinen zahlreichen Band- und CD-Projekten widerspiegeln. Schon früh brachte sich Peter Massink auch als ideenreicher Komponist und sensibler Arrangeur in Musikprojekte ein. Mit "Birds have to fly" präsentiert Massink ausschließlich Eigenkompositionen, die in den letzten Jahren seines Aufenthalts in Griechenland und in Passau, seinem heutigen Wirkungsort, entstanden sind. Umgesetzt hat er sie mit seinem international besetzten Jazzquintett. Besonderer Gast ist der Jazztrompeter Ack van Rooyen, Mitbegründer des "United Jazz and Rock Ensemble" und ein weltweit erfahrener Bigband-Musiker. Seine Leichtigkeit und Virtuosität am Flügelhorn entspricht kongenial Peter Massinks weichem und klarem Saxophonspiel. Am Piano spielt ein langjähriger Freund Massinks, der ungarische Pianist Viktor Bori. Sein griechischer Wegbegleiter, der Kontrabassist Haris Mermingas, spielte viele Jahre im ERT-Sinfonieorchester. Die wichtige Rolle für Schlagzeug und Percussion übernimmt der in München lebende Russe Sascha Gotowtschikow, der u. a. mit Klaus Doldingers Passport, in Theaterorchestern und im Ensemble ESTAMPIE gespielt hat. Weitere Informationen

Sa. 21.01. 21 Uhr urban jazz - liquid beats

Rafael Baier's 'Metamorphosis'

Rafael Baier (ss, ts), Christian Gall (rh, p), Claudio Strebel (bs), Jörg Mikula (dr), Willy Kotoun (perc), Christoph Keller THE BONTEMPI FIVE (turntables/electronics).

Ein halbes Jahr hat der Saxofonist Rafael Baier in Prag verbracht- der tägliche Spaziergang zur Metro an Franz Kafkas Grab vorbei, die Wiederholungen der Fernsehnachrichten aus den kommunistischen 80-er Jahren, die Stadt im Taumel zwischen EU-Beitritt und Fussball-EM, Jamsessions mit tschechischen Musikern haben Spuren in der Musik seiner Band hinterlassen. Sein aktuelles Projekt trägt nach Franz Kafkas Buch "Die Verwandlung" den Titel "metamorphosis". Gregor Samsa, der Protagonist in Kafkas Buch erwacht eines Morgens in der Gestalt eines Ungeziefers. Die Stücke auf "metamorphosis" sind deshalb nach den heute einflussreichsten Ungeziefern betitelt – Computerviren. "metamorphosis" vereint schwebende Klänge und treibende Grooves der elektronischen Musik mit den improvisatorischen Freiheiten und komplexen Formen des Jazz. Pate standen da die Musik von Esbjörn Svensson, Erik Truffaz oder Bugge Wesseltoft. Weitere Informationen

So. 22.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 08.01. Weitere Informationen

Mo. 23.01. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 3-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 24.01. 21 Uhr ECM presents 'Goodbye'

Bobo Stenson Trio

Bobo Stenson (p), Anders Jormin (bass), Jon Fält (dr)

Beseelt, ausgewogen, in sich ruhend – die Musikauffassung des schwedischen Pianisten Bobo Stenson steht der von Bill Evans sehr nahe. Das Trio durchmisst die weit gespannte Programmpalette in intimer Balladenatmosphäre, vorsichtig und sensibel tastend, arbeitet in transparentem Zusammenspiel kantable Melodien und verhaltene Stimmungen heraus. Bei den Konzerten trommelt Jon Fält für Stenson's langjährigen Partner Jon Christensen. Sein filigranes Spiel bereichert mit freien Metren, die er geradezu en passant ausbreitet, die entrückend schönen Pasticcios von Bobo Stenson und Anders Jormin ungemein. Ganz verhalten erscheint die Melodie, diskret webt Jormins in den Tastenzauber, sanft streichelt Jon Fält sein Schlagzeug. Zeit und Raum scheinen fortan aufgehoben, intimste Begegnungen entfalten eine unwiederstehliche Faszination, irisierend perlen einzelne Töne des Steinways, treffen sich mit vibrierenden Bassklängen und prasselnden Akzenten eines einzelnen Beckens. Die Musik leuchtet still von innen heraus, verwandelt die Kompositionen in zarteste Kostbarkeiten. Das ist große Klangkunst. Weitere Informationen

Mi. 25.01. 21 Uhr Jazz from Finland

The Five Corners Quintet

Jukka Eskola (tp), Eero Koivistoinen (ts), Mikael Jakobsson (p), Antti Lötjönen (b), Teppo Mäkynen (dr)

Extrem lässig jazzt das The Five Corners Quintet aus Helsinki. Große Swing-Melodien, kleine Latinjazz-Allüren, mittlere Souljazz- Einlagen. Alles gespielt, entworfen und vorgeführt von Tuomas Kalliou und Antti Eerikäinen. Der erste Produzent, der zweite Labelmanager, beide Musiker mit stattlichen und überraschenden Jazzideen. Leichte Sehnsucht und minimaler Alttagsschmerz vermitteln die Arrangements, die sich oft von dezenten aber tragenden Bläserfraktionen leiten lassen. Mit dem Five Corners Quintet sind die Errungenschaften einer historischen Jazz-Epoche dancefloor-fähig geworden. Und wieder einmal zeigt sich: Innovatives kommt aus Skandinavien. Weitere Informationen

Do. 26.01. 21 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt vom FMZ

New Talents On Stage – Das JazzProjekt Semesterkonzert

Funky Grooves, Latin Jazz, Swingin‘ Standards, Songs and Ballads präsentieren die Ensembles der Dozenten Geoff Goodman und Eugen Apostolidis. Seit 1986 bilden wir erfolgreich Musiker aus, viele sind inzwischen anerkannte Künstler. Aber auch für ambitionierte Amateure gibt es Kurse und Unterricht. Alle unsere Dozenten sind auch als Künstler aktiv und oft auch in der Unterfahrt zu hören. Das JazzProjekt, die JazzSchule des Freien Musikzentrums, präsentiert zum Ende des Wintersemesters wieder einmal die hörenswerten Ergebnisse der Arbeit der letzten Monate. Weitere Informationen

Fr. 27.01. 21 Uhr flamenco special

Miguel Iven & Vivien Baer

Flamencogitarre und Tanz/Percussion

"Miguel Iven gilt als der beste Beweis, dass ein Flamencogitarrist nicht in Andalusien geboren sein muss. Der Deutsche ist ein wahrer Meister des spanischen Gitarrenfachs." (Hamburger Abendblatt). Er hat insgesamt über 12 Jahre in Sevilla, Cordoba und Granada gelebt und als Gitarrist mit den besten des Genres gearbeitet. Seine in Hamburg selbst produzierten CDs wurden sogar von der größten Flamencofirma Sevillas, Pasarela, ins Programm genommen. Zum ersten Mal präsentiert ein spanisches Flamenco-Label einen Ausländer auf dem ureigenen Markt. Könnte es ein größeres Lob geben? Seit einem Jahr nun in München lebend, hat Miguel Iven eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit der hervorragenden Tänzerin und Percussionistin Vivien Baer (Flamenco & Co.) begonnen, die mit ihrer äußerst musikalischen und hochvirtuosen Fußarbeit ganz eigene Geschichten zu erzählen weiß und so die Gitarre, in ungewohnt "minimalistischem" Zusammenspiel, reizvoll und spannend kontrastiert. Weitere Informationen

Sa. 28.01. 21 Uhr

KARIBA - Salsoca-Beat

Juanito Heldmann (git, voc), Justine Namusoke (voc), Leonardo Kindelan (sax), Mfanseni Thusi (tb), Stefan Locher (b), Ravi Pagnamente (perc, voc), Andy Weekes (dr)

Kariba wurde 1981 auf den Kanarischen Inseln von Juanito Heldmann gegründet und spielt seitdem in wechselnder, internationaler Besetzung SALSOCA-BEAT. SALSOCA-BEAT ist der Stil und Sound, den Juanito Heldmann mit KARIBA schuf und weiterentwickelte. SALSOCA-BEAT vereint traditionelle und moderne Musik aus Cuba und anderen Teilen der Karibik, Lateinamerika und Afrika. KARIBA tritt in Formationen von Trio bis 8-piece-group, heute in der Unterfahrt zu siebt, auf und spielt zu 90% Eigenkompositionen von Juanito Heldmann. Der Rest des Repertoires besteht aus traditionellen Stücken. Weitere Informationen

So. 29.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (ts)

siehe 08.01. Weitere Informationen

Mo. 30.01. 21 Uhr

Scat Max and his Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp), Hermann Breuer (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), , Klaus Koch (ts), Max Tiller (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr)

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 31.01. 21 Uhr highlight - CD Presentation

Marty Ehrlich Quartet

Marty Ehrlich (reeds), James Weidman (p), Greg Cohen (b), Allison Miller (dr).

Multi-Instrumentalist Marty Ehrlich gehört zu den führenden Vertretern der New-York-Szene "jenseits des Mainstreams" und gilt als einer der "gedankenvollsten Improvisatoren" (Down Beat). "Wenn es glaubwürdige poetische Empfindsamkeit im Jazz gibt, dann ist sie beim Saxophonisten und Klarinettisten Marty Ehrlich zu finden" (Jazz-Zeitung). All seine bei Enja Records erschienenen Alben wurden mit etlichen Sternen und Auszeichnungen versehen. Mit seiner neuen Formation beweist Marty Ehrlich wieder einmal: "Eben darum geht es: um das Schwierigste, nämlich das Einfache. Ehrlich schreibt Melodien, die das Zeug zum Hit hätten" (Die Weltwoche). Weitere Informationen

Mi. 01.02. 21 Uhr

Christian Doepke Quartet feat. Rick Margitza

Christian Doepke (p), Christian Diener (b), Guido May (dr), Rick Margitza (sax)

Der in München und Amsterdam lebende Pianist und Komponist Christian Doepke hat in diesem Jahr einen besonderen Saxophonisten als Gast eingeladen. Rick Margitza in Detroit Michigan geboren, begann seine internationale Karriere bei Miles Davis, mit dem er 1988 in Europa tourte. Als Bandleader und Komponist hat er in der Zwischenzeit zehn Solo-Alben veröffentlicht, zwei Synphonien für Orchester und ein Saxophonkonzert geschrieben. Mit seiner Band gastierte er in Clubs und auf Festivals in der ganzen Welt. Er arbeitete im Studio oder auf der Bühne u.a. mit: Maynard Ferguson, Eddie Gomez, Tony Williams, Bobby Hutcherson, Flora Purim, Airto Moreira, Maria Schneider, McCoy Tyner, Chick Corea. Rick Margitza besticht am Tenor-und Sopransaxophon durch seinen eigenen, energiereichen und hoch poetischen Sound. Christian Doepke´s Kompositionen verbinden lyrisch- expressionistische Klangfarben mit Jazzelementen und kraftvollen Grooves. Stücke mit einem homogenen und eigenständigen Sound, die den Mitmusikern viel Platz für Interaktion lassen. Die Fachzeitschrift "Piano" schreibt über eine seiner Soloaufnahmen: "Christian Doepke besticht mit feinster und ruhiger Melodieführung". Mit Christian Diener und Guido May hat er zwei hochkarätige Kollegen in der Rhythmusgruppe, die alle beide mit internationalen Größen gearbeitet haben und auf zahlreichen CDs zu hören sind. Weitere Informationen

Do. 02.02. 21 Uhr

Stefan Zenker´s 'Unlimited Blue'

Stefan Zenker (ts), Franz Weyerer (tp), Jan Eschke (p), Ernst Techel (b), Max Mahlert (dr).

Für viele Jazzfans ist die in den 50er und 60er Jahren entstandene Musik der Inbegriff des Jazz. Zahllose Aufnahmen, berühmt gemacht vor allem durch das legendäre Blue Note Label und dessen eigener Ästhetik, gehören heute noch zu den Klassikern des Genres. Von diesem zeitlosen Repertoire und ebenso zeitlosen Größen des Jazz wie Wayne Shorter, Miles Davis, Lee Morgan und Hank Mobley lässt sich der Münchner Saxophonist Stefan Zenker bei seinem neuen Projekt „Unlimited Blue“ inspirieren. Sein Partner in der Frontline ist der ebenfalls in dieser Tradition tief verwurzelte Franz Weyerer. Begleitet werden die beiden von Jan Eschke (p) und Ernst Techel (b), zwei Konstanten der Münchner Jazzszene sowie dem Frankfurter Schlagzeuger Max Mahlert. Weitere Informationen

Fr. 03.02. 21 Uhr

Thorsten Klentze Ouintet

Roger Jannotta (reeds), Thorsten Klentze (git), Jost H.Hecker (cello), Sascha Gotowtschikov (dr, perc), Rich Laughlin (tp)

"Der Gilchinger Gitarrist Thorsten Klentze hat sich insgeheim zu einem der großen Lyriker im deutschen Jazz gemausert." SZ Oliver Hochkeppel. Heute präsentiert Thorsten Klentze sein "altes" neues Quintet, denn neu hinzugekommen ist der amerikanische Trompeter Rich Laughlin. Das Klentze Quintet spielt lyrischen, balladesken, feinsinnigen Jazz - an diesem Abend vielleicht eine Spur jazziger als sonst. Die vier Mitmusiker sind allesamt Meister ihrer Instrumente. Roger Jannotta, der Multiinstrumentalist, ist ein Meister subtiler Klangfarben, der mit seinen Motiven die Songs um eine individuelle, impressionistische Note bereichert. Jost Hecker zupft und streicht das Cello in moderner klassischer Maniriertheit, mal eruptiv mitteilsam, mal zärtlich untermalend. Sascha Gotowtschikov trommelt mit Leichtigkeit und Präzision. Und Rich Laughlin´s Trompete erstrahlt mit hellem Klang und jazziger Phrasierung. Weitere Informationen

Sa. 04.02. 21 Uhr highlight

The World Quintet

Michael Heitzler (cl), Ariel Zuckermann (fl), Olivier Truan (p), Daniel Fricker (b), David Klein (dr).

Der einmalige Sound des "World Quintet" fesselte das Publikum der renommiertesten Jazz-, Klassik- und Weltmusikfestivals auf drei Kontinenten. In der New Yorker Carnegie Hall brachten mehr als zweitausend begeisterte Zuhörer dem Quintett "standing ovations" dar. Im Konzert schafft The World Quintet mit seiner lebendigen, offenen Musiksprache und seiner mitreißenden Spielfreude und Virtuosität eine einzigartige Atmosphäre. Es hat gefeierte europäische Theater-, Tanz- und Filmproduktionen um eine neue, emotionale Dimension bereichert, darunter die Kinofilme "Jenseits der Stille" und "Gripsholm". Klarinette und Flöte, getrieben von einer eng agierenden Rhythmusgruppe, verbinden die verschiedensten Stile und Einflüsse zu einem außergewöhnlichen Klanggefüge: komplexe und spontane amerikanische Jazz-Improvisationen, virtuose Elemente der abendländischen Klassik, exotische Melodien aus dem Mittelmeerraum und sinnliche Rhythmen aus dem Nahen Osten. Offenheit kennzeichnet von jeher das Repertoire der Band. "...Michael Heitzler ist der beste Klezmer-Klarinettist welweit, Giora Feldmann eingeschlossen...Sinnlicher kann Musik nicht sein!" Frankfurter Allgemeine Zeitung. Weitere Informationen

So. 05.02. 21 Uhr

Jam Session

Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im Februar alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 06.02. 21 Uhr Big Band Night

Riff Big Band

'Thriving from a Riff Big Band', Leitung Peter Tuscher tp, und Wolfgang Roth as: Big Band is an ispired Small-Band/Eine Bigband spielt wie eine Small-Band: Invention: Riffs, Backgrounds, Themen im Moment erfunden! - Intuition: Ohr statt Notenblatt - Kommunikation: Gemeinsame ad hoc Arrangements - Diese Band mit Münchner Musikern verspricht einen ganz besonderen Big Band Abend. Reservierung erbeten. Weitere Informationen

Di. 07.02. 21 Uhr The Night of Jazz Guitars

Helmut Kagerer - Andreas Dombert Duo

Helmut Kagerer (git), Andres Dombert (git)

Auch wenn es keine ganze Nacht lang ist, die beiden Gitarristen - ein Meister und ein hochtalentierter Newcomer - verstehen es vorzüglich, ein paar Stunden dichteste und beste Jazzatmosphäre zu verbreiten. Was sich schon auf der Debut-CD andeutet, findet live noch eine Steigerung. Ihre Musik wird dem selbst gewählten Anspruch von Vorbildern wie Miles Davis, Chick Corea oder Bill Evans durchaus gerecht, was sich auch in den "Originals", den Eigenkompositionen, wiederspiegelt. Bei der Lautstärke eher zurückhaltend, sind vor allem Feeling und Persönlichkeit bestimmend. Weitere Informationen

Mi. 08.02. 21 Uhr FUNKY MARDI GRAS

Ambassadors of New Orleans

Matt Perrine (sousaphone), Rick Trolsen (tb), Brent Rose (ts), Eric Lucero (tp), Kerry Hunter (snare), Caytaneo Hingle (b-dr).

Achtung: Hier kommt keine verstaubte Oldtime-Jazzband. Als Botschafter aus New Orleans bringen die sechs Musiker die Vielfalt des kulturellen Schmelztiegels Louisianas auf die Bühne. Im Repertoire der Ambassadors hat neben Jazz Blues, Traditionals, Cajun noch vieles mehr Platz – immer auf der Basis von deftigem Brassband-Funk: FUNKY MARDI GRAS heisst auch der Programmtitel, den die Ambassadors gewählt haben. Rechtzeitig zur Karnevalszeit lassen sie das Mardi-Gras-Fieber auf Europas Bühnen überschwappen. Prädikat: mitreißend! Weitere Informationen

Do. 09.02. 21 Uhr Tall Tales and Dreams - CD Präsentation

Geoff Goodman Quintet

Felix Wahnschaffe (as), Rudi Mahall (bcl), Geoff Goodman (git, banjo, e-mandolin), Henning Sieverts (b, cello), Bill Elgart (dr)

"Das Quintet um den New Yorker Gitarristen schafft in eigenen Kompositionen eine reizvolle Verbindung von tief inhalierter Jazztradition und NuJazz Elementen. Starke Melodien erfahren skurrile Berechnung, atmosphärisches Schwelgen mündet in expressive Soli und verfeinerte Rhythmen entfalten hypnotische Wirkung." Bayerischer Rundfunk. Kompositionen über "sexuality, political parties, dental-hygiene, legal drugs and supermarket girls (tengelman)" werden durch die Intensität des Altsaxophons von Felix Wahnschaffe und der radikalen Schönheit der Bassklarinette von Rudi Mahall vortrefflich umgesetzt. Der Schlagzeuer Peter Perfido und der Bassist Henning Sieverts bilden seit 13 Jahren Goodman's Rhythmusgruppe, und sind somit perfekt in das musikalische Konzept des Bandleaders integriert. Weitere Informationen

Fr. 10.02. 21 Uhr ACT: JAZZ NIGHT

Julia Hülsmann Trio & Roger Cicero 'Good Morning Midnight'

Roger Cicero (voc), Julia Hülsmann (p), Marc Muellbauer (b), Heinrich Köbberling (dr).

Größere Gegensätze sind eigentlich kaum vorstellbar. Hier der Jazz, der sich als rauer Kumpane durch die Großstädte des 20. Jahrhunderts schlug. Da Emily Dickinson, die stille Lyrikerin aus einer calvinistischen Familie, die ihr gesamtes Leben zurückgezogen im ländlichen Amherst/Massachusetts verbrachte. Als Dickinson 1886 im Alter von 56 Jahren starb, war der Jazz noch nicht geboren. Sondern nur eine dunkle Ahnung, die über den schwülen Sümpfen des Mississippi-Deltas waberte. Passt das zueinander? Gewiss. Es braucht für diese Zusammenführung allerdings ein seltenes Talent. Große Musikalität. Ein Gespür für Worte, Bilder und Stimmungen. Und ein Sinn für Melodien, die im Ohr hängen bleiben und doch das Herz rühren, auf diese spröde, geheimnisvolle Art, die Dickinson zu eigen ist. Julia Hülsmann, die von der WELT AM SONNTAG als „die derzeit bemerkenswerteste Pianistin der Jazz-Szene“ bezeichnet wird, verfügt über all diese Begabungen im Übermaß. Das intensive Miteinander mit ihren Trio-Weggefährten Marc Muellbauer (Bass) und Heinrich Köbberling (Schlagzeug) ist eine von Hülsmanns wichtigsten musikalischen Konstanten. Neu hinzugekommen ist nun der Sänger Roger Cicero, Sohn des viel zu früh verstorbenen Pianisten Eugen Cicero. Es ist eine bewusste Besetzung gegen den Strich. Waren es in der Vergangenheit die Vokalistinnen Rebekka Bakken und Anna Lauvergnac, mit denen Hülsmann erfolgreich zusammenarbeitete, so interpretiert nun ausgerechnet ein Mann die Gedichtzeilen einer Frau. Cicero, der sich mit dem „Soulounge“-Kollektiv in letzter Zeit einen Namen bei einem größeren Publikum machen konnte, ist ein Virtuose in der Kurt-Elling-Tradition. Als er zum ersten Mal Hülsmanns Dickinson-Bearbeitungen hörte, war ihm klar: „Das ist ausgesprochen ungewöhnlich. So etwas habe ich noch nie gesungen“. Weitere Informationen

Sa. 11.02. 21 Uhr Vernissage & Konzert

Jazz Age Ensemble

Leszek Zadlo (sax, fl), Jan Miserre (p, keys), Rainer Glas (b), Harald Rüschenbaum (dr).

Der Erlanger Bassist Rainer Glas spielte im früheren Jazzclub Unterfahrt erstmals bereits Anfang der 80er Jahre. Seitdem ist er mit seinen Formationen und als Bassist im Leszek Zadlo Ensemble immer wieder hier zu Gast gewesen. Beim Konzert am Samstag, 11. Februar 2006 wird er sich nicht nur mit seinem aktuellen JAZZ AGE ENSEMBLE in der Unterfahrt vorstellen, sondern in München erstmals auch als Maler und Grafiker. Mitte der 70er Jahre studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und ist seitdem als Jazzmusiker, Grafiker und Maler aktiv. In der Ausstellung in der Unterfahrt-Galerie werden eine Serie Acryl-Bilder mit prominenten Jazzmusikern und Jazz-Poster von ihm ausgestellt. Anschließend an die Vernissage um 19:30 Uhr wird er zusammen mit Leszek Zadlo (saxes, flute), Jan Miserre (piano, keyboards) und Harald Rüschenbaum (drums) ab 21 Uhr mit seinen Bässen zu hören sein. Das Jazz Age Ensemble spielt kreativen Modern Jazz mit Eigenkompositionen und Weltmusikelementen. Weitere Informationen

So. 12.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 05.02 Weitere Informationen

Mo. 13.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra entführt heute in die Klangwelt des Meisterarrangeurs und Trompeters Thad Jones. Bill Holman, Saxophonist und Meister des mehrstimmigen Tonsatzes hat zahlreiche Arrangements für die Thad Jones Big Band geschrieben, und so ist es naheliegend, die beiden Klangzauberer an diesem Montagabend gemeinsam zu präsentieren. Weitere Informationen

Di. 14.02. 21 Uhr My funny Valentine

Tricia Leonard & Band

Tricia Leonard (voc), John Brunton (git), Gary Todd (b), Stefan Schmid (p), Wolfgang Kotsowilis (dr)

Valentinstag! - eine kommerzielle Angelegenheit, aber Gott sei Dank eine guter Anlass alle die wunderbaren schnulzigen love songs zu präsentieren! "Endlich eine klare, reine Stimme die Jazz Texte richtig artikulieren lässt" so die SZ über Tricia Leonard, geboren in London, seit 10 Jahren in der Münchner Musikszene zuhaus. "Mit ihren klaren unverschnörkelten Balladen und humorvollen Swing-Nummern zaubert sie eine Atmosphäre "von längst vergessenen Zeiten" MM. Kurz gesagt: ein emotionaler Leckerbissen für alle - von frisch verliebten bis zu einsamen sogar bitteren Herzen. Wegen der romantische Stimmung hat sie versprochen weder böse Blicke auf die Musiker zu werfen noch auf der Bühne ins Micro zu fluchen. Sie wird auch auf keinen Fall 'Fever' singen. Nichtraucher! Auf besonderen Wunsch der Musiker/innen und in Kooperation mit der Nichtraucherorganisation Bel Air ist das Rauchen an diesem Abend nicht nur, wie sonst üblich, während des Konzerts, sondern den ganzen Abend nicht gestattet. Herzlichen Dank. Weitere Informationen

Mi. 15.02. 21 Uhr stargastspiel

Ernie Watts Quartet

Ernie Watts (ts), Christoph Sänger (p), Rudi Engel (b), Heinrich Köbberling (dr).

Saxophonist Ernie Watts zählt ohne Zweifel zu den größten Jazzmusikern seiner Generation. Während seiner abwechslungsreichen Karriere hat er sich immer seinen eigenen Stil und Sound bewahrt. Seit 1994 beim renommierten Label JVC, hat Watts immer wieder durch sein kräftiges, singendes Spiel bewiesen, daß er ein Jazzmusiker erster Klasse ist. Ursprünglich von John Coltrane inspiriert, gewann er in jungen Jahren ein Stipendium in Berklee und war innerhalb kurzer Zeit Tenorist in der Band von Buddy Rich. Später war er dann für 20 Jahre in der Hausband der "Tonite Show". 1987 dann der Umzug nach Colorado. Dies bedeutete für ihn den internationalen Durchbruch als bis heute unersetzliches Mitglied des preisgekrönten "Quartet West" von Bassist Charlie Haden. "Phrasing as natural as falling water and a sound that is at once steeped in tradition and wholly unique" (Eric Levin, People Magazine). Weitere Informationen

Do. 16.02. 21 Uhr Funky Jazz and a whole lotta Soul

Titilayo Adedokun Band

Titilayo Adedokun (voc), Jürgen Seefelder (ts), Stefan Schmid (p), Joachim

Titilayo Adedokun wurde in United States als Tochter nigerianischer Eltern geboren, als Pastoren Tochter begann sie schon im Alter von 2 Jahren in Kirchen zu singen. Während sie für ihren Opern-Abschluss am Cincinnati Conservatory of Music in Ohio vorbereitete, sang sie Musicals in "dinner theaters". Sie ist eine außergewöhnlich vielseitige Künstlerin, eine großartige Vokalistin, die in der Oper, im Musical, Jazz und Gospel gleichermaßen beheimatet ist. Weitere Informationen

Fr. 17.02. 21 Uhr Floating

Ketil Bjørnstad Trio

Ketil Bjørnstad (p), Palle Danielsson (b), Alex Riel (dr).

Als Autor von rund 20 Büchern – darunter Kriminalromane ebenso wie Künstler-Biografien – errang Bjørnstad literarisches Ansehen, und sein musikalisches Debüt gab er schon als Sechsjähriger mit Bartóks Piano-Konzerten. Doch dann entdeckte Ketil Bjørnstad den Jazz und schuf auf seinen vielen Alben intime Klangpoesie. Mit "Floating" legt der norwegische Pianist erstmals ein Album vor, das er mit einem klassischen Jazz-Piano-Trio aufgenommen hat. "Ein Traum wurde für mich wahr, als Marilyn Mazur und Palle Danielsson mir die Zusage gaben, an den Trio-Aufnahmen mitzuwirken", schreibt Bjørnstad in seinem Begleittext zu diesem Album, das im neuen Rainbow-Studio von Jan Erik Kongshaug aufgenommen wurde, im Januar diesen Jahres bei Universal erschienen ist und heute Abend präsentiert wird. Schwerelose Musik zum Eintauchen und Treibenlassen - Floating. Weitere Informationen

Sa. 18.02. 21 Uhr

Breuer - Heller Quintet

Carolyn Breuer (as, ss), Paul Heller (ts), Hermann Breuer (p), Sava Medan (b), Guido May (dr)

Die umjubelte Münchner Altsaxophonistin Carolyn Breuer trifft auf den umjubelten Kölner Tenorsaxophonisten Paul Heller - und wie gut sich Bayern und Preußen, trotz diverser Sprachdifferenzen, verstehen, hören Sie an diesem Abend! "....setzt Heller mit scharf konturiertem Ton, moderner BeBop-Philosophie und der kraftvollen Phrasierungsgeometrie eines Sonny Rollins einen wohltuend sachlichen Kontrapunkt. Seine Soli beinhalten feine Klangsinnlichkeit, bouncende Rhytmik sowie raumgreifende Dynamik und besitzen die Qualität anregender Kurzgeschichten. (...)" Donau Kurier. "Schnellere Tempi geht Carolyn Breuer extrovertierter, mit mehr Elan an, ohne dass die Klarheit und Disziplin, die das Spiel der sensiblen Saxophonwohltönerin seit je auszeichnete, verloren ginge.....eine begnadete Klangpoetin der zarten Stimmungen, deren Sound im wahrsten Sinne des Wortes berührt: Sie schreibt lyrische Kleinodien, die sie mit einem so innigen Ton vorträgt, dass sie der Hörer als Wärme in der Herzgegend oder als Gänsehaut fühlen kann. Der hier von ihr erreichte warme, nuancenreiche Sopran-Sound ist ohnehin eine Rarität." Rondo, Marcus A. Woelfle. Mit einer wunderbaren Rhythmusgruppe im Gepäck wird dies sicher ein wunderbarer Abend der Jazz-Völker-Verständigung! Weitere Informationen

So. 19.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 5.2.. Weitere Informationen

Mo. 20.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen Repertoire von über 500 Titeln spielt heute das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra eine Auswahl der Stücke, die bei Musikern und Publikum auf die grösste Resonanz stossen: Dazu gehören Originals der Bandmitglieder und Standards der grossen Big Band Literatur. Mit packendem Ensembleklang, grossartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuss der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Di. 21.02. 21 Uhr Piano Solo

Didier Squiban

Didier Squiban (p)

Er ist am äußersten Westzipfel Europas zu Hause - im bretonischen Departement "Finistère", buchstäblich: am Ende der Welt. Didier Squiban heißt er und gilt spätestens seit dem Erfolg seiner Debüt-CD "Molène" in Frankreich als der Star im Bereich Klaviermusik. "Ob Jazzliebhaber, Klassikanhänger oder Popfan", schreibt die französische Zeitung "Le Parisien" nach einem erfolgreichen Solokonzert des Künstlers, "jedem hat Didier Squiban, dessen Kunst man in keine Schublade packen kann, etwas zu sagen." Seine Musik ist eine Reise durch die Bretagne, die einen beim ersten Anhören in ihren Bann zieht. Wie schwärmte doch ein Landsmann von Didier Squiban: "Sein ozeanisch angehauchtes Piano verführt so sehr zum Träumen, dass man in seinem Kielwasser Meerjungfrauen zu sehen glaubt..." Mit freundlicher Unterstützung des Institut francais de Munich und des French Music Export Office Berlin. Weitere Informationen

Mi. 22.02. 21 Uhr

Allan Praskin Trio

Allan Praskin (as), Paulo Cardoso (b), Sebastian Nay (dr).

Allan Praskin, Altsaxophon, seit Jahrzehnten von vielen Musikerkollegen als Geheimtipp gepriesen, wuchs in Los Angeles, im Dunstkreis namhafter Westcoast-Musiker wie J. R. Monterose, George Morrow, Frank Butler und Bobby Hutcherson auf. Nach dieser intensiven Bebop- und Hardbop-Phase trieb es ihn 1972 nach New York, wo er sich in der Free Jazz Szene engagierte und etablierte. Er nimmt für das E.S.P.- Label mit James Zitro auf und spielt mit Sam Rivers, Beaver Harris, und Sunny Murray, bevor er mit der Gunther Hampels Galaxie Dream Band nach Europa kommt, mit der er vier Jahre lang tourte. Und er blieb in Europa, zuerst in Deutschland, hier in München, und dann in Österreich. Schön dieses wunderbare Trio endlich mal wieder in der Unterfahrt begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen

Do. 23.02. 21 Uhr Luna Tunes

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Antje Uhle (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr)

Der Mond. Über kein anderes Thema wurde in Literatur und Musik mehr geschrieben - na ja, vielleicht noch über die Liebe ... Nach dem großen Erfolg ihres neuen Projekts "Lunar Tunes - Lieder über den Mond" in der Unterfahrt im Oktober 2005 hat die Sängerin Jenny Evans ihr Programm weiter entwickelt. Wie auch auf ihrer von der Kritik hoch gelobten CD "Nuages", hat sie für das aktuelle Projekt klassische Themen neu bearbeitet: u.a. Debussys Claire de Lune, Gnossienne 4 von Eric Satie und Rachmaninovs 2. Klavierkonzert, das in den 40er Jahren unter dem Titel Full Moon And Empty Arms von Sinatra bekannt geworden ist. Dazu gibt es - natürlich! - bewährte Jazz-Standards wie Moonlight in Vermont und Moonglow zu hören, aber auch neu interpretierte Pop-Hits von Van Morrison oder Sting und - für Peter Kreuders "Ich spür in mir ..." hat sie sich einen neuen mondsüchtigen, englischen Text ausgedacht. Begleitet wird Jenny Evans von der Pianistin Antje Uhle, Thomas Stabenow (b) und Rudi Martini (dr). "Die musikalische Intelligenz einer Sängerin zeigt sich auch an dem Repertoire, das sie sich wählt." (Stephan Richter, Stereo) Weitere Informationen

Fr. 24.02. 21 Uhr Saved by Soul

Pea Jay

Curious Christian, Cool Conny und Charming Claudia (Vocals), Double Daniel, Dynamic Dirk und Alltime Oliver (Bläser), Fabulous Frank, Magic Marcus, Power Peter und Wonder Werner (Rhythmusgruppe).

Treibende Rhythmen, knackige Vocals und messerscharfe Bläsersätze – das ist es, was unzählige Musikliebhaber noch heute an den großen Stars und Songs aus der Soulära verehren. Namen wie James Brown, Otis Redding und die Temptations ziehen noch immer Millionen in ihren Bann und auf die Tanzflächen. Aus München, der heimlichen Hauptstadt des Soul, kommt eine Band, die dieses Erbe pflegt, kultiviert und in die Gegenwart transportiert: Pea Jay and The Peanuts featuring the Pea Honks, oder kurz und einfach Pea Jay. Hinter der Band stehen zehn Münchner Musiker, allesamt keine Unbekannten in der bayerischen Rock-, Jazz- und Soulszene. Mit drei Sängern, einem dreistimmigen Bläsersatz und der klassischen vierköpfigen Rhythmusgruppe bringen Pea Jay jeden Club zum Kochen Weitere Informationen

Sa. 25.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'guitar highlight'

Haens' che Weiss Trio

Haens'che Weiss (git), Micky Bamberger (p), Vali Meyer (b)

"Spiel wie Du spielst!" antwortete der bekannte Multi-Instrumentalist Gono Weiss seinem damals 12-jährigen Sohn auf die Frage: "Wie soll ich denn dieses Stück spielen?" Diesen Rat, aus dem spontanen Gefühl seine Musik zu konzipieren - oder eben nicht - hat sich Haens'che Weiss bis zum heutigen Tag zu seinem Grundsatz gemacht. Obwohl sich sein musikalischer Horizont in den letzten Jahren in unglaublicher Weise erweitert hat, hat der Gefühlsmensch Haens'che Weiss sich nie in der Musik verloren und die Liebe zur Musik ist immer noch die beständige Grundlage zu neuen Erfahrungen. Der Gitarrist, der zunächst mit dem Schnuckenack Reinhardt Quintett und dann mit seinem Haens’che Weiss Quintett wesentlichen Anteil an der Verbreitung des "Zigeunerjazz" in Deutschland hatte, besticht heute durch ein magisch-poetisches Gitarrenspiel, hauptsächlich aus der Sparte Jazz, aber auch mit Farbtupfern aus dem Bereich Folklore und Vals Musette. Vali Meyer ist ein Kontrabassist der Sonderklasse, dem man ebenso fasziniert, wie vergnügt zuhört und zuschaut. Er verfügt über jedes spieltechnische Mittel und - das ist seine größte Stärke - er geht in einem Maße auf seinen Partner ein, das diesen immer wieder zu Höchstleistungen anspornt, dabei steht Valy Mayer seinem Partner in nichts nach. Er besticht aber nicht nur durch sein Bassspiel sondern verblüfft immer wieder mit seinen Vokalinter-pretationen sei es Bluesgesang, Scat, oder – wie ein Kritiker einmal schrieb – die perfekte Imitation eines ganzen Batucada-Orchesters. Er ist auf ganz besondere Art ein Seelenverwandter von Haens'che Weiss. Der Pianist Micky Bamberger ist ein junger Nachwuchsmusiker aus der Familie von Haens'che Weiss. Weitere Informationen

So. 26.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'guitar highlight'

Wawau Adler Quartet

Wawau Adler (lead-git), Holzmano Lagrene (rhythmus-git), Hajo Hoffmann (violine), Joel Locher (b).

" Keine Frage: sie sind die Erz- und Urmusikanten in Europa, die Sinti und Roma. Kaum eine andere Volksgruppe, bei der Gefühl und Melodie so echt und beseelt aus Stimme und Instrument fließen. Etwa bei Wawau Adler, dem Gitarristen aus Karlsruhe. Einen Lehrer hat er nicht gebraucht, um eine stupende Virtuosität zu entwickeln. Die liegt dem jungen Jazzgitarristen im Blut, wie so vielen Sinti und Roma. Lakonisch und Smart ließ er seine hurtigen Non-Legato-Laufe dahinwieseln, sein Swing ist mit lässigem Witz und Understatement bestens abgeschmeckt. Wie er seine feingliedrigen Soli rasen ließ, Läufe beschleunigte, vorantrieb, dann wieder verlangsamte, das zeigte viel Gefühl für die rhythmische Elastizität und Gespür für den Spannungsaufbau. Leicht und lässig gehen Wawau Adler die Soli von der Hand. Das sieht spielerisch leicht aus und doch ist harmonisch verwegen, wie er mit seinem Quartett die Standards von Cole Porter, Ellington, Jobim und Mancini ausreizt. Reiche Farben aus seiner Gitarre herauszulösen, das versteht der Gitarrist ohnehin: trocken abgedämpftes Pizzicato, wohlig flüssiges Geschmeide und Flageolett-Sequenzen lässt er ebenso abgebrüht wie erregend aus den Saiten fließen." Die Rheinpfalz Weitere Informationen

Mo. 27.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'Violin Summit'

Hannes Beckmann & The Gipsy Jazz Violin Summit

Zipflo Reinhardt (violine), Zipflo Weinrich (violine), Hannes Beckmann (violine) Tilmann Günther (p), Georgy Makoshvili (b), Joris Dudli (dr).

Nicht nur "Zigeunerjazz" ist an den nächsten 2 Abenden angesagt! Heiße Bebop-Passagen und Cool Jazz wechseln mit barock-menuettt-farbigen Einlagen. "Ein Violin-Treffen, das im mitunter freien Trio-Spiel der drei Geiger gipfelte und damit der von Grappelli begründeten Tradition alle Ehre machte. Stellenweise frenetischer Applaus der Fans!" So die Süddeutsche zum letzten Gipfeltreffen der 3 Meistergeiger Reinhardt, Weinrich und Beckmann. Weitere Informationen

Di. 28.02. 21 Uhr Gypsy Carneval 'Violin Summit'

Hannes Beckmann & The Gipsy Jazz Violin Summit

Zipflo Reinhardt (violine), Zipflo Weinrich (violine), Hannes Beckmann (violine) Tilmann Günther (p), Georgy Makoshvili (b), Joris Dudli (dr).

siehe 27.02.2006 Weitere Informationen

Mi. 01.03. 21 Uhr

geschlossen

Do. 02.03. 21 Uhr avantgarde highlight

demierre-guy-niggli

Jacques Demierre (p), Barry Guy (b), Lucas Niggli (dr)

Dieses Hochenergie –Trio pflegt einen absolut entstaubten Umgang mit der belasteten und doch großartigen Besetzungsformel des Jazz: Das Piano-Trio, vielleicht etwa mit der Symbolträchtigkeit eines Streichquartetts in der klassischen Musik zu vergleichen, ist immer noch ein an Farben und Interaktionsmöglichkeiten enorm reiches Spielfeld. In dieser Konstellation treffen aber hier nicht nur drei mit vielen Wassern gewaschene Improvisatoren aufeinander, die allesamt auch zu den Erneuerern der Spielweisen ihrer Instrumente gehören, sondern hier begegnen sich drei Musiker, die sich alle auch als Komponisten im Bereich von zeitgenössischer Musik, Performance und aktuellen Formen des Jazz betätigen. Der Pianist wird hier nicht von einer Rhythmus-Sektion begleitet, die eingefahrenen Rollen werden konstant demontiert, und es entsteht so eine äußerst agile, intensive Trio-Musik, die geprägt ist von hohem formalen Bewusstsein, flinken Wendungen, schönen Klängen, Witz und einer Disziplin, die den Improvisationen eine besondere Dringlichkeit gibt. Das Duo Jacques Demierre - Lucas Niggli, das bereits auf eine längere Geschichte zurückblicken kann, wird hier mit dem Bassisten Barry Guy, einem der führenden Köpfe in der europäischen Szene der Improvisation, zum Dreieck erweitert, und findet mit ihm den idealen Partner für einen Tanz auf dem hohem Seil ohne Netz und doppelten Boden. Demierre-Guy-Niggli spielten neben Clubkonzerten bereits zwei fulminante Auftritte bei den Festivals in Moers und Mulhouse. Weitere Informationen

Fr. 03.03. 21 Uhr highlight

Tuomi

Carsten Daerr (p), Carlos Bica (b), Kristiina Tuomi (voc)

Tuomi gelingt spielerisch der Balance-Akt zwischen zeitgenössischem Songwriting, Kunstlied und Jazz. Aus dieser Synthese entsteht eine bittersüße Klangwelt, die auf höchstem Niveau geradezu unanständig melancholisch und melodieverliebt jedem Lied sein eigenes atmosphärisches Gesicht verleiht. Es ist eine transeuropäische Diagonale der besonderen Klasse, die sich da zusammen geschlossen hat: Finnland - Deutschland – Portugal heißt die tönende Achse. Als Meister über die Tasten zeichnet Berlins Neuentdeckung, Carsten Daerr verantwortlich. Daerr schafft es, dass selbst abenteuerliche Wendungen rund klingen, zwanglos originell. Und die Zeitschrift keyboards bescheinigte Daerrs Spiel "enormen harmonischen und pianistischen Einfallsreichtum, der eine neue Verbindung von Europäischer Kunstmusik und Jazz herstellt." Für ein stets ungeheuer singendes, mal federndes, dann wieder bauchiges Fundament sorgt Carlos Bica am Bass. Der Portugiese, der in seiner Heimat 1998 zum Jazzmusiker des Jahres gekürt wurde, ist auf internationaler Ebene bestens bekannt. Er verzahnt Jazz, Rock und ethnische Anklänge mit dem Erbe seiner Heimat. Schließlich die Wandlungsfähigkeit von Kristiina Tuomis stimmlicher Strahlkraft: Den hauchend-balladesken Ton beherrscht sie genauso wie eine mädchenhafte, neckische Laune, und fulminant ist ihr Vermögen, sich von verhaltenen bis zu mächtigen expressiven Sequenzen zu steigern. In viele Charaktere schlüpft die Deutsch-Finnin während des abwechslungsreichen Repertoires. Das stammt zumeist aus der Werkstatt von Carsten Daerr, greift neben reinen Originalkompositionen aber auch auf Verse eines spannenden literarischen Spektrums zurück. Feierliche, getragene Töne in einer Shakespeare-Vertonung, eine Noise-Miniatur, die einen Suzanne Vega-Song paraphrasiert, Anklänge an Bartók, eingerahmt durch zwei Poe-Poeme, die mit ihrem versonnenen Charakter eine stimmungsvolle Klammer um das Opus bilden. Weitere Informationen

Sa. 04.03. 21 Uhr brazil jazz highlight

Paulo Cardoso Acervo

Marcio Tubino (sax), Marc Schmolling (p), Paulo Cardoso (b), Mario Gonzi (dr), Luis Ribeiro (perc).

"Ich muss einfach immer wieder die Musik aus meinem Heimatland Brasilien spielen. Allein die Mischung aus den afrikanischen,indianischen und europäischen Kulturen ergibt einen musikalischen Reichtum, der seinesgleichen sucht. Und genau diesen Reichtum möchte ich mit Acervo vorstellen: Die gesamte Bandbreite der brasilianischen Musikbibliothek - die urbane Musik aus S. Paulo, die sehr afrikanisch geprägte Musik aus Bahia, der Bossa aus Rio, die Vaneirao aus Rio Grande do Sul, Carimbó aus dem Norden, Baiao aus dem Nordosten und vieles mehr. Begleitet werde ich von großartigen Musikern, die schon lange diesen "trip" mit mir gemeinsam verfolgen. Dazu gehört Marcio Tubino, ein großartiger Saxofonist und Percussionist aus Porto Alegre. Das Klavier spielt Marc Schmolling, ein brillanter Pianist aus München, der mit seinem harmonischen und rhythmischem Verständnis meine Musik sehr bereichert. An den Drums sitzt mein "alter ego" Mario Gonzi, mit dem ich unter anderem 13 Jahre in Art Farmer´s Band gespielt habe. Der Mann ist der Boss an den Drums. Luis Ribeiro ist ein junger Percurssionist aus meiner Heimatstadt S. Paulo, der diesen Reichtum an Rhythmik fesselnd umsetzen kann. Ich selbst spiele Bass und singe zur Gitarre. Es ist uns allen sehr wichtig "to take care of the tradition", deshalb beinhaltet unser Repertoire neben eigenen Kompositionen auch Werke von Tom Jobim, Johny Alf, Edu Lobo, Carlos Lyra, Paulo Dorffman, Luis Gonzaga und und ... Weitere Informationen

So. 05.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Hajo von Hadeln (dr)

Hajo von Hadeln trommelt sich kühn und versiert durch die Stilistiken des Jazz und der brasilianischen Musik. Das kommt der Jam Session im März zu Gute - Hajo spielt alles und steigt auf alles ein, auch auf die Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 06.03. 21 Uhr Programmänderung!

Hajo von Hadeln's Monday Special

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra musste das heutige Konzert leider absagen. Doch für Ersatz ist gesorgt: der Schlagzeuger Hajo von Hadeln übernimmt das Ruder und präsentiert u.a. die Sängerin und Pianistin Karen Edwards. Weitere Informationen

Di. 07.03. 21 Uhr pirouet presents

Johannes Enders international Jazzquartet 'Zen Picture'

Johannes Enders (sax), Oliver Kent (p), Henning Sieverts (b), John Hollenbeck (dr)

Immer wieder lädt der Ausnahmesaxophonist, Kulturförderpreisträger der Stadt München und SWR Jazz Preisträger Johannes Enders illustre musikalische Gäste ein. In der Vergangenheit waren dies Größen wie Lee Konitz, Billy Hart, Franco Ambrosetti, Ingrid Jensen, Joey Calderazzo oder Vincent Herring. Diesmal bereichert der New Yorker Meisterschlagzeuger John Hollenbeck das Johannes Enders Quartet und läßt ganz eigenwillige Klanggebilde entstehen. John Hollenbeck gehört sicher zu den gefragtesten Schlagzeugern New Yorks und spielte mit dem Who's Who der amerikanischen Jazzszene: u.a. Jim Mc Neely, Marc Copland, Fred Hersch, Drew Gress und Meredith Monk und mit seiner eigenen hochinteressanten Formation The Claudia Quintet. Mit seinem unbestechlichen Swing ergänzt er das Gespann: Oliver Kent aus Wien am Klavier, Träger des Hans Koller Jazzpreises 2002. Der Münchner Henning Sieverts am Kontrabass vervollständigt die hochkarätige Rhythmusgruppe. Weitere Informationen

Mi. 08.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Wollny-Kruse-Schaefer [em]

Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr)

Ein Pianotrio auf Nebenwegen, immer ein bisschen in Schräglage, auf einem groove-orientierten Trip weg vom Mainstream. Urbanität Marke Hauptstadt-Jazz. Referenzen freundlichst einzuholen im Roten Bereich oder beim Rosa Rauschen. Anleihen beim Hip-Hop, auch mal ungerade, freak und frei. Interaktion ist wichtig, aufeinander Hören, akute Reaktion in Mikrosekunden, so dass bei aller Freiheit die Richtung stimmt. Tempo dazu, Stillstand ist Rückschritt. Nervöse Bewegung, hyperaktive Hektik, drei atemlos getanzte Derwische auf der Überholspur, polytonale Klangwolken und perkussive Geräuschattacken. Licht und Schatten! Geht auch mal langsamer, aber nur, wenn's dunkel wird. Düstere Morbidität wie ein flackernder alter Schwarz-Weiß-Film. Lola rennt. Quer durch Metropolis. Call it [em]! "Der 26-jährige Pianist spielt bereits in der ersten Liga der bundesdeutschen, wenn nicht sogar der europäischen Jazzmusiker." Süddeutsche Zeitung Weitere Informationen

Do. 09.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Heinz Sauer - Michael Wollny Duo

Heinz Sauer (ts), Michael Wollny (p)

Die "WELT AM SONNTAG" zählte die Musik dieses Duos "zum Besten, das deutscher Jazz zu bieten hat", und DIE ZEIT ging noch weiter – mit dem aufrüttelnden Attest: "Der Jazz lebt hier wieder". 46 Jahre liegen zwischen den beiden "Eigensinnigen" (DIE ZEIT) – aber musikalisch könnten sich zwei Musiker kaum näher sein. Saxophonist Heinz Sauer, einst eine der prägenden, ganz großen Figuren des bundesdeutschen Nachkriegsjazz. Und Michael Wollny, die große junge Jazz-Entdeckung des Jahres 2005 in Deutschland. Geboren 1932 und 1978. Der eine groß geworden mit dem Jazz als Ausdruck des Neuaufbruchs nach dem zweiten Weltkrieg und einer verheerenden Diktatur. Der andere aufgewachsen in einer Zeit des Stile-Pluralismus, in dem musikalisch alles erlaubt ist und in der musikalische Symbole uneindeutig geworden sind, vielfältig schillern. Beides Musiker von immenser Intensität. Sauer mit einem Saxophonton, den der Kritiker Ulrich Olshausen einmal mit strömender Lava verglichen hat, ein Ton, der sich mit elementarer Kraft ergießt und der dann in ganz vielen verblüffenden Farbnuancen verglimmt. Wollny mit seinen überraschenden Eruptionen am Klavier, seinen geistvoll nach allen Seiten stiebenden Klang-Splittern aus einer harmonisch völlig freien Welt, die die Frage nach Tonalität und Atonalität längst hinter sich gelassen hat. Und wenn sie spielen, spürt man sofort die starke Geistes- und Temperamentsverwandtschaft. Das beweist auch die soeben bei ACT erschienene CD "Certain Beauty". Weitere Informationen

Fr. 10.03. 21 Uhr Future-Brazil-Beats

riovolt

Norbert Küpper (perc, electronic), Dey Brizzo (vocal), Florian Riedl (sax, electronic), Christian Gall (rhodes).

Riovolt ist eine innovative Mischung brasilianischer Stile wie Samba, Forró und Bossa Nova mit Elektronica, Drum’n’ Bass, Break Beats, Funk und Jazz – bestens geeignet zum Clubben, Loungen, Chillen oder einfach nur Zuhören. Riovolt überzeugen ihr Publikum live. Ein Auftritt der Band bedeutet: Vier Vollblutmusiker bieten mit Virtuosität, Groove, heißen Soli und coolen Vibes eine perfekte Performance. Im Bühnenmittelpunkt steht die brasilianische Sängerin Dey Brizzo, die mit ihrer Stimme und ihrem Charme das Publikum einfängt. Daneben sorgt Nobit mit elektronischen Beats und Live-Percussion für mitreißende Rhythmen, bei denen keiner mehr ruhig stehen bleibt. Florian Riedl an Sax, Flöte und Electronics und Christian Gall an den Keyboards vervollständigen die Besetzung. Weitere Informationen

Sa. 11.03. 21 Uhr highlight

Kölner Saxophon Mafia

Wollie Kaiser, Roger Hanschel, Steffen Schorn, Joachim Ullrich (saxophone)

Sie hören nicht gerne, dass Sie Jazz machen. Aber was machen Sie dann? Aktuell zumindest begeben Sie sich - auf musikalischer Sinnsuche befindend - in die Zeitmaschine aktueller Musikströmungen. Und zwar nach dem Motto: zurück in die Zukunft der Tradition. Erinnern wir uns: Vor 24 Jahren war das Raumschiff Saxophon Mafia in die unendlichen Weiten der Milchstraße des Jazz und seiner verwandten Spielarten aufgebrochen. Per Saxophon durch die Galaxie hieß die einmalige Erfolgsstory der Saxophon spielenden Astronauten. Auch wechselnde Besatzungen konnte das Flugobjekt nicht von seinem Kurs abbringen. Markenzeichen blieb immer ihr blindes Verständnis im lichtleeren Raum der Vorzeichen # und b. Ihre einsteinsche Formel lautet: kreative Energie = klasse Technik mal Humor2 und verhalf der Saxophon Mafia zur Aura ewiger Jugend und Frische. Relativitätstheorien spielen in ihrem Kaleidoskop musikalischer Tonarten keine Rolle. Ihr Kosmos besteht aus melodischen Sternschnuppen, rhythmischen Soundexplosionen und interaktiven Klangeruptionen. Gegen Alien-Attacken der niederen Unterhaltungskultur wehren Sie sich mit Bläsersätzen aus allerfeinstem Laser. Ihre Kost ist kein Weltraum-Junkfood sondern eine Vitamin-Spritze gegen die Langeweile etablierten Musikkonsums. Aber wer jetzt denkt, diese 4 Herren sind Lichtjahre von uns entfernt, der irrt. Sie umkreisen mit ihrer Raumkapsel die Hall of Fame auf dem Weg zur Unsterblichkeit. Von Saxophon-Legenden zu sprechen ist allerdings viel zu früh, da Sie nur so vor Tatendrang, Abenteurertum und Leben sprühen. Aber sie sind auf dem besten Weg dorthin. Weitere Informationen

So. 12.03. 21 Uhr

Jam Session

siehe 05.03.. Weitere Informationen

Mo. 13.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel grosser Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Weitere Informationen

Di. 14.03. 21 Uhr

Walter Lang 'Romance'

Walter Lang (p), Peter Tuscher (tp,flh), Ekkehard Rössle (sax), Henning Sieverts (b), Rick Hollander (dr)

Walter Lang’s „Romance“ erzählt wundersame Episoden aus der im Umbruch befindlichen Musikwelt des 21. Jahrhunderts, in der alles möglich erscheint und bei einer Besetzung wie dieser tatsächlich auch funktioniert. Auf dem Programm stehen Lieder von Robert Schumann und Franz Schubert sowie Kompositionen Walter Langs, die sich durch autobiografische Züge auszeichnen; sei es das Gefühl einer pulsierenden Großstadt (Madrid after Dark) oder der Klang des Frühlings (Spring Birds), ein Spaziergang in einem vorwinterlich, verschneiten Paris (Rue de Lafayette) oder aber die Imagination afrikanischer Musik (D’Afrique). "Walter Lang’s Kompositionen sind Rückschau und Ausblick, Arrangement und Improvisation, Bewusstes und Vages, Schwebendes und klare Linien. Europäischer Jazz und amerikanische Kammermusik von einem ganz und gar ungewöhnlichen musikalischen Kosmopoliten". (R. Köchl) Weitere Informationen

Mi. 15.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - The Moment We Met

Esther Kaiser & Band

Esther Kaiser (voc), Carsten Daerr (p), Marc Muellbauer (b), Jens Dohle (dr)

Eine Begegnung ist nur so bemerkenswert, wie das, was man daraus macht. Esther Kaiser macht immer das Beste daraus, weil sie sich um ihre eigenen und gedachten Begegnungen eine ganz eigene, begegnungsreiche Musik arrangiert – in der Abbey Lincoln auf die Beatles, Chopin auf Rilke, Standards auf Folksongs und Einflüsse von Joni Mitchell über Astor Piazzolla bis zu Bach und Monk auf kaiserliche Originale treffen. "The Moment We Met", das zweite Album der 30-jährigen Sängerin und Komponistin aus Berlin, ist auch deshalb eine klang- und seelenvolle Begegnung mit einer der schönsten neuen Stimmen dieser und aller anderer Jazzszenen. In dem Moment, wenn der luftige, helle Gesang dieser Ausnahmevokalistin, deren mädchenhafter Charme auch manch melancholische Note durchdringt, auf die Musik ihrer erstklassigen Band trifft, funkt es zur inspirierten Initialzündung. Zwischen kleinem Flirt und großer Sache, lebendiger Leichtigkeit und erlebter Tiefe balanciert "The Moment We Met" sich (und uns) in eine hörbar zukunftsreiche Erlebniswelt. Weitere Informationen

Do. 16.03. 21 Uhr avantgarde highlight

4 walls + 2

Phil Minton (voice), Veryan Weston (p, voice), Luc Ex (ac bass) , Michael Vatcher (drums), Isabelle Duthoit (cl), Gail Brand (tb).

Hervorgegangen aus einer Kombination der Band-Konzepte von "Roof" (Tom Cora) und "Ways" (Veryan Weston) schaffen "4 Walls" eine arglistige musikalische Welt aus Lärm und Melodien, deren Schönheit und Spannung von einer ständig wechselnden Konfrontation von perfekt einstudierten Stücken und freier Improvisation beschworen wird. Dunkle melancholische Klänge gegen schnelle humorvolle Stücke, schlanke Miniaturen gegen enorme energische Anfälle, bei denen der unvergleichliche Stimmakrobat Phil Minton unter Starkstrom steht. Und heute +2, die Klarinettistin Isabelle Duthoit und die Posaunistin Gail Brand verleihen den 4walls ein zusätzliches Spektrum an Klängen und Ausdrucksmöglichkeiten. "... bei dem Phil Minton den Ton angibt. Und was für einen! Als habe man Bobby McFerrin und Tom Walls gemeinsam unter Starkstrom gesetzt, röhrte, säuselte, zwitscherte, brüllte und wimmerte er, dass einem die Schauer in Folge über den Rücken liefen" Harry Lachner, SZ. Weitere Informationen

Fr. 17.03. 21 Uhr

Bernhard Pichl's 'New On The Corner'

Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (dr), Bill Elgart (dr)

Die besondere Vorliebe des Pianisten Bernhard Pichl, der sich viele Jahre lang als Sideman wohlbekannter amerikanischer Musiker einen Namen gemacht hat, gehört dem Trio mit Bill Elgart am Schlagzeug und Rudi Engel am Bass. Der Herausforderung im Trio, einerseits zu einem integrierten Gruppensound zu kommen, und andrerseits die individuellen Stimmen der einzelnen Musiker zu bewahren, stellen sich die Drei mit Erfolg. Weitere Informationen

Sa. 18.03. 21 Uhr

Marcus Kesselbauer Quartet - deep!

Marcus Kesselbauer (ts, ss), Tim Allhoff (p), Andi Kurz (b), Jan Roth (dr).

Marcus Kesselbauer, der im vergangenen Jahr mit seinem DrEamTeAm*5 das Publikum begeisterte, ist heute Abend mit seinem quartet - deep! zu hören. Seine Mitspieler sind allesamt talentierte Nachwuchskünstler. Der Pianist Tim Allhoff und der Bassist Andi Kurz sind über den süddeutschen Raum hinaus bereits gefragte Musiker. Mit dem Schlagzeuger Jan Roth studierte der Münchner Saxophonist in Leipzig, wo beide den Jazz-Förderpreis der Stadt erhielten - Kesselbauer im Jahr 2004, Roth 2003. Gemeinsam spielten die beiden in verschiedenen Formationen u.a. mit Richie Beirach und Joachim Kühn. Im Jahr 2003 trennten sich ihre Wege. Roth ging nach New York - Kesselbauer zog nach München. Heute Abend sind sie wieder vereint und spielen Standards und Original Kompositionen auf ihre eigene spielerische, humorvolle, energiegeladene Art. Fasten your seatbelts! Weitere Informationen

So. 19.03. 21 Uhr

Jam Session

siehe 05.03.. Weitere Informationen

Mo. 20.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 21.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen

Cazyapjazz

Matthias Kaiser (sax), Semih Yanyali (git), Reinhard Buchner (b), Mathis Riehm (dr), Ozan Aydogan (darbuka), Murat Kücükboyaci (keys).

Semih Yanyali (der 15 Jahre seines Lebens in der Kulturmetropole Istanbul verbracht hat) und Murat Kücükboyaci (in München geboren und aufgewachsen) brachen zu einer abenteuerlichen musikalischen Reise auf. Von den Strassen Istanbuls, mit ihren speziellen Zigeuner-Rhythmen, zu den Londoner Clubs mit ihrer Elektro-Musik, über New Yorker Bars groovend von improvisiertem Jazz bis zurück nach München, mit seinem Menschenmix aus aller Herren Länder, führte sie der Weg ihrer musikalischen Selbstfindung. Die sechs Bandmitglieder spielen eine Art Spiel, ein Stil der sich weder vor musikalischem Zeitgeist beugt, noch ihn fürchtet. Ihre Musik hat keine Grenzen, ist mal melancholisch, mal lebenslustig, mal einfach, zuweilen chaotisch, aber immer sehr innig. Es ist der Versuch, türkische Musik mit ihren östlichen Klängen in Drum’n Bass, Fusion, Funk und Jazz aufgehen zu lassen. Weitere Informationen

Mi. 22.03. 21 Uhr Muito Prazer - contemporary brazilian music -

Ju Cassou & Band

Ju Cassou (voc, p), Marcio Tubino (sax, fl), Gilson de Assis (perc), tba (b).

Ju Cassou ist nicht einfach nur eine Sängerin - sie benutzt ihre Stimme als Instrument. Ihre Stimme ist im Jazz und in der "MPB" - Brazilian Popular Music - zu Hause, sie singt sowohl Stücke sehr bekannter als auch unbekannter Komponisten. Sie versteht es, gekonnt Technik und Emotion miteinander in Einklang zu bringen, mit Kreativität bringt sie ihr großer Talent als Interpretin zum Vorschein. Weitere Informationen

Do. 23.03. 21 Uhr

The Monk in all of us

Ulrich Drechsler (bcl, contra-bcl), Oliver Steger (b), Harry Tanschek (dr)

Ulrich Drechsler und Oliver Steger kennen die meisten Menschen von ihrer Zusammenarbeit mit der international bekannten Band „Café Drechsler“. Dass die beiden noch ganz andere Musik verbindet, beweisen sie an diesem Abend gemeinsam mit dem Schlagzeuger Harry Tanschek. Die Musik Thelonious Monk's fasziniert Musiker und Publikum nun schon seit mehr als einem halbes Jahrhundert. Unverkennbarkeit, Originalität und Witz!! Eigenschaften, die man heutzutage nur noch selten findet, zeichnen Monk's Werke aus. Ulrich Drechsler, Oliver Steger und Harry Tanschek wandeln nun bereits seit zwei Jahren auf neuen, unbekannten Pfaden durch das Lebenswerk eines der größten Genies der Jazzgeschichte. Ohne Klavier, dafür mit Bass- und der monströsen Kontrabassklarinette, Kontrabass und Schlagzeug gewinnt das Trio dieser einzigartigen Musik ganz neue Facetten ab. Weitere Informationen

Fr. 24.03. 21 Uhr Blue Note in concert

Robert Glasper Trio

Robert Glasper (p), Vicente Archer (b), Damion Reid (dr)

Alfred Lion, der 1909 geborene Gründer von Blue Note, hat zeitlebens den Jazz geliebt, ganz besonders aber die Jazzpianisten. Bereits die erste Session des Labels am 6. Januar 1939 war den beiden Pianisten Albert Ammons und Meade "Lux" Lewis gewidmet. Im darauf folgenden Jahrzehnt entdeckte und förderte Lion Thelonious Monk und Bud Powell, später kamen Giganten wie McCoy Tyner, Herbie Hancock, Andrew Hill und Cecil Taylor hinzu. Mit Gonzalo Rubalcaba, Jacky Terrasson und Bill Charlap finden sich heute drei der wichtigsten Jazzpianisten der Gegenwart im Katalog von Blue Note. Jetzt lässt sich erneut die Zukunft des Jazzpianos auf Blue Note entdecken: Der gerade 26jährige Robert Glasper ist in New York der Jazzpianist der Stunde. Mit seinem nun erscheinenden Blue-Note-Debüt "Canvas" hinterlässt er sowohl technisch als auch kompositorisch tiefe Eindrücke. Glaspers melodisches Sensorium und seine harmonische Durchdringung sind von geradezu erschreckender Perfektion. Natürlich hat er die üblichen Einflüsse wie Tyner, Hancock, Corea und Jarrett aufgesogen – aber Glaspers Sound ist unverkennbar Glasper selbst. Als Komponist brilliert er mit einer klaren, reinen Natürlichkeit, die erst beim genaueren Hinhören ihre Raffinesse offenbart: Er arbeitet mit eingängigen Melodien und mit sich zwanglos wiederholenden Akkordstrukturen. Weitere Informationen

Sa. 25.03. 21 Uhr highlight

Biréli Lagrène feat Jermaine Landsberger Trio

Biréli Lagrène (git), Jermaine Landsberger (p), Davide Petrocca (b), Herman Pardon (dr).

Biréli Lagrène hat sich nie festlegen lassen: nicht auf die Rolle des Wunderkindes aus dem Elsaß in legitimer Django-Reinhardt-Nachfolge, nicht auf das brillante Fusion-Spiel, nicht auf den abgeklärten Umgang mit sämtlichen Mainstream-Stilistiken. Er war und ist einfach einer der gegenwärtig besten Jazz-Gitarristen, und einer der vielseitigsten weltweit . Mit seinem gegenwärtigen "Gipsy Project" liegt er bei 150.000 (!) verkauften CDs im Popbereich und feiert regelrechte Triumphe bei Presse und Publikum. Beste Voraussetzungen also für die Fortsetzung einer weiteren musikalischen Freundschaft, die sich bereits in über 50 gemeinsamen Auftritten als besonders intensiv und explosiv erwiesen hat: Jermaine Landsberger heißt der Nürnberger Tastenvirtuose, der sich mit verschiedenen Projekten einen hervorragenden Ruf als moderner Jazzpianist in Europa erspielte, mit dem Lagrène nicht nur die ethnische Herkunft aus der Familie der Sinti gemeinsam hat, sondern auch die schier überbordende Vitalität und den unerschöpflichen Einfallsreichtum im Improvisieren. Man darf also mehr als gespannt sein, was Lagrène und Landsberger zusammen mit dem italienischen Bassisten Davide Petrocca, ein Musiker der internationalen Jazzszene, der mit Größen wie Monty Alexander, Hank Jones, Randy Brecker u.v.a. erfolgreich gearbeitet hat, sowie Herman Pardon, einem europaweit gefragten Top-Drummer aus Belgien, dem Publikum zu sagen haben werden. Weitere Informationen

So. 26.03. 21 Uhr

Jam Session

siehe 05.03.. Weitere Informationen

Mo. 27.03. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and his Uptown Jazz Orchestra

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 28.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt - stargastspiel

Bennie Wallace Quartet

Bennie Wallace (sax), Alvin Queen (dr), Danton Boller (b), Steve Nelson (vibes)

"...mal röhrt er mit einem vor Kraft und Süffigkeit schier berstenden Ton, mal streichelt er Noten so zart und mit so viel Luft wie Ben Webster (...) Ein überzeugter Live-Spieler, der das jahrelange Herum-Jammen in den schwarzen Jazzclubs von Chattanooga im Country-Staat Tennessee als seine beste Jazz-Schule bezeichnet." Claus Lochbihler, JazzZeitung. Und heute hat er den außergewöhnlichsten Vibraphonisten der internationalen, zeitgenössischen Jazzszene mit im Gepäck: Steve Nelson, bestens bekannt vom Dave Holland Quintet und der Dave Holland Big Band. Weitere Informationen

Mi. 29.03. 21 Uhr plays jazz, film music & cowboy songs

Rosebud Trio

Johannes Herrlich (tb), Till Martin (ts), Geoff Goodman (git, banjo)

Saxofon, Posaune, Gitarre – stilistisch ungebunden und mit einer gehörigen Portion Humor, versteht es das Rosebud Trio seine ganz eigene Klangkonzeption umzusetzen. Das für die ungewöhnliche Besetzung neu zusammengezwirbelte Repertoire besteht aus Jazz, Filmmusiken und Cowboysongs. Neben Stücken von Hank Williams, Elvis Presley und Neil Hefti stehen eigene Kompositionen und Ohrwürmer wie "Der dritte Mann" oder "The Godfather" auf dem Programm. Für den Spieltrieb und das Aufgreifen von Musikstilen aus vergangenen Zeiten steht auch der Name: die in Orson Welles Filmklassiker "Citizen Kane" in Rückblenden geschilderte Suche nach der Bedeutung des Wortes "Rosebud", das der sterbende Protagonist in der Eingangsszene murmelt. Weitere Informationen

Do. 30.03. 21 Uhr piano special

Abebi Stafford Trio

Abebi Stafford (p, fender rhodes), Regina Büchner (ts), Tobias Backhaus (dr)

Mit imenser Energie, technischer Virtuosität und tiefgründigem Gefühl spielt Abebi Stafford Klavier und Keyboard. Seit er in Atlanta im Dezember 2004 einen Preis gewonnen hat, bezeichnet man ihn auch als "die Zukunft des Jazz". Obwohl erst 28 Jahre alt, besitzt Abebi Stafford bereits viel Erfahrung und seine Musik, die durch Keith Jarrett, Bill Evans, Herbie Hancock und Chick Corea geprägt wurde, fand große Anerkennung, unter anderem durch Kenny Garrett, Russell Malone und Kenny Werner. Stafford spielt sowohl klassische Kompositionen als auch seinen eigene Lieder und gilt als der kommende große Jazzkeyboardist der Vereinigten Staaten. Starke Melodien mit souligen Groove, Jazz im Grenzgebiet zwischen Funk, Modern und "Traditional" erwarten Sie an diesem Abend. Weitere Informationen

Fr. 31.03. 21 Uhr piano highlight

Eldar

Eldar (p), Marco Panascia (b), Todd Strait (dr)

Der aus Kirgistan stammende Eldar ist erst 18 Jahre alt. Aber schon jetzt wird er in einem Atemzug mit dem jungen Art Tatum und Oscar Peterson genannt. In seiner amerikanischen Wahlheimat, in die er mit seinen Eltern 1998 gezogen ist, hat er inzwischen den Status eines "Wunderknaben" (New York Times) und gilt als "Klavier-Phänomen" (Boston Globe). Und warum in den Chor der Eldar-Fans selbst Altmeister wie Benny Carter einstimmen, beweist der Teenie gleich im Eröffnungsstück seines ersten Albums. Den Jazz-Klassiker "Sweet Georgia Brown" legt Eldar mit einer atemberaubenden Technik und Rasanz hin. Er kombiniert virtuos Blues, Swing und Rag. Eldar ist in der amerikanischen Jazz-Szene inzwischen eine feste Größe und wurde schon 2004 als 17-Jähriger von Trompeter-Star Wynton Marsalis für eine Gala in die Rose Hall des Lincoln Centers eingeladen. Dass Eldar Djangirov, wie er mit vollem Namen heißt, überhaupt den Sprung ins Mutterland des Jazz schaffte, ist der New Yorker Jazz-Institution Charles McWhorter zu verdanken. 1996 hörte er das erst neunjährige Talent bei einem Jazz-Festival in der sibirischen Stadt Novosibirsk und ermöglichte ihm sofort einen Studienplatz am Interlochen Center for Arts in Michigan. 2001 gewann Eldar dann den Klavierwettbewerb beim Lionel Hampton Jazz Festival und ein Jahr später den Peter Nero-Wettbewerb. Den Grundstein für seine steile Jazz-Karriere legte Eldar aber schon mit fünf Jahren – als sein jazzbegeisterter Vater Emil bemerkte, dass sein Sohn die Schallplattenaufnahmen von Oscar Peterson und Bill Evans Note für Note auf dem Klavier einfach nachspielte. Weitere Informationen

Sa. 01.04. 21 Uhr highlight

Sabine Kühlich & Crisp feat . Sheila Jordan

Sabine Kühlich (voc), Tine Schneider (p), Stefan Werni (b), Bill Elgart (dr), plus Sheila Jordan (voc)

Sabine Kühlich & CRISP! Jazzsongs pur - ganz neu und vertraut. Sie entspringen der Feder einer Rastlosen: Sabine Kühlich in Amsterdam, New York und Köln. Die Sängerin komponierte und textete im Frühjahr 2004 und 2005 in Manhattan. Bossa oder Modal, Bebop oder Ballade: der Geist schwarzer Legenden swingt mit. CRISP! ist Eins und sprüht vor Individualität. Tine Schneider ist 'time' und fließt über die Tasten: delikat und wild. Bill Elgart ködert den Groove. Umgarnt ihn gewitzt. Rudi Engel statuiert den Beat und Virtuosität gipfelt in heller Freude. Sheila Jordan fliegt aus Downtown New York zum gemeinsamen Musizieren ein. Die 76jährige Scat-Legende hat Freundschaft geschlossen: nicht nur mit Sabine Kühlichs Kompositionen: "This is wonderful and unique; and a great band too!". Das Publikum hört traditionell-innovativen Jazz, es spürt pure Lebenslust. Sabine Kühlich erstrahlt ganz in ihrer Musik. "Fly away" heißt die CD mit frischen Melodien, komplex und überraschend easy. Ein Europa-Jazz-Püppchen nach neuestem amerikanischen Vorbild? Nein, in dieser Frau wohnen eine tiefe, volle Stimme und die freie Seele des Jazz. Weitere Informationen

So. 02.04. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Jubiläum: 50. Ausstellung im Jazzclub: Oskar Henn

'Klangfarben-Farbklänge' Jazzfotografie April - Juni 2006

Ausstellungseröffnung mit launigen Gedanken des Münchner Turmschreibers Helmut Eckl und einer Tanzperformance des tunesischen Choreographen Dali Touiti. Oskar Henn zeigt im Club und in den Leuchtkästen im Eingangsbereich aktuelle Farbaufnahmen international bekannter Jazzgrößen und Bands. Wie schon bei seiner letzten Ausstellung im November 2004 mit dem Fokus 'Münchner Jazzszene' ist für Oskar Henn auch diesmal die digitale Aufnahme das beste fotografische Werkzeug. Die Nachbearbeitung am PC ermöglicht motivgerechte Optimierung des Bildes - ganz in der Tradition großer Schwarz-Weiß-Jazzfotografen - nur mit besseren Mitteln. Neben Aufnahmen aus den Münchner Jazzclubs stammt Oskar Henn´s 'Fotobeute' vom Besuch deutscher Jazzfestivals in Salzau, Berlin, Burghausen und Moers. Weitere Informationen

So. 02.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

Jam Session unter der Leitung des Pianisten Stefan Schmid. Ob Blues, Boogie-Woogie oder Jazz, Stride Piano oder Ragtime, der Münchner Pianist Stefan Schmid ist mit allen Wassern gewaschen und freut sich auf bunte Jam Sessions im April! Weitere Informationen

Mo. 03.04. 21 Uhr Big Band Night

HRJO Benefiz Konzert für New Orleans

Musiker helfen Musikern! Der heutige Abend steht ganz im Zeichen des Projektes 'Jazz hilft - New Orleans', das sich zum Ziel gemacht hat, der von Naturkatastrophen gezeichneten 'Wiege des Jazz' und ihren Musikern zu helfen. Der Jazzclub Unterfahrt und das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra unterstützen mit einer 'Tribute to Duke Ellington' die Initiatoren des Spendenaufrufs: das Bayerische Jazzinstitut und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. mit dem Erlös des heutigen Abends. Besuchen Sie auch die neue Website www.jazz-hilft.de Weitere Informationen

Di. 04.04. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

In der Fortsetzung der erfolgreichen Reihe der Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert Thomas Zoller wieder zwei interessante Gruppierungen: 1. das Alexander Jung Quartett mit Tobias Meinhart (sax), Alexander Jung (git), Heiko Jung (bass) und Nevyan Lenkov (dr). Das von modernem Groove Jazz geprägte Programm wechselt zwischen Eigenkompositionen des Bandleaders und des in Basel studierenden Saxophonisten Tobias Meinhart mit Originalen des amerikanischen Jazzgitarristen Jim Hall. 2. Ein Jazzensemble unter der Ltg. von Tizian Jost mit Florian Brandl (tp), Ferdinand Settele (ts, fl), Andrea Hermenau (p, voc), Bernd Huber (git), Peter Cudek (b), Nevyan Lenkov (dr) und Manfred Mildenberger (perc). Das Ensemble präsentiert Perlen der brasilianischen Musik-Kultur und huldigt dabei insbesondere dem Meister des brasilianischen Songwritings "Antonio Carlos Jobim de Almeida" (aka Tom Jobim). Weitere Informationen

Mi. 05.04. 21 Uhr

European Jazz made in: France

Europa spielt sich frei. Der Jazz in Europa ist geografisch jeweils mit den eigenen Traditionen des Landes verbunden. Die Volksmusik der jeweiligen Nation, europäische Klassik und Neue E-Musik mischen sich mit afroamerikanischer Jazzästhetik, lassen diese jedoch hinter sich und brechen auf zu neuen Formen und Klängen. Europa ist reich. Unerschöpflich die Kulturgeschichte, das kulturelle Erbe. Von Nord nach Süd, von Ost nach West, Landschaft, Mentalität, Sprache, Essen, alles wechselt, manchmal sind es nur wenige Kilometer - und alles ist anders. Die kulturellen Unterschiede innerhalb eines Landes selbst sind immens. Die Franzosen beherrschten schon immer die "Hohe Kunst" und vor allem auch die Kunst der "gehobenen Unterhaltung". "European Jazz made in: France" schenkt einen Einblick in die aktuelle Jazzszene Frankreichs und macht hörbar, dass Kunst und Unterhaltung wunderbar zusammen passen. Mit freundlicher Unterstützung des "Bureau Export De La Musique Française" und des "Institut Français Munich" ist es gelungen, ein stilistisch vielfältiges und künstlerisch hochwertiges Programm zu erstellen. Wir bedanken uns für diese Unterstützung und begrüßen vom 5.-8. April 2006 1 Musikerin und 24 Musiker aus unserem schönen Nachbarland im Westen. Weitere Informationen

Mi. 05.04. 21 Uhr European Jazz made in: France

Wise 'Electrology'

Julien Birot (programming, guit, bass and artistic direction), Robin Notte ( p. keys), Guillaume Poncelet (tp, horns, keys), Jean-Claude Kebaïli (b), Rémi Voide (dr)

Eine organische Verbindung aus Jazz und zeitgemäßer Club-Elektronik: das zählt zu den spannendsten Versuchsfeldern des aktuellen Jazzgeschehens. Speziell in Frankreich gibt es eine Vielzahl kreativer Musikerinnen und Musiker, die an schlüssigen Kombinationen tüfteln. "Wise" gehören zu den aufregendsten Acts dieser Bewegung. Gegründet wurde das Trio im Jahr 2001. Gemeinsam ist den Akteuren die Lust an Grenzüberschreitungen, eine große stilistische Offenheit und eine ausgeprägte Neugier auf Sounds aller Couleur. Julien Birot (Gitarre, Programming), Robin Notte (Klavier, Keyboards) und Guillaume Poncelet (Trompete, Keyboards) haben für ihr Debütalbum "Electrology" eine faszinierende Mischung aus Jazzgefühl und clubgerechten Sounds und Grooves geschaffen. Streckenweise klingen "Wise" wie eine futuristische Lounge-Combo, ohne sich dabei in trivialer Beliebigkeit zu verlieren. Live wird das Kern-Terzett von einem Rhythmusgespann an Bass und Schlagzeug verstärkt. Weitere Informationen

Do. 06.04. 21 Uhr European Jazz made in: France

Jean-Marie Machado Sextet 'Andaloucia'

Jean-Marie Machado (piano), Claus Stötter (trumpet), Vincent Le Quang (saxophone), Gueorgui Kornazov (trombone), Jacques Mahieux (drums), Bart de Nolf (double-bass).

Jean-Marie Machado wird in einem portugiesisch-italienischen Elternhaus 1961 in Tanger/Marokko geboren. Beide Eltern sind Musiker, sein Vater Gitarrist, seine Mutter Sängerin – so ist er seit frühester Kindheit mit Musik umgeben. Als Machado zehn Jahre alt ist, zieht er mit seinen Eltern nach Frankreich. Dort beginnt er bereits zwei Jahre später klassische und zeitgenössische Musik bei dem berühmten französischen Konzertpianisten Catherine Collard zu studieren. Parallel zu seiner klassischen Ausbildung widmet er sich mehr und mehr auch der Komposition und Improvisation im modernen Jazz. So ist er von Schumann und Ravel genauso beeinflusst wie von Thelonious Monk oder den Beatles. Jean-Marie Machado zählt mittlerweile zu den wichtigsten französischen Jazzpianisten und Komponisten. Vor allem seine Arbeit mit dem Saxophonisten David Liebmann und dem Percussionisten Nana Vasconcelos machten ihn weit über die Landesgrenzen Frankreichs bekannt. Mit seinem aktuellen Sextett 'Andaloucia' und dem gleichnamigen Album widmet sich Jean-Marie Machado nun der traditionellen spanischen Musik und lässt deren Motive wiederum auch in eigene Kompositionen einfließen. Das Ergebnis sind ungeheuer emotionale, stimmungsvolle, spannungsreiche Stücke, stilistisch klar dem Jazz zugehörig, aber auch gefärbt von Folklore und Machados klassischem Background. Mit 'Andalucia' hat er sich einen Herzenswunsch erfüllt - so sagt er selbst: "Diese Melodien aus meinem tiefsten Inneren sind ein Teil von mir und so habe ich sie mitgenommen in die Welt des Jazz – eine Welt voller Freiheit, Freude und Offenheit, in der einfach alles möglich ist." Weitere Informationen

Fr. 07.04. 21 Uhr European Jazz made in: France Live-Mitschnitt Deutschlandfunk

Orchestre National de Jazz 'Close To Heaven' - A Tribute To Led Zeppelin

Franck Tortiller (vibraphon, marimba, arr., dir), Vincent Limouzin (vibraphon, marimba, electronics), Jean Gobinet (tp), Eric Séva (saxes), Michel Marre (tuba, horn), Jean-Louis Pommier (tb), Patrice Héral (perc., samples, vocal), Yves Torchinsky (c-bass), David Pouradier Duteil (dr) , Xavier Garcia (keyboards, samples).

Seit 1986 unterhält das Französische Kultusministerium neben dem Orchestre National auch eine nationale Jazz-Bigband: das Orchestre National de Jazz. Mit der Leitung werden führende französische Jazzmusiker betraut, seit September 2005 steht der Vibraphonist und Perkussionist Franck Tortiller für zwei Jahre Frankreichs Jazz-"Nationalmannschaft" vor. Tortiller wandte sich nach einem klassischen Studium an den Konservatorien in Dijon und Paris mehr und mehr dem Jazz zu. Bekannt wurde er vor allem als langjähriges Mitglied des Vienna Art Orchestras und durch seine Auftritte mit dem Klarinettisten Michael Riessler sowie als Solist bei renommierten klassischen Orchestern (Orchestre de Massy, Percussions Claviers de Lyon) und mit Stars wie Juliette Gréco, Arthus H oder Sanseverino. Seit November 2004 beschäftigt sich Franck Tortiller mit der Musik von Led Zeppelin, jener mystischen Rockformation der 70er Jahre, die einen ungeheuren Einfluss auf die Musik der nachfolgenden Generationen ausübte. Diese Arbeit führt er jetzt mit dem ONJ weiter. Und was sich auf den ersten Ton wie die berühmte musikalische Quadratur des Kreises anhört, funktioniert tatsächlich - freilich nicht im Sinne eines bloßen Nach-Spielens alter Led Zeppelin-Stücke - sondern einer speziellen Beschäftigung mit den Arrangements der Londoner Rocklegenden. Die Orchestration erlaubt ein "Surfen" auf einem musikalischen Universum, das parallel zu dem von Led Zeppelin ist und das Einflüsse aus Jazz und Klassik gleichermaßen aufgreift. Im Zentrum eines ständig brodelnden Sounds steht dabei der pulsierende Rhythmus. "Elektroniker" Xavier Garcia lässt dazu gesampeltes Originalmaterial von Led Zeppelin in die Orchesterarrangements einfließen. So entsteht ein ungewöhnlich farbenreiches Soundgemälde, das nach vielen Seiten hin offen ist, bei dem sich ästhetische Teile mit kollektiven Annäherungen an die Musik von Led Zeppelin verbinden, bei dem aber auch ein Hauch Nostalgie mitschwingt ... Weitere Informationen

Sa. 08.04. 21 Uhr European Jazz made in: France

Anne Ducros Quartet

Anne Ducros (voc), Olivier Hutman (p), Salvatore La Rocca (b), Hans Von Oosterhut (dr).

"Die einzige französische Sängerin, die den Diven jenseits des Atlantiks ebenbürtig wird …" schwärmte die Tageszeitung "Libération" über die Künstlerin, die in ihrer Heimat große Konzertsäle zum Kochen bringt. Und die deutsche Presse verkündet: "Tatsächlich scheint hier ein neuer vokaler Stern am Firmament des Jazz zu leuchten. Frisch und selbsbewusst geht die Jazzeuse ans Werk. Die profund swingende Artikulation, das lasziv intime Timbre ihres Organs und die Klarheit ihrer interpretatorischen Herangehensweise strahlen Persönlichkeit aus, die sich im klassischen Vokabular der Standardliteratur ebenso beeindruckend Geltung verschafft wie in den modernen Kompositionen." (Jazzpodium) Weitere Informationen

So. 09.04. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Schmid (p)

siehe 02.04.. Weitere Informationen

Mo. 10.04. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Earforce hat sich als einzige Bigband im weiteren geograpfischen Umkreis auf funky music und Fusion spezialisiert. Die groove-orientierten Eigenkompositionen von Gregor Bürger, Leiter und kreativer Kopf der Gruppe seit 1999, beinhalten neuerdings auch Elemente aus Latin und brasilianischer Musik, wie Songo, Baiao oder Partido Alto. Zur 17 Musiker starken Besetzung gehören unter anderem Keyboarder Jan Eschke, Gitarrist Jan Zehrfeld und Bassist Mario Schönhofer, am Schlagzeug sitzt Andi Haberl, die Gebläse-Fraktion wird vertreten durch Münchner Spitzenmusiker wie Thorsten Skringer, Max Tiller, Chris Haller, Matthias Noack, Heinz Dauhrer oder Florian Jechlinger. Weitere Informationen

Di. 11.04. 21 Uhr

Jo Junghanss Trio

Jo Junghanss (p), Andi Kurz (b), und Bastian Jütte (dr).

Das Trio um den Pianisten Jo Junghanss mit Sava Medan (Bass) und Bastian Jütte (Drums) ist eine lebendige und virtuose Besetzung voller Expressivität und Leidenschaft. Die Arrangements von Eigenkompositionen und bekannten Jazzstandards leben von modernen Klängen und explosiver Spannung und schaffen viel Raum für musikalische Interaktion. Jo Junghanss, derzeit in der Meisterklasse bei Richie Beirach, ist Hauptpreisträger beim Internationalen Jazztreffen „Generations 04“ in der Schweiz, des Kunstförderpreis Jazz 2005 und zahlreicher anderer Wettbewerbe und wurde 2006 für das USA - Stipendium der Fulbright Kommission nominiert. Er schöpft bei seinen Aufenthalten in New York musikalische Inspiration. Die Band präsentiert zudem ihre kürzlich veröffentlichte CD „8 pieces for piano trio“. Weitere Informationen

Mi. 12.04. 21 Uhr

Alex Czinke & Band

Alex Czinke (git, komp), Benny Schäfer (b), Andy Haberl (dr)

Das Trio, gegründet 2002, widmet sich fast ausschließlich den Kompositionen des Bandleaders, dem Münchner Gitarristen und Komponisten Alex Czinke. Einflüsse aus Blues, Country, Avantgarde und traditioneller Jazzgitarre verschmelzen die Drei zu einem unverkennbaren Bandsound. Charakteristisch ist auch der Einsatz akustischer Instrumente, die vor allem auf Czinkes CDs zum Einsatz kommen und die 12-saitige E-Gitarre, die er u.a. in neuen Arrangements von Beatles Songs spielt. Alle drei Musiker waren Mitglieder des Bujazzo. Andy Haberl spielte bei Till Brönner, tourte letztes Jahr mit Kenny Wheeler und ist festes Mitglied bei Marsmobil und Endersroom. Zusammen mit Benny Schäfer spielt er bei Max.Bab, eine der momentan erfolgreichsten Nachwuchsbands, die kürzlich mit Charlie Mariano auf Tour waren und der Indie-Pop Band Los Burritos. Experimentierfreude und der Ideenreichtum dieser drei humorvollen Individualisten lassen einen spannenden und unterhaltenden Jazzabend jenseits der Profilneurose erwarten. Weitere Informationen

Do. 13.04. 21 Uhr

Rainer Tempel Eleven

Gregor Hübner (violine), Frank Lauber, (altsax, fl, bcl), Matthias Erlewein (tenorsax, cl, fl), Axel Schlosser (tp), Claus Stötter (tp), Johannes Lauer (tb), Ed Partyka (b-tb, tuba), Frank Möbus (git), Rainer Tempel (rhodes), Henning Sieverts (kontrabass, cello), Paul Höchstädter (dr).

Rainer Tempel gehört zur jüngeren Generation deutscher Jazzkomponisten und kann doch schon auf ein gutes Jahrzehnt Erfahrung als Bandleader zurückblicken. Noch als Student gründete er seine Bigband und initiierte seither konsequent neue Projekte und veröffentlichte mittlerweile acht CDs mit überwiegend großen Besetzungen. Eleven heißt sein aktuelles Projekt, das sich irgendwo zwischen Jazzorchester und größerer Combo einordnen lässt. Anlässlich einer Produktion für den Deutschlandfunk in Köln stellte Tempel 2004 dieses Ensemble mit einigen seiner Lieblingsmusiker auf. Sicher erkennt man hier und da den Bezug zur Bigband-Musik, doch mit ungewöhnlicher Harmonik und zeitgenössischer Rhythmik erhalten ausgetüftelte Stimmführung und Polyphonie ein absolut zeitgemäßes Klangbild. Zahlreiche Preise und Kompositionsaufträge, Gastdirigate bei nahezu allen wichtigen Bigbands in Deutschland und auch darüber hinaus, sowie sein Lehrauftrag an der Musikhochschule Luzern bestätigen Tempels Weg. Weitere Informationen

Fr. 14.04. 21 Uhr

Karfreitag geschlossen!

Sa. 15.04. 21 Uhr

Annette Neuffer Quintet

Annette Neuffer (tp, flh, voc), Claus Koch (sax), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Jens Düppe (dr).

Ihr Ton am Flügelhorn ist weich aber bestimmt, und mit ihrem melodischen Verständnis öffnet sie jedem Zuhörer neue Räume jazzmusikalischer Faszination. An der Trompete wiederum kann sie stärker ihre expressiven Fähigkeiten und Vorlieben ausleben. Doch hauptberuflich ist Annette Neuffer Sängerin, mit deutlichem Hang zu den großen Vokalistinnen des Jazz. Ihre stimmliche Intonationsfähigkeit klingt frisch und souverän, ihre Balladen sind von einem lasziven Grundgestus durchzogen, der etwas ungemein Authentisches vermittelt. Trotz ihrem dabei unmißverständlich zum Ausdruck gebrachten Bekenntnis zur Tradition klebt Annette Neuffer nicht an der Vergangenheit des Jazz, sondern spielt die Standards ihrer Favoriten mit starkem Einfühlungsvermögen und lebendiger Wärme. Sie mag Chet Baker, dem überragenden Lyriker unter den Trompete spielenden Jazzsängern sehr nahe stehen, trotzdem hat sie es geschafft, aus seinem Schatten herauszutreten und sich in einer eigenen, sehr unprätentiösen Klangsprache mitzuteilen.". SZ, Jörg Konrad. Weitere Informationen

So. 16.04. 21 Uhr

Jam Session

Stefan Schmid (p)

siehe 02.04.. Weitere Informationen

Mo. 17.04. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

"Musik darf das Ohr nie beleidigen, sondern muß vergnügen." Im Mozartjahr schreiben sich die Eidechsen dieses Zitat des großen Meisters hinter die schuppigen Ohren. Ihm zu Ehren spielen sie garantiert kein einziges Stück von ihm, sondern ihren typischen Mix aus Swing, bei dem Wolferl die Perücke vom Kopf gefallen wäre, Latin und Funk, der selbst tote Komturen aus dem Grab holt, sowie Balladen, die süßer schmecken als jede Mozartkugel. Michael Lutzeier wird die Zauberflöte gegen das Baritonsaxophon eintauschen, und Sängerin Anna Hermann ist die Königin der Nacht bzw. des Abends. Weitere Informationen

Di. 18.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - lamentation

Frank Sackenheim Quintet

Frank Sackenheim (ts,as,ss), Matthias Bergmann (flgh), Lars Duppler (p), Christophe Devisscher (b), Jens Düppe (dr).

"Auf meiner aktuellen CD "lamentation" befinden sich Bearbeitungen katholischer Choräle. Diese Musik war eine der ersten musikalischen Einflüsse während meiner Kindheit. Die Stücke haben bis heute nichts an Reiz und Schönheit verloren. Es war mir das wichtigste Anliegen die Melodien der Stücke nicht zu verändern, denn mein Vorhaben war es die Stücke so zu spielen wie ich sie in Erinnerung hatte." Das Quintett präsentiert sich musikalisch auf höchstem Niveau. Sackenheim selbst spielt Tenor-, Alt- und Sopransaxofon. Matthias Bergmann überzeugt mit einem weichen und einfühlsamen Flügelhornsound. Die Rhythmusgruppe setzt sich aus Lars Duppler (p), Christophe Devisscher (b) und Jens Düppe (dr) zusammen. Mit sehr offenen Sounds und weiten modalen Harmoniefeldern, die Jens Düppe mit seinen lang klingenden Beckensounds zu einem breiten Klangteppich ergänzt, lädt die Rhythmusgruppe Sackenheim und Bergmann zu groß angelegten Soli ein. Weite Spannungsbögen und eine differenzierte Klanglichkeit charakterisieren den Stil der Improvisationen. Diese Art des Spiels passt dann wieder zum Charakter der nie enden wollenden in breiten Notenwerten dahinschreitenden Choräle, ähnlich wie der modale Charakter von Original und Bearbeitung. Kirchenlieder und Choräle mit einem Jazzquintett zu interpretieren ist eine spezielle Idee, die vielen Leuten vielleicht fremd vorkommt. Sackenheim und sein Quintett belehren die Zweifler eines besseren. Weitere Informationen

Mi. 19.04. 21 Uhr

Tango Lyrico

Evelyn Huber (harfe), Mulo Francel (sax).

Mulo Francel von Quadro Nuevo und die virtuose Weltmusik-Harfenistin Evelyn Huber begeben sich auf eine märchenhafte Abenteuerreise. Saxofon und Harfe - zwei Instrumente, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen ihnen liegt die Spannung ewiger Dualismen: Neu und alt, laut und leise, Hölle und Himmel, Teufel und Engel, Mann und Frau, hart und weich, nah und fern. Spielt die Jahrtausende alte Harfe seit jeher eine wichtige Rolle im Musikgeschehen fast aller Kulturen, so fand das Saxofon erst im Jazz als Inbegriff individueller Ausdruckskraft seine Bedeutung. Erklingt das von Engelshänden zur Schwingung gerührte Saiteninstrument in berückender Zartheit, so weckt das laute und bisweilen ungestüme Holzblasinstrument spätestens seit Hermann Hesses Steppenwolf diabolische Assoziationen. Zwei scheinbar gegensätzliche Charaktere, das Saxophon und die Harfe, verschmelzen in ungeahnten Klangwelten: Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse, Improvisationen und Melodien aus dem alten Europa. Weitere Informationen

Do. 20.04. 21 Uhr highlight

Rosario Giuliani Quartet

Rosario Giuliani (as, ss), Pietro Lussu (p), Gianluca Renzi (b), Lorenzo Tucci (dr).

Er gilt als einer der frischesten und heißesten Saxofonisten der aktuellen europäischen Szene: Rosario Giuliani. Der Vorrat an Energie des Altsaxofonisten scheint unerschöpflich, und wer den Italiener Rosario Giuliani einmal live auf der Bühne erlebt hat, ist sicher gepackt worden von dessen Dynamik und Entschossenheit. Daneben beeindruckt Giuliani aber ebenso als ein unglaublich lyrischer Musiker, der auf ausgefeilten Melodielinien entlang zu spielen versteht. 1996 gewann Rosario Giuliani den Massimo-Urbani-Preis als Italiens bester Altsaxofonist, im Jahre 2000 gewann er den jährlichen Kritikerpoll des italienischen Jazzmagazins "Muisca Jazz" als Italiens bester junger Musiker. Seither hat Rosario Giuliani mit zahlreichen Jazzgrößen gespielt: Kenny Wheeler, Enrico Pieranunzi, Randy Brecker, Antonio Farao, Phil Woods, Cameron Brown, Enrico Rava u.a.. Bereits 1996 gründete er sein eigenes Quartett, das sich in kürzester Zeit zu einer der dynamischsten Gruppen der europäischen Jazzszene entwickelte und schon 1997 den „European Jazz Contest“ gewann. Bassist Gianluca Renzi und Drummer Lorenzo Tucci bilden das Rückgrat des Quartetts. Sie bekommen Verstärkung durch den Pianisten Pietro Lussu. Der Römer, der sein Handwerk bei Franco D’Andrea und Enrico Rava auf den Jazzclinics in Siena lernte, zählt zu den führenden jüngeren Pianisten der italienischen Szene und hat ebenfalls schon auf zahlreichen Festivals in ganz Europa und Übersee gespielt. Weitere Informationen

Fr. 21.04. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Young German Jazz' Release Concert 'Remember Chet'

Livio Minafra (piano solo) & Julian & Roman Wasserfuhr Quartet feat. Torsten Goods

Livio Minafra (piano solo). Julian Wasserfuhr (tp), Roman Wasserfuhr (p), Torsten Goods (git), Sava Medan (b), Andi Haberl (dr).

21 Uhr: Livio Minafra (piano solo). 21:45 Uhr: Julian & Roman Wasserfuhr Quartet feat. Torsten Goods. Aufgewachsen sind die Brüder Wasserfuhr in Hückeswagen, rund 50 Kilometer nordöstlich von Köln. Dank der Förderung ihrer Eltern (der Vater ist Klarinettist und Musiklehrer, die Mutter Sängerin) kamen die beiden Jungs schon sehr früh mit ihren Instrumenten in Berührung. Sie teilten nicht nur Sandkasten und Fußballplatz, sondern auch das gemeinsame Interesse für Musik. Diese (Seelen-) Verwandtschaft kommt dem gemeinsamen Spiel zugute, die Kommunikation findet häufig wortlos und intuitiv statt. Vor allem bei den Balladen erzeugen die beiden Nachwuchsmusiker ein Gefühl der jahrelangen Vertrautheit. Mittlerweile sind die lyrischen, in Teamarbeit entstandenen Kompositionen zur Paradedisziplin von Julian geworden. Gerade bei diesen langsamen Stücken kann er seinen warmen und strahlenden Ton voll ausspielen. Noch jung an Jahren kann der Trompeter Julian schon auf eine ganze Reihe an renommierten Auszeichnungen zurückblicken. Im Kindesalter von 11 Jahren gewann er als jüngster Teilnehmer den Wettbewerb "Jugend jazzt" in Nordrhein-Westfalen. Auch den Nachwuchswettbewerb "Kleiner Jazzlöwe" unter der Schirmherrschaft von Peter Herbolzheimer konnte er für sich verbuchen. Schließlich zeichnete ihn im Jahr 2003 nicht nur der Landesmusikrat NRW mit dem Sonderpreis für solistische Leistungen aus, der Youngster erhielt im Duo mit seinem Bruder außerdem mehrere Preise bei der Bundesbegegnung "Jugend jazzt" und die beiden Nachwuchstalente wurden mit einem Stipendium am Berklee College of Music in Boston belohnt. Außerdem ging Julian auch beim "Yamaha Trumpet Contest 2004" als Sieger hervor. Ob mit Trompete oder Flügelhorn, Julian ist kein Vertreter der Höher-Schneller-Weiter-Fraktion, ihm geht es vielmehr darum, atmosphärische Klangräume zu schaffen. Sein Bruder Roman ist mit seinem akzentuiert-strahlenden Klavierspiel an diesem frischen, aber dennoch ausgereiften Sound nicht ganz unbeteiligt. Zur klanglichen Veredelung tragen außerdem der Bassist Sava Medan und Andy Haberl am Schlagzeug sowie als Special Guest der Sänger und Gitarrist Torsten Goods bei. Zusammen verbeugen sie sich auf "Remember Chet" einem großen Vorbild und der Jazztradition, mit dem zielstrebigen Blick in die Zukunft des Jazz. Weitere Informationen

Sa. 22.04. 21 Uhr

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio 'The European Songbook'

Jenny Evans (voc), Gerhard Bickl (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr).

Nicht von ungefähr landete Jenny Evans neues Album Nuages auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik im letzten Quartal 2004 ganz oben. Diese CD ist eine Hommage an das europäische Musikerbe mit Kompositionen aus vier Jahrhunderten. Jenny ist wohl die bisher einzige Jazzsängerin, die es schafft, Lieder aus Carl Orffs Carmina Burana, von John Dowland (1563-1626) und Henry Purcell (1659-1695), Django Reinhardts "Nuages", ein von ihr in Englisch getextetes Evergreeen von Peter Kreuder, die Vertonung eines Monologs von Shakespeare, ein schwedischer Folksong und George Harrisons "Within You, Without You" in einem Programm so organisch zu vereinen, als wäre es das Natürlichste der Welt. Die englische Sängerin ist mit ihrem Repertoire und ihrer perfekten Interpretation eine Ausnahmeerscheinung in der Jazzszene. Weitere Informationen

So. 23.04. 21 Uhr scandinavian vocal

Torun Eriksen ' Prayers & Observations'

Torun Eriksen (voc), Froydis Grorud (sax), David Wallumrod (keys), Kjetil Dalland (b), Torstein Lofthus (dr).

Nicht nur in der heimischen norwegischen Musikpresse, in der man sie als "außerordentliches Gesangstalent" oder gar "Stimme des Jahres" feierte, wurden Torun Eriksen und ihr Debütalbum "Glittercard" letztes Jahr mit Superlativen überhäuft. Auch die deutschen Kritiker gerieten ins Schwärmen: "schon jetzt klingen ihre Songs zeitlos" (Jazzthetik), "eine selbstbewußte, soulige Stimme, ein neuer Gesangsstern am nordischen Firmament" (JazzPodium), "die Norwegerin hat eine wundervolle Soulstimme - klar, rein, samtschwarz" (Woman). Auch "Prayers & Observations" wurde wieder von Bugge Wesseltoft produziert. Mainstream und skandinavische Jazzelemente, Rhythm & Blues, ein wenig Folk, ein bißchen Schlager, Funkmomente. Torun Eriksen singt ihre Lieder mit Soul- und Jazztimbre, angenehm, mit einer ganz besonders charmanten Note im Klang! Und ihr wunderbares Quartet ist auch wieder mit dabei. Weitere Informationen

Mo. 24.04. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach etwa 3-jährigem Bestehen entwickelt die Band jetzt einen völlig eigenen Sound, der ganz im Zeichen der Zeit und der eigenen Kompositionen steht. Thomas Bendzko versammelt in seiner Band „the top of the crop“ der Münchner Szene und bringt ein sehr aktuelles Programm auf die Bühne, das zwar immer im Zeichen der alten Meister steht, aber den üblichen traditionellen Rahmen längst gesprengt hat. Im Herbst diesen Jahres darf man die erste CD erwarten! Weitere Informationen

Di. 25.04. 21 Uhr highlight

The Bad Plus

Reid Anderson (b), Ethan Iverson (p) und David King (dr).

The Bad Plus ist die Antwort auf alle klassischen Jazz-Klaviertrios. Denn statt die guten, alten Standards wiederzubeleben, übertragen Ethan Iverson (Klavier), Reid Anderson (Bass) & David King (Drums) die von Dance, Pop und Rock inspirierten Tonfolgen in ihre ganz eigene Jazz-Sprache. Herausgekommen sind damit bislang drei Alben, die an Energie und rhythmischen Finessen nicht zu übertreffen waren. Wenn beispielsweise Rock-Hits von Black Sabbath oder Nirvana mit Bebop-Einflüssen einesThelonious Monk verschmolzen wurden, dann haben die aus Wisconsin/USA stammenden Musiker ihr Credo intelligent und turbulent umgesetzt: "Nur unsere Phantasie sollte unsere Grenzen festlegen und nicht der Stil." Für ihr neues Programm "Suspicious Activity?" haben sie einen faszinierend dynamischen Sound inszeniert, der komplex wie unterhaltsam ist. Da werden improvisatorisch Einflüsse von Ornette Coleman mit rockiger Sogkraft kombiniert, da spielen die Musiker ungehemmt und verblüffend ihre Virtuosität aus. Und mit "Lost of Love" haben The Bad Plus ab sofort sogar auch eine hymnische Ballade im Repertoire. Weitere Informationen

Mi. 26.04. 21 Uhr

Michael Marcus Trio

Michael Marcus (ts), Matt Brewer (b), Newman Baker (dr).

Achtung: Dieses Konzert wurde ursprünglich als "Michael Marcus Trio plus special guest Ted Daniel" angekündigt. Ted Daniel mußte aus Krankheitsgründen die Tournee leider absagen. "Michael Marcus comes out of Coltrane, Kirk and Dolphy, but has his own sound." -Downbeat Magazine Seit 1982 ist Michael Marcus ein sehr aktiver Spieler der New Yorker Jazz Szene. Nicht nur als Bandleder machte er sich einen Namen, auch als Istrumentalist, Komponist und Arrangeur stellte er sein Talent unter Beweis. Er spielt mit u.a. mit Albert King, Bobby Blue Bland, Sonny Rhodes, Billy Higgins und Eddie Henderson. Dem europäischen Publikum ist sein Bandprojekt "The Cosmosamatics" mit Sonny Simmons wohl bestens bekannt, sorgte es doch auf vielen europäischen Festivals für Aufsehen. Michael Marcus tourt gern in Europa: "Our tour through Europe was magnificent! Everywhere we went the audiences were very supportive and loved the music with an enormous amount of enthusiasm. Its wonderful to perform to such appreciative audiences, especially in times like now, where there is so much global turmoil. Our message to the European audiences was that we were bringing a message of “Peace and Love” through our music." Weitere Informationen

Do. 27.04. 21 Uhr 20 Jahre und noch kein bisschen leiser !

Fun Horns

Volker Schlott (saxes, fl), Falk Breitkreuz (saxes, bcl), Jörg Huke (tb), Rainer Brennecke (tp).

Das international renommierte gemischte Bläserquartett begibt sich anlässlich seines 20jährigen Bestehens auf (Welt-) Tournee! Neben einer BEST OFF CD – gibt es im Live-Programm die gewohnt abwechslungsreiche, sehr individuell klingende Fun Horns Musik zu erleben, mit den virtuosen Spieltechniken der vier unterschiedlich gebogenen Hörner, die den Staub aus verschiedenen Jahrhunderten aufwirbeln und in sehr eigenständiger Weise zu einem wahren Hör- und Sehvergnügen wieder zusammenfügen. Weitere Informationen

Fr. 28.04. 21 Uhr Internationales Trio Deutschland – Griechenland

Michael Hornstein – Andreas Georgiou - Peter Bockius

Michael Hornstein (as), Andreas Georgiou (p), Peter Bockius (b).

Der Komponist und Altsaxophonist Michael Hornstein ist, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" schreibt: "...einer der herausragensten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz...". Er und der Bassist Peter Bockius, wohlbekannt wegen seines phänomenalen Basssounds und durch seine Zusammenarbeit unter anderen mit Archie Shepp, Benny Golson und Jonny Griffin, treffen auf den Gitarristen Andreas Georgiou. Im Dezember 2004 war das Trio auf Einladung des Goethe Instituts Athen als interkulturelles Projekt auf Griechenlandtournee. Andreas Georgiou, ursprünglich aus Zypern, wohnhaft in Athen, bringt die ganze Palette der byzantinischen und zeitgenössischen Gitarrenmusik in die Musik ein. Georgiou baut seine Instrumente zum Teil selbst und ist in diesem Trio sowohl an seiner einzigartigen akustischen 12saitigen Gitarre als auch mit der E – Gitarre zu hören. Von Bockius und Hornstein kommen Kompositionen, die in bewusster Reduktion klar definierte Stimmungen kreieren, die Stücke von Georgiou sind von Worldmusic inspiriert. Die Instrumentation des Trios verspricht außergewöhnliche Klangfarben und durch die Persönlichkeiten der Musiker wird detaillierte Kommunikation garantiert. Für die drei Musiker bedeutet das Trio ein konzertanter Rahmen, in dem durch Konzentration und Klarheit neue musikalische Zusammenhänge und Synergien erschaffen werden. Contemporary Jazz meets Worldmusic. Weitere Informationen

Sa. 29.04. 21 Uhr

Alony

Efrat Alony (voc), Mark Reinke (p, key), Christian Thomé (dr, electronics)

Alony ist das Projekt der in Haifa geborenen und in Berlin lebenden Sängerin Efrat Alony. Die „Nürnberger Zeitung“ bezeichnete die 30-jährige Efrat Alony mit ihrer sanften Altstimme kürzlich als "die vielleicht beste Jazzsängerin, die wir zurzeit in Deutschland haben." Schon auf dem Debüt Album "Merry Go Round" übersetzten sie den verbindlichen Jazz-Kanon in eine körpereigene Sprache, die von Wärme, Hingabe und dem Mut zu neuen Wegen zeugte. Auf ihrem zweiten Album "Unravelling" gehen sie nun noch einmal drei Schritte weiter. Es wäre verwegen, Alony auf ein Genre festlegen zu wollen, und leichtfertig, ein neues für sie zu erfinden. Efrat Alony, Mark Reinke und Christian Thomé eröffnen ihrem Hörer das einzigartige Vergnügen, Neuland zu betreten. Diese magische Konstellation lässt dem Hörer jeden erdenklichen Raum, um sich in ihren Songs mit seinen eigenen Assoziationen auszubreiten. Sie machen ein Angebot, die Kunst entsteht am Ende immer im Ohr des Hörers. Weitere Informationen

So. 30.04. 21 Uhr

Jam Session

Hugo Siegmeth (ts)

Der aus Rumänien stammende und in München lebende Saxophonist Hugo Siegmeth überzeugt mit Virtuosität, Ideenreichtum und weichem, melodischen doch kraftvollen Spiel. Er leitet heute die Jam-Session und freut sich auf viele Einsteiger. Weitere Informationen

Mo. 01.05. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and his Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p), Rich Laughlin (musical director), Franz Weyerer (tp), Albrecht Huber (tp), Nemahja Jovanovic (tp), Hermann Breuer (tb), Auwi Geyer (tb), Dirk Janoske (tb), , Klaus Koch (ts), Max Tiller (ts), Christoph Hörmann (as), Stefan Zenker (bs), Bernd Hess (git), Ernst Techl (b), Peter Gall (dr)

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 02.05. 21 Uhr Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Michael Jary zum 100. und Modern Acustic Jazz

Die Fortsetzung des kleinen „Festivals“ mit jeweils zwei Acts der Jazzabteilung des RSK, zusammengestellt von Thomas Zoller bietet diesmal ein besonderes Programm: Neben dem Heinrich Wulff Quartett mit Modern Acustic Jazz wird Michael Jary zum 100. Geburtstag gratuliert. Es erklingen seine erfolgreichsten Melodien wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh´n“ u.a. in völlig neuen Arrangements. Das Heinrich Wulff Quartett mit Heinrich Wulff (git), Ferdinand Settele (sax), Oli Hein (b) und Gabriel Hahn (dr) spielt ausschließlich Eigenkompositionen beeinflusst von Musikern wie Pat Metheny, John Scofield und Maria Schneider. Ein Jazzensemble des RSK Ltg. Thomas Zoller mit Marie Brandis und Miriam Holz (voc), Maximilian Merseny (as), Alexander Jung (git), Max Osvald (p), Heiko Jung (e-bass), Bernhard Pricha (dr) mit Melodien von Michael Jary. Weitere Informationen

Mi. 03.05. 21 Uhr Powered by KORG OASY

Andreas Gundlach live in concert!

Andreas Grundlacl (korg oasy)

Erleben Sie ein Jazz-Konzert der ganz besonderen Art mit dem Ausnahme-Musiker Andreas Gundlach und seinem KORG OASYS. Sein musikalisches Programm umfasst Eigenkompositionen sowie mutig improvisierte Stücke von Miles Davis, Jaco Pastorious, Dave Brubeck, Martin Luther,G.F. Händel: Nachdenkliches und Tanzbares, Nostalgisches und Zukunftsorientiertes,Traditionelles sowie Modernes. Von allem ein Hauch. Zudem erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes über den KORG OASYS und seine nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Andreas Gundlach über OASYS: „Dieses Keyboard ist eine wirkliche Sound-Oase, aus der ständig neue großartige Klänge sprudeln. OASYS stattet den Musiker mit allem aus, was von ihm erwartet wird: Piano-, Orgel- und Synthesizersounds in unwahrscheinlich dynamischer und druckvoller Qualität. Doch für mich ist OASYS noch wesentlich mehr als ein "normaler" Synthesizer. Bietet er doch alles, wovon ein professioneller Live-Keyboarder und Studiomusiker träumt. Und das alles in einem Gerät! Vor allem die KARMA-Funktion öffnet mir geradezu eine neue Dimension des Musik-Produzierens und Komponierens. Die Möglichkeiten und Funktionen, die mir dieses Instrument bietet, sind gigantisch und für mich bisher so noch nie da gewesen. Mit OASYS zu "arbeiten" ist wie ein Traum, der Realität wurde!" Liebhaber des Jazz sowie „Klang-Fetischisten“ werden diesen Konzertabend ganz bestimmt nicht vergessen. Weitere Informationen

Do. 04.05. 21 Uhr BONK!-music-BERLIN

Baby Bonk

Martin Klingeberg (tp, voc, electronics), Kalle Kalima (git, bass, voc), Michael Griener (drums, voc)

"Baby Bonk sagt die Wahrheit und Frank Zappa läßt schön grüßen. Das Berliner Quartett Baby Bonk führt den Jazz an der Postmoderne vorbei und zurück in die Startblöcke des Dadaismus. Erlaubt ist, was Spaß macht. Mit diebischer Freude verletzt die Band sämtliche Regeln des guten Geschmacks. Spielerische Brillanz und langjährige Erfahrungen mit zahlreichen Ensembles in Deutschland und anderswo erlauben den vier Musikern eine Rücksichtslosigkeit, deren Überschwang ihres gleichen sucht. Urbane Burlesken, freche Polit-Kommentare, verschämte Anstößigkeiten, verbotene Gitarrensoli, angeschimmelter Glamour, improvisierter Wahnwitz und das biedere Feierabendflair eines Männergesangsvereins - all das verdichtet sich bei Baby Bonk zu einem Fest der Sinneslust. Wer Baby Bonk erlebt hat, sollte danach sich oder seine CD-Sammlung neu sortieren." Wolf Kampmann im Programmheft zum Jazzfest Berlin 2005. Weitere Informationen

Fr. 05.05. 21 Uhr CD-Präsentation 'The Thurgovian Suite'

Roman Schwaller Sextet

Roman Schwaller (ts), Derrick Gardner (tp), Adrian Mears (tb), Oliver Kent (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

The Thurgovian Suite“ wird von Roman Schwaller und einem ganz namhaften Sextett vorgestellt: Nebst Schwaller mit dabei der amerikanische Startrompeter Derrick Gardner, langjähriges Mitglied des Count Basie Orchestras, der auch mit Musikern wie George Benson, Dizzy Gillespie, Nancy Wilson oder Joe Williams zusammen arbeitete. Der australische Posaunist, Komponist und Jazzlehrer Adrian Mears wird oft als Ausnahmemusiker bezeichnet. Er besticht nicht nur auf seinem Instrument, sondern auch durch die Kreativität seines sonstigen musikalischen Schaffens und wurde 1990 in seiner Heimat als „Best Australian Trombonist“ gewählt. Mears ist wie der Schlagzeuger Mario Gonzi – bekannt für seine rhythmische Vielfalt und seinen treibenden Beat – Mitglied des weltberühmten Vienna Art Orchestras, dem auch Schwaller mal angehörte. Der Hans-Koller-Preisträger Oliver Kent aus Wien, lange als Geheimtipp gehandelt und gehört zur Garde der europäischen straight ahead Pianisten. Der Münchner Bassist Thomas Stabenow, Professor an der Musikhochschule in Mannheim und Besitzer eines eigenen Labels ist einer der gefragtesten deutschen Jazzbassisten. Stabenow hält sich gerne im Hintergrund, bietet aber jeder Band die Basis für ihr Schaffen und beeindruckt durch eine stupende Technik ebenso wie durch sein verschmitzt verschachteltes Spiel. Das neue Roman Schwaller Sextett – eine bestechende Formation mit grossen Solisten, aber auch einer beeindruckenden Ensembleleistung. Weitere Informationen

Sa. 06.05. 21 Uhr 'Stimmungen - Moods'

Barbara Roberts & Band

Songs von Cole Porter bis Horace Silver malen Stimmungsbilder und zeichnen die Launen der Menschen in ihrer Vielfalt: mal fröhlich, mal leidenschaftlich, traurig, verzaubert, leicht verrückt, nachdenklich oder bis über beide Ohren verliebt. Balladen wechseln sich mit Swing und Latin-Grooves ab. Barbara Roberts (voc) erzählt Situationen und Geschichten mit sanft schmeichelnder und klar swingender Stimme. Max Braun (saxes, fl), Davide Roberts (p), Gary Todd (b) und Thomas Elwenspoek (dr) bilden dazu die ideale musikalische Grundlage, ergänzen diese erzählten Geschichten und liefern sich ein Wechselspiel der Improvisationen. Weitere Informationen

So. 07.05. 21 Uhr The Norway of Jazz - N° 6

Tord Gustavsen Trio

Tord Gustavsen (p), Harald Johnsen (b), Jarle Vespestad (dr).

"Plötzlich ist das Alte neu, und das Neue ist verbraucht... Tord Gustavsen liebt die Melodien. Ihnen wendet er sich zu, als müsse er sie auf seinem Klavier nicht spielen, sondern singen, und er achtet dabei so sehr auf Phrasierung und Timbre, dass man ihm sofort glauben würde, wenn er behauptete, seine rechte Hand sei heute etwas heiser. Die Spannung beziehen die Kompositionen von Tord Gustavsen aus der Kunst der minimalen Abweichung, mit der sie zu sanften, seltsam irrealen Kreaturen werden, beglückend und unheimlich zugleich." (Süddeutsche Zeitung) Die Musik dieses Trios ist ergreifend, sanft, elegant, wunderbar. Weitere Informationen

Mo. 08.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Abend steht ganz im Zeichen des Gitarristen Pat Metheny, dessen Band seit den 80er Jahren mit ihrem melodiös, poetischen Spiel ein Millionenpublikum erreichte. In der Unterfahrt wird Max Frankl mit seiner Gitarre die Rhythmusgruppe des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras erweitern, damit die typischen warmen elektronischen Klangfarben der Metheny-Kompositionen besonders zum Tragen kommen. Weitere Informationen

Di. 09.05. 21 Uhr

Claus Raible Quartet feat. Brad Leali

Brad Leali (sax), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvester Garnett (dr).

Die Zusammenarbeit von Brad Leali und Claus Raible besteht seit nunmehr zehn Jahren, erstmals begegneten sie sich 1995 in einem New Yorker Jazzclub. Seitdem entstanden gemeinsame Produktionen wie "Loopin' with Lea"- The Claus Raible Sextet, "Maria Juanez"- The Brad Leali Jazz Orchestra, "The Music of Elmo Hope "- The Brad Leali / Claus Raible Quintet, sowie zahllose Auftritte und Tourneen in den USA und Europa. Das europäisch/amerikanische Allstar-Quartet besticht durch seine Spontanität und Homogenität sowie durch die kommunikative, non -verbale Interakion unter den vier Musikern. Das Publikum begeistern sie mit atemberaubenden Soli, erweisen sich aber auch in den Balladen mit tiefgründigem swingendem Sound als effektvolle Klangzauberer. Das Repertoire besteht neben Jazzklassikern zum grossen Teil aus Originalkompositionen der beiden Bandleader. Weitere Informationen

Mi. 10.05. 21 Uhr Say it!

Carolin Thon's 'Patchwork'

Caroline Thon (sop & alt-sax), Junia Vent (voc, fl), Florian Weber (p), Pascal Niggenkemper (acc.bass), Jens Düppe (drumset)

Für diese Formation ist der außerordentlich farbenreiche Kompositions-und Arrangierstil von Caroline Thon, u.a. der oft instrumentale Einsatz der Gesangsstimme, kennzeichnend. Die großen Improvisationsfreiräume, die Caroline's Kompositionen den ausgezeichneten Instrumentalisten und deren starken musikalischen Persönlichkeiten verschaffen, machen jedes Patchwork-Konzert zu einem abwechslungsreichen Erleben von Spannung und Entspannungen. "Robin Eubanks ist begeistert. Der Posaunist lobt die rhythmische Finesse des Quintetts der Saxofonistin Caroline Thon in den höchsten Tönen. In ihrer ausufernden Stilistik erinnert die Band manchmal an Keith Jarretts europäisches Quartett mit Jan Gabarek, ohne sich freilich allzu sehr in ekstatischen Gefilden auszubreiten. Say it! Ist ein bemerkenswertes Debüt und eindeutig eine Bereicherung." Jazzthetik 9/2005. Weitere Informationen

Do. 11.05. 21 Uhr

Lorenzo Petrocca Trio

Lorenzo Petrocca (git), Wolfgang Mörike (b), Patrick Manzechi (dr)

Die Musik dieses Trios wurde aus der Tradition großer Gitarrentrios wie von Joe Pass oder Barney Kassel geboren, und hat durch die Einzigartigkeit der Bandmitglieder zu einem unverkennbaren eigenen Sound gefunden. Neben dem Lorenzo Petrocca Organ Trio und seinem Quartett ist diese Formation Lorenzos wichtigste Working-Band. Der aus Italien stammende Gitarrist wird von der internationalen Presse als virtuoser, swingender Melodiker bezeichnet . Er ist auf unzähligen CDs vertreten u.a. mit: Herb Ellis, Benny Bailey, Monty Alexander, Tony Scott, Martin Drew, Ack van Rooyen, Gianni Basso, Jim Snidero etc.. Mit seinem Trio präsentiert Mainstream, Bebop und Balladen. Weitere Informationen

Fr. 12.05. 21 Uhr

mariette's motion Club

Mariette Radtke (voc), Bernhard Pichl (p), Rich Laughlin (tp), Till Martin (sax), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)

Nach mehreren erfolgreichen Tourneen durch Europa ist der Name der Band mariette's motion Club um die deutsche Sängerin Mariette Radtke zu einem Synonym für außergewöhnlichen Vocaljazz geworden. Mariette Radtke versteht es wie wenige andere, dem Publikum auf natürliche Weise Leidenschaft und Stimmungen zu vermitteln. Dies alles gelingt ihr auf sehr hohem Niveau, ohne dabei an Charme und Eleganz zu verlieren. Neben dieser Spielfreude, dem wohl augenscheinlichsten Merkmal dieser Band, ist ihr Auftritt auch eine Hommage an die Schönheit der Musik. Für die größtenteils eigenen Arrangements ausgewählter Kompositionen hat sich Mariette zwei Bläser in die Frontline geholt, den Trompeter Rich Laughlin und den Saxophonisten Till Martin. Beide sind sowohl als Solisten als auch als Begleiter perfekt integriert. Die Rhythmusgruppe mit dem Pianisten Bernhard Pichl, dem Bassisten Martin Zenker und dem Schlagzeuger Rick Hollander erfreut mit dem, was man von ihr erwartet: sie swingt. Weitere Informationen

Sa. 13.05. 21 Uhr

Claus Koch & Boperators 'Afro-Cuban Jazz Colors'

Ralf Hesse (tp), Claus Koch (ts), Christian Gall (p), Wolfgang Kriener (b), Jens Düppe (dr), Cesar Granados (perc).

Claus Koch gründete seine Gruppe "The Boperators" im Jahre 1996. Der bei München lebende Saxophonist und Komponist verbindet in seinem Programm “Afro-Cuban Jazz Colors“ Einflüsse des Bebop, des Souljazz und afro-cubanischer Musik zu einer pulsierenden Melange. Ursprünglich inspiriert durch Cubop-Pioniere wie Dizzy Gillespie und Kenny Dorham hat dieses Sextett seinem eigenen Stil entwickelt. “...der Keller unter der Hofapotheke kocht nur so, dass das tief verschneite Neuburg mitten in der Karibik zu liegen scheint. Cesar Granados an den Congas, Michael Keul am Schlagzeug und Wolfgang Kriener am Bass sorgen für das Flair der Zuckerinsel, setzen rhythmische Akzente, bringen die Zeit zum Tanzen, setzen dem Sekundenzeiger entgegen, was das Herz schlägt. Claus Raible ist zuständig für die Changes, ein mit allen Wassern gewaschener Bebop-Pianist, der in locker-cooler Lässigkeit die Ideen nur so aus dem Ärmel schüttelt. Leader Claus Koch erweist sich als versierter und anspruchsvoller Komponist. Am Saxophon verbindet er Eloquenz und Volumen, Phantasie und Konsequenz, Standing und Flexibilität: “Boogaloo in Blue“ und kaum wer möchte wieder raus in die Minusgrade.” (Tobias Böcker NR ) Weitere Informationen

So. 14.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker (b)

Einer der gefragtesten Bassisten der Jazzszene überhaupt: Martin Zenker. In München dahein, doch in der Welt zu Hause, spielte er mit vielen großen Namen an vielen tollen Plätzen: in Shang Hai, Honolulu, Montreal, New York, Sydney...und heute in Haidhausen! Er freut sich zusammen mit vielen Einsteigern auf eine heiße Session im Mai! Weitere Informationen

Mo. 15.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Auch im Wonnemonat Mai lassen es sich die 16 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras nicht nehmen, für ihr Stamm-Publikum montags im Jazzclub da zu sein. Aus dem breitgefächerten Repertoire werden swingender Mainstream aus dem 'All American Songbook' bis hin zu Avantgarde Experimenten und Zeitgeist-Ideen zu hören sein, wobei letztere aus der Feder der Band-Musiker stammen. Weitere Informationen

Di. 16.05. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen

ensemble FisFüz

Annette Maye (clarinets), Gürkan Balka (ud - türkische Kurzhalslaute, git), Murat Coskun (perc, frame drums, darbuka, hang).

Seit 1995 spielt das ensemble FisFüz den „oriental Jazz“- und das vom Feinsten! Das von Annette Maye und Murat Coskun gegründete Ensemble erhielt ´98 den SWR-Weltmusik-Preis und ist seither auf wichtigen internationalen Festivals in Nord- und Westeuropa, im gesamten Balkan (u.a. Jazzfestival Sofia), Nordafrika, Iran vertreten. Die virtuos vorgetragenen Improvisationen der Ausnahme-Klarinettistin Annette Maye sind in den Klangfarben sehr facettenreich, wechseln zwischen Witz und Melancholie, Nacht und Tag, kühl und warm, West und Ost. Mit ornamentenreichen Melodiefiguren und feingliedrigen Klangbildern bringt Gürkan Balkan sein Ud zum „Singen“. Durch seine neuen harmonischen und melodischen Ausdrucksmöglichkeiten lässt er traditionelle Grenzen hinter sich. Murat Coskun liefert auf seinen Rahmentrommeln und diversen Percussion-Instrumenten mit viel Feingefühl den passenden Puls: Bodenständiges Spielen wechselt ab mit virtuosen Solo-Einlagen und vielen technischen sowie klanglichen Raffinessen. Die Musik wirkt gereift und zusammengewachsen und dennoch bleibt sie lebendig und spontan. In ihrem neuem Programm - fast ausschließlich Eigenkompositionen - verknüpfen sie mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit einer langjährigen Erfahrung gekonnt orientalische Klangfarben mit der Eigenart moderner Skalen. Der kreative Umgang mit den unterschiedlichsten Rhythmen und versprüht dabei grenzenlose Spielfreude! Weitere Informationen

Mi. 17.05. 21 Uhr

Max Wild New York Band

Max Wild (sax), Soren Moller (p), Jesse Lewis (git), Fraser Hollins (b), Obed Calvaire (dr)

Bessere 'Credits' kann einer nicht bekommen: "Altoist/composer Max Wild has recorded an impressive array of music that is stirring and passionate with glimpses of his roots as a child living in Zimbabwe. Above all, the sound of his horn is gorgeous. Max is definitely an artist to watch in the future." Dave Liebman. Oder Bob Mintzer schwärmt: "Max Wild has constructed a cohesive program of music that has a great sound and flow. The tunes all tell a story, and evoke all kinds of colors and emotions. Max's saxophone playing is very expressive and winds up being a logical and natural extension of his compositions. The band really plays the music well, and the result is a gratifying listening experience." Wir sind gespannt: Max Wild spielt sein München Debüt in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Do. 18.05. 21 Uhr THE BERLIN SONG BOOK

Berlynatic Arkestra

Valentin Gregor (violin, viola, voc), Victor Alcántara (piano, voc)

BERLYNATIC ARKESTRA - ein visionärer Dialog zweier Spitzenmusiker inspiriert vom orchestralen Soundtrack der Großstadt. „THE BERLIN SONG BOOK“ entspricht einem humorvoll wie melancholisch inspirierten Streifzug durch Berlin. Soundtrackähnliche Musik, zweistimmiger Gesang, reich an phantasievollen Improvisationen im Wechselspiel mit ausgefeilten, mitreißenden und zum Teil sehr groovigen Arrangements. Valentin Gregor, der zwei erfolgreiche Jahre in den USA (Konzerte mit Herb Geller und Stephane Grappelli) verbrachte, gilt als einer der technisch und vor allem rhythmisch versiertesten Jazz-Geiger überhaupt. Victor Alcántara wirkte in den letzten Jahren als Filmkomponist ("La Mer" mit Franka Potente) und Studiomusiker („Das Wunder von Bern“) und widmet sich derzeit verstärkt der Arbeit an seinen Liveensembles wie z.B. dem europäischen Bandprojekt "Formación Alcántara". Weitere Informationen

Fr. 19.05. 21 Uhr vocal jazz & bossa nova - CD-Präsentation „beira“

zona sul

Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Pedro Tagliani (git), Matthias Engelhardt (b), Hajo von Hadeln (dr).

Für ihre erste CD „pure love“ hat zona sul , die Band der deutsch-französischen Sängerin Sophie Wegener, in der Presse ausschließlich Lob erhalten. "Professionalität und Anspruch" (Jazz Podium). "Sophie Wegener schafft es in jeder Sprache, dem Hörer mit ihrem süßen Klagen den Kopf zu verdrehen“ (Jazzthing). Ihr Interpretation von "Dans mon île" findet sich auf einen Sampler mit Diana Krall und Cassandra Wilson wieder. Die deutschlandweiten Radiosender spielen zona sul rauf und runter. Mit der neuen CD „beira“ bricht zona sul auf zu neuen Ufern. Denn jetzt spielt die Band außer den Klassikern von Jobim und aktuellen Titeln von Djavan, Bebel Gilberto und Maria Rita auch neu arrangierte Songs von Henri Salvador, Françoise Hardy und den Beatles sowie Eigenkompositionen aus der Feder des brasilianischen Gitarristen der Band, Pedro Tagliani. "Musik, die alle Sinne umschmeichelt." (SZ) Weitere Informationen

Sa. 20.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night RED ONIONS – Celebrating Sidney Bechet

Hugo Siegmeth Quintet

Hugo Siegmeth (ts, cl), Carsten Daerr (p), Geoff Goodman (git, banjo), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Der zeitlose Charme der roten Zwiebeln "Red Onions": Der junge Saxophonist Hugo Siegmeth huldigt dem Ahnen Sidney Bechet und strahlt aus ganz eigener Kraft in dessen Sonne. "Von keiner Musik könnte ich sagen, sie ist meine Musik. Sie gehört jedem, der sie fühlen kann. Man muss in der Sonne sein, um die Sonne zu spüren. Genau so ist es mit der Musik." (Aus Sidney Bechet: "Treat It Gentle. An Autobiography".) Nur Louis Armstrong war Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts über die Jazzgemeinde hinaus noch populärer als er. Fest steht: Sidney Bechet hatte eine Aura wie nur die wenigsten. Der Klarinettist und erste prägende Sopransaxophonist der Jazzgeschichte war auch der erste Künstler auf dem von Francis Wolf und Alfred Lion gegründeten berühmten Blue-Note-Label und gilt noch heute als eine der größten Persönlichkeiten des Jazz. Geboren am 14. Mai 1897 in New Orleans, der Wiege des Jazz, starb er an seinem Geburtstag im Jahr 1959 in Paris, der damals unbestrittenen Hauptstadt des europäischen Jazz. ACT-Labelchef Siegfried Loch erinnert sich: "Ich erlebte Bechet 1955 in Hannover. Es war mein erstes Jazz Konzert überhaupt. Auf Anhieb hat mich der 'little big man' mit dem Jazzbazillus infiziert und mein Leben für immer verändert." Nun veröffentlicht ACT am 14. Mai (2006), dem Geburts- und Todestag des großen Musikers, eine Hommage an Bechet – und zwar durch einen jungen deutschen Jazzmusiker, der damit auch sein Debüt bei ACT feiert: Saxophonist und Klarinettist Hugo Siegmeth. Auf "Red Onions" stellt Siegmeth Parade-Stücke aus dem Repertoire Bechets in eine heutige Klang-Umgebung. Er spielt bewusst in keinem Stück das von Bechet so stark charakterisierte Sopransaxophon, sondern ausschließlich Tenorsax und Klarinette. Musik von Bechet ohne Dixie-Flair und ohne Sopransax also: Das eröffnet mannigfaltige undaufregende Facetten. Siegmeth spielt viele Stücke mit seinem hervorragend besetzten Quintet – in dem er drei hoch renommierte Partner aus der aktuellen deutschen Szene hat, nämlich Pianist Carsten Daerr, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte, sowie den amerikanischen Gitarristen und Wahlmünchner Geoff Goodman. Weitere Informationen

So. 21.05. 21 Uhr

Jam Session

Martin Zenker (b)

siehe 14.5.. Weitere Informationen

Mo. 22.05. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Ltg. Prof. Joe Viera

Die Uni Big Band München entstand innerhalb des Jazz-Seminars, das Prof. Joe Viera seit dem Wintersemester 1988/89 an der Universität München im Fachbereich Musikpädagogik durchführt. Anfangs erfolgte der praktischere Teil in einer Combo, die sich aber ständig vergrößerte, so daß es 1994 nahelag, daraus eine regelrechte Big Band zu machen. Eine Combo, in der vor allem improvisiert wird, gibt es außerdem noch. Das Repertoire der Big Band umfaßt derzeit über 40 Titel (Swing, Bebop, Latin, Balladen) darunter auch einige Originalarrangements der Orchester von Count Basie und Bob Mintzer. Weitere Informationen

Di. 23.05. 21 Uhr Classic Acoustic Authentic American Music

Rüdiger Helbig & Huckleberry Five

Rüdiger Helbig (banjo, dobro, voc), Rico Waldmann (voc, git), Mac Meierhofer (b, voc), Rupert Paulik (mandoline, fiddle, voc).

Huckleberry Five wurde 1995 von Rüdiger Helbig in München gegründet. Damals noch in anderer Besetzung, ist diese sympathische Band durch ihren unverfälschten Acousticsound schnell zum Highlight der Szene geworden. Vier Topmusiker zeigen hier, dass Musik auch ohne elektronische Effekte zum Erlebnis werden kann. Huckleberry Five hat einen unverkennbaren Sound, der auf der Fingerfertigkeit ihrer Instrumente (Gitarre, Dobro, 5-String-Banjo, Fiddle, Mandoline und Kontrabass) und dem mehrstimmingen Gesang basiert. Ursprüngliche Bluegrass Musik wird hier mit Country-Elementen dezent vermischt und garantiert dem Publikum einen echten Ohren- und Augenschmaus. Musikalisches Können gepaart mit mitreißendem Entertainment - diese Band vergisst man nicht! Weitere Informationen

Mi. 24.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - ACT: Jazz Night

Peter Apfelbaum & The New York Hieroglyphics feat. Josh Roseman

Peter Apfelbaum (p, ts), Ambrose Akinmusire (tp, saxes), Josh Roseman (tb), Norbert Stachel (bs), David Phelps (git), Patrice Blanchard (b), Josh Jones (drums).

“Das sieht ja aus wie Hieroglyphen”, hat ein Mitmusiker vor langen Jahren das kommentiert, was sein Bandleader, der Multi-Instrumentalist Peter Apfelbaum, in Eile aufs Notenpapier geworfen hatte. Der scherzhaft gemeinte Ausspruch führte zur Namensgebung einer Band, die sich erst in der Bay Area um San Francisco herum einen Kultstatus erspielte, dann in der ganzen Welt hymnische Rezensionen einheimste und zahlreiche Fans gewann. Auch in Deutschland sorgte das Ensemble durch seine Live-Auftritte bei den Leverkusener Jazztagen 1990 und beim JazzFest Berlin 1992 für Furore. Als Peter Apfelbaum dann 1998 nach New York, genauer gesagt nach Brooklyn umsiedelte, löste sich die Band auf. Jetzt gibt es das von vielen herbei gesehnte Hieroglyphics Ensemble wieder – als New Yorker Dependance und mit dem Album "It Is Written" bei ACT. „Die Musik fluktuiert zwischen beinahe auskomponierten Sequenzen und ganz offenen Stücken“, sagt Peter Apfelbaum. Das Ensemble ist der Star, Soli werden kurz gehalten, die Ansprüche sind hoch. Aufbauend auf einer hochkomplexen rhythmischen Basis schuf Peter Apfelbaum für sein Ensemble Werke von fast monumentaler Kraft und unüberhörbarem Eigencharakter - mit opulenten Klangflächen, wuchtigen Melodie-Motiven, Kolorierungen, die aus der afroamerikanischen Kultur, vom schwarzen Kontinent, aus Indien, aus dem Herzen der brodelnden Metropole New York stammen und auch die Einflüsse der Westküste nicht vergessen. Weitere Informationen

Do. 25.05. 21 Uhr

Kim Chong Trio

Kim Chong (p, voc), Sergey Didorenko (violin, perc), Eugen Bazijan (cello, perc)

Interpretationen bekannter, musikalischer Welt - "Literatur" und rafffinierte Eigenkompositionen präsentiert von einem Trio der ganz besonderen Art: die klassischen Instrumente Geige und Cello treffen eine herausragende Stimme im Jazz. Latin, Swing, jazz ballads and evergreens stehen auf dem Programm. Weitere Informationen

Fr. 26.05. 21 Uhr

Philipp Stauber Quartet

Philipp Stauber (git), Till Martin (sax), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Die aktuelle CD des Philipp Stauber Quartetts, " Four Colours... One Picture" heimste deutschlandweit herrvoragende Kritiken ein. Das "Jazzpodium" 4/06, das dem Gitarristen ein Feature widmet schreibt: " Eine Ohrenweide, ein großes Vergnügen, außerordentlich geschmackvoll, swingend, eine nirgends sterile Demonstration was wir nun mal noch in dreihundert Jahren zuallererst unter Jazzgitarre verstehen werden..."( A. Schmitz) Im Magazin "Sur La Terre" ist zu lesen: ...die Creme de la Creme der Münchener Jazzszene, hier ist jeder einwand frei versorgt, der intelligent und anregende Musik schätzt. (O.Hochkeppel) Neben ausgewählten Standards, angesiedelt im weiten Bogen zwischen Blue Moods und Coltraine, stehen zunehmend Eigenkompositionen aus der Feder Staubers im Mittelpunkt des Konzerts. Einige noch so frisch, dass sie an diesem Abend Premiere feiern..." hingehen, es lohnt sich ! " SZ. Weitere Informationen

Sa. 27.05. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

On the Rhodes

Max Tiller (sax), Roland Rost (rhodes), Ferdinand Kirner (git), Thommy Eberhardt (dr), Tobias v. Rad (bass)

Der Bandname dieser Müncher Funk Formation verrät schon das Herzstück der Band: Das legendäre Fender Rhodes Piano. Die Band um den Münchner Bassisten Tobias von Rad präsentiert wieder einige Titel der Band Zappelbude sowie viel alt bekannte Funk Tunes. Im Quintet an seiner Seite der Groove Meister Thommy Eberhard (drs) sowie Roland Rost on the Rhodes! "Lange Nacht der Musik" , das heißt lange Nacht des Jazz Funk und Hip Hop mit einer knackigen Hornsection und viel Grooves der 70er Jahre. Die Eintrittskarten können Sie auch im Vorverkauf in der Unterfahrt erwerben, sie gelten für alle anderen Veranstaltungen der "Langen Nacht der Musik". Weitere Informationen

So. 28.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker

siehe 14.5.. Weitere Informationen

Mo. 29.05. 19:00 Uhr

Mitgliederversammlung des Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

heute kein Konzert! Weitere Informationen

Di. 30.05. 21 Uhr Standarts & Favorites

Thilo Kreitmeier Plus 3

Thilo Kreitmeier (ts, as, cl, fl), Christian Elsässer (p), Rocky Knauer (b), Bastian Jütte (dr).

Einem blueslastigen, vom Soul geprägten und am Mainstream orientierten Jazz –mit tiefem Gefühl, kräftigem Ton und nur wenigen avantgardistischen Elementen widmet sich der gebürtige Münchener Saxophonist Thilo Kreitmeier. Mit spirituellem Approach und swingenden, groovenden Rhythmen gelingt es Thilo und seiner Band sowohl erfahrene Jazzliebhaber als auch ein junges Publikum zu erreichen. Al Porcino betonte „ wie erfrischend es ist diese Gruppe originären Jazz spielen zu hören- mit Melodie, Harmonie und Rhythmus. Ich finde es erstaunlich dass Thilo in seinem jungen Alter fähig ist diese Elemente in seine Performance zu integrieren“ ( Al Porcino 1998). Dem Jazz injetziert der Preisträger des SZ- Nachwuchswettbewerbes „Scene 2000“ Blues -und Soul Elemente und demonstriert damit eine in die Zukunft weisende Stillistik auf dem fruchtbaren Mittelweg zwischen Tradition und Moderne. 2006 erscheint eine neue CD "Standarts & Favorites"(Organic Music) aus welcher Thilo Kreitmeier und seine Band Auszüge vorstellen werden. Weitere Informationen

Mi. 31.05. 21 Uhr plays: The Sound of Showermusic

Axel K. & The Electric Jazz Lounge

Die Brother Horns: Axel Kühn (saxes, bcl, fl) und Claus Reichstaller ( tp, flh), Funky President Klaus Sperber on the Bass, „The Man in the back – the Man in black„ : Thomy Eberhardt (drums and loops ), „The Wizzard„ Oliver Hahn on Fender Rhodes, Groovemaster Martin Kursawe (git), And the Voice of Jazzy Soul: Marina Trost ( vocal )

Der Sound von Showermusic ist eine knackige Mischung aus Jazzy beats, Soul and Funkystyle . Retro und Moderne gemischt ergeben live den ultimativen Groovefaktor. Im Herbst 2003 gründeten Axel Kühn und Klaus Sperber das Projekt Showermusic . Was anfangs als reine Studioband geplant war, ist mittlerweile ein spannender Live-Act. Heute gibt es die neuesten Tunes aus der Soundfactory von Showermusic live zu hören, coole Grooves und satte Beats vom Feinsten. Axel Kühn ist in München gut bekannt aus der Zusammenarbeit mit Joo Kraus Basic Jazzlounge, SWR Big Band, Thilo Wolf Big Band, Al Porcino, Harald Rüschenbaum. Klaus Sperber tourte mit dem Londoner Jazzduo Acoustic Alchemy in den USA bei praktisch allen wichtigen Jazzevents ( Catalina Islands, Los Angeles, Paul Massons, San Francisco, Seattle , Chicago, New York ). Weitere Informationen

Do. 01.06. 21 Uhr

frankzone

Max Frankl (git), Johannes Enders (ts), Magnus Schriefl (tp), Andrea Hermenau (p), Benni Schäfer (b), Peter Gall (dr).

"Ich besitze ca. 1500 CDs und meine Lieblingsplatten begleiten mich unterwegs auf Laptop oder mp3-Player. „1“ von Frankzone gehört schon seit längerem dazu." Hubert Nuss. Heute Abend ist mit Frankzone ein Quintett in der Unterfahrt zu Gast, das es in sich hat. Frankzone fanden sich im Landesjugendjazzorchester Bayern, gewannen den Bundeswettbewerb „Jugend Jazzt“ 2003 in Bonn und gehen seitdem konsequent ihren eigenen Weg. Resultat ist die mit begeistertem Presseecho gefeierte Debüt CD „1“, auf der mit dem Saxophonisten Johannes Enders eine der ganz wichtigen europäischen Stimmen am Saxophon vertreten ist. Die Stimmen zur Debüt CD sind euphorisch: „Dieses Album ist von künstlerischer Reife, Sensibilität und vor allem von ausgezeichnetem Jazz beseelt.“ (Frank Becker). Die „Jazzzeitung“ spricht vom „unglaublichen kreativen Potential“, „Jazzthing“ bemerkt „eine ganz eigene Handschrift, die den gewöhnlichen Hardbop-Mainstream transzendiert“. Die farbenreichen Kompositionen von Max Frankl, die schönen Soli von Magnus Schriefl und das traumhafte Zusammenspiel lassen einen Bandsound entstehen, der die Zuhörer in seinen Bann zieht. Diesen Abend sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, denn von dieser Band wird man noch einiges hören. Weitere Informationen

Fr. 02.06. 21 Uhr

Thomas Faist Quintet feat. Johannes Faber (tp)

Thomas Faist (sax), Johannes Faber (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr)

Der Saxophonist Thomas Faist ist schon seit den Anfängen der Unterfahrt immer wieder als Leader und sideman in verschiedensten Formationen zu hören gewesen. Er spielte auf mehreren internationalen Jazzfestivals und arbeitete als sideman mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Das Repertoire seines Quintetts besteht aus geschmackvoll arrangierten Eigenkompositionen mit großer stilistischer Bandbreite. "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz.This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in" schreibt Marty Cook in seinen Linernotes zu Faist´s zweiter CD: "Gentle". Walter Lang - piano, Thomas Stabenow - bass und Rick Hollander - drums - drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene - stellen die Rhythmusgruppe. Der Trompeter Joe Faber, der in letzter Zeit vor allem als musikalischer Mitgestalter, Organisator und Moderator der Erfolgsreihe "Jazz am Gärtnerplatz" in München von sich Reden machte, bildet mit Faist zusammen die Frontline. Weitere Informationen

Sa. 03.06. 21 Uhr

ETH Big Band

Christoph Eck (leader), Lars Aumann, Matthias Bossardt, Stephan Klauser, Andreas Richter, Roman Schneider (trumpets), Simon Baumgartner, Viktor Kürsteiner, David Marques, Benoît Steinmetz (trombones), Alain Brenzikofer, Daniel Gubelmann, Philipp Knüsel, Nicco Petroccia, Thomas Rechsteiner (saxes), Miguel Ferreira (git), Dani Hächler (perc), Yves Martinek (p), Severin Graf (b), Michael Krummenerl (dr), Nicolai Merz (dr).

Die 22-köpfige ETH Big Band setzt sich aus Studenten der ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), der Jazzschule Zürich sowie der Jazzschule Luzern zusammen. Gegründet wurde die Band im Herbst 1993 durch Christoph Eck, der seither auch musikalischer Leiter der Big Band ist. Das Repertoire der Band ist sehr vielseitig: Die Musiker spielen gerne Funk, Latin und Swing und erweitern jedes Arrangement mit individuellen Improvisationen. Inzwischen ist die ETH Big Band fest im Vorlesungsverzeichnis der ETH Zürich und der Universität Zürich etabliert, und Konzerte erfolgen regelmäßig in und um Zürich. Als einzige Schweizer Big Band hat die ETH Big Band im Juli 2000 bereits zum 6. Mal am Montreux Jazzfestival teilgenommen. Weitere Auftritte sind und waren an der "Festival International de Musique Universitaire" in Belfort (F) 1996 - 2000, im Jazzhaus Freiburg (D), an der Universität Karlsruhe (D), im Club Jazztone in Lörrach (D), am "l'Oeuf de Jazz" in Le Mans (F), u.a. Charakteristisch für die Band sind die Spontanität und der spielerische Ausdruck der mitreißenden Arrangements. Weitere Informationen

So. 04.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Till Martin

"Der erstaunlich abgeklärte Tenorist mit dem sachlich konzentrierten Ton hat dem Ausdruckswillen des Jazz ein neues, relaxtes Design gegeben - kühl, aber intensiv; akustisch, aber gewitzt; nüchtern, aber freundlich." Hans-Jürgen Schaal, Jazzthing. Till Martin freut sich auf ein neugieriges Publikum und viele Einsteiger bei seinen 2 Jam Sessions im Juni (4. und 11.6.), denn dann wird es garantiert ein intensives, akustisches, freundliches und eher heißes Vergnügen. Weitere Informationen

Mo. 05.06. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko BigBand feat. Michael Vochezer (git)

An diesem Montagabend wird die Thomas Bendzko BigBand seit langer Zeit mal wieder mit Gitarre zu hören sein! Der Münchner MICHAEL VOCHEZER ist nach einem längeren Studienaufenthalt in Boston/Berklee wieder zurück in der Heimat und wird eigene Kompositionen und auch Literatur der BigBand spielen. Band und Publikum erwartet ein absolutes Highlight! Weitere Informationen

Di. 06.06. 21 Uhr

Navé

Michaela Schwab (p, voc), Jan Bartikowski (git), Gunter Stoelting (b), Manuel da Coll (dr).

„Konzerte zu geben, heißt für mich, den Menschen die Emotionen, Energie und Liebe, die Musik in mir freisetzt, weiterzugeben. Wenn mir das gelingt, bin ich mehr als glücklich.“ Unterstützt wird die Sängerin und Pianistin Michaela Schwab, die am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium Jazz-Piano studierte, von ihren Bandkollegen Jan Bartikowski (git), Gunter Stoelting (b) und Manuel da Coll (dr). Ihr Programm besteht fast ausschließlich aus Eigenkompositionen, die im Bereich lyrischer Pop und Funk einzuordnen sind. Inspiriert haben die Interpretin bekannte Singer-Songwriter wie Rebecca Bakken und Silje Nergaard sowie Musikgrößen wie Seal und Alicia Keys. Tiefsinnige, emotionale Songs (Inner Peace) wechseln sich ab mit ironisch frechem Funk (Brooding Not Allowed – Grübeln verboten). Ihre ausdrucksstarke Stimme berührt. If YOU like being touched – Come & Listen! Weitere Informationen

Mi. 07.06. 21 Uhr

Dschumbir

Till Martin (ts), Sava Medan (b), Bastian Jütte (dr)

Dschumbir heißt Ingwer auf serbisch. Es ist eine Wurzel aus dem Orient. Scharf und gleichzeitig erfrischend. Zum Kochen oder roh. Gut für salzige sowie für süße Gerichte. Wenn eine Musik den Geschmack dieser vielseitigen Pflanze darstellen soll, ist es diese. Eine Melange aus Süd und Ost, Orient und Balkan. Rhythmisch, exotisch, virtuos, meditativ, minimalistisch ... Weitere Informationen

Do. 08.06. 21 Uhr BrazilJazzWorld Music

Lygia Campos Quartet

Lygia Campos (voc, keys, perc), Paulo Morello (e-git , cavaquinho, perc), Matthias Engelhardt (b), Walter Bittner (dr, perc),

Die Sängerin, Pianistin und Percussionistin präsentiert ein Repertoire von eigenen und bekannten Kompositionen von Bossa Nova über Jazz, Afro bis zu arabischen Rhythmen. Es ist eine eigenwillige und exotische Mischung aus brasilianischer Musik, teils afrikanischem, arabischem Einfluß sowie popigen Rhythmen. Sie entfacht mit Keyboard und Stimme ein musikalisches Feuerwerk, eine spannende und herzergreifende Musik. "... und was für eine Stimme. Die coole Jazz-Lady wandelte sich zur Meisterin der gesungenen Klangsilben, die sie zur Melodie dehnen oder zur Perkussion rhythmisieren konnte ... ... mit perlenden Klavierläufen und vertrackten Bassfiguren nordbrasilianische Rhythmik oder Tango, Samba, Bossa Nova, Fado blitzen auf in Lygia Campos Eigenkompositionen, die doch weit von jedem Elektrizismus entfernt sind. Ist das Weltmusik ? Jedenfalls ist es gute Musik." SZ Weitere Informationen

Fr. 09.06. 21 Uhr

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Christian Elsässer (keys), Martin Scales (git), Igor Kljujic (b), Guido May (dr), Biboul Darouiche (perc, voc), MC Olangué (perc, rap), Jason Jackson (voc).

Eines Nachts zieht ein mongolischer Adliger und Krieger, ausgerüstet mit dem schwersten und treffsichersten Schwert, gen Westen. Er überquert die Berge in der Zeit, als Russland und China sein Land teilen. In Kurdistan findet er eine neue Heimat. Sein Sohn mit Nachnamen Darouiche verlässt im Dunkel der Nacht Kurdistan mit französischen Soldaten und kommt über Paris nach Afrika. In Kamerun bleibt er 35 Jahre. Biboul Darouiche wird in Yaoundé, Kamerun, geboren. Seine Mutter ist eine Etenga vom Stamm der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle kamerunische Musik sind Bibouls erste musikalische Quellen. Auf den Geschäftsreisen des Vaters begegnet er der Musik, wie sie in den Dörfern gespielt wird. Dorthin begleitet er ihn. Das Radio seines Vaters - damals das einzige weitreichende Medium - bringt Biboul in Kontakt mit Soul, Jazz, R & B und orientalischer Musik. In Soleil Bantu geht Biboul seiner eigenen Geschichte nach - von der Kindheit in Kamerun bis zu seiner Arbeit als internationaler Musiker. Soleil Bantu spiegelt diesen reichen musikalischen Fundus wieder: Afro-Rhythmen verbinden sich mit Jazz und R & B zu einem avantgardistischen Genre. Die Texte und Raps in Soleil Bantu sprechen von der Realität des Lebens in Afrika, der Einsamkeit, der Liebe und der Freundschaft. Für die Eröffnungswoche hat Biboul Darouiche Musiker aus Deutschland, Kamerun, Kolumbien und Spanien engagiert. Weitere Informationen

Sa. 10.06. 21 Uhr

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Christian Elsässer (keys), Martin Scales (git), Igor Kljujic (b), Guido May (dr), Biboul Darouiche (perc, voc), MC Olangué (perc, rap), Jason Jackson (voc).

siehe 9.6.2006 Weitere Informationen

So. 11.06. 21 Uhr

Jam Session

Till Martin

siehe 04.06. Weitere Informationen

Mo. 12.06. 21 Uhr Big Band Night

Landes-Jugendjazzorchester Bayern

Das Landes-Jugendjazzorchester Bayern, das sich aus jungen talentierten Jazzmusikern im Alter von bis zu 25 Jahren rekrutiert, tritt im Rahmen einer Arbeitsphase erneut in der Unterfahrt auf. 1993 hat Harald Rüschenbaum die künstlerische Leitung von Dusko Goykovich übernommen. Mit jugendlichem Elan, Talent und Spielfreude wird die bayerische 'Herd' auch die erfahrendsten Big-Band-Fans überzeugen. Weitere Informationen

Di. 13.06. 21 Uhr

Trio la Diva

Bettina Ullrich (stimme), Alessandra Warnke (flöte), Stefanie Schumacher (akkordeon)

Eine Stimme, eine Flöte und ein Akkordeon begeben sich auf eine musikalische Reise. Ausgangspunkt ihrer Expedition ist die klassische Musik: Arien, Lieder, Instrumentalwerke. Vertraute Klänge. Doch einmal in Bewegung überschreiten die drei Künstlerinnen den vorgegebenen Rahmen, die konventionelle Interpretation. Es entstehen Improvisationen, nicht im Sinne einer Dekonstruktion, es ist eher ein weiblicher Blick, ein ursprüngliches Spiel mit den beiden großen Quellen der Musik – dem Heiligen und dem Profanen. Wer immer mit offenem Ohr und berührbarem Herzen eine Reise tut, erlebt Begegnungen: Mit einem fast ethnographischen Blick verbindet das Trio afrikanische und orientalische Einflüsse mit der uns bekannten west- und osteuropäischen Musik. Ihre expressiven und manchmal ekstatischen Arrangements und Improvisationen entstehen aus einem oft überraschenden und vergnüglichen Rollentausch von Stimme und Instrumenten. Rhythmik und Melodieführung gehen dabei experimentelle Wege: eine überaus körperliche Stimme, mal schmeichelnd, mal groovend, mal tongewaltig, ein Akkordeon, der große Formwandler, mal schnaufender Teufelsbalg, mal voluminöse Kirchenorgel, und nicht zuletzt, die Flöte, das mal verführerisch lockende, mal kreischende Instrument des Hirtengottes Pan. Weitere Informationen

Do. 15.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.1

Veneno Brasil

Fabio Block (git), Peter Wegele (p), Sabine Silva (voc, perc), Ciro Trindade (b), Claudio Willner (dr, perc).

Gespielt wird authentische Musik zum Thema "Brasil night". Fans der brasilianischen Musik werden von dem "Flair" dieser Band verzaubert. Lassen Sie sich in die Welt des brasilianischen Lebensgefühls entführen mit unvergeßlichen Melodien und kraftvollen Rhythmen: Samba und Xote, Bossa und Forró animieren zum Träumen und Tanzen und entlassen am Ende von einem außergewöhnlichen Abend das Publikum mit offenen Herzen und bester Laune. Weitere Informationen

Fr. 16.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.1

Veneno Brasil

Fabio Block (git), Peter Wegele (p), Sabine Silva (voc, perc), Ciro Trindade (b), Claudio Willner (dr, perc).

Gespielt wird authentische Musik zum Thema "Brasil night". Fans der brasilianischen Musik werden von dem "Flair" dieser Band verzaubert. Lassen Sie sich in die Welt des brasilianischen Lebensgefühls entführen mit unvergeßlichen Melodien und kraftvollen Rhythmen: Samba und Xote, Bossa und Forró animieren zum Träumen und Tanzen und entlassen am Ende von einem außergewöhnlichen Abend das Publikum mit offenen Herzen und bester Laune. Weitere Informationen

Sa. 17.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.1

Veneno Brasil

Fabio Block (git), Peter Wegele (p), Sabine Silva (voc, perc), Ciro Trindade (b), Claudio Willner (dr, perc).

Gespielt wird authentische Musik zum Thema "Brasil night". Fans der brasilianischen Musik werden von dem "Flair" dieser Band verzaubert. Lassen Sie sich in die Welt des brasilianischen Lebensgefühls entführen mit unvergeßlichen Melodien und kraftvollen Rhythmen: Samba und Xote, Bossa und Forró animieren zum Träumen und Tanzen und entlassen am Ende von einem außergewöhnlichen Abend das Publikum mit offenen Herzen und bester Laune. Weitere Informationen

So. 18.06. 21 Uhr

Brazil Session mit Veneno Brazil

Ltg.: Fabio Block

Nach dem Fußballspiel Brasilien - Australien tanzt hier ab 21 Uhr der brasilianische Bär Samba! So oder so ... Ein Fest wird es allemal! Fabio Block lädt ein zu einer temperamentvollen Session und freut sich auf alle musikalischen Einsteiger (nicht nur) seiner Heimat Brasilien! Weitere Informationen

Mo. 19.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Peter Tuscher

Gastsolist am heutigen Abend ist Peter Tuscher, der zu den führenden Jazz-Trompetern Deutschlands zählt. Regelmäßig wird er von amerikanischen Musikern für Europatourneen als Solist gebucht. Sein stilistisch breitgefächertes Repertoire bringt er in die verschiedensten Jazz-Formationen ein: von 'Gmelch-Test-Art-Ensemble of Passau' über Al Porcino bis zu den verschiedensten Hard Bop Ensembles. Heute ist es das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra, das dem Meister der modernen Jazz-Trompete den Klangteppich webt und ihn virtuos auf seinen solistischen Ausflügen begleitet. Weitere Informationen

Mi. 21.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.2 - Groove-Jazz & Funk

Wolfgang Schmid SPECIAL KICK

feat. Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Marco Minnemann (dr), Wolfgang Schmid (bass, voc).

Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ........Schmid Happens! Weitere Informationen

Do. 22.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr. 2 - Groove-Jazz & Funk

Wolfgang Schmid SPECIAL KICK

feat. Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Marco Minnemann (dr), Wolfgang Schmid (bass, voc).

Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ........Schmid Happens! Weitere Informationen

Fr. 23.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.2 - Groove-Jazz & Funk

Wolfgang Schmid SPECIAL KICK

feat. Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Marco Minnemann (dr), Wolfgang Schmid (bass, voc).

Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ........Schmid Happens! Weitere Informationen

Sa. 24.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.2 - Groove-Jazz & Funk

Wolfgang Schmid SPECIAL KICK

feat. Libor Shima (sax), Peter Wölpl (git), Marco Minnemann (dr), Wolfgang Schmid (bass, voc).

Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ........Schmid Happens! Weitere Informationen

So. 25.06. 21 Uhr

Special KICK Session

Ltg.: Wolfgang Schmid (bass, vocal)

Kick it like Schmid! Für alle die mitkicken wollen und sonst noch was zu sagen haben! Weitere Informationen

Mo. 26.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen, breit gefächerten Repertoire des 23-jährigen Jazz Orchestras werden ausgewählte Stücke aus dem 'All American Songbook' sowie Eigenkompositionen und Arrangements der Band-Musiker gespielt. Mit packendem Ensembleklang, großartigen Solisten und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum am Schlagzeug, einen Hörgenuss der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Mi. 28.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.3

MICHAEL LUTZEIER hat die SCHLAGERHITZ’

Michael Lutzeier (baritonsaxophon), Bernd Hess (git), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Auf dem Dachboden kann man sie mit Glück noch finden: Die deutschen Tonfilmschlager aus der UFA-Zeit. Diese meisterlichen Melodieperlen - altbekannt und fastvergessen - aus Filmen wie Der Kongreß tanzt, Frauen sind keine Engel, San Franzisko, Tanz auf dem Vulkan und vielen anderen sind überraschend einmalig wie jazzbar. Also beschloß der Münchner Baritonsaxophonist Michael Lutzeier diese Evergreens nicht weiter vermodern zu lassen, sondern sie stattdessen zu vermodernisieren. Nach dem Motto „Schellacks neu lackiert“ arrangiert er die Hits der zwanziger bis fünfziger Jahre frech originell, zieht ihnen die Stützstrümpfe aus und steckt sie in ein zeitgemäßes jazziges Gewand. Das Ergebnis ist ein generationsübergreifendes Leuchten in den Augen der Zuhörer und zeigt, daß die Musik, zu der Oma und Opa ausflippten, heute immer noch bestens funkt und hitzt. Zusammen mit den hervorragenden Mitmusikern Bernd Hess an der Gitarre, Thomas Stabenow am Kontrabaß und Rick Hollander am Schlagzeug, darf man sich sicher auf einen ganz unüblichen Jazz- und Schlagerabend freuen. Weitere Informationen

Do. 29.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.3

MICHAEL LUTZEIER hat die SCHLAGERHITZ’

Michael Lutzeier (baritonsaxophon), Bernd Hess (git), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Auf dem Dachboden kann man sie mit Glück noch finden: Die deutschen Tonfilmschlager aus der UFA-Zeit. Diese meisterlichen Melodieperlen - altbekannt und fastvergessen - aus Filmen wie Der Kongreß tanzt, Frauen sind keine Engel, San Franzisko, Tanz auf dem Vulkan und vielen anderen sind überraschend einmalig wie jazzbar. Also beschloß der Münchner Baritonsaxophonist Michael Lutzeier diese Evergreens nicht weiter vermodern zu lassen, sondern sie stattdessen zu vermodernisieren. Nach dem Motto „Schellacks neu lackiert“ arrangiert er die Hits der zwanziger bis fünfziger Jahre frech originell, zieht ihnen die Stützstrümpfe aus und steckt sie in ein zeitgemäßes jazziges Gewand. Das Ergebnis ist ein generationsübergreifendes Leuchten in den Augen der Zuhörer und zeigt, daß die Musik, zu der Oma und Opa ausflippten, heute immer noch bestens funkt und hitzt. Zusammen mit den hervorragenden Mitmusikern Bernd Hess an der Gitarre, Thomas Stabenow am Kontrabaß und Rick Hollander am Schlagzeug, darf man sich sicher auf einen ganz unüblichen Jazz- und Schlagerabend freuen. Weitere Informationen

Fr. 30.06. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.3

MICHAEL LUTZEIER hat die SCHLAGERHITZ’

Michael Lutzeier (baritonsaxophon), Bernd Hess (git), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Auf dem Dachboden kann man sie mit Glück noch finden: Die deutschen Tonfilmschlager aus der UFA-Zeit. Diese meisterlichen Melodieperlen - altbekannt und fastvergessen - aus Filmen wie Der Kongreß tanzt, Frauen sind keine Engel, San Franzisko, Tanz auf dem Vulkan und vielen anderen sind überraschend einmalig wie jazzbar. Also beschloß der Münchner Baritonsaxophonist Michael Lutzeier diese Evergreens nicht weiter vermodern zu lassen, sondern sie stattdessen zu vermodernisieren. Nach dem Motto „Schellacks neu lackiert“ arrangiert er die Hits der zwanziger bis fünfziger Jahre frech originell, zieht ihnen die Stützstrümpfe aus und steckt sie in ein zeitgemäßes jazziges Gewand. Das Ergebnis ist ein generationsübergreifendes Leuchten in den Augen der Zuhörer und zeigt, daß die Musik, zu der Oma und Opa ausflippten, heute immer noch bestens funkt und hitzt. Zusammen mit den hervorragenden Mitmusikern Bernd Hess an der Gitarre, Thomas Stabenow am Kontrabaß und Rick Hollander am Schlagzeug, darf man sich sicher auf einen ganz unüblichen Jazz- und Schlagerabend freuen. Weitere Informationen

Sa. 01.07. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.3

MICHAEL LUTZEIER hat die SCHLAGERHITZ’

Michael Lutzeier (baritonsaxophon), Bernd Hess (git), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Auf dem Dachboden kann man sie mit Glück noch finden: Die deutschen Tonfilmschlager aus der UFA-Zeit. Diese meisterlichen Melodieperlen - altbekannt und fast vergessen - aus Filmen wie Der Kongreß tanzt, Frauen sind keine Engel, San Franzisko, Tanz auf dem Vulkan und vielen anderen, sind überraschend einmalig wie jazzbar. Also beschloss der Münchner Baritonsaxophonist Michael Lutzeier diese Evergreens nicht weiter vermodern zu lassen, sondern sie stattdessen zu vermodernisieren. Nach dem Motto „Schellacks neu lackiert“ arrangiert er die Hits der zwanziger bis fünfziger Jahre frech originell, zieht ihnen die Stützstrümpfe aus und steckt sie in ein zeitgemäßes jazziges Gewand. Das Ergebnis ist ein generationsübergreifendes Leuchten in den Augen der Zuhörer und zeigt, dass die Musik, zu der Oma und Opa ausflippten, heute immer noch bestens funkt und hitzt. Zusammen mit den hervorragenden Mitmusikern Bernd Hess an der Gitarre, Thomas Stabenow am Kontrabass und Rick Hollander am Schlagzeug, darf man sich sicher auf einen ganz unüblichen Jazz- und Schlagerabend freuen. Weitere Informationen

So. 02.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht (sax)

"Tom Reinbrecht.....wahrer Phrasierungsmagier und Virtuose der Feinrhythmik....seit langem keinen Topsaxofonisten gehört, der einem Altsaxofon einen derart warmen und zugleich kraftvollen Ton entlockt hätte" SZ April 2006. Weitere Informationen

Mo. 03.07. 21 Uhr Big Band Night

Lumberjack Big Band feat. Reinette van Zijtfeld-Lustig voc.

Die 1989 gegründete Lumberjack Bigband aus dem Kreis Göppingen besteht aus Laien- und professionellen Musikern. Sie hat zwischen 1996 und 2005 eine erstaunliche Reihe von Preisen eingeheimst. Nach dem erfolgreichen Gig mit der Sängerin Annette Frank im Februar 2005 in der Unterfahrt wird dieses Mal die Holländerin Reinette van Zijtfeld-Lustig als Solistin mit von der Partie sein. Grund dafür ist auch die Präsentation der 4. CD der Band, die Anfang des Jahres 'live' eingespielt worden ist. Sie enthält die gesamte Bandbreite des Repertoires inkl. der angesagtesten Vokalstücke. 'Das Konzert war ein dream come true', meinte Reinette van Zijtfeld-Lustig damals ganz ernst, und spricht damit Bandleader Alexander Eissele voll aus dem Herzen. Alle Fans dürfen sich jedenfalls wieder auf einen swingenden Abend freuen, bei dem die gute Laune garantiert ist! Weitere Informationen

Mi. 05.07. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.4 - “strictly for the dancefloor”

The Hi-Fly Orchestra

Florian Riedl (as, fl), Johannes Herrlich (tb), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Norbert Küpper (perc), Hajo von Hadeln (dr)

Die Gruppe HI-FLY hat es sich zur Aufgabe gemacht, die groovige Musik der 60er Jahre wiederaufleben zu lassen. Mit ihrem komplett akustischen Jazzsound und ihren enorm ansteckenden Grooves hat die Band bis jetzt jedes Publikum zum Tanzen gebracht. HI-FLY bringt Boogaloo, Soul-Jazz, Latin und Samba im original guten alten Sound live auf die Bühne! Die Band spielt Klassiker und Eigenkompositionen. die jedoch eines gemeinsam haben: Extreme Tanzbarkeit! Ende April 2006 erscheint bei tramp records die erste Single der Band (wie es sich gehört natürlich als 7-inch auf Vinyl). Aufgenommen wurde die Single auf einer 8-Spur Bandmaschine, was zu einem authentischen und klassischen Original-Sound führte. Weitere Informationen

Do. 06.07. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.4 - “strictly for the dancefloor”

The Hi-Fly Orchestra

Florian Riedl (as, fl), Johannes Herrlich (tb), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Norbert Küpper (perc), Hajo von Hadeln (dr)

Die Gruppe HI-FLY hat es sich zur Aufgabe gemacht, die groovige Musik der 60er Jahre wiederaufleben zu lassen. Mit ihrem komplett akustischen Jazzsound und ihren enorm ansteckenden Grooves hat die Band bis jetzt jedes Publikum zum Tanzen gebracht. HI-FLY bringt Boogaloo, Soul-Jazz, Latin und Samba im original guten alten Sound live auf die Bühne! Die Band spielt Klassiker und Eigenkompositionen. die jedoch eines gemeinsam haben: Extreme Tanzbarkeit! Ende April 2006 erscheint bei tramp records die erste Single der Band (wie es sich gehört natürlich als 7-inch auf Vinyl). Aufgenommen wurde die Single auf einer 8-Spur Bandmaschine, was zu einem authentischen und klassischen Original-Sound führte. Weitere Informationen

Fr. 07.07. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.4 - “strictly for the dancefloor”

The Hi-Fly Orchestra

Florian Riedl (as, fl), Johannes Herrlich (tb), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Norbert Küpper (perc), Hajo von Hadeln (dr)

Die Gruppe HI-FLY hat es sich zur Aufgabe gemacht, die groovige Musik der 60er Jahre wiederaufleben zu lassen. Mit ihrem komplett akustischen Jazzsound und ihren enorm ansteckenden Grooves hat die Band bis jetzt jedes Publikum zum Tanzen gebracht. HI-FLY bringt Boogaloo, Soul-Jazz, Latin und Samba im original guten alten Sound live auf die Bühne! Die Band spielt Klassiker und Eigenkompositionen. die jedoch eines gemeinsam haben: Extreme Tanzbarkeit! Ende April 2006 erscheint bei tramp records die erste Single der Band (wie es sich gehört natürlich als 7-inch auf Vinyl). Aufgenommen wurde die Single auf einer 8-Spur Bandmaschine, was zu einem authentischen und klassischen Original-Sound führte. Weitere Informationen

Sa. 08.07. 21 Uhr Melodien für Millionen Nr.4 - “strictly for the dancefloor”

The Hi-Fly Orchestra

Florian Riedl (as, fl), Johannes Herrlich (tb), Joachim Junghanß (p), Jerker Kluge (b), Norbert Küpper (perc), Hajo von Hadeln (dr)

Die Gruppe HI-FLY hat es sich zur Aufgabe gemacht, die groovige Musik der 60er Jahre wiederaufleben zu lassen. Mit ihrem komplett akustischen Jazzsound und ihren enorm ansteckenden Grooves hat die Band bis jetzt jedes Publikum zum Tanzen gebracht. HI-FLY bringt Boogaloo, Soul-Jazz, Latin und Samba im original guten alten Sound live auf die Bühne! Die Band spielt Klassiker und Eigenkompositionen. die jedoch eines gemeinsam haben: Extreme Tanzbarkeit! Ende April 2006 erscheint bei tramp records die erste Single der Band (wie es sich gehört natürlich als 7-inch auf Vinyl). Aufgenommen wurde die Single auf einer 8-Spur Bandmaschine, was zu einem authentischen und klassischen Original-Sound führte. Weitere Informationen

So. 09.07. 21 Uhr

geschlossen!

Mo. 10.07. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra feat. Axel Kühn (ts)

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra verabschiedet sich bis zum 25. September in die Sommerpause. Gastsolist ist erneut der Tenorist Axel Kühn. Neben Gigs mit Sammy Nestico, Rob McConnell, Bob Florence, Toots Thielemanns, The New York Voices, Bob Curnow, Till Brönner, Joo Kraus, Buddy de Franco, Alan Harris, James Morrison u.a. ist er seit Jahren festes Mitglied der SWR- und der Thilo Wolf -Big Band. Ausflüge zu Udo Lindenberg, Konstantin Wecker und in die BR-Sendungen 'Grünwald Freitagscomedy' und 'Die Komiker' zeigen das weite Spektrum seiner musikalischen Interessen. Doch heute Abend heißt es für Axel Kühn: 'Back to the roots at HRJO - Let the music talk to you!' Weitere Informationen

Di. 11.07. 21 Uhr MASTERS MEET YOUNG GERMAN JAZZ

Johannes Enders Quartet & Max Frankl Quintet

Johannes Enders (sax), Oliver Kent (p), Christian Diener (b), Alan Jones (dr). Max Frankl (git), Ulrich Wangenheim (cl), Christian Elsässer (p), Andi Kurz (b), Andi Haberl (dr).

Münchner Klaviersommer & Jazzclub Unterfahrt präsentieren! Der Jazzclub Unterfahrt gratuliert dem Münchner Klaviersommer zum 25-jährigen Jubliläum! Endlich ist es soweit – sie machen gemeinsame Sache! Als Geburtstagsgeschenk schenken sie sich gegenseitig ein auserlesenes Programm und stellen in diesen Tagen zum einen das Klavier und zum anderen die hervorragende junge deutsche Jazzszene in den Mittelpunkt. Sie sind herzlich eingeladen mitzufeiern! ( Das Konzert der Bluesgangsters am 15.7. gehört nicht zum Programm des Münchner Klaviersommers.) Johannes Enders Quartet: Johannes Enders in München vorzustellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Der SWR Jazzpreisträger und Münchner Kulturförderpreisträger Johannes Enders gehört laut Fachmagazin 'Jazzthing' zu einem der 10 wichtigsten Nachwuchs-Tenoristen weltweit. Bei uns gehört er allerdings schon lang nicht mehr zum Nachwuchs, sondern eher in die Star-Liga! Wir freuen uns mit dem erstklassig besetzten Johannes Enders Quartet auf das erste spannende Konzert des "Münchner Klaviersommers in der Unterfahrt". Max Frankl Quintet: Der junge Gitarrist Max Frankl gehört ohne Frage zu den "Rising Stars" der deutschen Szene. Von 2003 bis 2004 studierte er am renommierten Conservatorium van Amsterdam und studierte ab Oktober 2004 als einer unter vier Studenten des international erfolgreichen Gitarristen Wolfgang Muthspiel an der Hochschule für Musik in Basel. Im Juli 2003 gewann er mit seiner Band „Frankzone“ beim Bundeswettbewerb "Jugend Jazzt". Seit Februar 2005 ist er Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Von Mai bis Juli 2005 Lehrtätigkeit an der Jazzschule Basel. Seit Oktober 2005 ist er Dozent für Gitarre bei den „Jazz Juniors“-Kursen des Landesjugendjazzorchesters Bayern. Durch die farbenreichen und spezifischen Kompositionen, das hervorragende Interplay und den melodischen Einfallsreichtum ist das Max Frankl Quintett einer der jungen Geheimtipps der deutschen Jazzszene. Weitere Informationen

Mi. 12.07. 21 Uhr MASTERS MEET YOUNG GERMAN JAZZ

max.bab plus special David Friedman

David Friedman (vibraphone), Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andreas Haberl (dr).

Dieses Quartet gehört zum Innovativsten und Frischesten, was die junge deutsche Jazzszene zu bieten hat. Mit einer Leichtigkeit und doch spielerischer Professionalität schafft diese Formation den Quantensprung zwischen Spielfreude und Sensation! Man muss dieser Musik einfach erliegen. Der Zuhörer ist von der ersten Sekunde an gefesselt, wird nicht mehr losgelassen, und erst am Ende wieder freigegeben. "Eine der ganz großen Hoffnungen" nennt sie die Jazz-Zeitung. Und der große Saxophonist Charlie Mariano sagte: "I have just finished listening to max.bab`s new CD. When I hear music being performed by young musicians of such high quality, then I can rest assured that jazz is in a very healthy state. Bless these young guys, they play as if they have been together for 20 years!!! We will be hearing a lot from all of them in the future." Und heute haben sie den Star-Vibraphonisten David Friedman an ihrer Seite, das würde Charlie Mariano bestimmt auch gefallen. Weitere Informationen

Do. 13.07. 21 Uhr BR-Mitschnitt - MASTERS MEET YOUNG GERMAN JAZZ

Young Friends & Jean-Michel Pilc Solo Piano

Young Friends: Christian Weidner (as, ss), Axel Schlosser (tp, flh), Johannes Lauer (tb), Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr, perc). Jean-Michel Pilc (piano solo).

Young Friends: Ganz unbefangen, ja unbelastet haben sechs der herausragenden jungen Jazzmusiker unseres Landes sich des hiesigen Liedschatzes angenommen und schlagen dabei einen kühnen Bogen, der vom Mittelalter über die goldenen Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts und die Swinging Sixties bis hin in die unmittelbare Gegenwart reicht. Die sechs Musiker haben nicht nur gemeinsam, dass sie alle unter dreißig sind. Sie alle wurden gründlichst ausgebildet und zeigen sich auf ihrem bisherigen Werdegang musikalisch unerschrocken. Fünf von ihnen haben in Peter Herbolzheimers BundesJazzOrchester wichtiges Handwerkszeug gelernt, die zwei Herren und die Dame der Rhythmusgruppe spielen seit zwei Jahren erfolgreich als Trio [em] zusammen und alle sechs Freunde haben mannigfaltige Erfahrungen gesammelt, die ihnen beim Stöbern im „Great German Songbook“ zugute kommen. Jean-Michel Pilc Solo Piano 1960 wurde er in Paris geboren und fing mit 10 Jahren an, Klavier zu spielen. Jean Michel Pilc erspielte sich zügig einen Namen in der europäischen Jazz-Szene - als Sideman von Martial Solal, Michel Portal, Daniel Humair, J-F. Jenny-Clarke, Aldo Romano und Andre Ceccarelli, aber auch von amerikanischen Meistern wie Roy Haynes und Ex-Jazz-Messenger Jean Toussaint. Bekannt als "Exciting Performer" bereiste er über 40 Länder und produzierte über ein Dutzend CDs. Sein ständiger musikalischer Forschungsdrang brachte ihn 1995 nach New York, wo er seine Kollegen Moutin und Hoenig kennenlernte. Er organisierte mit diesem Trio zahlreiche Konzerte im Big Apple, unternahm Tourneen durch die USA und Europa. Seine Sideman-Liste erweiterte sich inzwischen um Big-Names wie Michael Brecker, John Abercrombie, Harry Belafonte (als musikalischer Leiter und Pianist), David Liebman und Richard Bona. Jean-Michel Pilc ist heute einer der bekanntesten Pianisten des modernen Jazz. Weitere Informationen

Fr. 14.07. 21 Uhr BR-Mitschnitt - MASTERS MEET YOUNG GERMAN JAZZ

John Taylor Solo Piano & Wanja Slavin Sextett feat. Médéric Collignon (tp, voc)

John Taylor (piano solo), Wanja Slavin Sextet: Médéric Collignon (tp, voc), Wanja Slavin (sax, cl), Karsten Hochapfel (git, cello), Ronny Graupe (git), Sava Medan (b), Christian Lillinger (dr).

John Taylor Solo Piano. Der britische Pianist John Taylor ist dem hiesigen Publikum bestens durch seine Zusammenarbeit und ECM-Veröffentlichungen mit Kenny Wheeler, Arild Andersen oder Peter Eskine u.a. bekannt. "Ein Jazzromantiker in jedem einzelnen Ton! John Taylor denkt nicht an radikale formale Experimente und bewegt sich in seinem liebsten Terrain, dem kammermusikalischen, von sublimen Klassikeinflüssen geprägten Jazz ... Spielfreude pur zelebriert und dabei immer wieder jene berühmten Taylor'schen Schwebezustände erreicht, für welche die Musikwissenschaft ein paar Begriffe, aber keine Formeln besitzt. Nur was durch Raster fällt, entwickelt Zauber!" Michael Engelbrecht, Jazzthetik Wanja Slavin Sextet: Nachdem er im letzten Jahr sein Debüt beim Münchner Klaviersommer an der Seite von Kenny Wheeler gab, tritt Wanja Slavin diesmal mit einem neuen Projekt aufs Podium und unternimmt eine Tournee durch Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich. Der erst 22-jährige Saxophonist und Komponist hat mit dem Stimmkünstler und Trompeter Médéric Collignon, der nicht erst seit seiner Zusammenarbeit mit Louis Sclavi ein großer Name ist, einen Musiker eingeladen, der avantgardistische Akzente verspricht. Der Vergleich der Vokalakrobatik Collignons mit der Bobby McFerrins liegt nah, in der Ästhetik ist der Franzose jedoch noch kompromissloser, wandelt an der Grenze zwischen dem Erschaffen von Klangwelten und der Zerstörung derselben. Nicht nur als Sänger sondern auch als ausgezeichneter Trompeter integriert sich Collignon dabei immer umsichtig und stilsicher in das musikalische Umfeld. Neben Wanja Slavins langjährigem musikalischen Wegbegleiter, dem Gitarristen Karsten Hochapfel, der durch sein klangfarben- und effektreiches Solospiel und besonders durch seine ungemein kreative und feinsinnige Art des Begleitens auffällt, wird mit Ronny Graupe ein zweiter Gitarrist mit von der Partie sein, dessen Spiel durch stupende Virtuosität und Einfallsreichtum besticht. Ein besonderes Ereignis ist der Schlagzeuger Christian Lillinger. Der erst 21-jährige beeindruckt durch hohe Musikalität und besonders durch seine schier grenzenlose Hingabe, mit der er dem musikalischen Geschehen folgt und mit Hilfe derer er das Letzte nicht nur aus sich, sondern auch aus seinen Kollegen und schließlich der Musik herauszuholen vermag. In der dynamischen Bandbreite und Eleganz erinnert Christian Lillingers Spiel an den jungen Tony Williams. Weitere Informationen

Sa. 15.07. 21 Uhr blues special

Bluesgangsters

Paul M. Vilser (git, lead voc), Frank Härtel (hammond, p), Karl Hiemann (b, voc), Bernie Vilsmeier (dr, perc).

Endlich wieder Blues - die Fans atmen auf! Und diesmal mit gehörig Lokalcholorid: Die nordbayrischen Bluesgangsters gibt es schon seit 13 Jahren, sie spielen aber alles andere als bayerischen Blues. Vielmehr haben sie sich dem urbanen Chicago-Blues verschrieben, und das so perfekt, dass sie nach der Produktion von mittlerweile sechs CDs (die siebte wird heute abend vorgestellt!) sich ständig in den USA herumtreiben und 1992 die höchste Landesauszeichnung für ihr Können erhielten: den "Bavarian Blues Award". Seien Sie wieder mit dabei, bei der Blues-Night in der Unterfahrt, wenn schwarze Rhythmusenergie, treibende Grooves und solistische Höhenflüge über die Bühne peitschen! Weitere Informationen

So. 16.07. 21 Uhr MASTERS MEET YOUNG GERMAN JAZZ

Max Grosch Quartet & Uri Caine Bedrock Trio

Max Grosch Quartet: Max Grosch (violin), Jan Eschke (p), Sven Faller (b), Bastian Jütte (dr). Uri Caine Bedrock Trio: Uri Caine (p, fender rhodes), Tim Lefebvre (b), Zach Danziger (dr).

Max Grosch Quartet: wurde im Jahre 2001 ins Leben gerufen. Auf einem Festival in Lake Placid wurde der Geiger das erste Mal in die Welt der Improvisation entführt und von der ‚Faculty' zur Gründung eines Ensembles angeregt. So entstand diese außergewöhnliche Formation und wuchs seither zu einem interessanten und vielseitigen Jazzquartet. Zu der klassischen Rhythm Section bestehend aus Piano, Bass und Drums, gesellt sich die Violine als eines der im Jazz eher selten vertretenen, doch sehr reizvollen Instrumente. Besonderer Wert wird der spontanen Kreativität und der Improvisation geschenkt, wobei Wohlklang, Virtuosität, Abwechslung, aber dennoch musikalischer Fluss im Vordergrund stehen. Ziel dieses Ensembles ist es, den Zuhörer an improvisatorischen Momenten teilhaben zu lassen, gleichzeitig immer ein klares und durchsichtiges Konzept zu präsentieren. Uri Caine Bedrock Trio: "In den letzten zehn Jahren hat Uri Caine immer wieder ein Doppelleben geführt. Auf der einen Seite als einer der kühnsten und dynamischsten Pianisten der Jazzszene, gleich ob in den mit Preisen ausgezeichneten Ensembles von Don Byron und Dave Douglas oder mit seinem eigenen kompromisslosen Trio und den Soloprogrammen, auf der anderen Seite als ein weltweit anerkannter Konzeptentwickler, der radikale Neuinterpretationen des klassischen europäischen Werkekanons lieferte und beziehungsreiche Hörreisen durch das moderne Rio de Janeiro oder die Tin Pan Alley zur vorletzten Jahrhundertwende inszenierte." Nate Chinen. Heute präsentiert er zusammen mit Tim Lefebvre (b) und Zach Danziger (dr), bestens bekannt als Bed Rock Trio, das Programm der jüngsten CD "Shelf-Life", die von der Kritik in den höchsten Tönen gelobt wird: "Die Zahl der Alben dieses Kalibers innerhalb eines Jahrzehnts, kann man an einer Hand abzählen! ... Besonders wichtig ist dabei der Groove, von Funk-Grooves der siebziger, über Big Band Rock hin zu zeitgenössischen Techno-, HipHop- und Pop-Beats treibt immer ein mitreißender Rhythmus das Geschehen enorm kraftvoll voran ... eine gelungenen Melange zwischen akustischen und elektronischen Zweigen heutiger Jazzmusik." Olaf Behrens. Und sicher ein wunderbares highlight zum Abschluss der Münchner Klaviersommer Konzerte in der Unterfahrt! Weitere Informationen

Mo. 17.07. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Die letzte Big Band Night vor der Sommerpause, los geht's wieder am 25. September! Die Big Band der Salonlöwen (= Lounge Lizards) meldet sich mit einem brandneuen Programm zurück. Mit brodelnden Latin-Rhythmen, kochenden funky Grooves und Swing nah am Siedepunkt werden die Lizards für massenweise heiße Ohren sorgen. Für Abkühlung zwischendurch sorgen coole Balladen und spacige Eigenkompositionen vom Maestro Michael Lutzeier, der es sich sicher auch dieses Mal nicht nehmen lassen wird, mit ein paar Bari-Solos zu glänzen. Ein offener Kinnladen und dazu ein verzücktes Lächeln ist das Mindeste, was Sie von diesem Abend erwarten dürfen ! Weitere Informationen

Di. 18.07. 21 Uhr

Neue Jazzschool München in concert

Die Neue Jazzschool München präsentiert das Semesterabschlusskonzert mit Absolventen der Neuen Jazzschool und den Workshops der Dozenten Litschie Hrdlicka und Franz-David Baumann. Weitere Informationen

Mi. 19.07. 21 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt am FMZ

New Talents On Stage – JazzProjekt in concert

Funky Grooves, Latin Jazz, Swingin‘ Standards, Songs and Ballads präsentieren die Ensembles der Dozenten Geoff Goodman und Eugen Apostolidis. Ein Semester lang haben wir wieder geprobt, gefeilt und in Sessions ausprobiert, was wir heute hier darbieten. Das JazzProjekt, die JazzSchule des Freien Musikzentrums, präsentiert zum Ende des Sommersemesters wieder einmal die hörenswerten Ergebnisse der Arbeit der letzten Monate. Weitere Informationen

Do. 20.07. 21 Uhr

Panzerballett

Jan Zehrfeld (git), Andreas Dombert (git), Gregor Bürger (sax), Florian Schmidt (b), Sebastian Lanser (dr).

In Zehrfelds Eigenkompositionen und Bearbeitungen bekannter Stücke werden Jazz, Funk und Heavy Metal auf kunstvolle, innovative Weise fusioniert. Nach dem Motto "Warum einfach, wenn es auch schwer geht?" werden filigran ineinander verzahnte Funk-Grooves mit brachial harten, rhythmisch komplexen Riffs und Jazzimprovisationen kombiniert: Headbangen mit Köpfchen. Jan Zehrfeld studierte Jazzgitarre in Graz, Helsinki und München; er spielte schon u. a. mit Doldingers Passport, dem Hilliard Ensemble und beim Bundesjazzorchester. Andreas Dombert (ehem. Bundesjazzorchester) studierte Jazzgitarre in Nürnberg. Er erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Straubing und kann auf jahrelange Zusammenarbeit z.B. mit Helmut Kagerer zurückblicken. Florian Schmidt, derzeit auch Bassist bei Georg Ringsgwandl, erhielt diverse Auszeichnungen, darunter den Jazz-Förderpreis der Stadt Ingolstadt. Eine Referenzliste von Pee Wee Ellis bis Joachim Deutschland zeugt von seiner Vielseitigkeit. Gregor Bürger, ebenso ehemaliges Mitglied im Bundesjazzorchester, studierte Jazzsaxophon in Linz und München. Der Komponist, Arrangeur und Leiter der Münchner Funk-Big-Band "Earforce" spielte als Sideman schon z. B. mit The Temptations, Joseph Bowie oder Martin Schmitt. Weitere Informationen

Fr. 21.07. 21 Uhr

On the Rhodes

Thorsten Skringer (sax), Hans Heiner Bettinger (tb), Roland Rost (rhodes), Martin Scales (git), Thommy Eberhard (dr), Tobias v. Rad (bass).

Wegen des überragenden Erfolges bei der diesjährigen "Langen Nacht der Musik" gleich nochmal ein Konzert mit "On the rhodes"! Der Bandname dieser Münchner Funk-Formation verrät schon das Herzstück der Band: Das legendäre Fender Rhodes Piano. Die Band um den Münchner Bassisten Tobias von Rad präsentiert wieder einige Titel der Band Zappelbude sowie viele altbekannte Funk-Tunes. An seiner Seite der Groove Meister Thommy Eberhard (dr), Martin Scales (git) sowie Roland Rost on the Rhodes! Mit der Horn Section der Band "Soul Kitchen" sind Party Funk und brennende Solis garantiert. "On the Rhodes" das ist Jazz Funk und Hip Hop mit einer knackigen Hornsection und viel Grooves der 70er Jahre. Weitere Informationen

Sa. 22.07. 21 Uhr Here comes the sun

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc) & Rudi Martini Trio feat. Gerd Bickl (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr).

"Gäbe es in Deutschland etwas ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren die vorderste Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse." Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung. Die englische Jazzvokalistin, bekannt für ihre "Special Concerts" hat für diesen Sommerabend sultry & hot songs ausgewählt. Auf ihre unverwechselbare, swingende Art interpretiert sie nicht nur Standards wie Cole Porters "Too Darn Hot", Irving Berlins "Heatwave" und selbstverständlich Gershwins "Summertime", sondern speziell arrangierte Pop-Themen und auch Folksongs. Begleitet wird sie von den coolen Musikern des Rudi Martini Trios. Chill oder Cook – das ist die Devise. Weitere Informationen

So. 23.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Tom Reinbrecht

Mo. 24.07. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 26.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Sophie & Zona Sul

Sophie Wegener (voc), Pedro Tagliani (git, voc), Tizian Jost (piano,fender rhodes), Matthias Engelhardt (bass), Hajo von Hadeln (drums)

SOPHIE ist mit ZONA SUL wieder eine Sommerwoche zu Gast in der Unterfahrt. Die schönsten Titel der beiden Alben „Pure Love“ (nagel heyer 2039) und „Beira“ (nagel heyer 2066), Klassiker des Bossa Nova, Eigenkompositionen aus der Feder von Pedro Tagliani und Tizian Jost sowie das Schönste der neuere MPB werden zu hören sein. Es wird eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, „...wo sich sogar Francoise Hardy und die Beatles treffen und sich repektive als Choro und Bossa Nova verwandelt wiederfinden. Der ganze Trip der Band in die brasilianische Musik ist ein höchst hörenswerter und wundervoller geworden. Mit eine Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß.“ (Jazzthing). Also unbedingt kommen, den Biergartenbesuch vorverlegen und mit allen Freunden in der Unterfahrt abhängen, denn: „support your local musicians (Roman Schwaller). Weitere Informationen

Do. 27.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Sophie & Zona Sul

Sophie Wegener (voc), Pedro Tagliani (git, voc), Christian Gall(piano,fender rhodes), Matthias Engelhardt (bass), Hajo von Hadeln (drums)

SOPHIE ist mit ZONA SUL wieder eine Sommerwoche zu Gast in der Unterfahrt. Die schönsten Titel der beiden Alben „Pure Love“ (nagel heyer 2039) und „Beira“ (nagel heyer 2066), Klassiker des Bossa Nova, Eigenkompositionen aus der Feder von Pedro Tagliani und Tizian Jost sowie das Schönste der neuere MPB werden zu hören sein. Es wird eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, „...wo sich sogar Francoise Hardy und die Beatles treffen und sich repektive als Choro und Bossa Nova verwandelt wiederfinden. Der ganze Trip der Band in die brasilianische Musik ist ein höchst hörenswerter und wundervoller geworden. Mit eine Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß.“ (Jazzthing). Also unbedingt kommen, den Biergartenbesuch vorverlegen und mit allen Freunden in der Unterfahrt abhängen, denn: „support your local musicians (Roman Schwaller). Weitere Informationen

Fr. 28.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Sophie & Zona Sul

Sophie Wegener (voc), Pedro Tagliani (git, voc), Tizian Jost (piano,fender rhodes), Matthias Engelhardt (bass), Hajo von Hadeln (drums)

SOPHIE ist mit ZONA SUL wieder eine Sommerwoche zu Gast in der Unterfahrt. Die schönsten Titel der beiden Alben „Pure Love“ (nagel heyer 2039) und „Beira“ (nagel heyer 2066), Klassiker des Bossa Nova, Eigenkompositionen aus der Feder von Pedro Tagliani und Tizian Jost sowie das Schönste der neuere MPB werden zu hören sein. Es wird eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, „...wo sich sogar Francoise Hardy und die Beatles treffen und sich repektive als Choro und Bossa Nova verwandelt wiederfinden. Der ganze Trip der Band in die brasilianische Musik ist ein höchst hörenswerter und wundervoller geworden. Mit eine Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß.“ (Jazzthing). Also unbedingt kommen, den Biergartenbesuch vorverlegen und mit allen Freunden in der Unterfahrt abhängen, denn: „support your local musicians (Roman Schwaller). Weitere Informationen

Sa. 29.07. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Sophie & Zona Sul

Sophie Wegener (voc), Paulo Morello (git, voc), Tizian Jost (piano,fender rhodes), Matthias Engelhardt (bass), Hajo von Hadeln (drums)

SOPHIE ist mit ZONA SUL wieder eine Sommerwoche zu Gast in der Unterfahrt. Die schönsten Titel der beiden Alben „Pure Love“ (nagel heyer 2039) und „Beira“ (nagel heyer 2066), Klassiker des Bossa Nova, Eigenkompositionen aus der Feder von Pedro Tagliani und Tizian Jost sowie das Schönste der neuere MPB werden zu hören sein. Es wird eine zauberhafte Reise an den Zuckerhut, „...wo sich sogar Francoise Hardy und die Beatles treffen und sich repektive als Choro und Bossa Nova verwandelt wiederfinden. Der ganze Trip der Band in die brasilianische Musik ist ein höchst hörenswerter und wundervoller geworden. Mit eine Sophie Wegener, deren sinnlich-süße und lässig entspannte Stimme auf Englisch, Französisch und vor allem auf Portugiesisch jederzeit in einem bunten und stimmungsvollen Programm zu verführen weiß.“ (Jazzthing). Also unbedingt kommen, den Biergartenbesuch vorverlegen und mit allen Freunden in der Unterfahrt abhängen, denn: „support your local musicians (Roman Schwaller). Weitere Informationen

So. 30.07. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Carolyn Breuer (as)

Mo. 31.07. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 02.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Tall Tales and Dreams

Geoff Goodman Quintet

Felix Wahnschaffe (as), Rudi Mahall (bcl), Geoff Goodman (git, banjo, e-mandolin), Henning Sieverts (b, cello), Bill Elgart (dr)

"Das Geoff Goodman Quintet sollte es schaffen, ein Top-Act zu werden. Mit Felix Wahnschaffe am Altsaxofon, vor allem aber mit Rudi Mahall an der Bassklarinette, verfügt es über die aufregendsten Bläser in Deutschland; den Bass bedient der junge Altmeister Henning Sievert und der harmoniert immer wieder herrlich intensiv erregend mit dem Amerikaner Bill Elgart am Schlagzeug. Und der Mann mit den Zauberstäben hat sie alle drauf, die Feinheiten der flexiblen Rhythmusgestaltung von Bebop, Freebop und freiem Puls. Zu einer gestaltenden Einheit aber macht die Band der Komponist und Gitarrist Geoff Goodman. Der 50-jährige Amerikaner und Wahlmünchner kommt aus der modernen Tradition, und so sind harmonische Abläufe für ihn kein Tabu. Mit seinen Themen, die mitunter wie respektvoll ironische Verweiszitate von Mingus, Ornette Coleman und immer wieder Monk klingen, gibt er seinen Solisten stets einen aufs Neue stimmigen Rahmen, in dem sie sich idealtypisch selber verwirklichen können und dabei doch der Goodman'schen Musik dienen. Der Gitarrist und Leader selber schließlich klingt zunächst nach perfekter, moderner Jazzgitarre, doch da sind noch diese verfremdenden Einschüsse Bill Frisell'scher oder gar Eugene Chadbourne'scher Natur, und schließlich wird der Hörer gewahr, dass da einem die Verwirklichung der höchsten Jazztugend gelungen ist, nämlich die Entwicklung eines ureigenen Sounds. Dies Stücke der CD "Tall Tales and Dreams" sind - in sprachspielerischer Übersetzung - geträumte Münchhauseniaden, die wunderbare Wirklichkeit geworden sind. Thomas Fitterling, Rondo. Weitere Informationen

Do. 03.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Tall Tales and Dreams

Geoff Goodman Quintet

Felix Wahnschaffe (as), Rudi Mahall (bcl), Geoff Goodman (git, banjo, e-mandolin), Henning Sieverts (b, cello), Bill Elgart (dr)

"Das Geoff Goodman Quintet sollte es schaffen, ein Top-Act zu werden. Mit Felix Wahnschaffe am Altsaxofon, vor allem aber mit Rudi Mahall an der Bassklarinette, verfügt es über die aufregendsten Bläser in Deutschland; den Bass bedient der junge Altmeister Henning Sievert und der harmoniert immer wieder herrlich intensiv erregend mit dem Amerikaner Bill Elgart am Schlagzeug. Und der Mann mit den Zauberstäben hat sie alle drauf, die Feinheiten der flexiblen Rhythmusgestaltung von Bebop, Freebop und freiem Puls. Zu einer gestaltenden Einheit aber macht die Band der Komponist und Gitarrist Geoff Goodman. Der 50-jährige Amerikaner und Wahlmünchner kommt aus der modernen Tradition, und so sind harmonische Abläufe für ihn kein Tabu. Mit seinen Themen, die mitunter wie respektvoll ironische Verweiszitate von Mingus, Ornette Coleman und immer wieder Monk klingen, gibt er seinen Solisten stets einen aufs Neue stimmigen Rahmen, in dem sie sich idealtypisch selber verwirklichen können und dabei doch der Goodman'schen Musik dienen. Der Gitarrist und Leader selber schließlich klingt zunächst nach perfekter, moderner Jazzgitarre, doch da sind noch diese verfremdenden Einschüsse Bill Frisell'scher oder gar Eugene Chadbourne'scher Natur, und schließlich wird der Hörer gewahr, dass da einem die Verwirklichung der höchsten Jazztugend gelungen ist, nämlich die Entwicklung eines ureigenen Sounds. Dies Stücke der CD "Tall Tales and Dreams" sind - in sprachspielerischer Übersetzung - geträumte Münchhauseniaden, die wunderbare Wirklichkeit geworden sind. Thomas Fitterling, Rondo. Weitere Informationen

Fr. 04.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Tall Tales and Dreams

Geoff Goodman Quintet

Felix Wahnschaffe (as), Rudi Mahall (bcl), Geoff Goodman (git, banjo, e-mandolin), Henning Sieverts (b, cello), Bill Elgart (dr)

"Das Geoff Goodman Quintet sollte es schaffen, ein Top-Act zu werden. Mit Felix Wahnschaffe am Altsaxofon, vor allem aber mit Rudi Mahall an der Bassklarinette, verfügt es über die aufregendsten Bläser in Deutschland; den Bass bedient der junge Altmeister Henning Sievert und der harmoniert immer wieder herrlich intensiv erregend mit dem Amerikaner Bill Elgart am Schlagzeug. Und der Mann mit den Zauberstäben hat sie alle drauf, die Feinheiten der flexiblen Rhythmusgestaltung von Bebop, Freebop und freiem Puls. Zu einer gestaltenden Einheit aber macht die Band der Komponist und Gitarrist Geoff Goodman. Der 50-jährige Amerikaner und Wahlmünchner kommt aus der modernen Tradition, und so sind harmonische Abläufe für ihn kein Tabu. Mit seinen Themen, die mitunter wie respektvoll ironische Verweiszitate von Mingus, Ornette Coleman und immer wieder Monk klingen, gibt er seinen Solisten stets einen aufs Neue stimmigen Rahmen, in dem sie sich idealtypisch selber verwirklichen können und dabei doch der Goodman'schen Musik dienen. Der Gitarrist und Leader selber schließlich klingt zunächst nach perfekter, moderner Jazzgitarre, doch da sind noch diese verfremdenden Einschüsse Bill Frisell'scher oder gar Eugene Chadbourne'scher Natur, und schließlich wird der Hörer gewahr, dass da einem die Verwirklichung der höchsten Jazztugend gelungen ist, nämlich die Entwicklung eines ureigenen Sounds. Dies Stücke der CD "Tall Tales and Dreams" sind - in sprachspielerischer Übersetzung - geträumte Münchhauseniaden, die wunderbare Wirklichkeit geworden sind. Thomas Fitterling, Rondo. Weitere Informationen

Sa. 05.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - Tall Tales and Dreams

Geoff Goodman Quintet

Felix Wahnschaffe (as), Rudi Mahall (bcl), Geoff Goodman (git, banjo, e-mandolin), Henning Sieverts (b, cello), Bill Elgart (dr)

"Das Geoff Goodman Quintet sollte es schaffen, ein Top-Act zu werden. Mit Felix Wahnschaffe am Altsaxofon, vor allem aber mit Rudi Mahall an der Bassklarinette, verfügt es über die aufregendsten Bläser in Deutschland; den Bass bedient der junge Altmeister Henning Sievert und der harmoniert immer wieder herrlich intensiv erregend mit dem Amerikaner Bill Elgart am Schlagzeug. Und der Mann mit den Zauberstäben hat sie alle drauf, die Feinheiten der flexiblen Rhythmusgestaltung von Bebop, Freebop und freiem Puls. Zu einer gestaltenden Einheit aber macht die Band der Komponist und Gitarrist Geoff Goodman. Der 50-jährige Amerikaner und Wahlmünchner kommt aus der modernen Tradition, und so sind harmonische Abläufe für ihn kein Tabu. Mit seinen Themen, die mitunter wie respektvoll ironische Verweiszitate von Mingus, Ornette Coleman und immer wieder Monk klingen, gibt er seinen Solisten stets einen aufs Neue stimmigen Rahmen, in dem sie sich idealtypisch selber verwirklichen können und dabei doch der Goodman'schen Musik dienen. Der Gitarrist und Leader selber schließlich klingt zunächst nach perfekter, moderner Jazzgitarre, doch da sind noch diese verfremdenden Einschüsse Bill Frisell'scher oder gar Eugene Chadbourne'scher Natur, und schließlich wird der Hörer gewahr, dass da einem die Verwirklichung der höchsten Jazztugend gelungen ist, nämlich die Entwicklung eines ureigenen Sounds. Dies Stücke der CD "Tall Tales and Dreams" sind - in sprachspielerischer Übersetzung - geträumte Münchhauseniaden, die wunderbare Wirklichkeit geworden sind. Thomas Fitterling, Rondo. Weitere Informationen

So. 06.08. 21 Uhr

Jam Session

Ltg: Claus Raible (p)

Die drei Jam Session Termine im August sind in den Händen des Pianisten Claus Raible bestens aufgehoben. Mit Leichtigkeit, Spielfreude und Virtuosität verknüpft er sämtliche Stilistiken im Jazz. Somit schafft er eine profunde Basis für die solistischen Ausflüge der Session-Einsteiger; das ein oder andere Mal geht er bestimmt selbst mit auf die Reise. Weitere Informationen

Mo. 07.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 09.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - MAD ABOUT TADD!

the CLAUS RAIBLE OCTET plus presents: the music of TADD DAMERON

Peter Tuscher (tp), Carolyn Breuer (as), Roman Schwaller (ts), Claus Koch (ts), Michael Lutzeier (bs), Claus Raible (p, arrangements), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr) plus Titilayo Adedokun (voc).

Tadley Ewing Dameron (1917-1965), Komponist, Arrangeur und Pianist, gilt als der wegweisende Arrangeur des Bebop und war mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und Kenny Clarke wesentlicher Bestandteil der Jazz-Avantgarde der 40er Jahre. Viele seiner Kompositionen wie z.B. Hot House, If You Could See Me Now, Our Delight oder The Scene Is Clean sind zu definitiven Jazzklassikern geworden. Gelernt hatte er sein Handwerk beim Schreiben für Swing Bands wie Lucky Millinder, Jimmie Lunceford und Count Basie, seinen eigenen Stil fand er jedoch später in der Zusammenarbeit mit Sarah Vaughan, Billy Eckstine, Gillespie u.a. Dieser Stil zeichnet sich durch eine ungemein starke Melodik sowie einer satten, warmen Harmonik aus, die in spannendem Kontrast zur rhythmischen Vehemenz stehen. Tadd Dameron: "I think of my writing as being in the vein of Debussy and Ravel. I try to make it flow, make everything go. You know, it’s just like reading a book – it has to have a regular story. You can’t have one idea and then jump to another one. I try to make it flaw along coherently." Alle Mitglieder des Oktetts sind Solisten von Rang und gehören zu den gefragtesten Musikern der Szene. Sämtliche Stücke wurden speziell für diese Besetzung bearbeitet. Weitere Informationen

Do. 10.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - MAD ABOUT TADD!

the CLAUS RAIBLE OCTET plus presents: the music of TADD DAMERON

Peter Tuscher (tp), Carolyn Breuer (as), Roman Schwaller (ts), Claus Koch (ts), Michael Lutzeier (bs), Claus Raible (p, arrangements), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr) plus Titilayo Adedokun (voc).

Tadley Ewing Dameron (1917-1965), Komponist, Arrangeur und Pianist, gilt als der wegweisende Arrangeur des Bebop und war mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und Kenny Clarke wesentlicher Bestandteil der Jazz-Avantgarde der 40er Jahre. Viele seiner Kompositionen wie z.B. Hot House, If You Could See Me Now, Our Delight oder The Scene Is Clean sind zu definitiven Jazzklassikern geworden. Gelernt hatte er sein Handwerk beim Schreiben für Swing Bands wie Lucky Millinder, Jimmie Lunceford und Count Basie, seinen eigenen Stil fand er jedoch später in der Zusammenarbeit mit Sarah Vaughan, Billy Eckstine, Gillespie u.a. Dieser Stil zeichnet sich durch eine ungemein starke Melodik sowie einer satten, warmen Harmonik aus, die in spannendem Kontrast zur rhythmischen Vehemenz stehen. Tadd Dameron: "I think of my writing as being in the vein of Debussy and Ravel. I try to make it flow, make everything go. You know, it’s just like reading a book – it has to have a regular story. You can’t have one idea and then jump to another one. I try to make it flaw along coherently." Alle Mitglieder des Oktetts sind Solisten von Rang und gehören zu den gefragtesten Musikern der Szene. Sämtliche Stücke wurden speziell für diese Besetzung bearbeitet. Weitere Informationen

Fr. 11.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - MAD ABOUT TADD!

the CLAUS RAIBLE OCTET plus presents: the music of TADD DAMERON

Peter Tuscher (tp), Carolyn Breuer (as), Roman Schwaller (ts), Claus Koch (ts), Michael Lutzeier (bs), Claus Raible (p, arrangements), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr) plus Titilayo Adedokun (voc).

Tadley Ewing Dameron (1917-1965), Komponist, Arrangeur und Pianist, gilt als der wegweisende Arrangeur des Bebop und war mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und Kenny Clarke wesentlicher Bestandteil der Jazz-Avantgarde der 40er Jahre. Viele seiner Kompositionen wie z.B. Hot House, If You Could See Me Now, Our Delight oder The Scene Is Clean sind zu definitiven Jazzklassikern geworden. Gelernt hatte er sein Handwerk beim Schreiben für Swing Bands wie Lucky Millinder, Jimmie Lunceford und Count Basie, seinen eigenen Stil fand er jedoch später in der Zusammenarbeit mit Sarah Vaughan, Billy Eckstine, Gillespie u.a. Dieser Stil zeichnet sich durch eine ungemein starke Melodik sowie einer satten, warmen Harmonik aus, die in spannendem Kontrast zur rhythmischen Vehemenz stehen. Tadd Dameron: "I think of my writing as being in the vein of Debussy and Ravel. I try to make it flow, make everything go. You know, it’s just like reading a book – it has to have a regular story. You can’t have one idea and then jump to another one. I try to make it flaw along coherently." Alle Mitglieder des Oktetts sind Solisten von Rang und gehören zu den gefragtesten Musikern der Szene. Sämtliche Stücke wurden speziell für diese Besetzung bearbeitet. Weitere Informationen

Sa. 12.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - MAD ABOUT TADD!

the CLAUS RAIBLE OCTET plus presents: the music of TADD DAMERON

Peter Tuscher (tp), Carolyn Breuer (as), Roman Schwaller (ts), Claus Koch (ts), Michael Lutzeier (bs), Claus Raible (p, arrangements), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr) plus Titilayo Adedokun (voc).

Tadley Ewing Dameron (1917-1965), Komponist, Arrangeur und Pianist, gilt als der wegweisende Arrangeur des Bebop und war mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und Kenny Clarke wesentlicher Bestandteil der Jazz-Avantgarde der 40er Jahre. Viele seiner Kompositionen wie z.B. Hot House, If You Could See Me Now, Our Delight oder The Scene Is Clean sind zu definitiven Jazzklassikern geworden. Gelernt hatte er sein Handwerk beim Schreiben für Swing Bands wie Lucky Millinder, Jimmie Lunceford und Count Basie, seinen eigenen Stil fand er jedoch später in der Zusammenarbeit mit Sarah Vaughan, Billy Eckstine, Gillespie u.a. Dieser Stil zeichnet sich durch eine ungemein starke Melodik sowie einer satten, warmen Harmonik aus, die in spannendem Kontrast zur rhythmischen Vehemenz stehen. Tadd Dameron: "I think of my writing as being in the vein of Debussy and Ravel. I try to make it flow, make everything go. You know, it’s just like reading a book – it has to have a regular story. You can’t have one idea and then jump to another one. I try to make it flaw along coherently." Alle Mitglieder des Oktetts sind Solisten von Rang und gehören zu den gefragtesten Musikern der Szene. Sämtliche Stücke wurden speziell für diese Besetzung bearbeitet. Weitere Informationen

So. 13.08. 21 Uhr

Jam Session

Ltg: Claus Raible (p)

siehe 06.08.. Weitere Informationen

Mo. 14.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 16.08. 21 Uhr Munich Jazz Summer Week

Jason Seizer Quartet

Jason Seizer (sax), Marc Copland (p), Matthias Pichler (b), Tony Martucci (dr).

"Mit dem Saxophonisten Jason Seizer, und dem New Yorker Pianisten Marc Copland haben sich zwei Gleichgesinnte gefunden, denen die Verständigung musikalischer Essenz in traumwandlerisch sicherem Miteinander gelingt. Die Chemie stimmt einfach und macht aus einem Konzert ein entrückendes Ereignis unglaublich dichter musikalischer Kommunikation.(....) Jason Seizer's Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife. Marc Coplands Piano schwebt zwischen spätromantischer und impressionistischer Ausdruckskraft, fächert jedes Stück von der Mitte her auf in feinsten Facetten, deren noch so kleine Details bewusst gestaltet sind." (Tobias Böcker, Jazz Podium 2004) Nach dem Erfolg der Sommerkonzerte 2003 und 2004 ist Jason Seizer dieses Jahr wieder mit Marc Copland zu Gast, zum Quartett erweitert mit dem jungen österreichischen Ausnahmetalent Matthias Pichler am Bass und dem in Washington lebenden Schlagzeuger Tony Martucci. Matthias Pichler ist Gewinner des Hans- Koller- Preises 2005 und beeindruckt durch seinen erdverbundenen Sound und eine außergewöhnlich "physische" Präsenz am Bass. Tony Martucci hat seinen ganz eigenen Schlagzeugstil entwickelt. Sowohl in unterstützender Funktion als auch interaktiv im Bandsound integriert, reflektiert seine Spielweise sein tiefes Verständnis der Jazztradition und seine breitgefächerten Einflüsse. Weitere Informationen

Do. 17.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Jason Seizer Quartet

Jason Seizer (sax), Marc Copland (p), Matthias Pichler (b), Tony Martucci (dr).

"Mit dem Saxophonisten Jason Seizer, und dem New Yorker Pianisten Marc Copland haben sich zwei Gleichgesinnte gefunden, denen die Verständigung musikalischer Essenz in traumwandlerisch sicherem Miteinander gelingt. Die Chemie stimmt einfach und macht aus einem Konzert ein entrückendes Ereignis unglaublich dichter musikalischer Kommunikation.(....) Jason Seizer's Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife. Marc Coplands Piano schwebt zwischen spätromantischer und impressionistischer Ausdruckskraft, fächert jedes Stück von der Mitte her auf in feinsten Facetten, deren noch so kleine Details bewusst gestaltet sind." (Tobias Böcker, Jazz Podium 2004) Nach dem Erfolg der Sommerkonzerte 2003 und 2004 ist Jason Seizer dieses Jahr wieder mit Marc Copland zu Gast, zum Quartett erweitert mit dem jungen österreichischen Ausnahmetalent Matthias Pichler am Bass und dem in Washington lebenden Schlagzeuger Tony Martucci. Matthias Pichler ist Gewinner des Hans- Koller- Preises 2005 und beeindruckt durch seinen erdverbundenen Sound und eine außergewöhnlich "physische" Präsenz am Bass. Tony Martucci hat seinen ganz eigenen Schlagzeugstil entwickelt. Sowohl in unterstützender Funktion als auch interaktiv im Bandsound integriert, reflektiert seine Spielweise sein tiefes Verständnis der Jazztradition und seine breitgefächerten Einflüsse. Weitere Informationen

Fr. 18.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Jason Seizer Quartet

Jason Seizer (sax), Marc Copland (p), Matthias Pichler (b), Tony Martucci (dr).

"Mit dem Saxophonisten Jason Seizer, und dem New Yorker Pianisten Marc Copland haben sich zwei Gleichgesinnte gefunden, denen die Verständigung musikalischer Essenz in traumwandlerisch sicherem Miteinander gelingt. Die Chemie stimmt einfach und macht aus einem Konzert ein entrückendes Ereignis unglaublich dichter musikalischer Kommunikation.(....) Jason Seizer's Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife. Marc Coplands Piano schwebt zwischen spätromantischer und impressionistischer Ausdruckskraft, fächert jedes Stück von der Mitte her auf in feinsten Facetten, deren noch so kleine Details bewusst gestaltet sind." (Tobias Böcker, Jazz Podium 2004) Nach dem Erfolg der Sommerkonzerte 2003 und 2004 ist Jason Seizer dieses Jahr wieder mit Marc Copland zu Gast, zum Quartett erweitert mit dem jungen österreichischen Ausnahmetalent Matthias Pichler am Bass und dem in Washington lebenden Schlagzeuger Tony Martucci. Matthias Pichler ist Gewinner des Hans- Koller- Preises 2005 und beeindruckt durch seinen erdverbundenen Sound und eine außergewöhnlich "physische" Präsenz am Bass. Tony Martucci hat seinen ganz eigenen Schlagzeugstil entwickelt. Sowohl in unterstützender Funktion als auch interaktiv im Bandsound integriert, reflektiert seine Spielweise sein tiefes Verständnis der Jazztradition und seine breitgefächerten Einflüsse. Weitere Informationen

Sa. 19.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Jason Seizer Quartet

Jason Seizer (sax), Marc Copland (p), Matthias Pichler (b), Tony Martucci (dr).

"Mit dem Saxophonisten Jason Seizer, und dem New Yorker Pianisten Marc Copland haben sich zwei Gleichgesinnte gefunden, denen die Verständigung musikalischer Essenz in traumwandlerisch sicherem Miteinander gelingt. Die Chemie stimmt einfach und macht aus einem Konzert ein entrückendes Ereignis unglaublich dichter musikalischer Kommunikation.(....) Jason Seizer's Ton ist von schlanker wie sanfter Entschiedenheit, seine Linien sind klar, überlegt und von sonorer Reife. Marc Coplands Piano schwebt zwischen spätromantischer und impressionistischer Ausdruckskraft, fächert jedes Stück von der Mitte her auf in feinsten Facetten, deren noch so kleine Details bewusst gestaltet sind." (Tobias Böcker, Jazz Podium 2004) Nach dem Erfolg der Sommerkonzerte 2003 und 2004 ist Jason Seizer dieses Jahr wieder mit Marc Copland zu Gast, zum Quartett erweitert mit dem jungen österreichischen Ausnahmetalent Matthias Pichler am Bass und dem in Washington lebenden Schlagzeuger Tony Martucci. Matthias Pichler ist Gewinner des Hans- Koller- Preises 2005 und beeindruckt durch seinen erdverbundenen Sound und eine außergewöhnlich "physische" Präsenz am Bass. Tony Martucci hat seinen ganz eigenen Schlagzeugstil entwickelt. Sowohl in unterstützender Funktion als auch interaktiv im Bandsound integriert, reflektiert seine Spielweise sein tiefes Verständnis der Jazztradition und seine breitgefächerten Einflüsse. Weitere Informationen

So. 20.08. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Raible (p)

siehe 06.08.. Weitere Informationen

Mo. 21.08. 21 Uhr

geschlossen

Mi. 23.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week RED ONIONS – Celebrating Sidney Bechet

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (ts, cl), Carsten Daerr (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Der zeitlose Charme der roten Zwiebeln "Red Onions": Der junge Saxophonist Hugo Siegmeth huldigt dem Ahnen Sidney Bechet und strahlt aus ganz eigener Kraft in dessen Sonne. "Von keiner Musik könnte ich sagen, sie ist meine Musik. Sie gehört jedem, der sie fühlen kann. Man muss in der Sonne sein, um die Sonne zu spüren. Genau so ist es mit der Musik." (Aus Sidney Bechet: "Treat It Gentle. An Autobiography".) Nur Louis Armstrong war Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts über die Jazzgemeinde hinaus noch populärer als er. Fest steht: Sidney Bechet hatte eine Aura wie nur die wenigsten. Der Klarinettist und erste prägende Sopransaxophonist der Jazzgeschichte war auch der erste Künstler auf dem von Francis Wolf und Alfred Lion gegründeten berühmten Blue-Note-Label und gilt noch heute als eine der größten Persönlichkeiten des Jazz. Auf "Red Onions", eine soeben erschienene homoage an Bechet und Debüt-CD von Hugo Siegmeth auf ACT, stellt Siegmeth Parade-Stücke aus dem Repertoire Bechets in eine heutige Klang-Umgebung. Musik von Bechet ohne Dixie-Flair und überwiegend auf dem Tenorsaxophon dargeboten: Das eröffnet mannigfaltige und aufregende Facetten. Neben Siegmeth sind drei hoch renommierte Musiker der aktuellen deutschen Szene mit dabei, nämlich Pianist Carsten Daerr, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte. Weitere Informationen

Do. 24.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week RED ONIONS – Celebrating Sidney Bechet

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (ts, cl), Carsten Daerr (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Der zeitlose Charme der roten Zwiebeln "Red Onions": Der junge Saxophonist Hugo Siegmeth huldigt dem Ahnen Sidney Bechet und strahlt aus ganz eigener Kraft in dessen Sonne. "Von keiner Musik könnte ich sagen, sie ist meine Musik. Sie gehört jedem, der sie fühlen kann. Man muss in der Sonne sein, um die Sonne zu spüren. Genau so ist es mit der Musik." (Aus Sidney Bechet: "Treat It Gentle. An Autobiography".) Nur Louis Armstrong war Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts über die Jazzgemeinde hinaus noch populärer als er. Fest steht: Sidney Bechet hatte eine Aura wie nur die wenigsten. Der Klarinettist und erste prägende Sopransaxophonist der Jazzgeschichte war auch der erste Künstler auf dem von Francis Wolf und Alfred Lion gegründeten berühmten Blue-Note-Label und gilt noch heute als eine der größten Persönlichkeiten des Jazz. Auf "Red Onions", eine soeben erschienene homoage an Bechet und Debüt-CD von Hugo Siegmeth auf ACT, stellt Siegmeth Parade-Stücke aus dem Repertoire Bechets in eine heutige Klang-Umgebung. Musik von Bechet ohne Dixie-Flair und überwiegend auf dem Tenorsaxophon dargeboten: Das eröffnet mannigfaltige und aufregende Facetten. Neben Siegmeth sind drei hoch renommierte Musiker der aktuellen deutschen Szene mit dabei, nämlich Pianist Carsten Daerr, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte. Weitere Informationen

Fr. 25.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week RED ONIONS – Celebrating Sidney Bechet

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (ts, cl), Carsten Daerr (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Der zeitlose Charme der roten Zwiebeln "Red Onions": Der junge Saxophonist Hugo Siegmeth huldigt dem Ahnen Sidney Bechet und strahlt aus ganz eigener Kraft in dessen Sonne. "Von keiner Musik könnte ich sagen, sie ist meine Musik. Sie gehört jedem, der sie fühlen kann. Man muss in der Sonne sein, um die Sonne zu spüren. Genau so ist es mit der Musik." (Aus Sidney Bechet: "Treat It Gentle. An Autobiography".) Nur Louis Armstrong war Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts über die Jazzgemeinde hinaus noch populärer als er. Fest steht: Sidney Bechet hatte eine Aura wie nur die wenigsten. Der Klarinettist und erste prägende Sopransaxophonist der Jazzgeschichte war auch der erste Künstler auf dem von Francis Wolf und Alfred Lion gegründeten berühmten Blue-Note-Label und gilt noch heute als eine der größten Persönlichkeiten des Jazz. Auf "Red Onions", eine soeben erschienene homoage an Bechet und Debüt-CD von Hugo Siegmeth auf ACT, stellt Siegmeth Parade-Stücke aus dem Repertoire Bechets in eine heutige Klang-Umgebung. Musik von Bechet ohne Dixie-Flair und überwiegend auf dem Tenorsaxophon dargeboten: Das eröffnet mannigfaltige und aufregende Facetten. Neben Siegmeth sind drei hoch renommierte Musiker der aktuellen deutschen Szene mit dabei, nämlich Pianist Carsten Daerr, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte. Weitere Informationen

Sa. 26.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week RED ONIONS – Celebrating Sidney Bechet

Hugo Siegmeth Quartet

Hugo Siegmeth (ts, cl), Carsten Daerr (p), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Der zeitlose Charme der roten Zwiebeln "Red Onions": Der junge Saxophonist Hugo Siegmeth huldigt dem Ahnen Sidney Bechet und strahlt aus ganz eigener Kraft in dessen Sonne. "Von keiner Musik könnte ich sagen, sie ist meine Musik. Sie gehört jedem, der sie fühlen kann. Man muss in der Sonne sein, um die Sonne zu spüren. Genau so ist es mit der Musik." (Aus Sidney Bechet: "Treat It Gentle. An Autobiography".) Nur Louis Armstrong war Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts über die Jazzgemeinde hinaus noch populärer als er. Fest steht: Sidney Bechet hatte eine Aura wie nur die wenigsten. Der Klarinettist und erste prägende Sopransaxophonist der Jazzgeschichte war auch der erste Künstler auf dem von Francis Wolf und Alfred Lion gegründeten berühmten Blue-Note-Label und gilt noch heute als eine der größten Persönlichkeiten des Jazz. Auf "Red Onions", eine soeben erschienene homoage an Bechet und Debüt-CD von Hugo Siegmeth auf ACT, stellt Siegmeth Parade-Stücke aus dem Repertoire Bechets in eine heutige Klang-Umgebung. Musik von Bechet ohne Dixie-Flair und überwiegend auf dem Tenorsaxophon dargeboten: Das eröffnet mannigfaltige und aufregende Facetten. Neben Siegmeth sind drei hoch renommierte Musiker der aktuellen deutschen Szene mit dabei, nämlich Pianist Carsten Daerr, Bassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Bastian Jütte. Weitere Informationen

So. 27.08. 21 Uhr Birthday Concert

Hannes Beckmann goes Brazil & Latin

Hannes Beckmann (Viol, berimbao), Niki Kampa (Viol), Pery dos Santos (git, Voc, berimbao, perc), Michael Blam (b), Edir dos Santos (dr).

Der Geiger und Komponist Hannes Beckmann konzertierte in den letzten Monaten mit großen Orchesteraufführungen seiner Suite „Canto Migrando“ auf dem Münchener Odeonsplatz und im Rahmen der Fußball WM auf der großen Seebühne des Olympiapark-Theatrons. Anlässlich seiner Geburtstag-Session kommt er in kleinerer und ungewohnter Formation in die Unterfahrt. Seit langem zum ersten Mal wieder mit ihm auf der Bühne ist der Brasilianer Pery dos Santos. Er ist als Sänger und Percussionist ausgewiesener Kenner des Voodoo und Capoeira – Genres, so wie sein Landsmann Edir dos Santos, der bereits mit 17 Jahren von Musikjournalisten zum besten Sambadrummer Brasiliens gewählt wurde. Beide waren mehr als ein Jahrzehnt Beckmanns Partner in seiner mittlerweile legendären Formation „Sinto“. Aufnahmen dieser Band aus den 70er Jahren werden heute von HipHoppern (DJ Tomekk, Blumentopf etc.) „gesampelt“ und finden sich in den Spitzen der europäischen und weltweiten Hitlisten. Sicherlich gibt es auf der heutigen Session auch einige Titel aus der damaligen Zeit zu hören. Die „Süddeutsche Zeitung“ bezeichnet Beckmann als einen der „besten Jazzgeiger der Welt, der zwischen den Welten wandelt. Von der hippen BeBop-Passage, über Csardasz Elemente bis hin zur barock-menuettartigen Einlage reicht seine Palette.“ Weitere Informationen

Mo. 28.08. 21 Uhr

geschlossen

Di. 29.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath Trio Plus One

Matthias Bublath (p), Pascal Niggenkemper (b), Andi Haberl (dr), Takuya Kuroda (tp).

Das Matthias Bublath Trio Plus One spielt Eigenkompositionen mit stylistischen Einflüssen aus Jazz, Brazilian, Funk, R&B, Raggae, Salsa und World Music. Die Stücke sind sehr melodisch, teilweise wie Popsongs arrangiert. Somit erreicht die Musik einen sehr breiten Zuhörerkreis. Dennoch bleibt Platz für ausgedehnte Improvisationen auf höchstem Niveau und musikalische Überraschungen. Mit dabei an diesem und am nächsten Abend ist der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda, der auch auf Matthias' jüngst erschienenen CD mitwirkt. Matthias und Takuya treten seit über 2 Jahren regelmäßig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

Mi. 30.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath Trio Plus One

Matthias Bublath (p), Pascal Niggenkemper (b), Andi Haberl (dr), Takuya Kuroda (tp).

Das Matthias Bublath Trio Plus One spielt Eigenkompositionen mit stylistischen Einflüssen aus Jazz, Brazilian, Funk, R&B, Raggae, Salsa und World Music. Die Stücke sind sehr melodisch, teilweise wie Popsongs arrangiert. Somit erreicht die Musik einen sehr breiten Zuhörerkreis. Dennoch bleibt Platz für ausgedehnte Improvisationen auf höchstem Niveau und musikalische Überraschungen. Mit dabei an diesem und am nächsten Abend ist der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda der auch auf Matthias' jüngst erschienenen CD mitwirkt. Matthias und Takuya treten seit über 2 Jahren regelmässig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

Do. 31.08. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath Groove Connection

Matthias Bublath ( hamond B3 organ, moogbass, keys), Takuya Kuroda ( tp), Martin Scales (git), Ulrich Wangenheim (sax), Peter Kraus (dr).

Die Erweiterung des traditionellen Orgeltrios- mit Moogbass und Keyboards eröffnet neue Klangwelten! Das Programm, ausschließlich Eigenkompositionen des in New York lebenden Pianisten und Keyboarders Matthias Blubath, ist extrem funky und tanzbar. Einflüsse aus Funk, Drum & Bass und lateinamerikanischen Rhythmen werden gekonnt miteinander verwoben. Die Tradition wird dabei allerdings nicht vergessen: Alles entspringt letztendlich dem Blues, den man an den nächsten 3 Abenden sicher auch hören wird. Und im Mittelpunkt steht wieder der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda, der auch auf Matthias' jüngst erschienenen CD mitwirkt. Matthias und Takuya treten seit über 2 Jahren regelmäßig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

Fr. 01.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath Groove Connection

Matthias Bublath ( hamond B3 organ, moogbass, keys), Takuya Kuroda ( tp), Martin Scales (git), Ulrich Wangenheim (sax), Peter Kraus (dr).

Die Erweiterung des traditionellen Orgeltrios- mit Moogbass und Keyboards eröffnet neue Klangwelten! Das Programm, ausschließlich Eigenkompositionen des in New York lebenden Pianisten und Keyboarders Matthias Blubath, ist extrem funky und tanzbar. Einflüsse aus Funk, Drum & Bass und lateinamerikanischen Rhythmen werden gekonnt miteinander verwoben. Die Tradition wird dabei allerdings nicht vergessen: Alles entspringt letztendlich dem Blues den man an den nächsten 3 Abenden sicher auch hören wird. Und im Mittelpunkt steht wieder der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda der auch auf Matthias' jüngst erschienenen CD mitwirkt. Matthias und Takuya treten seit über 2 jahren regelmässig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

Sa. 02.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week

Matthias Bublath Groove Connection

Matthias Bublath ( hamond B3 organ, moogbass, keys), Takuya Kuroda ( tp), Martin Scales (git), Ulrich Wangenheim (sax), Andi Haberl (dr).

Die Erweiterung des traditionellen Orgeltrios- mit Moogbass und Keyboards eröffnet neue Klangwelten! Das Programm, ausschließlich Eigenkompositionen des in New York lebenden Pianisten und Keyboarders Matthias Blubath, ist extrem funky und tanzbar. Einflüsse aus Funk, Drum & Bass und lateinamerikanischen Rhythmen werden gekonnt miteinander verwoben. Die Tradition wird dabei allerdings nicht vergessen: Alles entspringt letztendlich dem Blues den man an den nächsten 3 Abenden sicher auch hören wird. Und im Mittelpunkt steht wieder der japanische Ausnahmetrompeter Takuya Kuroda der auch auf Matthias' jüngst erschienenen CD mitwirkt. Matthias und Takuya treten seit über 2 jahren regelmässig in verschiedenen Formationen in New Yorker Clubs auf und entwickelten einen speziellen Bandsound. Weitere Informationen

So. 03.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

Wenn es eine Tradition im Jazzclub Unterfahrt gibt, dann ist es diese. Seit 28 Jahren heißt es an (fast) jedem Sonntag: "Jam Session" im Jazzclub Unterfahrt. Es handelt sich hierbei aber keineswegs um eine verstaubte, langweilige Angelegenheit. Nein, die Session, die offene Bühne bietet für Hörer wie für "Einsteiger" Überraschungen, Spass und jede Menge kreative Musik. Für die musikalische Leitung hat sich im September der Münchner Saxophonist Florian Helming verpflichtet. Weitere Informationen

Mo. 04.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 05.09. 21 Uhr Munich Summer Jazz Week - enja CD-Release

Trio Elf

Walter Lang (p), Sven Faller (b, laptop), Gerwin Eisenhauer (dr, electronics).

Angeregt von den jüngsten Entwicklungen in der elektronischen Musik, hat TRIO ELF ein neues Konzept des Piano-Trios entwickelt, das man "Drum'n'Bass'n'Piano" nennen könnte. Die drei deutschen Musiker Eisenhauer-Lang-Faller (ELF) übersetzen dafür vertraute Jazz- und Bossa-Titel (von Monk, Desmond, Barron, Nascimento u.a.) und selbst ein traditionelles Lied aus Korea in die Formsprache der Electro-Clubszene, in Grooves, Basslines und einen lounge-tauglichen Flow, und geben damit dem populärsten Standardformat des Jazz eine ganz neue, heutige Qualität. Im elektronisch inspirierten Trio-Kontext präsentiert TRIO ELF ebenso zwei Stücke der britischen Elektronik-Ikone Aphex Twin (Richard D. James), des "Mozart des Techno". Und alle drei Mitglieder des Trios tragen eigene Kompositionen zum akustisch-elektronischen Crossover bei. Weitere Informationen

Mi. 06.09. 21 Uhr

Trio Elf

Do. 07.09. 21 Uhr

Trio Elf

Fr. 08.09. 21 Uhr

Trio Elf

Sa. 09.09. 21 Uhr

Trio Elf

So. 10.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

siehe 03.09.. Weitere Informationen

Mo. 11.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 12.09. 21 Uhr

Tango Lyrico

Evelyn Huber (harfe), Mulo Francel (sax).

Mulo Francel von Quadro Nuevo und die virtuose Weltmusik-Harfenistin Evelyn Huber begeben sich auf eine märchenhafte Abenteuerreise. Saxofon und Harfe - zwei Instrumente, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen ihnen liegt die Spannung ewiger Dualismen: Neu und alt, laut und leise, Hölle und Himmel, Teufel und Engel, Mann und Frau, hart und weich, nah und fern. Spielt die Jahrtausende alte Harfe seit jeher eine wichtige Rolle im Musikgeschehen fast aller Kulturen, so fand das Saxofon erst im Jazz als Inbegriff individueller Ausdruckskraft seine Bedeutung. Erklingt das von Engelshänden zur Schwingung gerührte Saiteninstrument in berückender Zartheit, so weckt das laute und bisweilen ungestüme Holzblasinstrument spätestens seit Hermann Hesses Steppenwolf diabolische Assoziationen. Zwei scheinbar gegensätzliche Charaktere, das Saxophon und die Harfe, verschmelzen in ungeahnten Klangwelten: Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse, Improvisationen und Melodien aus dem alten Europa. Weitere Informationen

Mi. 13.09. 21 Uhr

Evan Tate’s Hittin' Hard

Evan Tate (as, ss), Christian Elsässer (p), Andi Kurz (b), Guido May (dr).

"Hittin’ Hard" ist eine Formation um den in München lebenden New Yorker Saxophonisten Evan Tate. In der klassischen Jazzquartett Besetzung findet Evan Tate ein höchst anspruchsvolles Medium für Jazz und Moderne Musik. In Anlehnung an "Altmeister" wie Ornette Coleman und Sonny Rollins, oder an "zeitgenössische Meister" wie Steve Coleman und Greg Osby löst sich die Band von festen Strukturen, setzt auf flexible Gestaltung der Soli und gibt dem Programm so einen eigenen, offenen Charakter. Evan Tate, u.a. bekannt durch die Munich Saxophone Family, Legacy oder seine Gruppe UNIT, spiet mit viel Energie, Temperament und Humor. Das aufeinander Eingehen der Musiker, das spontane Aufbauen von Spannungsbögen und die musikalische Bandbreite der Solisten dokumentieren nicht nur einen moderen Anspruch an Jazz-Improvisation, sondern unterstreichen auch die außergewöhnliche Musikalität und künstlerische Ausgereiftheit des Quartetts. Weitere Informationen

Do. 14.09. 21 Uhr

Glatzel/Gschlössl/Koch/Lillinger's heile Welt

Christian Lillinger (dr, perc), Richard Koch (tp), Gerhard Gschlössl (tb, sousaphon) Daniel Glatzel (ts, cl, bcl).

Dies ist die heile Welt vier junger Herren aus Berlin: Sie dreht sich einzig und allein um das Improvisieren und wird somit bei jedem Konzert neu erfunden! Der Zuhörer ist von der ersten Sekunde an in den kreativen Prozess eingebunden - denn es gibt keine fertigen Stücke, nur das Hier und Jetzt! Richard Koch ist vielen durch seine anspruchsvollen Freestyle-Projekte mit Aktions- und Grafikkünstlern wie 'Zast' ein Begriff. Daniel Glatzel arbeitet vorallem mit kompositorischen Mitteln, die er in seinem eigenen Kammerorchester und dem Oktett "Das Rote Gras" allerdings in Schwarz-und-Weiss verwirklicht. Gerhard Gschlössl konnte man dank seines originellen Posaunenstils neulich mit Aki Takase und Sam Rivers hören und natürlich in seiner eigenen Band "Vierergruppe", in der auch Christian Lillinger spielt. Der ist schon mit 22 Jahren einer der gefragtesten Schlagzeuger in der Berliner Szene und sorgt mit seinem breiten Klang- und Energiespektrum permanent für Aufruhr. Weitere Informationen

Fr. 15.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night

[em] Wollny/Kruse/Schaefer

Michael Wollny (p), Eva Kruse (b), Eric Schaefer (dr).

„[em] machen völlig eigenständigen Jazz – irgendwas nervös Schönes zwischen neuer Musik, Keith Jarrett, Cecil Taylor und Björk-Pop.“ So schrieb die Süddeutsche Zeitung im März 2005. Michael Wollny (p), Eva Kruse (b) und Eric Schaefer (dr) bewiesen mit ihrer Debüt – CD call it [em] (ACT), dass sie das Zeug dazu haben, selbstbewusst und eigenständig auf nationalem, sowie internationalem Parkett, u.a. North Sea Jazzfestival, Jazzfestival Montréal und Nattjazz Bergen, aufzutreten. Mit dem Nachfolger [em] II (ACT) halten sie nicht nur, was ihr Debüt versprach, sondern überzeugen durch die konsequente Weiterentwicklung ihrer musikalischen Sprache. Da die Chemie zwischen den drei Musikern von Anfang an stimmte und das Trio in den vergangenen anderthalb Jahren mehr Konzerte gespielt hat als je zuvor in seiner vierjährigen Geschichte, haben sie zu einer ausgeprägten, unverwechselbaren Band-Identität gefunden. Sie kennen einander genau, verstehen es intuitiv, die musikalischen Steilpässe aufzunehmen und weiterzugeben. Interaktion ist wichtig, aufeinander Hören, akute Reaktion in Mikrosekunden, so dass bei aller Freiheit die Richtung stimmt. Denn „am Geländer lang kann jeder, aber eigentlich gilt nur freihändig“ (SZ). Weitere Informationen

Sa. 16.09. 21 Uhr

geschlossene Gesellschaft

So. 17.09. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

siehe 03.09.. Weitere Informationen

Mo. 18.09. 21 Uhr

geschlossen

Di. 19.09. 21 Uhr y 'Ritmo Afro Cubano'

Antonio Koudele Grupo

Antonio Koudele (git, voc) Austria, Matthias Preißinger (p, kexs) Germany, Imre Bajka (bass) Hungary, Omar Belmonte (dr) Argentina, César Granados (perc) Panama.

Bei Antonio Koudeles Musik können Sie sich getrost zurücklehnen und entspannen oder aufspringen und tanzen. Der gefragte Solist und Orchestermusiker, der bereits mit zahlreichen Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater und Lalo Shiffrin (Mission Impossible) zusammengearbeitet hat, bringt Latin, Jazz und Groove mit. Sein unverkennbarer Stil – starke gesangliche Begabung und virtuoses Gitarrenspiel lassen Stimme und Instrument zu einer Einheit verschmelzen. Ob als Solist oder in Begleitung seiner Band, das Repertoire des Gitarristen und Sängers besteht aus bekannten Songs der internationalen Musikszene, aus wunderschönen Eigenkompositionen und überrascht mit feurigen lateinamerikanischen Rhythmen, Salsa, Bossa Nova, Samba, ebenso wie mit verträumten Gitarrenmelodien aus Klassik, Pop oder Jazz. Nicht zu überhören ist der Afro-Cubanische Einfluss - Son, Salsa, Bollero und Rumba - seit seiner regelmäßigen Aufenthalte auf Kuba, wo im Sommer 2006 die neue CD im Kreise kubanischer Musiker, der bunten Musikszene Havannas, entstanden ist. Weitere Informationen

Mi. 20.09. 21 Uhr

Occhio Quartet

Zoro Babel (dr), Limpe Fuchs (perc), Elmar Heinz-Guantes (b), Hans Wolf (p).

Kammermusikalisch ohne Dirigat treffen vier Solisten mit Klavier, Kontrabass, Percussion und Schlagzeug aufeinander. Mit den ihnen jeweils eigentümlichen musikalischen Möglichkeiten steht ihnen eine unerschöpfliche Vielfalt an Ideen zur Verfügung, die sie ins Kollektiv einbringen und in ungeahnten Metamorphosen zu gemeinsamen Stücken verweben. Der assoziative und versierte Umgang mit Spielweisen aus verschiedenen Musikgenres ergibt sich aus dem Spieltrieb den die Musiker jeweils mitbringen. Hans Wolf, bekannt aus verschiedenen experimentellen Ensembles arbeitet mit Hochgeschwindigkeit in und um das Klavier und entlockt ihm Klangbilder, Zerrungen und Schlagattacken. Setzt sich wieder, lässt bekannte Klänge auftauchen, die sich sogleich wieder entziehen. Elmar Heinz-Guantes mit seiner klassischen Kontrabass Ausbildung entwickelt sich in Improvisationen - nicht nur im Jazz - eigene Spieltechniken, die in Kombination von akustisch und elektronisch gespieltem Bass zu subtil unerhörten Klangqualitäten führen. Limpe Fuchs als eine der Percussionistinnen in Deutschland, die ihren minimalistisch puren und von anderen Musikgenres unabhängigen Improvisationsstil bis heute verfolgt und Zoro Babel am Schlagzeug der mit unerwarteten Beats und Klangkaskaden den Raum entzerrt oder verdichtet und ungebremst für neues öffnet. Weitere Informationen

Do. 21.09. 21 Uhr ACT: Jazz Night

Alboran Trio

Paolo Paliaga (p), Dino Contenti (b), Gigi Biolc (dr).

Alboran ist die Pforte zum Mittelmeer, die Wasserstraße, die den afrikanischen mit dem europäischen Kontinent verbindet, ist das Meer, auf das man, aus allen Richtungen kommend, als erstes stößt. Afrika und Spanien liegen an der Alboran-See und lassen ihr Wesen und ihre Traditionen in sie hineinströmen. Das Mittelmeer vereint, vermengt und verwandelt Kulturen, Klänge, Völker, Religionen und Überlieferungen. Es war und ist ein faszinierender Ort, eine Geburtsstätte, eine Art okkulter Quelle. Das Alboran Trio ist aus der Begegnung dreier Individuen entstanden, die jeder eine eigene Vorstellung von improvisierter Musik haben, dreier Musiker, für die Rhythmus Leben bedeutet, dreier Künstler, die auf der Suche nach einem neuen Klang und einem neuen Umgang mit dem Piano Trio, der traditionellsten aller Formationen, sind. Das Programm besteht aus Originalkompositionen des Pianisten Paolo Paliaga, die anschließend von dem Trio arrangiert wurden. Das Konzept ist rein akustisch, die Suche gilt dem Sound, der beim Vibrieren von Fellen, Saiten und Holz entsteht, gilt der Kunst der Melodieführung, der Interaktion und der spontanen Kreation außerhalb der hergebrachten Formen und des Swing-Mainstreams. Das Resultat ist eine Musik, die frisch, komplex und nuancenreich ist, eine Musik, die sich vor dem Hintergrund des afro-amerikanischen Jazz frei zwischen europäischer Musiktradition und afrikanischen Rhythmen bewegt. Weitere Informationen

Fr. 22.09. 21 Uhr

Flute Flash - Monika Olszak Quartet

Monika Olszak (fl), Davide Roberts (p), Benjamin Schäfer (b), Alex Sanguinetti (dr).

Die Münchner Querflötistin und Altsaxophonistin gehört zu den wenigen Jazzmusikern, die sich intensiv der Flöte und ihren vielseitigen Sounds widmen. Sie zählt die Flötisten Herbie Mann und Eric Dolphy zu ihren Einflüssen. Ihr Quartett Flute Flash wird bereichert durch den Anglo-Italiener Davide Roberts am Piano, durch Benjamin Schäfer am Kontrabass und durch den in Buenos Aires geborenen Alex Sanguinetti am Schlagzeug. Alle Musiker waren schon in verschiedenen Bands in der Unterfahrt zu Gast.. Das Repertoire zeichnet sich aus durch lateinamerikanischen Drive, durch feinfühlige lyrische Kompositionen und durch moderne groovende Nummern. Gespielt werden Stücke von E. Gismonti, B. Evans und K. Garrett sowie Eigenkompositionen von Monika Olszak. „Ein stimmiges Quartett...schwebend, mitreißend, wunderbar.“SZ. Weitere Informationen

Sa. 23.09. 21 Uhr The Bitter and the Sweet

Cécile Verny Quartet

Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Torsten Krill (dr)

Gegensätze ziehen uns an? Bitter und süß, heiß und kalt, melancholisch und hoffnungsfroh, energisch und elegisch, afrikanisch und europäisch, extravagant und intim. All das und außerdem frisch verliebt und angriffslustig klingt das Cécile Verny Quartett. Das Programm "The Bitter and the Sweet" (aktuelle CD bei minor music) vereint dabei nicht nur unterschiedliche Emotionen und Musiken zu genau dem Jazz, für den dieses Ensemble seit Jahren in ganz Europa bewundert und ausgezeichnet wird, sondern führt sie auch zu einem wünschenswert wunderbaren Ganzen zusammen. Cécile Verny besingt in ihren Liedern schöne, sinnlich und besinnliche Geschichten. So hinreißend, so wegweisend, so bitter und so süß klingt Jazz selten bis nie. Aber das erwartet man mittlerweile beinahe von einer so einnehmenden Ausnahmefrau wie der von Herbie Hancock und Jacky Terrasson gleichermaßen geschätzten Cécile Verny. "The Bitter and the Sweet" ist nicht nur das äußerst persönliche Statement einer ungemein originellen Persönlichkeit, sondern auch die bestmögliche und bittersüßeste Jazzmusik für alle menschenmöglichen Lebenslagen. Weitere Informationen

So. 24.09. 19:00 Uhr Ausstellungseröffnung

Anna Maria Neubert

Ich sehe was, was Du nicht hörst. Arbeiten auf Papier. Sept.-Nov.2006

In Anlehnung an Hörbares zeigt die junge Münchner Künstlerin Improvisationsstücke: Im Gegensatz zum vergänglichen Klang bleibt die bildnerische Improvisation auf dem Papier zeitlich unbegrenzt. Töne werden zu Form, Geräusch zu Struktur. Seit der Studienzeit an den Kunsthochschulen in Münster, Hamburg und München steht für Anna Maria Neubert die Zeichnung als zentrale Ausdrucksform im Mittelpunkt. Scheinbar alltägliche menschliche Erlebnisse verwandeln sich in den Zeichnungen zu grotesken Begebenheiten. In unterschiedlichen Techniken – von Grafitzeichnung bis Papiercollage – werden verhaltene wie drängende Rhythmen visualisiert. Die Leuchtkästen im Eingangsbereich stimmen dabei schon auf ein Konzert im Jazzclub ein. Wir laden ein, mit offenen Augen zu lauschen. Weitere Informationen

So. 24.09. 21 Uhr

Ausstellungseröffnung und Jam Session

Ltg.: Florian Helming (sax).

nach der Vernissage beginnt die Jam Session um 21 Uhr. Weitere Informationen

Mo. 25.09. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Endlich wieder Big Band Night am Montag! Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra eröffnet die Herbst/Winter Saison mit einem "Best of Programm". Bandleader Harald Rüschenbaum, der mit dem heutigen Gig aus Anlaß seines 50. Geburtstages eine Reihe von Jubiläumskonzerten eintrommelt, schöpft dabei aus dem breitgefächerten Repertoire, das sein Orchestra seit der Gründung vor 24 Jahren mit Stücken aus der großen Big Band Literatur, besonders aber mit Eigenkompositionen und - arrangements der Band Musiker bestreitet. Weitere Informationen

Di. 26.09. 21 Uhr MOZART SPECIAL: Don Giovanni

Christian Elsässer Trio

Christian Elsässer (p), Rocky Knauer (b), Guido May (dr).

So schreibt die auswärtige Presse über die Entdeckung am Klavier aus München: „Mit 14 Jahren im bayerischen Landes-Jugend-Jazzorchester, mit 16 Bach mutiger verjazzt als Jacques Loussier, mit 17 die erste kollektiv gefeierte CD "Future Days", mit 19 und dem Nachfolgewerk "Venice" bereits in einem Atemzug mit Bill Evans oder Keith Jarrett genannt - so sehen die Karrierestationen eines Wunderkindes aus; genauer: eines ehemaligen "wonder-boys". Denn der Münchner Tastenvirtuose Christian Elsässer hat den großen Sprung vom Talent in die Riege der auch international Etablierten längst geschafft. Mit jetzt gerade einmal 22 Lenzen. Dynamisch, elegant, souverän, technisch versiert - die Kritiker-Hymnen auf den Newcomer, der schon für Doldingers "Passport" und Saxofon-Ikone Pee Wee Ellis in die Tasten gegriffen hat, kreisen denn auch immer wieder um die verblüffende musikalische Reife, die er schon in jungen Jahren ausstrahlt. Keine Note zuviel, keine akdemisch-selbstverliebten Fingerübungen, und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, jede Menge Raffinesse und unaufgeregte Gelassenheit, die niemals ins Routinierte abdriftet. So klingt Jazz zum Träumen, wahlweise Jazz zum Staunen.“ Peter Müller, Wiesbadener Tagblatt, April 2006, Kritik zum Konzert des Christian Elsässer Trios beim Rheingau Musik Festival. Zum Mozartjahr wird sich das Trio an diesem Abend auf sehr persönliche Weise mit Themen aus der Oper „Don Giovanni“ auseinandersetzen. Weitere Informationen

Mi. 27.09. 21 Uhr Quiet Motion

Rue de Paris

Ack van Rooyen (tp), Thomas Rückert (p), Rue Protzer (git).

Der Titel ist Programm: "Quiet Motion" gegen "eine Welt, die immer schneller wird – wir alle sehnen uns nach Momenten der Ruhe", sagt Rue Protzer, Jazzgitarrist und Initiator des Projekts "Rue de Paris". Die meist sanften, manchmal aber auch im gemäßigten Up-Tempo swingende Kompositionen, einige davon aus der Feder des Gitarristen, reflektieren Momentaufnahmen auf eine übersehene, fast vergessene Welt nah an der Stille, voller schier unwiderstehlich schöner Poesie, Tiefe, bewundernswerter Sensibilität und Intensität des Ausdrucks. Flinkfingereien, handwerklicher Exhibitionismus, Effekthascherei – Fehlanzeige. Gedeckte Klangfarben statt greller Blitze oder grober Striche und der bewundernswerte Rapport zwischen den vorzüglichen Musikern machen jedes Konzert zu einer außergewöhnlich geschmackvollen Hommage an die Ruhe, in der bekanntlich die Kraft liegt. Die neue CD "Quiet Motion" (Sony/BMG) ist ein mutiges meditatives Meisterwerk. Come and listen. Weitere Informationen

Do. 28.09. 21 Uhr highlight

Herb Robertson Quintet 'NY Downtown All Stars'

Herb Robertson (tp), Tim Berne (sax), Sylvie Courvoisier (p), Mark Dresser (b), Tom Rainey (dr).

Diese Band hat es in sich! Wahrlich ein "All Star" besetztes Quintet aus NYC Downtown! Hier versammelt sich die Creme de la Creme der zeitgenössischen Jazzszene New Yorks, hier versammeln sie die Bandleader, die seit den späten 80iger Jahren massgeblich an der Erneuerung des Jazz beteiligt waren und immer noch beteiligt sind! Zwischen halsbrecherrischen Improvisationskünsten und exakt ausgeklügelten Kompositionen, zwischen Spontanität und Berechnung, zwischen Virtuosität und musikalische Clownerie, diese Band bewegt sich zwischen allen Polen, spielt alles, will alles, jetzt und immer! Wir sparen uns an dieser Stelle die "Wer-mit-wem-wann-und-wo" Liste, dafür gibt es schließlich Jazzlexika! Weitere Informationen

Sa. 30.09. 21 Uhr 50 Years Drumming - 30 Years international Jazzpower

Charly Antolini International Jazzpower

Charly Antolini (dr), Cora Brunner (as, tp), Olav Polziehn (p), Andreas Kurz (b), special guest Andrei Lobanov (tp) Russia.

siehe 29.09.2006. Weitere Informationen

So. 01.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

Ein prächtiger, voller, warmer Tenorsound ist das Markenzeichen von Claus Koch. Swing, Bebop, Hardbop und Souljazz sind seine "favourites". Alle, die seine Vorlieben teilen, sind herzlich eingeladen einzusteigen! Weitere Informationen

Mo. 02.10. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

„Warnhinweis des Jazz-Ministeriums: Ein Konzert dieser Big Band enthält ca. doppelt so viel Jazz wie gemäß den offiziellen Richtlinien empfohlen. Die volle Packung MLL läßt den Zuhörer in einen rauschhaften Zustand verfallen, mit Symptomen wie: rhythmisches Fußwippen, strahlende Augen und verzücktes Lächeln. Es sind Fälle bekannt, wo die Inhalation eines einzigen Swing-Arrangements der „Band mit der Eidechse“ zu lebenslanger, inoperabler Lizard-Abhängigkeit führte. Die Groovehärte ihrer Funknummern ist bedenklich hoch und ihre Balladen sind so schön gespielt, daß es fast illegal ist.“ MLL – Come to where the Jazz happens. Weitere Informationen

Di. 03.10. 21 Uhr

Alexa Rodrian Band

Alexa Rodrian (voc), Jens Fischer Rodrian (git, mouthpercussion), Tom Peschel (b), Tim Neuhaus (dr, perc).

“I am a jazz singer who loves to write pop songs…" sagt die zweisprachige Sängerin und Songwriterin Alexa Rodrian über sich selber. In diesem Sinne mischt sich das Repertoire ihrer Band aus Jazz, World Music und Pop zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis. Die Band wandert gekonnt durch die verschiedenen Stilistiken ihres sehr abwechslungsreichen Programmes. Groove, Improvisation, Geschichten und Stimmungen treffen sich hier zu gleichen Teilen…ein euphorisiertes Publikum am Ende eines nie zu lange gewordenen Abends. Während ihres langjährigen N.Y. Aufenthaltes waren sie regelmäßig in der Knitting Factory, CB´s Gallery, Siné Café und anderen New Yorker Clubs zu hören. Im Juni 2006 erschien die 2. CD der Band und nun geht es auf CD Präsentationstour durch Deutschland und Österreich. Weitere Informationen

Mi. 04.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Release-Concert

Michael Schiefel 'Don't touch my animals'

Michael Schiefel (vocal solo).

Frisches Repertoire hatte sich angesammelt und so begab sich Michael Schiefel wieder vor die Mikrofone, um sein Stimm-Experiment mit „Don't Touch My Animals“ fortzusetzen. Die Lieder sind mal deutsch, mal englisch gehalten, erzählen Geschichten von der Liebe und den Wirrungen von Beziehungen, entwerfen skurrile Soziogramme des Stadtlebens oder reflektieren ironisch die vermeintlichen Aporien des Deutschen. Alle Beats, alle Sounds, alle Melodien bestehen aus Stimme und setzen sich zu einem brillanten Patchwork popjazziger Stimmungen und Rhythmen zusammen, das weiterhin seinesgleichen sucht. Und das mit „Aufm Dorf Und Inner Stadt“ ganz nebenbei den Sommerhit des Jahres präsentiert. "Michael Schiefel ist einer der wenigen deutschen Jazzmusiker mit einem wirklich originären Stil - ein begnadeter Soloperformer, der in seinen unbegleiteten Auftritten seine verspielte Stimme mit elektronischen Mitteln erweitert und verfremdet." Joachim-Ernst Berendt: Das Jazzbuch. Weitere Informationen

Do. 05.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Release-Concert 'Depart Reloaded'

Depart

Harry Sokal (sax), Heiri Känzig (b), Jojo Mayer (dr, perc).

Die Schlagzeile von einem der "Comebacks des Jahres" innerhalb der europäischen Jazzszene hat bereits die Runde gemacht. Ja, "Depart", das virtuose schweizerisch-österreichische Trio-Kraftwerk, das zwischen 1985 und 1994 die Festival- und Club-Auditorien elektrisierte, kurvt tatsächlich wieder durch den internationalen Parcours. Wer indessen hört, welch fulminante Töne die drei Herren heute anschlagen, der hört auch rasch, dass es zu kurz greift, hier von bloßer Rück- oder Wiederkehr zu sprechen. Handelt es sich bei reloaded doch um keine jener Reunionen, in der die Musiker nostalgietrunken dort anknüpfen, wo sie zuletzt aufgehört haben – obwohl sich Zeitgeist und Materialstand längst weiter entwickelt haben. Reloaded, das ist ein Neuzusammenschluss dreier Musiker mit gemeinsamer Vergangenheit, dreier in ihren Profilen geschärfter Persönlichkeiten, die ihre individuell gewonnenen Erfahrungen der letzten zehn Jahre nun zueinander in Beziehung setzen. Und dabei auf die unschätzbare Ressource einer schlafwandlerischen Interaktionssicherheit bauen können. Kein Zweifel: Hier sind drei Musiker am Werk, deren Horizont sich in vielerlei Richtungen erweitert hat und die weiterhin Offenheit für aktuelle Strömungen zeigen. Drei gereifte Männer, die zwar immer noch zu enormer Energieentwicklung fähig sind, die ihr Ohrenmerk jedoch ebenso auf elastisch-filigrane Ensemble-Balance und die Aussage jedes einzelnen Tons legen. Von einem "Comeback" zu sprechen, scheint da eine glatte Untertreibung. Andreas Felber. Weitere Informationen

Fr. 06.10. 21 Uhr Geburtstagskonzert von Lisa!

Lisa Wahlandt 'acoustic project'

Lisa Wahlandt (voc), Rüdiger Eisenhauer (git), Uli Zrenner (b), Gerwin Eisenhauer (dr).

Das Acoustic Project hat sich der Essenz verschrieben. Dem was-ist-die-Seele-von-einem-Song. Ein ausgefallendes Klangkonzept, kammermusikalisch besetzt und mit einem Repertoire das sich vom Gros anderer Jazzbands abhebt. In minimalisitischer Manier widmet sich die Band den Perlen der gesamten Jazz- und Pophistorie ohne Rücksicht auf stilistische Grenzen. So kann es vorkommen, dass ein Song von Sting neben einer Duke Ellington Nummer oder eine Madonna Ballade neben einer Metallica Bearbeitung gespielt wird. Tragendes Element ist und bleibt die Stimme Lisa Wahlandts die das Gesamtbild zu einem Kunstwerk werden läßt. Pur, ehrlich und liebevoll. Die Essenz eben. Weitere Informationen

Sa. 07.10. 21 Uhr highlight

max.bab + wolfgang muthspiel

Max von Mosch (sax), Benedikt Jahnel (p), Benny Schäfer (b), Andreas Haberl (dr) plus Wolfgang Muthspiel (git).

Dieses Quartet gehört zum Innovativsten und Frischesten, was die junge deutsche Jazzszene zu bieten hat. Mit einer Leichtigkeit und doch spielerischer Professionalität schafft diese Formation den Quantensprung zwischen Spielfreude und Sensation! Man muss dieser Musik einfach erliegen. Der Zuhörer ist von der ersten Sekunde an gefesselt, wird nicht mehr losgelassen, und erst am Ende wieder freigegeben. "Eine der ganz großen Hoffnungen" nennt sie die Jazz-Zeitung. Und der große Saxophonist Charlie Mariano sagte: "I have just finished listening to max.bab`s new CD. When I hear music being performed by young musicians of such high quality, then I can rest assured that jazz is in a very healthy state. Bless these young guys, they play as if they have been together for 20 years!!! We will be hearing a lot from all of them in the future." Heute Abend wird max.bab von Starsolist Wolfgang Muthspiel an der Gitarre verstärkt. Weitere Informationen

So. 08.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

siehe 01.10.. Weitere Informationen

Mo. 09.10. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 10.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night - The Norway of Jazz

Lars Danielsson/Leszek Mozdzer/Jan Bang/Jon Christensen

Lars Danielsson (b), Leszek Mozdzer (p, key), Jan Bang (samples, live-sampling), Jon Christensen (dr).

Lars Danielsson, der 1958 geboren wurde und am Konservatorium in Göteborg erst klassisches Cello lernte, bevor er sich dem Bass und dem Jazz zuwandte, ist einer jener Musiker, die eine neue Qualität des Schönklangs geschaffen haben. Als Bassist und Cellist pflegt er einen unalltäglich plastischen und dabei vollendet weichen Ton, der Fülle und Zartheit vereint. So rund, kraftvoll und zugleich von solchem Fingerspitzengefühl geprägt wie in seinen solistischen Einwürfen kennt man die Töne von Cello und Bass im Jazz so gut wie kaum. Und als Komponist und Arrangeur hat Danielsson ein großes Gespür für hinreißend elegante, getragene Melodien. Zusammen mit seiner norwegisch/schwedischen/polnischen Allstar-Band präsentiert er sein neues, bei ACT erschienenes Album "Mélange Bleu": die Kunst der vielfältigen Klangfarbenmischung. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Weitere Informationen

Mi. 11.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Gábor Gadó Quartet

Gábor Gadó (git), Matthieu Donarier (sax), Sébastien Boisseau (b), Joe Quitzke (dr).

Seit 1995 pendelt Gábor Gadó zwischen Budapest und Paris, komponiert, arrangiert - für größere Formationen, in der klassischer Musik, tritt mit verschiedenen Gruppen auf und befasst sich auch mit Filmmusik. Seit 2000 leitet er das in Paris beheimatete Gábor Gadó Quartett, das Auftritte in Spanien, Frankreich und Ungarn vorweisen kann. Auf dem ungarischen BMC-Label hat er aktuell fünf CDs unter eigenem Namen und drei weitere als Komponist und Mitspieler in Projekten anderer Musiker gemacht. Nahezu alle erhielten international überschwängliche Kritiken. Die Französische L'Académie du Jazz verlieh Gadó 2003 den Titel »Bester Europäischer Jazzkünstler« – nach solchen Größen wie Martial Solal, Daniel Humair, Aldo Romano, Bobo Stenson und Albert Mangelsdorff. Weitere Informationen

Do. 12.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Ferenc Snétberger Solo & György Szabados Solo

Ferenc Snétberger (Solo Gitarre). György Szabados (Solo Klavier).

Ferenc Snétberger: Der in Ungarn geborene Ferenc Snétberger gehört zu den herausragenden Gitarristen der Gegenwart. In einer Synthese aus Flamenco, Klassik, Jazz und Samba hat er einen ganz eigenen Personalstil entwickelt, randvoll mit Überraschungen, kleinen Wundern und Emotionen. Der Ausnahme-Gitarrist Snétberger hat 7 Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und eine Reihe weiterer als Co-Leader und Sideman. "Was er spielt, ist Jazz, ist Klassik, ist Brasilien", schreibt das Fachmagazin "Akustik Gitarre". "Snétbergers große Kunst ist der Dialog zwischen Heute und Gestern, die Synthese. Große Gitarrenmusik." György Szabados: Wenn man das ungarische Element im Jazz sucht, stößt man eher früher als später auf das Lebenswerk von György Szabados. Der 65jährige Großmeister bahnte den neuen Ausdrucksformen der ungarischen Volksmusik und der freien Improvisation einen Weg. 2004 wurde die Vaterfigur des ungarischen Jazz mit dem Ehrenkreuz der Republik Ungarn ausgezeichnet. Der Pianist und Orchesterleiter sah (ähnlich wie Béla Bartók) die Bedeutung des ungarischen musikalischen Erbes nicht in den Ornamentmotiven, sondern in der Harmonie und Rhytmik. Als vor kurzem die Neuauflage seiner Platte „Esküvõ” (Hochzeit, 1974) erschien, waren sich die Kritiker einig: "Selbst wenn er nichts anderes geschaffen hätte, allein mit dieser Einspielung ging er in die ungarische Jazzgeschichte ein." Weitere Informationen

Fr. 13.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Mihály Borbély Quartet

Mihály Borbély (saxes, wind instruments), Daniel Szabo (p), Balázs Horváth (b), István Baló (dr, perc).

Borbély Mihály studierte klassische Klarinette und Jazzsaxophon am Béla Bartók Conservatorium und an der Franz Liszt Musik Akademie. Zudem spezialisierte er sich auf ungewöhnliche Blasinstrumente wie z.B. dem Tárogató, Blockflöten, Kaval, Dvojnice oder Fujara. Der Karriere im eigenen Land folgte eine Karriere auf internationaler Ebene, u.a. spielte er mit Herbie Mann, dem Saxophone Summit (Michael Brecker - David Liebman - Joe Lovano) und dem Rova Saxophone Quartet. Sein zuletzt eingespieltes Album, in der Besetzung des heutigen Abends, "Meselia Hill" wurde mit dem "Gramofon 2005" als bestes ungarisches Jazzalbum 2005 ausgezeichnet. Das Mihály Borbély Quartet verbindet auf raffinierte Weise Jazzrhythmen mit zeitgenössischer Musik und mit Folk-Worldmusic. "Was dann folgt, ist improvisierte Musik in Höchstform. Borbély bevorzugt das Sopransaxophon, das Chamäleon unter den Holzblasinstrumenten und setzt Tárogató, schwer zu spielen, Fujara und Tilinkó ein für das Lokalkolorit. Sein Ton ist schnörkellos, kräftig, doch warm, seine Improvisationen überraschend, doch einleuchtend, und scheuen nicht die schwierigen Obertöne." Weitere Informationen

Sa. 14.10. 21 Uhr European Jazz made in: Hungary

Djabe

Tamás Barabás (b), Attila Égerházi (git), András Sipos (perc), Szilárd Banai (dr), Zoltán Kovács (key), Ferenc Kovács (viol, tp).

Die sechsköpfige ungarische Jazzband Djabe spielt World-Jazz-Fusion vom Feinsten und ist in dieser Kategorie führend in Ungarn. Die Formation produziert einen zeitgemäßen, grandios groovenden Sound, den vor allem seine Transparenz, das Gefühl für Ästhetik und Harmonie sowie eine sehr ausgeprägte Melodiösität auszeichnet. Das Album „Táncolnak a kazlak“ (Es tanzen die Heuschober, 2004) wurde für den Surround Music Award 2005 nominiert. Weitere Informationen

So. 15.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

siehe 01.10.. Weitere Informationen

Mo. 16.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen Repertoire von über 500 Titeln spielt das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra heue eine Auswahl der Stücke, die bei Musikern und Publikum auf die größte Resonanz stoßen: Dazu gehören Originals der Bandmitglieder und Standards der großen Big Band Literatur. Mit packendem Ensembleklang, großartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuß der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Di. 17.10. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Das Jazzensemble des RSK unter Ltg. von Leszek Zadlo und "flair-baloon" mit Miriam Arens (voc), Max Oswald (p), Ferdi Settele (ts), Peter Cudek (b), Bastian Jütte (dr).

In diesem Moment fiel Alice durch den Kaninchenbau. Willkommen im filigranen und eigenwilligen Klangraum von "flair-baloon". Die Musik, sie lacht und weint, sie liebkost und beißt und ist dabei unmittelbar und überraschend wie ein Tag im Leben des... Einmalig finden die hochkarätgen Münchner Musiker um die feenhaft, ausdrucksstarke Sängerin Miriam Arens zusammen um ihr Repertoire zu performen. Die bekannten Melodien aus Jazz und Film fließen durch die Musiker und verwandeln sich. Verblüffende, moderne Arrangements und skurile Eigenkompositionen in einem elektrisierender Klangraum zwischen ICM, Northern Jazz und afrikanischem Rhythmus. Musik, die vom Gehörgang direkt in den Blutkreislauf diffundiert. Weitere Informationen

Mi. 18.10. 21 Uhr

Yuri Honing Wired Paradise plus special guest Paul Jan Bakker

Yuri Honing (ts, ss), Paul Jan Bakker (git), Frank Möbus (git), Tony Overwater (b), Joost Lijbaart (dr).

Der niederländische Saxophonist Yuri Honing wurde vor allem durch das Yuri Honing Trio bekannt, das nun schon seit 15 Jahren begeistert. Aber nicht nur im Trio fühlt sich Honing wohl, zahlreiche Aufnahmen mit Musikern wie Pat Metheny, Gary Peacock, Misha Mengelberg u.a. beweisen das. Das neue Programm und Album “Temptation” ist beeinflusst durch die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Es kommen arabische Elemente sowie Einflusse des Jazzrock und Pop ebenso zur Geltung wie Einflüsse der Avantgarde, die vor allem durch den deutschen Gitarristen Frank Möbus einfließen. "Eine unglaublich entspannte, selbstsichere Musik, die weiß, was sie will, aber niemals apodiktisch daherkommt." Jazzthing. Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates der Niederlande, München. Weitere Informationen

Do. 19.10. 21 Uhr Ad Hoc Music

TRIO Kaufmann-Gratkowski-De Joode

Achim Kaufmann (klavier), Frank Gratkowski (altsaxophon, klarinetten), Wilbert De Joode (b).

Achim Kaufmann und Frank Gratkowski sind beide Träger des SWR-Jazzpreises und treffen in diesem (schlagzeuglosen) Trio auf den holländischen Ausnahmebassisten Wilbert de Joode - "Er spielt nicht mehr Bass, er ist selbst zum Bass geworden", sagt sein Bandkollege Ab Baars über ihn. Improvisierte Musik voller Leidenschaft und abrupter Wechsel - hochenergetisches Spiel steht neben fragilen, von Stille durchtränkten Momenten. "Was mich vor allem interessiert, ist Ensemblemusik. Das Aufeinandertreffen dreier musikalischer Energien. Instrumentalklänge, verschmelzend oder kontrastierend. Balance - off balance. Momente der Gefährdung. Nicht unbedingt immer Geschlossenheit. Dafür Spannung - excitement." Achim Kaufmann. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Fr. 20.10. 21 Uhr ACT: Jazz Night CD-Release Concert 'Irish Heart'

Torsten Goods Quartet

Torsten Good (git, voc), Jan Miserre (p), Marco Kühnl (b), Christoph Huber (dr).

Das Jazzmagazin “Jazzthing” hat ihn unlängst in die Deutsche Jazz-Nationalmannschaft berufen. Bei der Londoner International Jazz Competition schaffte er es als einziger Europäer bis ins Finale. Und sein neues Album „Irish Heart“ erscheint nirgendwo anders als beim renommierten Jazz-Label „ACT“. Alles spricht dafür: 2006 wird das Jahr des Torsten Goods. Nach Wochen im Studio brennen er und seine Band jetzt darauf, das Material des langerwarteten neuen Albums endlich live präsentieren zu können: „Irish Heart“ – eine Hommage an die irische Heimat von Torstens Mutter – besticht mit aufregenden, neuen Jazz-Versionen bekannter Klassiker aus der Feder irischer Größen wie Van Morrisson oder Bill Whelan, überrascht aber auch mit Titeln zeitgenössischer irischer Künstler und sogar mit zwei Traditionals: alles stilsicher, elegant und mit großer Gelassenheit interpretiert im typischen Torsten-Goods-Stil, einer verführerischen Kombination aus lässigen Grooves, flinken Läufen und Torstens smarter Stimme. Auf dem Album wie auch live, sorgt die exzellente Torsten-Goods-Band bestehend aus Jan Miserre (piano), Marco Kühnl (kontrabass) und Christoph Huber (drums) für den nötigen Drive. Auf der Bühne stacheln sich die vier Vollblutjazzer – alle unter 30 und Meister ihres Fachs – gegenseitig an, erklimmen mit Leichtigkeit immer wieder neue improvisatorische Höhen um anschließend mit traumwandlerischer Sicherheit in den Groove zurückzufinden. It's a jazz thing – und was für eins! Weitere Informationen

Sa. 21.10. 21 Uhr Jazzthing - Next Generation

Tobi Hofmann Quintet

Mit Tobi Hofmann (tp,flgh,melodica), Ulrich Wangenheim (ts, bcl, fl), Christian Elsässer (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr).

Das Quintett des Münchner Schauspielers und Musikers Tobi Hofmann ist wieder zu Gast in der "Unterfahrt". Die im März 2005 erschienene CD „SWIP SWAP“ (Rodenstein Records) fand bei Publikum und Presse viel Beachtung. Die neue CD „Tanz der Teilchen“ ist im Juni in der Reihe „Jazzthing Next Generation“ erschienen. Geboten werden eigene Stücke, melodischer Jazz, ein erfrischend heutiger Sound und Spielfreude pur. Besser nicht versäumen... "Diese Musik ist wie ein guter alter Bekannter, der gerade eine Frischzellenkur genossen hat: Unterhaltsam, voller Überraschungen und wunderbar verjüngt - dank der spielerischen Verve und der Improvisationslust dieses hervorragenden Quintetts." Beate Sampson, BR. Weitere Informationen

So. 22.10. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Claus Koch (sax)

01.10.. Weitere Informationen

Mo. 23.10. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchner Schlagzeuger, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Leiter des Bayerischen Landesjugendjazzorchesters, Harald Rüschenbaum, ist mit dem Know-How von 24 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Das Spektrum des Repertoires reicht von swingendem Mainstream und dem "All American Songbook", Blues, Bebop und Ballden über Latin Music, Salsa bis zu Avantgarde Experimenten und Zeitgeist-Ideen, wobei letztere oft aus der Feder der Bandmitglieder stammen. Weitere Informationen

Di. 24.10. 21 Uhr from soul to soul

tok tok tok

tokunbo akinro (voc), morten klein (tenor sax, git, mouth drums), christian flohr (b), jens gebel (fender rhodes), matthias meusel (drums).

Mit ihren letzten beiden CDs „it took so long“ (2003) und „about“ (2005) gewannen die Acoustic-Souler jeweils den German Jazz Award. Für „about“ hagelte es zudem ausländische Lobeshymnen und Preise, wie den begehrten Grand Prix 2005 der französischen Urheberrechtsgesellschaft SACEM. Nach dem zusätzlichen großen Erfolg des Very-Best-Of-Samplers „i wish“, auf dem die Crème der Coverversionen ihrer ersten Jahre vereint sind, und der DVD ”live in Bratislava”, präsentieren tok tok tok nun ihr mit Spannung erwartetes siebtes Studioalbum „from soul to soul“. Die neuen Originale, die Soulgrößen, wie Stevie Wonder, Ray Charles, Earth Wind & Fire, Erykah Badu, Isaac Hayes oder James Brown... gewidmet sind, laden sowohl zum Tanzen als auch zum Schwelgen ein. Groove- und Songqualitäten der Kompositionen verschmelzen mit den selbstbewussten Texten in einer besonderen Art, wie sie nur typisch für tok tok tok ist. Zusammen mit dem Bassisten Christian Flohr, dem Keyboarder Jens Gebel und erstmals dem Schlagzeuger Matthias Meusel, bringen Sängerin Tokunbo Akinro und Saxophonist Morten Klein ein Soulprogramm auf die Bühne, dass sich gewaschen hat, eine Hommage an die Godfathers und Godmothers of Soul. Listen & Dance! Weitere Informationen

Mi. 25.10. 21 Uhr from soul to soul

tok tok tok

tokunbo akinro (voc), morten klein (tenor sax, git, mouth drums), christian flohr (b), jens gebel (fender rhodes), matthias meusel (drums).

siehe 24.10.2006 Weitere Informationen

Do. 26.10. 21 Uhr highlight

Earth Jazz Agents

Vincent Herring (as, ss, ts), Anthony Wonsey (p), Richie Goods (b), Joris Dudli (dr).

Nach 7 Jahren unermüdlichem Touren durch Europa, Australien und die USA unter dem Namen Vincent Herring Quartet wurde im März 2006 mit der neuen CD „Plan A“ die Band EARTH JAZZ AGENTS gegründet. Durch die neuen Mitglieder Richie Goods, der sowohl am E- Bass als auch am Kontrabass zur internationalen Elite gehört und Anthony Wonsey, nicht nur ein begnadeter Pianist sondern auch - zusammen mit Drummer Joris Dudli- hauptverantwortlich für die Kompositionen ist, wird der Sound von EJA neu definiert. EARTH JAZZ AGENTS ist eine "wahrhaftige" Band - lebhaft, dynamisch und energetisch- das neue, junge Publikum und den etablierten Jazzfan begeisternd. Weitere Informationen

Fr. 27.10. 21 Uhr Happy, Sad and Satisfied

Beat Kaestli & Band

Beat Kaestli (voc), Tino Derado (p), Sven Faller (b), Martin Kolb (dr).

Sein Programm und die gleichnamige CD “Happy, Sad and Satisfied” widmet, der in New York City ansässige Jazzsänger Beat Kaestli dem amerikanischen Standard. Ohne die Essenz dieser Klassiker zu verlieren, bringt er mit intelligenten Arrangements sein zeitgenössisches Flair ein und entführt den Zuhörer in seine Welt aus Jazz, R&B, Blues und Klassik. Mit grosser Feinfühlichkeit flößt er Liedern wie “My Funny Valentine” und “Summertime” neues Leben ein und verwandelt mühelos eine barocke Arie in einen Jazzstandard. Nach begonnenem Musikstudium an der Swiss Jazz School in Bern, siedelte Beat Kaestli nach New York um, um dort mit Stipendium sein Studium an der renomierten Manhattan School of Music zu vollenden. Er studierte neben zeitgenoessischen Jazzgroessen wie Jane Monheit, Jason Moran und Stefon Harris und etablierte sich bald in der brodelnden Jazzscene Manhatten’s. Weitere Informationen

Sa. 28.10. 21 Uhr

Harald Rüschenbaum Trio & Don Menza

Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Harald Rüschenbaum (dr), Don Menza (ts,fl).

Don Menza: "It´s my breath, my air, my feeling!" Der vitale Tenorsaxophonist Don Menza, geb. 1936 in Buffalo, NY, verbindet in seiner Spielweise die melodischen Qualitäten der Lester Young-Schule mit der Bebop-Tradition. Sein zupackender und explosiver Stil hat vielen großartigen Besetzungen seinen Stempel aufgedrückt. In seiner Münchner Zeit - wo er in der Bigband von Max Greger spielte - war er maßgeblich am Ruf des legendären Jazzclubs 'Domicile' beteiligt. Und sein Einfluß auf die deutsche Jazz-Szene zu damaliger Zeit kann gar nicht genug gewürdigt werden. Neben seiner Meisterschaft als Solist ist er ein begnadeter Komponist und Arrangeur. Musikalische Unterstützung findet er seit 1996 auf regelmässigen Tourneen durch das Harald Rüschenbaum Trio. Walter Lang p, Thomas Stabenow b und Harald Rüschenbaum dr, sind nicht nur von den Kompositionen und Arrangements Don Menza´s begeistert sondern auch von der gewinnenden Bühnenpräsenz, mit der er regelmäßig das Publikum in seinen Bann zieht. Weitere Informationen

So. 29.10. 21 Uhr

Jam Session

Claus Koch (sax).

siehe 01.10.. Weitere Informationen

Mo. 30.10. 21 Uhr highlight - The Norway of Jazz

Dhafer Youssef 'Divine Shadows'

Dhafer Youssef (oud, voc), Eivind Aarset (git, elec), Audun Erlien (bass, elec), Rune Amesen (dr).

Das Talent von Sänger und Oud-Player Dhafer Youssef, die eigentümlichen Sounds Nordafrikas mit dem Neuesten des europäischen Jazz zu verschmelzen, hat ihn zu einem der herausragendsten Musiker seiner Generation gemacht. Dhafer Youssef fängt die beschwörenden Gesänge der Sufi-Tradition ein, kombiniert sie mit den kühlen atmosphärischen Klängen des norwegischen Electro Jazz und erzeugt damit eine der bewegendsten Musiklandschaften unserer Zeit. Mit seiner vierten CD Divine Shadows – seinem Debut für Jazzland/Universal – hat Dhafer Youssef ein wahrlich perfektes Album geschaffen, auf dem er seine ursprünglichen, elektronischen Klanggemälde mit einem neuen akustischem Sound verfeinert. Dieses stellt er heute mit der Créme de la Créme des norwegischen Nu-jazz vor. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Weitere Informationen

Di. 31.10. 21 Uhr The Norway of Jazz- Fat Tuesday - ACT: Jazz Night CD Release Concert 'Good Rain

Solveig Slettahjell & Slow Motion Quintet

Solveig Slettahjell (voc), Jo Berger Myhre (b), Sjur Miljeteig (tp), Morten Qvenild (p), Per Oddvar Johansen (dr).

"Solveig Slettahjell hat für den Jazz das geleistet, was James Joyce für den Entwicklungsroman tat; sie hat die Form völlig auseinander genommen und noch einmal neu angefangen." Stuart Nicholson, Observer, November 2005 Music Monthly. Zugegeben, hört man den Namen Solveig Slettahjell zum ersten Mal, muss man sich die Silbenfolge (sprich: Sulwej Schlettajell) einmal vorsichtig buchstabieren. Das war in den vergangenen Monaten kein Hindernis für eine wachsende Zahl von Begeisterten. Das Album "Pixiedust" jedenfalls, das Solveig Slettahjell mit ihrem Slow Motion Quintet im Februar 2006 in Deutschland als ihr ACT-Debüt veröffentlichte, stürmte schon im März auf #6 der Musikmarkt Jazzcharts und im April #5 der JPC Jazzcharts. Den Namen für ihr Slow Motion Quintet hat Solveig Slettahjell mit Bedacht gewählt: "Es ist wie bei der Zeitlupe im Kino. Plötzlich werden Details in der Musik sichtbar und die Relationen zwischen diesen Details werden größer und klarer – zumindest für mich und ich glaube, auch für das Publikum." Mit ihrer natürlichen Alt-Stimme schlägt Solveig Slettahjell ihr Publikum in den Bann, wie man es sonst von Charismatikern wie Bob Dylan oder Joni Mitchell kennt. Eine einstudierte Rolle zu spielen liegt ihr genau so fern wie die sortenreine Trennung zwischen Genres wie Jazz, Pop oder auch Country. "Wenn es darum geht: 'Jazz versus andere Teile meiner musikalischen Persönlichkeit' , mag es vielleicht interessant sein, darüber zu sprechen. Aber als Sängerin ist das für mich nicht wichtig." Ihre Stimme trifft mitten ins Herz, weil sie nichts verschweigt: Liebe und Verlust, Trauer, Hoffnung und Glück gehören untrennbar zum Leben. Denn es gibt nicht nur Regen, da ist Good Rain. Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Die Reihe "Fat Tuesday" findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München statt. Weitere Informationen

Mi. 01.11. 21 Uhr tango highlight

Forastero

Eva Stahler (sax, p), Simon Ackermann (bass), Christoph Schaaf (git), Katja Duffek (violine), Silvia Borges (gesang), Johanna Zeller (akkordeon)

Tango! Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts im bunten Völkergemisch von Buenos Aires. Seine Heimat sind die Bordelle und Spelunken des Hafens, die Protagonisten Spieler, Bardamen und Vorstadthelden. Forastero ist an die klassische Besetzung des Tango Nuevo angelehnt (band, vl, git, p, bass), bereichert um die Farbe des Saxophons, eine Hommage an die Exilheimat des Tango - Paris. Forastero (span. der Fremde, fremd) - sucht wie in den frühen Tagen des Tango das Fremde und Unbekannte, das jedem überall begegnet. Wird es ein großer Coup? Eine Herausforderung zum Kampf? Oder erwartet uns die Liebe des Lebens? "Brennende Leidenschaft und ferne Erinnerung: Selbst nach mehr als zwei Stunden konnte das Publikum nicht genug davon bekommen und hatte nur den einen Wunsch: Diese Musik möchte nie aufhören." Augsburger Allgemeine Weitere Informationen

Do. 02.11. 21 Uhr

Manfred Bründl SILENT BASS

Manfred Bründl (b), Hugo Read (as, ss), Achim Kaufmann (p, elec), Jo Thönes (dr).

Manfred Bründl zählt seit vielen Jahren zu den wichtigen Bassisten der deutschen und europäischen Jazzszene. SILENT BASS spielt aus dem aktuellen Programm der neuen CD „respect“ (LAIKA Records) klingende Portraits berühmter Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Barnett Newman, Nelson Mandela, Jacqueline du Pré, Egon Schiele, Anton Webern, etc. - Kompositionen aus Bründls Feder. " Der Bassist weitet den Blick, schaut vom Jazz aus auf die Künste. Was zählt ist Persönlichkeit. Unverwechselbarkeit, Profil, Signatur, Signifikanz. Die persönliche Porträtgalerie des Bassisten gleicht einer künstlerischen Konfession. Im Spiel des Quartetts geht es kaum um das Zitat oder die lautmalerische Vergegenwärtigung, sondern um die Substanz, die Atmosphäre, die geistigen Dimensionen...... Silent Bass bedeutet ja nicht, dass der Bass unhörbar wäre. Er ist nur das vergleichsweise stille Instrument, das die Basis schafft – zusammenhaltend und solistisch hoch fliegend." (Dr. Bert Noglik) Weitere Informationen

Fr. 03.11. 21 Uhr

The Funny Valentines

Hermine Gascho, Angela Wiederhut, Barbara Roberts, Gudrun Zajicek (vocals), Peter Wegele (piano), Rudi Schießl (bass), Dennis Meyerding (drums).

Vier charmante Sängerinnen entführen Sie in die Welt des Swing & Jazz der 30er und 40er Jahre mit original und originell arrangiertem Harmoniegesang. Ihre „closed harmonies" im Stil der Andrews Sisters oder der diversen Gesangsformationen berühmter Bigbands sind das Markenzeichen der vier sing- und swingbegeisterten Sängerinnen. Ihre ausgefeilten, anspruchsvollen Arrangements werden oft kopiert, doch nie erreicht, bis heute sind The Funny Valentines einzigartig in Deutschland. Weitere Informationen

Sa. 04.11. 21 Uhr focus on scandinavia

Fredrik Lundin Overdrive

Fredrik Lundin (saxes, fl), Krister Jonsson (git), Henrik Gunde (p, fender rhodes), Jens Kristian Uhrenholdt (b), Jonas Johansen (dr), Emil DeWaal (dr), Maj Berit Guassora (tp), Lis Wessberg (tb), Mads Hyhne (tb), Ola Nordqvist (bass tb), Klaus Löhrer (bass tb, tuba).

Zu den schillerndsten Klangschöpfern der dänischen Jazzszene gehört Fredrik Lundin, 1963 in Kopenhagen geboren. Sein elfköpfiges Ensemble Overdrive jongliert souverän und einfallsreich mit Versatzstücken aus zahlreichen Klangfeldern - vom Rockjazz der frühen Siebziger bis zum komplexen Orchesterarrangement eines Gil Evans, von Tango-, Blues- und Country-Anklängen bis hin zu kontrollierten freien Ausbrüchen. An Hörspaß und -spannung herrscht schon von daher kein Mangel - und allein die Instrumentierung lässt aufhorchen. Der improvisierenden Kernband mit Lundins Saxophonen, mit diversen Gitarren, Dobro, Piano, E-Piano, Bass und gleich zwei Schlagzeugern steht eine Blechbläsertruppe zur Seite - bestückt mit Trompete, drei Posaunen und Tuba beziehungsweise Bassposaune. Dadurch wird die Palette der Klangfarben um vorzugsweise warme, samtene Töne und Nuancen spürbar bereichert. Weitere Informationen

So. 05.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker

Für den Münchner Tenorsaxophonisten Stefan Zenker stehen Sound, Drive und Groove an erster Stelle. Geschickt verknüpft er Bebop mit Soul, Jazz und Funk. Also, Horn & Stromgitarre packen und einsteigen! Weitere Informationen

Mo. 06.11. 21 Uhr Big Band Night

Earforce

Das Programm der Münchner Bigband Earforce bewegt sich im mittlerweile 8. Jahr ihres Bestehens zwischen Funk, Latin- und Brazil-Jazz. Dabei stammen sämtliche Kompositionen und Arrangements aus der Feder von Gregor Bürger, dem kreativen Kopf der Gruppe, der die Band vom 1. Alt aus auch leitet. Zu den hervorragenden Solisten der 17-köpfigen Besetzung gehören u.a. Thorsten Skringer und Max Tiller, sax, Franz Weyerer und Reinhard Greiner, tp, oder Dirk Janoske und Mathias Götz, tb. Außerdem verfügt Earforce mit Jan Eschke, keys, Jan Zehrfeld, git, Mario Schönhofer, bass, und Guido May, drums, über eine groove-starke Rhythmusgruppe. Weitere Informationen

Di. 07.11. 21 Uhr Fat Tuesday - focus on scandinavia

TRIO TÖYKEÄT

Iiro Rantala (p), Eerik Siikasaari (b), Rami Eskelinen (dr).

Das Trio Töykeät ist der derzeit wohl erfolgreichste und bekannteste Jazzexport aus Finnland. Grundlage dafür ist vor allem der offenbar schier unersättliche Hunger von Iiro Rantala (piano), Eerik Siikasaari (bass) und Rami Eskelinen (drums) nach Live-Konzerten – ihre bisherige Karriere verzeichnet mehr als 2000 Termine in 43 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Wie viele Dinge, Ideen und Menschen Finnlands ist die Musik von Trio Töykeät inspiriert und geformt durch die Landschaft des Landes. Ebenso wichtig ist die Tatsache, dass Finnlands Volksmusik und die Liebe zu Walzer und Tango eine Basis gelegt haben für das Einfließen lateinamerikanischer Rhythmen in die nordischen Kompositionen des Trios. Klassik, Komödiantisches, Jazzstandards und Gospels verschmelzen unter den kräftigen Händen der drei Finnen zu einer höchst unterhaltsamen und spritzigen Melange. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 08.11. 21 Uhr

Fingerprints

Wolfgang Wahl (sax), Jörg Walser (p), Stefan Telser (b), Dittmar Hess (dr).

„Selbst nach drei Sets gab sich die Fangemeinde nicht zufrieden“, hielt die Süddeutsche Zeitung nach einem Konzert der „Fingerprints“ fest. Das Trostberger Tagblatt bescheinigte dem Quartett: „Diese Besetzung besticht durch Homogenität.“ Für ihr aktuelles Programm haben die vier Musiker wenig bekannte Kompositionen aus den Federn exzellenter Jazzkomponisten zusammengestellt. Von Soul-Seligkeit bis Hardbop: Modern Jazz im besten Sinne. Weitere Informationen

Do. 09.11. 21 Uhr

De Jongens Driest

Janfie van Strien (sopranosax), Arno Bakker (sousaphone), Joop van der Linden (trombone).

Stellen Sie sich die kleinste Brassband der Welt vor; dazu noch kräftig groovende Jazz gewürzt mit Klezmer, Balkantradition, Mardi Gras, African Highlife und Latin. Genau das machen die drei Jungs aus Holland! Mit spürbarer Begeisterung mischt das holländische Bläsertrio die Weltlieder mit eigenen Kompositionen. Nach verschiedenen Jazzfestivals in den Niederlanden, Frankreich, Italien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten endlich auch bei uns! Die drei Bläser (Janfie van Strien (1969) - Sopransax, Arno Bakker (1968)- Sousafon und Joop van der Linden (1966)- Posaune) wissen mit ihrem völlig eigenen Sound das Publikum zu fesseln, das manchmal sogar wie ein komplettes Orchester klingt. Die Musik lässt sich nicht einzuordnen. Ist es Jazz oder Weltmusik oder Brass? Es ist einfach alles in einem. Auf jeden Fall mit viel Swing und einem fetten Groove! Was braucht man sonst? Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates der Niederlande, München. Weitere Informationen

Fr. 10.11. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Notes from the Heart

Ulf Wakenius Quartet

Ulf Wakenius (git), Henrik Gunde (key), Jesper Bodilsen (b), Morten Lund (dr).

Der schwedische Gitarrist hat mit vielen der wichtigen Größen des Jazz zusammengespielt und ist seit 1997 der neue "vierte" Mann (auf dem Stuhl von Joe Pass) im Oscar Peterson Quartet. Sogar John McLaughlin attestiert ihm, er würde so genial spielen, als "wäre er schon mit der Gitarre in den Händen auf die Welt gekommen". Neben Oscar Peterson zählt Keith Jarrett für Ulf Wakenius zu den größten Pianisten. Es war ihm eine Herzensangelegenheit Jarretts Kompositionen für seine Band neu zu arrangieren. "Er lässt die Musik wirken und hat sich elf Kompositionen von Keith Jarrett ausgesucht, die er mit einer ausgewogenen Mischung von Geläufigkeit und Distanz, Ironie und Emotionalität auf sein Instrument überträgt. ...seine spieltechnische Kompetenz kommt ihm zugute, denn sie ermöglicht ihm einen Flow, der auch komplexe Passagen leicht und perlend meistert. Lars Danielssons Kontrabass sekundiert die Stücke musikdienlich und volltönend, sein Klavier ist charmant illustrativ und Morten Lunds Schlagzeug hat Energie und Präsenz." Ralf Dombrowski. Weitere Informationen

Sa. 11.11. 21 Uhr

Jim Mullen & Helmut Nieberle Sextett

Jim Mullen (git), Helmut Nieberle (git), Charlie Meimer (voc), Bob Rückerl (sax), Wolfgang Kriener (b), Michael 'Scotty' Gottwald (dr).

Jim Mullen wurde des öfteren zum besten britischen Jazz und Blues Gitarristen gewählt. 1996 erhielt er den Telecom Jazz Award. Gespielt und aufgenommen hat er mit dem "who's who" der britischen und internationalen Jazzszene. Helmut Nieberle gilt als der führende Vertreter der 7-saitigen Gitarre in Europa. Als Träger des bayerischen Kulturförderpreises ist er im Gipsy Jazz und Swing genauso zu Hause wie bei argentinischen Tangos und französischen Musettes. Dieser Abend ist ein Muß für alle Gitarrenfans und Freunde von liebevoll arrangierter Swingmusik. Weitere Informationen

So. 12.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b).

siehe 05.11.. Weitere Informationen

Mo. 13.11. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

In einem weiten stilistischen Bogen bringt das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra Jazz Standards aus der grossen Big Band Literatur sowie zeitgenössichene Kompositionen und Arrangements zu Gehör. Mit Begeisterung werden die Musiker vom Bandleader Harald Rüschenbaum motiviert, der vom Schlagzeug aus seine 'Herde' fest im Griff hat, jedoch den vortrefflichen Solisten viel Spielraum für eigene Improvisationen läßt. Weitere Informationen

Di. 14.11. 21 Uhr Fat Tuesday - The Norway of Jazz

Karl Seglem Quintet

Karl Seglem (tenor sax, goat horns, mac), Håkon Høgemo (hardanger fiddles), Olav Torget (git, ngoni), Gjermund Silset (el-b, acc-b), Helge Norbakken (dr, perc).

Der norwegische Tenorsaxofonist Karl Seglem gehört mit seiner Band Utla seit vielen Jahren zu den führenden Stimmen des norwegischen Folkjazz. Mit seinen Produktionen "New North" und "Reik" setzt er nun zu internationalen Höhenflügen an. An die Errungenschaften von Utla anschließend, kombiniert er Tradition mit heutigem Zeitgeist und den Visionen eines Jazz von morgen. Seine schwermütigen, schwebenden Sounds lassen keinen Zweifel über ihre norwegische Herkunft. Seglem vermeidet eingefahrene Bahnen, er tritt seine eigenen Spuren aus. "Im Spannungsfeld von Hardangergeige, Tenorsax und Bockshorn entstehen musikalische Gemälde, die mitunter voller Elegie sind, gelegentlich vor ritueller Kraft nur so strotzen." Mit freundlicher Unterstützung durch die Norwegische Botschaft Berlin und das Königlich Norwegische Konsulat München. Gefördert durch die BMW Group. Die Reihe "Fat Tuesday" findet mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München statt. Weitere Informationen

Mi. 15.11. 21 Uhr enja records presents 'Minsarah'

MINSARAH

Florian Weber (p), Jeff Denson (b), Ziv Ravitz (dr)

Minsarah ist hebräisch und bedeutet: Prisma. "Wie die Farben im Prisma gebrochen werden", sagt Jazz-Preisträger und Berklee-Absolvent Florian Weber, "so wollen wir die Töne aufbrechen und neue Klangfarben und Ideen erzeugen." Der junge Pianist verspricht nicht zu viel. Ob in hoch energetischen Bögen oder in lyrischen Feinheiten: Das aufstrebende Trio Minsarah stürzt sich ständig mit Haut und Haar in die Abenteuer des Unerhörten. Da entwickeln sich Balladen in ganz eigener Stimmung und Melodik, da bauen sich spontane Komplexitäten auf, da werden Strukturen entfaltet und wieder dekonstruiert. Die Radikalität, mit der das deutsch-amerikanisch-israelische Trio die Grundlagen seiner Musik stets neu definiert und wieder in Frage stellt, dürfte in der Jazzszene ziemlich einzigartig sein. Höchste Virtuosität und aufmerksamstes aufeinander hören sind die Voraussetzung. Diesen drei Musikern - Florian Weber (piano), Jeff Denson (kontrabass), Ziv Ravitz (drums) - gehört die Zukunft. Weitere Informationen

Do. 16.11. 21 Uhr enja records presents 'Unarmed and Dazed'

ALONY

Efrat Alony (voc), Mark Reinke (p, key), Christian Thomé (dr, electronics).

Alony, dahinter verbirgt sich das Trio um die israelische Sängerin Efrat Alony. Efrat wurde in Haifa geboren. In ihrem Heimatland, in den USA und in Deutschland studierte sie Komposition, Arrangement, Jazz- und klassischen Gesang und nahm Unterricht bei Joe Lovano, Bob Brookmeyer, Steve Gray u.a.. Efrat war Feature-Vokalistin beim Sunday Night Orchestra und arbeitete als musikalische Leiterin und Vokaltrainerin für diverse Theaterproduktionen. Die Presse beschreibt ihr Altstimme als warm, dunkel, kraftvoll, melancholisch, ungewöhnlich, tiefsinnig und seelenvoll. Auf ihrem dritten Album "Unarmed and Dazed", enja records, betritt Efrat Alony neue Bereiche des Ausdrucks. Mit einer Stimme, die so nackt ist, wie die musikalischen Formen komplex sind, präsentiert sie eigene, sehr persönlichen Texte sowie zwei individuelle Cover-Versionen (Beatles, Tom Waits). Alonys Musik, die mal mit Streichquartettklängen oder Orgelsounds anschwillt, mal von Rock- oder Elektronik-Einflüssen berührt ist, bildet einen ganz eigenen Planeten voller Atmosphäre und Geheimnis, der sich auf verschlungenen Wegen um die Jazzsonne bewegt. Weitere Informationen

Fr. 17.11. 21 Uhr

Hidden Track

Stefan Schmid (p, rhodes, melodika, didgeridoo, live-loops), Guido May (dr), Nicki Reichel (b), Uli Wangenheim (saxes, bcl).

Handgemachte Grooves - mal gerade, mal krumm - erfrischende Kompositionen und Arrangements mit viel melodischer und harmonischer Finesse, das Ganze gepaart mit ungebremster Spielfreude, Energie und Spontaneität - das ist "Hidden Track". Der Versuch, die Musik des Münchner Pianisten Stefan Schmid schlagwortartig einzuordnen, fällt nicht leicht. Am besten würde sich dazu vielleicht der ebenso passende wie unpassende Begriff „FusionLatinJazz“ eignen, der jedoch alles andere als ein inhomogenes Stilgemisch umschreibt , sondern für ein äußerst abwechslungsreiches und fein aufeinander abgestimmtes Programm steht, das von den hochkarätigen Musikern ohne stilistische Kompromisse eindrucksvoll interpretiert wird. DieKompositionen und Arrangements sprechen sowohl Herz als auch Intellekt an und vollbringen dabei den Spagat zwischen harmonisch einfachen, grooveorientierten Stücken und komplexeren, suitenhaften Werken mit großen musikalischen Bögen. Ebenso abwechslungsreich und ungewöhnlich ist die Instrumentierung: Analoge Retrosynthis, Live- Loops und Didgeridoo kommen ebenso zum Einsatz wie eine kleine „Hohner Melodika 36“. Weitere Informationen

Sa. 18.11. 21 Uhr

Nils Wogram Root 70

Nils Wogram (tb, melodika,oberton), Hayden Chisholm (as, cl, oberton), Matt Penman (b), Jochen Rückert (dr).

Nils Wogram gehört zu den meist beachtetsten Jazzposaunisten der jüngeren Generation in Europa. Nils Wogram war Bundespreisräger bei Jugend Musiziert, im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer und erhielt ein Stipendium der Universität New School. Der Preisträgerschaft des internationalen Frank Rosolino Scholarships (USA) und dem Kompositionspreis der Julius Hemphill Competition (USA) folgten Jazzpreise der Städte Erlangen und Nürnberg, des LandesNRW, der Jazzpodiumspreis Niedersachsen und der SWR Jazzpreis 1998. "Wogram…ist ein Musiker von internationalem Format, seine Kompositionen und sein Spiel folgen nur dem eigenen Geschmack und persönlicher Erfahrung. Ihm geht es um Perfektion am Instrument. So kann er seine Fantasien in Gefilde entsenden, die andere Musiker nicht denken können.Deshalb gehen ihm bei einer "absoluten" Musik und einer Stilistik, die sich einfach als Jazz bezeichnen liesse, nicht die Ideen aus." Kölnische Rundschau Weitere Informationen

So. 19.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b)

siehe 05.11.. Weitere Informationen

Mo. 20.11. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München

Die Uni Big Band München unter der Leitung von Joe Viera hat sich inzwischen in der Münchener Jazzszene fest etabliert. Zu ihrem derzeitigen Repertoire von Swing, Bebop, Latin, Blues und Balladen gehören u.a. Stücke von Ian McDougall, Sammy Nestico, Victor Lopez, Bill Liston, David Berger, Charles Mingus und John Fedchock. Weitere Informationen

Di. 21.11. 21 Uhr Fat Tuesday - focus on scandinavia

Malene Mortensen & Band

Malene Mortensen (voc), Jacob Christoffersen (p), Morten Ankarfeldt (b), Hans Hvidberg-Hansen (dr).

Obwohl erst 24 jährig, besticht die dänische Sängerin Malene Mortensen bereits durch eine Stimme voll ergreifender Intensität. Im Alter von 19 Jahren gewann sie den dänischen Vorentscheid zum „Eurovision Song Contest“. Mit diesem Sieg schien ihr Weg zu einer Karriere als dänisches Pop-Sternchen geebnet zu sein. Ihr ausgereifter Stil und der Zuspruch von Jazzgrößen wie Niels Lan Doky oder Kasper Villaume bewegten sie jedoch dazu eine musikalische Karriere in ihrer großen Leidenschaft dem Jazzgesang zu verfolgen. Malene Mortensen’s Charme, musikalisches Talent, Intelligenz und Persönlichkeit, sprechen aus jedem einzelnen Song. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 22.11. 21 Uhr special concert

The Adrian Mears New Orleans Hardbop

Adrian Mears (tb, comp), Domenic Landolf (ts, bcl), Peter Madsen (p), Stephan Kurmann (b), Mario Gonzi (dr).

Die Entwicklung des Jazz ist auch in dessen Wiege New Orleans nicht stehen geblieben. Bereits in der ursprünglichen Form des New Orleans-Beats waren sämtliche Elemente enthalten, welche in Nord- und Südamerika zu all den verschiedenen afro-amerikanischen Stilen geführt haben. Auch der aktuelle New Orleans-Beat verfügt über eine sehr eigene, an die Tradition anknüpfende Rhythmik, für dessen perfekte Ausführung Mario Gonzi glänzend besorgt ist. Diese perfekt getimte Basis, zusammen mit der üblicherweise im Hardbop verwendeten Melodik und Harmonik, führt unter Beigabe einer kräftigen Prise neuer Betrachtungsweise zu einem neuen, aufhorchen lassenden Sound. Hier ist er - witzig, brillant und extrem swingend. Ein echter, beeindruckender Ohrwurm! Weitere Informationen

Do. 23.11. 21 Uhr tango highlight

Tango a trois

Arben Spahiu (violine), Peter Wöpke (violoncello), Peter Ludwig (piano).

"Leidenschaft in musikalische Form gegossen und auf Weltreise geschickt . Stürmischer Beifall. Peter Ludwigs Kompositionen lassen den Tango in allen Sprachen und Spielarten leuchten: wienerisch und ungarisch, chinesisch und circensisch, jazzig und bluesig, tragisch und melancholisch, frech und ironisch. Violine und Cello finden sich zum Pas de deux, eingebettet in die Piano-Rhythmen. Und tanzen geschmeidig, elegant und pointensicher durch Tango-Welten, deren musikalischen Reichtum wir uns kaum träumen ließen." Abendzeitung München. Gabriele Lorenz Weitere Informationen

Fr. 24.11. 21 Uhr

Bob Degen Trio feat. Tony Lakatos

Bob Degen (p), Thomas Stabenow (b), Peter Perfido (dr), Tony Lakatos (sax).

Zeitloser Jazz in Perfektion: Pianist Bob Degen präsentiert sich hier mit seinem Trio und dem Saxophonisten Tony Lakatos. Für Degen, der alle wichtigen Vertreter des zeitgenössischen Jazz begleitet hat, bietet sich hier eine ideale Plattform für seine Kompositionen. Selten gespielte Monk-Titel werden ebenfalls zu hören sein. Seine Partner gehören ebenfalls zu bedeutenden Vertretern ihrer Instrumente: der in Frankreich lebende Schlagzeuger Peter Perfido und der Münchener Bassist Thomas Stabenow. Weitere Informationen

Sa. 25.11. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini

Die musikalische Intelligenz einer Sängerin zeigt sich auch an ihrem Repertoire. Nun überrascht Jenny Evans nach ihrem mit der Aufnahme in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik 2004 gefeierten Album "Nuages" und ihren wunderbaren "Christmas Songs" wieder mit ihrem neuen Konzertprogramm "Lunar Tunes – Songs About The Moon". Ausser über die Liebe wurde in der Musik und der Literatur über kein anderes Thema mehr geschrieben als über den Mond. Die englische Jazzvokalistin hat Lieder aus den verschiedensten Epochen und Stilrichtungen ausgesucht, die den rätselhaften Himmelskörper besingen: von Rachmaninov bis Sting, von Glen Miller bis Erik Satie, von Goethe bis zum Orient. "Wenn sich Jenny nun zusammen mit dem Rudi Martini-Trio auf ihre ureigene Art dieser mystischen Erscheinung annimmt, stellvertretend für sie lächelnd ihr Mikrofon umklammert und mit ihrem samtenen, vollmundigen, reichen Timbre klingende Grüße ins All und ins Auditorium schickt, dann bekommt nicht nur der Mond weiche Knie. "Lunar Tunes": Ein kleiner Schritt für Jenny Evans, aber ein großer für den Jazz." (Reinhold Köchl) Weitere Informationen

So. 26.11. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Zenker (b)

siehe 05.11.. Weitere Informationen

Mo. 27.11. 21 Uhr Big Band Night

Thomas Bendzko Big Band

Nach langer Sommerpause endlich wieder auf der Bühne! Von traditionellem Swing der 40er Jahre über BeBop,Latin und Straight Ahead bis hin zu modernen, experimentellen, Avantgarde, Free Jazz, aber auch Rock- oder Pop-Elementen, entwickelt diese BigBand einen originellen, vielschichtigen Sound , der Seinesgleichen sucht! Die erste CD ist im Gepäck und schon liegen auch neue Werke auf dem Notenständer noch feucht von der Tinte! Es wird wieder ein Konzert der besonderen Art werden! Weitere Informationen

Di. 28.11. 21 Uhr Fat Tuesday - ECM records presents

Martin Speake's Change of Heart

Martin Speake (as), Nikki Iles (p), Steve Watts (b), Jeff Williams (dr).

Der 1958 in Barnet/London geborene Martin Speake begann mit sechzehn Jahren, ursprünglich inspiriert durch Ornette Coleman, Saxophon zu spielen. In kompositorischer Hinsicht wurde er auch von Keith Jarrett beeinflußt. In den frühen 80er Jahren war er ein Gründungsmitglied des sehr populären und mit zahlreichen Preisen (u.a. Deutscher Schallplattenpreis, Wire Award, Schlitz Jazz Sounds Prize) ausgezeichneten Saxophonquartetts Itchy Fingers, das durch die ganze Welt tourte. "Der Sound ist klar und luftig, wie man das erwarten durfte, und die Band perfekt in ihren kurzweiligen, melodienreichen, wie traumwandlerisch interaktiven Diskursen. Die Kompositionen des Bandleaders aber treten nicht im Ton hymnischer Elegien auf der Stelle. Sie öffnen die Räume für ein intensives Geben und Nehmen. Sehnsüchtig schwelgende Musik." Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München. Weitere Informationen

Mi. 29.11. 21 Uhr

Das rote Gras

Mathias Götz (tb), Benjamin Schäfer (b), Daniel Glatzel (ts, bcl, cl, comp), Serge Didorenko(fl), Gabriel Hahn (dr), Sophie Bernado (bassoon, voc, comp), Karsten Hochapfel (git, cello, comp).

"Das Rote Gras " ist eine junge Band, die mit einer explosiven Ladung an kreativen Ideen und gleißend-sabberndem Schweif aus Katzenhaaren durch den Kosmos rast. Die verschiedenen kulturellen Herkünfte (Paris, Berlin, Athen, Seoul, Tettnang) und diversen musikalischen Einflüsse (von Ellington über Stravinsky bis Radiohead) kollidieren im Hier und Jetzt: Reibung! Inhomogenität! Tumult! der laute Knall! ... dann aber nach und nach leiser werdend ... den gemeinsamen Nenner suchend ... Feinheiten und Gesetzmäßigkeiten der Musik erspürend ... und in einem charaktervollen Bandsound, der sich in Form von detailreichen Suiten, experimentellen Klanglandschaften, marokkanischen Gnawa-Rhythmen und pulsierenden Wave-Grooves manifestiert, fündig werdend. Stets angetrieben von der kollektiven Freude aber auch von den starken Persönlichkeiten der einzelnen Musiker und vor allem der Liebe zur Musik und all den Risiken, die sich in ihr verbergen. Weitere Informationen

Do. 30.11. 21 Uhr highlight

Roberts - Ducret - Black

Hank Roberts (cello), Marc Ducret (git), Jim Black (dr)

Hank Roberts gehört zur ersten Reihe der Musiker die dem Cello eine gewichtige Stimme in Jazz und Zeitgenössischer Musik verliehen haben. Zweimal wurde er im Downbeat Critics Poll zum besten Cellospieler gekürt. International wurde er durch Bands wie "Arcado String Trio" und "Miniature" und seiner Zusammenarbeit mit Bill Frisell bekannt. Dann zog er sich für eine längere kreative Pause weitgehend zurück. Jetzt kehrt er wieder auf die Bühnen zurück, einmal als Musiker in der neuen Band von Bill Frisell, zum anderen mit einem neuen Trio. Diesem neunen Trio gehört der französische Stargitarrist Marc Ducret an. Auch er blickt auf eine steile Karriere in den 90iger Jahren zurück, die New Yorker Avantgarde um Tim Berne und Bobby Previte als auch die zeitgenössische Jazzszene Frankreichs bereicherte er mit seinem unverwechselbaren Spiel und Sound. Jim Black gehört zur zweiten Generation der großen New Yorker Schlagzeuger. Mit perkussiven Flächen spielend, einem luftig komplexen Rhythmusgefühl und ausgeprägtem Experimentiergeist ausgestattet, kann er in jedem Kontext von Neuer Musik über Free Jazz bis Mainstream persönliche Akzente setzen. Nach seinem Musikstudium in Boston spielte er u.a. mit den herausragenden Musikern der New Yorker Avantgarde-Szene Dave Douglas und Tim Berne in deren wegweisenden Bands "Tiny Bell" bzw. "Bloodcount". Später gründete er mit Chris Speed und Brad Shepik das Quartet "Pachora", das avantgardistischen Jazz mit Balkanmusik kombinierte und damit viel Lob der Fachpresse erntete. Weitere Informationen

Sa. 02.12. 21 Uhr

Rick Hollander with Station to Station feat. Jason Seizer

Jason Seizer (sax), Filip Wisniewski (git), Walter Lang (p), Ernst Techel (b), Rick Hollander (dr, voice).

siehe 01.12.. Weitere Informationen

So. 03.12. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung

Matthias Schwarz

Jazzige Linolschnitte

Der in Eberswalde lebende Grafiker Matthias Schwarz zeigt erstmalig im Jazzclub Unterfahrt seine Werke: stilisierte Linolschnitte von Musikern des Jazz. Alle Grafiken sind aus Zeichnungen hervorgegangen. Denn Matthias Schwarz hält den Stift nicht ruhig, wenn er auf Konzerte geht: Hunderte von Skizzen sind live auf Konzerten entstanden, später dann, in der Abgeschiedenheit des Ateliers, zu ikonenhaften Linolschnitten verwandelt worden. Ganz bewusst druckt er seine Werke fast ausschließlich in schwarz-weiss. Er ist ein Künstler der Reduktion. So stehen die Figuren linear stark vereinfacht im Bildraum, prägnant, mit oft eingenartigen, viel zu großen Händen. Mal fehlt ein Auge, oft der Mund. Und doch: Sie haben Charakter. Auch das jeweilige Instrument ist aufs Wesentliche reduziert und trotzdem eindeutig erkennbar. Plakativ, stark, direkt. Mehr ist nicht zu sagen. Weitere Informationen

So. 03.12. 21 Uhr

Tribute to Mal Waldron - Embryo

Christian Burchard (vibraphon), Monty Waters (as, voc), Geoff Goodman (git), Chris Lachotta (b), Dieter Serfas (dr), Marja Burchard (p, tb), Marty Cook (tb), Titus Waldenfels (violin, git), Michael Lutzeier (bs).

Embryo feiert 2006 stolze 37 Jahre! 1967, zwei Jahre davor, traf Embryogründer Christian Burchard, damals gerade 21, den 21 Jahre älteren Mal Waldron, der den Vibraphonisten aus Hof auf der Stelle in sein Quartett mit den Prager Musikern Laco Tropp und Jiri (heute George) Mraz holte. Christian Burchard war bestens vetraut mit der Musik Mal Waldrons, eines seiner Idole. Bald darauf zog Mal nach München, zusammen mit Christian Burchard und Dieter Serfas in eine Art Musikerkommune. Mal hatte über 35 Jahre einen festen Wohnsitz in der Isarmetropole, von hieraus inspirierte er die gesamte europäische Jazzszene. Unzählige Plattenaufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Mal Waldron starb am 2.12.2003. Sein unverkennbares Spiel wird nur noch auf Konserven zugänglich sein, aber seine Musik soll weiterleben! Embryo verbeugt sich vor ihm mit mehreren Tribute - Konzerten. Es werden seine wunderbaren Kompositionen gespielt wie Soul Eyes (den Augen John Coltranes gewidmet) oder Left Alone, das Mal Waldron mit Billie Holiday auf einer Tourneereise im Flugzeug geschrieben hatte. Embryo widmet dieses Konzert dem Sopransaxophonisten Charles Henderson, der fast 2 Jahrzehnte in München gewohnt hat und Embryo über all die Jahre bei allen Mal Waldron Sessions begleitet hat. Chuck liegt leider seit über einem Jahr in seiner Heimatstadt New Jersey in einem Krankenhaus. Weitere Informationen

Mo. 04.12. 21 Uhr Big Band Night

Scat Max and his Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p,) Rich Laughlin (tp), Christoph Hörmann, Florian Riedl, Max Tiller, Stefan Zenker (saxes), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber (trumpets), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Auwi Geier (trombones), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Bastian Jütte (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 05.12. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Die Fortsetzung der Reihe "Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert" mit jeweils zwei Acts pro Abend, zusammengestellt von Thomas Zoller, bietet wieder ein besonderes abwechslungsreiches Programm. Es spielen: Das Jazzensemble des RSK Ltg. Thomas Zoller mit eigenen Kompositionen der Mitglieder in Stilistik Fusion, Funk bis Latin Jazz. Max Merseny, Ferdi Settele, Michael Schreiber (saxes), Heinrich Wulff und Bernd Huber (git), Manuel Stübinger (p), Sebastian Gieck (b), Benjamin Bärmann (dr) Das Sascha Henkel Quartett mit Sascha Henkel (git), Ferdi Settele (sax), Johannes Ochsenbauer (b), Gabriel Hahn (dr) spielen "original Henkel sounds". Weitere Informationen

Mi. 06.12. 21 Uhr Ad Hoc Music

Alexander von Schlippenbach Trio

Alexander von Schlippenbach (p), Evan Parker (ts,ss), Paul Lovens (dr)

Seit nunmehr dreißig Jahren pflegt das Trio die gemeinsame Spielpraxis - eine Kontinuität, die selten ist in der Improvisationsszene. Schlippenbachs stringente Motivik und seine erlesenen Clusterfarben, Lovens leichtfingriges Perkussionsspiel, Parkers Stakkatissimo-Kaskaden auf dem Tenorsaxophon, seine Zirkularloops auf dem Sopran - all das kennt und liebt man seit langem. Der perfekte Wechsel zwischen Soloeinlagen, verschiedenen Duo-Konstellationen und Triopassagen unterschiedlicher Dichte und Intensität. Es ist ihre Art kollektiv zu atmen, gemeinsam Spannungsbögen zu entfalten, wodurch ihre Musik zu einem faszinierenden Hörerlebnis wird. Eine Veranstaltung des Jazzclubs Unterfahrt und des Vereins Offene Ohren e.V. in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, Kulturreferat. Weitere Informationen

Do. 07.12. 21 Uhr

Third Floor

Maximilian Braun (ts, ss, cl), Albert Frische (git), Christoph Weiss (kontrabass), Sunk Pöschl (schlagzeug).

Es geht gleich gut los, mit "we see", dem Titelstück der gleichnamigen CD von 2006, die das Rückgrat des aktuellen Programms des Quartetts bildet (schmissige Eigenkompositionen). Third floor hat auch im dritten Jahr gemeinsamen Musizierens von München aus die Berge im Blick, besonders bei Föhn: die Band freut sich, die Suite "Über die Berge weit“ als Hommage an das Alpenpanorama zu präsentieren. Neu hinzu kommen auch Adaptionen einiger John-Lennon-Nummern. verspielter Großstadt-Jazz, handwerklich anspruchsvoll und erfrischend dargeboten (IN München). Weitere Informationen

Fr. 08.12. 21 Uhr

Johny La Marama

Kalle Kalima (git), Chris Dahlgren (b), Eric Schaefer (dr).

Dieser Johnny La Marama hat einen Sound, einen Groove, eine Melodie, so sinister und abenteuerlich wie sein ganzes Wesen. Johnny La Marama ist eine Band aus Berlin. Der finnische Gitarrist Kalle Kalima, der New Yorker Bassist Chris Dahlgren und der deutsche Schlagzeuger Eric Schaefer tragen aus drei Himmelsrichtungen Dutzende von musikalischen Vorlieben und Erfahrungen zusammen. Doch im Gegensatz zu zahlreichen anderen Projekten im weiten Umfeld der Berliner Jazz-Szene, ergeben die drei Musiker eine richtige Band. Eine Band, in der es viel Spontanes, aber wenig Zufälliges gibt. "Berlins derzeit heißeste Band hat zwar keinen Berliner in ihren Reihen, aber dafür einen imaginären Freund, der ihnen eine Richtung gibt, wenn im Dickicht von Gitarrenwänden und Powerdrumming keine mehr zu erkennen ist, der zu ihnen hält, wenn keiner mehr weiß: Ist's Jazz oder Garagenrock? Damen und Herren, darf ich vorstellen: Johnny La Marama. Drei Höllenhunde auf dem Weg nach oben." Weitere Informationen

Sa. 09.12. 21 Uhr Happy Birthday César & LPS!

20 Jahre LPS - Latin Percussion School

Die Latin Percussion School feiert ihr 20-jähriges Jubiläum. Dabei zeigen Schüler ihr Können und zudem feiert César seinen 50sten Geburtstag mit Spezialgästen aus der Latin-Szene. Weitere Informationen

So. 10.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker (b)

Mo. 11.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Repertoire des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras umfasst inzwischen über 500 Titel. Eine Auswahl der Stücke, die bei Musikern und Publikum auf die grösste Resonanz stossen, werden heute zu Gehör gebracht. Dazu gehören Originals der Bandmitglieder und Standards der grossen Big Band Literatur. Mit packendem Ensembleklang, grossartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuss der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Di. 12.12. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Reloaded'

Depart

Harry Sokal (sax), Heiri Känzig (b), Jojo Mayer (dr, perc).

Die Schlagzeile von einem der "Comebacks des Jahres" innerhalb der europäischen Jazzszene hat bereits die Runde gemacht. "Wer mit solch nonchalanter, unangestrengter Virtuosität die komplexesten Grooves blasen, zupfen, trommeln kann wie der Wiener Saxophonist Harry Sokal und die eidgenössischen Rhythmiker Heiri Känzig (bass) und Jojo Mayer (dr) braucht einfach ein gemeinsames Ventil: Nach über zehn Jahren feierte das jazzalpine Triumvirat Depart in der Unterfahrt ein fulminantes Comeback. Mayer räumt mit dem Klischee vom langsamen Schweizer gehörig auf: Handgemachter Drum & Bass, Funk und Swing verwirbelt dieser Supertechniker zu flexibel-elastischen Power-Grooves in ungeraden Metren, als wär's ein Kinderspiel. Sokal filtert das Post-Coltrane-Vokabular auf seine Art durch die Hörner, und Känzig steuert neben tieftönerischer Präsenz markante Kompositionen bei". Reinhold Unger, Oktober 2006, tz Rose. Und weil wir alle, die ACT Company, die Veranstalter der Unterfahrt und alle Gäste im Club so begeistert waren von diesem Konzert im Oktober, wiederholen wir es gleich noch mal! Wir teilen unsere Begeisterung gerne auch mit Ihnen. Weitere Informationen

Mi. 13.12. 21 Uhr

Mad Michel 'Fossilius'

Rudi Mahall (bcl), Matthias Schubert (ts), Sebastian Gramss (b), Christian Thomé

Der deutsche Michel, der deutsche "Ur-Normalo", ist endlich aufgewacht und hat die Zipfelmütze abgelegt. Rudi Mahall, Matthias Schubert, Christian Thomé und Sebastian Gramss als Obermichel haben den Kampf gegen den Untergang des Abendlandes aufgenommen. In einer Welt der Klingeltoncharts und der Warteschleifenmelodien hält das Quartett den letzten Kontakt zu den unerschöpfichen Energiereserverven handgemachter Musik und gibt diesen fossilen Kräften in einen neuen, ausgefuxten Rahmen.... Weitere Informationen

Do. 14.12. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Jürgen Seefelder - Ingrid Jensen Quintet

Ingrid Jensen (tp), Jürgen Seefelder (ts), Rainer Boehm (p), Thomas Stabenow (b), Dejan Terzic (dr).

Jürgen Seefelder spielte mit Ingrid Jensen zum letzten Mal 1993 in Wien im Jazzland, bevor ihr Stern als Jazzkünstlerin international zu ungeahnten Höhen aufsteigen sollte. Im Juni 2005 fanden sie sich wieder zu einer gemeinsamen CD-Aufnahme, welche in klassischer Jazz-Quintett-Form realisiert wurde. Die musikalische Richtung war „selbstverständlich“ zeitgenössischer Hardbop. Die Kompositionen schrieben die Bandmitglieder. Weitere Informationen

Fr. 15.12. 21 Uhr galileo records presents

Dotschy Reinhardt & Band

Dotschy Reinhardt (voc), Ulli Bartel (geige, mandoline), Christian von der Goltz (p), Henning Sieverts (b), Bobby Falta (git), Lancy Falta (git).

“Du nennst Dich Sinto - Sinto, warum spielst Du nicht mehr? Du hast Deine Lieder, Deine Sprache vergessen, verlierst Deine Identität“ so heißt es in einem der Songs aus Dotschy Reinhardts Feder. Wo geht die Reise des „fahrenden Volkes“ hin im 21. Jahrhundert? Zwischen der Nostalgie des Hot Club de France und der Gefahr, den eigenen Ton dem modernen Umfeld zu opfern, zwischen verniedlichter Lagerfeuerromantik und großartiger Jazz-Virtuosität bleibt scheinbar viel Platz für neue Identitäten. Doch um diese zu finden, braucht es Mut und Kreativität. Auf diesem Album, ihrem Debüt, präsentiert uns Dotschy Reinhardt einen ganz eigenen, kühnen und doch so wunderbar intimen Entwurf davon, was es heißen kann, im 21. Jahrhundert Sinteza, eine Künstlerin des Sinti-Volkes zu sein. Reinhardt – diese Visitenkarte besitzt in der internationalen Musikszene einen unverwechselbaren Klang. Weitere Informationen

Sa. 16.12. 21 Uhr

Till Martin Quartet

Till Martin (ts), Tizian Jost (p, fender rhodes), Henning Sieverts (b, cello), Bastian Jütte (dr).

In seinen einfallsreichen Kompositionen beschäftigt sich Martin mit Alltäglichem: plumpen Vögeln, Schmalzlocken, eisernen Herzen und den Farben der Gardinen, die seine Wohnung zieren. Das klingt so entspannt wie konzentriert, so zurückhaltend wie forsch und bedarf keinerlei Verrenkungen, um innovativ zu wirken oder Konventionen hinter sich zu lassen. So heißt das neue Programm und Album auch „Das Grundrauschen“. Es ist beeinflusst durch unterschiedlichste Strömungen und Musikformen. Kammermusikalische Elemente und transparente Miniaturen a la Nino Rota kommen ebenso zur Geltung wie Passagen kollektiver Improvisation und Einflüsse des Jazzrock der 70er. "Till Martins individuelle Souveränität ist begeisternd, seine dramaturgische Klasse, die Intimität seines Sounds, die Transparenz und Hingabe seines Spiels. Bei ihm weiß man den Jazz in zukunftsweisenden Händen, hört ein klares Konzept und einen eigenen Ton." (SZ) Weitere Informationen

So. 17.12. 21 Uhr

Jam Session

Ltg: Martin Zenker (b)

Mo. 18.12. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel grosser Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Weitere Informationen

Di. 19.12. 21 Uhr

Titus Waldenfels & Anja Morell Quartet

Anja Morell (voc, perc), Titus Waldenfels (git, perc), Marco Piludu (git), Michael reiserer (perc).

LIEDGOLD: Markante Melodien, sinnvolle Texte, spontanes Spiel. Oder auch Goldstücke des weltumspannenden Songrepertoires und Jazz. Sängerin Anja Morell, die Gitarristen Titus Waldenfels & Marco Piludu und Percussionist Michael Reiserer sitzen gemeinsam am Plattenarm ihrer persönlichen Musikbox und improvisieren sich ihr Wunschkonzert. Wir hören amerikanische und englische Songs aus der wunderbaren Welt des Swing, dem Country, der Pop- & Rockmusik, französische Chansons, deutsche Gassenhauer aus Berlin und spanische Hits. Wirkungsvoll arrangiert: Swing, Walzer, Reggae, Funk, Bossa Nova..., kräftig genug für die grosse Bühne, locker genug für die Chill-out-lounge. Smoke on the water, after you’ve gone crazy... Weitere Informationen

Mi. 20.12. 21 Uhr European Christmas

Saxofour

Wolfgang Puschnig, Florian Bramböck, Klaus Dickbauer & Christian Maurer (saxophone)

Nach "Laßt uns froho uhund munter sein" und "Reindeer Games" beinhaltet das dritte Weihnachtsprogramm "European Christmas" weihnachtliche Lieder aus verschiedenen europäischen Ländern bilden den Ausgangspunkt für die Arrangements der vier Herren, weitergesponnen durch ihre eigenen Interpretationen und Improvisationen. Unfaßbar, mit welch grandioser Kreativität und irrsinnigem Spielwitz Saxofour über Weihnachten hereinbricht und dabei authentisch bis ins Mark bleibt: Die Show, die Wolfgang Puschnig, Florian Bramböck, Klaus Dickbauer und Christian Maurer bieten, ist musikalisch wie kabarettistisch unvergleichlich. Von der ersten Minute an wird der Schalk aus sämtlichen Tonlöchern aller vorhandenen Instrumente nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen sein. Die Arrangements lassen an intelligentem Witz, feinsinniger Musikalität, Wechsel in Sachen Tempo, Stilistik und instrumentaler Besetzung nichts zu wünschen übrig. Die hintersinnig - witzigen Showeinlagen der Musiker offenbaren auf die angenehmste Art das "Kind im Mann"! Weitere Informationen

Do. 21.12. 21 Uhr

Justyn Tyme

Thomas Maier (ts, ss, berimbau, kalimba), Bernhard Detzel (ts, as), Max Niklas (tb), Christian Galle (p, keys), Thomas Gätjens (b), Andreas Hauer (dr, udu, perc), Uwe Braun (conga, bongo, perc).

Justyn Tyme präsentieren ihre neue CD „the day before tomorrow“. Für die seit 12 Jahren bestehende Band war es immer wesentlich, eigene Stücke auf die Bühne zu bringen. Die Kompositionen sind inspiriert von treibenden Dancefloor-Grooves und pulsierenden Latin-Rhythmen. Eingängige wie auch unkonventionelle Melodien mit virtuosen Breaks werden ergänzt von mehrstimmigen Riffs und polyrhythmischen Klangteppichen. Die umfangreiche Instrumentierung der Arrangements erweitert das Spektrum des Ensembles durch Sounds der Weltmusik: Udu-Drum, Berimbau, Maultrommel, indische Madal und die selbst entwickelte Dream-Pipe. Abwechslungsreich, virtuos und voller Energie. So what? It´s just the time for Justyn Tyme… Weitere Informationen

Fr. 22.12. 21 Uhr Christmas special

Jenny Evans & Rudi Martini

Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rudi Martini (dr).

Jenny Evans und das Rudi Martini Trio haben für dieses vorweihnachtliche Konzert ein ganz individuelles Programm zusammengestellt. Sie interpretieren auf ihre unverwechselbare, jazzige Art weltbekannte Standards wie u.a. The Christmas Song von Mel Torme, Irving Berlins White Christmas, The Little Drummer Boy, Jingle Bells, Santa Claus is Coming to Town sowie Christmas Songs aus der Renaissance. Jenny Evans ist eine der vielseitigsten europäischen Jazzsängerinnen, die in wunderbarer Art und Weise feinfühlig Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung in ihren Interpretationen vereint. Stereo-Magazin Kritiker Stephan Richter schrieb über sie: "Die musikalische Intelligenz einer Sängerin zeigt sich auch an dem Repertoire, das sie sich wählt!" Der Abend verspricht kein banales, andächtiges Weihnachtssingen zu werden, sondern a swinging evening full of Christmas Spirit! Weitere Informationen

Sa. 23.12. 21 Uhr

frankzone

Max Frankl (git), Andrea Hermenau (p), Magnus Schriefl (tp), Benny Schäfer (b), Peter Gall (dr).

Die Musik von Frankzone lässt viel Freiraum für Interaktion, musikalische Dialoge und unvorhersehbare Wendungen. Die Improvisationen entstehen sowohl über harmonisch diffizile Formen und komplexe Rhythmen als auch über modale Groovestrecken. Sie werden umrahmt von eindringlichen, zwingenden, manchmal sogar auch popigen Melodien. Durch die prägende Besetzung mit Gitarre und Trompete, die überaus reifen Kompositionen, die Spielfreude und vor allem durch das hohe solistische Niveau aller Mitglieder entsteht der jetzt schon charakteristische und unverwechselbare Sound von Frankzone: Jung und energiegeladen, dynamisch und doch explosiv, hoch hinaus aber auch relaxed und warm, lyrisch und liebevoll. Modernster Jazz vom Feinsten! Oder wie es die "Jazzzeitung" schreibt: "Frankzone entwickeln ein unglaubliches kreatives Potential". Weitere Informationen

So. 24.12. 21 Uhr

Christmas Jam Session

offene Bühne für Christkinder & Weihnachtsmänner unter der Leitung von Martin Zenker (b).

... wenn das Christkind mit dem Weihnachtsmann swingt, was das Zeug hält, dann ist auch in der Unterfahrt Weihnacht eingekehrt Weitere Informationen

Mo. 25.12. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Bestehen Sie heute abend auf die doppelte Menge Eis in ihrem Cocktail, denn es wird HEISS ! Die Big Band mit der Eidechse brennt darauf, ihr aktuelles Programm mit einer feurigen Mischung aus schweißtreibendem Swing, brodelndem Funk und Latinrhythmen am Rande des Siedepunktes zu präsentieren. Wer sich mehr für Balladen erwärmen kann, wird ebenfalls bestens bedient. Gaststar Anna Hermann bringt mit ihrer Stimme und ihrer Bühnenpräsenz ganze Gletscher zum Schmelzen. Und wessen Herz nach einem von Michael Lutzeiers Solos auf dem Baritonsax nicht komplett in Flammen steht, der hat keines. Mit Brandblasen im Gehörgang, sowie, applausbedingt, auf den Handinnenseiten, ist unbedingt zu rechnen. Bei den Außentemperaturen besser als ein Gang in die Sauna: ein Abend mit den Münchner Salonlöwen. Weitere Informationen

Di. 26.12. 21 Uhr

RANCH HAND

Alex Czinke (git), Alessandro Ricciarelli (git, voc), Sven Faller (b), Andi Haberl (dr).

RANCH HAND ist eine deutsch-amerikanische Koproduktion: vier Jazz-Stilisten erster Güte schicken ihr Publikum auf eine musikalische Reise von den sanften Hügeln Appalachiens im Nordosten der USA durch die Straßenschluchten New Yorks, über die rauchenden Schornsteine Liverpools ins heimatliche Bayern. Alex Czinke (Gitarre), Alessandro Ricciarelli (Gitarre, Gesang), Sven Faller (Kontrabaß) und Andi Haberl (Schlagzeug) arrangieren psychedelische Coverversionen von Beatlesstücken, Eigenkompositionen und hypnotisch groovende Mountain-Songs zu einer unwiderstehlichen Klangmischung aus Jazz, Rock und Folk. Weitere Informationen

Do. 28.12. 21 Uhr

Franz Weyerer Quintet 'plays the mucis of Cannonball Adderley'

Franz Weyerer (tp), Florian Riedl (as), Tizian Jost (p), Ernst Techel (b), Peter Gall (dr).

siehe 27.12.. Weitere Informationen

Sa. 30.12. 21 Uhr A Sting Tribute

liquid blue 'on such a night'

Klaudia Salkovic (voc), Stefan Lang (tp, flh, perc), Christian Doepke (p, rhodes), Judith Schmid (cello), Rüdiger Eisenhauer (git).

siehe 29.12.. Weitere Informationen

Mo. 01.01. 21 Uhr

geschlossen

Das neue Gastroteam begrüßt Sie ab 2.1.07!

Di. 02.01. 21 Uhr new year - first concert

Thomas Faist Quintet feat. Johannes Faber (tp)

Thomas Faist (sax), Johannes Faber (tp), Walter Lang (p), Thomas Stabenow (b), Rick Hollander (dr).

Der Saxophonist Thomas Faist ist schon seit den Anfängen der Unterfahrt immer wieder als Leader und Sideman in verschiedensten Formationen zu hören gewesen. Er spielte auf mehreren internationalen Jazzfestivals und arbeitete als Sideman mit einigen Berühmtheiten des Jazz zusammen. Das Repertoire seines Quintets besteht aus geschmackvoll arrangierten Eigenkompositionen mit großer stilistischer Bandbreite. "Thomas takes a detour or rather a vacation from the mainstream of modern jazz. This is music that tastes and smells of the warm, spicy, gentle breezes of the Caribbean and South America, with a dash of South Afrika mixed in" schreibt Marty Cook in seinen Linernotes zu Faist´s zweiter CD: "Gentle". Walter Lang - piano, Thomas Stabenow - bass und Rick Hollander - drums - drei Spitzenmusiker der europäischen Jazzszene - stellen die Rhythmusgruppe. Der Trompeter Joe Faber, der in letzter Zeit vor allem als musikalischer Mitgestalter, Organisator und Moderator der Erfolgsreihe "Jazz am Gärtnerplatz" in München von sich Reden machte, bildet mit Faist zusammen die Frontline. Weitere Informationen

Mi. 03.01. 21 Uhr Weltmusik & Jazz

THE JAZZ AGE ENSEMBLE

Andrej Lobanov (tp), Leszek Zadlo (saxes), Torsten Goods (git, vocal), Jan Miserre (p, keyboards), Rainer Glas (basses), Carola Grey (dr, vocal)

Der Bassist Rainer Glas ist seit über 30 Jahren aktiv. Im Jazzclub Unterfahrt hat er bereits 1980 erstmals gespielt, seit über 10 Jahren leitet er die JAZZ AGE ENSEMBLEs. In der Unterfahrt wird bei diesem Konzert das aktuelle, 4. Album vorgestellt. Neben Eigenkompositionen (einige davon aus der Feder des in München lebenden Saxophonprofessors Leszek Zadlo) spielt das Ensemble u.a. Stücke aus der neuen Weltmusik-Suite UNIVERSAL mit Themen aus Irland, Polen, Russland, Korea, Afrika, Indien, der Indianer und anderen Regionen der Welt. Die Melodien und Rhythmen anderer Kulturen waren immer schon eine große Anregung und Inspiration für aufgeschlossene Jazzmusiker. Improvisierte Musik wird so zur universellen Weltsprache. Mit dem Erlanger Bassisten und Bandleader spielen im JAZZ AGE ENSEMBLE der polnische Saxophonist Leszek Zadlo, der russische Trompeter Andrej Lobanov, der Erlanger Senkrechtstarter Torsten Goods an der Gitarre (und Gesang), der Erlanger Pianist und Keyboarder Jan Miserre und die Münchner Schlagzeugerin (und Sängerin) Carola „Noisy Mama“ Grey, die mit dem Bayerischen Staatspreis für Jazz und dem Jazzpreis Burghausen ausgezeichnet wurde. Weitere Informationen

Fr. 05.01. 21 Uhr CD-Präsentation

Miguel Iven, Vivien Baer & Conny Sommer

Miguel Iven (git), Vivien Baer (tanz), Conny Sommer (perc).

siehe 04.01.. Weitere Informationen

Sa. 06.01. 21 Uhr brazil fusion

Embalo

Julio Barbosa (tp, flh), Matthias Preissinger (keys), Alberto Barreira (sax), Rüdiger Eisenhauer (git), Paul Tietze (b), Guido May (dr),

Embalo bedeutet in der brasilianischen Musikszene soviel wie Avantgarde und die Formation Embalo steht mit ihrem Namen für eine neue Konzeption brasilianischer Musik. Embalo macht Musik für Freunde neuer brasilianischer Themen, Jazz und Fusion. Alle Kompositionen stammen von Julio Barbosa. Auf ihrer CD "Embalo – a new concept of Brazilian music" sind als Gäste Hermeto Pascoal, Ivan Conti, Dom Chacal und Paulo Russo zu hören. Dazu Frithjof Strauß im JazzPodium: "Mitreißend funkiger Brazil-Jazz ... Das straffe energiegeladene Spiel, die eingängigen Melodien mit effektvollen Breaks und Rhythm Changes, dazu jubelnde Improvisationen aller Beteiligten ... das alles garantiert ein Hörerlebnis von befreiender Weite." Weitere Informationen

So. 07.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

Gitarrist Bernd Hess ist seit vielen Jahren in der Münchner Jazzszene aktiv, sei es als Leiter seiner eigenen Bands oder als gefühlvoll begleitender Sideman in unterschiedlichsten Formationen. Auch als Komponist und Arrangeur hat er sich mehrfach hervorgetan, seine skurrilen Songtitel sind berüchtigt. Die Süddeutsche Zeitung lobte ihn kürzlich als "versierten Begleiter", als "virtuosen Solist und erfinderischen Komponist". Im Januar leitet er die Sonntags-Sessions in der Unterfahrt. Weitere Informationen

Mo. 08.01. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Besser kann der "Big Band Start" ins Neue Jahr nicht sein! Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 09.01. 21 Uhr

Christian Gall Trio

Christian Gall (p), Marcel Kroemker (b), Peter Gall (dr).

Den Münchner Pianisten Christian Gall kennt man in der Unterfahrt vor allem als inspirierten Sideman und Solisten internationaler Tour-Bands wie “Metamorphosis”, der “Giana Viscardi Group” oder Auftritten mit local-heroes Pedro Tagliani und Harald Rüschenbaum. Es gelingt ihm die unterschiedlichsten Projekte durch seinen eigenständigen Ausdruck zu prägen. Christian Gall präsentiert heute dem Münchner Publikum sein aktuelles Trioprogramm, das sich zwischen den Grenzen des Jazz, populärer und klassischer Musik bewegt. Er bedient sich dabei der Vielfalt der Ausdrucksformen, die das Klaviertrio bietet: komplexe harmonische Gerüste der Romantik, einfache folkloreartige Melodien und moderne Grooves bilden bei den vielen Eigenkompositionen den Grundstock für die Interaktion zwischen den drei Instrumenten sowie für spannende und energetische Improvisationen. Die hervorragend besetzte Band mit dem Berliner Bassist Marcel Kroemker und Schlagzeuger Peter Gall interpretiert darüber hinaus ausgewählte Standards der Jazztradition mit Leichtigkeit und viel Gespür für modernen ideenreichen Jazz! Weitere Informationen

Mi. 10.01. 21 Uhr

Eternal Quest

Gregor Bürger (ts), Jan Zehrfeld (git), Marcus Baader (keys, comp), Gerd Boelicke (b), Arno Haselsteiner (dr)

Überraschender Funkjazz, extrem knackig und aufrüttelnd, wie eine Rollercoasterfahrt im Blindflug. Evolutionäre, moderne Eigenkompositionen. Weitere Informationen

Do. 11.01. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Blues in mind'

Christof Lauer Trio

Christof Lauer (sax), Michel Godard (tuba), Gary Husband (dr)

Eine solche Ausdruckskraft ist außergewöhnlich. Der Saxophonist Christof Lauer hat die Fähigkeit, Töne auf vielfältige Art einzufärben, sie mit der Härte eines Sandstrahls strömen und schier bersten zu lassen – und im nächsten Moment so zu spielen, als kämen sie ganz fahl aus der Ferne. Und es ist nie Effekt, sondern immer formal stimmiger Ausdruck vielfältiger Empfindungen. In diesem Trio kann Christoph Lauer, dank der Flexibilität der faszinierend ebenbürtigen Partner und der Bandbreite der Stücke, alle seine Facetten ausleben. Lauer spielt hier mit dem Franzosen Michel Godard (der nicht nur Tubaspieler ist) und dem Briten Gary Husband zusammen (der nicht nur Schlagzeuger ist). Bei dieser Dreiländer-Verbindung hochvirtuoser Künstler kann jeder der drei Musiker ausgesprochen viel Profil zeigen. Hochgradig spannend ist es, wie diese Profile ineinander wachsen (oder auch: aneinander wachsen, und dies im doppelten Sinn). Lauer, Godard und Husband gehen so wach aufeinander ein, dass sie zuweilen wie ein einziger, stark konturierter Klangkörper wirken. Und es bleibt stets aufregend, ihnen zu folgen. Ob bei lieblichen altertümlichen Seufzern, beim Treiben eines etwas indisponierten Gottes oder bei sich in den Himmel windenden Linien eines Drachens – immer ist das Hör-Erlebnis voller Intensität, Prägnanz und Überraschungsreichtum. Weitere Informationen

Fr. 12.01. 21 Uhr Worldmusic aus Georgien

The Shin

Zaza Miminoshvili (gitarre, panduri), Zurab J. Gagnidze (elektrischer und akustischer bass, gesang), Mamuka Gaganidze (gesang, perc).

The Shin gründeten sich 1998 in Deutschland, wo Zaza Miminoshvili und Zurab Gagnidze seit 1994 leben. Mamuka Gaganidze hat sich seit 2002 der Band eingeschlossen. In ihrer Georgischen Heimat sind diese Musiker bereits lebende Legenden: als Komponisten und ausführende Musiker schrieben Zaza Miminoshvili und Zurab Gagnidze die Musik für Robert Sturua's Produktionen am Staatstheater in Tbilisi, und ebenso für viele Spielfilme. Sie gewannen Preise auf zahllosen Jazz Festivals, arbeitete zusammen mit vielen großen Künstler und Musikern vie Giya Kancheli, Robert Sturua, Giora Feidman, Chaka Khan, Fuat Saka, Randy Brecker, Okay Temiz und vielen anderen. In Georgien bedeutet "Shin" "der Heimweg". Auch wenn jeder von uns seinen persönlichen Heimweg und sein persönliches Zuhause hat, so hat die Musik von The Shin die erstaunliche Fähigkeit, jeden "nach Hause" zu bringen. "Die Musik führt Dich an vertraute Orte, wo die Fenster vom Regen beschlagen sind und es nach Küchendüften riecht, wo Du Stimmen hörst und das Gefühl hast alles zu verstehen auch wenn Du nicht weißt, was die Stimmen sagen. Die Musik bringt Dich nach Hause, egal wie weit weg das sein mag."...so die Musiker. Weitere Informationen

Sa. 13.01. 21 Uhr ECM presents

Simply Acoustic Trio

Marcin Wasilewski (p), Slawomir Kurkiewicz (b), Michal Miskiewicz (dr).

Die Namen Marcin Wasilewski, Slawomir Kurkiewicz und Michal Miskiewicz muß man sich merken. Wenn einem die drei jungen polnischen Musiker nicht ohnehin schon ein Begriff sind. Immerhin haben sie als Simple Acoustic Trio schon als Teenager einige preisgekrönte Alben aufgenommen. Seit über zehn Jahren sind sie außerdem nicht mehr von der Seite des Trompeters Tomasz Stanko wegzudenken, haben ihn auf internationalen Tourneen und natürlich auf den preisgekrönten ECM-Alben "Soul Of Things" und "Suspended Night" mehr als begleitet. "In der gesamten polnischen Jazzgeschichte gab es noch nie so eine Band", schwärmt Stanko. "Ich werde jeden Tag aufs Neue von diesen Musikern überrascht. Sie werden einfach immer besser." Mit ihrem ECM-Debütalbum "Trio" legen Pianist Marcin Wasilewski, Bassist Slawomir Kurkiewicz und Schlagzeuger Michal Miskiewicz nicht nur ihr visionärstes und konsequentestes Werk vor, sondern auch eine der überzeugendsten aktuellen Produktionen des modernen Jazz. "Trio" gelingt auf eindringliche und hörbar leichtfüßige Art und Weise die Quadratur des Kreises. In ihrer Musik steckt so viel Entspannung und Energie, so viel Souveränität und Seele, so viel Abwechslung, Aufregung und Ausgeglichenheit, daß es eine wahre und seltene musikalische Freude ist. Weitere Informationen

So. 14.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 07.01.. Weitere Informationen

Mo. 15.01. 21 Uhr Big Band Night 18.00 - 19.00 Uhr Schülerkonzert f. Werner-Heisenberg Gymi

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra beginnt die Reihe der Big Band Konzerte im Neuen Jahr mit einer Hommage an den großen Jazz Innovator 'Duke Ellington'. Jazzexperte Joachim-Ernst Berendt schreibt in seinem Jazzbuch: '...vor allem aber lebt Duke Ellingtons Musik weiter in den Hunderten von Musikern, die von ihm gelernt haben und die ihrerseits das, was sie erfahren und vielleicht auch weiterentwickelt haben, an ihre Schüler und Nachfolger weitergeben: ein Strom von 'Ellingtonia', der nicht aufhören wird zu fließen, solange es Jazz gibt.' Weitere Informationen

Di. 16.01. 21 Uhr BR-Mitschnitt - minor music CD release

Lisa Bassenge 'a little loving'

Lisa Bassenge (voc), Christoph Adams (p), Kai Brückner (git), Paul Kleber (b), Andi Haberl (dr).

Es ist sicher kein Zufall, dass "a little loving", das neue Album der Berliner Sängerin Lisa Bassenge, ausschließlich unter ihrem Namen erscheint. Nach drei hochgeschätzten Alben mit ihrem Trio, zahlreichen Auftritten von Berlin bis Bangkok, und sogar bei Harald Schmidt, dazu den Pseudonym-Projekten von Nylon bis Micatone, präsentiert sich hier eine erfreulich und rundum gereifte Musikerin mit ihrem stimmungsvollsten und verführerischsten Werk. Im Ensemble prominent verdoppelt, mit Christoph Adams am Piano, dazu Schlagzeuger Andi Haberl, Gitarrist Kai Brückner und natürlich ihrem instrumentalen Alter Ego Paul Kleber am Bass, werden auf "a little loving" zwar immer noch größtenteils populäre Songs adaptiert und aufgemischt. Doch der Effekt dieser zwölf handverlesenen Lieblingsstücke in all ihrer Seelen- und Klangfülle ist sogar noch eindringlicher - und dabei gleichzeitig intimer und umfangreicher. So verschieden die Quellen sind, von einer swingenden Hildegard Knef-Nummer über Hits von The Cure, Johnny Cash und Irma Thomas oder den Sugababes, so eindeutig, gelungen und modern ist ihre Interpretation. "Über all dem Staunen über das Verwandeln von Bekanntem und nicht ganz so Bekannten sollte man allerdings nicht die beiden Originalkompositionen vergessen, die Lisa Bassenge mit ihrem Bassisten Paul Kleber verfasst hat. Der Opener „I’d never had to go“ ist eine melancholische Meisterleistung, mit der man gleich eine Fahrkarte fürs Album löst, und der Titeltrack ein überraschend munterer Popsong. Das kann sie also auch." Jazzthethik. Weitere Informationen

Mi. 17.01. 21 Uhr Stargastspiel

Chris Potter's Underground

Chris Potter (sax), Craig Taborn (p, rhodes), Adam Rodgers (git), Nate Smith (dr).

Er kann alles am Saxofon. Der am Neujahrstag 1971 geborene Chris Potter gilt nicht nur als herausragender Könner auf seinem Instrument, er hat auch schon durch wegweisende CD-Einspielungen auf sich aufmerksam gemacht. 2001 wurde er von Kritikern in der führenden amerikanischen Jazzzeitschrift „Down Beat“ zum wichtigsten Talent in den Kategorien Tenorsaxofon und Musiker des Jahres gewählt. Sein Entdecker Red Rodney sagte bereits früher über ihn: „Dieser Junge ist genau das, was ich bei einem jungen Musiker hören will. Er saugt alles auf wie ein Schwamm, aber sein Sound ist eigenständig, seine Artikulation unterscheidet sich von der jedes anderen, sein harmonisches Wissen ist profund. Dieser Junge ist sensationell.“ Mittlerweile ist Chris Potter zum prägenden und hochvirtuosen Saxofonisten gereift. Weitere Informationen

Do. 18.01. 21 Uhr ECM presents

The Source

Trygve Seim (sax), Øyvind Brække (tb), Mats Eilertsen (b), Per Oddvar Johansen (dr).

Die ungewöhnliche Besetzung mit Saxophon, Posaune, Baß und Schlagzeug erinnert natürlich an einige andere Ensembles mit selber Instrumentierung (etwa an John Tchicais New York Art Quartet, die Gruppe von Archie Shepp und Roswell Rudd oder Albert Mangelsdorffs Quartett mit Heinz Sauer), unterscheidet sich von diesen in kompositorischer Hinsicht allerdings grundlegend. The Source greift auf außerordentlich wohlkonzipiertes Material zurück, das von der Band, die zugleich sehr frei als auch sehr präzise ist, mit Witz, Feuer und Flair interpretiert wird. "Die Tatsache, daß wir kein Akkordinstrument in unseren Reihen haben, gibt uns sehr viel Bewegungsfreiraum und ermöglicht uns, die Musik sehr viel offener zu gestalten", meint Trygve Seim. "The Source ist an den Quellen des modernen Jazz daheim: bei den brillant verschlungenen Melodien à la Ornette Coleman, beim Puls der M-Base, bei den seit der Free-Revolte frei fließenden Rhythmen und klangmalerischen Improvisationstechniken. Der Saxophonist Trygve Seim und seine drei Partner verschmelzen diese Elemente zu stilvollen Klangbildern." Werner Stiefele, Audio Weitere Informationen

Fr. 19.01. 21 Uhr the very special Roman Schwaller birthday edition

Roman Schwaller Quartet and special guests

Roman Schwaller (ts), Oliver Kent (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr).

Anlässlich seines 50igsten Geburtstags zündet Roman Schwaller ein musikalisches Feuerwerk. Swingender Modern-Jazz der Extraklasse mit einem der talentiertesten Jazzpianisten Europas, dem grossen Bassisten Thomas Stabenow und Mario Gonzi, ohne Zweifel einer der weltbesten Straight-Ahead Schlagzeuger. Roman Schwaller wird von Reclams Jazzführer als „…einer der profiliertesten europäischen Vertreter seines Instrumentes“ bezeichnet. Die Auswahl der Stücke einhergehend mit einer unvergleichlichen Performance Roman Schwallers machen dieses aussergewöhnliche Quartet zu einem Erlebnis! Diese erstklassige Band wird an diesem Abend um viele, bekannte Musikerpersönlichkeiten erweitert. Wir freuen uns auf die Überaschungsgäste und gratulieren herzlichst zum Geburtstag! Weitere Informationen

Sa. 20.01. 21 Uhr

Tizian Jost Trio - plays the music of Jobim

Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b), Bastian Jütte (dr).

„Brasilianische Musik war in meinem Leben als Jazz-Pianist immer ein wichtiger Bestandteil meines musikalischen Horizonts. Zwölf Jahre tourte ich mit meiner eigenen brasilianischen Band DOMUNDO durch ganz Europa, in letzter Zeit hatte ich vermehrt die Gelegenheit mit großartigen brasilianischen Musikern - an erster Stelle sei hier die Primadonna der Bossa Nova, nämlich Leny Andrade, genannt - auf Reise zu sein. Als sich im Herbst 2006 die Gelegenheit ergab, für das japanische Platten-Label Atelier Sawano die Musik von Antonio Carlos Jobim aufzunehmen, der für mich zu den ganz großen Songwritern des 20. Jahrhunderts zählt, erfüllte sich für mich ein lang gehegter Traum, nämlich brasilianische Musik im Klavier-Trio-Format aufzunehmen. Das Klavier-Trio war zu den Hochzeiten der BossaNova, in den 60er-Jahren, eine häufig anzutreffende Besetzung und eine wichtige kreative Spielwiese dieser Musik. An diese Tradition möchte ich mit dem vorliegenden Programm anknüpfen.“ Tizian Jost. Weitere Informationen

So. 21.01. 21 Uhr

C.S.T. - Christian Schumacher Trio feat. Kristin Berardi (voc) & David Theak (sax)

Christian Schumacher (p), Michael Eichele (b), Jörg Regenbogen (dr)

Christian Schumacher (p), Michael Eichele (b) und Jörg Regenbogen (dr) spielen seit nunmehr über 8 Jahren als C.S.T. im In- und Ausland. Während seines Auslandsstudiums (klass. Klavier und Jazzklavier) am Queensland Conservatorium in Brisbane (AUS), welches er im Rahmen eines Stipendiums der Musikhochschule München im Jahre 2002 erhielt, traf der Weilheimer – jetzt in München wohnhafte – Pianist, Komponist und Arrangeur Christian Schumacher zum ersten Mal mit australischen Musikern zusammen. Über die Jahre kristallisierte sich eine enge Freundschaft zu Kristin Berardi (voc) und David Theak (sax) heraus, die beide zur Jazzelite Australiens zählen – beide wohnen in Sydney – und mittlerweile weltweit konzertieren. Kristin Berardi (voc) ist die Gewinnerin der Montreux Shure International Vocal Competition 2006 und versteht es, ihr Publikum durch ihre einzigartige Gesangskunst regelrecht zu bezaubern. David Theak (ts) war Finalist der Australian National Jazz Awards 2002 und gilt als einer der besten und angesagtesten Saxophonisten der australischen Szene. Es wartet ein Repertoire aus Eigenkompositionen und Standards, welches swingende, lateinamerikanische, funkige und balladeske Elemente vereint und von melodiösem Einfallsreichtum, coolen Grooves und viel Spielwitz geprägt ist. Als Gast und ebenfalls langjähriger Freund des C.S.T., wird der Münchner Gitarrist Knud Mensing von der Partie sein. Weitere Informationen

Mo. 22.01. 21 Uhr Big Band Night

ScatMax and the Uptown Jazz Orchestra

Max Neissendorfer (voc, p,) Rich Laughlin (tp, musikalischer Leiter), Christoph Hörmann, Gregor Bürger, Max Tiller, Stefan Zenker (saxes), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber (trumpets), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Auwi Geier (trombones), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Bastian Jütte (dr).

Was entsteht, wenn man geniale Solisten mit einem der bekanntesten Sänger und Pianisten der europäischen Musikszene auf einer Bühne vereint? Eine Bigband von Weltformat, die den Vergleich mit großen amerikanischen Ensembles, wie sie Duke Ellington, Count Basie und Nelson Riddle in den großen Zeiten des Swing um sich versammelten, nicht zu scheuen braucht. Und das Beste daran: man muss nicht über den großen Teich segeln, um dem Ereignis lauschen zu können. Der Gründer dieses Ensembles, SCATMAX Neissendorfer, inspiriert von der Zusammenarbeit mit vielen Größen des Jazz, beschloss, seinen eigenen Stil zu entwickeln, der alleine durch sein stimmliches Timbre und den schon fast akrobatisch zu bezeichnenden Scatgesang vorgegeben war. Die Presse schreibt: '... SCATMAX eine geniale Symbiose aus Frank Sinatra, Bobby McFerrin und Elton John ... oder eine musikalische Zeitreise von den goldenen 60ern des Jazz bis hin zum modernen Stil der 90er ...' Weitere Informationen

Di. 23.01. 21 Uhr Das traditionelle Semesterabschlusskonzert der Studenten des JazzProjekt vom FMZ

New Talents On Stage – JazzProjekt in concert

Funky Grooves, Latin Jazz, Swingin‘ Standards, Songs and Ballads präsentieren die Ensembles der Dozenten Geoff Goodman und Eugen Apostolidis. Ein Semester lang haben wir wieder geprobt, gefeilt und in Sessions ausprobiert, was wir heute hier darbieten. Das JazzProjekt, die JazzSchule des Freien Musikzentrums, präsentiert zum Ende des Wintersemesters wieder einmal die hörenswerten Ergebnisse der Arbeit der letzten Monate. Weitere Informationen

Mi. 24.01. 21 Uhr Stargastpiel

John Abercrombie - Joe Beck

John Abercrombie (git), Joe Beck (git)

Zwei Gitarristen überbrücken die Generationen: Joe Beck war der erste Gitarrist, den Miles Davis in den Sechziger Jahren in eine seiner Bands aufnahm. John Abercrombie wiederum gilt seit Ende der Sechziger Jahre als einer der einflussreichsten Gitarristen des Jazz. Die Karrieren der beiden verliefen dagegen ganz unterschiedlich. Während Abercrombie heute zu den Stars der Szene zählt, zog sich Beck nach einigen Grosserfolgen erstmals zurück und tauchte erst in den Neunziger Jahren in Bands von Lew Soloff und Ray Anderson wieder auf. Da hinterliess er aber bleibenden Eindruck. Nun treffen die beiden Gitarristen in einem neuen Duo erstmals aufeinander, und damit auch zwei unterschiedliche musikalische Welten. Wohin die musikalische Reise geht, wollen die beiden noch nicht verraten. Für Musik- im speziellen für Gitarrenfreunde wird sie auf alle Fälle spannend sein. Weitere Informationen

Do. 25.01. 21 Uhr Eine märchenhafte Stimme aus 1001 Nacht

Cyminology 'bemun'

Cymin Samawatie (voc), Benedikt Jahnel (p), Ralf Schwarz (b) Ketan Bhatti (dr)

Cyminology beweisen in ihrer Musik, dass Interkulturalität längst zum Alltag gehört. Ihre Musik, die sie nun seit einem Jahr über ganz Deutschland und unlängst bis nach Korea ausbreiteten und dabei ihr Publikum zu entführen wissen, bietet grenzenlose Schwingungen zwischen Orient und Okzident: nach Berlin und zugleich auf die Bazare der Märchen aus „Tausend und einer Nacht“, die für „Cyminology“ längst vor der eigenen Tür stattfinden – denn nicht von ungefähr hat sich diese multinationale Band, - Cymin kommt aus dem Iran, Ralf Schwarz (Bass) aus Deutschland, Benedikt Jahnel (Klavier) ist in Frankreich und Ketan Bhatti (Schlagzeug) in Indien geboren - , in einer Stadt zusammen gefunden, in der interkulturelle Musik dem Alltag des multinationalen Lebens entspricht. Ihre Musik verbindet orientalische Exotik mit Neuer Musik aus der Hauptstadt zu einer Jazzrichtung, die bisher in dieser Form einzigartig ist. Mal energisch, mal voll fernöstlicher Melancholie malen Sängerin Cymin Samawatie und ihre Mitmusiker einen musikalischen Horizont für ihre Großstadtwüste. Die neue CD "Bemun" ist soeben bei doublemoon erschienen, David Friesen meinst dazu: " 'Cyminology' is a wonderful collection of beautifully played music. The vocals are incredible...the influence from Iran is predominant...the transition into the Jazz concept is totally valid. Fantastic!" Weitere Informationen

Fr. 26.01. 21 Uhr newcomers from austria

Lorenz Raab : xy band

Lorenz Raab (tp), Christof Dienz (zither), Oliver Steger (b), Matthias Pichler (b), Herbert Pirker (dr).

2004 nahm Lorenz Raab den Hans Koller Jazz Preis in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ entgegen, 2003 gewann er den in diesem Rahmen vergebenen „jazzzeit Publikums-Preis“. Lorenz Raab, Jahrgang 1975, zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus, der Solotrompeter der Wiener Volksoper bewegt sich gekonnt und sicher auf allen Parketts, ob Klassik, Jazz, elektronische oder improvisierte Musik. Dass diese Vielfalt inspirierend ist, zeigt sich in der Fülle der Projekte, an denen er zum Teil auch maßgeblich beteiligt ist, „Bleu“,„Fop - Forms of Plasticity“ um nur einige zu nennen. Mit der LORENZ RAAB :xy band, wird er in der Unterfahrt erstmals seine Formation unter eigenem Namen vorstellen. Die originelle (Zither!) und ausgefallene Besetzung (2 Bässe!) lässt ein entsprechendes musikalisches Hörerlebnis erwarten. Inspiriert, so Raab selbst, wird die Musik der :xy band durch elektronische Sounds. Es geht also auch darum akustisch neue Sounds zu kreieren, d.h. das Spektrum des jeweiligen Instruments zu erweitern. Wer Raab und seine Mitspieler kennt, weiß jedoch, dass hier sicher nicht nur kopflastige Experimente geboten werden – der groove- und Unterhaltungsfaktor bleibt sicher auch erhalten. Weitere Informationen

Sa. 27.01. 21 Uhr in harmony - Klassik meets Jazz

Kim Chong Trio plus Jan Eschke (p)

Kim Chong (p, voc), Jan Eschke (p), Sergey Didorenko (violin, perc), Eugen Bazijan (cello, perc)

Kim Chong (Klavier und Gesang), Sergey Didorenko (Violine) und Eugen Bazijan (Cello) haben sich mit ihren Interpretationen bekannter Klassikkompositionen (Bach, Beethoven u.a.), eigenen Stücken und koreanischen Liedern einen exzellenten Namen in der Musikszene erworben. Die Kombination klassischer Instrumente mit der außergewöhnlichen Stimme der koreanischen Künstlerin führt zu einem besonderen Musikerlebnis. Das international besetzte Trio lässt die Zuhörer hautnah erleben, wie Musik zu einer Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen wird. Über die unfruchtbar strikte Trennung von Klassik und Jazz setzen sich Kim Chong und ihre Begleiter souverän hinweg und bringen diese "in harmony". Weitere Informationen

So. 28.01. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Bernd Hess (git)

siehe 07.01.. Weitere Informationen

Mo. 29.01. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Seit im Dezember 1999 die Big Band Montage in der Unterfahrt aus der Taufe gehoben wurden, haben sich die 17 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Mit eigenen Kompositionen und ausgeklügelten Arrangements transportiert die Band lebendig und virtuos zeitgenössische Klänge und huldigt der Big Band Tradition mit ausgewählten Standards großer Meister. Ein Big Abend, der Spaß macht. Weitere Informationen

Di. 30.01. 21 Uhr

Trio Riessler - Levy - Matinier Deutschlandfunk-Mitschnitt

Michael Riessler (sax, cl), Howard Levy (mundharmonika), Jean-Louis Matinier (acc)

Drei außergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten in einer ungewöhnlichen Formation! Der Kölner Klarinettist und Komponist Michael Riessler, SWF-Jazzpreisträger und von der Münchner AZ als großer Deutschlands derzeit „aufregendster“ Jazzmusiker gefeiert, Howard Levy, der Ausnahmekönner auf der diatonischen Mundharmonika und in dieser Formation auch als excellenter Pianist zu erleben; und Jean-Louis Matinier, der französische Akkordeonvirtuose! Gemeinsam zaubern sie eine faszinierende Melange aus zeitgenössischem Jazz, moderner E-Musik, europäischer Folklore, garniert mit einem erdigen Schuss Blues und packenden südamerikanischen Rhythmen – „Aufregenderes ist derzeit selten zu hören“ (Süddeutsche Zeitung) Weitere Informationen

Mi. 31.01. 21 Uhr pirouet records 'blue in green'

Thomas Rückert Trio

Thomas Rückert (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr).

Thomas Rückert stellt an diesem Abend sein neues, bei pirouet records erschienenes Album vor. blue in green. Blau in grün: Farben, die ineinander spielen. Die sich übereinander blenden. Die unterschiedliche Stimmungen schillern lassen. Und die zusammen eine neue Farbe ergeben. Das führt genau zum Kern dieser Musik. Um Klangfarben ging es dem Trio des Pianisten Thomas Rückert diesmal besonders. Um das Irisieren atmosphärischer Valeurs. Um überraschende Harmonien, die etwa bei bekannten Stücken einen winzigen Dreh anders sind als gewohnt – und bei den eigenen zuweilen eine zarte impressionistische Schönheit annehmen. Die Stücke üben einen auf feine Art fesselnden Reiz aus: Die klassische Besetzung eines Jazz-Klaviertrios – also Klavier, Bass, Schlagzeug – erforscht ihre Tiefenstrukturen. Oder auch: Sie lässt noch mehr in die geheimnisvollen Räume zwischen den Noten hineinhorchen. Weitere Informationen

Do. 01.02. 21 Uhr BR-Mitschnitt - Modern Jazz in der klassischen Quintettbesetzung

Franz-David Baumann Quintet

Franz-David Baumann (tp, flh, comp, arr.), Stephan Schreiber (ts, as), Sebastian Wittstock (p), Martin Zenker (acc-b, e-b), Bastian Jütte (dr).

Franz-David Baumann hat nach längerer kompositoricher Beschäftigung mit Neuer Musik (Panama-Ensemble, Giordano Bruno Consulting Group) und experimentellem Jazz (Barry Guy, Giancarlo Sciaffini, George Lewis ICI Forum ) sein schon 1985 gegründetes Modern Jazzquintett wieder zum Leben erweckt, um alte und neu entstandene Songs auf die Bühne zu bringen. Gleichzeitig wurden etliche Songs aufgenommen und unter dem hauseigenen Label Panama-Records mit dem Titel „April Waltz“ Franz-David Baumann Quintett veröffentlicht. Weitere Informationen

Fr. 02.02. 21 Uhr

Adrian Reiter Quartet

Adrian Reiter (git), Jan Eschke (p), Peter Cudek (b), Guido May (dr)

Die 2005 gegründete Band des Münchner Gitarristen Adrian Reiter spielt dessen Eigenkompositionen – ein Mix aus filigranen Balladen, groovenden Jazztunes und riskanten Uptempi-Stücken. Die vier erfahrenen Musiker gehen mit viel Enthusiasmus und Spielfreude an das Projekt heran. Was dabei herauskommt, ist hochenergetischer, zeitgenössischer Jazz auf höchstem Niveau. Es ist spürbar, dass bei dieser gelungenen Zusammenstellung vier Individualisten zu einer Einheit verschmelzen, sich dabei aber gegenseitig viel Freiraum zum improvisieren lassen. Das adrian reiter quartett formt aus der Musik des Komponisten einen charakteristischen und eigenständigen Bandsound. Weitere Informationen

Sa. 03.02. 21 Uhr highlight

Thierry Lang Trio featuring Andy Scherrer

Thierry Lang (p), Heiri Känzig (b), Peter Schmidlin (dr), Andy Scherrer (sax).

Unter den modernen Jazzpianisten ist Thierry Lang der Mann fürs Elegante: mit an Bill Evans und anderen Klassikern geschultem Ton pflegt er das Ideal einer introvertierten Virtuosität." Salzburger Zeitung. Tatsächlich ist sein Spiel gekennzeichnet von sauber, transparent und schnörkellos hingelegten Linien, es wirkt manchmal fast zurückhaltend, um dann die aufgebaute Spannung um so gezielter mit schnellen und trotzdem stets klaren Läufen zu entladen. Dies gilt für Standards in Langs Repertoire gleichermassen wie für seine mit Balladen und zuweilen Walzern gespickten Eigenkompositionen. Hier ist kein Blender am Werk, der mit seiner Virtuosität das Publikum betört. Seine Soli können zwar mäandern, seine klassizistische Strenge sucht jedoch eher Poesie durch harmonische Variationen der Musik als die Pose ihrer uferlosen Überschwänglichkeit. So steht auch nie die Dominanz der Persönlichkeit des Pianisten im Vordergrund, sondern stets das Interplay des Kollektivs. Der 50-jährige Thierry Lang, erster Schweizer mit Vertrag beim berühmten Label Blue Note, verfügt mit seinem langjährigen Bassisten Heiri Känzig und dem Drummer Peter Schmidlin über hervorragende und erfahrene Sidemen, die absolut zu seinem Spiel passen. Der grossartige Tenorist Andy Scherrer ist heute zu Gast beim Thierry Lang Trio. Mit Schmidlin verbinden ihn lange Jahre der Zusammenarbeit, erwähnt seien hier nur die Gruppen Magog und Cojazz, mit Känzig gemeinsame Jahre beim Vienna Art Orchestra. Man darf gespannt sein, diese herausragende Rhythmusgruppe vereint mit einem der bedeutendsten Tenorsaxofonisten unserer Zeit zu hören – zusammen fast schon ein wahres Dream-Team. Weitere Informationen

So. 04.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

Philipp Stauber steht ganz in der Tradition der klassischen Jazzgitarristen á la Wes Montgomery oder Joe Pass und ist seit Jahren als Live- und Studiomusiker in der Deutschen Jazzszene tätig. Mit seinem Trio lädt Philipp Stauber im Februar alle Einsteiger auf die offene Bühne der Jam Session ein, um voller Kraft und Intensität den Club zum swingen zu bringen! Weitere Informationen

Mo. 05.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Aus dem umfangreichen Repertoire von über 500 Titeln spielt heute das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra eine Auswahl der Stücke, die bei Musikern und Publikum auf die größte Resonanz stoßen. Dazu gehören Originals der Bandmitglieder und Standards der großen Big Band Literatur. Mit packendem Ensembleklang, großartigen Soli und einer swingenden Rhythmusgruppe garantiert der Bandleader, Harald Rüschenbaum als treibende Kraft am Schlagzeug, einen Hörgenuß der ganz besonderen Art. Weitere Informationen

Di. 06.02. 21 Uhr highlight

Barbara Dennerlein Duo

Barbara Dennerlein (hammond-orgel), Marcel Gustke (drums)

Barbara Dennerlein weiß das, was sie beim Spielen beflügelt, auf ihre Zuhörer zu übertragen: Enthusiasmus und Hingabe. Eine völlig unverwechselbare Musikerin, die sich schon in jungen Jahren in den Sound der Hammond-Orgel verliebt und dann dazu beigetragen hat, dass das von ihr gewählte Instrument eine Renaissance erlebt. Auch im Jazzclub Unterfahrt war Barbara Dennerlein in den 80ziger Jahren oft und gern gehört. Mittlerweile ist sie auf den großen Festivalbühnen des Jazz ebenso zu Hause wie in den international bekannten Clubs. Geehrt mit Preisen und Auszeichnungen für ihre Veröffentlichungen, geht es ihr vor allem um den unmittelbaren Kontakt mit ihrem Publikum. Ein Konzertklassiker: Das Barbara Dennerlein Duo. Hunderte Konzertauftritte und Tourneen rund um die Welt hat die Organistin in der intimen Besetzung bestehend aus Hammond Orgel und Schlagzeug absolviert. Zahlreiche Fernsehauftritte und zahllose Fans bezeugen diese musikalische Symbiose, die in den CDs "Love Letters" und "10th Anniversary - It's Magic" verewigt ist. Die Musik des Duos beruht auf großer musikalischer Freiheit, die von der wechselseitigen Inspiration der Duopartner genährt wird und gelegentlich wie ein großes Orchester klingt. Barbara Dennerlein weiß mit zwei Manualen, mit dem Synthesizer und dem von ihr individuell zur Perfektion entwickelten Spiel auf den Fußpedalen melodische Linien, Akkorde, Sounds und raffinierte, der Flexibilität eines Kontrabassisten entsprechende Bassfiguren zu entwickeln. Ihr jeweiliger musikalischer Partner folgt dem Drive der Organistin, begleitet sie straight oder umspielt sie mit komplexen Rhythmusgeflechten, legt Klangteppiche aus oder schafft räumlich-perkussive Stimmungen. Weitere Informationen

Mi. 07.02. 21 Uhr

Sebastian Wittstock Trio

Sebastian Wittstock (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr).

Sebastian Wittstock hat durch die vorrangige jahrelange Trio-Arbeit einen ganz eigenen Stil entwickelt: Fein arrangierter Piano-Trio-Jazz, kraftvoll, sprühend vor Energie, reich an kühnen Ideen, mit fröhlicher Interaktion und unbändiger Spiel-Lust. Zusammen werden bekannte und unbekannte Filetstücke der Jazzliteratur, vor allem aber Pianistenkompositionen ausgelotet, wobei die eigenen Arrangements eine dichte, konzentrierte Atmosphäre und ein sehr persönliches Statement entstehen lassen. Im Programm finden sich selten gespielte Perlen, wie Letter to Evan (Bill Evans), Introspection (Th. Monk), Dance of the Infidels (Bud Powell), Yeah! (H.Silver) oder The Peacocks (J. Rowles). Intimes, freundschaftliches und humorvolles musizieren miteinander fordert einen Zustand höchster Durchlässigkeit (aktiv und reaktiv in einem) von allen drei Musikern. Spiel ohne Routine oder Schonhaltung, Offenheit für das Überraschende und Unvorhersehbare, sowie der Wille den Moment auszuschöpfen, kennzeichnen die Arbeit des Trios. Weitere Informationen

Do. 08.02. 21 Uhr Rock & Jazzchor München

VoicesInTime

24 Stimmen

Der in München ansässige Rock & JazzChor VoicesInTime wurde 1996 von Stefan Kalmer gegründet. Eine Einordnung in ein musikalisches Genre fällt schwer, da es VoicesInTime schafft, seinem Publikum ein besonders vielseitiges und abwechslungsreiches Programm zu bieten. So zählen nicht nur die unabdingbaren Jazz- und a-cappella-Standards zum Repertoire, sondern auch Gedichtvertonungen von Goethe und anderen bis hin zu Bon Jovi und Robbie Williams. Stefan Kalmer, Dozent an den Hochschulen in München und Würzburg und musikalischer Leiter des Chores, hat sich ein Ensemble aufgebaut, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Genres der Musik stammen. Und als ob dies nicht schon genug der Vielfalt wäre, empfängt VoicesInTime zu den Proben seine Mitglieder unter anderem aus Ingolstadt, Stuttgart und Augsburg. Konzertreisen brachten den Chor mittlerweile von der Isar bis zur Elbe, nach Slowenien, Österreich, Holland und im November 2006 waren VoicesInTime auf Einladung der Korea Federation of Choral Music zu Gast in Korea. Im Jahr 2004 nahm VoicesInTime zum dritten Mal am Jazzchor-Festival meervocal in Wunstorf teil und ist seit 1999 fester Bestandteil des A-cappella-Festivals VokalTotal in München. Nach dem 3. Platz im Jahr 1998 und dem 2. Platz im Jahr 2002 wurde VoicesInTime in 2006 mit dem ersten Preis ausgezeichnet und ist damit Deutschlands bester Jazzchor! Weitere Informationen

Fr. 09.02. 21 Uhr enja records presents

Céline Rudolph 'Brazaventure'

Céline Rudolph (voc), Toninho Ferragutti (accordion), Diego Figueiredo (git), Rodolfo Stroeter (b), Ricardo Mosca (dr).

Die erfahrene Jazzvokalistin Céline Rudolph, Professorin für Jazzgesang in Dresden, entrichtet ihren Tribut an eine frühe Liebe: die brasilianische Musik. Angeregt von Gilberto Gils Album "Oslodum", wandte sie sich an Gils Produzenten, den legendären Rodolfo Stroeter, der nicht nur Joyce, Caetano Veloso, Nana Vasconcelos oder Milton Nascimento produziert hat, sondern auch für Improvisation und Jazz ein waches Ohr besitzt. Stroeter gefielen Célines Sound und Energie, und sie begannen zusammen an einem brasilianisch inspirierten Album zu arbeiten, das einfach "simple and beautiful" sein sollte. Das Ergebnis ist das in Sao Paulo aufgenommene "Brazaventure", eine wundersame Versammlung von poetischen Melodien, luftig-leichten Klängen, brasilianischen Rhythmen, starker Perkussion und einer außerordentlichen Stimme. Die Musiker der CD sind für die Release-Tournee eigens aus Brasilien angereist - heute Abend ist im Jazzclub Unterfahrt ihr erster Auftritt! Céline Rudolph ist eine Meisterin der Stimmungen: Sie spielt mit der Poesie des Augenblicks, arbeitet, einem Maler oder Bildhauer ähnlich, am Klang, singt in verschiedenen (auch fiktiven) Sprachen und improvisiert über Rhythmen und Gefühle. "Céline Rudolph behandelt ihre Stimme wie ein ganz besonders wertvolles Instrument", schreibt die FAZ. "Diese Stimme scheint ganz und gar körperlos existieren zu können. Sie schwebt über den Holzfarben und -klängen, und manchmal lässt sie sich darauf nieder. Dann ähnelt sie einem kostbaren Service auf dem zum Liebesmahl gedeckten Tisch." Weitere Informationen

Sa. 10.02. 21 Uhr

6er Bop

Bernd Hess (git), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr), Johannes Herrlich, Gerhard Gschlößl, Matthias Götz (trombones)

Psychedelische Klangwelten, treibende drum&bass-Rhythmen und lässige Grooves. Akustische Klänge und elektronische Sounds in einer ungewöhnlichen Besetzung. Der sanfte Jericho-Effekt: drei Posaunen bringen sämtliche Mauern zum Einsturz. Ein hochwertiges Orchester mit überraschender Musik zum entspannten Lauschen. Weitere Informationen

So. 11.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 04.02.. Weitere Informationen

Mo. 12.02. 21 Uhr Big Band Night

Uni Big Band München Ltg. Joe Viera

Die Uni Big Band München unter der Leitung von Joe Viera hat sich inzwischen in der Münchener Jazzszene fest etabliert. Zu ihrem derzeitigen Repertoire von Swing, Bebop, Latin, Blues und Balladen gehören u.a. Stücke von Ian McDougall, Sammy Nestico, Victor Lopez, Bill Liston, David Berger, Charles Mingus und John Fedchock. Weitere Informationen

Di. 13.02. 21 Uhr ECM debut 'A long story'

Anat Fort Quartet

Anat Fort (p), Perry Robinson (cl, ocarina), Ed Schuller (b) Roland Schneider (dr).

Anat Fort, ursprünglich aus Israel, lebt seit 1996 in New York. Dank ihres aussergewöhnlichen Talents als Pianistin und Komponistin spielt sie seit dieser Zeit mit einer Reihe berühmter Musiker. Mit Ed Schuller, Perry Robinson und Paul Motion machte sie im März 2004 Aufnahmen. Das Album trägt den Namen "A Long Story" und ist nun bei ECM erschienen. "The “long story” Anat Fort evokes on her ECM debut is full of episodes that shimmer with fresh colour. Her slant on the making of jazz is an individual one, this much is plain: she is the author of pieces at once robust and sensitive, whose melodic awareness hints of locales far from her current Brooklyn address. As a conceptualizing bandleader, Anat makes the most of the very strong personalities of her fellow musicians, heard here in varying combinations: trio, quartet, duo. And, as an improviser she counterbalances boldly lyrical linear forays - singing very purely- with a darting, poetically free approach." Steve Lake Weitere Informationen

Mi. 14.02. 21 Uhr My funny valentine

Tricia Leonard & Band

Tricia Leonard (voc), John Brunton (git), Gary Todd (b), Stefan Schmid (p), Wolfgang Kotsowilis (dr)

Valentinstag! - eine kommerzielle Angelegenheit, aber Gott sei Dank eine guter Anlass alle die wunderbaren schnulzigen love songs zu präsentieren! "Endlich eine klare, reine Stimme die Jazz Texte richtig artikulieren lässt" so die SZ über Tricia Leonard, geboren in London, seit 10 Jahren in der Münchner Musikszene zuhaus. "Mit ihren klaren unverschnörkelten Balladen und humorvollen Swing-Nummern zaubert sie eine Atmosphäre "von längst vergessenen Zeiten" MM. Kurz gesagt: ein emotionaler Leckerbissen für alle - von frisch verliebten bis zu einsamen sogar bitteren Herzen. Wegen der romantische Stimmung hat sie versprochen weder böse Blicke auf die Musiker zu werfen noch auf der Bühne ins Micro zu fluchen. Sie wird auch auf keinen Fall 'Fever' singen. Weitere Informationen

Do. 15.02. 21 Uhr

Martin Seeliger & MANY MOONS

Martin Seeliger (saxes, fl, didgeridoo, comp), Angelika Vizedum (voc, perc, comp), Andrea Hermenau (p), Tiny Schmauch (b), Laszlo Demeter (dr), special guest: Stephan Birk (git).

Jazz ist Weltsprache geworden, durch seine Offenheit bekommt er eine ständige Runderneuerung. Mit dieser Idee gründete Martin Seeliger 1992 die Band MANY MOONS. Heute, nach zahlreichen Auftritten und drei CD-Produktionen, umfasst das Repertoire eine Fülle abwechslungsreicher Originalkompositionen und interessant arrangierter afroamerikanischer Standards. Dabei prägen viele Einflüße den Stil der Gruppe, gewachsen aus der Beschäftigung und Begegnung mit amerikanischen, asiatischen und afrikanischen Musikern. Voller Energie, transparent und klar breitet die Band die Vielfalt des Jazz auf einem farbigen Geflecht von Grooves und Klängen aus. "Das Leben schreibt ständig neue Geschichten - und so geht uns Musikern nie der Stoff aus, über den wir improvisieren können" (Martin Seeliger). Weitere Informationen

Sa. 17.02. 21 Uhr soul for your soul

Pea Jay - saved by soul

Curious Christian, Cool Conny und Charming Claudia (Vocals), Double Daniel, Dynamic Dirk und Alltime Oliver (Bläser), Fabulous Frank, Magic Marcus, Power Peter und Wonder Werner (Rhythmusgruppe).

Treibende Rhythmen, knackige Vocals und messerscharfe Bläsersätze – das ist es, was unzählige Musikliebhaber noch heute an den großen Stars und Songs aus der Soulära verehren. Namen wie James Brown, Otis Redding und die Temptations ziehen noch immer Millionen in ihren Bann und auf die Tanzflächen. Aus München, der heimlichen Hauptstadt des Soul, kommt eine Band, die dieses Erbe pflegt, kultiviert und in die Gegenwart transportiert: Pea Jay and The Peanuts featuring the Pea Honks, oder kurz und einfach Pea Jay. Hinter der Band stehen zehn Münchner Musiker, allesamt keine Unbekannten in der bayerischen Rock-, Jazz- und Soulszene. Mit drei Sängern, einem dreistimmigen Bläsersatz und der klassischen vierköpfigen Rhythmusgruppe bringen Pea Jay jeden Club zum Kochen. Weitere Informationen

Mo. 19.02. 21 Uhr soul for your soul

Troubleshooters

Sven Pohl, Sonja Noppenberger, Sabine Trinker, Silvia Paul (vocal), Christoph Krois (tp), Esmeralda Geis (tp), Christian Leibhard (ts), Dominik Bengel (bs), Helmut Berger (tb) Markus Negraszus (dr), Markus Faiss (git), Christoph Schneider (b), Markus Jehle (keys), Christian Eibel (perc).

Alles über Soul: Wer auf Wilson Pickett steht, Tower of Power mag oder zu den Blues Brothers abtanzt, ist bei den Troubleshooters richtig aufgehoben. Knackige Bläsersätze, eine groovende Rhythm-Section und zartschmelzender bis funkiger Soulgesang zeichnen die neue Formation aus München aus. Was ist Soul? Wenn Funk-Rhythmen auf Blues-Skalen treffen, wenn sich scharfe Bläser-Riffs gegen den Druck der Rhythmus-Gruppe stemmen, wenn die Wände wackeln und die Tische tanzen: Das ist Soul. Das Programm der Troubleshooters entführt in die sechziger Jahre, führt in einem Bogen über die Siebziger und die Achtziger bis hinein in die Neuzeit. Klassiker von Wilson Pickett, Aretha Franklin oder den Blues Brothers verbinden sich im Setup der Band harmonisch mit den auf die Tanzfläche treibenden Songs von Tower of Power, Incognito oder dem frühen Phil Collins. Stilsicher arbeiten sich die Troubleshooters durch die Jahrzehnte, mit einem stets geltenden versprechen: Soul macht Spaß, dem Dutzend oben auf der Bühne, den Hunderten unten im Saal. Weitere Informationen

Di. 20.02. 21 Uhr soul for your soul

Soulparty

Lipa Majstrovic (voc), Max Tiller (sax, keys), Johannes Daum (keys), Florian Riedl (ts), tba (tb), Michael Engelhardt (git), Matthias Engelhardt (b), Bastian Jütte (dr).

Soulparty: das ist die Band der Musiker Johannes Daum und Max Tiller. Sie haben eine Auswahl der besten Münchner Musiker um sich versammelt, um Musik zu machen für Kopf, Bauch und vor allem Beine. Dabei sind Covernummern die Ausnahme: das Programm besteht vorwiegend aus Eigenkompositionen. Haben alle Musiker ihre Wurzeln im Jazz geht es bei Soulparty vor allem um Funk, Soul und Groove. Vorbilder der Band sind Eddie Harris, Les Mc Cann, the Crusaders, Earth, Wind and Fire, TOP, King Curtis, Fred Wesley, Herbie Hancock, the Headhunters, the Yellowjackets, Bootsy Collins und natürlich Maceo Parker. Lassen Sie sich anstecken von der Energie, dem Charme und der Freude dieser Band - die richtige Band für den Kehraus! Weitere Informationen

Mi. 21.02. 21 Uhr

Aschermittwoch geschlossen

Do. 22.02. 21 Uhr

anna leman und band

Anna Leman (voc), Christian Gall (p), Chris Lachotta (b) und Wolfgang Peyerl (dr).

Anna's Musik ist sinnlich verträumt, ebenso frech und sexy, elegisch und sphaerisch. Die Texte mit Esprit auf englisch und deutsch spiegeln das Leben. Liebe, Leidenschaft, Alltagsfreuden und Alltagsleid sind ihre Themen. Die singt die bezaubernde Sängerin dem Zuhörer mit samtiger Altstimme und großer Intensität direkt ins Herz. Melodien mit Ohrwurmcharakter. Stilelemente mischen sich und finden ihren eigenen sound, mal transparent und jazzig, mal funkig und poppig. Christian Gall (p), Chris Lachotta (b) und Wolfgang Peyerl (dr) sind die Musiker, die sich Anna für ihr live-Projekt moonhours wünschte. Die drei Musiker ließen sich begeistern, und heute sind die vier eine Band, die durch starke Persönlichkeit, hundertprozentige Authenzität und Spielfreude ihr Publikum gewinnt, mitreißt und nicht mehr losläßt.Die Songs, die alle aus Anna Lemans Feder stammen, sind „Leben pur”. Man spürt die Tiefe und Kraft; Optimismus und Drama vereinigen sich. Der Zuhörer fühlt sich immer persönlich angesprochen und findet sich selbst in den Geschichten wieder. Ein heißer Tipp für coole Stunden. Weitere Informationen

Fr. 23.02. 21 Uhr highlight

Gianmaria Testa Trio 'da questa parte del mare'

Gianmaria Testa (voc, git), Nicola Negrini (b), Piero Ponzo (cl, sax, indisches harmonium)

Gianmaria Testa ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem der wichtigsten zeitgenössischen italienischen Liedermacher avanciert. Er ist ein populärer und raffinierter Musiker zugleich, ein Sänger mit einer vollen, verhangenen Stimme, die den puren Gesang zu seiner Stärke macht. Texte wie kleine Gedichte, und dazu Musik, die Tango, Bossanova, Jazz, Habanera und Walzer vereint und warme, intensive Suggestionen weckt, die einen mitreißen. "Seine im Plauderton zur akustischen Gitarre vorgetragenen Lieder haben den Charme des mediterranen Intellektuellen, der Chanson mit Canzone verknüpft und dafür aus dem lyrischen Fundus von Generationen schöpft. Liebe und Verlust, Freude und Abschied – kleine Themen werden bei Testa zu großen Liedern, melancholisch, mit einem Hauch von Ironie, der Poesie des Alltags auf der Spur." Süddeutsche Zeitung Weitere Informationen

Sa. 24.02. 21 Uhr

Wanja Slavin Quintet plus Médéric Collignon (tp, voc)

Médéric Collignon (tp, voc), Wanja Slavin (sax, cl), Karsten Hochapfel (git, cello), Ronny Graupe (git), Robert Landfermann (b), Christian Lillinger (dr).

Jazz bekommt „eine Fortsetzung, die zwar die Tradition nicht leugnet und doch die musikalische Gattung neu definiert“ (SZ über ein Konzert des Wanja Slavin Quartetts) Durchaus Ähnliches ist in der aktuellen großen Formation des erst 23-jährigen Saxophonist zu erwarten, der mit dem Stimmkünstler und Trompeter Médéric Collignon einen Musiker eingeladen hat, der kompromisslos und hochvirtuos an der Grenze zwischen dem Erschaffen von Klangwelten und der Zerstörung derselben wandelt und mit unerschöpflicher Energie avantgardistische Akzente des zeitgenössischen französischen Jazz setzt. Komplexe Kompositionen stehen raumgreifenden Improvisationen in bester Free Jazz Tradition gegenüber, zelebriert von sechs Musikern, von denen jeder an sich ein Eregnis ist und die in diesem Projekt völlig gleichberechtigt ihre eigenen Sprachen sprechen können. In diesem Ensemble potenzieren sie ihre Möglichkeiten zu einer musikalischen Kraft, die ihresgleichen sucht. Dem Ensemble ist gemeinsam eine ungebändigte Spielfreude, die sich nicht um Konventionen schert, eine Ästhetik, die verstörend sein kann, die aber immer authentisch ist und –am Wichtigsten- eine absolute Kompromisslosigkeit in dem Streben nach Wahrhaftigkeit in der Musik. Weitere Informationen

So. 25.02. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Philipp Stauber (git)

siehe 04.02.. Weitere Informationen

Mo. 26.02. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra Gastsolist Axel Kühn (ts)

Heute wird erneut der Gastsolist Axel Kühn dem HRJO das I-Tüpfelchen aufsetzen. Schon in den 80er Jahren zählte er zum festen Stamm der "Sax und Brass Big Band" von Harald Rüschenbaum. Inzwischen spielte er mit Sammy Nestico, Rob McConnell, Bob Florence, Toots Thielemanns, The New York Voices, Bob Curnow, Till Brönner, Joo Kraus, Buddy de Franco, Alan Harris, James Morrison u.a.. Seit Jahren ist Axel Kühn festes Mitglied der SWR- und der Thilo Wolf-Big Band. U.a. schätzten Udo Lindenberg und Konstantin Wecker den vielseitigen Saxofonisten, ebenso das Bayerische Fernsehen, wo er der 'Grünwald Freitagscomedy' und der Serie 'Die Komiker' regelmäßig seinen Ton leiht. Weitere Informationen

Di. 27.02. 21 Uhr jazz made in Italy

Andrea Marcelli Quartet featuring Wolfgang Lackerschmid

Serge Forte (p), Wolfgang Lackerschmid (vib), Davide Petrocca (b), Andrea Marcelli (dr, comp, arr).

"Ich habe immer daran geglaubt," so Andrea Marcelli, "dass eines der elementarsten Dinge des Lebens darin besteht, hinter dem Schein zu graben bis man das Wesen und die Bedeutung der Realität, die einen umgibt, begreift. Das ist auch der Sinn von „Beyond the blue“, durch die Musik die eigene innere Welt auszudrücken." Das Trio wird Kompositionen von Marcelli sowie Bearbeitungen von bekannten italienischen Stücken, u.a. auch von Pergolesi und Scarlatti spielen. Heute zu Gast: der Vibraphonist Wolfgang Lackerschmid. Konzert in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut München. Weitere Informationen

Mi. 28.02. 21 Uhr

Abi Wallenstein - Hubert Hofherr Duo

Abi Wallenstein (git, voc), Hubert Hofherr (harmonica)

Abi Wallenstein (git, voc), der 'Vater der Hamburger Blues-Szene', gilt seit den 60er Jahren als eine der führenden Stimmen im Blues. Sein unnachahmliches Gitarrenspiel, von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Melodielinien gekennzeichnet, erweist sich als komplex und vielschichtig. Mit souveräner Bühnenpräsenz und authentischem Bluesgesang erobert er in kürzester Zeit jedes Publikum. Das temperamentvolle, äußerst virtuose Bluesharpspiel Hubert Hofherrs (harmonica) ergänzt sich hierzu prächtig. Ein Muss für alle Bluesfreunde! Weitere Informationen

Do. 01.03. 21 Uhr CD Präsentation

Klaus Ignatzek - Susanne Menzel 'In-tandem' & Band

Klaus Ignatzek (p), Susanne Menzel (voc), Johannes Enders (sax), Peter Cudek (b), Sebastian Merk (dr).

Im März 2007 befindet sich die Band um Klaus Ignatzek und Susanne Menzel auf Tournee, auf welcher die CD „IN-TANDEM“ vorgestellt wird. Das Repertoire der Band besteht vorwiegend aus eigenen Kompositionen des international renommierten Pianisten und Komponisten Klaus Ignatzek. Eine besondere Note erhält die Musik durch die Sängerin Susanne Menzel. Ihr warmes Timbre und ausdrucksstarker Gesang geben den Kompositionen einen besonderen Charme. Mit klarem Stimmsound erweckt Sie die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer und gewinnt ein wachsendes Publikum für sich. Alle Texte der aktuellen CD-Produktion „In-Tandem“ wurden ausschließlich von Susanne Menzel verfasst. Die Musiker der Tournee-Band 2007 gehören seit Jahren zu den Spitzenmusikern der europäischen Jazzszene. Johannes Enders (sax), Peter Cudek (b) und Sebastian Merk (dr) haben sich in vielen unterschiedlichen Besetzungen, durch unzählige Konzerte und CD-Einspielungen, u.a. international einen Namen gemacht. Grooviges Zusammenspiel, interessante Rhythmen, waghalsige Improvisationen und immense Spielfreude sind ein besonderes Markenzeichen der Musiker um Klaus Ignatzek und Susanne Menzel, welche Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. Weitere Informationen

Fr. 02.03. 21 Uhr presented by JAZZTHING

[re:jazz]

Inga Lühning (voc), Oliver Leicht (sax), Hanno Busch (git), Matthias Vogt (p), Heiko Himmighoffen (perc), Andreas Manns (b), Volker Schmidt (dr).

Das Septett [re:jazz], die international erfolgreichste moderne Jazzformation Deutschlands mit bisher sechzigtausend verkauften CDs, geht mit neuer CD auf Promo-Tour. Erneut haben die Musiker um den Pianisten und Arrangeur Matthias Vogt und die Sängerin Inga Lühning Club-Classics im [re:jazz]-Sound zu neuem Leben erweckt. Jetzt kitzeln sie die bislang verborgene Jazzseele aus House-Hits wie Joe Smooths „Promised Land“ und Jaydees technoiden „Plastic Dreams“ oder aus einer Dance-Hymne wie Ce Ce Penistons „Finally“. Sie machen Coldcuts „People Hold On“ zum Big Band-Swing und latinisieren Herbie Hancocks „Rockit“ in zeitlupenreine Regionen. Origineller und authentischer als Nouvelle Vague oder Paul Anka, um nur zwei ihrer prominentesten Epigonen zu nennen. Daneben glänzen auch eigene Kompositionen. Fernab von kurzfristiger Novelty schaffen die Musiker von [re:jazz] ihre zeitgemäßen und zeitlosen, angenehm akustischen Jazzversionen. Die klassischen Songs und ihre jetzt schon klassisch klingenden Eigenkompositionen setzen neue Standards und Akzente. Gekonnt und gut, mit Gefühl und Geschmack. Weitere Informationen

Sa. 03.03. 21 Uhr Matthias Spillmann Jazz Septet «same pictures - new exhibition»

mats-up

Matthias Spillmann (tp, flh, arr), Bernhard Bamert (tb, arr), Domenic Landolf (ts, cl, bcl), Thomas Lüthi (ts, ss, cl), Léo Tardin (p, moog), Patrice Moret (b), Dominic Egli (dr).

«mats-up» entstand 1999 mit der Idee, den orchestralen Klang mit dem spontanen Ausdruck und der Interaktion einer kleinen Gruppe zu verbinden. Die unkonventionelle Besetzung mit vier Bläsern und Rhythm Section offeriert einen unerschöpflichen Reichtum an Klangkombinationen, die geschickt genutzt werden: «mats-up» spielt weitschweifende Miniatursymphonien aus der Feder des Trompeters Matthias Spillmann, in denen sich komponierte und improvisierte Passagen die Hand geben. Die energiegeladenen Rhythmen des Jazz und afrikanischer Herkunft verschmelzen mit den romantischen, manchmal abstrakten Melodiebögen Spillmanns zu einer sehr eigenständigen und faszinierenden Klangsprache. «Bilder einer Ausstellung» des russischen Komponisten Modest Mussorgsky ist in der Orchesterbearbeitung von Maurice Ravel wohl eines der meistgespielten und beliebtesten Stücke der klassischen Orchesterwelt. So ist auch der Jazztrompeter Matthias Spillmann bereits in seiner Kindheit dem knorrigen Gnom, dem wehmütigen Alten Schloss und dem Charme der streitenden Kinder der Tuilerien erlegen. Und wie die meisten Jazzmusiker ihr Handwerk lernen, hat er dieses Stück kennen gelernt: Noch bevor er als Jugendlicher Solos von bedeutenden Jazztrompetern kopierte, versuchte er das berühmte Trompetensolo, das Ravels Version eröffnet, nach Gehör nachzuspielen. Weitere Informationen

So. 04.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

Der furiose Sava Medan spielt den Kontrabass auf eine außergewöhnlich rhythmische und höchst virtuose Art, zur Freude vieler Einsteiger! Weitere Informationen

Mo. 05.03. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchener Jazzmusiker Harald Rüschenbaum ist mit den Know-How von 25 Jahren Bigband-Leitung der begeisternde Praktiker, der sein Jazz Orchestra vom Schlagzeug aus leitet. Jazz-Stücke aus der Feder der Bandmitglieder erfahren ihre Uraufführung meist in der Unterfahrt und erobern sich schnell ihren 'Standard-Platz' bei den treuen Fans. Spannung und Abwechslung sind garantiert! Weitere Informationen

Di. 06.03. 21 Uhr in Kooperation mit dem Institut Français Munich & dem Bureau Export de la Musiqu

Franck Amsallem Trio

Franck Amsallem (p), Karl Jannuska (b), Thomas Bramerie (dr)

Obwohl er im Konservatorium Saxophon lernt, war seine große Leidenschaft schon immer das Klavierspielen. Aufgewachsen mit der Musik von Ray Charles und Glenn Miller hat das junge Talent Blues und Swing im Blut, wird schnell ein gefeierter Pianist und Komponist, studiert am Berklee College in Boston und bringt mit 28 „Out a Day“ heraus, wobei er das erste Mal als Bandleader fungiert. Nach diesem Durchbruch wird er von der internationalen Presse hochgelobt, umreist die Welt, ist auf allen großen Jazz-Festivals willkommener Gast und begeistert seine Zuhörer mit harmonisch Klavierklängen voller Energie. Weitere Informationen

Mi. 07.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Berlynatic Arkestra

Valentin Gregor (violin, viola, voc), Victor Alcántara (piano, voc)

Ein Duo, das wie ein groovendes Orchester klingt? Sie sind „die“ Neuentdeckung aus der Hauptstadt: Valentin Gregor und Victor Alcántara. Mit ihrem ab 23.3. auf CD erhältlichen BERLIN SONG BOOK (GLM) - eine Mischung aus Jazz, Pop und klassischer Musik - berühren sie den Zuhörer durch leidenschaftliche Melodien und begeistern durch feurige Rhythmen. Ihr herrliches Spiel, kombiniert mit zweistimmigen Gesangsparts, malt ein faszinierendes Bild Berlins. Die beiden Musiker haben bereits in unterschiedlichsten Projekten auf sich aufmerksam gemacht. So hat Valentin Gregor nach erfolgreichen zwei US-Jahren mit Herb Geller und Stephane Grappelli konzertiert und gilt als einer der technisch und vor allem rhythmisch versiertesten Jazzgeiger überhaupt. Victor Alcántara, schon in jungen Jahren mit zahlreichen ersten Preisen bei Klavierwettbewerben ausgezeichnet, wirkte in den letzten Jahren als Filmkomponist und Studiomusiker und widmet sich derzeit verstärkt der Arbeit an seinen Liveensembles. Ein visionärer Dialog zweier Spitzenmusiker inspiriert vom orchestralen Soundtrack der Großstadt - BERLYNATIC ARKESTRA. Weitere Informationen

Do. 08.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Aki Takase - Silke Eberhard Duo

Aki Takase (p), Silke Eberhard (sax, cl).

"Ornette. Coleman. Anthology" Frühe Kompositionen (1958-1968). Im Jahre 2000 hat Takase die Altosaxfonistin Silke Eberhard zu ihrem, anläßlich des Berlin Jazzfestes durchgeführten Projectes "APRIL" (Terri Lyne Carrington dr, Anne Mette Iversen bass, Ingrid Jensen tp, Annie Whitehead tb) eingeladen, mit ihr Tourneen in Europa unternommen und ist mit ihr bei zahlreichen Konzerten und Clubgastspielen aufgetreten. Gelegentlich ist Silke Eberhard auch Mitglied beim Projekt "Tristano 317". Aki Takase und Silke Eberhard spielen als Duo Ornette Colemans frühe Kompositionen von 1958-1968. Sie haben diese ausgezeichneten Meisterwerke ausgewählt, um sie in einer eigenen, neuen Interpretationen aufzuführen. Weitere Informationen

Fr. 09.03. 21 Uhr jazz in spanien

Raynald Colom Quartet

Raynald Colom (tp, flh), Abe Rábade (p, keys), Tom Warburton (b), Marc Ayza (dr).

Die musikalische Qualität, die Raynald Colom mit seinem ersten Album "My fifty one minutes" gezeigt hat, steht für die erfreuliche Entwicklung des spanischen Jazz und seine wachsenden Erfolge im In- und Ausland. Mit Colom ist zudem ein kreativer und stilsicherer junger Musiker auf den Plan getreten, der sich an die Spitze einer neuen Generation von Jazzmusikern gestellt hat. Das neueste Projekt des Raynald Colom Quartets setzt kraftvoll, elegant und subtil auf eine Balance zwischen exakter Komposition und Spontanität. Raynald Colom und der junge galizische Pianist Abe Rábade öffnen mit harmonischen bis hin zu wilden Grooves einen weiten musikalischen Fächer von Klangfarben. In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes Weitere Informationen

Sa. 10.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen - Bridge to Turkey Music Festival 2007

Dandadadan (Istanbul)

Korhan Futaci (sax, voc); Berke Ozcan (drums); Burak Irmak (keys); Feryin Kaya (b)

Dandadan sorgt zur Zeit für Furore in Istanbul mit ihrem ersten Album “Sen bana birini android“, welches Ende 2006 veröffentlicht wurde. Saxophone mit Gitarrenverstärker und -effekten, wilde Vocals, rockige Basslines, harte Beats und analoge 70er Jahre Keyboards sorgen für eine bunte Mischung aus leidenschaftlich-experimenteller Musik und dem Charme der Millionen-Metropole Istanbul. Weitere Informationen

So. 11.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 4.3.. Weitere Informationen

Mo. 12.03. 21 Uhr Jubiläumstournee - 30 Jahre Bass Drum Bone

Bass Drum Bone

Mark Helias (bass), Gerry Hemingway (drums), Ray Anderson (trombone)

Dieses Trio höchst renommierter Individualisten aus dem Grenzland zwischen Jazz und zeitgenössischer Kammermusik kann heuer sein 30-jähriges Jubiläum feiern und präsentiert sich dabei in einer Spielfreude, die jedes Konzert zum Erlebnis werden lässt. Ray Anderson, der im wichtigsten amerikanischen Jazzmagazin "Down Beat" schon x-mal zum "Posaunisten des Jahres" gewählt wurde, ist durch die Zusammenarbeit mit Anthony Braxton bekannt geworden, schrieb mit der witzigen Avangarde-Funk-Band "Slickaphonics" Geschichte und demonstriert in vielen eigenen Bandprojekten und als Solist großer Ensembles nicht nur seine enorme stilistische Bandbreite, sondern auch seine stupende Technik, die ihn alle Möglichkeiten auf der Posaune ausloten lässt. Bassist Mark Helias steht ihm in Sachen Kreativität, Energie und Spielwitz in nichts nach. Er hat mit dem "Who is Who" des zeitgenössischen Jazz in seiner gesamten Bandbreite gespielt – von Maceo Parker über Joe Lovano bis Cecil Taylor, leitet aber auch zahlreiche eigene Projekte. Der dritte im Bunde, Schlagzeuger Gerry Hemingway, ist wie Helias ein früher Weggefährte von Anderson. Er schöpft als Avantgardist aus allen Quellen der Jazztradition, der Klassik und der ethnischen Musik und versteht es, außergewöhnliche Techniken miteinander zu kombinieren und neue Sounds zu zaubern. Weitere Informationen

Di. 13.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

David Friesen Duo

David Friesen (b), Larry Koonse (git)

Ein kurzer Blick über die riesige Diskographie des Kontrabassisten David Friesen liest sich wie ein Who’s who des Jazz. Mit einem Übermass von sechszig Alben als Leiter oder Co-Leiter und zahllosen Aufnahmen hat David mit viel zu vielen Künstlern gearbeitet, um ihre Namen hier aufzulisten. Wenn man ein paar Namen zufällig aus einem Hut zieht, tauchen Spieler wie Ralph Towner, Chick Corea, Joe Henderson, Paul Horn und Mal Waldron auf. Der Journalist Thomas Conrad schrieb in Jazz Times über das Duo Friesen/Koonse: "David Friesen and Larry Koonse…there is remarkable continuity of mood, tone and texture. Larry Koonse shares many of Friesen’s best qualities…harmonic erudition, melodic subtlety, active listening skills and a gift for lines of elaborate extension that still converge. The connection between these two is such that they seamlessly, sometimes almost indistinguishably, share the narrative of every song." Weitere Informationen

Mi. 14.03. 21 Uhr Deutschlandfunk-Mitschnitt

Frederik Köster Quartet plus Paul Heller

Frederik Köster (tp), Tobias Hoffmann (g), Robert Landfermann (b) Ralf Gessler (dr) plus Paul Heller (sax).

Seit Oktober 2003 gibt es das Quartett um Frederik Köster, indem neben dem Kölner Trompeter noch Tobias Hoffmann (g), Robert Landfermann (b) und Ralf Gessler (dr) spielen. Das Repertoire der Band besteht größtenteils aus Eigenkompositionen von Frederik Köster, der wie die anderen Bandmitglieder an der Hochschule für Musik Köln ein Jazzstudium absolvierte. Stilistisch orientiert sich die Band an modernem Jazz und experimentiert mit jazzverwandter Musik aller Art. Das erste Album des Quartetts "Constantly Moving" ist im Herbst 2006 auf dem Kölner Label Double Moon Records in der Reihe "Next Generation" erschienen. "... Der junge Trompeter besticht zwischen Mainstream und Groove mit Kompositionen auf der Höhe der Zeit, ausgereifter Technik, variablem Sound und zupackender Kraft. Keine Frage: Jede Menge Zukunft im Nachwuchslager!" (Jazzpodium). Nicht nur das Jazzpodium glaubt an die große Zukunft dieser Band, der Deutschlandfunk reist mit der Band aus Köln an, um das "Auswärts-Spiel" der Band zu dokumentieren. Weitere Informationen

Do. 15.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Ahmed El-Salamouny & Pedro Tagliani Duo

Ahmed El-Salamouny & Pedro Tagliani (git) plus Gilson de Assis (perc)

Virtuose brasilianische Musik für zwei Gitarren: Samba-Bossâ-Chôro. Der neue Duo-Partner von Ahmed El-Salamouny, der aus Porto Alegre in Brasilien stammende Gitarrist Pedro Tagliani, bringt mit brillierenden Improvisationen eine Prise Jazz in das Programm. Das ergibt eine faszinierende Kombination mit dem filigranen klassischen Spiel von Ahmed El-Salamouny. Gespielt werden eigene Werke, aber auch Stücke von Hermeto Pascoal, Baden Powell und anderen. Begleitet werden die beiden Gitarristen von Gilson de Assis (Brasilien) an der Percussion. Weitere Informationen

Fr. 16.03. 21 Uhr highlight

Jason Moran & The Bandwagon

Jason Moran (p), Tarus Mateen (b), Nasheet Waits (dr).

Manche sehen in Jason Moran die Zukunft des Jazz. Jason Moran hat einen individuellen Kurs zwischen Neo-Traditionalismus und Zeitgeist entwickelt. Seine Vorgänger am Piano hat er gewissenhaft studiert - von Art Tatum bis Thelonious Monk und McCoy Tyner - doch ist die Jazztradition für ihn nicht denkbar ohne revolutionäre Musiker wie Muhal Richard Abrams, Jaki Byard oder Andrew Hill, die er zu seinen Lehrern wählte. Heute beherrscht er alle Stile vom Stride Piano bis zum Free Jazz. Mit seinem Trio "The Bandwagon" stellt er seit einigen Jahren eigene Kompositionen überzeugend und selbstverständlich neben Ellington, Brahms oder die Musik seiner Generation, den Hiphop. Weitere Informationen

Sa. 17.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night - Celebrating The Mahavishnu Orchestra

radio.string.quartet

Bernie Mallinger (violin), Johannes Dickbauer (violin), Cynthia Liao (viola), Asja Valcic (cello)

"Die wirkliche Überraschung des mit 32 Veranstaltungen prall besetzten Berliner Jazzfestes 2006 kam aus Österreich. Die Wiener Konzeptdenker schöpfen das dynamische Spektrum, den Farbenreichtum und die Nuancenvielfalt ihres Mediums bis an die Grenzen aus, was den herb-energischen Originalen zu Weite und Spiritualitätverhilft" - so die Süddeutsche Zeitung über das radio.strinq.quartet, die im vergangenen Herbst in Berlin ihr Projekt celebrating the mahavishnu orchestra einem begeisterten Publikum vorstellten. Mit Arrangements von John McLaughlin’s Kompositionen aus den 70er Jahren greift das Wiener Quartett ein Thema auf, dass viele ehemalige Mahavishnu-Fans neugierig macht. Da spalten sich natürlich gleich die Geister: Kann man denn die ungestüme Klanggewalt des Original "Mahavishnu-Orchestra" überhaupt auf den klassischen Klangkörper Streichquartett übertragen? Doch John McLaughlin selber zerstreut die Zweifel restlos: überzeugt von der Ausführung und der spielerischen Qualität des radio.string.quartet, widmet er dem Album sogar persönlich die Linernotes. Weitere Informationen

So. 18.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 4.3.. Weitere Informationen

Mo. 19.03. 21 Uhr Big Band Night

Uptown Orchestra spezial guest Ronnie van Lankeren (voc)

Rich Laughlin (tp, musikalischer Leiter), Christoph Hörmann, Florian Riedl, Max Tiller, Stefan Zenker (saxes), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber (tp), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Auwi Geier (tp), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Bastian Jütte (dr).

Mit vier Jahren stand Ronnie van Lankeren bereits auf der Bühne. Seine ersten Banderfahrungen machte er mit 14 Jahren. Derzeit 'spezial guest' beim Uptown Orchestra. Die Band, unter musikalischer Leitung des Trompeters Rich Laughlin, erinnert nicht nur in ihrer Zusammenstellung an die großen amerikanischen Ensembles aus der Blütezeit des Swings: Jeder der Musiker ist zugleich ein fantastischer Solist und in der Jazzszene bekannt – wie etwa der Trompeter Franz Weyerer, der mit seinem Quintett regelmäßig in der Unterfahrt zu Gast ist. In der neuen Konstellation mit dem holländischen Sänger laufen Instrumente und Stimme gemeinsam zur Höchstform auf. Vocaljazz und Big Band Sound vom Feinsten – in all seinen Varianten. Weitere Informationen

Di. 20.03. 21 Uhr

Tango Sur

Margit Wöhrle (acc), Petra Amasreiter (violine), Andy Mayr (git), Max Osvald (p), Gary Todd (b)

Tango Sur interpretiert die heiße Musik des Tango unter Verwendung von Kompositionen von Astor Piazzolla, Gardel, Villoldo, Blanco, Rodriguez und eigenen Stücken. Tango sur bedient sich einer musikalischen Sprache, die sowohl rhythmische und melodische Merkmale traditioneller Tangomusik als auch moderne Elemente des zeitgenössischen "Tango Nuevo" mit Einflüssen des Jazz, sowie der klassischen Moderne eines Bartok. Die fünf Musiker zeigen, wie zeitlos und temperamentvoll sich diese Musik anhört. Weitere Informationen

Mi. 21.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Alcántara-Grizelj Duo special guest Rudolf Roth

Rafael Alcantara (voc, sax), Vlado Grizelj (git, effects) special guest: Rudolf Roth (perc).

Spanische und arabische Lieder gespielt und gesungen vom Jazzduo Alcántara-Grizelj. Das ergibt einen unverwechselbare Mischung aus arabisch gefärbtem Jazz und spanisch-arabischer Lyrik. Es entsteht ein eigener Sound, der bei dem vielstimmigen Eindruck einen vergessen macht, dass nur 2 Musiker auf der Bühne stehen: Der Sänger und Saxophonist Rafael Alcántara und der Gitarrist Vlado Grizelj mitsamt Loopstation und Effektgeräten. Der Name Alcántara ist Teil der arabischen Hinterlassenschaft in Spanien. Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln verbrachte Rafael Alcántara 3 Jahre in Spanien und dann folgten Reisen nach Ägypten. In der Auseinandersetzung mit der arabischen Sprache entdeckte er wie stark die spanische Sprache von ihr durchdrungen ist, und diese Verbindung setzte er wiederum auf eigene Weise musikalisch um. So stellt er spanische Lieder in arabischen Kontext und umgekehrt. Special guest an diesem Abend ist der Münchener Schlagzeuger und Percussionist Rudolf Roth. Weitere Informationen

Do. 22.03. 21 Uhr

Eric Schaefer & Demontage

Daniel Erdmann (ts, fl, bs), Micheal Thieke (as,acl, cl), Michael Enderson (tp), Johannes Fink (b), Eric Schaefer (dr)

Geheimtipp trifft es nicht wirklich. Der Schlagzeuger Eric Schaefer ist einer von den jungen Grenzgängern der Berliner Szene, den man bei so unterschiedlichen Bands wie den Trios von Michael Wollny und Carsten Daerr auf der einen Seite, und eigenen Projekten wie dem Quintett Demontage auf der anderen wieder findet. Er ist einer, den man sich merkt, wenn man ihn einmal auf der Bühne mit seinem bunten Instrumentarium der Klangerzeugung erlebt hat. Und er ist einer, der munter an den Ausdrucksgewohnheiten der Avantgarde sägt, sie zerlegt und mit lakonischem Ernst wieder neu zusammensetzt. „Cut & Paste Poetry“ ist daher ein Experimentierfeld, das Ausflüge in konträre Richtungen zulässt und den Musikern ebenso Freiheiten bietet, wie es sie wieder in klar ausnotierte Passagen zurückführt. Diese Methode der kommentierenden Komprovisation ist zwar nicht neu, hat aber jenen typischen Berliner Humor, der trocken und ein wenig überkandidelt den ganzen Kosmos der stilistischen Möglichkeiten für sich beansprucht. Ralf Dombrowski, Jazz thing 61 Weitere Informationen

Fr. 23.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Susan Weinert & Martin Weinert 'Synergy'

Susan Weinert (acoustic nylon-string guitar), Martin Weinert (acoustic bass)

Als Mike Mainieri, musikalischer Kopf der legendären New Yorker Band Steps Ahead, zum ersten Mal Susan Weinert's Gitarrenspiel hörte hielt er es nicht für möglich, daß eine Frau so kraftvoll spielen konnte und engagierte sie spontan für eine Tour mit seiner Band. Ihm gefiel vor allem neben dem kraftvollen Stil ihre Eigenständigkeit und den Journalisten diktierte er in die Feder: „Susan has carved out her own niche in the cluttered world of guitarists. International recognition is at her doorstep!“ So sollte es kommen, denn mittlerweile ist die energiegeladene Powerfrau um die halbe Welt gereist mit ihrer Gitarre und ihren Songs. Ihr kraftvoller Stil, ihre virtuose Technik und ihre anspruchsvollen, innovativen Kompositionen lassen überall auf der Welt begeisterte Fans und staunende Kritiker zurück. Mit ihrem neuen Programm "Dancing on the water" greift sie den Faden ihres erfolgreichen Akustikalbums "Synergy" wieder auf. Zusammen mit Martin Weinert am Kontrabass läuft sie zu großer Form auf und präsentiert eine große Bandbreite neuer Kompositionen. Gefühlvolle Balladen, tanzende Latinrythmen und energiegeladene Soul-Funk-Grooves gestalten das Programm sehr abwechslungsreich und spannen den Bogen noch weiter als auf dem Vorgängeralbum. Aus jeder Note springt die überschäumende Spielfreude hervor und die Leidenschaft des Vortrages zieht bereits nach wenigen Augenblicken die Zuhörer in ihren Bann. Weitere Informationen

Sa. 24.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen - Bridge to Turkey Music Festival 2007

Fidan (Amsterdam) & Projektil (München) - Doppelkonzert

Fidan: Esra Dalfidan (vocal), Tobias Klein (bcl), Franz von Chossy (piano), Sean Fasciani (doublebass), Uli Genenger (drums). Projektil: Semih (git), Otti Osthold (keys), Onur Ugurluel (b), Fabian Füss (dr).

Fidan: Jazz music influenced by eastern elements! Als Türkin in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein ist eine der wesentlichen Quellen, aus der Esra Dalfidan die Inspiration schöpft, um ihre Musik zum Ausdruck zu bringen. Ihre Kompositionen sind gekennzeichnet durch ein breites stilistisches Spektrum an Jazz, Einflüssen von folkloristischer, klassischer, sowie zeitgenössischer Musik, die teilweise auch anhand indischer Konzepte im Bereich Rhythmik, Polyrhythmik und Melodik verwirklicht wird. Die Stimme dient hierbei als Mittel ihrer Wahl, um all dies umzusetzten. Ergänzt und vervollständigt wird dieses Konzept durch die Musiker, die sie für die Realisation ihrer Musik ausgewählt hat. Alle Mitglieder der Band leben in Amsterdam. Esra Dalfidan hat soeben die "Dutch Jazz Vocalisten Concours 2007" gewonnen. Projektil: Projektil steht für eine Combo aus Münchner Musikern, die ihr musikalisches Vokabular aus Stilen wie Jungle, Dub und Soul schöpft. Einflüsse aus dem Jazz der 70er Jahre bilden die Grundlage der komplexen Arrangements, die jedoch viel Freiraum für Improvisation lassen. Geprägt durch Vintage Keys wie Fender Rhodes, Clavinet und Moog Prodigy einerseits und effektvoll verfremdete Bass- und Gitarrenklänge andererseits entsteht in Kombination mit druckvollen "handmade" Beats ein energetischer und angenehm organischer Sound. Die Musiker sind auch in anderen Bands aktiv, mit denen sie u.a. im Vorprogramm von Erykah Badu, Söhne Mannheims, Macka B und Carlos Santana mitwirken durften. Weitere Informationen

So. 25.03. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Sava Medan (b)

siehe 4.3.. Weitere Informationen

Mo. 26.03. 21 Uhr Big Band Night

Al Porcino Big Band

Immer wieder ein highlight der Big Band Night am Montag: Al Porcino ist eine lebende Jazz-Legende. Er hat mit allen ganz Großen des Jazz gespielt: Louis Prima, Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Stan Kenton, Buddy Rich und vielen mehr. Seine Band mit 16 Spitzen-Musikern der Szene swingt kompromisslos die besten Arrangements der Bigband-Ära. Ein absolutes Highlight für den Jazz-Liebhaber! Weitere Informationen

Di. 27.03. 21 Uhr US TWO - Duokonzerte im Monat März

Wolfgang Muthspiel - Brian Blade Duo 'friendly travelers'

Wolfgang Muthspiel (git), Brian Blade (dr)

Das Aufeinandertreffen der beiden Ausnahmemusiker Brian Blade und Wolfgang Muthspiel ist ein besonderes Ereignis. Hört man die improvisatorischen Dialoge des Duos, liegt der Gedanke an eine ideale musikalische Partnerschaft nahe. Es gibt Musiker, deren Klänge eine spezifische Atmosphäre erzeugen, in der die Musik unaufhörlich wachsen kann. Zu ihnen gehört der Schlagzeuger Brian Blade, ein junger Meister, der das Geschehen mit immer neuen Impulsen versorgt und weiterträgt. Das feine Gewebe seines Spieles ist strukturell hochkomplex, nahezu frei von Patterns (Mustern), und erscheint doch immer zur selben Zeit leichtfüßig, körperhaft und lebendig. Der österreichische Gitarrist und Komponist Wolfgang Muthspiel wurde 2003 von einer internationalen Jury zum „European Jazzmusician of the Year“ gewählt. Seine Virtuosität und musikalische Sensibilität verleihen seinem Spiel eine eigene Sprache, die eine Vielzahl von musikalischen Einflüssen bündelt. Die Frankfurter Allgemeine schrieb über den ersten Auftritt von Blade/Muthspiel:"...Das gilt noch mehr für das wundervolle Duo Wolfgang Muthspiel/Brian Blade. Der Amerikaner, mit einiger Berechtigung als "Schlagzeuger der Zukunft" bezeichnet, kreiselte mit dem österreichischen Gitarristen zueinander, auseinander, in einem Beziehungsgeflecht voller Eigensinn und unvermuteter Übereinkünfte - Blade als der perkussiv singende Sensibilist mit seinen typischen Miniexplosionen und dieser merkwürdigen Fragmentierung des Swing, ohne ihn aufzulösen; und Muthspiel mit einem unendlichen abendländischen Erfahrungshorizont zwischen Atonalität und liedhafter Zärtlichkeit." Weitere Informationen

Mi. 28.03. 21 Uhr US TWO - Duo Konzerte im Monat März

Helmut Kagerer - Andreas Dombert Duo

Helmut Kagerer (git), Andres Dombert (git)

Jazz kennt keine Generationsbarrieren. Das belegt seit fünf Jahren eindrucksvoll auch das aus Helmut Kagerer und Andreas Dombert bestehende Duo "The Night Of Jazz Guitars". Während Kagerer bereits seit 1990 Dozent für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik in Nürnberg ist, diverse Auszeichnungen gewinnen (u.a. den Bayerischen Staatsförderpreis) und mit Weltstars wie Attila Zoller, Jimmy Cobb, Red Holloway spielen konnte und in seiner beeindruckenden Karriere an deutlich über 30 CD-Produktionen mitwirkte, fällt die musikalische Vita seines jüngeren Mitmusikers noch vergleichsweise bescheiden aus. Noch. Denn eines ist sicher – auch Andreas Dombert wird seinen Weg gehen. Seit 2002 ist er Preisträger des Kulturförderpreises und Mitglied des Bundesjugend-Jazz-Orchesters, seit dem letzten Jahr ist er Dozent an der Ludwig-Maximilian Universität München. Auf ihrer Tour stellen die zwei Virtuosen ihre CD "Night of Jazz Guitars" (jazz4ever-records) vor, die von Archtop-Germany zur Platte des Jahres nominiert wurde und von der der bekannte Jazz-Kritiker Alexander Schmitz bescheinigt: "beeindruckend, begeisternd, hinreissend". Gemeinsam mit ihren beiden Gibson L5 frönt der fingerfertige Zweier der schieren Lust an der Improvisation – stets auf der Suche nach den schönsten Akkorden und Melodien. Mal lyrisch verträumt, mal bluesig ausgelassen. Immer aber voller Seele und Liebe zur Musik. Ein Jazz-Highlight! Weitere Informationen

Do. 29.03. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Florian Ross Trio

Dietmar Fuhr (b), Jonas Burgwinkel (dr), Florian Ross (p, comp)

Florian Ross geht gerne ungewöhnliche Wege: Geboren 1972, studierte er Klavier und Komposition in Köln, London und New York bei John Taylor, Joachim Ullrich, Bill Dobbins, Django Bates, Don Friedman und Jim McNeely. Während es vielen seiner europäischen Kollegen als Tugend gilt, sich vom mainstream zu distanzieren, ist ein anderes Lager bemüht, die amerikanische Jazz-Tradition möglichst authentisch in Europa fortzuführen - wie wohltuend hebt sich in diesem oft peinlich programmatischen Kontext die Musik von Florian Ross ab. Er setzt sich eben nicht nur einfach über Demarkationslinien hinweg, sondern übersetzt Aspekte der Tradition in eine Sprache der Gegenwart. Zum Desinteresse am "Höher-Weiter-Schneller" paßt seine Vorliebe für tiefere Tonregionen und wärmere Klangfarben. Für Töne, deren Farben zwischen Blau, Orange und Terracotta changieren. Auf diese Grundierung läßt sich wunderbar aufbauen: Die Architektur ist mitunter kühn, aber niemals kühl. Intellekt und Gefühl schließen sich nicht aus, der Kopf hört auf den Bauch und umgekehrt. Die Musik strahlt das aus, was häufig propagiert und selten erreicht wird: Balance. Florian Ross hat den WDR Jazz Prize 2006 erhalten. Weitere Informationen

Fr. 30.03. 21 Uhr ACT: Jazz Night - The World We Knew

Christopher Dell Bert Kaempfert Projekt

Christopher Dell (vibraphone), Carsten Daerr (p), Oliver Potratz (b), Eric Schäfer (dr), special guest Ladi Geisler (git).

Jeder kennt den Song Strangers in the Night, einen der größten Hits des 20. Jahrhunderts. Kaum jemand aber weiß, dass er von dem deutschen Komponisten Bert Kaempfert stammt. Hinter vielen weltbekannten Titeln steht sein Name. Mit Songs wie Spanish Eyes, Danke Schoen, A Swingin' Safari oder eben Strangers in the Night - letzterer bescherte Frank Sinatra 1966 eine furiose Rückkehr an die Spitze der Charts - prägte Kaempfert seinen eigenen unverkennbaren Stil und schrieb Musikgeschichte. Christopher Dell über "The World We Knew": "Kurt Weill, Hanns Eisler – so lauten die Namen der wichtigsten deutschen Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts. Und: Bert Kaempfert. Mit seinen Melodien, Atmosphären und dem für seine Zeit neuartigen Raum-Klang-Konzept bewegt Kaempfert Millionen weltweit. Die ganz spezifische Eigenständigkeit seiner Kompositionen hat mich als „Problemstellung“ fasziniert. Auch Kaempferts Art, Musik als Designobjekt zu interpretieren, war für mich ein reizvoller, künstlerischer Aspekt. Es gibt einen Musiker, der den Sound von Bert Kaempfert entscheidend mitprägte: der Gitarrist Ladi Geisler. Ich bin glücklich, dass er sich auf dieser Aufnahme mit seiner Kreativität und Eleganz so intensiv einbringt." Weitere Informationen

Sa. 31.03. 21 Uhr Deutsch Türkische Kulturwochen - Bridge to Turkey Music Festival 2007

Cazyapjazz (München)

Matthias Kaiser (sax), Semih Yanyali (git), Reinhard Buchner (b), Mathis Riehm (dr), Ozan Aydogan (darbuka), Murat Kücükboyaci (keys).

Cazyapjazz ist ein uneingeschränktes und beschauliches Spiel von sechs Musikern, das dunkle, geistreiche und unterhaltende Elemente vereint, manchmal derb und manchmal vielschichtig, ohne Rücksicht auf Genre und Zeit. Semih Yanyali (der 15 Jahre seines Lebens in der Kulturmetropole Istanbul verbracht hat) und Murat Kücükboyaci (in München geboren und aufgewachsen) brachen zu einer abenteuerlichen musikalischen Reise auf. Von den Strassen Istanbuls, mit ihren speziellen Zigeuner-Rhythmen, zu den Londoner Clubs mit ihrer Elektro-Musik, über New Yorker Bars groovend von improvisiertem Jazz bis zurück nach München, mit seinem Menschenmix aus aller Herren Länder, führte sie der Weg ihrer musikalischen Selbstfindung. Ihre Musik hat keine Grenzen, ist mal melancholisch, mal lebenslustig, mal einfach, zuweilen chaotisch, aber immer sehr innig. Es ist der Versuch, türkische Musik mit ihren östlichen Klängen in Drum’n Bass, Funk und Jazz aufgehen zu lassen. Weitere Informationen

So. 01.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

Jam Session unter der Leitung des Pianisten Stefan Schmid. Ob Blues, Boogie-Woogie oder Jazz, Stride Piano oder Ragtime, der Münchner Pianist Stefan Schmid ist mit allen Wassern gewaschen und freut sich auf bunte Jam Sessions im April! Weitere Informationen

Mo. 02.04. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Das Harald Rüschenbaum Orchestra präsentiert aus seinem bewährten Repertoire ausgewählte Titel großer Meister-Arrangeure, die der Band auf den Leib geschneidert zu sein scheinen. Die eigene Note aber gewinnt das Orchestra durch Kompositionen und Arrangements von Musikern, die einen direkten Bezug zum HRJO haben. Weitere Informationen

Di. 03.04. 21 Uhr

Trio Grande & Friends

Jane Knieper (voc,p), Roman Seehon (dr), Reinhard Knieper (b), Charly Hoernemann (git) und Otto Staniloi (ts,ss,cl,fl) .

besteht aus der Pianistin und Sängerin Jane Knieper, dem Schlagzeuger und Perkussionisten Roman Seehon und dem Kontrabassisten Reinhard Knieper, drei Musikern aus dem Münchner Norden, die gemeinsam und jeder für sich langjährige musikalische Erfahrung in zahlreichen Jazz- und Folk, Gospel- und Worldmusic-Formationen gesammelt haben. Zu dritt oder mit namhaften Solisten bringt Trio Grande Eigenkompositionen und Standards aus fünf Jahrzehnten Jazz- und Popgeschichte auf die Bühne. Professionalität und stilistische Vielfalt, Gefühl und Geschmack des Ensembles ergeben eine abwechslungsreiche Mischung aus Swing und Latin, Funk und Fusion, Blues, Balladen und internationalen Standards. Weitere Informationen

Mi. 04.04. 21 Uhr new comers

Michael Bates' Outside Sources

Quinsin Nachoff (sax, cl), Nils Ostendorf (tp), Jeff Davis (dr), Michael Bates (b).

Der heute in New York lebende Michael Bates wurde in Kanada geboren und begann früh Jazz zu spielen. Bald schon arbeitete er regelmäßig beim Vancouver International Jazz Festival, und traf dort Musiker wie Sun Ra, Dave Douglas, Dave Holland und Thomas Chapin, die ihn stark inspirierten. In den frühen 90er Jahren ging er nach Tokyo, wo er bei Yoshio Nagashima (erster Bassist der Tokyo Symphony) studierte. Schließlich zog es ihn nach New York, wo er bei Mark Helias studierte und schon zahlreiche Kompositionsaufträge erhielt. Aber er tourte auch mit Musikern wie Michael Blake, Dan Weiss, Peggy Lee, John Abercrombie, Michael Sarin und Russ Johnson, und zwar durch all Kontinente. Momentan lebt Michael Bates in Brooklyn und arbeitet als internationaler Koordinator für Jazz Workshops am Banff Centre of the Arts. Shostakovich, Ligeti, Bad Brains, Ornette Coleman, Wayne Shorter und Joni Mitchell sind Musiker, die Michael Bates auflistet, wenn er gefragt wird, wer auf seinen Stil Einfluss hatte. Auf "A Fine Balance", die aktuelle CD bei "Between The Lines", kann man sich davon überzeugen, dass Bates in der Lage ist, ein großes Spektrum von Stilistiken zu vereinen, daraus aber eine ganz eigene, individuelle Sprache formt. Teilweise komponiert und somit vorgegeben, dann aber auch wieder überraschend frei und mit viel Improvisation angereichert - modern geführte, elegante Melodien vermag er ebenso stilvoll einzusetzen wie den Contrapunkt. Auch der Klang des Quartets ist immer homogen. Weitere Informationen

Do. 05.04. 21 Uhr Five Generations in Groove, Jazz & Funk

Wolfgang Schmids 'Krabbelgruppe!'

Antonio Lucaciu (sax), Peter Wölpl (git), Benedikt Moser (fender rhodes), Oli Rubow (dr) & Wolfgang Schmid (bass & vocals)

Wolfgang Schmid verewigte seinen guten Namen und seine Talente als Bassist, Produzent, Komponist und musical director auf bislang 400 Alben, machte sich als Mitglied in Klaus Doldingers legendärer Gruppe Passport unsterblich, rief die Band Paradox (mit Billy Cobham) ins Leben, gewann diverse Polls hier und in den USA so häufig wie andere Menschen gute Eindrücke von ihm und kennt durch zahlreiche Tourneen in unterschiedlichsten musikalischen Konstellationen die Welt bis in die hintersten Winkel so gut wie sein Wohnzimmer ... Schmid Happens! Seine neue, hochkarätige Besetzung ist "Big Fun" der Extraklasse: Nach wie vor spielt der Ausnahmegitarrist Peter Wölpl (wer sonst ), aber neu dabei sind Oli Rubow an den Drums, der bereits bei den "Fantastischen Vier" und "De Phazz" gespielt hat, Benedikt Moser am Fenderpiano und der erst 19 jährige Saxophonist Antonio Lucaciu. Wolfgang Schmid bezeichnet seine Band als "Wolfgang Schmids Krabbelgruppe" - trennen ihn altersmäßig vom jüngsten Mitglied, Antonio Lucaciu, doch sage und schreibe knapp vier Jahrzehnte. Gemeinsam schaffen die fünf ein derart dichtes, druckvolles Groove-Jazz-Geflecht, wie es nur selten der Fall ist. Der Funk dient als Ausgangsbasis und unterschiedlichste Klangfarben lassen Hochkomplexes zum entspannten Genuss werden. Weitere Informationen

Fr. 06.04. 21 Uhr

geschlossen

Sa. 07.04. 21 Uhr brazil jazz highlight

Paulo Cardoso Acervo

Paulo Cardoso (b, git, voc), Leonardo Montana (p), Wanja Slawin (sax), Zélia Fonseca (git, perc) Angela Frontera (dr).

"Ich muss einfach immer wieder die Musik aus meinem Heimatland Brasilien spielen. Die Mischung aus den afrikanischen, indianischen und europäischen Kulturen ergibt einen einzigartigen musikalischen Reichtum. Und genau diesen Reichtum möchte ich mit Acervo vorstellen. Die Bandbreite des brasilianischen Songbooks, der Bossa Nova aus Rio de Janeiros, die urbane Musik Sao Paulos, die sehr afrikanisch geprägte Musik aus dem Nordosten (Carimbó, Baiao, Xaxádo, Frevo etc.) hat meine Musik von Anfang an geprägt und übt nach wie vor eine große Faszination auf mich aus. Meine Mitmusiker teilen diese Begeisterung mit mir. Wanja Slawin ist ein hervorragender junger Saxofonist und Klarinettist. Das Klavier spielt Leonardo Montana, ein brillanter Pianist aus Salvador, der mit seinem harmonischen und rhythmischem Verständnis unsere Musik sehr bereichert. Angela Frontera, die großartige Schlagzeugerin und Zélia Fonseca, unsere Gitarristin und Percussionistin, können diesen Reichtum an Rhythmik fesselnd umsetzen. Ich spiele Bass und singe zur Gitarre." Paulo Cardoso Weitere Informationen

So. 08.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

siehe 01.04.. Weitere Informationen

Mo. 09.04. 21 Uhr Big Band Night

Munich Lounge Lizards

Was kommt heraus, wenn man eine Eidechse mit dem Osterhasen kreuzt ? Ein Musik-Mix, der zwischen fingerschnippendem Swing, kniezuckendem Funk und hüftkreisenden Latinrhythmen hin- und herhoppelt. Genau das richtige Fitness-Programm für den Jazzfan, dem der Festtagsbraten noch schwer im Magen liegt. Die Solos von Bandleader Michael Lutzeier am Baritonsaxophon schlagen Haken wie ein Meister Lampe auf Ecstasy. Und wer um diese Jahreszeit noch keine Frühlingsgefühle hat, der bekommt sie sicher, wenn er seine Löffel aufstellt und Anna Hermann singen hört. Eine musikalische Ostereiersuche der schuppigen Art ! Weitere Informationen

Di. 10.04. 21 Uhr

John Marshall-Grant Stewart All-Star NY Quintet

John Marshall (tp), Grant Stewart (ts), Tardo Hammer (p), John Goldsby (b), Mark Taylor (dr)

Dieses internationale Jazzquintet hat es in sich: tief verwurzelt in der amerikanischen Jazzgeschichte um Charlie Parker, Bud Powell, Thelonious Monk und Mel Lewis (um nur einige Ur-Väter zu nennen) schafft es den Sprung in die Jetzt-Zeit, spielt virtuos, ausdrucksstark, kraftvoll und vor allem swingend. Der amerikanische Trompeter John Marshall ist in Europa bestens bekannt und ist gefragter Gast der WDR Big Band, sein amerikanischer Kollege am Bass, John Goldsby, gehört seit 1994 zum rhythmischen Rückgrat der WDR Big Band in Köln. Der aus Toronto stammende und in NYC lebende Saxophonist Grant Stewart überzeugt mit großartigem Klang und tiefsinnigem Gefühl für Tradition, so auch in den Bands um Clark Terry, Al Grey, Lou Donaldson. Mit Tardo Hammer (NYC) am Klavier und Mark Taylor (ursprünglich aus London, nun aber auch in NYC ansässig) an den Drums wird dieser Abend ein highlight des Jazz. Weitere Informationen

Mi. 11.04. 21 Uhr Vokal Musik vom Feinsten

Mc Singers - das swingende Vierer-Trio

Marie Brandis (voc), Max Osvald (p), Melanie Kemser (voc), Caroline von Brünken (voc).

Die Mc Singers entführen Sie mit ihrer Musik auf eine Reise durch die Zeit von den 30er bis zu den 70er Jahren. Die drei jungen Sängerinnen bestechen durch ihren Nuancenreichtum und die individuellen Klangfarben ihrer Stimmen: Marie Brandis kraftvolle, aber weiche Stimme, Caroline von Brünkens charmantes Timbre und Melanie Kemsers natürliche Klarheit verschmelzen zu einem homogenen Klang. Der Jazzpianist Max Osvald begleitet nicht nur, er komplettiert das Ensemble mit seinem kreativen, feinfühligen und stilechten Klavierspiel! Mit ihren Interpretationen alter und neuer Musik bieten die Mc Singers einen Abend voller Nostalgie und beglückend schöner Musikmomente. Weitere Informationen

Do. 12.04. 21 Uhr Stargastspiel

Band of Gypsys Reloaded

Jean-Paul Bourelly (git, voc), Melvin Gibbs (b), Cindy Blackman (dr).

Als unermüdlicher Pendler zwischen Tradition, Mainstream, Avantgarde und Rock ist Jean-Paul Bourelly ein Titan, dessen heimliche Herrschaft über den Gitarren-Olymp heute immer mehr Leute bemerkt haben. In seiner Discographie tauchen Namen auf wie Miles Davis, Elvin Jones, McCoy Tyner, Pharoah Sanders, Defunkt, Cassandra Wilson und die JB Horns. Bourellys schwerer Ton verweist auf seine Wurzeln: Chicago. Ein Teil seiner selbst scheint jedoch eine tiefe Verbindung mit Jimi Hendrix eingegangen zu sein. Völlig zu Recht nennt man ihn daher den "Jimi Hendrix des neuen Jahrtausends". Seit zehn Jahren verlässt sich Lenny Kravitz auf das rhythmische Fundament von Cindy Blackman, in allen Videos des Popstars ist sie Blickfang und groovendes Herz zugleich. Wenn sie mal nicht mit dem Kravitz die großen Hallen rockt, tritt sie als Bandleaderin verschiedener Jazzrock-Projekte auf. So wirkt die Schlagzeugerin beispielhaft für Künstler, denen Stilvielfalt längst selbstverständlich erscheint. Cindy Blackman begann als Clubmusikerin, spielte danach mit vielen Größen des modernen Jazz wie Sonny Rollins, Pharoah Sanders, Cassandra Wilson und tourt nahezu alljährlich mit Lenny Kravitz um den Erdball. Melvin Gibbs ist von Time Out New York "der beste Bassist der Welt" genannt worden. Als hoch angesehener Vertreter der New Yorker Musikszene hat er sein einzigartiges Talent an der Seite zahlreicher Größen der unterschiedlichsten Genres bewiesen, auf nahezu 200 Alben ist er zu hören. Er war Mitglied von Defunkt, Ronald Shannon Jackson’s Decoding Society, der Rollins Band und spielte an der Seite von Bill Frisell, David Murray, Elliott Sharp, John Zorn, David Byrne u.v.a.m. Dieses Power-Trio sorgt mit Sicherheit für eines der heißesten Zusammentreffen von Funk, Heavy Rock und JazzFusion. Weitere Informationen

Fr. 13.04. 21 Uhr Musical Poetry

Geoff Goodman Quartet

Geoff Goodman (git, banjo), Hugo Siegmeth (sax, cl), Peter Cudek (b), Bastian Jütte (dr).

"Der Spagat zwischen 52nd St. und Knitting Factory haut hin. Selten war hochmoderner Jazz griffiger, spaßiger, kommunizierbarer als hier. Wer die Bilder von Juan Miro liebt, muß auch "Tall Tales And Dreams" lieben." So schreibt das Jazzpodium über die aktuelle CD. Das Programm umfasst neue Goodman-Stücke, Musik von der aktuellen CD „Tall Tales and Dreams“ – eine typische Goodman – Mischung aus Post-Bop, Grunge, Folk und Rumba sowie ausgewählte Stücke von Thelonious Monk und John Lennon. "Goodman's Kompositionen überzeugen durch Originalität und eine individuelle Handschrift, mit welcher sich der leidenschaftliche Grenzgänger auf musikalischem Neuland bewegt." SZ Weitere Informationen

Sa. 14.04. 21 Uhr

Jenny Evans & Rudi Martini Trio

Jenny Evans (voc), Andrea Hermenau (p), Sven Faller (b), Rudi Martini (dr).

Mit ihrer CD "NUAGES" - eine Hommage an das europäische Musikerbe mit Kompositionen aus vier Jahrhunderten - landete Jenny Evans oben auf der Quartals-Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik. Das Konzept weitet sie ständig aus: z.B. mit Kompositionen von Erik Satie und Sting, Carl Orff und Van Morrison. Seit ihren zwei erfolgreichen Konzerten in Bukarest hat sich Jenny mit Volksliedern, zu denen sie eigene englische Texte geschrieben hat, auch der rumänischen Musik gewidmet. "Jenny Evans ist wohl die bisher einzige Jazzsängerin, die es schafft, Lieder aus Carl Orffs Carmina Burana, von John Dowland (1563-1626) und Henry Purcell (1659-1695), Django Reinhardts Nuages, ein von ihr in Englisch getextetes Evergreeen von Peter Kreuder, die Vertonung eines Monologs von Shakespeare, ein schwedischer Folksong und George Harrisons Within You, Without You in einem Programm so organisch zu vereinen als wäre es das Natürlichste der Welt." Tobias Böcker, Jazz Podium Weitere Informationen

So. 15.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

siehe 01.04.. Weitere Informationen

Mo. 16.04. 21 Uhr Big Band Night - 18.00 Schülerkonzert Big Band Konzert f. Käthe Kollwitz Gym.

Munich Lounge Lizards

In genau 5 Wochen feiert Bill Holman seinen 80. Geburtstag. Die Lizards gratulieren dem Ausnahme-Komponisten und -Arrangeur schon heute Abend, indem sie vor allem seine Stücke zum Besten geben. Holman steht für intelligenten West Coast Jazz vom Feinsten, mit einem einzigartigen Sinn für Form und (oft polyphonen) Klangstrukturen. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten für Stan Kenton, aber auch die Herren Gibbs, Basie und Rich haben sich gerne etwas von ihm schreiben lassen. Mit küssenden Käfern, bösen Augen und anderem aus der Feder des mehrfachen Grammy-Gewinners wird die Unterfahrt zu einem „Swing House“. Ergänzt wird der „Tribute to Bill“ durch Balladen, Latin und funky stuff. Weitere Informationen

Di. 17.04. 21 Uhr highlight

Dieter Ilg - Charlie Mariano Duo leider wegen Krankheit abgesagt!!!

alternativ: Wanja Slavin (sax) - Marc Schmolling (p) Duo

Heute Nachmittag erreichte uns die Nachricht, dass Charlie Mariano sein Konzert aus Krankheitgründen absagen muß! Wir bedauern dies sehr und wünschen Charlie Mariano auf diesem Weg gute Besserung. Das Duo Wanja Slavin - Marc Schmolling nimmt spontan diesen Termin wahr. Der Eintritt ist 12,-€, Mitglieder 6,-€. Weitere Informationen

Mi. 18.04. 21 Uhr

Panzerballett

Jan Zehrfeld (git), Andreas Dombert (git), Gregor Bürger (sax), Florian Schmidt (b), Sebastian Lanser (dr).

In Zehrfelds Eigenkompositionen und Bearbeitungen bekannter Stücke werden Jazz, Funk und Heavy Metal auf kunstvolle, innovative Weise fusioniert. Nach dem Motto "Warum einfach, wenn es auch schwer geht?" werden filigran ineinander verzahnte Funk-Grooves mit brachial harten, rhythmisch komplexen Riffs und Jazzimprovisationen kombiniert: Headbangen mit Köpfchen. Jan Zehrfeld studierte Jazzgitarre in Graz, Helsinki und München; er spielte schon u. a. mit Doldingers Passport, dem Hilliard Ensemble und beim Bundesjazzorchester. Andreas Dombert (ehem. Bundesjazzorchester) studierte Jazzgitarre in Nürnberg. Er erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Straubing und kann auf jahrelange Zusammenarbeit z.B. mit Helmut Kagerer zurückblicken. Florian Schmidt, derzeit auch Bassist bei Georg Ringsgwandl, erhielt diverse Auszeichnungen, darunter den Jazz-Förderpreis der Stadt Ingolstadt. Eine Referenzliste von Pee Wee Ellis bis Joachim Deutschland zeugt von seiner Vielseitigkeit. Gregor Bürger, ebenso ehemaliges Mitglied im Bundesjazzorchester, studierte Jazzsaxophon in Linz und München. Der Komponist, Arrangeur und Leiter der Münchner Funk-Big-Band "Earforce" spielte als Sideman schon z. B. mit The Temptations, Joseph Bowie oder Martin Schmitt. Weitere Informationen

Do. 19.04. 21 Uhr Jazz from Flanders

Mâäk’s Spirit

Laurent Blondiau (tp), Jeroen van Herzeele (ts), Jean-Yves Evrard (git), Sébastian Boisseau (b), Eric Thielemans (dr).

Mâäk’s Spirit ist ein Kollektiv junger, höchst talentierter französischer und belgischer Musiker, deren gemeinsame Wurzeln im Jazz, im Alternative Rock, in der zeitgenössischen Musik und in der Improvisation liegen. Seit Jahren spielen sie in dieser und in verschiedenen Formationen zusammen, der Hunger nach neuen musikalischen Erfahrungen treibt sie an, wechselseitige Inspiration ist ihnen wichtig, das Hören aufeinader, musikalisch und persönlich. "Ich habe diese Band in Brügge und Budapest gehört. Beide Male war ich sprachlos. Mâäk’s Spirit ist pure Energie! Man klebt mit offenem Mund am Sitz und gleichzeitig reißt es einen vom Hocker!" Christiane Böhnke-Geisse Weitere Informationen

Fr. 20.04. 21 Uhr Jazz from Flanders

Ben Sluijs Quartet

Ben Sluijs (as), Jeroen Van Herzeele (ts), Manolo Cabras (b), Marek Patrman (dr).

Eine weitere, wunderbar energetische Band aus unserem Nachbarland Belgien, und dort aus Flandern (um genau zu sein), ist das Ben Sluijs Quartet. Kräftig, aber dennoch dem lyrischen Spiel zugeneigt. Die 2003 gegründete Formation um den belgischen Saxophonisten Ben Sluijs spielt sich im Verlauf ihrer Konzerte zielstrebig zur Bestform auf. Beeindruckend ist das synchrone wie dialoghafte Zusammenspiel der beiden Saxophonisten. Überhaupt bestimmen die beiden Saxophonisten, stets von einem rhythmischen Netz des tschechischen Schlagzeugers Marek Patrmann und des sardischen Bassisten Manolo Cabras gesichert, vornehmlich das lautmalerische Klanggeschehen. Ein Geschehen, das Elemente des Bop ebenso in sich birgt wie schräge Klangcollagen aus dem Free Jazz. Weitere Informationen

Sa. 21.04. 21 Uhr highlight

Joe Haider Double Quartet

Joe Haider (p), Thomi Geiger (ts, ss), Björn Baumgartner (b), Daniel Aebi (dr), Joerg Widmoser (violine), Winfried Zrenner (violine), Andreas Höricht (viola), Jost H. Hecker (cello)

Joe Haider, Urgestein der Jazzszene, und Joerg Widmoser, treibende Kraft des Modern String Quartet, gelingt mit dem Joe Haider Double Quartet eine nie zuvor da gewesene Symbiose moderner, improvisierter Musik mit kraftvollem, virtuos interpretiertem Jazz. Intensiv swingende Passagen entwickeln sich intelligent zu rhythmisch und tonal freien Improvisationen. Luftig leichtes, scheinbar schwebendes Soundgewebe wird getragen von melancholischer, der legendären „haiderschen“ Harmonik. Gekonnt führt Joe Haider, der Altmeister des europäischen Jazz, mit seinen Arrangements die Expedition der acht Ausnahmemusiker durch aufregende Klangwelten, zu außergewöhnlichen Strukturen, über halsbrecherisches Terrain zu harmonisch weiten Ebenen, die atmen lassen ... und lässt dabei nie die eigentliche Intension all der fulminanten, musikalischen Finessen vergessen: der pure Genuss an der Musik, die begeisternde Spielfreude, die sich elektrisierend auf den Zuhörer überträgt! Das Joe Haider Double Quartet ist im Ergebnis, im Erleben viel mehr als 2 mal 4 Musiker, hier verflechten sich die Charakteristik und Wendigkeit der Streicher mit der Typologie und Prägnanz der Jazzer zu einer neuen musikalischen Sprache, deren Duktus geprägt ist von der Sensibilität und der Erfahrung jedes einzelnen Musikers dieser Formation. Weitere Informationen

So. 22.04. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Stefan Schmid (p)

Mo. 23.04. 21 Uhr Big Band Night

Big Band Burghausen Ltg. Wolfgang Pietsch

Ltg. Wolfgang Pietsch

Die Big Band Burghausen kann mittlerweile auf eine 35-jährige Geschichte zurückblicken, in der Jazzmusiker wie Lee Harper, Peter Tuscher, der Posaunist Hermann Breuer, Saxophonisten wie Allan Praskin, Roman Schwaller und Leszek Zadlo die Band begleiteten. Die Leitung lag abwechselnd in den Händen von renommierten Musikern und Big Band Leadern wie Joe Viera, Geoff Clarke, Rudi Fuesers und Al Porcino. Das Repertoire der Big Band Burghausen umfasst klassische Kompositionen von Horace Silver oder Duke Ellington bis zu modernen Arrangements von Bob Mintzer. Neben den hervorragenden Solisten setzen die beiden Sängerinnen Julia Fehenberger und Kathi Winklbauer der Band das Glanzlicht auf. Zuletzt war die Big Band Burghausen auf der internationalen Jazzwoche Burghausen und der Jazz Summernight 2006 zu hören. Weitere Informationen

Di. 24.04. 21 Uhr BR-Mitschnitt - new york connected

Brad Leali - Claus Raible Quartet

Brad Leali (sax), Claus Raible (p), Giorgos Antoniou (b), Alvester Garnett (dr).

Die Zusammenarbeit von Brad Leali und Claus Raible besteht seit nunmehr zehn Jahren, erstmals begegneten sie sich 1995 in einem New Yorker Jazzclub. Seitdem entstanden gemeinsame Produktionen wie "Loopin' with Lea"- The Claus Raible Sextet, "Maria Juanez"- The Brad Leali Jazz Orchestra, "The Music of Elmo Hope "- The Brad Leali / Claus Raible Quintet, sowie zahllose Auftritte und Tourneen in den USA und Europa. Das europäisch/amerikanische Allstar-Quartet besticht durch seine Spontanität und Homogenität sowie durch die kommunikative, nonverbale Interakion der vier Musiker. Das Publikum begeistern sie mit atemberaubenden Soli, erweisen sich aber auch in den Balladen mit tiefgründig swingendem Sound als effektvolle Klangzauberer. Das Repertoire besteht neben Jazzklassikern zum großen Teil aus Originalkompositionen der beiden Bandleader. Weitere Informationen

Mi. 25.04. 21 Uhr new york connected

Johannes Mössinger New York Quartet

Johannes Mössinger (p), Kermit Driscoll (b), Don Braden (sax), Carl Latham (dr)

Johannes Mössinger, Kermit Driscoll und Karl Latham sind seit 4 Jahren ein herausragendes Trio mit einem individuellen modernen Konzept. Auf vielen erfolgreichen Tourneen und mittlerweile 4 CDs zeigten sie ihr grandioses Zusammenspiel - ihren ganz persönlichen Stil und Sound. Zentrum sind die Kompositionen des Leaders und die stilistische Ausrichtung auf moderne Einflüsse und Beats. Eine aktuelle urbane Musik in akustischer Besetzung. Und heute haben sie als besonderen Gast den Saxophonisten Don Braden mitgebracht. Der berühmte Gast Don Braden spielte u. a. mit Wynton Marsalis, Freddie Hubbard und Roy Haynes. Einfallsreich, technisch exakt und gefühlvoll zeigt Braden unglaubliche harmonische sowie rhythmische Finesse und - viel wichtiger noch - er hat einen wunderschönen Klang, der unvergleichlich swingt. Weitere Informationen

Do. 26.04. 21 Uhr world jazz vocal highlight

Siiri Sisask & Jälg

Siiri Sisask (voc), Kristjan Randalu (p), Carsten Netz (cl, fl), Antonio Miguel (b), Bodek Janke (dr, perc)

Siiri Sisask ist einer der beliebtesten und faszinierendsten Stars der estnischen Musikszene. ‘Jälg’ (Spur) heißt ihre Band und so heißt auch der Titel des aktuellen Programms. So darf sich der Hörer auf die Spurensuche nach einer außergewöhnlichen Stimme begeben. Die Kompositionen sind poemartige Lieder mit poetischen Texten. Siiri Sisask Songs haben Jazz-Feeling, pendeln zwischen Pop und Folksongs, sind esoterisch, trancehaft, emotionell, nebulös und spiegeln die ganze Lebenserfahrung dieser Künstlerin wider. Ihre Instrumentalbegleiter, der estnische Pianist Kristjan Randalu, diesjähriger Gewinner des „Jazzpreises Baden-Württemberg“, der Saxophonist, Klarinettist und Flötist Carsten Netz, der Kontrabassist Antonio Miguel und der Schlagzeuger und Perkussionist Bodek Janke beeindrucken durch ihre atemberaubende Vielseitigkeit, ständigen Wechsel zwischen lyrisch zurückhaltender Begleitung, aggressiv phrasierender Akzentsetzung und jazzigen Soli. Weitere Informationen

Fr. 27.04. 21 Uhr Drum Attack - CD Release

Carola Grey & NOISY MAMA

Peter Wölpl (git), Christian Lohr (keys), Paul Tietze (bass), Carola Grey (dr, voc, comp)

"So punktgenau trifft diesseits von Billy Cobham so schnell niemand" urteilte das RONDO Magazin über Carola Grey, die sich mit ihren bisherigen Alben bereits mehrmals in die Top Ten der U.S. Gavin Jazzcharts trommelte. Endlich ist es wieder so weit. Die lang erwartete, längst überfällige neue CD ist da und wird heute Abend in der Unterfahrt vorgestellt. Feinster Jazzrock in der Tradition von Billy Cobham und late Miles meets Björk and Massive Attack. Eine Fortführung des bereits mit mehren Preisen ausgezeichneten Noisy Mama Sounds mit Garantie für interessantes Songwriting, high-energy Solos und guter Laune. DON’T MISS IT ! Weitere Informationen

Sa. 28.04. 21 Uhr Rock & Jazzchor München - CD Release 'Engel'

VoicesInTime

24 Stimmen - Leitung: Stefan Kalmer

Wegen der großen Nachfrage beim Februar-Konzert kommt Deutschlands bester Jazzchor, soeben zurückgekehrt von der Kuba-Konzertreise, gleich nochmal in die Unterfahrt: Der in München ansässige Rock & JazzChor VoicesInTime wurde 1996 von Stefan Kalmer gegründet. Eine Einordnung in ein musikalisches Genre fällt schwer, da es VoicesInTime schafft, seinem Publikum ein besonders vielseitiges und abwechslungsreiches Programm zu bieten. So zählen nicht nur die unabdingbaren Jazz- und a-cappella-Standards zum Repertoire, sondern auch Gedichtvertonungen von Goethe und anderen bis hin zu Bon Jovi und Robbie Williams. Stefan Kalmer, Dozent an den Hochschulen in München und Würzburg und musikalischer Leiter des Chores, hat sich ein Ensemble aufgebaut, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Genres der Musik stammen. Im Jahr 2004 nahm VoicesInTime zum dritten Mal am Jazzchor-Festival meervocal in Wunstorf teil und ist seit 1999 fester Bestandteil des A-cappella-Festivals VokalTotal in München. Nach dem 3. Platz im Jahr 1998 und dem 2. Platz im Jahr 2002 wurde VoicesInTime in 2006 mit dem ersten Preis ausgezeichnet und ist damit Deutschlands bester Jazzchor! Weitere Informationen

So. 29.04. 21 Uhr in Kooperation mit dem Institut français München

Meissa

Meissa M'Baye (Gesang, git, perc ), Sylvain Dubrez (git), Ibrahima Soumanou (git).

Der franko-senegalesische Sänger präsentiert mit Entre Seine et Sine eine Hommage an das Land des Flusses Sine - den Senegal, das Land des großen senegalesischen Staatsmanns und Dichters Léopold Sédar Senghor, das Land, wo Mythen und Geschichten sich um den Baobab-Baum ranken, wo Musik Teil des Lebens ist. Meïssa hat zum 100jährigen Geburtstag von Léopold Sédar Senghor dessen Gedichte auf seine ganz persönliche Art und Weise musikalisch interpretiert. Er singt in den afrikanischen Sprachen Wolof, Mandingo und auf Französisch. Traditionelle senegalesische Melodien, begleitet von der Gitarre und hinterlegt mit traditioneller Percussion fügen sich zu einer harmonischen Form zeitgenössischer afrikanischer Musik. Weitere Informationen

Mo. 30.04. 21 Uhr Big Band Night

Dusko Goykovich Big Band

Kaum zu glauben: Einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heut in Oberföhring/München. Dass Dusko Goykovich, mittlerweile erstaunliche 75 Jahre jung, nun mit seiner Munich Big Band in die Unterfahrt kommt, erhebt dieses Datum für alle eingefleischten Fans zum Feiertag (Tanz in den Mai!) Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernden Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Deter Godon, Stan Getz und vielen anderen. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten, inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Big Bands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman´s Herd und in der Clarke/Boland Big Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. Weitere Informationen

Di. 01.05. 21 Uhr CD Release 'Trip'

triband

Sandie Wollasch (voc), Sebastian Studnitzky (key, tp), Michael Paucker (b), Tomy Baldu (dr).

Impulsiv, treibend und gnadenlos fett: Triband rockt den "Indie-Jazz". Woran erkennt man eigentlich gute Songs? Vielleicht am ehesten daran, dass sie sich wie selbstverständlich in unser Lebensgefühl einfügen. Mit dem ersten Ton, mit der ersten gesungenen Silbe sind sie fühlbar da und verändern unser Empfinden. Ob sanft fließend oder im mitreißenden UpTempo, diese Songs beamen sich widerstandslos in die Zuhörer hinein. Sie drücken eine verborgene ResetTaste und machen das Publikum, sozusagen auf Knopfdruck, empfänglich für wohlige Schauer. Die Triband Musiker verbinden das relaxte Songwriting zeitlos guter Popmusik mit der Freiheit und dem Lebensgefühl des Jazz. Sie mixen diese Welten souverän zu einem erkennbar eigenständigen Sound, einem süffigen urbanen Cocktail, verführerisch leicht und dabei hochprozentig inspirierend. Mit Triband erhält der Lifestyle Tiefe. Weitere Informationen

Mi. 02.05. 21 Uhr jazz highlight

Bernhard Pichl Trio feat. Jimmy Cobb

Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Jimmy Cobb (dr)

Der legendäre Schlagzeuger Jimmy Cobb (Jahrgang 1929, Washington D.C.) wurde vor allem durch seine Mitwirkung in der Band von Miles Davis zum Inbegriff des swingenden und vorwärtstreibenden Jazzschlagzeugers im Hard Bop Idiom. Weitere Informationen

Do. 03.05. 21 Uhr CD-Release 'Indiejazz'

MAQ - Indiejazz

Florian Trübsbach (as, ss, cl), Martin Auer (tp), Rolf Langhans (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr, git).

"Wir wollen den Jazz nicht neu erfinden. Wir wollen die Einfachheit, die Wärme, das Kaputte, Verrückte, Trashige des alternativen Pop in unsere Musik integrieren. Denn wir möchten keine instrumentale Indiepop-Band sein, sondern weiterhin Jazz spielen und unseren natürlichen Sound behalten. Wir lassen uns inspirieren, inspirieren aber auch selbst: In ihren Remixen verwandeln Künstler unser akustisches Material in elektronische Klangwelten und erschaffen dabei ihre persönliche Version von – Indiejazz.“ Bastian Jütte. Das Martin Auer Quintet, ursprünglich in Bayern beheimatet und mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Jazzlandschaft, in neuem Gewand! Don't miss it! Weitere Informationen

Fr. 04.05. 21 Uhr new CD on Enja

Erdmann 3000

Frank Möbus (git), Daniel Erdmann (ts), Johannes Fink (b), John Schröder (dr)

Seit mehr als 6 Jahren gelingt es Erdmann 3000 geradezu spielerisch die Schwergewichte von Tradition und Avantgarde in Balance zu bringen. Die Band des zwischen Berlin und Paris pendelnden Daniel Erdmann vereint vier der spannendsten Individualisten der jüngeren Berliner Szene. So drücken die vier Ausnahmemusiker Projekten wie dem Roten Bereich, Aki & the good boys oder dem Kapital ihren eigenen Stempel auf. Gemeinsam schaffen sie einen interaktiven Band-Sound, der mit Expressivität, hintergründigem Humor und Lässigkeit sämtliche Jazzklischees aushebelt. Hier ist der Jazz in der Zukunft angekommen. Weitere Informationen

Sa. 05.05. 21 Uhr CD Präsentation 'Secret Love'

Barbara Roberts Quintet

Barbara Roberts (voc), Max Braun (sax), Davide Roberts (p), Rudi Schießl (b), Thomas Elwenspoeck (dr)

Endlich ist sie da, die CD! Zu diesem Anlass widmet die Formation noch einmal einen Abend drei besonderen Frauen, die einige (Jazz-)Standards jeweils unverkennbar zu ihren eigenen Songs gemacht haben: Doris Day, Julie London und Marilyn Monroe. Barbara Roberts interpretiert diese Songs mit großem Gespür für Rhythmik und Phrasierung und verleiht den Songtexten eine Bedeutung: Sie weiß, was sie singt und sie fühlt es. Es sind die leisen, klaren Töne ihrer samtweichen Stimme, die auch im lautesten Trubel eine Atmosphäre voller Intimität erzeugt, der man sich kaum entziehen kann. Ihre wunderbare Band bildet dazu die ideale musikalische Grundlage von einfühlsamer Vokalbegleitung und und eigenwilliger Improvisation. Lassen Sie sich anstecken von der Freude an dieser Musik und genießen Sie einen harmonisch swingigen Abend in der Unterfahrt! Weitere Informationen

So. 06.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Titus Waldenfels (git, perc) und Anja Morell (gesang, perc)

Der Gitarrist Titus Waldenfels und die Sängerin Anja Morell freuen sich auf "Standard-Songwünsche" aus dem Publikum. Zusammen mit den "Einsteigern" gehen sie einfallsreich, kreativ und improvisatorisch mit dem Liedgut des "Realbook" um. Die Jam Sessions im Monat Mai versprechen eine Menge Spass. Weitere Informationen

Mo. 07.05. 21 Uhr

Earforce

Earforce, Münchens Funk-Bigband um den Saxofonisten Gregor Bürger, spielt ausschließlich eigene Stücke, die sich stilistisch zwischen Popjazz, Latin und Brazil Music bewegen. Das ganze gibt's in großformatiger Besetzung, zu den 17 Musikern gehören Szene-Koryphäen wie Jan Eschke keys, Thorsten Skringer,sax, Florian Jechlinger tp, Mario Schönhofer bass oder Jan Zehrfeld an der Stromgitarre. Weitere Informationen

Di. 08.05. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Meet me around midnight'

Ida Sand & Band

Ida Sand (p, voc), Ola Gustafsson (git), Thobias Gabrielsson (b), Anders Helund (dr)

Soul aus dem hohen Norden – wie geht das zusammen? Ida Sand gibt auf ihrem Debütalbum Meet Me Around Midnight die passende Antwort: Es geht. Hautfarbe und was sonst noch an Argumenten in die Waagschale geworfen wird, um die Unverrückbarkeit von musikalischer Authentizität und ethnischer Herkunft zu unterstreichen, führt die 29-jährige schwedische Sängerin und Pianistin vom ersten Takt an ad absurdum. Nach dem Besuch eines Musikgymnasiums in Stockholm studierte Ida Sand an der Musikakademie in Göteborg Klavier und Gesang. Sie trat mit einigen Größen der schwedischen Jazzszene auf, unter anderem mit der Gruppe Opposite Corner. Die Aufnahmen zum Debüt zeigen Ida Sands ganzes Potenzial. Meet Me Around Midnight ist in erster Linie das Album einer Sängerin, die viel Sorgfalt auf das Arrangement jedes einzelnen Songs gelegt hat. Mit einer fantastischen Band im Gepäck kommt man ihrer Aufoderung gerne nach: Meet me around midnight! Weitere Informationen

Mi. 09.05. 21 Uhr german rising stars

Max Frankl Quintet plus special guest Nils Wogram (tb)

Max Frankl (git, comp), Ulrich Wangenheim (ts,bcl,ss), Christian Elsässer (p), Andreas Kurz (b), Andy Haberl (dr).

Max Frankl gehört ohne Frage zu den „Rising Stars“ der jungen deutschen Szene. Der mehrfach preisgekrönte Gitarrist absolvierte mit dem „Bundesjazzorchester“ unter der Leitung von Peter Herbolzheimer Tourneen durch Deutschland und die Ukraine, studierte bei Wolfgang Muthspiel und Kurt Rosenwinkel und wird in Kürze seinen zweiten Longplayer vorlegen, für den er seine absolute Wunschformation, das „Max Frankl Quintet“, zusammengetrommelt hat. Mit Wolfgang Muthspiel hat er für diese CD einen fantastischen Produzenten gewinnen können, der den Sound der Band so beschreibt: „In der Musik des jungen Gitarristen Max Frankl geht es in erster Linie um den Ensembleklang. Frankl zeigt eine Umsicht bezüglich der Gesamtbalance, die man in diesem Alter selten antrifft. Alles atmet, alle Protagonisten haben Platz, alles fügt sich organisch dem Gesamtklang ein..... Der Sound, den Max Frankl am Instrument erzeugt ist tief getränkt vom Jazz. Die Kompositionen hingegen öffnen Fenster in andere Welten. Hier macht sich jemand auf eine lange Reise und wir dürfen zuhören.“ Auf dieser Reise durch verschiedenste Welten und Sounds freut sich das „Max Frankl Quintet“ heute besonders, mit Nils Wogram einen der innovativsten jüngeren Posaunisten Europas präsentieren zu können. Er agiert an seinem Instrument in diversen Formationen wie „Undercarl“ und „Root 70“, die zu den Speerspitzen des europäischen Jazz gehören. Des weiteren wirkte er auf unzähligen Alben von Aki Takase, Conny Bauer und Simon Nabatow mit, und ist, wie „Jazzthing“schreibt, „inzwischen an dem Punkt angekommen, wo er nicht mehr an Vorbildern gemessen wird, sondern seine eigene Referenz ist." Weitere Informationen

Do. 10.05. 21 Uhr BR-Mitschnitt - highlight - flames 'n' fire

The Eric Ineke JazzXpress

Eric Ineke (dr), Rik Mol (tp, flh), Sjoerd Dijkhuzen (ts), Rob van Bavel (p), Marius Beets (b)

Der Schlagzeugvirtuose Eric Ineke steht schon seit den 60-er Jahren auf den Bühnen dieser Welt und hat mit vielen internationalen Künstlern wie z. B. Dizzie Gillespie, Lee Konitz, Dexter Gordon oder Dave Liebman gespielt. Im November 2006 erschien das herausragende erste Album seines neuen Quintetts. Um Schlagzeuglegende Ineke haben sich die Stars der holländischen Jazzszene versammelt und präsentieren leidenschaftlich rhythmisch und melodisch orientierte Musik mit spannendem Drive, Transparenz und fließender Energie und schaffen eine Verbindung der Harbop-Tradition mit modernen rhythmischen und harmonischen Konzepten. Die drei Musikergenerationen des Eric Ineke JazzXpress spielen neue Kompositionen der Bandmitglieder aber auch eigene Arrangements von Standards. Weitere Informationen

Fr. 11.05. 21 Uhr A-Capella Trio

We Be 3

Rhiannon (voc), Joey Blake (voc), David Worm (voc).

Dieser Abend ist eine Sensation! Rhiannon, Joey Blake und David Worm laden sie ein zu einem A-Capella Abend voll unbändiger Spielfreude und musikalischer Intensität. Diese drei Eckpfeiler der A-Capella Szene, die seit Zwanzig Jahren immer wieder miteinander singen, präsentieren Ihnen vokale Meisterschaft in Improvisation und Inspiration. Nichts ist vorbereitet, alles entsteht aus dem Augenblick heraus. Rhiannon, Dave und Joey sind langjährige führende Mitglieder von Bobby McFerrin´s Voicestra und touren auch 2007 international mit ihm. Alle drei sind Gründungsmitglieder von "SoVoSo", einer innovativen A-Capella Band, die in den USA mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde. Freuen sie sich auf einen unvergesslichen Abend! Weitere Informationen

Sa. 12.05. 21 Uhr Lange Nacht der Musik

On the Rhodes

Gregor Bürger (sax), Dirk Janoske (tb), Martin scales (git), Roland Rost (fender rhodes), Tobias von Rad (bass), Thommy Eberhard (dr)

Der Bandname dieser Müncher Funk Formation verrät schon das Herzstück der Band: Das legendäre Fender Rhodes Piano. Die Band um den Münchner Bassisten Tobias von Rad präsentiert wieder einige Titel der Band Zappelbude sowie viel alt bekannte Funk Tunes. An seiner Seite der Groove Meister Thommy Eberhard (drs) sowie Roland Rost on the Rhodes! "Lange Nacht der Musik" , das heißt lange Nacht des Jazz Funk und Hip Hop mit einer knackigen Hornsection und viel Grooves der 70er Jahre. Wie schon die letzten Jahre heißt das Tanzen und Party in der Unterfahrt: Die Eintrittskarten können Sie auch im Vorverkauf in der Unterfahrt erwerben, sie gelten für alle anderen Veranstaltungen der "Langen Nacht der Musik". Weitere Informationen

So. 13.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Titus Waldenfels (git, perc) und Anja Morell (gesang, perc)

siehe. 6.5.. Weitere Informationen

Mo. 14.05. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Es war im Jahr 1982, als sich der junge Schlagzeuger und Absolvent des Richard Strauss Konservatoriums, Harald Rüschenbaum, in München seinen großen Wunsch erfüllte und eine Big Band gründete. Der erste Gig fand in "Gerry´s im Lehel" in der Sternstrasse 20 statt. Seitdem ist das Orchestra in den Lebensläufen der meisten Münchner Jazzmusiker wichtige Karriere-Station. Stargäste wie Dusko Goykovich, Gerry Hayes, Don Menza, Claudio Roditi, Jay Ashby, The New York Voices u.v.m. setzten solistisch das Glanzlicht. Die "Best of Swing " Abende mit Jitterbug Artisten sind einem großen Fan-Kreis in guter Erinnerung. Das klassische Jazz-Repertoire präsentieren die 18 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra´s regelmäßig montags im Münchner Jazzclub Unterfahrt. Weitere Informationen

Di. 15.05. 21 Uhr

The River

Martin Fredebeul (sax), Davide Roberts (p), Jerker Kluge (b), Sunk Pöschl (dr)

Er hat viele Gesichter, am Anfang ist er klein, schwer zu finden, versteckt sich und man muss ihn oft suchen. Dann wird er immer größer, fließt unbeirrbar Richtung Meer, auch wenn er unvorhersehbare Windungen schlägt oder unerwartet mit Stromschnellen und Wasserfällen überrascht. Wenn er ein großer Strom geworden ist, nimmt er alles mit – keiner kann sich ihm widersetzen! Und nachdem er sich im Meer auflöst, fängt der Kreislauf von Neuem zurück zur Quelle an. Das Quartett in klassischer Jazz-Besetzung überrascht stets durch die eigenwillige Ästhetik, von der Klangvorstellungen und Improvisationskonzepte geprägt sind. Weitere Informationen

Mi. 16.05. 21 Uhr news from new york

Scott DuBois Quartet

Scott DuBois (git), Gebhard Ullmann (ts, ss, bcl), Thomas Morgan (b), Kersten Osgood (dr)

Elegant und melodiös: Scott DuBois eilt zu Recht der Ruf eines melodisch sensiblen und zugleich experimentierfreudigen Gitarristen voraus. In seinem Spiel vereint der New Yorker das Melodiöse eines Django Reinhardt, das Tempo eines John McLaughlin und die Experimentierfreude eines Egberto Gismontis. Ohrwurmjazz gelingt ihm mit ebenso großer Genauigkeit wie komplex komponierte Musik oder ideenreiche Improvisation. Nach seiner letzten CD mit Dave Liebmann holte er nun den deutschen Saxofonisten und Bassklarinettisten Gebhard Ullmann ins Jazz-Boot. Mit Thomas Morgan am Bass sowie Kresten Osgood am Schlagzeug vereinen die vier ihre musikalische Kreativität in einem Projekt, das im Wortsinn von sich hören lässt. Weitere Informationen

Do. 17.05. 21 Uhr

Nick Flade GrooveBox

Nick Flade (rhodes, keys), Stefan Puppele (git), Gregor Bürger (sax), Andi Bauer (b), Peter Lichtneckert (dr), Jason Lee Jackson (voc).

Nick Flade, Pianist und Keyboarder, erhielt 2005 den Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt. Schon während seiner Schulzeit stand für ihn fest, eine professionelle Musikerkarriere anzustreben. Seit 2005 studiert er an der Hochschule f. Musik in Würzburg bei Tine Schneider und am Konservatorium München bei Tizian Jost Jazz-Piano. 2002 bekam er ein Stipendium für das "Louis 'Satchmo' Armstrong Summer Jazz Camp" der Stadt New Orleans. Mit GrooveBox hat er eine Band gefunden, in der er sein Können in spielerischer Hinsicht und in der Komposition ausleben kann. Treibende Rhythmen, spannende Melodiebögen, knackige Riffs sind die Belohnung für den Zuhörer. Mit klarer Struktur schafft die Band angenehme Arrangements und versteht es trotzdem die Freiheiten des Jazz nicht zu vernachlässigen. Weitere Informationen

Fr. 18.05. 21 Uhr

Chris Hirson 'Seta Tunes'

Chris Hirson (sax), Mithila Motaleb (voc), Carsten Daerr (p), Oliver Potratz (b), Sebastian Merk (dr).

Mit seinem jüngsten Projekt „Chris Hirson SETA TUNES“ gelingt es Chris Hirson fünf außergewöhnliche Musiker zusammenzubringen, ihre musikalischen Einflüsse und Ausdrucksformen einzufangen, zu vereinen und ein spannendes Zusammenspiel zu etablieren. Hirson schafft ein bewegtes Bild durch das Verschmelzen seines persönlichen kompositorischen Stils mit verschiedenen Stimmungen und Färbungen- vergleichbar mit ‚story telling at its best“. Themen werden vorgestellt variiert und wieder aufgelöst. Das Ergebnis ist ein musikalisches Schauspiel, reich an Nuancen, Bewegung und Ausdruckskraft. Weitere Informationen

Sa. 19.05. 21 Uhr Sous le ciel de Paris!

Corinne Chatel Quintet

Corinne Chatel (voc), Stefan Sigg (tp), Davide Roberts (p), Jürgen Richter (b), Thomas Elwenspoeck (dr)

Das preisgekrönte Corinne Chatel Quintet spielt seit über zehn Jahren in der ursprüngliche Besetzung seine eigenen Arrangements aus Jazz, französischen Chansons und experimentellen Improvisationen. Scat und Lautmalerei sind für die leidenschaftliche und polyglotte Vokalistin mit einem Stimmumfang von drei Oktaven wichtige künstlerische Ausdrucksmittel. Gemeinsam mit ihrer Band nutzt C.C. Klangfarben als Kommunikationsmittel um sprachliche und kulturelle Barrieren aufzulösen und somit das Miteinander von Spielern und Zuhöhrern zu fördern. "Corinne Chatels Stimme bleibt stets fantastisch, ob tief und wehmütig, kraftvoll und ausdrucksstark, ob sie wortlose Melodien singt oder französische Lyrik interpretiert, es ist ein Genuss ihr zuzuhören". Jazzdimensions Weitere Informationen

So. 20.05. 16:00 Uhr

Mitgliederversammlung des Förderkreis Jazz und Malerei München e.V.

So. 20.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Titus Waldenfels (git, perc) und Anja Morell (gesang, perc)

siehe 6.5.. Weitere Informationen

Mo. 21.05. 21 Uhr Big Band Night

Würzburg Jazz Orchestra Ltg. Markus Geiselhart (Wien)

"WJO plays Pop Classics" ist das Motto des Abschlusskonzerts der "Würzburg Big Band Lounge". Das Arrangeur-Team um das Würzburg Jazz Orchestra hat sich in den vergangenen Monaten mit den großen Hits der vergangenen 50 Jahre beschäftigt und diese neu für Jazz Orchester arrangiert. Von ABBA bis Zappa, von The Beatles bis Stevie Wonder findet sich alles im Programm. Für alle Pop-, Rock- und Jazzfans ein Muss, wenn sie die großen Klassiker der Pop-Geschichte einmal in ganz neuem Gewand erleben möchten.... Weitere Informationen

Di. 22.05. 21 Uhr In Kooperation mit dem Institut francais de Munich

Matthieu Donarier Trio

Matthieu Donarier (sax, cl), Manu Codjia (git), Joe Quitzke (dr).

Nachdem der Saxophonist und Klarinettist Matthieu Donarier mit seinem Trio bereits im Rahmen des Concours de la Défense den ersten Preis erzielt hat, ist das Trio sich selbst treu geblieben und präsentiert in der Unterfahrt eine äußerst vielseitige Mischung aus Eigenkompositionen und Interpretationen. „Wir möchten die größtmöglichen Kontraste erreichen, wir möchten dem Publikum wahre Geschichten erzählen, wobei das Szenario von einer andauernden Freiheit geprägt sein soll“ Das Resultat ist Jazz vom Feinsten voller Überraschungen! Weitere Informationen

Mi. 23.05. 21 Uhr

Heinrich Wulff Quartet

Heinrich Wulff (git), Ferdinand Settele (sax), Oli Hein (bass), Gabriel Hahn (dr).

„Da öffnete sich viel Raum für Poetisches...“ schrieb die Süddeutsche Zeitung über dieses junge Quartett, das im Herbst 2005 gegründet wurde und seitdem bei zahlreichen Konzerten das Publikum überzeugen konnte. Zum Beispiel beim internationalen Gitarrenfestival „Saitensprünge“ 2006 und dem „Jazznachwuchsfestival Leipzig“ 2007. Beeinflusst von Musikern wie Pat Metheny und Maria Schneider präsentieren die vier Musiker ihre eigene Interpretation von modernem, akustischem Jazz. Das Repertoire der Band besteht ausschließlich aus Eigenkompositionen, in denen verschiedenste Grooves und Stile über „Straight Ahead“ bis zu „Free Jazz“ verarbeitet werden. Dabei stehen immer eingängige Melodien, spannende Improvisationen und die Interaktion zwischen den Musikern im Vordergrund. Die Bandmitglieder sind seit ihrer gemeinsamen Zeit im bayerischen Landesjugendjazzorchester und am Richard-Strauss-Konservatorium München bestens aufeinander eingespielt und schaffen es mit Spielfreude und Humor immer wieder, ihr Publikum zu überraschen. Weitere Informationen

Do. 24.05. 21 Uhr Plays jazz, film music & cowboy songs

Rosebud Trio

Till Martin (ts), Johannes Herrlich (tb), Geoff Goodman (git, banjo)

"Jazz, Filmmusik und Cowboysongs" nennt dieses hochkarätig und unüblich besetzte Trio sein Programm. Sie spielen eigene, für diese Besetzung geschriebene Stücke und lassen Hank Williams zu Wort kommen, Elvis Presley, Aretha Franklin und Roman Polanskis Filmkomponisten Krzysztof Komeda. Sie skelettieren Ohrwürmer wie "Spanish Harlem" oder Musik aus "The Godfather" im Handumdrehen, zwirbeln und wenden deren Innerstes und setzen es zu völlig neuen Figuren zusammen. Tiefgründig und immer mit einer Portion Humor als gemeinsamen Nenner und in hoher Melodiosität. Für den Spieltrieb steht auch der Name: die in Orson Welles Filmklassiker „Citizen Kane“ in Rückblenden geschilderte Suche nach der Bedeutung des Wortes „Rosebud“, das der sterbende Protagonist in der Eingangsszene murmelt. „Manchmal geschehen völlig unerwartete Dinge. Im Jazz ist immer damit zu rechnen, vor allem dann, wenn ungewöhnliche Besetzungen den gemeinsamen Nenner finden. Aber was Geoff Goodman, Till Martin und Johannes Herrlich sich ausgedacht haben in der Kombination von Gitarre, Saxophon und Posaune, das sprengt noch einmal bekannte Horizonte.“ (Neuburger Rundschau) Weitere Informationen

Fr. 25.05. 21 Uhr CD-Live-Mitschnitt

Philipp Stauber Quartet

Philipp Stauber (git), Till Martin (sax), Henning Sieverts (b), Bastian Jütte (dr).

Das Quartett des Gitarristen und zweimaligem Gewinners des MDR Jazzpreises feiert 10jähriges Jubiläum und nimmt zu den zwei bestehenden CDs "Slowfood" u. "Four Colours" am heutigen Abend Stücke für ein weiteres Album auf. Die deutsche Musikpresse bescheinigt dem Quartett "außergewöhnliche Musikalität " ( akustik gitarre) und eine "hohe Intensität im Zusammenspiel" ( Jazzpodium). A.Polte, vom Gitarrenmagazin "archtop-germany.de" zählt in einer aktuellen Konzertkritik Philipp Stauber , der u.a. bei Joe Pass studierte und mit Giora Feidman auftrat, sogar "zu den besten Jazzgitarristen die wir hierzulande haben". Im Mittelpunkt dieses Konzerts stehen die neuesten Kompositionen Philipp Staubers - Jazz mit hohem Bluesanteil zwischen Bebop und Latin - Interpretationen einiger , ausgewählter Standarts und natürlich eine hervorragend eingespielte Band. "hingehen, es lohnt sich!" ( SZ) Weitere Informationen

Sa. 26.05. 21 Uhr

Claus Koch Quartet

Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Martin Zenker (b), Alan Jones (dr).

Die Zusammenarbeit Claus Kochs mit Claus Raible und Martin Zenker reicht bis in die frühen 90er Jahre zurück und ist von blindem Verständnis und einer starken gemeinsamen musikalischen Vorstellung geprägt. Als Glücksfall für das Quartett erweist sich die Anwesenheit des amerikanischen Drummers Alan Jones der diesem Quartet das nötige Feuer verleiht. Claus Koch beschränkt sich am Tenorsaxophon und in seinen Kompositionen bewusst auf eine lineare, schlanke Tonsprache die einerseits an Vorbildern wie C. Parker, H. Mobley, und D. Gordon , aber auch zu einem gewissen Grad an der klassischen Musik Europas geschult ist. Claus Koch und seine erstklassige Rhythm Section präsentieren ein Programm haupsächlich aus neuen Kompositionen Kochs, welche extra für diese Beseztzung geschrieben wurden. Weitere Informationen

So. 27.05. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Titus Waldenfels (git, perc) und Anja Morell (gesang, perc)

siehe 6.5.. Weitere Informationen

Mo. 28.05. 21 Uhr Big Band Night

Uptown Orchestra special guest Ronnie van Lankeren (voc)

Rich Laughlin (musikalischer Leiter, tp), Franz Weyerer, Nemanja Jovanovic, Albrecht Huber (tp), Hermann Breuer, Dirk Janoske, Matthias Götz (tb),Christoph Hörmann, Florian Riedl, Max Tiller, Thomas Zoller (sax), Bernd Hess (git), Ernst Techel (b), Peter gall (dr).

Mit vier Jahren stand Ronnie van Lankeren bereits auf der Bühne. Seine ersten Banderfahrungen machte er mit 14 Jahren. Derzeit 'special guest' beim Uptown Orchestra. Die Band, unter musikalischer Leitung des Trompeters Rich Laughlin, erinnert nicht nur in ihrer Zusammenstellung an die großen amerikanischen Ensembles aus der Blütezeit des Swings: Jeder der Musiker ist zugleich ein fantastischer Solist und in der Jazzszene bekannt – wie etwa der Trompeter Franz Weyerer, der mit seinem Quintett regelmäßig in der Unterfahrt zu Gast ist. In der neuen Konstellation mit Ronnie van Lankeren laufen Instrumente und Stimme gemeinsam zur Höchstform auf. Vocaljazz und Big Band Sound vom Feinsten – in all seinen Varianten. Weitere Informationen

Di. 29.05. 21 Uhr Safely Falling

Nils Wülker Group

Nils Wülker (tp, flh, komp), Jan von Klewitz (sax), Lars Duppler (p), Dietmar Fuhr (b), Jens Dohle (dr).

Sicher zu fallen ist eine Kunst. Nils Wülker macht dieses Kunststück mutig vor. Leidenschaftlich und gekonnt überzeugt „Deutschlands neuer Jazzstar“ (WELT/SPIEGEL) als Komponist, als Trompeter und am Flügelhorn. Mit seiner bewährten Group präsentiert der begnadete Melodiker mit dem lyrischen, warmen Sound elf neue, unumgängliche Eigenkompositionen. Sehr direkt packt diese Musik den Zuhörer, reißt mit und lässt nicht wieder los. Man schwebt mit ihr über weite Wohlfühlwelten, taucht ein in tiefe Grooves, ergibt sich den zarten Zwischentönen und gerät in Ekstase, wenn die Band zum Powerplay einsetzt. Dass diese Musik ihre Wurzeln im Jazz hat, aber Pop, Klassik, die modernen Singer/Songwriter und erstmals auch rockige Töne nicht außer Acht lässt, hört man gern. „Ich habe mit vielen guten Trompetern gespielt, von Chris Botti bis Till Brönner; Nils ist mindestens so gut wie sie alle“, meinte der Sting-Gitarrist und Wülkers special guest Dominic Miller. Der 29-Jährige wird als „Jazz Wunder“ (kulturspiegel), „Phänomen“ (taz) und natürlich für seine „raffinierte Arrangierkunst“ (SZ) und den „erfrischenden Jazz von schnörkelloser Gradlinigkeit und vibrierender Intensität“ (Stereoplay) gelobt. Mit seiner vierten CD „Safely Falling“ bestätigt er diese „Lorbeeren“ eindrucksvoll und macht Lust, diese Band endlich live zu erleben. Weitere Informationen

Mi. 30.05. 21 Uhr

Tobi 'Pavel' Hofmann & Friends 'easy'

Tobi 'Pavel' Hofmann (heimorgel), Ulrich Wangenheim (ts), Dieter Holesch (git), Bejamin Schäfer (b), Gabriel Hahn (dr).

Pavel Hofmann ist ein neuer Stern am Jazzhimmel. Er hat es geschafft, das Instrument Heimorgel aus der Schmuddelecke der seichten Unterhaltungsmusik herauszuführen in die große Welt des Jazz. Mit Leidenschaft, einem Schuss Melancholie und natürlich Humor überzeugt er an seiner Heimorgel selbst unwirsche Zeitgenossen von der Notwendigkeit, dem Leben mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Und so heisst sein Programm folgerichtig „easy“. Es sind bekannte Titel aus Bossa-Nova, Jazz und Rock, die da in so ungewohnt leichter Art erklingen, dass man aus dem Mitwippen nicht mehr herauskommt und sich wünscht, es möge immer weitergehen… Weitere Informationen

Do. 31.05. 21 Uhr

Tiefenbacher - Weh Quintet

Stefan Tiefenbacher (sax), Michi Englhardt (git), Mathias Englhardt (b), Walter Weh (keys), Thomas Tiefenbacher (dr).

Durch einen tragischen Verkehrsunfall im Jahre 1999 verlor der Saxophonist Stefan Tiefenbacher nicht nur seinen rechten Arm, sondern auch legliche Erinnerung an seine Vergangenheit. Er musste alles neu lernen: essen, sprechen, lesen, laufen. Fester Bestandteil seiner Therapie wurde die Musiktherapie, die ihm neuen Lebensmut und Inhalt vermittelten. Dank dem unermüdlichen Einsatz seiner Famile wurde ein Instrumentenbauer gefunden, der mit anfangs gemischten Gefühlen und großer Skepsis das vorhandene Instrument zum Spielen mit der rechten Hand umgebaute. Vor 2 Jahren lernte Stefan Tiefenbacher den Saxophonisten und Musiklehrer Walter Weh kennen, seither verbindet die beide eine enge Freundschaft, nicht nur zur Musik. "Sein Talent für sein Instrument und sein musikalisches Potential waren beeindrucken und viel versprechend. Sein Sound und die Melancholie seiner Improvisationslinien sind ausdrucksstark und bei jedem Treffen waren enorme Fortschritte zu hören." Nun tritt das Tiefenbacher - Weh Quintet zum ersten Mal in der Unterfahrt auf - der Weg liegt offen und es geht weiter! Weitere Informationen

Sa. 02.06. 21 Uhr

Biboul Darouiche 'Soleil Bantu'

Christian Elsässer (keys), Martin Scales (git), Igor Kljujic (b), Guido May (dr), Biboul Darouiche (perc, voc), MC Olangué (perc, rap), Jason Jackson (voc).

Eines Nachts zieht ein mongolischer Adliger und Krieger, ausgerüstet mit dem schwersten und treffsichersten Schwert, gen Westen. Er überquert die Berge in der Zeit, als Russland und China sein Land teilen. In Kurdistan findet er eine neue Heimat. Sein Sohn mit Nachnamen Darouiche verlässt im Dunkel der Nacht Kurdistan mit französischen Soldaten und kommt über Paris nach Afrika. In Kamerun bleibt er 35 Jahre. Biboul Darouiche wird in Yaoundé, Kamerun, geboren. Seine Mutter ist eine Etenga vom Stamm der Bantus. Ihr Gesang und die traditionelle kamerunische Musik sind Bibouls erste musikalische Quellen. Auf den Geschäftsreisen des Vaters begegnet er der Musik, wie sie in den Dörfern gespielt wird. Dorthin begleitet er ihn. Das Radio seines Vaters - damals das einzige weitreichende Medium - bringt Biboul in Kontakt mit Soul, Jazz, R & B und orientalischer Musik. In Soleil Bantu geht Biboul seiner eigenen Geschichte nach - von der Kindheit in Kamerun bis zu seiner Arbeit als internationaler Musiker. Soleil Bantu spiegelt diesen reichen musikalischen Fundus wieder: Afro-Rhythmen verbinden sich mit Jazz und R & B zu einem avantgardistischen Genre. Die Texte und Raps in Soleil Bantu sprechen von der Realität des Lebens in Afrika, der Einsamkeit, der Liebe und der Freundschaft. Weitere Informationen

So. 03.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker

Einer der gefragtesten Bassisten der Jazzszene überhaupt: Martin Zenker. In München dahein, doch in der Welt zu Hause, spielte er mit vielen großen Namen an vielen tollen Plätzen: in Shang Hai, Honolulu, Montreal, New York, Sydney... und heute in Haidhausen! Er freut sich zusammen mit vielen Einsteigern auf heiße Sessions im Juni! Weitere Informationen

Mo. 04.06. 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

Der Münchner Schlagzeuger, Träger des Bundesverdienstkreuzes und Leiter des 'Landes-Jugendjazzorchester Bayern', Harald Rüschenbaum, ist mit dem Know-How von 25 Jahren Big Band Leitung der erfahrene und begeisternde Praktiker, der vom Schlagzeug aus sein Jazz Orchestra leitet. Das Repertoire reicht von swingendem Mainstream, dem "All American Songbook", Blues, Bebop und Balladen über Latin Music, Salsa bis zu Avantgarde, Experimenten und Zeitgeist-Ideen, wobei letztere oft aus der Feder der Bandmitglieder stammen. Weitere Informationen

Di. 05.06. 21 Uhr CD Release 'Eye to Eye'

Mark Wyand Quartet

Mark Wyand (sax), Frank Woeste (p), Christian Diener (b), Sebastian Merk (dr).

Der Berliner Saxophonist Mark Wyand präsentiert am heutigen Abend seine neue CD "Eye To Eye". Soeben bei Sony BMG veröffentlicht und von Till Brönner produziert, enthält sie überwiegend Eigenkompositionen, die neben dem Facettenreichtum des Jazz auch Einflüsse aus Popmusik und klassischer Musik vereinen. "Eye To Eye" ist von einer meditativen Atmosphäre beseelt und zeichnet sich durch Sensibilität und Gespür für die schönen Momente im Nostalgischen aus. Mit einem Hang zur Romantik wechselt die Musik von besinnlichen Momenten zu energetischen Passagen. In einem sensiblen Umgang mit Komplexität und Transparenz weiß Mark Wyand das Potential der 'klassischen' Quartettbesetzung auf seine ganz persönliche Art auszunutzen. Mit ihrem überzeugenden Zusammenspiel erzeugen die vier Musiker eine faszinierend einheitliche und zugleich spannungsreiche Atmosphäre. Weitere Informationen

Mi. 06.06. 21 Uhr Vocal Jazz

Neil Byrom Quartet - Heartlands

Neil Byrom (voc), Walter Lang (p), Rocky Knauer (b) und Robert Kainar (dr)

Love Songs aus dem so genannten Standardrepertoire erfreuen sich dank junger Künstler wie Jamie Cullum, Michael Bublé und Diana Krall neuer Beliebtheit. Neil Byrom präsentiert in der ihm eigenen charmanten und unnachahmlichen Art sowohl vertraute populäre Songs, als auch weniger bekannte Stücke in diesem klassischen Stil des vokalen Jazz. Als Balladier erweckt der britische Sänger unter anderem musikalische Kleinode und Raritäten zum Leben, die dem Programm seine unverwechselbare Note geben. Besetzt mit Top-Instrumentalisten ihres Faches, untermalt Byroms Band seine Interpretationen einfühlsam. Erleben Sie einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend in angenehmer Atmosphäre. Weitere Informationen

Do. 07.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Pasodoble'

Lars Danielsson & Leszek Mozdzer Duo

Lars Danielsson (bass) & Leszek Mozdzer (piano)

Einer der spannendsten Erneuerer des skandinavischen Sounds trifft auf einen der eigenwilligsten Musiker der europäischen Musikszene. Die frappierende Symbiose eines aufregenden Doppelgespanns. Lars Danielsson und Leszek Mozdzer trafen sich zum ersten Mal vor vier Jahren bei einem Konzert in Warschau. Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Inzwischen haben sie gemeinsam zwei erfolgreiche Alben mit dem israelischen Perkussionisten Zohar Fresco in Polen veröffentlicht: „The Time“ und „Between us and the Light“ und waren auch mit Danielssons letztem Projekt "Mélange Bleu" (ACT) gemeinsam auf Tour. Es war nur eine Frage der Zeit, wann Lars und Leszek ein intimes Duo-Album einspielen würden. Ein harmonisches und zeitloses Werk ist entstanden, das den Hörer sofort in seinen Bann zieht. Die Symbiose zwischen den beiden ist frappierend. "Seit unserem ersten Gig hatte ich das Gefühl, das Lars genau der Bassist ist, mit dem ich spielen möchte. Wenn er dabei ist, brauche ich nicht über die Musik nachzudenken, ich kann sie einfach fühlen. Wenn ich mit Lars musiziere, spiele ich viel besser als sonst. Ich hoffe wirklich, dass diese Zusammenarbeit dauerhaft sein wird. (Leszek Mozdzer) "Leszek ist für mich der perfekte Pianist. Musikalisch gesehen sind wir einfach vom selben Planeten. Mit Leszek habe ich das Gefühl, jederzeit in die Richtung gehen zu können, in die mich die Musik gerade führt. Ich hoffe, Sie als Zuhörer haben daran genauso viel Freude wie ich." (Lars Danielsson) Weitere Informationen

Fr. 08.06. 21 Uhr ACT: Jazz Night 'Young German Jazz'

Carsten Daerr & Daniel Erdmann 'Berlin Calling'

Carsten Daerr (p, melodica), Daniel Erdmann (sax), Ritsche Koch (tp), Ronny Graupe (7-string-guitar), Oliver Potratz (bass), Sebastian Merk (dr).

Die Young German Jazz Reihe von ACT präsentiert ihr 7. Album. Junge deutsche Jazztalente zu fördern, hat für ACT Labelchef Siegfried Loch Tradition: Bereits in den 60er Jahren machte er sich für den deutschen Jazz stark und Musiker wie Klaus Doldinger oder Volker Kriegel verdankten ihm ihre ersten Produktionen. Berlin Calling ist kein weiterer Versuch, dem Berliner Jazz ein ultimatives Soundgewand überzustreifen. Im Gegenteil. Indem sich beim Hören dieser in jede Richtung offenen Musik der Eindruck vermittelt, sie könnte ebensogut an jedem anderen Ort dieses Erdballs entstanden sein, arbeitet sie eine entscheidende Stärke des Berliner Jazz heraus. Der Sound von Berlin war von Anbeginn viel weniger verortet als der anderer Jazz-Zentren. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Berliner Jazz erzählen die Geschichte einer sich ständig verändernden Collage, die niemals ihre endgültige Form und Gestalt finden wird. Leicht haben es sich die sechs Musiker nicht gemacht. Sie vermeiden alle Klischees von Free-, Noise- oder Groove-Jazz, verharren weder im Swing noch in Ethno-Platitüden, mit denen Berlin bisher etikettiert wurde. Stattdessen spielen sie eine fragile, sensible und intelligente Musik, die sich nicht ohne weiteres benennen lassen will. "Berlin Calling spurtet durch die Stilistiken des modernen Jazz, das Klangbild zu einer modernen Variante von Döblins ‚Berlin Alexanderplatz’."FONOFORUM Weitere Informationen

Sa. 09.06. 21 Uhr

Thorsten Klentze Quartet

Sascha Gotowtschikow (dr, perc), Georg Karger (b), Roger Jannotta (woodwinds), Thorsten Klentze (guitar)

Der seit 1982 in München lebende Gitarrist und Komponist Thorsten Klentze, bekannt durch seine Gruppe „Fisherman`s Break“ und seine Zusammenarbeit mit Charlie Mariano und David Friedman, stellt nun vier herausragende Jazzmusiker aus drei Generationen in einem ganz persönlichen kammermusikalischen Projekt vor. Der Multiinstrumentalist und Komponist Roger Jannotta aus Albuquerque, USA ist im Jazz und in der klassischen Musik gleichermaßen zuhause. Durch seine Zusammenarbeit mit Tom van der Geld und Carla Bley, sowie seine Kompositionen für die Münchner Kammerspiele („Faust“, „König Lear“ und „Der Sturm“) wurde er bekannt. Der Percussionist Sascha Gotowtschikow aus München lebte und arbeitete zeitweilig in New York, USA. Dort spielte er mit Jaco Pastorius, Max Roach und Warren Smith. Hier in Europa ist er u.a. mit Klaus Doldinger oder Barbara Dennerlein zu hören, sowie als Percussionist am Münchner Residenztheater aktiv. Als besonderer Gast ist heute der Bassist Georg Karger zu hören, dessen nuancenreiches Spiel sowohl in der Klassik, der Neuen Musik als auch im Jazz geschätzt wird. Weitere Informationen

So. 10.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker (b)

siehe 3.6.. Weitere Informationen

Mo. 11.06. 21 Uhr Big Band Night

Jazz Orchester Tirol Ltg. Martin Ohrwalder und Florian Bramböck

Das Jazz Orchester Tirol ist ein Kristallisationspunkt des Jazz in, um und aus Tirol. Gegründet im Jahr 2001 führt das Jazz Orchester Tirol namhafte Tiroler Jazzmusiker, die über die Lande verstreut arbeiten, zusammen, um einen neuen, unverwechselbaren Klangkörper in der modernen Tiroler Kultur - und Musikszene zu bilden. 2003 entstand die erste CD des Orchesters, auf der ausschließlich Kompositionen der Bandmitglieder und von Tiroler Komponisten zu hören sind. Das Hauptwerk im Programm 2007 und titelgebend für die aktuelle CD des JOT ist 'Tagebuch einer Eintagsfliege', komponiert von Martin Ohrwalder für Big Band, Sprecher und Electronics. Weitere Informationen

Di. 12.06. 21 Uhr

Matthias Bätzel Organ Trio

Matthias Bätzel (organ), Helmut Kagerer (git), Michael Keul (dr).

Der Jazzorganist Matthias Bätzel gründete 1998 gemeinsam mit dem Gitarristen Helmut Kagerer und dem Schlagzeuger Michael Keul ein Trio der Sonderklasse - eines der führenden Orgeltrios der europäischen Szene. Matthias Bätzel gilt als große Entdeckung an der Hammond B-3. Seine virtuose, aber auch sensible Spielweise macht ihn zu einem der gefragtesten Organisten Europas. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit den Saxophonisten Red Holloway und Houston Person, die in Bands der berühmtesten amerikanischen Jazzorganisten, u.a. Jimmy Smith und Jack McDuff, spielten. Matthias Bätzel ist seit August 2001 Mitglied der Manfred Krug Band. Aus dieser Zusammenarbeit gingen bereits 2 CD-Produktionen hervor. Mit Helmut Kagerer an der Gitarre stellt sich einer der wichtigsten Vertreter der europäischen Gitarrenelite vor. Herausragende musikalische Weggefährten und Partner waren u.a. Attila Zoller, Peter Bernstein und Matt Garrison. Michael Keul ist die treibende Kraft hinter den beiden Solisten. Sein Spiel zeichnet sich durch große Vielseitigkeit und enormen Drive aus. Er arbeitete u.a. mit Chet Baker, Woody Shaw und James Moody zusammen. Gemeinsam spielen hier drei Topsolisten in beeindruckender Weise modernen swingenden Jazz, in dessen Mittelpunkt der faszinierende und selten live zu erlebende Sound der Hammond B-3 steht. Ein Trio, das die Zuhörer begeistern wird. Weitere Informationen

Mi. 13.06. 21 Uhr

etna

Vlado Grizelj (git), Andrea Hermenau (p, voc), Yvo Fischer (e-b, b), Manuel da Coll (dr).

Voller Spielfreude präsentiert das Quartett, das in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag feiert, alte und neue Kompositionen aus eigener Feder. Von leisen, sanften Tönen eingeladen, betritt der Zuhörer bei Etna einen energiegeladenen Klangraum: Die Spielarten reichen von Modern Jazz über groovige Beats, und rockige Sounds bis hin zu klassischen Harmoniefolgen und melodiösen Liedern, in denen, aufgrund der bosnischen Wurzeln des Gitarristen Vlado Grizelj, zum Teil starke musikalische Einflüsse vom Balkan zu hören sind. Durch die nuancenreiche Interpretation von Andrea Hermenaus Kompositionen begibt sich die Band in den Bereich des vocalen Jazz und zeigt in der Erweiterung des instrumentalen Stils ihre Vielfältigkeit. Heute Abend stellt das mehrfach ausgezeichnete Quartett, das „seinen eigenen Ton gefunden hat“ (SZ), neben seinen unveröffentlichten Stücken auch seine CD “Tauwetter“ vor. Tauchen Sie in bilderreich-zauberhafte Klangwelten ein und lassen Sie sich von diesem musikalischen Vulkan inspirieren. Weitere Informationen

Do. 14.06. 21 Uhr

Heart Bop Connection plus Special Guest Peter Tuscher (tp)

Werner Riedel (trp, flh), Maximilian Braun (sax, fl), Steve Crane (tb), Davide Roberts (p), Gary Todd (b), Günther Hauser (dr)

Der Sound von HEART BOP CONNNECTION wird von den dreistimmigen Bläsersätzen geprägt, die von einer dynamischen, immer fordernden Rythmusgruppe angetrieben werden. Kompositionen z.B. von Horace Silver, Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis und Freddie Hubbard bilden die Basis für eine abwechslungsreiche Musik, bei der auch das Zuhören Spaß macht. Jazz aus dem Bauch, mit Köpfchen serviert. Im übrigen muß man die Musik einfach hören, jede Beschreibung kann nur ein unvollständiger Versuch sein. Weitere Informationen

Fr. 15.06. 21 Uhr BR-Mitschnitt

Roger Hanschels Heavy Rotation

Roger Hanschel (sax), Markus Wegschneider (git), Dietmar Fuhr (b), Daniel Schröteler (dr).

Roger Hanschel verfolgt mit Heavy Rotation ein längerfristiges Projekt. Es besteht unter anderem darin, den Einzugsbereich der Nebenflüsse seiner Musik zu vergrößern. Die größeren dieser Nebenflüssen wären: erstens der zeitgenössische Jazz mit seinem klanglichen, expressiven und kompositorischen Reichtum, wie er sich etwa im Kreise der Kölner Saxofon Mafia oder im Duo Hasler Hanschel entwickelt hat; zweitens die Konzentration auf Sound und Phrasierung, die Hanschel in seinen Solo-Projekten und mit dem Trio Triosphere pflegt; drittens zeitgenössische Kammermusik, deren Horizonte er mit Musikern des Ensemble Modern im Frankfurt Contemporary Quartet ausgemessen hat. Heavy Rotation bringt alles in einem Raum unter: die Sounds des Gitarristen und die Phrasierungs- und Artikulationskünste des Saxofonisten, die mehrsprachig-klangintensive Raffinesse der Rhythmus-Fraktion, Jazz-Spielweisen und Minimal-Beharrlichkeit, Arco-Techniken und schwingend marschierende Pizzicati, klangsinnliche Schlagzeug-Arbeit, satte solistische Linienwerke und gruppendienliche Füllmengen. Ein idealer Raum für Kammermusik. Frische, ausgeleuchtete Klarheit herrscht hier. Die Türen sind offen, die Musik rotiert mit Energie aus dem Geist des Rock, aufgeklärt vom zeitgenössischen Jazz, geformt von kompositorischer Intelligenz auf der Höhe der Zeit. Die Kammer dieser Musik hat eine erstaunliche Weite. Hans-Jürgen Linke Weitere Informationen

Sa. 16.06. 21 Uhr special concert

Pete York & Friends

Pete York (drums & voc), Annette Neuffer (voc, tp), Claus Koch (ts), Bernhard Pichl (p), Martin Zenker (b)

Unter dem Namen Pete York and Friends tritt eine spektakuläre Quintettbesetzung auf, deren Mitglieder alle herrausragende Vertreter ihres Faches sind. Erst kürzlich feierte die Band mit ihrem unprätentiösen Stilmix von Blues, Swing und Hits der sechziger Jahre der Spencer Davis Group oder Eric Clapton große Erfolge auf dem Ingolstädter Jazz and Blues Festival und im Münchener Wirtshaus zum Schlachthof. Superdrummer Pete York (* 15. August 1942 in Middlesbrough) gilt als einer der besten Schlagzeuger in den Bereichen Rock, Jazz und Blues überhaupt. Bekannt wurde er bereits in den 1960ern als Mitglied der Spencer Davis Group und des Duos Hardin & York. Große Popularität erlangte er mit seiner kürzlich auch auf DVD erschienenen Fernsehserie Superdrumming, in der die besten Schlagzeuger der Welt aus allen Bereichen der Musik vorgestellt werden, unter Anderem Ian Paice, Louie Bellson, Cozy Powell, Gerry Brown und Simon Phillips. 2004 trat York mit Helge Schneider und Jimmy Woode auf. Das Trio spielte in Schneiders Film "Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den Wurm" eine zentrale Rolle. Weitere Informationen

So. 17.06. 21 Uhr

Jam Session

Ltg.: Martin Zenker (b)

siehe 3.6.. Weitere Informationen

Mo. 18.06. 18 + 21 Uhr Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra + 18 Uhr Schülerkonzert f. Städtische Elly Heuss Realschule

Seit im Dezember 1999 die Big Band Montage in der Unterfahrt aus der Taufe gehoben wurden, haben sich die 17 Musiker des Harald Rüschenbaum Jazz Orchestras ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Mit eigenen Kompositionen und ausgeklügelten Arrangements transportiert die Band lebendig und virtuos zeitgenössische Klänge und huldigt der Big Band Tradition mit ausgewählten Standards grosser Meister. Ein Big Band Abend, der Spass macht! Weitere Informationen

Di. 19.06. 21 Uhr

Die Jazzabteilung des Richard-Strauss-Konservatoriums präsentiert

Das Richard-Strauss-Konservatorium präsentiert wieder 2 vielversprechende Gruppen an einem Abend! Authentische